von Fran Krsto Frankopan » Mo 02.03.2015, 00:09
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Glavni Stožer Oružanih Snaga Republike Hrvatske
(Generalstab der kroatischen Streitkräfte) |
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Allgemeine Lageeinschätzung
Nachdem der AAR, doch eine ganze Weile im Winterschlaf lag, möchte ich die Gelegenheit ergreifen, die militärische Lage ein wenig zusammenzufassen und einen Ausblick, auf die mittel- und langfristige Planung zu geben.
Erreichte Ziele, Misserfolge und aktuelle Lage
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es dem Gegner, trotz seiner materiellen Überlegenheit, nicht gelungen ist, seine Ziele in Gänze zu erreichen. Die größten Städte Kroatiens, Zagreb und Split, sind weitgehend sicher. Der gegnerische Vormarsch könnte gut 60 km vor Zagreb zum stoppen gebracht werden. Das gleiche gilt auch für Split. Hier ist die Frontlinie, knapp 70 km von der Stadt entfernt. In der Lika, verläuft die Frontlinie, etwa 25 km vor Karlovac und folgt damit nicht der Historie.
Die einzig wirklichen Frontstädte sind die ostslawonische Stadt Osijek und die norddalmatinische Stadt Zadar. In beiden Fällen verläuft die Hauptkampflinie der Front, direkt am Stadtrand. Beide Städte sind aber, durch erfahrene Garnisonstruppen, gut abgesichert.
Leider konnte Ratnik auch einige, für uns schmerzhafte, Erfolge verbuchen. Er steht, anders als im historischen Verlauf, wesentlich weiter auf ostslawonischem Gebiet. Die Städte Nusta und Otok, befinden sich in feindlicher Hand. Auch Vukovar ist schneller gefallen, als wir geplant hatten. Ebenfalls schmerzhaft, sind die Verluste in Form der Städte Gospić und Dubrovnik. Auch in Westslawonien konnte Ratnik mehr Boden gewinnen, als vorgesehen. Die Rückeroberung von Westslawonien, bildet eines unserer mittelfristigen Ziele. Die Offensive Nova Zora, konnte, bevor sie durch einen Waffenstillstand unterbrochen wurde, Ratnik's Truppen schwächen. Unsere Truppen, sind bis auf 2 Hexfelder, an seinen Versorgungspunkt herangerückt.
Aktuell scheinen sich die kriegerischen Handlungen, auf bosnisches Gebiet zu verlagern, während auf dem kroatischen Kriegsschauplatz, relative Ruhe eingekehrt ist. Die massiven feindlichen Truppenbewegungen in Bosnien, deuten daraufhin, dass Ratnik dort wohl eine größere Offensive plant und vorbereitet. Unser Geheimdienst, behält die Situation weiterhin im Auge.
Unsere Situation in Bosnien, ist mehr als bescheiden. Wir haben fast nur Infantrie zur Verfügung. Weder die Bosniaken (grün auf weiß), noch die bosnischen Kroaten (hellblau auf weiß), verfügen über eine nennenswerte Anzahl, an schweren Waffen. Die
Bosniaken verfügen über einige 155mm Geschütze und einige wenige Mörserbatterien, sowie über 6 mittlere und 9 leichte Transporthubschrauber. Als Spezialeinheiten stehen die "grünen Barette" zur Verfügung.
Auf bosnisch kroatischer Seite finden sich 5 Mörserkompanien, die mit 120mm Mörsern ausgestattet sind, sowie 2 Artilleriekompanien, mit 122mm Geschützen. Die beiden Artilleriekompanien, werden zur Verteidigung der bosnischen Hauptstadt Sarajevo eingesetzt und sind dort auch nicht abkömmlich. Luftunterstützung und Panzereinheiten, sind keine vorhanden und lediglich zwei Kompanien, sind motorisiert.
Mit diesen bescheidenen Mitteln, lässt sich lediglich eine Verteidigung organisieren. An offensive Aktionen, ist erst einmal nicht zu denken. Jedoch, erleichtert uns, dass unwegsame Gelände Bosniens, die Organisation einer effektiven Verteidigung erheblich.
Der Schwerpunkt der Verteidigung liegt auf der Hauptstadt Sarajevo, sowie den Städen Bihac, Zenica, Jajce, Travnik, Foca und Srebrenica. In diesen Städen, lassen sich die feindlichen Kräfte am besten aufreiben. Hinzukommt, dass Ratnik, zwar über jede Menge schwerer Waffen verfügt, es ihm aber deutlich an Manpower mangelt, weshalb in Sarajevo bspw. die Bedienmannschaften der Artilleriegeschütze zwischen den Stellungen, mit Bussen, hin und her gefahren werden müssen. Dies ist für uns insofern ein Vorteil, da Ratnik seine Schlagkraft, vor allem mit seinen schweren Waffen, nicht voll entfalten kann.
Mittel- und Langfristige Zielplanung
Mittelfristig, ist die Auflösung des Kessels Westslawonien oberstes Ziel. Mit der Auflösung des Kessels, würden Ratniks Truppen enorm geschwächt und sein Aktionsradius in Kroatien erheblich verkleinert. Auch seine Position in Bosnien würde geschwächt, da er Truppen zur Sicherung der bosnischen Grenze abziehen müsste, die dann an anderer Stelle fehlen werden. Ebefalls, als mittelfristiges Ziel, ist die Befreiung der Städte Dubrovnik und Gospić geplant. Ob, wann und in welcher Form wir hier offensiv werden können, hängt vom Verlauf des Krieges in Bosnien ab.
Langfristig, ist natürlich die komplette Säuberung des kroatischen Staatsgebietes, von feindlichen Truppen geplant. Vor allem die Krajina muss zurückerobert werden, um die Verkehrswege, zwischen Zagreb und Split, wiederherzustellen.
Über die Ziele in Bosnien, lässt sich bisher noch keine sichere Aussage treffen.
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Nachdem der AAR, doch eine ganze Weile im Winterschlaf lag, möchte ich die Gelegenheit ergreifen, die militärische Lage ein wenig zusammenzufassen und einen Ausblick, auf die mittel- und langfristige Planung zu geben.
[align=center][b]Erreichte Ziele, Misserfolge und aktuelle Lage[/b][/align]
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es dem Gegner, trotz seiner materiellen Überlegenheit, nicht gelungen ist, seine Ziele in Gänze zu erreichen. Die größten Städte Kroatiens, Zagreb und Split, sind weitgehend sicher. Der gegnerische Vormarsch könnte gut 60 km vor Zagreb zum stoppen gebracht werden. Das gleiche gilt auch für Split. Hier ist die Frontlinie, knapp 70 km von der Stadt entfernt. In der Lika, verläuft die Frontlinie, etwa 25 km vor Karlovac und folgt damit nicht der Historie.
Die einzig wirklichen Frontstädte sind die ostslawonische Stadt Osijek und die norddalmatinische Stadt Zadar. In beiden Fällen verläuft die Hauptkampflinie der Front, direkt am Stadtrand. Beide Städte sind aber, durch erfahrene Garnisonstruppen, gut abgesichert.
Leider konnte Ratnik auch einige, für uns schmerzhafte, Erfolge verbuchen. Er steht, anders als im historischen Verlauf, wesentlich weiter auf ostslawonischem Gebiet. Die Städte Nusta und Otok, befinden sich in feindlicher Hand. Auch Vukovar ist schneller gefallen, als wir geplant hatten. Ebenfalls schmerzhaft, sind die Verluste in Form der Städte Gospić und Dubrovnik. Auch in Westslawonien konnte Ratnik mehr Boden gewinnen, als vorgesehen. Die Rückeroberung von Westslawonien, bildet eines unserer mittelfristigen Ziele. Die Offensive Nova Zora, konnte, bevor sie durch einen Waffenstillstand unterbrochen wurde, Ratnik's Truppen schwächen. Unsere Truppen, sind bis auf 2 Hexfelder, an seinen Versorgungspunkt herangerückt.
Aktuell scheinen sich die kriegerischen Handlungen, auf bosnisches Gebiet zu verlagern, während auf dem kroatischen Kriegsschauplatz, relative Ruhe eingekehrt ist. Die massiven feindlichen Truppenbewegungen in Bosnien, deuten daraufhin, dass Ratnik dort wohl eine größere Offensive plant und vorbereitet. Unser Geheimdienst, behält die Situation weiterhin im Auge.
Unsere Situation in Bosnien, ist mehr als bescheiden. Wir haben fast nur Infantrie zur Verfügung. Weder die Bosniaken (grün auf weiß), noch die bosnischen Kroaten (hellblau auf weiß), verfügen über eine nennenswerte Anzahl, an schweren Waffen. Die
Bosniaken verfügen über einige 155mm Geschütze und einige wenige Mörserbatterien, sowie über 6 mittlere und 9 leichte Transporthubschrauber. Als Spezialeinheiten stehen die "grünen Barette" zur Verfügung.
Auf bosnisch kroatischer Seite finden sich 5 Mörserkompanien, die mit 120mm Mörsern ausgestattet sind, sowie 2 Artilleriekompanien, mit 122mm Geschützen. Die beiden Artilleriekompanien, werden zur Verteidigung der bosnischen Hauptstadt Sarajevo eingesetzt und sind dort auch nicht abkömmlich. Luftunterstützung und Panzereinheiten, sind keine vorhanden und lediglich zwei Kompanien, sind motorisiert.
Mit diesen bescheidenen Mitteln, lässt sich lediglich eine Verteidigung organisieren. An offensive Aktionen, ist erst einmal nicht zu denken. Jedoch, erleichtert uns, dass unwegsame Gelände Bosniens, die Organisation einer effektiven Verteidigung erheblich.
Der Schwerpunkt der Verteidigung liegt auf der Hauptstadt Sarajevo, sowie den Städen Bihac, Zenica, Jajce, Travnik, Foca und Srebrenica. In diesen Städen, lassen sich die feindlichen Kräfte am besten aufreiben. Hinzukommt, dass Ratnik, zwar über jede Menge schwerer Waffen verfügt, es ihm aber deutlich an Manpower mangelt, weshalb in Sarajevo bspw. die Bedienmannschaften der Artilleriegeschütze zwischen den Stellungen, mit Bussen, hin und her gefahren werden müssen. Dies ist für uns insofern ein Vorteil, da Ratnik seine Schlagkraft, vor allem mit seinen schweren Waffen, nicht voll entfalten kann.
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[b]Mittelfristig[/b], ist die Auflösung des Kessels Westslawonien oberstes Ziel. Mit der Auflösung des Kessels, würden Ratniks Truppen enorm geschwächt und sein Aktionsradius in Kroatien erheblich verkleinert. Auch seine Position in Bosnien würde geschwächt, da er Truppen zur Sicherung der bosnischen Grenze abziehen müsste, die dann an anderer Stelle fehlen werden. Ebefalls, als mittelfristiges Ziel, ist die Befreiung der Städte Dubrovnik und Gospić geplant. Ob, wann und in welcher Form wir hier offensiv werden können, hängt vom Verlauf des Krieges in Bosnien ab.
[b]Langfristig[/b], ist natürlich die komplette Säuberung des kroatischen Staatsgebietes, von feindlichen Truppen geplant. Vor allem die Krajina muss zurückerobert werden, um die Verkehrswege, zwischen Zagreb und Split, wiederherzustellen.
Über die Ziele in Bosnien, lässt sich bisher noch keine sichere Aussage treffen.