RP: Das Kurfürstentum Sachsen - Königreich Polen

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von General Wallenstein » Di 22.08.2006, 11:49

Nachdem die plötzliche und doch gut abgestimmte Erkrankung des polnischen Königs Verhandlungen mit diesem zunichte machte, überlegte die Gesandtschaft kurz ob man diesbezüglich noch etwas ausrichten könnte.

Doch nur kurz, denn der Wortführer der Abgesandten brachte es auf den Punkt.

"Ein Frieden ist nur mit einem eigenständigen Polen möglich, nicht mit einem russischen Vasallen..."

von Balduin v.Bouillon » Fr 18.08.2006, 22:19

Ein Bote aus Paris erreicht den königlichen Hof von Polen-Sachsen. Verzeiht meine Verspätung euer Majestät .Da ich durch Feindesland reiten mußte war es mir unmöglich euch früher zu erreichen. Ich überbringe euch folgende NAchricht von seiner Majestät Ludwig XIV.

Euer Majestät

Ich Ludwig XIV. König von Frankreich und Navarra, lädt alle Regenten der Siegermächte nach Versaile ein. Dort soll eine Konferenz über die Zukunft Österreichs stattfinden. Es liegt im Sinne seiner Majestät , das ein jeder mit den Ergebnissen der Friedensverhandlungen zufrieden ist und sein Hez in Zukunft ohne Groll ist. Mit dieser Konferenz möchte seine Majestät weitere, zukünftige Kriege verhindern.Ludwig hofft sehr das ihr eine Delegation nach Versaile schicken werdet.

von General Wallenstein » Fr 18.08.2006, 10:37

Dem König von Polen und geächteten Reichsfürsten August II. wird eine Kaiserliche Verlautbarung zugetragen.

"An August II., König von Polen und Vogelfreier

Eure Niederlage in diesem Kriege ist unausweichlich, doch die Konsequenz für Eure Person und Eure Lande sind dies nicht. Je früher Ihr Eure Niederlage eingesteht und den Frieden sucht, desto milder wird dieser für Euch ausfallen und je härter wird es Euch treffen, solltet Ihr noch länger der giftigen Bevorumund des Russen hörig sein.

In Hoffnung auf Eure Einsicht und Eigenständigkeit

Kaiser Leopold I. von Österreich"

von General Wallenstein » Fr 04.08.2006, 11:54

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, den Übergang des Erzstifts von Köln und somit des weltlichen Besitz und sämtlicher hierrunter fallender Titularien - mit Ausnahme der Kurwürde - des Geächteten Joseph Clemens, rechtmäßig und unwiderruflich zum Wohle des Reiches an den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach.

Das Amt und die Titularien des Erzbischofs von Köln bleiben hierbei natürlich unangetastet und so wird sicherlich alsbald, mit dem Segen des Heiligen Vaters zu Rom, ein neuer Diener Gottes seinen wohlwollende Tätigkeit in Köln aufnehmen können.

Die vakante Kurwürde wird nach reichlicher Überlegung und manigfaltiger Zusprache aus dem Reiche, dem ehrenwerten Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg übertragen. Möge sich dieser geschätzte Fürst des Reiches der großen Verantwortung welcher dieser Stande mit sich bringt würdiger erweisen, als sein verräterischer Vorgänger."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Al. I. Cuza » Mi 02.08.2006, 15:07

"Wie geht es mit den Ausgrabungen voran? Ich möchte einen Teil der Schätze bis nächsten Monat in meinem Quartier haben."

(Bitte nichts posten. ihc will noch zu ende schreiben. danke fuer das verstaendniss)

von General Wallenstein » Di 01.08.2006, 22:18

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, die ultimative Aufforderung an das Königreich von Spanien, sich umgehend einem bedingungslosen Waffenstillstands mit anschließenden Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich von Österreich zu begeben.

Sollte dieses letzte, gnädige Gebot der christlichen Nächsteliebe durch den spanischen König nicht angenommen werden, trägt dieser die alleinige Verantwortung für die darauf erfolgenden Schritte und dies in der Gewissheit, dass kein gleichgestellter Frieden mehr ausgehandelt werden wird. Unabdingbar ist im Falle einer Einsicht des spanischen Königs die umgehende Rückgabe Modenas an dessen rechtmäßigen Fürsten und die Abbitte gegenüber dem Heiligen Vater und jedes Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, ob der Lügenschaften gegenüber dem Papst und dem Reiche.

Dieser Akt der christlichen Friedensliebe Ihrer Majestät wird in allen Landen verlautbart, auf das ein jeder erkennen mag, welche Partei es ist die den Kriege dem Frieden vorzuziehen wünscht."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Al. I. Cuza » Di 01.08.2006, 15:14

Mittlerweilen in Prussia:

"Wunderbar!", meint der König an seinen Chefarheologen gewandt, "Dieser verborgene Tempel ist sicherlich voller Teutonengold. Ihr habt ja eine ganzes Regiment vor stelle, welche mit den Ausgrabungen beginnen können. Das Geld wird uns zugute kommen... Veröffentlicht unsere Entdeckung, jeder Bürger der helfen will ist willkommen, das geborgene Geld wird zu 10% den Handwerkern der Provinz gespendet. Das sollte das Interesse erwecken."

Die Nachricht über den gefolterten Agenten ließ den König erblassen.

"Der Arme! Hat wohl gar nichts gewusst... Wir sollten versuchen mit diesen Wolfsmenschen verhandeln können. Die werden sicher auch nur Geld wollen..."

"Die neueste Nachricht aus dem Süden ist willkommen... Das sollte die Sache leichter machen. Und vor allem, hmm, so werden diese Wolfsmenschen wahrscheinlich untertauchen"

von General Wallenstein » Di 25.07.2006, 11:09

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.

Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.

Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.

Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Vernichter » Do 20.07.2006, 08:25

Ein Brief desZaren traff ein. Der Bote flüsterte irgendwas von dringender Rückmeldung.

NonRpG: Es wäre sehr freundlich wenn ich eine Antwort auf meine PNs erhatlen würde. :tongue: Ich weiss sonst nicht wie ich den Krieg koordinieren soll.

von Al. I. Cuza » Fr 07.07.2006, 14:10

Der Kurfürst ist über die Motive Hannovers amüsiert. Er hat nie die Glaubensfreiheit in Frage gestellt, oder seine Untertanen gezwungen ihren Glauben zu wechseln.

von preusse » Fr 07.07.2006, 02:19

Eine Botschaft des Kurfürsten Georg I. von Hannover wird an das sächsische Volk in Anhalt über öffentliche Bekanntmachungen und Plakate verbreitet.


"Edelmänner, Bürger und Bauern Anhalts!

Wir, Georg I. von Hannover, versichern Euch nochmals, Euer Land nicht annektieren zu wollen. Wir betrachten Anhalt und seine Bürger nicht als Eigentum Hannovers. Wir sind gekommen, um euch vom polnischem-wikingischem Einfluß zu befreien.
Solange der polnische König und mit ihm seine antideutsche Allianz sich im Angriffskrieg mit den Verteidigern der holsteinischen, protestantischen Brüdern und Schwestern befindet, solange sorgen wir, Kurfürst Georg I. von Hannover, um eure Sicherheit und das Recht euren Glauben frei auszuüben.

Georg I.
Kurfürst
von Hannover"

von General Wallenstein » Di 27.06.2006, 17:20

Erlass zum allgegenwärtigen Reichsfrieden
...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser


Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:

1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.

Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten


[X] Kaiser Leopold I. von Österreich


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von preusse » Di 27.06.2006, 01:58

Noch bevor sich das 1.Hannover-Regiment zur Befreiung Dresdens aufmachte erging ein Aufruf des hannoveranischen Kurfürsten an die sächsische Bevölkerung.

"Bürger Sachsens, wir sind nicht gekommen, um euch zu erobern oder Euch gar zu töten. Wir, Kurfürst Georg I. von Braunschweig-Lüneburg, Hannover sind gekommen, um Euch, Bürger von Sachsen, zu befreien!
Wart ihr doch einst Vorbild für den evangelischen Glauben. Ihr Sachsen wart immer das Herz des deutschen Landes und des Fortschrittes!

Doch was macht euer Fürst. Er verrät die Lehren Martin Luthers. Euren Glauben! Nur um König der Polen zu werden.
Nur um seiner eigenen Macht Willen, nur um seines Reichtums Willen verrät er die immertreuen Sachsen,... Euch!

Euren Fürsten kümmert nicht Euer seelisches Heil. Euren Fürsten kümmert das Heil der Polen. Seine gesamte Armee, Eure Männer, Eure Brüder, Eure Väter, Eure Freunde kämpfen für die Vergrößerung Polens. Kein Sachse wird jemals davon profitieren. Der Sachse darf nur bluten für den polnischen König und dessen polnische Aristokraten.


Der Polenkönig geht einen Pakt mit dem dänischen Aggressor ein. Mit den aus der Hölle gesandten Wikingernachkommen...mit einem Barbaren!!! Ein Barbar, der unsere deutschen evangelischen,christlichen Brüder in Holstein bekämpft und töten läßt. Ein Barbar der das Reich Stück um Stück erobern will!


Warum... werdet ihr fragen?! Die Macht und die Gier ist ein Laster Eures Fürsten.
Deshalb sind wir als treuer, frommer, deutscher Kurfürst hier, um Euch vor großem Unheil zu schützen. Wir sind nicht gekommen, um Euch zu annektieren, um Euch für Hannover Untertan zu machen.

Nein!!!

Wir sind gekommen um Euch zu befreien, Euch vor großem Unheil zu beschützen. Wir sind gekommen, um unsere sächsischen Brüder und Schwester vor einer polnischen Herrschaft zu bewahren!
Deshalb kämpft mit uns, Georg I. von Braunschweig-Lüneburg, Hannover, für ein freies dt. evangelisches Sachsen!"

von Al. I. Cuza » Mo 26.06.2006, 22:07

Der Beistand Würzburgs wird reichlich belohnt werden, hat der Fürstbischof doch ein Wunder vollbracht und seine Hauptstadt vor dem Feind gerettet. Hannover hat es eiskalt erwischt. Das werden sie so schnell nicht vergessen, winselt er doch jetzt schon um Frieden. Es ist Hannover gestattet einen Botschafter zu schicken, der die Friedenskondizionen weiterleiten soll. Ein Separatfrieden mit Hannover wird nicht schaden, wenn es denn dazu kommt.

von Trajan » So 25.06.2006, 20:06

Der Gesandte Würzburgs Klaus von Veitshöchheim hatte vom Fürstbischof eine Nachricht erhalten das er doch endlich einen brauchbaren Vertrag mit dem Sachsen aushandeln solle. So machte sich der Gesandte Würzburgs auf um bei dem König vorzusprechen.

von Al. I. Cuza » So 25.06.2006, 16:36

Der Kurfürst August II. ist höchst unerfreut wegen der Beleidigungen, welche von Seiten des Fürsten von Auersperg kommen. Wie kann er es wagen seinen Gesandten als geisteskrank zu ettiketieren? Er hat jegiglich einen Brief überreicht. Und die Haltung des Kaisers ist auch nicht das, was er erwartet hatte. Nichts hat er gegen das Verbrechen Hannovers unternommen. Fürchtet er etwa das kleine Preußen?

von Al. I. Cuza » Sa 24.06.2006, 21:42

Die fehlende begeisterung der Bevölkerung war zu verstehen, hatte der König doch nicht damit gerechnet, dass seine Deutschen Brüder ihn angreifen würden. Vielleicht würden die Bürger dann, wenn auch Sachsen fallen würde, die Lage, in der sie sich befinden, verstehen. Als Kurfürst von Sachsen konnte er nichts mehr ausrichten, aber als König von Polen schon.

von Silkow » Sa 24.06.2006, 18:17

Die Begeisterung in den zur Defension aufgerufenen Landkreisen hielt sich leider ziemlich in Grenzen.
Hatte sich doch "Dor Geenich" bisher eher um polnische Angelegenheiten und die Eroberung baltischer Ländereien gekümmert; ja, nicht einmal ein einziges Regiment hatte er zum Schutz seiner Hauptstadt dagelassen.
Die Hannoveraner und Braunschweiger aber waren ebenfalls Deutsche, also würde man sich mit einer Besetzung schon arrangieren.
Früher oder später würden sie schon wieder abziehen...

von Al. I. Cuza » Sa 24.06.2006, 17:23

Aufruf zur Heimatsverteidigung!

"August II. "Der Starke", in seiner Qualität als Kurfürst von Sachsen, ruft seine Bürger auf, sich den Aggressoren nicht zu unterwerfen! Anhalt wird schon bald wieder in sächsischen Händen verweilen! Die Unterdrücker aus Hannover werden es nie mehr wagen einen Teil des Heiligen Römischen Reiches anzugreifen. Auf in den Vaterlandskrieg! Gott stehe uns bei!"

Überall in Sachsen werden Beamte geschickt um Milizen zu bilden, da keine Zeit zu regulärer Truppenbildung gibt.

von Al. I. Cuza » Sa 24.06.2006, 17:09

Der Botschafter des Landgrafen wird herzlichst willkommen geheißen. August II. ist auf die Nachricht schon sehr gespannt.

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