September 1757: Wir gehen auf’s Ganze
Die Nachrichten Anfang August waren schon gut, doch was die Boten am 1.9. in Wien verbreiten, toppt sie deutlich: Bremen wurde von französischen Truppen erstürmt, Stade von schwedischen. Auch Unser Überraschungsangriff auf Braunschweig war erfolgreich. Zudem ist Ulm (hatten Wir gar nicht auf den Screenshots, zuletzt) nun von Chevert zurückerobert worden.
Vor allem aber ist es gelungen, den Preußen jegliche Hoffnung auf einen erfolgreichen Entsatz Breslaus auszutreiben: Bevor Bilberstein nämlich dazu kam, die geflohenen Preußen unter Wedell wie geplant anzugreifen, griff Wedell selbst Unser Lager bei Breslau an: Er wurde blutig zurückgeschlagen. Sein Korps ist nur noch Matsch:
Anscheinend hat die Nachricht von Wedells Niederlagen auch Pennavaire entmutigt. Jedenfalls sieht die Lage in Böhmen nun so aus:
Breslau ist sturmreif, Wedells Korps dürfte noch aus ein paar Hundert Mann samt Tross bestehen.
Wir wollen die Front nun gerne nach Westen verlagern: Daher geht Daun nach Radeberg, den Übergang über die Elbe besetzen. Ein milder Winter könnte sogar eine Eroberung Dresdens erlauben.
Auf jeden Fall wollen Wir noch vor dem Winter in Franken aktiv werden:
Die Belagerung von Eger wollen Wir brechen, und Ferdinand dabei schön große Verluste zufügen.
Im Norden haben Wir Unsere Ziele für dieses Jahr erreicht: Ganz Norddeutschland ist in Unserer Hand. Kein englisches Expeditionsheer wird Unsere Pläne durchkreuzen, wenn Wir Uns halten:
Zudem hatten Wir letzte Runde einen neuen Oberbefehlshaber an dieser Front erhalten: Richelieu. Dieser hatte in Versailles versprochen, im Falle seiner Ernennung Berlin zu erobern: Er selbst will den Angriff befehligen. Über 10.000 Kosaken und 6000 französische Reiter sollen sich daher an der Havel sammeln. Hinzu kommen die beiden fast verhungerten schwedischen Brigaden.
Die anderen Truppen sammeln sich um Hannover, wo Broglie sogar schon eine Bresche in die Festung geschlagen hat: Mit etwas Glück fällt die Hauptstadt des wichtigsten preußischen Verbündeten auch schon in den nächsten Wochen. Dann wäre der Nordwesten komplett preußenfrei.
(Übrigens hatten Wir letzte Runde vergessen, den schwedischen Reitern Befehle zu geben, sie werden herbe Hungerverluste erleiden. Schade, die hätten Wir nun gut gebrauchen können.)
Im Osten hat Preußen die Belagerung Rigas aufgeben:
Wir rücken nun mit den übrigens Korps langsam Richtung Königsberg. Dort erwartet die Preußen aber ohnehin ein starkes Korps.
Die Auflösung des Zuges:
Vor Breslau schlagen Wir die Preußen erneut brutal: Wedells Korps ist Geschichte, sein Tross verstärkt Unsere Truppen. Breslau selbst wurde gestürmt. Karl von Lothringen und Wilhelm von Preußen stehen westlich von Schweidnitz tatenlos in der selben Provinz (es kann passieren, dass sich der Start eines Kampfes verzögert: Es gibt eine Option, mit der man dieses Feature ausschalten kann, Wir finden es realistisch).
Auf dem böhmischen Theater entschließen Wir Uns nun zu einigen riskanten Schritten: Obwohl ab Oktober Schnee droht, planen Wir, die Abwesenheit der Preußen für die Eroberung zweier weiterer wichtiger Städte zu nutzen: Bilberstein wird mit seiner Belagerungsarmee nach Glogau vordringen, Dauns Armee bewegt sich Richtung Dresden.
Außerdem zu sehen: Hohenzollern und Piccolomini sollen Ferdinand vor Eger in die Zange nehmen.
In Süddeutschland haben wir Ende September folgendes Bild:
Die preußischen Truppen aus den Mittelgebirgen hatten es offensichtlich auf Frankfurt abgesehen. So langsam reitet die KI sich aber wirklich in die Scheiße: Denn Frankfurt ist nur eine sekundäre Zielstadt für beide Parteien. Und während Friedrich sich darauf konzentriert, sind mit Glogau, Dresden, Hannover, Berlin und Magdeburg gleich 4 primäre Zielstädte bedroht: Das hat in anderen Spielen schon mal besser geklappt.
Frische französische Truppen, die für den Kampf unter Hildburghausen zusammengefasst werden können (aber, da dieser inaktiv ist, getrennt marschieren), marschieren Richtung Frankfurt, das von starken preußischen Verbänden belagert wird. Wir werden hier selbstverständlich keine Schlacht suchen-
Cumberland kann sich wohl immer noch nicht entscheiden, was er tun soll. Etwas bedrohlich ist Keith mit seinem starken Korps nördlich von Nürnberg.
Im Norden gehen Wir ähnlich vor, wie in Böhmen: Nachdem Armentières mit dem Belagerungskorps inzwischen vor Hannover steht (das die Bresche wieder schließen konnte), zieht Broglie selbst weiter Richtung Magdeburg. Die Artillerie und eine Kavalleriebrigade unter Stainville bilden die Vorhut: Die Belagerung soll unverzüglich beginnen und möglichst noch vor dem Winter abgeschlossen werden. Ähnlich der Plan für die Schweden, deren Artillerie vor Wittenberg von einigen Kosaken erwartet wird: Auch diese Festung wollen Wir noch diese Saison erobern:
In Preußen hat diese Runde die einzig nennenswerte Schlacht stattgefunden:
Die Preußen hatten versucht, in Richtung Unseres Depots vorzudringen und wurden blutig von Unseren Truppen zurückgewiesen.
Ansonsten sieht’s aber gut aus, Königsberg hat bereits eine Bresche. Hoffentlich können Unsere gut 30.000 Mann unter Browne die Belagerten schlagen (es stehen ca. 10.000 Preußen in der Festung, Wir haben 30.000 – aber es muss einfach klappen).
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