Fehler eines Königreiches
1489 a.d. - 1500 a.d.
Die Kriege gehen weiter! Schweden, unser treuer Bündnispartner ruft uns zu den Waffen! Sie bekriegen sich mit Moskau und Nowgorod. Wir lassen unsere nordischen Freunde natürlich nicht hängen und bestätigen sogleich den Hilferuf.
Während die 1st Scotish Fleet die 2nd Scotish Army nach Estland transportiert, wandert ein Minnesänner durch die heimischen Gefilden um Edinburgh und besingt in volksnahen Liedern den vergangenen Krieg gegen die Engländer. Das hebt sie Stimmung des Volkes und die Stabilität im Lande nimmt zu.
Während wir auf Ingermannland zumarschieren und anschließend die Provinz belagern, vom Feind ist weit und breit nichts zu sehen, wird um uns herum Frieden geschlossen. Dabei geht es nicht um unsere Kriegsbeteiligung, sondern von Schottland entfernte Kriege. Zum Einen schließt Portugal Frieden mit Aragon (dabei wird Kastilien neu entstehen), zum Anderen streiten sich Frankreich und England nicht länger. Die Provinzen Picardie und Messina wechseln den Besitzer (1489 a.d.).
Ingermannland in Nowgorod fällt an die 2nd Scotish Army, während der König gerade dabei ist eine neue Staatsehe mit Aragon einzugehen. Im gleichen Jahr heben auch die Portugiesen dass uns auferlegte Handelsembargo, welches sowieso zu jedem Zeitpunkt unsinnig geschweige denn gerechtfertigt gewesen wäre, auf.
Im Mai 1490 a.d. fällt die Provinz Nowgorod, eine ziemlich wertvolle Region, da mit eigenem Handelszentrum der 2nd Scotish Army zum Opfer. Kurz darauf schließt Schweden Frieden mit Nowgorod und wir Schotten gehen (mal wieder) leer aus. Enttäuscht zieht sich die entsandte Armee aus dem Kriegsgebiet in das neutrale Land Deutscher Orden zurück. Von dort aus wird in Kürze die Heimreise angetreten ohne noch eine weitere Schlacht zu schlagen.
Moskau wird von usnerer Seite ein Separatfrieden angeboten, den diese dankbar annehmen. Sollen die Schweden doch alleine kämpfen, wenn sie ohnehin machen was sie wollen!
Ende des Jahres 1491 a.d. wird eine neue Karacke in Auftrag gegeben, denn vor Schottlands Küste treiben vermehrt Schmuggler ihr unwesen und wir müssen dagegen vorgehen.
Schweden ruft uns erneut zu den Waffen! Diesmal streiten sie sich mit Dänemark und deren Freunde. Mit dem Hinweis auf die letzte Enttäuschung im Krieg mit Moskau/Nowgorod lehnen wir ab. Den Wink mit dem Zaunpfahl haben sie verstanden, trotzdem nehmen es uns die Nordmänner die Absage übel. Was solls, sie werden stark genug sein in diesem Krieg zu bestehen. Und wenn nicht haben sie eben Pech gehabt. Man sollte seine Beziehungen halt nicht überstrapazieren!
Für Schottland vergeht das Jahr 1493 a.d. eher ruhig. In Asturias auf der iberischen Halbinsel wird ein Dock in Auftrag gegeben, Cumbria (eroberte englische Provinz) bekommt eine Hofmeisterei. General Forbes nimmt sich das Leben, der alte Krieger wollte erneut an der Seite von Schweden in den Krieg ziehen, denn wie er sagt, sind Generäle zum kämpfen da. Ein schwacher Abgang, aber wir können es nun nicht mehr ändern.
Zum Ende des Jahres erreichen uns weitere schlechte Nachrichten, in unserer Neuschottischen Provinz Leon bricht die Pest aus. Wir unternehmen alles was in unserer Macht steht, die tödliche Seuche zumindest einzudämmen.
1494 a.d. hätte General Forbes (†1493 a.d.) kämpfen können. Allerdings im eigenen Lande, denn nicht fremde Staaten erheben das Schwert gegen die schottische Monarchie, nein es sind die neuen Provinzen die glauben Ärger machen zu müssen. Auch ohne einen General an der Spitze machen wir kurzen Prozess mit den revoltierenden Armeen in Burgos, Northumberland und Yorkshire.
Am Hofe gibt es die nächsten Szeremonien, Thronfolger James wird eingeführt. Noch während der Feierlichkeiten kommt es zu Aufständen von Händlern. Unterschiedliche Auffassungen von Handelspraktiken lassen eine regelrechte Rivalität zwischen Händlerfraktionen entstehen. Während die Einden die traditionellen Praktiken bevorzugen, schlagen die Anderen neue Wege vor. Wir stimmen den jüngeren zu, die neue Ideen verwirklichen wollen. Das fällt uns sehr leicht, denn die alten, traditionellen Wege waren bekanntlich nicht von Erfolg gekrönt. Im gleichen Atemzug wird ein Handelskontor in Yorkshire gegründet.
Mit der Erforschung der elften Stufe der Regierungstechnologie entscheiden wir uns für den Aufbruch in die neue Welt, denn es mehren sich die Stimmen, dass die uns bekannte Welt nicht alles sein kann. Mehr und mehr Gelehrte schließen sich der Theorie 'Die Erde ist keine Scheibe, sonder rund an'. Wir gründen die Scotish Explorer Fleet, die aus 5 Karakcen, allesamt aus existenten Schiffen der Flotte besteht. Mit dieser neuen Flotte soll in Kürze der Seeweg nach Westen erkundet werden.
Dänemark und Schweden schließen Frieden (1495 a.d.). Unsere nordischen Freunde zahlen einen geringen Preis für ihre Niederlage. Zwei Provinzen im Süden Schwedens werden an die Blonden vom Festland abgetreten.
Das Jahr 1496 des Herrn beginnt denkbar schlecht für die schottische Monarchie! König Charles I. verstirbt überrschend schnell nach nur einer sehr kurzen Amtszeit. James III. folgt ihm auf dem Thron nach. Ein weiterer James wird neuer Thronfolger. Besonders kreativ sind die Königsfamilein zu dieser Zeit nicht. Was bin ich froh, dass ich vor dieser Zeitepoche geboren bin und Connor heiße und nicht James...

Immerhin hat klein James gute Werte (9|9|6). Um diese auszuspielen muss er aber erst einmal auf den Thron kommen und es dann ein paar Jahre aushalten und nicht gleich wieder abdanken.

Mit dem Knigswechsel tritt auch gleich die nächste politische Krise im Land auf. Das VOlk reagiert mit kleineren Unruhen, die sich im Absinken der Stabilität im Lande zeigen.
Ende des Jahres beginnen Portugal, gemeinsam mit Kastilien und Dänemark einen Krieg gegen Frankreich zu führen (1496 a.d.). Größenwahn? Frankreich ist so ziemlich die stärkste Nation, die Europa zu dieser Zeit zu bieten hat.
Unsere letzten Entscheidungen den Handel erneut eine Chance zu geben wird durch den Durchbruch in Handeltech Stufe 12 bestätigt. Dennoch scheuen wir uns davor Händler zu entsenden. Wir spielen mit dem Gedanken ein eigenen Handelszentrum zu gründen. Allerdings müssen wir dafür einige Vorraussetzungen erfüllen die gegenwärtig nicht erfüllbar sind (500 Gold).
Wir starten das Jahr 1497 a.d. mit der Anheuerung eines Entdeckers dür unseren großen Aufbruch in die neue Welt. Da wir keine große Seefahrnation sind, hat unser Entdecker nicht die beste Reputation, aber das ist uns erst einmal egal, jedes Land hat mal klein angefangen. Unter Entdecker Connal MacGregor bricht die Explorer Fleet gen Westen auf. Nach einigen Wochen kommt die Flotte stark beschädigt wieder auf den Western Island an um stolz die ersten Entdeckungen für Schottland zu verkünden. Bislang ist man noch nicht am Ende der Welt angekommen.
Während wir noch die Entdecker hochleben lassen schließt Kastilien einen Separatfrieden mit Frankreich, der die Vasallierung des neuen, alten kleinen Landes zur Folge hat. Armeereformer James Boyd beißt ins Gras und wir stellen einen neuen Berater an, ein Hochrichter, der die Revolten im Land eindämmen soll. Momentan haben wir einfach zu viele frische schottisch Provinzen, deren Einwohner sich noch etwas schwer tun nun Schotten zu sein. An das Röcke tragen muss man sich halt erst gewöhnen.
Im Frankreichkrieg hat Portugal wohl ein sogenanntes Eigentor geschossen. Unsere Nachbarn haben ein Spiel kreiert, bei dem einige Verrückte hinter einem runden Stoffbündel hinterherrennen und es nur mit Hilfe der Füße und Beine zwischen zwei Begrenzungen zu bugsieren. Wenn nun ein eigener Mitstreiter die Fetzen zwischen die eigenen BEgrenzungspfosten schießt, so spricht man von einem Eigentor.

Frankreich, Aragon und Granada halten zurzeit jeweils eine portugiesische Provinz besetzt.
Wir nutzen die Gunst der Stunde und schließen ein Bündnis mit den starken Franzosen (1498 a.d.). Ein mehr als guter Ersatz für Schweden, auch im Hinblick auf einen evtl Rückoberungskrieg der Engländer. Die Kriegserklärung gegen Portugal und Dänemark folgt. Auch Neapel ehrt unser Bündnis und zieht an unserer Seite in den Krieg. Kurz nach unserem Kriegseintritt, schließen die Dänen Frieden mit den Franzosen. Sie wollen wohl nicht gegen uns kämpfen.

Such Portugal schließt einen weißen Frieden, allerdings nur mit Granada.
Unterdessen kommen unsere Westentdeckungen ins stocken, wir haben den großen Fehler begangen, langsame Schiffe (alles Karacken) in die fernen Gebiete zu entsenden. Von der letzten Entdeckerfahrt, immerhin entdeckten wir die Labradorsee, kamen vier der fünf Großschiffe nicht mehr zurück.

Ein folgenschwerer Fehler der Admiräle und sehr schmerzlicher Verlust! Da nützt auc hdie nächste Entdeckung auf dem Marinesektor (Stufe 10) nichts mehr...
Wir legen unseren ganzen Frust in den Portugalkrieg und erobern die nordwestliche Ecke Portugals, Galizien. Kurz darauf bieten wir dem ehemaligen Partner einen Frieden an. Die Friedenszahlung von 150 Gold beschert uns einen satten Überschuss im Jahr 1499 a.d. Mit den Einnahmen werden drei Barken, deutlich schnellere und wendigere Schiffe für die 2nd Explorer Fleet aufgelegt, denn der Aufbruch in die neue Welt soll ncoh nicht vorrüber sein!
Eine Staatsehe mit Frankreich intensiviert das neue frisch geknüpfte Band mit unserem bündnispartner und wir sehen sehr gelassen der Zukunft entgegen. Immerhin haben wir Endland mehr oder weniger nun in der Sandwich-Mangel.
Nun schließt auch Frankreich einen Frieden mit Protugal, geht aber nahezu leer aus, den die portugiesische Staatskasse ist bereits leer. Wir waren einfach schneller!

Immerhin ein Goldstück wurde als symbolischer Wert des Friedens gezahlt...
Zum Ende des 15. Jahrhunderts werden noch zwei Hafeneinrichtungen zu Stärkung der Produktion in Northumberland und Yorkshire in Auftrag gegeben. Auf dem Foschungssektor werden zwei weitere Durchbrüche erzielt, so verkünden wir Produktionstechnologie Stufe 10 und Heerestechnologie Stufe 11. Wir wollen technologisch zu den führenden Nationen in Europa aufschließen, aber dahin ist der Weg noch weit, denn unsere Investitionen sind einfach noch zu gering.
Innenpolitisch führen wir den Weg hin zu freien Untertanen konsequent weiter, diesmal gibt es keine (besser fast keine) negativen Auswirkungen, was uns verständlicher weise sehr freut. Auf der irischen Insel sagt sich Connacht von den Engländern los. Zwei Provinzen revoltierten und wurden von den militärisch arg geschwächten Engländern nicht eingefangen. So entsteht ein neuer Nachbar an unserer Grenze zu Ulster. Wir entbieten sogleich unsere besten Grüße, schließen umgehend eine Staatsehe und ein Bündnis mit dem neuen Nachbarn ab.
Als hätten die Engländer darauf nur gewartet, erklären sie wenige Tage nach unserem Pakt mit Connacht diesen den Krieg (1500 ad.).