Alte Liebe Rostet nicht - MP Teil III

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Sultan Suleyman
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Beitrag von Sultan Suleyman »

Jorrig hat geschrieben:Und das teilweise in einem Ton, der für mich echt an die Grenze von Wutanfall und ausfallend geht.
...
Daraufhin löst TEF alle Armeen und Flotten auf und verweigert das Weiterspielen.
Ganz ehrlich, wir können nur von Glück reden, dass alle, die solche Dinge hier mitkriegen, selbst etwas "anormal" sind. Wir setzen das einmal voraus. Wir mögen Uns nicht ausmalen, wie ganz normale Leute aus dem echten Leben auf derartige Dinge reagieren würden. Um besonders eindrucksvoll den Bezug zur Assenwelt herzustellen, hier ein zufälliges Foto gesunder Menschen... :D

Bild
Jorrig hat geschrieben:Für mich ist das ein Beispiel, wie man hier was erreicht. Die Ausstiegsdrohung ist am Ende wirksam. Wer auch aussichtslose Kriege annimmt, wird bestraft. Daran kann man auch wenig machen. Wenn man denjenigen, der eh aussteigen will, dafür noch bestraft, ja, dann steigt derjenige erst recht aus. Denjenigen, der einen Krieg verloren hat, fürs Durchhalten belohnen, widerspricht auch der Logik im Spiel.
Scheusslich. Wir wussten nichts davon... TEF war temporär vielleicht nicht ganz bei Sinnen, anders ist das nicht zu erklären. An dieser Stelle sei nochmals an den 5er Angriff auf Stoerte erinnert. DAS war wirklich eklig... und wie hat er damals reagiert? Er hat gekämpft und es versucht, wie ein Mann hinzunehmen... da könnte man sich schon 'ne Scheibe abschneiden, meinen Wir. Und nein, Wir sind sicherlich kein Jubelperser Stoertes. Hier wird ja schon bei einem 2-1 das Spiel gecancelled. Ne, das ist kein EU2 mehr, sorry.
EU2-AAR: Malakka, die Blüte des Islams (last update: 04.01.2012)
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Stupor Mundi
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Beitrag von Stupor Mundi »

Wir pflichten Jorrig bei: die ganzen Ausstiegsdrohungen waren sehr nervig. Wir haben Uns mehrmals überlegt, auch aufzuhören. Vor allem zu dem Zeitpunkt, als wir uns schon geeinigt hatten, nach dem laufenden Krieg die Partie zu beenden und dann doch noch weitergespielt wurde.

Im Nachhinein war für Uns der größte Fehler gewesen, von Holland auf Österreich zu wechseln. Vorher waren Wir reich, mit über 350 an Monatseinkommen. Bis zum Ende hatten Wir mit Österreich keine 200 erreicht. Und was die Machbalance betrifft, so war der Ausstieg von Moses dafür sowieso ausschlaggebend für deren Veränderung. Da wäre es egal gewesen, ob jemand Österreich spielt oder keiner. Mit Holland hätten Wir dagegen die Machtbalance zur See verändern können. Und Wir wären nicht dauernd von Russland oder Frankreich angegriffen worden (denn nicht einmal Boron hätte sich davon bedroht fühlen müssen, da er ja keine Kolonien mehr hatte). Einziges Manko wäre die geringe Manpower. Aber Wir hätten als eine der ersten Mächte CCs bauen können, und an Geld mangelte es Uns ja auch nicht. Wir werden einfach mal versuchsweise im SP ab 1706 mit HOL weiterspielen und schauen, was möglich wäre. Das KI-HOL hat ja anscheinend Trade und Infra nicht ausgeforscht, das werden Wir bestimmt schaffen.
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Anton
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Beitrag von Anton »

Jorrig hat geschrieben:Für mich ist das ein Beispiel, wie man hier was erreicht. Die Ausstiegsdrohung ist am Ende wirksam. Wer auch aussichtslose Kriege annimmt, wird bestraft. Daran kann man auch wenig machen. Wenn man denjenigen, der eh aussteigen will, dafür noch bestraft, ja, dann steigt derjenige erst recht aus. Denjenigen, der einen Krieg verloren hat, fürs Durchhalten belohnen, widerspricht auch der Logik im Spiel.
Das finde ich auch bescheuert. Belohne ich auch niemals. Vor allem keine 8 Jahre vor dem Ende. Dieser Neustart war sowas von unnötig.
Alles in allem glaube ich, dass das Spiel generell zu lange dauert. Die Leute investieren zu viel Zeit und Energie in das Spiel, so dass sie es umso unentspannter aufgeben möchten. Daher oft diese Verbissenheit. Man müsste in kürzeren Zeiträumen spielen, damit der Spass erhalten bleibt und nicht jeder alles so ernst nimmt. Beispielsweise könnte man die Regel einführen, dass bei jeder Jahrhundertwende die Staaten im selben Spiel neu verteilt werden. Oder alle drei Sessions. Oder man spielt kürzere Szenarios und setzt ein anderes Enddatum. Ich glaube nur nicht daran, dass das unter der Spielergemeinde hier eine Zukunft hätte. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, der spiele aber mal bitte meinen Zufalls-AAR nach.
Nä, dann wären die Spielerländer ja alle grässlich ausgelaugt, weil keiner Manus bauen würde. Einfach einfacher mit dem ganzen umgehen, würde ich vorschlagen.
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Uebeltaeter

Beitrag von Uebeltaeter »

Eichendorff hat geschrieben:Mein Fazit fällt ähnlich wie Jorrigs aus, leider. Was es diesem MP gemangelt hat war Fairness und Weitsicht. Die meisten Regenten haben bewiesen, dass sie mindestens eins von beiden nicht kennen/verstehen. Die letzte Session war leider für das erste wieder ein extremer Beweis: auf ein Preußen, dass nach einer totalen Niederlage nur noch 140k Armee hatte und 0(!) MP, mal gleich wieder mit 2.000k draufzuhauen - und zu beharren (Zitat Michy), dass man "Preußen genug Zeit zum Wiederaufbau gelassen hat", das hat mein Blut wirklich zum kochen gebracht (ganz zu schweigen vom Boron, der schon wieder die 5 jährige Friedenszeit gebrochen hat). Bei 170k MP pro Jahr kann man sich leicht ausrechnen, wie lange Preußen gebraucht hätte, um auf die 900k von vor dem Krieg wieder zu kommen...

Mein Fehler gestern war, dass ich in dem ersten Krieg nicht zusammen mit Österreich eingestiegen bin - ich tat es um, nicht TEF zum quitten zu provozieren. War ein total blöder Fehler von mir, auf so was Rücksicht zu nehmen - denn die Übermacht von Spanien, Frankreich und Schweden war durch das Milionenheer Spaniens so groß, dass es sogar in diesem Fall extrem schwierig für uns geworden wäre.

Meine Forderungen für künftige MPs:
1) Ich werde nie und nimmer ein Land zwischen Boron und Michy spielen - das gejammer und fehlende Fairness sind so extrem, dass ich lieber gleich zu Anfang annektiert würde also so was zu spielen (sorry, musste mal gesagt werden).
2) Es müssen Regeln eingeführt werden, die die Fairness notfalls "per Gesetz" durchsetzen müssen - in der Art, wie ich die ursprünglich für ALRON gefordert hatte (vielleicht etwas gekürzt). Den Frieden zu brechen, so wie es Boron mehrmals gemacht hat - dass darf es einfach nicht geben. Genauso wie die extremen Kriegsforderungen, die gestellt werden - Beispiel letzter Krieg: Michy fordert von Preußen 2 Provinzen und Boron auch 2 (Michy behauptet dann "wir haben insgesamt nur 2 gefordert"), die um die 130 WS ausmachen, also nicht erlaubt sind. Da ich mich geweigert habe, wurde es dann per automatik der Spielengine gemacht. Da würde so manch ein Spieler (z.B. TEF) schon längst das Spiel beendet haben.

Ja, ich bin wütend. Denn so manch ein Spieler hier begreift nicht, dass das ein Spiel ist - und Spiele wo es nicht fair zugeht führen dazu, dass die Spieler die Lust zum spielen verlieren (siehe Jorrig, und ich nach gestern auch).

also da muß ich mich energisch wehren,da russland den friedensvertrag eingehalten hatte und unmittelbar vor dem preussenfeldzug selber vom osmanen und ösi auf die schnauze bekommen hatte.
russland hatte den krieg nur erklärt um die grenze wiederherzustellen die es vorher mal hatte und zog daher (aus zeitmangel) mit nur halber armeestärke in den krieg. frankreich wurde nur eingeladen,da england und der moghul mit in den krieg zogen. die forderung waren auch nur 3 provinzen !!! (memel,kurland und luxemburg)

aber eine regel gehört auf jeden fall ins spiel und zwar das der friedensvertag auf jeden fall eingehalten werden muß,komme was wolle !!!!

ich plädiere auch schon seit jahren für die regel,das nur bestehende allianzen kriege führen dürfen und sich keine weiteren nationen einmischen dürfen,was bisher strikt von allen regenten abgelehnt wurde.

es wäre auch eine regel sinnvoll,nach der man ein land das krieg geführt hat mindestens 2 jahre nicht angreifen darf.

zum fazit muß ich sagen,das das spiel alles in allem sehr schön war,obwohlmir sehr viele dinge auch nicht gepasst haben.
ich finde es schade,das gerade diese regenten jetzt jammern,die zu beginn am meisten schwachsinn gemacht haben.
diplomatie hin oder her,was am anfang und auch über das ganze spiel mit frankreich und russland getrieben wurde war mit sicherheit nicht in ordnung !

einige regenten sollten sich auch überlegen,(dies betrifft vor allem die asiatische koalition) in einem spiel von so langer dauer,etwas mehr leben ins spiel zu bringen indem man keine dauerbündnisse und absprachen macht.
ich mag vielleicht hin und wieder etwas auf stur stellen,aber wenn man so niedergeschmettert wird wie russland zu beginn,dann sollten sich die anderen auch nicht darüber wundern.
schön fand ich,das zumindest suo es einmal wagte gegen china und den moghul zu kämpfen.

@jorrig- ich finde es schön das du immer so die ruhe weg hast,aber du solltest auch andere spieler verstehen,das wenn sie im mp richtig auf die fresse bekommen haben,sie dann nicht immer so selbstbeherrscht bleiben wie du,schliesslich hat man auch ne menge zeit und ehrgeiz investiert ;)

aber alles in allem wollen wir nicht jammern,er war schön mal mit ein paar neuen spielern ein mp zu ende gespielt zu haben.
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Anton
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Beitrag von Anton »

diplomatie hin oder her,was am anfang und auch über das ganze spiel mit frankreich und russland getrieben wurde war mit sicherheit nicht in ordnung !
Ich hätte eigentlich viel weiter in den Osten ziehen müssen als ich noch konnte. Und Frankreich auch heftiger malträtieren. Weil so sind die ja am Ende offensichtlich stark genug gewesen um sich zu rächen. ;)
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Duke of York
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Beitrag von Duke of York »

Uebeltaeter hat geschrieben:schön fand ich,das zumindest suo es einmal wagte gegen china und den moghul zu kämpfen.
Es war aber eher anders herum. China und der Mogul haben gegen den Osmanen gekämpft. ;)
einige regenten sollten sich auch überlegen,(dies betrifft vor allem die asiatische koalition) in einem spiel von so langer dauer,etwas mehr leben ins spiel zu bringen indem man keine dauerbündnisse und absprachen macht.
Aus chinesischer Sicht völliger Blödsinn. China konnte erst die letzten 50 Jahre global aktiv werden. Bis dahin hatte es nur 2 (Land-)Nachbarn von denen es nicht das Geringste zu holen gab.
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."
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Boron
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Beitrag von Boron »

Duke of York hat geschrieben: Aus chinesischer Sicht völliger Blödsinn. China konnte erst die letzten 50 Jahre global aktiv werden. Bis dahin hatte es nur 2 (Land-)Nachbarn von denen es nicht das Geringste zu holen gab.
Irgendwas gibts immer zu holen, das haben wir ja hinreichend bewiesen. Selbst wenn es im Fall Frankreichs nur Prügel waren :D
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suo
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Beitrag von suo »

Ich hätte früher viel mehr machen müssen. Und am Ende mehr machen können. Mir fehlte vorher einiges an Kriegserfahrung und dann habe ich mein Land zu lieb geworden, um es leichtfertig zu riskieren.

Im 16.Jahrhundert habe ich meinen MP-Vorsprung völlig unterschätzt und habe Kriege gegen Spanien oder Österreich nicht geführt, die ich wahrscheinlich gewonnen hätte. Gegen Suleyman hätte Stoerte in Nordafrika Probleme gehabt und es ist fraglich, ob ich die Verteidigung von Fez tatsächlich dann alleine hätte leisten müssen. Da war Russland auch keine Bedrohung oder hätte auch mein Freund werden können. Beim nächsten Mal weiss ich es besser. War ne dumme Aktion hier dem Chinesen zu folgen.

Ebenso weiss ich beim nächsten Mal, dass im späten Spiel eine große Übermacht an Artillerie die fehlenden Anführer in der Defensive ausgleichen kann. Dazu war der kurze Krieg gegen Russland dann was Wert. Es gab im Prinzip ja nur eine nennenswerte Schlacht 300k Osmanen mit 500 Kanonen gegen 280k Russen mit Wittgenstein, die dann Russland zum WP gebracht hat.
Viel mehr Verluste gabs auch auf russischer Seite nicht, so dass es eigentlich kaum zählt, dass Osmane und Österreicher den Russen so verprügelt hätten wie Spanien und Frankreich zuvor den Preussen: Wir haben dem Russen nur gezeigt, dass wir keine weitere russische Expansion auf unserem Gebiet zulassen und dann Frieden geschlossen, ohne ihn zu verprügeln. ;)
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Moses
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Beitrag von Moses »

Ist leider nicht das erst mal das TEF das gemacht hat...
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

@Jorrig:

Ich fand mich selbst in Sachen Jammern eigentlich recht erträglich. Und alle anderen außer Boron auch. Ihr habt mit dem letzten Post außerdem ganz gut aufgeholt. ;) (Übrigens meinte ich die Beleidigungen allesamt nicht wirklich ernst.)

Und was den Krieg in der letzten Session angeht (also Spa/Swe/Fra gegen Mog/Eng/Bra):

1. TEFs Ausstiegsdrohung fand ich auch kindisch.
2. Eichendorff sprach davon, dass ihr beiden damit gerechnet hattet, dass ich einsteige, wenn England einsteigt. Das habe ich dann auch getan, weil ich ein bisschen Action wollte.

3. Der Krieg war sicher nicht unfair. Und Ihr habt den größten Fehler schon begangen, bevor er losging: Ihr hattet ja alle Schiffe samt Leader bei meiner Flotte. Ihr hättet auch selbst den Krieg erklären können - dann wäre die komplette Flotte sofort futsch gewesen. Häfen blockieren - dann baue ich auch nicht mehr schnell nach. Gut, allerdings war's ohnehin schon mein Fehler, als unterlegene Seemacht meine Schiffe nicht in Vorbereitung auf den Krieg sofort zu zerstreuen, um handlungsfähig zu bleiben. Insofern haben wir uns beide nicht mit Ruhm in der Seekriegsführung bekleckert (und wenn man Boron glaubt, habe ich auch in Europa nur Mist gebaut. Meine Herren, da marschieren 600.000 Spanier an den Rhein um Frankreich zu helfen und der Kerl ist immer noch nur am Jammern und behauptet, mit mir als Verbündetem wäre kein Krieg zu gewinnen. :D )
Und hätte Österreich noch eingegriffen, hätte sich auch niemand beschweren dürfen. Aber es ist nun mal so, dass Kriege mit Vorteilen für diesen oder jenen verlaufen. Diesmal war's halt zugunsten von Schweden und seinen Verbündeten.

Dafür mache ich mir keine Vorwürfe.
Gut, Boron Verhalten am Ende fand ich auch dreckig. Eigentlich wollte ich ohnehin noch mal gegen Boron ziehen - gerne alleine und ohne Leader und schauen, ob ich den Krieg mit besserer Vorbereitung gewinnen könnte. Das wäre auch besser gewesen, als Österreich zu überfallen. Andererseits war Frankreich schon arg geschwächt durch die lange Kriegszeit während Österreich sich ruhig verhalten hatte.

Dass er zum Spielende seine Franzosen zurückhaben will, kann ich verstehen. Dann noch mal gegen Preußen zu ziehen, war nicht gut. Auch gegen Spielende nicht, wo ich auch einige Dinge nicht mehr ganz so ernst gesehen habe. Wäre das Spiel weitergegangen, hätte sich aber sicher eine Koalition gefunden, die groß genug gewesen wäre, um die Schande zu tilgen. Denn wer so vorgeht wie Boron, dem gönnt man halt auch einfach keine Erfolge.
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suo
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Beitrag von suo »

Stoertebeker hat geschrieben: Eigentlich wollte ich ohnehin noch mal gegen Boron ziehen - gerne alleine und ohne Leader und schauen, ob ich den Krieg mit besserer Vorbereitung gewinnen könnte.
Und trotzdem ermöglicht Ihr ihm zweimal seine abenteuerlichen Aktionen. Ohne spanische Beteiligung wären beide französischen Kriege ins Leere gelaufen. Irgendwie kann ich Eure Beteuerungen nicht Ernst nehmen.
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

suo hat geschrieben:Und trotzdem ermöglicht Ihr ihm zweimal seine abenteuerlichen Aktionen. Ohne spanische Beteiligung wären beide französischen Kriege ins Leere gelaufen. Irgendwie kann ich Eure Beteuerungen nicht Ernst nehmen.
Dass lasst es halt. Nett wäre allerdings, wenn Ihr sowas für Euch behalten würdet. ;)
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suo
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Beitrag von suo »

Ich dachte, hier herrschte Meinungsfreiheit. ;)
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Na, das jetzt Jammern zu nennen, ist doch ein billiger Vorwurf. Mein Punkt war ja gerade die Stimmung während den Sessions mit Ausstiegsdrohungen oder wüsten Beschimpfungen. Jetzt ist das Spiel ja gelaufen.
Über taktische Fehler kann man gerne reden. Ich weiss nicht, ob es besser gewesen wäre, direkt den Krieg zu erklären, ich gebe zu, mir ist die Idee nicht einmal gekommen. Vermutlich schon, weil ihr dann ja nicht zusammen gekämpft hättet. Das hätte ich dann aber wieder als unehrenhaften Trick empfunden. Abgesehen davon weiss ich nicht, ob ich die Seeschlacht überhaupt so deutlich gewonnen hätte. Die Schiffsanzahl war ja ungefähr gleich, und Ihr wart in Euren Heimatgewässern. So seid Ihr zwar davongekommen, aber kurz nach Kriegseintritt konnte ich die Hälfte Eurer Flotte praktisch ohne eigene Verluste versenken. So billig wäre ich in der grossen Schlacht nicht davongekommen.
Ich hätte die Häfen blockieren sollen, das stimmt. War auch mein Plan, aber dann ging so viel durcheinander, dass es einfach nicht mehr zur Umsetzung kam. Es gab ja nicht nur den Gegner, sondern noch den Verbündeten, der Schiffe in Indien brauchte usw.
Es war auch falsch, direkt in NA loszumarschieren. Da hätte ich besser auf den Moghul gewartet oder Euch noch ein paarmal anrennen lassen. Das mit Cuzco war auch keine soo tolle Idee. Aber während Spanien die Truppen nach solchen Fehlern halt nachrekrutiert, war das mit England praktisch unmöglich. Das ist einfach Fakt. Und Schiffe erobern keine Provinzen.
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

suo hat geschrieben:Ich dachte, hier herrschte Meinungsfreiheit.
Tut's auch. Ich schrieb auch nicht, dass Ihr nicht schreiben dürftet, weil ich Euch sonst die Fresse poliere, sondern nur, dass ich gerne hätte, dass Ihr Euren Misstrauenssermon für Euch behaltet. ;)
Jorrig hat geschrieben:Na, das jetzt Jammern zu nennen, ist doch ein billiger Vorwurf. Mein Punkt war ja gerade die Stimmung während den Sessions mit Ausstiegsdrohungen oder wüsten Beschimpfungen.
Okay, das stimmt. Auf sowas hätte ich auch gerne verzichtet.
Über taktische Fehler kann man gerne reden. Ich weiss nicht, ob es besser gewesen wäre, direkt den Krieg zu erklären, ich gebe zu, mir ist die Idee nicht einmal gekommen. Vermutlich schon, weil ihr dann ja nicht zusammen gekämpft hättet. Das hätte ich dann aber wieder als unehrenhaften Trick empfunden.


Also mir gegenüber hättet Ihr kein schlechtes Gewissen haben müssen. Ist ja
nicht unehrenhaft, jemanden anzugreifen und seine Flotte zu vernichten. :) Für sowas ist man England.
Abgesehen davon weiss ich nicht, ob ich die Seeschlacht überhaupt so deutlich gewonnen hätte. Die Schiffsanzahl war ja ungefähr gleich, und Ihr wart in Euren Heimatgewässern. So seid Ihr zwar davongekommen, aber kurz nach Kriegseintritt konnte ich die Hälfte Eurer Flotte praktisch ohne eigene Verluste versenken. So billig wäre ich in der grossen Schlacht nicht davongekommen.
Die Schlacht hättet Ihr mit ziemlicher Sicherheit haushoch gewonnen: Gleiche Schiffzahl, aber eine Flotte mit 5-5-er Anführer bedeuten nur Gemetzel. Ich hätte im Teamspeak mitschneiden sollen, wie ich murmelte: Oh, ich bringe lieber mal meine Karibikflotte in Sicherheit. Kaum hatte ich das vor mich hingemurmelt kam Cochrane um die Ecke, mit kaum mehr Schiffe als ich hatte und einen Tag später hatte 300 spanische Schiffe der Fluch der Karibik ereilt. ;)

Leader sind in Seeschlachten nochmals heftiger, als in Landschlachten.

Ich hätte die Häfen blockieren sollen, das stimmt. War auch mein Plan, aber dann ging so viel durcheinander, dass es einfach nicht mehr zur Umsetzung kam. Es gab ja nicht nur den Gegner, sondern noch den Verbündeten, der Schiffe in Indien brauchte usw.
Ja, ich kenne das: Krieg ist halt immer Stress - war's für mich auch. Vor allem, wenn man eine Seemacht führt und überall selbst angreifen könnte und überall Angriffe zu erwarten hat. Ich fand Eure Strategie auch nicht schlecht und ihr habt mich ja auch echt in Nöte gebracht, in Nordamerika. Das war ein heißer Tanz, der mir großen Spaß gemacht hat. Auch Cuzco fand ich nicht dumm. Für eine Seemacht ist vermutlich ein Angriff auf Inseln mehrversprechender als ein Angriff auf zusammenhängende Gebiete.

Aber ich habe schlau reden: Ich selbst bin auch kein geborener Feldherr. :) Aber die fallen ja auch nicht vom Himmel.
Es war auch falsch, direkt in NA loszumarschieren. Da hätte ich besser auf den Moghul gewartet oder Euch noch ein paarmal anrennen lassen. Das mit Cuzco war auch keine soo tolle Idee. Aber während Spanien die Truppen nach solchen Fehlern halt nachrekrutiert, war das mit England praktisch unmöglich. Das ist einfach Fakt. Und Schiffe erobern keine Provinzen.
Ihr wart quantitativ unterlegen. Doch Ihr hattet den Vorteil der Mobilität und dann noch die klar besseren Landleader: Überall auf der Welt lokale Überlegenheit, wenn Ihr wolltet. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie anstrengend es ist, ständig seine Flotten verstecken und sie dann im Gewühl wiederfinden zu müssen. :D
TheEvilForce

Beitrag von TheEvilForce »

Moment Jorrig. Ich habe ganz klar gesagt, dass ich kein CoT erobern will. Punkt. Und ich finde es echt unfair, erstmal 10 Jahre nachdem der Krieg begonnen wurde, einzusteigen. Und das ist nicht das erste Mal.
Ich habe sogar dem Moghul dann Frieden angeboten mit 2 Provinzen (Jaffa, Wewak oder so) und das wurde abgelehnt. Also hatte das mit den Friedensforderungen überhaupt nichts zu tun. Hört also auf, so einen Unsinn zu erzählen. Überhaupt ist das nicht das erste mal, dass ihr Länder jahrelang kämpfen lasst, um dann einzusteigen, wenn die Länder kriegsmüde sind. Das ist mir einfach nur zuwieder.
Allgemein sollte man vielleicht wieder dazu kommen, dass man entweder sofort in den Krieg einsteigt oder zumindest bekannt gibt, dass man einsteigt oder es einfach sein lässt. Kann doch nicht so schwer sein. Aber erstmal jahrelang abwarten um dann kriegsmüde Länder zu besiegen, das ist alles andere als ehrenwert.

Und es ist doch klar, dass nachdem soviele Kosten kamen, die Kriegsforderungen am Ende mehr wurden. Und ich habe mich trotzdem mit Jaffa und Wewak begnügt, Jorrig. Also bleibt mal schön auf dem Teppich.
Was mich einfach unheimlich nervt ist, dass wir keine Länder mehr Off-Limits setzen, sondern Eichendorff die mithostet. Eichendorff hat Preussen und Moghul gespielt und beide waren immer zusammen im Krieg. Da müssen wir eine andere Lösung finden, nach dem Motto : Das Land muss neutral bleiben. Dann könnte meinetwegen Eichendorff auch das zweite Land spielen. Aber so weiss ich immer, dass ich beide Länder zum Feind habe.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Zu der Schlacht in Nordamerika: Da kam die ganze britische Kriegsflotte an mit gut 900 Schiffen und Cochrane drauf. Ihr hattet knapp 400, wenn ich mich recht erinnere. Da hatte ich schon mit einem deutlichen Sieg gerechnet. :)

Zu TEF: Ihr habt nicht gesagt, kein CoT, Ihr habt nur gesagt, 2 Provinzen. Welche Friedensangebote kamen, kann ich nicht beurteilen, ich hab sie nicht bekommen. Ich habe nichts gehört wie "Jaffa und Wewak, das ist mein Ziel", und so war es bisher üblich in dem MP. Und Kriege kann man ja sofort mit Weissem Separatfrieden beenden, wenn man will. Wenn Ihr Euch dann so windet und keine klare Stellungnahme abgebt, kann ich doch nur annehmen, dass Ihr irgendeinen Trick versucht. Die erste konkrete Forderung von Euch war dann auch Ganges, die zweite Mecklenburg. Das ist nun mal so gewesen. Davon seid Ihr dann erst abgerückt, als alle anderen Spieler protestiert haben. Ich hatte ja selber gar kein Interesse an dem Krieg und wollte auch gar nichts, ausser zu verhindern, dass Ihr ein CoT erobert. Was hättet Ihr denn gemacht, wenn ich gerade dabei gewesen wäre, gegen den Moghul ein CoT zu erobern?
Dass Eichendorff Preussen und den Moghul gespielt hat, war ja eher ein Nachteil, so musste er beide Staaten steuern. Ihr wart zu dritt.
Dass Forderungen grösser werden, je länger der Krieg dauert, ist doch Unsinn. Das ist doch 1.WK-Mentalität.
TheEvilForce

Beitrag von TheEvilForce »

Jorrig hat geschrieben:Zu der Schlacht in Nordamerika: Da kam die ganze britische Kriegsflotte an mit gut 900 Schiffen und Cochrane drauf. Ihr hattet knapp 400, wenn ich mich recht erinnere. Da hatte ich schon mit einem deutlichen Sieg gerechnet. :)

Zu TEF: Ihr habt nicht gesagt, kein CoT, Ihr habt nur gesagt, 2 Provinzen. Welche Friedensangebote kamen, kann ich nicht beurteilen, ich hab sie nicht bekommen. Ich habe nichts gehört wie "Jaffa und Wewak, das ist mein Ziel", und so war es bisher üblich in dem MP. Und Kriege kann man ja sofort mit Weissem Separatfrieden beenden, wenn man will. Wenn Ihr Euch dann so windet und keine klare Stellungnahme abgebt, kann ich doch nur annehmen, dass Ihr irgendeinen Trick versucht. Die erste konkrete Forderung von Euch war dann auch Ganges, die zweite Mecklenburg. Das ist nun mal so gewesen. Davon seid Ihr dann erst abgerückt, als alle anderen Spieler protestiert haben. Ich hatte ja selber gar kein Interesse an dem Krieg und wollte auch gar nichts, ausser zu verhindern, dass Ihr ein CoT erobert. Was hättet Ihr denn gemacht, wenn ich gerade dabei gewesen wäre, gegen den Moghul ein CoT zu erobern?
Dass Eichendorff Preussen und den Moghul gespielt hat, war ja eher ein Nachteil, so musste er beide Staaten steuern. Ihr wart zu dritt.
Dass Forderungen grösser werden, je länger der Krieg dauert, ist doch Unsinn. Das ist doch 1.WK-Mentalität.

Den Moghul hätte ich nicht verteidigt. Nehmen wir China als Beispiel. Hättet ihr ihn angegriffen, um ein CoT zu bekommen, dann wäre ich sofort eingestiegen und hätte nicht 5 Jahre gewartet. Ihr hättet sofort gewusst das Schweden einsteigt und so ist das auch fair.
Wenn ihr davon nichts wisst, der Moghul wusste davon, er hat ja das Angebot auch bekommen. Hat euch also der Moghul ausgenutzt und im Unklaren gelassen...
Klar fordere ich ein CoT nach so einem harten Krieg. Nicht weil es mir viele Vorteile bringt, dazu ist die Spieldauer sowieso zu kurz. Nein, es ging nur um Rache für das Eingreifen und die Starrköpfigkeit eurer Allianz.
Es geht nicht darum, ob Eichendorff zwei Spieler nicht gut kontrollieren kann. Aber wäre Anton in den Krieg eingetreten? Wahrscheinlich nicht. Das ist der Unterschied.
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

TheEvilForce hat geschrieben:Den Moghul hätte ich nicht verteidigt. Nehmen wir China als Beispiel. Hättet ihr ihn angegriffen, um ein CoT zu bekommen, dann wäre ich sofort eingestiegen und hätte nicht 5 Jahre gewartet. Ihr hättet sofort gewusst das Schweden einsteigt und so ist das auch fair.
Wenn ihr davon nichts wisst, der Moghul wusste davon, er hat ja das Angebot auch bekommen. Hat euch also der Moghul ausgenutzt und im Unklaren gelassen...
Klar fordere ich ein CoT nach so einem harten Krieg. Nicht weil es mir viele Vorteile bringt, dazu ist die Spieldauer sowieso zu kurz. Nein, es ging nur um Rache für das Eingreifen und die Starrköpfigkeit eurer Allianz.
Es geht nicht darum, ob Eichendorff zwei Spieler nicht gut kontrollieren kann. Aber wäre Anton in den Krieg eingetreten? Wahrscheinlich nicht. Das ist der Unterschied.
Mit Ausstieg drohen ist aber immer scheiße. Nervt einfach.

Und letztlich hatten wir doch einen schönen Krieg, oder? Kein Grund für böses Blut.
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Eichendorff
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Beitrag von Eichendorff »

TheEvilForce hat geschrieben:Wenn ihr davon nichts wisst, der Moghul wusste davon, er hat ja das Angebot auch bekommen. Hat euch also der Moghul ausgenutzt und im Unklaren gelassen...
Ich habe es im Spiel schon ein Dutzend mal gesagt: ich öffne grundsätzlich nie Angebote, die nach Stabhits riechen, da sie mir sonst über die nächsten Monate 1/3 meines Bildschirms versperren.
Deshalb, wie ich schon ein Dutzend mal gesagt habe: ich wusste von Euren Angeboten null Komma nix.
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