Alte Liebe Rostet nicht - MP Teil III

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von Duke of York » Mi Jul 25, 2012 6:32 am

Was wir aber definitiv brauchen, ist eine Zweitrechner-Regel. Was dürfen die Gegen-/Mitspieler mit diesem Land? Was darf der Zweitrechner-Spieler mit diesem Land?
Das Leader-Argument dürfte ja bei Aberration nicht so stark ins Gewicht fallen, zumal Wir das eh für blödsinnig halten.

Vorschlag:
Diese Länder sind wie KI-Länder Off Limits. Der Sub darf nur im kompletten Eigeninteresse des Landes handeln. Interaktionen mit anderen Ländern (auch KI, Ausnahme Verteidigung) sind komplett zu unterlassen.
Ausnahme: Der Spieler des Landes wünscht ausdrücklich, dass sein Land aktiv gespielt wird (z.B. helfe Land x wenn Y angreift). Dann jedoch entfällt der Off Limits Schutz für die komplette Session. Dies ist vorher bekannt zu geben.

von Stoertebeker » Mi Jul 25, 2012 5:49 am

Anton hat geschrieben:Ich finde, das schränkt die Diplomatie im Krieg zu sehr ein. Drohen und erpressen a lá Teoman muss doch wohl immer noch möglich sein. "Gib auf, sonst wird's nur noch schlimmer" ist ein bewährtes Argumentationsmittel. :D
Joah. Und eigentlich braucht man auch keine Regel. Normalerweise sollten alle umliegenden Länder ein Interesse daran haben, zu erfahren, ob ein Land beabsichtigt, seinen Nachbarn komplett zu crippeln oder lediglich eine kleine Grenzkorrektur will.
Insofern war übrigens Englands Reaktion genau richtig: "was willst Du vom Mogul?" "Genaues sage ich nicht." "Okay, dann befürchte ich schon mal das Schlimmste und steige ein."

Man muss sich ja auch nicht exakt festlegen: Wenn der Schwede sagt: "2-3 Kolonien in Indonesien", dann passt's ja schon.

von Anton » Mi Jul 25, 2012 4:16 am

Moses hat geschrieben:Das halte ich auch fuer sinnvoll, die Argumentation: "Du hast nicht kapituliert oder mit dem Einsteigen etc wird es teurer fuer mich deswegen will ich mehr von dir," hielt ich schon imemr fuer sehr suspekt...
Natuerlich kann man seine Forderungen gegenueber des Neu-Einsteigers formulieren sollte man dann gegen beide gewinnen.
Ich finde, das schränkt die Diplomatie im Krieg zu sehr ein. Drohen und erpressen a lá Teoman muss doch wohl immer noch möglich sein. "Gib auf, sonst wird's nur noch schlimmer" ist ein bewährtes Argumentationsmittel. :D

von Moses » Di Jul 24, 2012 9:38 pm

Stoertebeker hat geschrieben:
Wenn wir eine Regel wollen, dann finde ich, sollte es die sein, dass man seine Kriegsziele zu Beginn des Krieges sagen muss und dann - in der Regel - auch zu diesen Bedingungen Frieden annehmen sollte.
Das halte ich auch fuer sinnvoll, die Argumentation: "Du hast nicht kapituliert oder mit dem Einsteigen etc wird es teurer fuer mich deswegen will ich mehr von dir," hielt ich schon imemr fuer sehr suspekt...
Natuerlich kann man seine Forderungen gegenueber des Neu-Einsteigers formulieren sollte man dann gegen beide gewinnen.

von Stoertebeker » Di Jul 24, 2012 9:08 pm

Eichendorff hat geschrieben:BTW. zur Zweitrechner Debatte: ich hatte das ursprünglich eigentlich nur gemacht, um die Länder vor der KI Misswirtschaft zu bewahren. Da kamen aber die Nachbarn mit "ich habe jetzt Leader XY und muss jetzt angreifen, kann da nicht warten".

Und TEF: ich wollte bei der vorletzten Session mit England Schweden angreifen. Da kam aber "nein, weil wir nicht wissen, was Jorrig machen würde".
Ja, da brauchen wir eine klare Regelung. Entweder, das von Euch nebenher gespielte Land ist komplett Off-Limits für alle anderen, oder es nimmt komplett am Spiel teil. Ihr selbst wart da leider auch nicht immer konsequent. Daher denke ich, solltet Ihr in Zukunft einfach ein Land definieren, das Ihr hauptsächlich spielt. Dieses Land ist dann voll dabei und das andere komplett raus aus der Interaktion.
Denn an sich finde ich es einen wirklich guten Service, dass Ihr anbietet, andere Länder zu subben. Ist immer besser, als wenn's die KI macht.

Mit dem Zweitland in den Krieg des Erstlandes einzusteigen geht jedenfalls nicht. Wir sind schließlich Gentlemen und Gentlemen suchen ihre Chance nicht in Aktionen mit starkem Geschmäckle. :)

Wo dann Jorrig wieder letzte Session da war und Schweden den Krieg erklärt hat, kam "es ist unfair 10 Jahre zu warten und dann loszuschlagen". Möge jeder selber hinter die Logik dahinter kommen...
Egal, was vorher gesagt wurde, ist dieser Vorwurf von TEF natürlich haltlos.

Ob's fair ist, in einen Krieg einzugreifen, hängt von der Konstellation ab. Aber dürfen tut man das sowieso und natürlich auch nach 10 Jahren: Man könnte sich ja auch vorstellen, dass ein Land ein anderes einfach komplett besetzt, von den Einnahmen profitiert, keinen Frieden vorschlägt, und dann sagt: "Nee, jetzt ist zu spät für alle anderen, einzugreifen", ohne dass man ein Angebot formuliert.

Wenn wir eine Regel wollen, dann finde ich, sollte es die sein, dass man seine Kriegsziele zu Beginn des Krieges sagen muss und dann - in der Regel - auch zu diesen Bedingungen Frieden annehmen sollte.

von Eichendorff » Di Jul 24, 2012 5:23 pm

BTW. zur Zweitrechner Debatte: ich hatte das ursprünglich eigentlich nur gemacht, um die Länder vor der KI Misswirtschaft zu bewahren. Da kamen aber die Nachbarn mit "ich habe jetzt Leader XY und muss jetzt angreifen, kann da nicht warten".
Bei so einer Haltung sollte man sich dann nicht wundern, dass ich mich auch angefangen habe einzumischen...

Und TEF: ich wollte bei der vorletzten Session mit England Schweden angreifen. Da kam aber "nein, weil wir nicht wissen, was Jorrig machen würde".
Wo dann Jorrig wieder letzte Session da war und Schweden den Krieg erklärt hat, kam "es ist unfair 10 Jahre zu warten und dann loszuschlagen". Möge jeder selber hinter die Logik dahinter kommen...

von Duke of York » Di Jul 24, 2012 12:29 pm

TheEvilForce hat geschrieben:Den Moghul hätte ich nicht verteidigt. Nehmen wir China als Beispiel. Hättet ihr ihn angegriffen, um ein CoT zu bekommen, dann wäre ich sofort eingestiegen und hätte nicht 5 Jahre gewartet. Ihr hättet sofort gewusst das Schweden einsteigt und so ist das auch fair.
TEF, jetzt bleibt mal fair.
Als Ihr den Krieg gegen MUG erklärt habt, war Jorrig garnicht anwesend, er konnte nicht mitziehen.
Ebensowenig wie er beim Krieg SPA vs. CHI eingreifen konnte, wegen Abwesenheit. Dies war uns beiden, Störte und auch Uns vollkommen klar. Deswegen hat Störte schnell versucht, Frieden zu machen und Wir haben versucht, lange durchzuhalten. Bis eben England/Jorrig noch kommt oder auch nicht ... Er kam nicht mehr .. egal.
Aber wenn, dann hätte sich Störte sicher auch nicht beschwert, dass er nachträglich in den Krieg einsteigt. Völlig egal, ob der da schon 5 Jahre lief oder nicht.

von Eichendorff » Mo Jul 23, 2012 10:50 pm

TheEvilForce hat geschrieben:Wenn ihr davon nichts wisst, der Moghul wusste davon, er hat ja das Angebot auch bekommen. Hat euch also der Moghul ausgenutzt und im Unklaren gelassen...
Ich habe es im Spiel schon ein Dutzend mal gesagt: ich öffne grundsätzlich nie Angebote, die nach Stabhits riechen, da sie mir sonst über die nächsten Monate 1/3 meines Bildschirms versperren.
Deshalb, wie ich schon ein Dutzend mal gesagt habe: ich wusste von Euren Angeboten null Komma nix.

von Stoertebeker » Mo Jul 23, 2012 9:38 pm

TheEvilForce hat geschrieben:Den Moghul hätte ich nicht verteidigt. Nehmen wir China als Beispiel. Hättet ihr ihn angegriffen, um ein CoT zu bekommen, dann wäre ich sofort eingestiegen und hätte nicht 5 Jahre gewartet. Ihr hättet sofort gewusst das Schweden einsteigt und so ist das auch fair.
Wenn ihr davon nichts wisst, der Moghul wusste davon, er hat ja das Angebot auch bekommen. Hat euch also der Moghul ausgenutzt und im Unklaren gelassen...
Klar fordere ich ein CoT nach so einem harten Krieg. Nicht weil es mir viele Vorteile bringt, dazu ist die Spieldauer sowieso zu kurz. Nein, es ging nur um Rache für das Eingreifen und die Starrköpfigkeit eurer Allianz.
Es geht nicht darum, ob Eichendorff zwei Spieler nicht gut kontrollieren kann. Aber wäre Anton in den Krieg eingetreten? Wahrscheinlich nicht. Das ist der Unterschied.
Mit Ausstieg drohen ist aber immer scheiße. Nervt einfach.

Und letztlich hatten wir doch einen schönen Krieg, oder? Kein Grund für böses Blut.

von TheEvilForce » Mo Jul 23, 2012 9:11 pm

Jorrig hat geschrieben:Zu der Schlacht in Nordamerika: Da kam die ganze britische Kriegsflotte an mit gut 900 Schiffen und Cochrane drauf. Ihr hattet knapp 400, wenn ich mich recht erinnere. Da hatte ich schon mit einem deutlichen Sieg gerechnet. :)

Zu TEF: Ihr habt nicht gesagt, kein CoT, Ihr habt nur gesagt, 2 Provinzen. Welche Friedensangebote kamen, kann ich nicht beurteilen, ich hab sie nicht bekommen. Ich habe nichts gehört wie "Jaffa und Wewak, das ist mein Ziel", und so war es bisher üblich in dem MP. Und Kriege kann man ja sofort mit Weissem Separatfrieden beenden, wenn man will. Wenn Ihr Euch dann so windet und keine klare Stellungnahme abgebt, kann ich doch nur annehmen, dass Ihr irgendeinen Trick versucht. Die erste konkrete Forderung von Euch war dann auch Ganges, die zweite Mecklenburg. Das ist nun mal so gewesen. Davon seid Ihr dann erst abgerückt, als alle anderen Spieler protestiert haben. Ich hatte ja selber gar kein Interesse an dem Krieg und wollte auch gar nichts, ausser zu verhindern, dass Ihr ein CoT erobert. Was hättet Ihr denn gemacht, wenn ich gerade dabei gewesen wäre, gegen den Moghul ein CoT zu erobern?
Dass Eichendorff Preussen und den Moghul gespielt hat, war ja eher ein Nachteil, so musste er beide Staaten steuern. Ihr wart zu dritt.
Dass Forderungen grösser werden, je länger der Krieg dauert, ist doch Unsinn. Das ist doch 1.WK-Mentalität.

Den Moghul hätte ich nicht verteidigt. Nehmen wir China als Beispiel. Hättet ihr ihn angegriffen, um ein CoT zu bekommen, dann wäre ich sofort eingestiegen und hätte nicht 5 Jahre gewartet. Ihr hättet sofort gewusst das Schweden einsteigt und so ist das auch fair.
Wenn ihr davon nichts wisst, der Moghul wusste davon, er hat ja das Angebot auch bekommen. Hat euch also der Moghul ausgenutzt und im Unklaren gelassen...
Klar fordere ich ein CoT nach so einem harten Krieg. Nicht weil es mir viele Vorteile bringt, dazu ist die Spieldauer sowieso zu kurz. Nein, es ging nur um Rache für das Eingreifen und die Starrköpfigkeit eurer Allianz.
Es geht nicht darum, ob Eichendorff zwei Spieler nicht gut kontrollieren kann. Aber wäre Anton in den Krieg eingetreten? Wahrscheinlich nicht. Das ist der Unterschied.

von Jorrig » Mo Jul 23, 2012 8:21 pm

Zu der Schlacht in Nordamerika: Da kam die ganze britische Kriegsflotte an mit gut 900 Schiffen und Cochrane drauf. Ihr hattet knapp 400, wenn ich mich recht erinnere. Da hatte ich schon mit einem deutlichen Sieg gerechnet. :)

Zu TEF: Ihr habt nicht gesagt, kein CoT, Ihr habt nur gesagt, 2 Provinzen. Welche Friedensangebote kamen, kann ich nicht beurteilen, ich hab sie nicht bekommen. Ich habe nichts gehört wie "Jaffa und Wewak, das ist mein Ziel", und so war es bisher üblich in dem MP. Und Kriege kann man ja sofort mit Weissem Separatfrieden beenden, wenn man will. Wenn Ihr Euch dann so windet und keine klare Stellungnahme abgebt, kann ich doch nur annehmen, dass Ihr irgendeinen Trick versucht. Die erste konkrete Forderung von Euch war dann auch Ganges, die zweite Mecklenburg. Das ist nun mal so gewesen. Davon seid Ihr dann erst abgerückt, als alle anderen Spieler protestiert haben. Ich hatte ja selber gar kein Interesse an dem Krieg und wollte auch gar nichts, ausser zu verhindern, dass Ihr ein CoT erobert. Was hättet Ihr denn gemacht, wenn ich gerade dabei gewesen wäre, gegen den Moghul ein CoT zu erobern?
Dass Eichendorff Preussen und den Moghul gespielt hat, war ja eher ein Nachteil, so musste er beide Staaten steuern. Ihr wart zu dritt.
Dass Forderungen grösser werden, je länger der Krieg dauert, ist doch Unsinn. Das ist doch 1.WK-Mentalität.

von TheEvilForce » Mo Jul 23, 2012 8:00 pm

Moment Jorrig. Ich habe ganz klar gesagt, dass ich kein CoT erobern will. Punkt. Und ich finde es echt unfair, erstmal 10 Jahre nachdem der Krieg begonnen wurde, einzusteigen. Und das ist nicht das erste Mal.
Ich habe sogar dem Moghul dann Frieden angeboten mit 2 Provinzen (Jaffa, Wewak oder so) und das wurde abgelehnt. Also hatte das mit den Friedensforderungen überhaupt nichts zu tun. Hört also auf, so einen Unsinn zu erzählen. Überhaupt ist das nicht das erste mal, dass ihr Länder jahrelang kämpfen lasst, um dann einzusteigen, wenn die Länder kriegsmüde sind. Das ist mir einfach nur zuwieder.
Allgemein sollte man vielleicht wieder dazu kommen, dass man entweder sofort in den Krieg einsteigt oder zumindest bekannt gibt, dass man einsteigt oder es einfach sein lässt. Kann doch nicht so schwer sein. Aber erstmal jahrelang abwarten um dann kriegsmüde Länder zu besiegen, das ist alles andere als ehrenwert.

Und es ist doch klar, dass nachdem soviele Kosten kamen, die Kriegsforderungen am Ende mehr wurden. Und ich habe mich trotzdem mit Jaffa und Wewak begnügt, Jorrig. Also bleibt mal schön auf dem Teppich.
Was mich einfach unheimlich nervt ist, dass wir keine Länder mehr Off-Limits setzen, sondern Eichendorff die mithostet. Eichendorff hat Preussen und Moghul gespielt und beide waren immer zusammen im Krieg. Da müssen wir eine andere Lösung finden, nach dem Motto : Das Land muss neutral bleiben. Dann könnte meinetwegen Eichendorff auch das zweite Land spielen. Aber so weiss ich immer, dass ich beide Länder zum Feind habe.

von Stoertebeker » Mo Jul 23, 2012 7:45 pm

suo hat geschrieben:Ich dachte, hier herrschte Meinungsfreiheit.
Tut's auch. Ich schrieb auch nicht, dass Ihr nicht schreiben dürftet, weil ich Euch sonst die Fresse poliere, sondern nur, dass ich gerne hätte, dass Ihr Euren Misstrauenssermon für Euch behaltet. ;)
Jorrig hat geschrieben:Na, das jetzt Jammern zu nennen, ist doch ein billiger Vorwurf. Mein Punkt war ja gerade die Stimmung während den Sessions mit Ausstiegsdrohungen oder wüsten Beschimpfungen.
Okay, das stimmt. Auf sowas hätte ich auch gerne verzichtet.
Über taktische Fehler kann man gerne reden. Ich weiss nicht, ob es besser gewesen wäre, direkt den Krieg zu erklären, ich gebe zu, mir ist die Idee nicht einmal gekommen. Vermutlich schon, weil ihr dann ja nicht zusammen gekämpft hättet. Das hätte ich dann aber wieder als unehrenhaften Trick empfunden.


Also mir gegenüber hättet Ihr kein schlechtes Gewissen haben müssen. Ist ja
nicht unehrenhaft, jemanden anzugreifen und seine Flotte zu vernichten. :) Für sowas ist man England.
Abgesehen davon weiss ich nicht, ob ich die Seeschlacht überhaupt so deutlich gewonnen hätte. Die Schiffsanzahl war ja ungefähr gleich, und Ihr wart in Euren Heimatgewässern. So seid Ihr zwar davongekommen, aber kurz nach Kriegseintritt konnte ich die Hälfte Eurer Flotte praktisch ohne eigene Verluste versenken. So billig wäre ich in der grossen Schlacht nicht davongekommen.
Die Schlacht hättet Ihr mit ziemlicher Sicherheit haushoch gewonnen: Gleiche Schiffzahl, aber eine Flotte mit 5-5-er Anführer bedeuten nur Gemetzel. Ich hätte im Teamspeak mitschneiden sollen, wie ich murmelte: Oh, ich bringe lieber mal meine Karibikflotte in Sicherheit. Kaum hatte ich das vor mich hingemurmelt kam Cochrane um die Ecke, mit kaum mehr Schiffe als ich hatte und einen Tag später hatte 300 spanische Schiffe der Fluch der Karibik ereilt. ;)

Leader sind in Seeschlachten nochmals heftiger, als in Landschlachten.

Ich hätte die Häfen blockieren sollen, das stimmt. War auch mein Plan, aber dann ging so viel durcheinander, dass es einfach nicht mehr zur Umsetzung kam. Es gab ja nicht nur den Gegner, sondern noch den Verbündeten, der Schiffe in Indien brauchte usw.
Ja, ich kenne das: Krieg ist halt immer Stress - war's für mich auch. Vor allem, wenn man eine Seemacht führt und überall selbst angreifen könnte und überall Angriffe zu erwarten hat. Ich fand Eure Strategie auch nicht schlecht und ihr habt mich ja auch echt in Nöte gebracht, in Nordamerika. Das war ein heißer Tanz, der mir großen Spaß gemacht hat. Auch Cuzco fand ich nicht dumm. Für eine Seemacht ist vermutlich ein Angriff auf Inseln mehrversprechender als ein Angriff auf zusammenhängende Gebiete.

Aber ich habe schlau reden: Ich selbst bin auch kein geborener Feldherr. :) Aber die fallen ja auch nicht vom Himmel.
Es war auch falsch, direkt in NA loszumarschieren. Da hätte ich besser auf den Moghul gewartet oder Euch noch ein paarmal anrennen lassen. Das mit Cuzco war auch keine soo tolle Idee. Aber während Spanien die Truppen nach solchen Fehlern halt nachrekrutiert, war das mit England praktisch unmöglich. Das ist einfach Fakt. Und Schiffe erobern keine Provinzen.
Ihr wart quantitativ unterlegen. Doch Ihr hattet den Vorteil der Mobilität und dann noch die klar besseren Landleader: Überall auf der Welt lokale Überlegenheit, wenn Ihr wolltet. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie anstrengend es ist, ständig seine Flotten verstecken und sie dann im Gewühl wiederfinden zu müssen. :D

von Jorrig » Mo Jul 23, 2012 7:09 pm

Na, das jetzt Jammern zu nennen, ist doch ein billiger Vorwurf. Mein Punkt war ja gerade die Stimmung während den Sessions mit Ausstiegsdrohungen oder wüsten Beschimpfungen. Jetzt ist das Spiel ja gelaufen.
Über taktische Fehler kann man gerne reden. Ich weiss nicht, ob es besser gewesen wäre, direkt den Krieg zu erklären, ich gebe zu, mir ist die Idee nicht einmal gekommen. Vermutlich schon, weil ihr dann ja nicht zusammen gekämpft hättet. Das hätte ich dann aber wieder als unehrenhaften Trick empfunden. Abgesehen davon weiss ich nicht, ob ich die Seeschlacht überhaupt so deutlich gewonnen hätte. Die Schiffsanzahl war ja ungefähr gleich, und Ihr wart in Euren Heimatgewässern. So seid Ihr zwar davongekommen, aber kurz nach Kriegseintritt konnte ich die Hälfte Eurer Flotte praktisch ohne eigene Verluste versenken. So billig wäre ich in der grossen Schlacht nicht davongekommen.
Ich hätte die Häfen blockieren sollen, das stimmt. War auch mein Plan, aber dann ging so viel durcheinander, dass es einfach nicht mehr zur Umsetzung kam. Es gab ja nicht nur den Gegner, sondern noch den Verbündeten, der Schiffe in Indien brauchte usw.
Es war auch falsch, direkt in NA loszumarschieren. Da hätte ich besser auf den Moghul gewartet oder Euch noch ein paarmal anrennen lassen. Das mit Cuzco war auch keine soo tolle Idee. Aber während Spanien die Truppen nach solchen Fehlern halt nachrekrutiert, war das mit England praktisch unmöglich. Das ist einfach Fakt. Und Schiffe erobern keine Provinzen.

von suo » Mo Jul 23, 2012 7:01 pm

Ich dachte, hier herrschte Meinungsfreiheit. ;)

von Stoertebeker » Mo Jul 23, 2012 5:46 pm

suo hat geschrieben:Und trotzdem ermöglicht Ihr ihm zweimal seine abenteuerlichen Aktionen. Ohne spanische Beteiligung wären beide französischen Kriege ins Leere gelaufen. Irgendwie kann ich Eure Beteuerungen nicht Ernst nehmen.
Dass lasst es halt. Nett wäre allerdings, wenn Ihr sowas für Euch behalten würdet. ;)

von suo » Mo Jul 23, 2012 5:13 pm

Stoertebeker hat geschrieben: Eigentlich wollte ich ohnehin noch mal gegen Boron ziehen - gerne alleine und ohne Leader und schauen, ob ich den Krieg mit besserer Vorbereitung gewinnen könnte.
Und trotzdem ermöglicht Ihr ihm zweimal seine abenteuerlichen Aktionen. Ohne spanische Beteiligung wären beide französischen Kriege ins Leere gelaufen. Irgendwie kann ich Eure Beteuerungen nicht Ernst nehmen.

von Stoertebeker » Mo Jul 23, 2012 4:36 pm

@Jorrig:

Ich fand mich selbst in Sachen Jammern eigentlich recht erträglich. Und alle anderen außer Boron auch. Ihr habt mit dem letzten Post außerdem ganz gut aufgeholt. ;) (Übrigens meinte ich die Beleidigungen allesamt nicht wirklich ernst.)

Und was den Krieg in der letzten Session angeht (also Spa/Swe/Fra gegen Mog/Eng/Bra):

1. TEFs Ausstiegsdrohung fand ich auch kindisch.
2. Eichendorff sprach davon, dass ihr beiden damit gerechnet hattet, dass ich einsteige, wenn England einsteigt. Das habe ich dann auch getan, weil ich ein bisschen Action wollte.

3. Der Krieg war sicher nicht unfair. Und Ihr habt den größten Fehler schon begangen, bevor er losging: Ihr hattet ja alle Schiffe samt Leader bei meiner Flotte. Ihr hättet auch selbst den Krieg erklären können - dann wäre die komplette Flotte sofort futsch gewesen. Häfen blockieren - dann baue ich auch nicht mehr schnell nach. Gut, allerdings war's ohnehin schon mein Fehler, als unterlegene Seemacht meine Schiffe nicht in Vorbereitung auf den Krieg sofort zu zerstreuen, um handlungsfähig zu bleiben. Insofern haben wir uns beide nicht mit Ruhm in der Seekriegsführung bekleckert (und wenn man Boron glaubt, habe ich auch in Europa nur Mist gebaut. Meine Herren, da marschieren 600.000 Spanier an den Rhein um Frankreich zu helfen und der Kerl ist immer noch nur am Jammern und behauptet, mit mir als Verbündetem wäre kein Krieg zu gewinnen. :D )
Und hätte Österreich noch eingegriffen, hätte sich auch niemand beschweren dürfen. Aber es ist nun mal so, dass Kriege mit Vorteilen für diesen oder jenen verlaufen. Diesmal war's halt zugunsten von Schweden und seinen Verbündeten.

Dafür mache ich mir keine Vorwürfe.
Gut, Boron Verhalten am Ende fand ich auch dreckig. Eigentlich wollte ich ohnehin noch mal gegen Boron ziehen - gerne alleine und ohne Leader und schauen, ob ich den Krieg mit besserer Vorbereitung gewinnen könnte. Das wäre auch besser gewesen, als Österreich zu überfallen. Andererseits war Frankreich schon arg geschwächt durch die lange Kriegszeit während Österreich sich ruhig verhalten hatte.

Dass er zum Spielende seine Franzosen zurückhaben will, kann ich verstehen. Dann noch mal gegen Preußen zu ziehen, war nicht gut. Auch gegen Spielende nicht, wo ich auch einige Dinge nicht mehr ganz so ernst gesehen habe. Wäre das Spiel weitergegangen, hätte sich aber sicher eine Koalition gefunden, die groß genug gewesen wäre, um die Schande zu tilgen. Denn wer so vorgeht wie Boron, dem gönnt man halt auch einfach keine Erfolge.

von Moses » Mo Jul 23, 2012 4:22 pm

Ist leider nicht das erst mal das TEF das gemacht hat...

von suo » Mo Jul 23, 2012 4:05 pm

Ich hätte früher viel mehr machen müssen. Und am Ende mehr machen können. Mir fehlte vorher einiges an Kriegserfahrung und dann habe ich mein Land zu lieb geworden, um es leichtfertig zu riskieren.

Im 16.Jahrhundert habe ich meinen MP-Vorsprung völlig unterschätzt und habe Kriege gegen Spanien oder Österreich nicht geführt, die ich wahrscheinlich gewonnen hätte. Gegen Suleyman hätte Stoerte in Nordafrika Probleme gehabt und es ist fraglich, ob ich die Verteidigung von Fez tatsächlich dann alleine hätte leisten müssen. Da war Russland auch keine Bedrohung oder hätte auch mein Freund werden können. Beim nächsten Mal weiss ich es besser. War ne dumme Aktion hier dem Chinesen zu folgen.

Ebenso weiss ich beim nächsten Mal, dass im späten Spiel eine große Übermacht an Artillerie die fehlenden Anführer in der Defensive ausgleichen kann. Dazu war der kurze Krieg gegen Russland dann was Wert. Es gab im Prinzip ja nur eine nennenswerte Schlacht 300k Osmanen mit 500 Kanonen gegen 280k Russen mit Wittgenstein, die dann Russland zum WP gebracht hat.
Viel mehr Verluste gabs auch auf russischer Seite nicht, so dass es eigentlich kaum zählt, dass Osmane und Österreicher den Russen so verprügelt hätten wie Spanien und Frankreich zuvor den Preussen: Wir haben dem Russen nur gezeigt, dass wir keine weitere russische Expansion auf unserem Gebiet zulassen und dann Frieden geschlossen, ohne ihn zu verprügeln. ;)

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