Ab Urbe Condita - Die Geschichte Roms!

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Gib den Code genau so ein, wie du ihn siehst; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smileys
:) :???: :( :rot: :o :smoke: :D :gluck: ;) :prost: :tongue: :rauch: :cool: :heul: :rolleyes: :uhoh: :mad: :nono: :eek: :teufel: :engel: :^^: :schrei: :top: :idee: :ja: :ritter: :frech: :fecht: :feier: :ditsch: :flop: :wirr: :lach: :motz: :nein: :zzz: :doh: :ähem: :amen: :burns: :dumm: :fiedel: :fiesemoep: :geistlicher: :hunger: :opa: :reiter:
Mehr Smileys anzeigen

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Ab Urbe Condita - Die Geschichte Roms!

von Rantanplan » So 23.09.2012, 00:58

Mars, der Gott des Krieges, schaute mir Abscheu auf das Volk dessen Ahnherr er war. Hatte er ihnen nicht das Kämpfen in die Wiege gelegt? Warum versagten sie nur jetzt wo es darauf ankam?

Der punische Feldherr eroberte jetzt auch noch Arretium. Die wenigen Verteidiger der Stadt schlugen sich zwar tapfer, aber warum hatte ihnen niemand beigestanden?

Bild

Bild

Es gelang ein paar Belagerungsgeräte zu zerstören, aber der Fall der Mauer war nur eine Frage der Zeit!

Bild

Bild

Bild

Der Feind strömte in Massen in die Stadt, viele Völker hatte er unter seiner Fahne versammelt.

Bild

Die Schlacht begann und obwohl sie schon entschieden war nahmen die Römer viele Feinde mit in den tiefen Abgrund der da Tod heißt!

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Der Feind besetzte die Stadt und unteließ es die Bevölkerung abzuschlachten oder zu versklaven. Er wollte wohl als Befreier auftreten...pah diese Schwächlinge. Doch die Einnahme der Stadt machte den Gott wütend und als er sah das Crotona, Cannae und sogar Rom selbst von Italienern belagert wurde war er kurz davor auf die Erde zu kommen und alle durch sein Schwert umkommen zu lassen.

Bild

Bild

Bild

Doch er ließ es als er sah das eine kleine Streitmacht aus Griechenland nach Italien entsandt wurde um den Krieg doch noch zu gewinnen.

Bild

Vielleicht bestand noch Hoffnung. Vielleicht konnten die Römer ihren Untergang noch abwenden!

von Chris der Große » Mo 10.09.2012, 17:37

Cornelius Chrisus Scipio war, wie immer um diese Tageszeit, auf dem Weg zum Wirtshaus, als normaler Bürger gekleidet, als ihm auffiel, dass etwas anders ist als sonst. Er konnte es förmlich spüren, dass die Bewohner Roms Angst hatten. Kein Wunder, die barbarischen Punier und ihr Anführer Hannibal standen kurz vor Mittelitalien und nun, droht auch noch auch eine Rebellion unter unseren Bundesgenossen. "Solche Verräter verdienen nur den Tod" dachte er. "Ehre findet man in diesen schweren Tagen nur selten. Oberstus Wilhelminus Tigerius, Marcus Amilius oder Lucius Placabilis Superbus, dass sind wahre Römer! Darum sollen sie auch Roms Armeen führen"

Im Vorbeigehen sah er, wie gerade einige Männern mit ihre Frauen und ihren Hab und Gut in Richtung Stadttor verschwanden. "Ob sich einige seiner Konkurrenten im Senat auch mit diesen Gedanken befassen oder es bereits getan haben? Man weiß es nie" so dachte er weiter.


Er setzte sich wie immer mit seinen Gefolge an einen Tisch und gab seine Bestellung auf. Dabei verfolgte er eine Diskussion, die gerade im Gange war:

Alter Mann: "Auf was hat sich der Senat da nur eingelassen? Bereits im ersten Krieg gab es viele Männer, die für den Staat gestorben sind und nun? Warum müssen die Leute da oben nun erneut Krieg führen?"

Bauer: "Ja, warum? Ich bin der Sohn eines Bauern und lebte in der Nähe Arretiums. Ich lebte glücklich und zufrieden mit meinen Eltern und Geschwister, bis diese Männer kamen... Sie töteten meinen Vater, versklavten meine Mutter und meine Geschwister, nur ich konnte ihnen entkommen. Wo war die römische Armee? Wo ist sie nun?"

Bürger aus Rom (1) : "Sie ist auf den Weg nach Arretium, sie soll dort die Punier besiegen..."

Alter Mann: "So, wie die letzte römische Armee? Einer meiner Söhne war unter ihnen, und nun? (kurze Pause) Er wurde wohl sehr warscheinlich von den Punier erschlagen. Und nun, ich höre von Widerstand gegen den römischen Staat? Eine Rebellion?"

Bürger aus Rom (2) : Wieso glaubt ihr, fliehen so viele Menschen aus Rom? Sie glauben nicht mehr an den römischen Staat, sie schließen sich den Rebellen an und kämpfen mit den Punier. Und dies tue ich wohl warscheinlich bald auch. Diesen Hannibal kann man nicht stoppen. Man sollte die Seiten wechseln, solange man noch kann. Bald wird es nämlich zu spät sein.

"Euer Leben und euer Hab und Gut ist euch mehr Wert als eure Ehre? Die Ehre Roms?" mischt ihr euch laut ein.

Bürger aus Rom (2) : Was bringt euch Ehre, wenn ihr tot seid? Ihr solltet auch lieber mit dem Gedanken spielen, was passiert, wenn Rom angegrief...

Auf einmal leuteten die Alarmglocken. Eine Stadtwache lief auf die Straße herum und rief laut: "Rom wird angegriefen! Jeder Mann, der kämpfen kann, sofort zum östlichen Stadttor!"

Bürger aus Rom (2): "Was? Stehen die Rebellen bereits vor den Toren Roms? Ich muss die Sachen packen, ich muss hier weg...

"Ihr geht nirgentwo hin, Julius und Aminius, ergreift diesen Mann und werft ihn ins Verlies!" befahlt ihr. "Und zu euch, Menschen von Rom sage ich: Jeder Mann, dem Rom etwas bedeutet, kommt und kämpft mit mir und Flaminius am östlichen Stadttor! Denn Jupiter wird an diesen Tag mit uns sein und uns zum Sieg über unsere Feinde führen! Für Rom!"

Alle Gäste des Wirtshauses erheben sich und stimmen mitein.

Bauer: "Die Punier haben meine Familie getötet, dafür werden sie bezahlen. Jeder, der mit ihnen paktiert, dem Gnade seine Göttern. Ich werde es ihm nicht gewähren!


Unterwegs...

"Wir sind Senator und Politiker, kein Militärführer. Dabei braucht Rom genau das nun dringend." flüstert ihr Flaminius zu . Er antwortet: "Es ist nie zu spät dafür, ihr seid noch jung, erst letztes Jahr seid ihr zum Senator aufgestiegen. Wir glauben an euch, dass ihr eines Tages eine römische Armee zum Ruhme Roms und eurer Familie führt."

Er hatte recht. Warscheinlich werdet ihr eines Tages dies erreichen. Aber heute gibt es etwas anderes zu erledigen. Es gilt, Rom, und damit das römische Reich, zu verteidigen, vor den Barbaren und Verrätern. Jupiter wird mit uns sein!

von Sigmund » Fr 07.09.2012, 14:15

Marcus Amilius ging unruhig die Zeltreihen des Heerlagers ab. Es war eine helle Vollmondnacht, und er konnte nicht schlafen. Denn so sehr er das leichte Leben liebte, so sehr hasste er Unwegsamkeiten. Und die Aufgaben vor denen er stand schienen vollkommen undurchsichtig. Sicher wusste er nur das Rom in Gefahr war. Unter den Soldaten kursierten viele Gerüchte. Manche sagten, Hannibal persönlich stehe vor den Toren Roms und führe alle Barbaren von den Wüsten Numidiens bis zu zu den Galliern Italiens ins Feld. Abertausende sollen es sein. Andere schworen die Rebellion der Campanier habe sich über ganz Italien ausgebreitet und ein gigantisches Herr von Italern wolle Rom für alle Zeiten auslöschen. Eine wenige meinten sogar Italer und Karthager zögen gemeinsam ins Feld..

Marcus ließ den Blick über das Lager schweifen. Die Organisation und Disziplin die hier herrschte übte eine bisher ungekante Faszination auf ihn aus. Hunderte Zelte standen in in geraden Reihen, Feldstrassen durchzogen das Lager und führten zu einem kleinen aber stattlichem Wall, auf dem in wohlgeordneter Regelmäßigkeit Wachposten standen und die Nacht mit flackerndem Fackellicht erleuchteten.

Er dachte an seinen Vater, der sich im ersten Krieg gegen die Punier verdient gemacht hatte. Der Alte Amilius hatte stets mit glänzenden Augen von den Tugenden Roms gesprochen. Ordnung in das Chaos tragen, das war seine höchste Maxime. Der junge Marcus seufzte. Nun befand er sich in einem Meer aus Chaos aus dem dieses Feldlager wie eine kleine Insel hervorragte.

In seinen Gedanken vertieft wurde Marcus von einem Schatten aufgeschreckt. Es war Julius Sextus, genannt "der Wolf", der im Schein der Fackeln auf ihn zutrat. Er hatte dem alten Amilius viele Jahre als Zenturio gedient und war der Familie auch heute noch treu ergeben. Eine tiefe Narbe zog sich über sein Gesicht und wies ihn unverkennbar als Veteranen aus.

Verzeiht Herr, ich wollte euch nicht stören

Ist gut Julius, setzt dich zu mir. Ich brauche deinen Rat

Sie setzen sich um ein wärmendes Feuer und Amilius beeugte seinen Haudegen mit leichter Scheu.
Sag mir Julius, was soll ich tun? Ich habe kein Interesse am Heldentod.

Das Narbengesicht des Veteranen verzog sich zu einem wahrhaft wölfischen Grinsen.
Ein guter Feldherr sucht niemals den Tod, Herr. Er ist um uns, der Tod, und verlangt uns. Aber ein Soldat fürchtet ihn nicht. Betrachtet ihn als Freund, der euch besucht, sich unter uns gesellt, und eines Tages werdet ihr mit ihm gehen.

Julius, das war wenig hilfreich! Ich will nicht sterben. Ich will Leben und mein Leben genießen. Frauen und Wein, Julius, das bekäme dir auch gut.

Herr, wir alle wollen Leben. Wir alle wollen in den Armen unserer Lieben sein und uns an den Freuden der Welt laben. Aber es ist Krieg. Und die Barbaren wollen nicht weniger als unseren Untergang. Es wird keinen Wein geben und keine Frauen wenn der Feind obsiegt. Nur Tod und Sklaverei.

Wie motivierend!, schnaube Marcus

Das ist es, Herr. Denkt an Rom. Denkt an das Glitzern des Tibers wenn die Morgensonne über die sieben Hügel fällt und alle Häuser in strahlende Farben taucht. Denkt an die Tempel, die Paläste.

Ich denke an meine Villa.

Julius lächelte wieder.
Tut das mein Herr. Und nun denkt an unsere Feinde. Sie stehen vor Rom. Sie bedrohen alles was wir lieben und schätzen. Sie bedrohen unser Selbst, unsere Stadt.

Also soll ich vor Rom ziehen? In die Ungewissheit?

Fällt Rom sind wir verloren. Unsere verbliebenen Verbündeten werden uns den Rücken kehren und die Barbaren werden ungehemmt über uns herfallen. Lasst Rom nicht im Stich, zögert nicht. Ist die Stadt verloren, ist alles verloren. Wir müssen sie um jeden Preis verteidigen.

Der junge Amilius war nicht angetan von der Idee jeden Preis zu zahlen. Aber das Rom verteidigt werden musste, das war klar. Wofür sonst war er auch hier? Und da in Nebel des Krieges keine Informationen verfügbar schienen, worauf sollte er da warten? Er beschloss, am nächsten Tag aufzubrechen und seine Armee vor die Tore Roms zu führen. Die Priester meinten die Zeichen stünden günstig. Grimmig schwor sich Amilius, sie höchst selbst in die Totenwelt zu befördern, sollten sie unrecht behalten.

von Der Oberst » Fr 07.09.2012, 12:32

Oberstus ging auf und ab. die letzten Nachrichten, die er erhalten hatte, waren alles andere als rosig. Rom wurde von den schändlichen Rebellen belagert. Die Verteidiger der Stadt waren viel zu schwach, um sich auf Dauer dem Würgegriff der Belagerer entziehen zu können. Das wusste Oberstus nur all zu gut. Scipio und einige weitere Offiziere betraten das Zelt des Feldherrn. An seiner Seite standen sein Leibsklave Hogansis und sien Leibwächter Schulonius.

Scipio: "Feldherr, die Truppen stehen bereit, wir können den Belagerungsring um Capua schließen und die Rebellion zerschlagen."

Oberstus: "Das könnten wir, aber wisst ihr nicht, was sich vor den Toren Roms abspielt?"

Scipio: "Doch, aber die Mauern Roms sind stark genug, um jeder Belagerung standzuhalten."

Hogansis: "Aber ohne ausreichend Tuppen nicht zu halten."

Scipio: "Schweig, Sklave!"

Oberstus: "Scipio, der Scharfsinn von Hogansis hat mir schon manchmal das Leben gerettet. Hogansis, bedenk, dass du einem General Roms den nötigen Respekt erweisen musst!"

Hogansis: "Vergebung Herr."

Oberstus: "Wenn Rom fällt, dann fällt die Republik. Wir haben keine andere Wahl. Wir brechen unverzüglich die Zelte ab und marshcieren gen Rom. Die Götter mögen uns beistehen, dass wir noch rechtzeitig eintreffen. Sendet einen Reiter nach Norden zu Feldherr Superbus. Sollten wir scheitern, liegt das Schicksal Roms in seinen Händen!"

von Rantanplan » Fr 07.09.2012, 02:19

Lucius Terentius ließ sich von seinem treuen Achill die neusten Nachrichten bringen und studierte diese einträglich. Oft musste er seinen Diener fragen wer sich unter den ominösen Namen eigentlich befand, seine Geisteskraft nahm beinahe täglich ab!
So auch nach dem Studium der letzten Botschaft die er erhalten hatte.

"Achill, mein lieber Achill, hilf mir doch mal auf die Sprünge! Wer ist dieser Marcus Amilius doch gleich nochmal der die dritte Legion bei...äh...na...ach...im Norden nun übernehmen will?"

"Mein Herr, es ist der Sohn des früh verstorbenen Amilius, ein bedeutender Senator Roms dem die Stadt viel zu verdanken hat."

"Dann ist es mehr als Recht und billig das er die dritte Legion übernimmt!"

"Nein, mein Herr! Wir meinten das die Verdienste dem Vater zuzuschreiben sind. Sein Sohn, nun, ihm scheint mehr an den schönen Dingen des Lebens zu liegen. Er trinkt, hurt..."

"Achill, du sprichst über einen Senator Roms! Zügle deine Zunge oder ich muss dich, so weh es meinem Herzen tun würde, bestrafen!"

"Jawohl Herr, wie Ihr wünscht!

Lucius begutachtete die nächste Depesche ohne deren Inhalt wirklich zu lesen. Seine Gedanken waren auf den jungen Amilius gerichtet. Dieser junge Kerl, an den er sich jetzt wieder erinnern konnte, war durch seinen unerbittlichen Hass auf die Punier und seinem anscheinend unstillbaren Verlangen nach Rache im Senat aufgefallen. Eigentlich nicht die schlechtesten Eigenschaften, doch hoffentlich würde er in seinem jugendlichen Übermut seine Truppen nicht in eine Falle locken. So wie so hatte er vom Senat nicht einmal die Befugnis bekommen die Legion anzuführen, es wurde lediglich besprochen darüber zu beraten sie ihm zu unterstellen sobald sie einsatzbereit war. Doch es war zu spät, er hatte die Stadt verlassen und kein Bote würde ihn wohl mehr einholen. Sei es drum, er würde seine Aufgabe schon meistern und wenn nicht würde er, Lucius, dies nicht mehr erfahren. Die Stadt war von den Truppen der Rebellen umstellt. Es waren nicht viele, doch genug um einen Sieg zu erringen, da Rom nur durch eine Einheit Kavallerie verteidigt wurde. Auf den Mauern waren Bürger der Stadt die man notdürftig mit Speer und Schild ausgerüstet hatte. Lucius hätte die Stadt verlassen können, wie viele andere doch er wußte das sein Platz hier war. Lieber würde er sterben als als der Mann in die Geschichte einzugehen der Rom und seinen Senat kampflos dem Feind übergab.

Sein Blick fokussierte sich nun auf die Depesche die er seit geraumer Zeit in der Hand hielt. Sie wurde ihm von einem gewißen Marcus Porcius Camillus zugesandt. Sie enthielt viele Passagen über die Tapferkeit römischen Blutes und das er seines und das einiger seiner Sklaven gerne für das Wohl der Stadt opfern würde. Falls der Feind durch die Mauern bricht würde er den Senat bis zu seinem Tode verteidigen. Ein mutiger Mann und Terentius wünschte sich das es in Rom mehr von diesen Männern geben würde.

"Achill, sag mir doch gleich nochmal was du über diesen Marcus Porcius Camillus weißt. Ich glaube ein Gesicht vor Augen zu haben doch ich bin mir nicht mehr so sicher..."

Achill schaute seinen Herrn sehr besorgt an. Der ganze Streß den Hannibal und die Rebellion verursachte schien den Geist des mächtigsten Mannes Roms noch schneller zu benebeln als sonst. Um diesen nicht weiter aufzuregen überlegte sich dieser seine nächsten Worte recht sorgsam.

"Mein Herr, Camillus ist in der Bevölkerung als verschlagener und äußerst gerissener Politiker bekannt. Das er in Rom bleibt kann nur bedeuten das er für sich oder seine Familie einen Vorteil darin sieht. Ich möchte damit seinen Einsatz nicht schmählern, doch auf ihn und den Amilius wird nach der Beseitigung der Gefahren, so Zeus will, mehr als ein Auge geworfen werden müssen."

Lucius lächelte still in sich hinein. Sein Diener war nun schon einige Zeit bei ihm und doch betete er immer noch zu seinen griechischen Göttern. Terentius war dies egal, sein Achill hatte ein gut funktionierendes Spionagenetzwerk unter den römischen Haussklaven aufgebaut, das ihm schon einige Male nützlich gewesen war.

"Mein lieber Achill, der Ehrgeiz einzelner Senatoren ist mir im Moment egal. Ob sie oder ich oder gar mein Sohn im Senat den Vorsitz haben ist mir in der jetzigen Situation gleich. Doch ich brauche erneut deinen wachen Geist, habe ich eine Depesche von Oberstus und Lucius Placabilis Superbus erhalten. Ich kann mich nicht mehr so richtig erinnern...und was ist mit den anderen Senatoren?"

"Von den anderen Senatoren gibt es keine Nachricht. Mag sein das sie in der Stadt geblieben sind oder vorher die Flucht ergriffen. Vielleicht gehen sie auch gerade jetzt, einige fliehen durch die Kanalisation oder bezahlen die Belagerer um freies Geleit zu bekommen. Es ist eine Schande! Was die beiden Feldherren betrifft...Ja mein Herr, beide schickten einen Reiter kurz bevor der Belagerungsring geschlossen wurde. Beide haben ihre Truppen erreicht und warten auf Befehle, da diese nun nicht eintreffen werden, hoffe ich das sie ihre Legionen so führen wie sie es für richtig halten. Es ist davon auszugehen das zumindest einer von ihnen von der Belagerung Roms Nachricht erhalten hat, doch beide werden es schwer haben die Stadt zu entsetzen. Im Norden kann Hannibal die Armee von Lucius Placabilis Superbus abfangen und im Süden müsste sich Oberstus Wilhelminus Tigerius durch die Rebellen von Capua schlagen bevor er helfen kann. Mein Herr, die Stadt ist auf sich allein gestellt und nur unzureichend verteidigt, sobald die Belagerer die ersten Türme gebaut haben wird Rom fallen!"

Lucius wollte gerade aufbegehren als ein tiefer Hornstoß ihn davon abhielt. Die Feinde versuchten es mit einem Angriff auf die römischen Mauern!

"Mein Herr, das kann nur bedeuten das sie es mit Leitern und vielleicht einem Rammbock versuchen. Belagerungstürme können sie nie und nimmer schon gebaut haben!"

"Dein Wort in den Ohren der Götter Achill, von mir aus auch in denen der Griechischen."

Er ließ sich schnell von weiteren Dienern Rüstung und Schwert reichen und hastete mit Achill zum bedrohten Mauerabschnitt. Für ein Schild reichten seine Kräfte nicht mehr. Sein Diener war mit zwei Kurzschwertern bewaffnet und trug ebenfalls eine prächtige Rüstung die einem Feldherren Roms würdig gewesen wäre. Treue zahlte sich eben immer aus.

An den Mauern angekommen waren die Verteidiger bereits zurück geschlagen worden und immer mehr Feinde kamen über die Leitern auf das Bollwerk. Der Widerstand bröckelte schon und es war nur eine Frage von Minuten bis sich die Verteidiger zur Flucht wenden würden!

Lucius spurtete so schnell er konnte die Treppen empor und überlegte fieberhaft was er den Männern sagen sollte um ihren Kampfgeist nochmals anzustacheln, doch ihm viel nichts ein. Oben angekommen war es nur ein Wort das er immer wieder brüllte, während er sein Schwert schwag.

"Rom! Rom! Rom!" Die Männer waren erstaunt diesen alten und dennoch mächtigsten Senator Roms hier zu sehen und ihr Mut wurde wieder gestärkt als sie sahen wie furchtlos er sich dem Feind entgegenwarf!

Lucius bekam davon nichts mit. Das Adrenalin durchflutete seinen Körper und ließ ihn wieder zu dem jungen Heißsporn werden der er einmal war.
Einen Speestoß eines feindlichen Soldaten unterlief er und durchbohrte den Bauch des Feindes mit einer fließenden Bewegung. In der Drehung versetzte er einem anderen Gegner mit dem Ellebogen einen Schlag ins Gesicht der diesem die Nase brach und das Blut sprudeln ließ.

"Rom! Tod den Verrätern!" Terentius wollte auf den nächsten Feind einschlagen doch er bekam sein Schwert nicht aus dem Wanst des Getöteten. Einer der Angreifer sah seine Chance und zielte mit seinem Schwert auf den Hals des Senators. Dieser sah bereits schon sein Ende kommen, als Achill wie ein Derwisch über die Feinde kam. Mit dem einen Schwert parierte er den Angriff auf seinen Herrn und mit dem anderen durchtrennt er, nach einer kurzen Drehung, die Kehle des Feindes. Lucius hatte die kurze Pause genutz und sein Schwert befreit und sich neben seinem Diener positioniert. Hinter ihm schlossen sich die Reihen durch die römische Stadtwache die neuen Mut gefasst hatte.

"Worauf wartet ihr? Schickt sie in den Abgrund!!"

Mit lautem Gebrüll stürzten sich die Verteidiger auf die Feinde und konnten sie Stück für Stück zurück treiben. Nach einer Stunde war die Schlacht vorbei und die Leitern von der Mauer gestoßen. Rom war siegreich geblieben, vorerst.

Lucius saß angelehnt an der Mauer und atmete schwer, während Achill seinen Arm nähte der einen leichten Hieb eines feindlichen Speeres abbekommen hatte.

"Achill, du hast gut gekämpft und ich möchte dir für die Rettung meines Lebens danken. Doch sag mir, hast du Nachricht von meinem Sohn erhalten?"

Der Angesprochene konzentrierte sich weiter auf seine Arbeit und vergaß dadurch die Förmlichkeiten.

"Die Soldaten sagten mir er haben am anderen Ende der Stadt einen Angriff abgewehrt und es wird berichtet das er in Sachen Mut und Kampfgeist fast so stark ist wie sein greiser Vater." Der Diener lächelte um seinen Worten die Schärfe zu nehmen und sein Herr lächelte ebenfalls um zu zeigen das er den Scherz verstanden hatte.

"Lieber Achill, ich habe eine Bitte an dich und ich möchte nicht das du mich versuchst umzustimmen. Bitte geleite meinen Sohn durch die Kanalisation und führe ihn sicher aus der Stadt, sollte er sich weigern dann sag ihm das dies ein Befehl des Senates sei, er wird sich dem beugen. Rom wird ihn und dich noch brauchen wenn das alles vorbei ist!"

Achill wollte protestieren doch der Ausdruck in den Augen seines Gebieters hielt ihn davon ab. Er nickte sanft und Verband die Wunde. Danach verabschiedete er sich mit einem leichten Lächeln und suchte den Sohn des Lucius Terentius, dem zukünftigen Princep Roms.

von Sigmund » Sa 01.09.2012, 23:29

Marcus Amilius wusste das Leben zu schätzen. Und das Leben schätzte ihn. Gerade hatte er sich mit seiner akutellen Lieblingssklavin vergnügt, einer zierlichen Barbarin aus Iberien. Der Händler hatte sie für gewisse außergewöhnlichen Fähigkeiten gepriesen und bei den Göttern, der Mann hatte nicht übertrieben! Marcus lächelte verschmitzt, schnippste einen Diener herbei um neuen Wein zu ordern und genoß die kühle Brise, die ihm zugefächelt wurde während er sich genüßlich räkelte.
Doch dann hörte er Schritte, die sich hastig näherten und ihn beschlich eine dunkle Ahnung, das sein trautes, strahlendes Glück jäh von einer finsteren Wolke verhangen würde...

Der Sklave verbeugte sich demütig.
"Herr, eure verehrte Mutter wünscht euch zu sprechen. Sie erwartet euch im Empfangsraum."

Mit einem qualvollen Seufzer richtete sich Amilius, seit dem frühen Tod seines Vaters Oberhaupt der Amilier und einer der angesehendsten Römer überhaupt auf. "Was kann die Furie nur wollen? Sicher nichts gutes..." dachte er, bügelte seine Toga glatt und zog seine Sandalen an.

In diesem Moment drang seine Mutter auch schon energischen Schrittes in seine privatesten Gemächer ein, vorbei an den leicht verdutzten Sklaven. Und noch wärend Marcus dachte "natürlich wartet sie nicht .. irgendwann lasse ich sie vergiften" setzte er bereits sein charmantestes Lächeln auf.

"Welch eine Freude dich zu sehen, Mutter. Du siehst göttlich aus in dieser neuen Mode"
"Spar dir die Schmeicheleien. Es warten Aufgaben auf dich."

Frustriert ließ sich Marcus zurück in seine Kissen sinken, während sich seine Mutter strengen Blickes vor ihm aufbaute. "Während du hier dein unnützes Dasein fristest rücken die Feinde Roms auf die Stadt zu."
Nun war Marcus sichtlich erschrocken. "A.. Aber wie kann das sein? Bis eben war doch alles gut" Seine alte Mutter schnaubte verächtlich.
"Wahrlich eine Schande das dein Vater keinen Mann aus dir formen konnte"
"Mama!", rief Marcus flehend, "Nicht vor den Sklaven!"
Mit einer majestätischen Drehung der Hand verscheuchte sie die Sklaven aus dem Raum.
"Die halbe Stadt flieht, wie kannst du das nicht mitbekommen? Die Plebejer fliehen, die Bürger, selbst der Adel. Ein kopfloses Durcheinander. Und weißt du warum sie fliehen?
"Vielleicht wegen der Feinde? Und außerde..", wagte Marcus kleinlaut zu äußern, bis ihm seine Mutter mit der ihr eigenen Ungeduld energisch in's Wort fuhr:
"Weil der Senat aus einem Haufen verweichlichter Affen besteht. Kein Mensch bei klarem Verstand traut ihm zu die Stadt zu verteidigen!"
"oh."
"Und was braucht die Stadt in solchen Zeiten?" fuhr sie ihn an, als wäre er allein Schuld an der Misere.
"Einen Fluchtort?" seufzte Marcus.
"Einen Führer!! Und bei den Göttern, du jämmerlicher Schwachmat, dieser Führer wirst du sein! In Latium steht die letzte Armee die die Barbaren zur Strecke bringen kann bevor sie plündernd über Rom herfallen. Gehe und verlange das Kommando!"
Frustiert und kraftlos schrumpfte Marcus in sich zusammen. "Jawohl, Mutter.."

Tags darauf Ritt Marcus Amilius, Oberhaupt der ehrenwerten Amilier mit einer kleinen Schaar Getreuer aus der Stadt um Feldherr zu werden. Er verfluchte noch einmal inbrünstig Fortunas Launen, bevor er Rom endgültig den Rücken kehrte.

von Cfant » Sa 01.09.2012, 20:50

Bild
In seiner besten Toga stand Marcus Porcius Camillus auf der Empore uns sah auf das Gewimmel am Capitolinus.
"Da wird Rom zum ersten Mal seit über 100 Jahren belagert, und nun sieh Dir das an", knurrte der Senator. Er schüttelte missbilligend den Kopf. Überall sah man Fliehende, die ihre Habseligkeiten auf die Schultern geladen hatten und aus der Stadt strebten.

Eine verängstigte Sklavin brachte Marcus siebenjährigen Sohn. Camillus bedeutete ihr zu verschwinen. "Ich möchte, dass Du Dir dieses Bild einprägst", sagte der Senator zu seinem Sohn. "Denn das ist der Grund, weshalb der Senat das Volk führt und nicht umgekehrt. Heute lachen sie, morgen weinen sie, und am dritten Tag fackeln sie die halbe Stadt ab. Wir aber, mein Sohn, wir sind die Optimaten, die Besten. Wir wissen, dass der Feind viel zu schwach ist, um Roms mächtige Mauern zu bezwingen. Unsere Armeen sind ausgezogen, um den Feind zu vernichten, aber es sind genug römische Schwertarme verblieben, um die Heiligtümer zu verteidigen. Sieh Dir dieses Bild an und vergiss es nie: Wenn der Senat verzweifelt oder fällt, dann wird Rom selbst fallen. Und nun geh zu Deiner Mutter und hilf ihr, das Haus zu verbarrikadieren."

Mit gelassener Miene folgte er dem entwürdigenden Schauspiel um ihn her. Zumindest war noch kein Brandgeruch wahrnehmbar, offenbar verlief die Massenpanik in guter Ordnung.
Er winkte seinem Leibsklaven. "Obscurus, hierher. Ich möchte, dass Du notierst: Am Tag, als die Götter die Herzen der Römer prüften und viele noblen und niedrigen Ranges der Mauern flohen, blieb der designierte Consul Marcus Porcius Camillus nicht nur in Rom, sondern versammelte den Senat und leitete die Verteidigung der unbezwungenen Mauern. Mit Freude und Liebe sahen seine Landsleute zu ihm auf. So. Du bleibst heute an meiner Seite, ich werde noch mehr diktieren. Aber pass auf, dass niemand die Notizen sieht, jedenfalls nicht bis nach der Wahl. Und jetzt hol ein paar Clienten mit Stöcken, wir gehen zum Senat. Der Rest bleibt hier und passt auf meine Sachen auf."

Er schüttelte den Kopf, als er den Rufen und Schreien von der Straße lauschte. Auch wenn er keineswegs so sicher war, wie er sich gab, so schuldete er doch seinem Rang, den Senat mit aller Würde zu vertreten. Und eines war sicher: Wenn es dem Feind gelang, die Stadt zu nehmen, dann war er auch auf seinem Landgut verloren. "Nun liegt alles an Oberstus", murmelte er.

von Der Oberst » Sa 01.09.2012, 18:30

Seit Stunden wurden sie gejagt. Die ganze Nacht hindurch mussten sie sich durch Suchtrupps der Rebellen kämpfen. Ihre Klingen sind rot von dem Blut getöteter Feinde, doch nun sind sie in der Falle. Hinter ihnen der tosende Fluss und eine zerstörte Holzbrücke, vor ihnen 20 berittene Rebellen.

Tigerius: "Schulonius, Hogansis treue Gefährten. Heute werden wir in Ehren sterben."
Schulonius: „Herr, ich weiche nicht von eurer Seite.“
Hogansis: „So dick wie ihr seid, würde euch dies auch schwerfallen.“
Schulonius: „Ha ha, sehr witzig.“

Die Rebellen bleiben stehen. Einer von ihnen richtet das Wort an den Senator.

Rebellenhauptmann: "Ihr habt viele meiner Männer heute Nacht getötet, aber ihr müsst nicht sterben. Legt die Schwerter weg und ergebt euch. Es wird euch nichts geschehen!"

Tigerius: "Ein Soldat Roms ergibt sich nicht. Meine Schwert hat heute Nacht noch nicht genügend Rebellenblut gekostet!"

Rebellenhauptmann: "So sei es, nun habt ihr eu...

Weiter kam er nicht, ein Speer durchbohrte seine Brust, auch andere Rebellen gingen zu Boden. Aus dem Nebel stürzten sich wie Schatten Männer auf sie. Tigerius schlägt einem Rebellen den Arm, mit dem er gerate zum Hieb ausholen wollte, ab und gibt ihm danach den Gnadenstoß. Währenddessen stürzt sich Schulonius auf einen Rebell, der den Senator von hinten erdolchen wollte. Nach ein paar Minuten sind die letzten Rebellen geschlagen, Tigerius zieht sein Gladius aus einem am Boden liegenden Körper. Da tritt einer von seinen Rettern heran.

Zenturio: „Herr, geht es euch gut?“

Tigerius: „Ja, aber wer seid ihr?“

Zenturio: „Zenturo Lucius Vorenus. Ich diente bei der Stadtwache von Capua, bis wir von diesen Banditen angegriffen wurden.“

Tigerius: „Zenturio, habt Dank für eure Hilfe. Wie viele Männer habt ihr bei euch?“

Lucius Vorenus: „Wir sind noch 19 und wollten uns nach Rom durchschlagen.“

Tigerius: "nicht weit von hier lagert die Sizilienarmee. Ich soll sie übernehmen. Wie wäre es, wenn ihr mich begleitet?"

Vorenus: „Es wäre mir eine Ehre.“

Schulonius: „Herr, die Brücke können wir vergessen, aber es gibt noch eine kleine Furt, nicht weit von hier."

Tigerius: "Dann lasst uns aufbrechen. Schulonius, ihr führt uns!"

Als schon das erste Morgenrot am Himmel erschien, erreichte die kleine Gruppe schließlich das Feldlager der sizilianischen Legion. Es war kaum befestigt, nur ein paar Pfähle, welche man eiligst in den Boden gerammt hat. Zumindest die Wachen schienen aufmerksam zu sein. Umgehend wurden Tigerius und seine Begleiter angehalten.

Tigerius: „Soldat, ich bin General Oberstus Wilhelminus Tigerius. Bring mich zu deinem Herrn!“

Soldat: „Ja, Herr!“

von Rantanplan » Do 30.08.2012, 21:40

"So sei es!

Damit ist die Sitzung des Senates beendet. Ich werde mich nun zurück ziehen und den Göttern reichlich opfern damit sie den Feldherren gewogen sind. Mögen wir alle uns zu besseren Zeiten hier wieder versammeln!"

von SolInvictus202 » Do 30.08.2012, 19:13

Imperator Legionum L.P. Superbus stand in seinem Zelt und blickte mit zweifelndem Gesicht auf die Karten....
es musste eine Entscheidung getroffen werden...

"Ordonanz!"
"Ave Imperator Legionum!"
"Folgendes geht sofort an alle Legaten raus - Schreiberling: nehmen sie das auf!
Da unsere Sizilienarmee sich der Aufständischen im Süden annehmen wird, fällt uns der Kampf gegen Hannibal zu... er belagert derzeit Arretium.... da er mindestens 6 Monate brauchen wird um Belagerungsgeräte zu errichten wollen wir ihm dort erst später (OT nächste Runde) entgegentreten... dennoch befehle ich meine Armee nach Norden - in Richtung Ariminum - dort ist auf das Ausheben der 2. Armee zu warten - um dann gemeinsam eine Entscheidungsschlacht zu suchen...
JEDOCH - vielleicht kann einer unserer Spione das Gebiet um Genoa auskundschaften - vielleicht können wir da eine offene Stadt im Handstreich nehmen - falls dies Möglich ist - sollten wir das noch diese Runde tun! - noch wissen wir nichts vom Geheimdienst - aber vielleicht bekommen wir ja noch rechtzeitig einen Bericht...

von Der Oberst » Do 30.08.2012, 12:40

Sigmund hat geschrieben:Geschätzter Tigerius, die Söldner Italiens sind alles andere als billig. Ich empfehle einfach eine Einheit Reiter vorzuschicken, natürlich so das sie sich im Falle eines Angriffs noch zurückziehe kann (OT: die hälfte des Bewegungsradius ungenutzt lassen). Die Söldner Italiens sind teuer in Rekrutierung in Unterhalt, zudem können wir unter unseren Verbündeten werben, so das wir auf Söldner verzichten können.
Reiter sind in meiner Legion leider nur wenige vorhanden. Gerade genug für meine Leibgarde. Schon bei den Reitern muss ich auf Söldner zurückgreifen.

von Sigmund » Do 30.08.2012, 11:36

Geschätzter Tigerius, die Söldner Italiens sind alles andere als billig. Ich empfehle einfach eine Einheit Reiter vorzuschicken, natürlich so das sie sich im Falle eines Angriffs noch zurückziehe kann (OT: die hälfte des Bewegungsradius ungenutzt lassen). Die Söldner Italiens sind teuer in Rekrutierung in Unterhalt, zudem können wir unter unseren Verbündeten werben, so das wir auf Söldner verzichten können.

von Der Oberst » Mi 29.08.2012, 22:10

Rantanplan hat geschrieben:Lucius war von den vielen Reden recht müde und wollte ein Ende der Diskussion herbeiführen.

"Edler Oberstus Wilhelminus Tigerius, ich weiß nicht was ich mir wünschen soll. Soll ich hoffen das die Rebellen schlechte Führer haben und nach Rom ziehen und die Stadt belagern? Oder soll ich hoffen das sie kluge Anführer haben und dich bei Rhegion mit zwei Legionen stellen und töten?

Doch deine Entscheidung ist gefallen, geh nach Rhegion und erobere die Stadt zurück zum Ruhme Roms!

Und du Superbus?

Was wirst du tun? Ziehst auch du los und befreist Arretium aus der punischen Umklammerung?

Sprich!"
OT. Wir könnten irgendwelche Billigsöldner anheuern und diese als Späher benutzen. Wenn sie die zweite feindliche Armee in Reichweite von Rhegion sehen, dann lieber defensiv bleiben, bzw. sich vor Rom sammeln. So sind wir zumindest nicht ganz blind.

von Rantanplan » Di 28.08.2012, 16:02

Lucius war von den vielen Reden recht müde und wollte ein Ende der Diskussion herbeiführen.

"Edler Oberstus Wilhelminus Tigerius, ich weiß nicht was ich mir wünschen soll. Soll ich hoffen das die Rebellen schlechte Führer haben und nach Rom ziehen und die Stadt belagern? Oder soll ich hoffen das sie kluge Anführer haben und dich bei Rhegion mit zwei Legionen stellen und töten?

Doch deine Entscheidung ist gefallen, geh nach Rhegion und erobere die Stadt zurück zum Ruhme Roms!

Und du Superbus?

Was wirst du tun? Ziehst auch du los und befreist Arretium aus der punischen Umklammerung?

Sprich!"

von Cfant » Mo 27.08.2012, 08:11

Bild
Der Segen der Götter und die Gebete der Römer werden euch begleiten!
Im Übrigen schlage ich vor, die Wahlen vorzuziehen, um möglichst rasch eine funktionsfähige Regierung zu haben. Warum erst in Zukunft wählen? Hier und heute sind Taten notwendig, um das Vaterland zu schützen!

von Sigmund » Sa 25.08.2012, 16:25

Die Zeichen stehen gut! Brecht den Hochmit der Verräter.

von Der Oberst » Sa 25.08.2012, 14:28

"Wir werden nach Rhegion marschieren und dort den schwächeren Teil der Rebellion angreifen. Die feindliche Rebellenarmee in Capua wird dann entweder in Richtung Rhegion vorstoßen, um ihre Verbündeten zu unterstützen, was Rom Zeit erkauft oder direkt auf Rom zu marschieren. Die Stadtmauern sind stark und können einer Belagerung sicher lange genug standhalten. Deshalb mache ich mir um Rom keine Sorgen. Würden die Rebellen dies tun, wären sie Narren. Capua läge nach dem Sieg in Rhegion offen vor meinen Truppen und der edle General Superbus könnte mindestens 2 Legionen (seine + die bei Arminium mit den Griechentruppen zu bildende) ins Feld werfen und sie vor den Toren der Stadt vernichten.

Sollte es das Budget zulassen, muss Rom so viele Truppen wie möglich einberufen. Zumindest eine neue Legion ausheben, am besten noch mehr davon. Ich werde, unterwegs, sollte ich auf fähige Söldner stoßen diese auch in den Dienst Roms stellen.

Edle Senatoren, hiermit verabschiede ich mich von euch. Mögen uns die Götter beistehen, so dass unser nächstes Wiedersehen unter erfreulicheren Begleitumständen stattfinden kann."

von Rantanplan » Fr 24.08.2012, 04:10

Greenhorn hat geschrieben:Wie passen die Römische Republik und ein Kaiser zusammen? :???:
Wie passt Euer Beitrag in unseren stimmungsvollen AAR?


Bitte postet diese Frage in den "Fragen zum RPG" Bereich...da ist es zwar immernoch nicht wirklich richtig macht aber immerhin hier nicht den Bericht kaputt.

Bitte löscht Euren Beitrag!

Danke und Grüße Rantanplan

von 123 » Fr 24.08.2012, 03:03

Wie passen die Römische Republik und ein Kaiser zusammen? :???:

von Rantanplan » Fr 24.08.2012, 01:43

Lucius versuchte das Gesagte in seinem Kopf zu ordnen doch es gelang ihm nicht so wirklich. Es musste eine Entscheidung her wohin sich die römischen Truppen wenden sollten...

"Edle Senatoren und ruhmreicher Feldherr,

lasst uns zu einer Entscheidung kommen. Lucius Placabilis Superbus bleibst du bei deinem Plan und wirst dich mit der Armee nach Arretium begeben um im Falle eines Sturmangriffes auf die Stadt Hannibal zu bekämpfen?

Und du, eiserner Oberstus Wilhelminus Tigerius, wohin wirst du dich mit der sizilianischen Armee begeben?
Capua? Rhegion?

Bedenkt bei euren Entscheidungen das es um das Sein oder Nichtsein Roms geht...

Desweiteren wird der Flotte befohlen in die Adria durchzubrechen und einen Teil der Garnision aus Epirus nach Ariminium zu bringen. Dort soll eine weitere Legion gebildet werden deren Anführer noch nicht fest steht. Ich möchte den Senatoren aber das Angebot des edlen Marcus Amilius nochmals in Erinnerung rufen. Dieser wäre gewillt diese Aufgabe anzunehmen. Doch darüber werden wir sprechen sobald es die Zeit erfordert.

Außerdem werden alle Sesterzen in die Ausbildung weiterer Truppen investiert.

Hoch geschätzte Heerführer, sprecht nun hier im Senat ein letztes mal und lasst dann des Schwertes scharfe Klinge sprechen. Treibt es tief hinein in das punische Fleisch auf das es Sehnen und Knochen zerteile und den Feinden Roms furchtbare Schmerzen bereite!"

Nach oben