TheBlackSwan hat geschrieben:Es gibt zusätzlich zu dem jetzt abgeschafften Referat Wind-, Solar- und Transformationsindustrien noch in der Ministerialdirektion Strom
1) Ein Referat exklusiv für Photovoltaik
2) Ein Referat Windenergie an Land
3) Ein Referat Windenergie auf See
4) Ein eigenes Referat zur Raumordnung und Genehmigung von Windkraft und Photovoltaik
Es gibt auch noch weitere Referate, die sich damit schneiden, etwa in der Energieforschung.
Wir ersparen euch die Aufzählung der Referat, die mit dem Thema Wasserstoff zu tun haben.
Industrien sind in der betreffenden Abteilung übrigens normalerweise auf der Sektorebene betreut. Die zahlreichen Untersektoren der chemischen Industrie mit einem um eine Größenordnung größeren Jahresumsatz teilen sich ein (!!!) Referat! Die Windkraft- und Solarindustrie werden nun einfach wieder in diese übliche Struktur eingegliedert.
Ja, ich habe den Unterschied mal recherchiert und dann wird es interessant.
Das IVD5 „Wind-, Solar- und Transformationsindustrien"-Referat, war ein Industrie-Referat und für den Kontakt zur Industrie, praktisch der Lobby- und Interessenpool der EE-Firmen, meistens mittelständisch. So wie ich das rauslese werden die Firmen jetzt in Sammelreferaten betreut mit Konsumgütern, Stahl und Gedöns zusammen.
Die bestehenden Referate sind aber explizit staatliche Transformations-Einrichtungen, beschäftigen sich also mit Subventionen, EEG und dem Kram.
Deswegen hinkt der Vergleich zur Chemieindustrie: Das ist eine klare eigene Interessengemeinschaft, eine Lobbygruppe. Übrigens findet Chemie auch in anderen Referaten statt wie dem IVD4, genauso wie PV und Windenergie nicht nur in einem Referat vorkommen. Man darf halt nur nicht nach dem Namen gehen.
Das haben die EE-Firmen nun nicht mehr. Und natürlich war das unter Habeck eine politisch-strategische Maßname, das IVD5 einzurichten, insbesondere, um Deutschland hier wieder zu positionieren und zukunftsfähig zu machen. Indem Reiche das wegnimmt, stellt sie zwar den Stand, wie es vorher war, wieder her, aber zeigt ganz klar ihre Ausrichtung.
Pikant dann eher: in den bestehenden Referaten haben eher die großen Konzerne, EON und co., Einfluss auf die Ausgestaltung der Politik, aber nicht mehr der Mittelstand. Denn klar: die Konzerne sind auch mit die größten Betreiber von EE-Anlagen, aber nicht Hersteller. That's the difference.
Und die Referatsauflösung findet ja nicht im luftleeren Raum statt.
Die Gesetze des letzten Jahres unterstützen über alle Maßen die Konzerne und in einer sehr schwierigen Phase werden mit und mit der Hersteller-Mittelstand jetzt auch von der Politik unter die Räder geworfen.
Das verbunden mit einer sehr, sehr, hmm, zurückhaltenden Vorgehen beim Ausbau und Zukunftssicherheit, muss man sich schon Fragen, wo es hingeht. Geht auch in dieser Welt um Unabhängigkeit und Resilienz.
Nur ein paar Punkte:
• Netzausbau.
• Speicherausbau
• Projektierung der benötigten Strommenge (Reiche plant nach Aussage vieler Experten für ein de-industrialisiertes Deutschland. Hipp! Hipp!)
Aber, wenn das nur Kommunikation ist, dann raus damit: Wo sind sie die versteckten Pläne? Was müssen die Großen liefern, um Deutschland da voran zu bringen.
Denn sagt mir, womit wir potenzielle deutsche Datencenter überhaupt versorgen sollten?
[quote="TheBlackSwan"]Es gibt zusätzlich zu dem jetzt abgeschafften Referat Wind-, Solar- und Transformationsindustrien noch in der Ministerialdirektion Strom
1) Ein Referat exklusiv für Photovoltaik
2) Ein Referat Windenergie an Land
3) Ein Referat Windenergie auf See
4) Ein eigenes Referat zur Raumordnung und Genehmigung von Windkraft und Photovoltaik
Es gibt auch noch weitere Referate, die sich damit schneiden, etwa in der Energieforschung.
Wir ersparen euch die Aufzählung der Referat, die mit dem Thema Wasserstoff zu tun haben.
Industrien sind in der betreffenden Abteilung übrigens normalerweise auf der Sektorebene betreut. Die zahlreichen Untersektoren der chemischen Industrie mit einem um eine Größenordnung größeren Jahresumsatz teilen sich ein (!!!) Referat! Die Windkraft- und Solarindustrie werden nun einfach wieder in diese übliche Struktur eingegliedert. [/quote]
Ja, ich habe den Unterschied mal recherchiert und dann wird es interessant.
Das IVD5 „Wind-, Solar- und Transformationsindustrien"-Referat, war ein Industrie-Referat und für den Kontakt zur Industrie, praktisch der Lobby- und Interessenpool der EE-Firmen, meistens mittelständisch. So wie ich das rauslese werden die Firmen jetzt in Sammelreferaten betreut mit Konsumgütern, Stahl und Gedöns zusammen.
Die bestehenden Referate sind aber explizit staatliche Transformations-Einrichtungen, beschäftigen sich also mit Subventionen, EEG und dem Kram.
Deswegen hinkt der Vergleich zur Chemieindustrie: Das ist eine klare eigene Interessengemeinschaft, eine Lobbygruppe. Übrigens findet Chemie auch in anderen Referaten statt wie dem IVD4, genauso wie PV und Windenergie nicht nur in einem Referat vorkommen. Man darf halt nur nicht nach dem Namen gehen. ;)
Das haben die EE-Firmen nun nicht mehr. Und natürlich war das unter Habeck eine politisch-strategische Maßname, das IVD5 einzurichten, insbesondere, um Deutschland hier wieder zu positionieren und zukunftsfähig zu machen. Indem Reiche das wegnimmt, stellt sie zwar den Stand, wie es vorher war, wieder her, aber zeigt ganz klar ihre Ausrichtung.
Pikant dann eher: in den bestehenden Referaten haben eher die großen Konzerne, EON und co., Einfluss auf die Ausgestaltung der Politik, aber nicht mehr der Mittelstand. Denn klar: die Konzerne sind auch mit die größten Betreiber von EE-Anlagen, aber nicht Hersteller. That's the difference.
Und die Referatsauflösung findet ja nicht im luftleeren Raum statt.
Die Gesetze des letzten Jahres unterstützen über alle Maßen die Konzerne und in einer sehr schwierigen Phase werden mit und mit der Hersteller-Mittelstand jetzt auch von der Politik unter die Räder geworfen.
Das verbunden mit einer sehr, sehr, hmm, zurückhaltenden Vorgehen beim Ausbau und Zukunftssicherheit, muss man sich schon Fragen, wo es hingeht. Geht auch in dieser Welt um Unabhängigkeit und Resilienz.
Nur ein paar Punkte:
• Netzausbau.
• Speicherausbau
• Projektierung der benötigten Strommenge (Reiche plant nach Aussage vieler Experten für ein de-industrialisiertes Deutschland. Hipp! Hipp!)
Aber, wenn das nur Kommunikation ist, dann raus damit: Wo sind sie die versteckten Pläne? Was müssen die Großen liefern, um Deutschland da voran zu bringen.
Denn sagt mir, womit wir potenzielle deutsche Datencenter überhaupt versorgen sollten?