Unkraut vergeht nicht
1570 a.d. - 1580 a.d.
Schottland braucht Gold um die rasante Entwicklung weiter fortführen zu können. Was wäre da geeigneter als ein weiterer Kolonialkrieg. Unsere Goldstücke legende Wollmilchsau Chimu eignet sich hierfür prächtig.
Leider haben wir einen gleichgesinnten aus Europe, der den gleichen Gedanken wie wir hegt, Frankreich. Scheinbar von Süden her gekommen, stößt Frankreich ebenfalls an die Grenze des Reiches Chimu und führte bereits Krieg. Unsere Kriegserklärung sorgte für ein klein beigeben im Krieg Chimu vs. Frankreich und zu unserem Entsetzen wurde ein Frieden vereinbart, der für uns am Ende wohl nichts mehr übrig lässt...
Wir führen unseren Kolonialkrieg trotzdem wie geplant durch. Während unsere Truppen also in Chimu einmarschieren geht in Schottland alles seine alltäglichen Wege.
Innenpolitische Veränderungen sollen langfristige Auswirkungen auf das Königreich Schottland verbessern. So nähern wir uns ein weiteres mal der Zentralisierung an.
Unsere Gedanken in dieser Richtung sind lobenswert, aber das Volk versteht den Sinn der Maßnahme nicht und wir verlieren einen Stabilitätspunkt.
Trotzdem können wir weitere Durchbrüche in der Wissenschaft erzielen. Sowohl in Heeres- als auch in Handelstech gelingen neue Erkenntnisse, die uns weiterbringen.
Im Oktober 1521 a.d. unterbreiten wir nach kurzer Kriegszeit den Chimu ein Friedensangebot. Unser Ziel ist es nicht die Chimu zu unterwerfen, unser Ziel ist es Gold aus diesem Krieg zu generieren, welches dann zielgerichtet gegen England, deren Provinzen uns immer noch ein Dorn im Auge sind, eingesetztt werden kann.
Diesmal nehmen wir uns noch ein paar Provinzen, da die Chimu nicht mehr genug Goldreserven haben um uns auszuzahlen. Außerdem hat dies den Vorteil, einen zusammenhängenden Landstrich zu besitzen und wir konnten auch eine Provinz mit französischer Grenze einnehmen. Evtl. können die Franzosen nun nicht mehr so leicht in diese Goldstücke abgebende Provinzen einmarschieren... (wissen wir aber nicht, da uns diese Region noch unbekannt ist.)
Auf jeden Fall erklären wir England den Krieg um ihnen den Gar auszumachen. Ohne Kriegsgrund kostet das uns 2 Stabilitätspunkte, die wir aber in Kauf nehmen.
Grenada und die Bretagne ehren ihr Bündnis mit England und ziehen auf deren Seite gegen uns in den Krieg. Nicht wirklich Länder vor denen wir uns fürchten, doch macht uns die Kreigserklärung Granadas ein wenig traurig, dachten wir sie würden auch auf unserer Seite stehen. Das erwies sich jedoch als Fehleinschätzung von mir, Connor MacLeod.
Unser Plan ist es die kleinen Inseln und die Kolonialprovinzen der Engländer als erstes einzunehmen um dann zeitgleich in London einzumarschieren. Die Provinz Glamorgan ist derzeit von Rebellen besetzt. Vor den Kapverden kommt es zu einer ersten Seeschlacht, denn englische Truppen sind auf der Insel vor Afrika stationiert.
Während wir diese erste Seeschlacht siegreich gestalten können, schaffen wir es Granada ein schlechtes Gewissen einzureden und denen klarzumachen, dass es für sie besser wäre, den Krieg nur zu beobachten, als dass sie ihre Ländereien an Schottland verlieren. Dank dieser sanften Überzeugungsarbeit, konnten wir sie zu einem schnellen Frieden mit uns überreden.
Unsere kriegerischen Aktivitäten werden auf dem Festland sehr kritisch beäugt. Burgund und Frankreich versuchen uns auszuhungern in dem sie uns den Zugang zu ihren Handelszentren verwehren. Aber ersten produzieren wir sehr viel Fisch und zweitens sind wir auf deren Handelszentren sowieso nicht aktiv... Ein kümmerlicher Versuch Schottland zu schwächen. Aber wir werde es uns merken.
Calabar am westlichen Afrikanischemn Boden fällt an Schottland.
Unterdessen sind unsere in 'Spanisch Schottland' stationierten Truppen auf dem Landweg bis in die Bretagne marschiert und beginnen dort mit der kompromisslosen Belagerung von Finistere, die nordwestlichste Provinz der Bretagne am westlichen Ende des Kanals. Finistere fällt auch kurz darauf.
In der Heimat machen uns einige Reformen am heimischen Geldmarkt sorgen, denn die Inflation steigt im eigenen Land zum ersten mal an. Bis dato konnten wir eine Steigerung der Inflation immer abwehren. Nun müssen wir mit den Folgen leben und/oder etwas dagegen tun.
Dessen ungeachtet zieht unsere Armee weiter in den Bretagne von Provinz zu Provinz und lässte den voreilig die Engländer unterstützenden Bretagner keine Chance! Mobihan und Vendee fallan an Schottland, ebenso wie ihre beginnende Kolonie in Afrika und Campeche, welches zwischen Nord- und Südamerika auf der schmalen Landverbindung, angrenzend an unsere Kolonieen liegt.
Der Frieden ist somit nur noch Formsache und Bretagne wird ab sofort als Vasall Schottlands in den Annalen geführt (1574 a.d.).
Unterdessen kämpft England den Krieg der Verzweifelten. Auf hoher See kommt es zu einer richtungsweisenden Schlacht zwischen England und Schottland.
Wir erleiden eine bittere Niederlage. Unsere Flotte wird vernichtend geschlagen und wir stehen dem Kriegsgegner wieder unterlegen (was die Flotte angeht) gegenüber.
Als kurz darauf auch die zweite wichtige Seeschlacht ein ungünstiges, weil vernichtendes Ende findet, scheint der Enderfolg in weite Ferne gerückt (1576 a.d.).
Wir benötigen also mal wieder Gold, um die Verluste in der Flotte auszugleichen. Eigentlich benötigen wir Jahre um die vielen Schiffe zu ersetzen, aber Gold kann bekanntlich nicht schaden und ist mehr als hilfreich.

Wir erklären dem neu entstandenen Nachbar Inka, die zum Teil aus den Chimu hervorgingen den Krieg um Gold zu erbeuten. Nicht wirklich die feine schottische Art, aber es lässt sich nicht ändern.
Während wir in diesem Parallelkrieg schnell Erfolge vorweisen, fällt London nach langer Belagerungszeit an uns.
Kurz darauf bieten wir den Inka einen Frieden an und begnügen uns mit 200 Golddukaten. Damit lassen sich viele Schiffe bauen!
London ist gefallen, nur noch eine Provinz ist englisch, die Azoren sind in letzter Zeit nicht zu erreichen gewesen, da gut bewacht. Als die Engländer aber versuchen mit ihrer übermächtigen Flotte ganz Schottland zu blockieren, kann sich eine kleine Seestreitmacht auf den Weg machen um die Azoren zu erobern. In der Azorensee kommt es zum Gefecht.
Wir belieben endlich mal siegreich und die Belagerund der kleinen Insel mitten im Atlantik beginnt. 500 Tage dauert die anschließende Belagerung, dann gibt England auf.
England ist geschlagen!
Sämtliche englische Provinzen sind unser! Ein Überblick:
die Karibik
die Inseln im Atlantik
die letzen Heimatprovinzen Englands
Grönland
und last but not least Afrika
(
Off Topic: hier haben wir mal eine Frage an die Spezialistem... Wir hungerten die Engländer regelrecht aus, sie hatten keine Gelder mehr übrig um diese in ihre Kolonien zu stecken. Die Folge war ein jährlicher Rückgang der Bevölkerung inden Provinzen. Als nun am Beispiel Havanna die Bevölkerung nur noch 10 Personen betrug dachten wir, dass sich die Provinz binnen eines Jahres auflösen würde, da die Entwicklung mit -28 Personen weit negativ war.

Dies war aber nicht der Fall, England behielt diese Kolonie über Jahre mit 10 Personen, die diese unterhielten... Bug, oder so gewollt? Meine Strategie jedenfalls wurde somit torpediert. :rot
Der Zeitpunkt für den Frieden ist gekommen!
Eine Annexion war nicht möglich, da England noch zu groß ist. Wir wollten nun die Provinzen den Engländern abnehmen, welche wir für das britische Reich benötigen, aber das ging ebenfalls nicht. So beschränkten wir uns darauf für uns schwer erreichbare Provinzen zu übernehmen und ein Maximum an Landreduzierung zu akzeptablen Preisen (=Ruf) zu erreichen. Wie sagt man so schön, Unkraut vergeht nicht, leider.
Auf jeden Fall nimmt England an, sie haben ja gar keine andere Möglichkeit...
Ein Blick auf unser Reich (dunkelgelb sind die Gebiete unserer Vasallen Meath und Bretagne)!