Auf Mansteins Spuren: Kharkov '43 - Plankalkül gg. Amman

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von Cfant » So 08.09.2013, 18:33

Jaja, hätte doch nur irgendjemand irgendwann mal drauf hingewiesen, dass die Russen einfach zu schwach sind, um deutschen Gegenstößen standzuhalten und dass die 1. Panzerarmee viel zu viele Truppen bindet, wenn man das verhindern will. Oder hätte doch irgendjemand irgendwann zweimal gezeigt, dass ein zu weites Vordringen der Russen in deren Vernichtung endet. Aber leider hat das niemand, oder? ;)

Ok, Ende des Sarkasmus-Einschubs. Wie dem auch sei, dieses Vorstoßen in den freien Raum bringt wenig und halte ich - wie ja Plankalkül auch schon gesagt hat - für einen Fehler. Sogar für einen entscheidenden. Denn diese Truppen werden vernichtet. Vielleicht nicht gleich, aber irgendwann. Und sie fehlen im Süden gegen die 1. Panzerarmee, die - wie seit gefühlten 10 Jahren gesagt - den Russen massiv gefährdet, um es harmlos zu formulieren. Im Gegenzug können sie eigentlich gar nichts erreichen - der Süden wird vom Supplypunkt Stalino versorgt, der Norden und die Mitte vom Supplypunkt Kharkov. Das einzige, was Amman erreichen kann, ist, dass die 1. Panzeramee keine Truppen an andere Frontabschnitte abgeben kann, wenn er die Bahnverbindung blockiert. Im Gegenzug erledigt die 1. Panzerarmee aber die russische Südfront. War in beiden Blitzpartien gegen den Oberst so. Es würde nur dann Sinn machen, wenn der russische Vorstoß irgendein strategisches Ziel erreichen könnte, etwa Kharkov den Supply zu nehmen oder deutsche Verstärkungen zu blockieren. So schwächt sich Amman wohl nur selbst :(

Wobei meine Erfahrungen natürlich von den vorigen Versionen stammen. Eventuell ist der Deutsche hier genug geschwächt worden, dass der Russe auch mittelfristig Chancen hat. Das zu testen sind die momentanen Spiele ja da :)

von oberst_klink » So 08.09.2013, 18:18

Das Problem von Popov war schon zu Beginn ganz simpel - keine ausreichende Infanterie Unterstützung; später (zu spät) wurden dann 2 x Ski.Bde von der Frontreserve freigegeben. Der ganze Plan mit einem Panzer-Raid die 1.Pz.Armee abzuschneiden war sowieso schon Makulatur. Generell bin ich zufrieden wie ich das nach 18 Monaten zusammengebastelt habe. Ich habe jetzt das Rüstzeug für noch g*ilere Szenarien im Format 2.5/Hex und 12Std oder sogar 6Std pro Zug. Die ersten Tests im Sandkasten laufen sehr vielversprechend :D

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Klink, Oberst

von plankalkül » So 08.09.2013, 17:47

Hier mal ein Überblick über die Stärke der deutschen Panzerregimenter (Anfang Runde 5). Der Oberst hat deren Ist-Stärke im Vergleich zur vorigen Szenarioversion reduziert, die Einheiten sind trotzdem immer noch stärker als ihre Gegenstücke, die Tank Brigaden der roten Armee.

Die zwei Panzerabteilungen der SS Pz.Gren.Div. "Das Reich":

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Die zwei Panzerabteilungen der SS Pz.Gren.Div. "Leibstandarte":

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Die 27. Pz.Div. verfügt nur über eine Abteilung:

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Das Panzerregiment "Großdeutschland":

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Panzerregiment 6 der 3. Pz.Div.:

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Panzerregiment 15 der 11. Pz.Div.:

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Panzerregiment 25 der 7. Pz.Div.:

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Panzerregiment 27 der 19. Pz.Div.:

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von plankalkül » So 08.09.2013, 17:28

Runde 5 - 5. Februar 1943

Im Norden bei Belgorod hat sich die Lage bei der 168. ID als auch nördlich der Stadt etwas entspannt. Die 168. konnte sich ohne grössere Probleme vom Feind lösen und ein zersplittertes Regiment konnte wieder zusammengeführt werden. Bei Belgorod selber sind jetzt endlich die Korpstruppen des Korps Raus frei geworden (aus der Reserve) und weitere wurden im Eisenbahntranspot herangeschafft, dabei handelt es sich um verschiedene Infanterie Kampfgruppen, Artillerie und eine Stug Abteilung. Eine sehr willkommene und benötigte Verstärkung für die Verteidigung der Stadt.
Im (weit gedehnten) Sektor der Division "Das Reich" konnten sich Teile der vom Feind bedrängten Truppen lösen und sich hinter das westliche Donetsufer zurückziehen. Für die Pz.-Aufklärungs-, die Panzerjäger- und die Kradschützenabteilung ist die Gefahr jedoch noch nicht gebannt. Vor allem die Pz.Aufkl.Abt. steht bedenklich isoliert, vor allem da jetzt eine gepanzerte sowjetische Kampfgruppe Volchansk eingenommen hat.

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Südlich und südöstlich Kharkov: Die 320. ID ist wenigstens de Fakto noch im Spiel. Dem Feind gelang es nur eine Kompanie der Ersatzabteilung zu vernichten und die Brücke von Savintsky zu nehmen, der Rest der Truppen wurde vom Feind durch Angriffe vor sich hergetrieben ohne ihren Zusammenhalt zu verlieren (also ohne zu "evaporieren"). Das jedoch kann natürlich noch kommen, ein Teil der Einheiten ist in Reorg und kann sich deshalb nicht weiter absetzen. Die schnelle Abteilung und III./Gren.Regt.586 (Ein Drittel des zersplitterten Regts, aber so schreibt es sich schöner ;) )) müssen sich abseits der Strassen bewegen, was natürlich wesentlich langsamer vonstatten geht. Unterdessen hat die Leibstandarte eine unüberwindbare Riegelstellung gegen das nahende 3. Tk Korps errichtet. Es ist auch ein bisschen Show of Force.. Wir rechnen damit, dass Ammanov seine Panzer abdrehen lassen wird, sonst droht ihm eine Kesselung und die sichere Vernichtung. Er könnte allerding auch das 10. Tk Korps umdrehen lassen um das 3. zu verstärken. Wäre auch gut, das nähme Druck von den südöstlichen Zugängen nach Kharkov.

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Popov hält weiterhin auf Pavlograd zu, bewegt sich aber nicht entlang der Strasse, sondern entlang der Eisenbahnlinie was seine Geschwindigkeit wesentlich reduziert und für uns den Vorteil hat, dass die 333. ID (jetzt per Eisenbahn herangebracht) die Verteidigung der Stadt doch noch übernehmen kann. Wahrscheinlich wäre der Gegner vor der Division in der Stadt gewesen hätte er sich entlang der Strassen fortbewegt. Popovs Absicht entlang der Eisenbahn-Versorungslinie vorzurücken statt des schnellen Vorankommens entlang der Strasse wurde durch die Offensive der 1. Pz.Armee ja schon konterkariert, aber er befand sich schon Anfang Runde 4 vor der Unterbrechung der Eisenbahnlinie abseits der Strasse.

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Und damit zur 1. Pz.Armee. Jetzt kann ich's ja verraten, ich hatte ein ETE nach der 3. Kampfrunde (bei 50%). Das ist trotz der von den 4 Panzerdivisionen erreichten Erfolge sehr schlecht, denn keines der Artillerie-Regimenter im Operationsgebiet der Armee ist eingegraben oder befindet sich in taktischer Reserve. Bleibt nur zu hoffen dass Amman keine frischen Tanks heranschafft und dass unser Angriff soviel Schaden angerichtet hat, dass ein Gegenangriff nicht möglich ist...
Ich bin auch zugegebenermassen überrascht vom durchschlagenden Erfolg des Angriffs denn die 1. Pz.Armee war nicht gerade frisch. Jedenfalls solls uns recht sein. Als Ziel ist ausgegeben die Übergänge bei Kramy Liman zu nehmen und hier dann zur Verteidigung überzugehen, Einnahme von Slavyansk (bereits erreicht) und Festsetzen in der Stadt sowie Einnahme von Barvenkovo um sich hier ebenfalls festzusetzen. Je nach Entwicklung könnte dann noch auf Izyum und Mahia Veremovka vorgegangen werden, aber eine Einnahme der dortigen Übergänge bzw das Erreichen dieser halte ich angesichts der noch kommenden sowj. Verstärkungen zunächst für nicht durchführbar - die Brücken südlich von Kramy Liman zu nehmen und zu halten allerdings schon.

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Dem Oberst könnten sich allerdings die Haare sträuben... wie historisch plausibel ist denn diese Entwicklung? Und warum war es historisch nicht zu diesem Zeitpunkt möglich? Hat Amman zu schwach gesichert im Vergleich zu seinem historischen Gegenpart?

von plankalkül » So 08.09.2013, 15:15

Runde 4 - 4. Februar 1943

Bei Belgorod geht der holprige Rückzug der 168. ID weiter. Zwar kann die als taktische Reserve eingesetzte StuG.-Abt. der GD Div. einen sowjetischen Angriff zunächst abwehren, muss aber dem gegnerischen Folgeangriff letzten Endes doch weichen. So erkaufte die Abteilung immerhin eine Kampfphase, was den Feind davon abhielt von Norden her die Rückzugsstrasse zu erreichen. Die Division ist immer noch recht zersplittert, aber der Rückzug kann weitergehen. Nördlich von Belgorod sind jetzt 3 Schützendivisionen im Anmarsch; deswegen und weil der feindliche Vormarsch weiter südlich schnellen Fortschritt macht bzw dieser erwartet wird muss sich die 168. beeilen möglichst schnell die Stadt zu erreichen. Ein ursprünglich geplantes langsames Zurückfallen ist somit vom Tisch.

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Im Raum Kharkov ist uns der Feind hart auf den Fersen. Den gepanzerten Elementen der Division "Das Reich" droht die Verwicklung in Kämpfe mit überlegenen Feindkräften. Weiter südlich zieht sich die 298. ID planmässig zurück... wenn man von der Tatsache absieht, dass das Gren.Regt. 526 bei Kupyansk vom Gegner gestellt und vernichtet wurde:

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Der Pechengi-Übergang wird bereits von Elementen der Division befestigt. Auf dem Screenshot kann man bei Kharkov auch die Großdeutschland Division auf dem Weg in die Reserve sehen:

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Im Süden geht der sowjetische Vorstoss in die Tiefe des Raumes weiter. So erzielt Amman zwar viel Geländegewinn, zersplittert aber seine Kräfte, was ich für einen Fehler halte. Der Rückzug der 320. ID entlang des Nordufers des Donets mündet langsam in ein mittleres Desaster. Die Einheiten der Division sind zersplittert und vom Feind gebunden. Zwei Regimenter, die schnelle Abteilung und das Ersatzbataillon hängen immer noch nördlich Izyum fest. Aufgrund des nach Osten eingeschwenkten unidentifizierten Tank Korps, das auf die vom Gren.Regt. 587 gehaltenen Savintsky-Brücke marschiert und der von Osten heranwalzenden Übermacht muss man diese Einheiten wohl abschreiben :(

Endlich aber zu den guten Nachrichten: Die 1. Pz.Armee tritt zum Angriff auf die vom Feind nur mit Infanterie gesicherte Eisenbahnverbindung Slavyansk - Barvenkovo - Luzovaya an und kann diese an mehreren Stellen unterbrechen. Wir dringen auch in die südlichen Stadtteile von Slavyansk ein. Die 19. Pz.Div. soll nächste Runde auf Barvenkovo vorstossen. Ich glaube, wir haben Amman hier ganz schön überrumpelt..

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Die Luftlage:

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Verluste, Pool (Reparatur & Ersatz) und einsatzbereite Flugzeuge:

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Ich setze - trotz der schlechten Wetterverhältnisse - zunächst auf Abriegelung (das Wetter ist nicht immer schlecht, es gibt auch die ein oder andere Runde mit klarem Himmel). Das nimmt die Geschwader nicht so mit wie taktische Bodenunterstützung. Später, wenn die 4. Pz.Armee zum Angriff antritt soll die Luftwaffe feindliche Artillerie bekämpfen.

von oberst_klink » Fr 06.09.2013, 09:28

Hier die Änderungen im Stenogramm (wurden schon im Cfant AAR erwähnt):

Meine werten Tester!

Nachdem ich mir Nippe's 'Last Victory in Russia' nochmals durchgelesen habe wurden folgende kleine aber wichtige Änderungen in meiner letzten aktuellen Version von Kharkov '43 implementiert:

Alle sowjetischen Rfl.Div. wurden auf, 40-60% ihres Solls reduziert. Generell habe ich die Gds.Rfl. um die 55-60% reduziert, manche anderen Sch.Rgt. auf 40%.

Tank Stärken der Sowjets wurden bei allen Tank.Bde. gemäß folgender Aussage im Buch angepasst:

Voronezh Front mit 315 Tanks in 12 Tank.Bde, plus 300 Reserve (2 x TC). Die Verstärkungen, also 2 Tank.Corps haben 90% ihres Solls. Der Rest 50% oder weniger.
SW Front, Mobile Gruppe Popov 212 Tanks, aufgeteilt auf 4 Tank.Corps, ca. 21 Tanks (40% des Solls) pro Tank.Bde. Reserve von 300 (2 x TC). Auch hier haben die 2 TC ein Soll von 90%.

GD.Pz.Rgt., der Liebling der "Block die Russen nördlich Belgorod" Fraktion hat zu Beginn... 17 einsatzbereite Panzer :D Dafür befinden sich aber die Reste und Tle. der 23.Ung.le.Div und der 1.Ung.Pz.Div mit 40% des Solls im Gebiet um Belgorod...
168.Inf.Div auf 40-50% des Solls, KG.88.Inf.Div. auch auf 40-50% des Solls.
Im Süden wurde die 382.Feld.Ausb.Div mit 33% Einsatz und 40% des Solls mehr oder weniger aus der Front geholt und historisch auch am 25.2.1943 abgezogen. Erwartet also keine Heldentaten mehr von dieser Truppe. 320.Inf.Div & 298.Inf.Div auch auf 50-60% des Solls angepasst.
Alle Pz.Rgt. der 1.PA auf 30-50% der Pz.Stärke heruntergeschraubt; auch hier muss man jetzt ein bisserl weiser damit umgehen...
Der Rest alles wie gehabt, die Verstärkungen aus Frankreich in den meisten Fällen bei 80-90% des Solls.

Wer sich noch über den relativ "hohen" Ersatz wundert... Replacements bedeuten nicht immer neue Panzer oder Ausrüstung sondern auch Material, Mannschaften, usw. das aus den Depots oder den Reparaturwerkstätten, FE Einheiten, usw. kommt. GD.Pz.Rgt. hatt z.B. 14 Panzer in Reparatur die in 14 Tagen alle wieder einsatzbereit waren. Genaue und verlässliche Zahlen habe ich leider keine, aber die Verluste sind bei einem Spiel ja auch nicht immer 100% historisch, so das es dadurch, bzw. dem Spielverlauf, kompensiert wird.

Klink, Oberst

von plankalkül » Do 05.09.2013, 21:09

Kahrkov '43 - 2. Runde mit upgedatetem Szenario

Amman und ich sind in gewohnten Rollen zu einer zweiten Runde mit einem Update des Szenarios angetreten. Der Oberst hat die TOEs angepasst, im wesentlichen bedeutet das für uns, den Deutschen, dass wir über weniger Panzer verfügen und allgemein etwas schwächer dastehen. Vielleicht mag Oberst Klink hierzu noch etwas detaillierter kommentieren.

Aktuell sind drei Runden gespielt, wobei sich die Anfangsphase nicht wesentlich von der des letzten Spiels unterscheidet. Bis auf den Umstand dass Amman in der südlichen Hälfte wesentlich wagemutiger vorstösst.

Überblick über die aktuelle Lage am Ende des dritten Zuges:

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Im Norden verfügen wir auch über die ungarische Panzerdivision und die ungarische 23. leichte Division (in der vorigen Version waren diese Einheiten südwestlich von Kharkov im Garnisons-Modus "eingefroren"). Sie haben zwar nicht die Kampfkraft deutscher Einheiten, aber ich glaube eingegraben und gut versorgt können sie der Roten Armee Paroli bieten. Deshalb hab ich sie nach Belgorod zurückgenommen, wo sie sich eingraben und auffrischen sollen um die Verteidigung der Stadt zu unterstützen. Ansonsten folgen wir demselben "Plan" wie beim letzten Mal. Die 168. ID lässt sich langsam zurückfallen, dabei wird sie von der Stug.-Abt. der GD Division unterstützt, was sich letztes Mal schon bewährt hat. Die GD Division verliert wie immer ihre Pz.Jg.Abt. und wird in die Reserve zurückgenommen. Das Reich verteidigt entlang des Donets zwischen Belgorod und den Übergängen direkt östlich Kaharkov. Einheiten der Division haben schon damit begonnen die Übergänge von Volchansk zu befestigen. Dieses will ich allerdings nicht mehr verteidigen, das war letztes Mal schon sehr verlustreich und wäre beinahe schiefgegangen. Die Lage im Detail:

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Im mittleren Abschnitt verläuft der Rückzug etwas holpriger als das letzte Mal. Ich habe die 298. ID zunächst nicht zurückgenommen, was ein Fehler gewesen sein könnte, denn ein Grenadier-Regiment und ein Bataillon können wohl nicht mehr gerettet werden. Ebenso schlecht verläuft die Rückzugsphase am Donets. Dort hat die 382. FA Div. bereits eines ihrer Grenadier-Regimenter verloren, auch fraglich ob ich die Schnelle Abteilung und das Feldersatz-Bataillon der 320. ID retten kann, sowie die Regimenter die den Rückzug der beiden Divisionen decken. Auch droht uns Gefahr von der südlichen Flanke. Ammanov hat seine Tank Korps hier in bester Blitzkriegsmanier vorrauschen lassen. Wie man auf der grossen Übersichtskarte (1. Karte im Post) sehen kann wird die Div. Leibstandarte südlich von Kharkov eingesetzt um dieser Bedrohung zu entgegenen. Die Lage im Rückzugsgebiet der 298., 320. ID und der 392. FA Div.:

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Im Süden prescht der Feind westwärts und hat mit der mobilen Gruppe Popov aktuell Lozovaya erreicht. Wir erinnern uns: In der letzten Partie hat er vor der Stadt halt gemacht und den Rückzug angetreten. Die Lage hier ist hochgefährlich, denn weiter westlich und südlich steht so gut wie gar nichts. Lediglich ein paar Korpstruppen des XLVIII. Pz.Korps und die italienische Tridentina Division befinden sich in diesem Sektor. Nächste Runde wird die 333. ID eintreffen, die zunächst Pavlograd verteidigen soll. Den Raum weiter nördlich werden Verbände der Leibstandarte decken. Im Sektor der 1. Pz.Armee nördlich von Stalino ist Amman nicht so weit nach Süden vorgestossen wie beim letzten Mal. Die 7. Pz.Div. hält den Raum um das festungsartig ausgebaute Kramatorsk, kann aber (noch) nicht mehr als die Eisenbahnstrecke die die feindlichen Verbände weiter westlich versorgt, bedrohen. Die 3. und 27. Pz.Div. haben sich bei Artemovsk gesammelt und sollen nächste Runde weiter nach Norden vorrücken um Kontakt zum Feind herzustellen und die östliche Flanke der 7. Pz.Div. zu decken. Die 11. Pz.Div. soll wie gehabt Barvenkovo bedrohen. Wenn möglich soll die Eisenbahnstrecke unterbrochen werden, aber Vorrang hat zunächst die Bewahrung der eigenen Kräfte. Die bald eintreffende Wiking Division werde ich wahrscheinlich zuerst einmal wieder zurückhalten. Die Lage bei der 1. Pz.Armee:

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von plankalkül » Do 29.08.2013, 23:07

Anbei übrigens die Lage am Ende des deutschen Zugs, Runde 15. Ich habe meine massiven Verstärkungen noch nicht erhalten, der Russe ist aber schon an allen Fronten mehr oder weniger am Rückzug. Gut, der wurde von ihm initiiert, aber trotzdem. So gut wird es mit der neuen Version für den Deutschen sicherlich nicht laufen.

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von Albrecht d. Bär » Do 29.08.2013, 22:02

Na dann sind Wir mal gespannt auf die Neuauflage und bitte sehr um einen AAR aus Eurer Feder! :)

von plankalkül » Do 29.08.2013, 21:13

Also Amman und ich haben uns dazu entschieden mit der neuen Version des Szenarios von vorne zu beginnen. Ob es einen AAR geben wird, weiss ich noch nicht. Aber wahrscheinlich schon. Die neue Version des Szenarios hat laut Oberst Klink wesentlich historischere TOEs.

Wir behalten jedoch die Seiten bei, das heisst Amman wird die Horden des Ostens führen und wir die Recken des Lichts ;)

von plankalkül » Di 27.08.2013, 18:45

Dann ist ja gut. Der Schrift fehlt halt die Mimik..

Das andere hab ich doch schon beantwortet weiter oben. Ganz unbedroht fühl ich mich nicht. Aber innerhalb von zwei Runden werden wir Kharkov nicht an abgekämpfte Sowjets verlieren. Bis dahin halten wir auf jeden Fall, und die GD ist ja wieder frei. Ich hoffe eigentlich nur, dass Das Reich nicht allzu viel Schaden nimmt. Die Reserven hätte ich im Fall der Fälle schon eingesetzt. Für Strassenkämpfe in der Stadt.

von Cfant » Di 27.08.2013, 18:19

Achwas, ich hab's doch nicht böse aufgefasst ;) Gar kein Problem. Allerdings glaube ich Euch nicht, dass Ihr Euch bei Kharkov ernsthaft bedroht fühlt. Denn dann würden die 333. und die Wiking wohl nicht an einer gesicherten Front Bier trinkend und Sauerkraut essend als Reserve sitzen ;) Darauf zielte auch meine Frage heute ab. :)

von plankalkül » Di 27.08.2013, 16:06

Oh je, ich wollte Cfant nicht ärgern, nur etwas hopsnehmen. :o

Er hat schon recht. Ganz so einfach ist es zwar nicht, aber man kann dem Russen gut ausweichen und ernsthaft bedroht - ausser der Sache nordöstlich von Kharkov - hat mich Ammans Rote Armee bis jetzt kaum. Jedenfalls bin ich auch gespannt auf das Update :)

von Gfm. Wrangel » Di 27.08.2013, 15:59

Werter Cfant! Wir würden Euch nie im Leben als "Jammerheulsuse" titulieren! :prost:

von oberst_klink » Di 27.08.2013, 15:22

That's the spirit, wie der Engländer sagen würde. Ich finde es von Euch vier Testern genial wie Ihr Euch rein stürzt. Wenn K43 dann endlich dank Eurer Hilfe fertig ist, und zwar in Bälde, dann werde ich Euch das Mius ' 43 Szenario und/oder die 'Schwerpunkt Kharkov' Serie (2,5km/Hex 12Std/Zug) widmen! Falls Ihr noch nicht die Karte kennt... hier ein Preview:

http://gefechtsstand.wordpress.com/2012 ... v-project/

Ich denke das ich bis Mittwoch/Donnerstag eine angepasste K43 Variante habe; das wird dan VIEL interessanter, das verspreche ich!

Klink, Oberst

von Gfm. Wrangel » Di 27.08.2013, 14:51

Wir sind zu einem Rückspiel als Sowjet mit der neuesten Version des Scenarios bereit :D

von Cfant » Di 27.08.2013, 14:29

:schrei: Ich verstehe diese Vorwürfe der Jammerheulsuse wirklich nicht. Spielt das Szenario doch mal in dieser Version als Russe gegen einen menschlichen Deutschen und sagt mir, wir Ihr Kharkov erobern wollt! Oder dass die Deutschen nicht zu kampfstark sind. Ich bin gesapnnt. :rolleyes: Außerdem gäbe es dann einen weiteren TOAW-AAR zum Lesen. :D

von Gfm. Wrangel » Di 27.08.2013, 14:25

Ja, jetzt kennen Wir Ihn, werter plankalkül, und Wir werden nicht noch einmal darauf herein fallen. Er hat Unsere Angriffsspitzen durch Attacken auf den Flankenschutz ein ums andere Mal kesseln können, das war sehr unschön. Außerdem kann Er jeden unserer Angriffskeile mit Massen an Countern zudecken, so dass weitere Angriffe sinnlos sind, da man jedes Mal, wenn man ein Hex erobert hat, schon wieder mit einem Bein im nächsten Kessel steht. Das macht Er schon sehr gut.

Werter Sowjetfant: nehmt das bitte mit einem Augenzwinkern ;) Propaganda gehört dazu und Ihr HABT uns eingelullt, ob Ihr wolltet oder nicht.

von Cfant » Di 27.08.2013, 14:19

Einspruch, Euer Ehren! Ich habe - und das behaupte ich weiter - kritisiert, dass die Sowjets in dieser Version keine Chance haben, die deutsche Verteidigung zu durchbrechen! Die Deutschen sind dazu viel zu standfest. Das Problem dabei: Ihr müsstet ja gar nicht über den Donets kommen. Ihr gewinnt, wenn Ihr Eure Truppen eingrabt und dann einfach auf weiter drückt. Der Russe muss angreifen (wegen der Siegpunkte), kommt aber mit egal welcher Übermacht nicht durch die deutsche Verteidigung. Daher ist das Szenario sehr einseitig. Wenn sich die Deutschen zu weit vorwagen und ihre Flankendeckung wegbricht, können sie natürlich auch sterben. Aber wie gesagt - bleibt der deutsche Spieler defensiv, gewinnt er, ohne dass der Russe Kharkov jemals betreten hat. Jede Einheit von Euch, die (abgesehen von den vorgeschobenen Truppen ganz am Anfang) vernichtet wurde, wurde im Verlauf von deutschen Offensivoperationen vernichtet. ;) Die deutsche Front wurde glaub ich kein einziges Mal im Kampf durchbrochen.
Und wenn man sich ansieht, wie dramatisch das Szenario von Oberst Klink geändert wurde (deutsche Panzerregimenter, die vorher über 100 Panzer hatten, haben nun noch 30 etc.) scheint ja auch der Szenarioersteller hier ein Problem gesehen zu haben ;) Auch wenn das natürlich nicht nur der Balance, sondern auch der Authentizität geschuldet ist :)

von plankalkül » Di 27.08.2013, 14:15

Aber Ihr kennt Ihn doch, der jammert doch immer. :D
wenn aus mehreren Richtungen angegriffen wird
Flankenangriffe?

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