von Taurus » So 04.01.2015, 14:07
George Pickett hat geschrieben:Da stimmen wir euch zu, werter Otto Weddingen. Die meisten AAR´s hier haben das Frühjahr 1942 ja nicht überlebt und wir haben nur einen einzigen gefunden, welcher in das Jahr 1944 gereicht hat. Fast 1.600 Runden durchzuhalten, sich immer wieder zu motivieren und die notwendige Zeit zu finden...das scheint eine große Herausforderung zu sein, zumal es ja in den meistens Fällen nicht klappt an jedem Tag einen Zug zu machen, so dass 1 Jahr ingame schon mal in der Reallität weit aus mehr als 1 Jahr sein können. Also generell unmöglich??? Das wäre allerdings zu schade, da der Reiz dieses großen Konfliktes doch unerhört groß ist.
Edit: Wir haben auf beiden Seiten die Kampagne mal gegen die KI bis in das Frühjahr 1943 gespielt, dann aber abgebrochen, da die KI leider kein wirklich ernstzunehmender Gegner ist und es langweilig wurde.
In eurem Fall wäre es (erstmal?) für einen AAR sinnvoll, wenn das Szenario bedeutend länger geht als nur 12 Runden. Euer Bericht war aufgrund der Storyelemente interessant und schön zu lesen, aber gerade als man sich eingelesen hatte, war er auch schon vorbei. Finde ich immer etwas schade, wenn man sich bei der Hintergrundgeschichte Gedanken gemacht hat und Arbeit investiert, das alles abrupt endet.
Die durchgehende Story ist wohl aber nur bei diesem begrenzten Schauplatz machbar, sonst verzettelt man sich bei den Dimensionen des gesamten Pazifikkrieges.
Was den Aufwand für eine Kampagne angeht, weiß ich zum Glück wovon ich rede. Gut, jeder hat privat andere Verpflichtungen oder Prioritäten, (k)eine Familie oder sonstige "Störfaktoren". Das gilt es alles zu berücksichtigen und jeder spielt auch anders. Manche sagen, sie brauchen nicht viel Zeit für einen Zug (1-1,5 Stunden oder so), ich gehöre jedenfalls nicht dazu und komme oft von hundertsten ins tausendste, verbrenne teilweise enorm viel Zeit.
Aber das liegt ja an mir selbst, wenn ich mich um jede Kleinigkeit gleich kümmere und es nicht schleifen lasse.
Für meinen Geschmack widme ich viel Freizeit dem Spiel und leiste mir noch den AAR, da bleibt kaum Raum für anderes. Jeder Tag ein Zug ist nicht machbar, aber so oft wie möglich sollte man schon beidseitig bereit sein, die Zugfolge am laufen zu halten.
Ich hatte meinen AAR gleichzeitig mit dem Spielbeginn eröffnet - Mitte April 2012 - und mittlerweile hat das Spiel gerade den Jahreswechsel 43/44 übersprungen; jeder kann sich ausrechnen, wie lange wir gebraucht haben um dahin zu kommen.
Zahn hat geschrieben:Danke für diesen unterhaltsam aar.
Ich teile die obige Meinung von Cfant und würde sogar so weit gehen zu sagen, dass aufgrund der Spielmechanik witpae nicht multiplayertauglich in der grossen kampagne ist. Jeder der sich darauf einlässt muss sich darüber im klaren sein, auch nicht annähernd die historischen ergebnisse der allies zu erreichen.
George Pickett hat geschrieben:Da spielen viele Faktoren eine Rolle, denken wir. Wenn ein erfahrener Spieler auf Seiten der Japaner agiert, wird der Alliierte wohl in den ersten 15 Monaten sehr weit zurückgedrängt, so das mehr "Arbeit" vor ihm liegt. Unserer Meinung nach liegt aber darin der Reiz des Spiels...das es ahistorisch verläuft und der Japaner durch Steuerung von Wirtschaft, Forschung, Produktion und nicht zuletzt seiner eigenen Strategie seinem Feldzug eine eigene "Handschrift" gibt. Was die Strategie anbelangt gilt dass natürlich ohne Einschränkung auch für die alliierte Seite. Wie bei allen PBEM´s liegt für uns der Hauptreiz aber darin, sich mit einem menschlichrn Gegner zu messen!
Am besten ist es tatsächlich, wenn beide Spieler (wie mein werter Gegner Seille und ich) möglichst keine Experten sind, die jede Kleinigkeit x-mal durchgespielt und analysiert haben. Dann ist ein Verlauf nicht zuverlässig vorherzusagen, weil beide Fehler machen werden, Fehleinschätzungen vornehmen und ihrer eigenen Philosophie folgen, die teilweise nichts mit dem historischen Vorgehen zu tun hat. Pleiten, Pech und Pannen kommen dazu und nicht zu vergessen, das man weitere gewisse Einflußmöglichkeiten hat.
Der Japaner kann seine Rüstungsindustrie manipulieren, beide können von ihren vorgegebenen Upgradepfaden für Fliegerstaffeln abweichen, man kann Schiffe umbauen....um mal die wichtigsten Punkte zu nennen.
So eine Konstellation birgt Überraschungspotential, weil nicht alles ausgeschöpft wird, was die Engine zu bieten hat oder in anderem Maße, als allgemein angenommen wird.
[quote="George Pickett"]Da stimmen wir euch zu, werter Otto Weddingen. Die meisten AAR´s hier haben das Frühjahr 1942 ja nicht überlebt und wir haben nur einen einzigen gefunden, welcher in das Jahr 1944 gereicht hat. Fast 1.600 Runden durchzuhalten, sich immer wieder zu motivieren und die notwendige Zeit zu finden...das scheint eine große Herausforderung zu sein, zumal es ja in den meistens Fällen nicht klappt an jedem Tag einen Zug zu machen, so dass 1 Jahr ingame schon mal in der Reallität weit aus mehr als 1 Jahr sein können. Also generell unmöglich??? Das wäre allerdings zu schade, da der Reiz dieses großen Konfliktes doch unerhört groß ist.
Edit: Wir haben auf beiden Seiten die Kampagne mal gegen die KI bis in das Frühjahr 1943 gespielt, dann aber abgebrochen, da die KI leider kein wirklich ernstzunehmender Gegner ist und es langweilig wurde.[/quote]
In eurem Fall wäre es (erstmal?) für einen AAR sinnvoll, wenn das Szenario bedeutend länger geht als nur 12 Runden. Euer Bericht war aufgrund der Storyelemente interessant und schön zu lesen, aber gerade als man sich eingelesen hatte, war er auch schon vorbei. Finde ich immer etwas schade, wenn man sich bei der Hintergrundgeschichte Gedanken gemacht hat und Arbeit investiert, das alles abrupt endet.
Die durchgehende Story ist wohl aber nur bei diesem begrenzten Schauplatz machbar, sonst verzettelt man sich bei den Dimensionen des gesamten Pazifikkrieges.
Was den Aufwand für eine Kampagne angeht, weiß ich zum Glück wovon ich rede. Gut, jeder hat privat andere Verpflichtungen oder Prioritäten, (k)eine Familie oder sonstige "Störfaktoren". Das gilt es alles zu berücksichtigen und jeder spielt auch anders. Manche sagen, sie brauchen nicht viel Zeit für einen Zug (1-1,5 Stunden oder so), ich gehöre jedenfalls nicht dazu und komme oft von hundertsten ins tausendste, verbrenne teilweise enorm viel Zeit.
Aber das liegt ja an mir selbst, wenn ich mich um jede Kleinigkeit gleich kümmere und es nicht schleifen lasse.
Für meinen Geschmack widme ich viel Freizeit dem Spiel und leiste mir noch den AAR, da bleibt kaum Raum für anderes. Jeder Tag ein Zug ist nicht machbar, aber so oft wie möglich sollte man schon beidseitig bereit sein, die Zugfolge am laufen zu halten.
Ich hatte meinen AAR gleichzeitig mit dem Spielbeginn eröffnet - Mitte April 2012 - und mittlerweile hat das Spiel gerade den Jahreswechsel 43/44 übersprungen; jeder kann sich ausrechnen, wie lange wir gebraucht haben um dahin zu kommen.
[quote="Zahn"]Danke für diesen unterhaltsam aar.
Ich teile die obige Meinung von Cfant und würde sogar so weit gehen zu sagen, dass aufgrund der Spielmechanik witpae nicht multiplayertauglich in der grossen kampagne ist. Jeder der sich darauf einlässt muss sich darüber im klaren sein, auch nicht annähernd die historischen ergebnisse der allies zu erreichen.[/quote]
[quote="George Pickett"]Da spielen viele Faktoren eine Rolle, denken wir. Wenn ein erfahrener Spieler auf Seiten der Japaner agiert, wird der Alliierte wohl in den ersten 15 Monaten sehr weit zurückgedrängt, so das mehr "Arbeit" vor ihm liegt. Unserer Meinung nach liegt aber darin der Reiz des Spiels...das es ahistorisch verläuft und der Japaner durch Steuerung von Wirtschaft, Forschung, Produktion und nicht zuletzt seiner eigenen Strategie seinem Feldzug eine eigene "Handschrift" gibt. Was die Strategie anbelangt gilt dass natürlich ohne Einschränkung auch für die alliierte Seite. Wie bei allen PBEM´s liegt für uns der Hauptreiz aber darin, sich mit einem menschlichrn Gegner zu messen![/quote]
Am besten ist es tatsächlich, wenn beide Spieler (wie mein werter Gegner Seille und ich) möglichst keine Experten sind, die jede Kleinigkeit x-mal durchgespielt und analysiert haben. Dann ist ein Verlauf nicht zuverlässig vorherzusagen, weil beide Fehler machen werden, Fehleinschätzungen vornehmen und ihrer eigenen Philosophie folgen, die teilweise nichts mit dem historischen Vorgehen zu tun hat. Pleiten, Pech und Pannen kommen dazu und nicht zu vergessen, das man weitere gewisse Einflußmöglichkeiten hat.
Der Japaner kann seine Rüstungsindustrie manipulieren, beide können von ihren vorgegebenen Upgradepfaden für Fliegerstaffeln abweichen, man kann Schiffe umbauen....um mal die wichtigsten Punkte zu nennen.
So eine Konstellation birgt Überraschungspotential, weil nicht alles ausgeschöpft wird, was die Engine zu bieten hat oder in anderem Maße, als allgemein angenommen wird.