RP: Herzogtum Würzburg/Franken

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von Trajan » Fr 25.08.2006, 14:23

Als der Fürstbischof endlich an seinem Hofe ankam waren die Schmerzen die er im Leibe verspürte nicht geringer geworden im Gegenteil...
Als dann noch sein Berater mit einem Ultimatum des Kaisers daher kam war es ganz um ihn geschehen.
Der Fürstbischof zog sich sogleich in sein Schlafgemach zurück und ließ seinen Medicus benachrichtigen der auch so schnell er konnte an sein Krankenbett kam.

Der Fürstbischof erzählte dem Arzt wo es ihm drückte und was für Schmerzen er schon seit geraumer Zeit hatte doch war der Arzt so weit ratlos und verpasste Greiffenclau-Vollraths einige Pillen die dieser zu schlucken hatte dann machte sich der Arzt von dannen...

Die Arznei half tatsächlich aber nur für einen kurzen Moment. In der Nacht plagten dem Fürstbischof wiederum Schmerzen die noch stärker waren als die vorhergehenden. Er wollte sich aus seinem Bett erheben doch schaffte er selbst dies nicht mehr geschweige denn einen Bediensteten zu rufen.

So krepierte der Herzog von Franken/Würzburg an einem Gallenstein der sich seinen Weg über den Darm gesucht hatte und diesen dabei in Mitleidenschaft gezogen und am Ende zu einem Darmverschluss geführt hat.

Am nächsten Morgen als ein Diener das Schlafgemach betrat fand er den leblosen Körper des Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau-Vollraths vor.

Der Tod des Herzogs von Franken machte in Würzburg schnell die Runde auch weit hinaus über die Grenzen des kleinen Herzogtums...



!!!Schicht!!! :D

von General Wallenstein » Do 24.08.2006, 12:27

Ein Herold aus Wien überbringt eine Note des Kaisers höchst selbst.

"Werter Fürstbischof von Würzburg

Wir sind ob Eures zögerlichen, ja tatenlosen Verhaltens gegenüber den Reichsverrätern in Polen und Dänemark zutiefst irritiert. Während die getreuen Fürsten des Reiches gegen diese Geächteten ziehen und während Eure Waffenbrüder der Reichsliga diese Vogelfreien stellen, scheint Ihr keinerlei Verpflichtung diesbezüglich zu verspüren.

In der Annahme das dies bislang nur ein vergesslicher Zufall ward, hoffen Wir Eure Kriegserklärungen gegen die mit der Reichsacht belegten Fürsten binnen der kommenden 48 Stunden zu vernehmen. Gleichsam werdet Ihr natürlich Euren übrigen Zusagen gegenüber Uns, Eurem Kaiser und Alliierten nachkommen wie Wir es zu hoffen mögen."


Unterzeichnet

Kaiser Leopold I. von Österreich

von Trajan » Sa 19.08.2006, 17:44

Irgendwie kam der Fürstbischof nicht dorthin wo hin er eigentlich wollte und zwar nach Rom. Unterwegs plagte ihn eine Magenverstimmung die ihn veranlasste den Rückweg nach Würzburg anzutreten.
Der Fürstbischof und seine Begleiter hatten gerade die Grenze des Herzogtums Franken passiert. Es würde noch einige Zeit dauern bis sie in Würzburg ankommen würden.

von General Wallenstein » Fr 04.08.2006, 11:53

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, den Übergang des Erzstifts von Köln und somit des weltlichen Besitz und sämtlicher hierrunter fallender Titularien - mit Ausnahme der Kurwürde - des Geächteten Joseph Clemens, rechtmäßig und unwiderruflich zum Wohle des Reiches an den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach.

Das Amt und die Titularien des Erzbischofs von Köln bleiben hierbei natürlich unangetastet und so wird sicherlich alsbald, mit dem Segen des Heiligen Vaters zu Rom, ein neuer Diener Gottes seinen wohlwollende Tätigkeit in Köln aufnehmen können.

Die vakante Kurwürde wird nach reichlicher Überlegung und manigfaltiger Zusprache aus dem Reiche, dem ehrenwerten Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg übertragen. Möge sich dieser geschätzte Fürst des Reiches der großen Verantwortung welcher dieser Stande mit sich bringt würdiger erweisen, als sein verräterischer Vorgänger."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von General Wallenstein » Di 01.08.2006, 22:08

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, die ultimative Aufforderung an das Königreich von Spanien, sich umgehend einem bedingungslosen Waffenstillstands mit anschließenden Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich von Österreich zu begeben.

Sollte dieses letzte, gnädige Gebot der christlichen Nächsteliebe durch den spanischen König nicht angenommen werden, trägt dieser die alleinige Verantwortung für die darauf erfolgenden Schritte und dies in der Gewissheit, dass kein gleichgestellter Frieden mehr ausgehandelt werden wird. Unabdingbar ist im Falle einer Einsicht des spanischen Königs die umgehende Rückgabe Modenas an dessen rechtmäßigen Fürsten und die Abbitte gegenüber dem Heiligen Vater und jedes Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, ob der Lügenschaften gegenüber dem Papst und dem Reiche.

Dieser Akt der christlichen Friedensliebe Ihrer Majestät wird in allen Landen verlautbart, auf das ein jeder erkennen mag, welche Partei es ist die den Kriege dem Frieden vorzuziehen wünscht."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von General Wallenstein » Di 25.07.2006, 11:10

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.

Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.

Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.

Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Trajan » So 23.07.2006, 21:35

Ja das sagen Wir ihm auch immer wieder... Aber ab und zu scheint er nicht auf Unsere Worte zu hören. *sfz*
Und wenn dann noch ein Befreundetes LAnd um Hilfe bittet...
Wer will es ihm verdenken, naja bis auf die gegen man Krieg führt.


Der Haushofmeister machte ein betrübtes Gesicht.

Manch mal verstehen Wir ihn auch nicht...

von Bismarck » So 23.07.2006, 21:31

Betrübt antwortete der Gesandte:
"Nun, dann können wir auch nur auf die Rückkehr des Fürstbischofs warten. Unserer bescheidenen Meinung nach sollten alle Regenten ihr Geld lieber in die Architektur stecken!"

von Trajan » So 23.07.2006, 21:28

Der Haus und Hofmeister des Fürstbischofs nickte nur und meinte schließlich.

Nun ja, Wir können da im Moment nicht viel tun. Der Fürstbischof ist zur Zeit auf Reisen und Wir können nicht sagen wann er wieder kommen wird.

Auch können Wir uns nicht vorstellen das Der Fürstbischof dieser Reperaturzahlung zustimmen wird da er jeden Taler in irgendwelche Bauten steckt. Ihr müßt wissen die Architektur ist sein Steckenpferd, aber gut Wir denken dies interessiert Euch nicht sonderlich...

Hmm, die Reichsacht? Ihr wißt das die Herzöge von Franken von je her vom Papst eingesetzt werden und nicht etwa vom Kaiser, was nicht heißen soll das der Fürstrbischof ihm nicht treu ergeben ist.
Außerdem wurde Würzburg von einem befreunderten Land um Hilfe gebeten. Sagt selbst, würdet Ihr nicht das Gleiche tun wenn Ihr um Hilfe gebeten würdet?

Und was den werten Hofkriegsrat Jakob von Hollach angeht so ist dieser mehr dem Kaiserhaus zugetan als unserem Fürstbischof. Ihr wißt was dies bedeutet...

von Bismarck » So 23.07.2006, 21:11

Der Bote nickte und begann zu sprechen:
"Wir sollen von unserem Kurfürsten Friedensgrüße bringen und bieten euch einen Frieden an. Euer Fürstbischof soll eine Entschädigung von 1000 Talern zahlen und unserem Herrn auf seine Lebenszeit die Freundschaft schwören.
Sollte er dies nicht tun und sogar in Deutschland angreifen, dann wird unser Herr sich persönlich dafür einsetzen, dass gegen Würzburg die Reichsacht gesprochen wird. Das sollte selbst den werten Jakob von Hollach überzeugen, der ja in seiner Funktion als Hofkriegsrat euer engster Berater zu sein scheint."

Er wartete nun auf eine Antwort und hoffte für sein Land, dass das Angebot angenommen würde. Falls nicht, würden die Soldaten Brandenburg-Preussens noch einen Feind mehr zum Bekämpfen haben. Dieser wäre zwar kein Problem, aber selbst dem Boten schmerzte jedes Landeskind was für die Freiheit starb.

von Trajan » So 23.07.2006, 21:02

Leider war der Fürstbischof noch unterwegs so wurde der Bote aus Brandenburg von einem Stellvertreter empfangen.

Wir können Uns denken warum Ihr gekommen seid. Er nickte dem Boten zu.
Aber dennoch möchten Wir hören was Ihr Uns zu sagen habt Herr...?

von Bismarck » So 23.07.2006, 19:41

Ein Bote aus Brandenburg erreicht den Hof des würzburgischen Regenten und erbittet eine Audienz beim Herzog.

von Trajan » So 09.07.2006, 21:14

Spät am Abend ließ der Fürstbischof einige Sachen zurecht machen denn er wollte seiner Heiligkeit in Rom einen Bescuh abstatten. Er ließ seine Bediensteten antreten und gab Order wie in seiner Abwesenheit vorgegangen werden solle falls diverse Gesandten bei ihm vorsprechen wollten. So begab er sich zur Ruhe um für die morgige Reise ausgeruht zu sein denn es war eine lange...

von Trajan » So 09.07.2006, 17:15

Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau-Vollraths erhielt von seinem Gesandten von Echter Nachrichten was sich in letzter Zeit in Regensburg ereignet hatte vorallem das Hannover immer noch auf eine Kriegserklärung wartete.
Als der Fürstbischof die Meldungen durchlas und vorallem das mit Hannover konnte man ein Grinsen über seine Gesichtszüge huschen sehen.

von Trajan » Mi 28.06.2006, 19:32

Als der Fürstbischof laß das ein Abgesandter seines neuen "Freundes" :D aus Hannover angekommen war, ließ er diesen wissen das er ihn erwarte.

Ein Sekräter des Fürstbischofs führte den Gesandten Ludwig v. Mackensen zu seinem Herren...

"Der Gesandte Hannovers Eure Eminenz, Ludwig v.Mackensen."

Der Fürstbischof nickte.

Seid Uns in Würzburg Wilkommen! Was bringt Ihr Uns für Nachrichten aus Hannover werter von Mackensen?

von preusse » Di 27.06.2006, 23:43

Ludwig v.Mackensen, der Abgesandte Hannovers ließ einen Brief an Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau-Vollraths aufgeben. In diesem Brief wurde um eine Audienz beim Fürstbischof gebeten!

von General Wallenstein » Di 27.06.2006, 17:25

Erlass zum allgegenwärtigen Reichsfrieden
...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser


Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:

1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.

Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten


[X] Kaiser Leopold I. von Österreich


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von Trajan » Mo 26.06.2006, 21:23

Ein Reiter kam mit einem Schreiben aus Dresden daher. Er wurde auch sogleich zum Fürstbischof vorgelassen.

"SIEG Herr! Unsere Truppen haben den Feind in die Flucht geschlagen!" Rief der Bote außer Atem.
"Die Schlacht war einfach nur genial geführt von Eurem Feldherren. Er hatte alles im Blick und schickte die Männer dorthin wo sie der Feind nicht erwartete. Ein Teil unserer Truppen konnten ihm dann sogar noch in den Rücken fallen und besiegelten somit seine Niederlage."

Sehr schön! Nun haben Wir beim Sachsen etwas gut. Wie hoch sind die Verluste oder gibt es darüber noch keine Zahlen? Wollte der Fürstbischof wissen.

"Nein leider nicht. Ich bin sofort nach dem Kampf aufgebrochen um Euch die Naricht des Sieges zu überbringen."

Dafür danke ich Dir auch mein Sohn. Lasse Er sich Verpflegung geben und erhole Er sich um dann zum Feldherren zurück zu reiten und ihm Unsere Glückwünsche zu übermitteln.

Der Fürstbischof nickte dem Boten zu und dieser machte sich auf und davon.

Somit ist der Gerechtigkeit zum Siege verholfen worden. Sprach der Fürstbischof zu sich selbst.

von Trajan » So 25.06.2006, 19:53

Der Fürstbischof hatte sich schon gefragt wann denn endlich ein Gesandter des Kaiser eintreffen würde, nun war es endlich so weit. Er ließ den Gesandten des Kaisers vortreten.

von General Wallenstein » So 25.06.2006, 19:47

Der Gesandte des Kaisers, Ulrich Freiherr von Lichtingen erreicht das Fürstbischöfliche Würzburg und ersucht als Botschafter Ihrer Majestät akkreditiert zu werden.

Anbei hat er eine vertrauliche Depesche Ihrer Majestät an Ihre Fürstbischöfliche Eminenz.

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