von teufelchen » Do 12.03.2026, 10:38
OKH Minsk, 21.06. / 28.06.1942
Frühmorgens mit dem Hahnenschrei ists mit der Ruhe in Leningrad vorbei. Raketenwerfer orgeln, Artilleriesalven lassen die Erde erzittern, Einschläge krachen in Hausfassaden. Fontänen aus Erde, Beton und Splittern aller Art regnen vom Himmel. Die Landser ziehen Ihre Köpfe ein. Pe-2 und Stumoviks fliegen trotz leichten Regens vereinzelte Attacken gegen erkannte deutsche Stellungen. Und bald darauf kommen sie in Sicht. Infanteriemassen, in Schlauchbooten, Flößen, Kähnen, von Nord und Ost ist die Neva mit Booten aller Art übersät. Erschütterndes Urää-Geschrei ertönt. Über Funk, Fernsprecher und Melder sind die Stäbe in Windeseile über die erwartete und nun angelaufene Großoffensive informiert. Maschinengewehre, Mörser, deutsche Artillerie antworten. General Zakharov treibt seine 3 Schützenkorps persönlich voran. Eine Schützendivision mischt mit. Alles frische und gut ausgerüstete Truppen. Aber so ein breiter Strom ist kein Zuckerschlecken für die Angreifer. Schutzlos sind sie dem Gegenfeuer für unendlich wirkende Minuten ausgesetzt. Die sowjetischen Reihen lichten sich zusehends. Das Blutbad auf der Neva ist entsetzlich. Die vordersten Stellungen werden verstärkt. Alles, was schießen kann, soll den Feind abwehren, bevor er die Neva überschreitet und sich in der Stadt festsetzen kann. Von Brockdorff-Ahlefeldt stehen zur Verteidigung zwei Infanteriedivisionen zur Verfügung. Die Order lautet, Leningrad bleibt deutsch! Festkrallen! Bald realisieren die Russen, dass sie keine Chance haben, die Neva zu überwinden. Die deutsche Verteidigung ist nicht zu erschüttern. Unter hohen Verlusten bleibt letztendlich nur eins: den Angriff abzubrechen. Die Deutschen sitzen fest im Sattel. Der Angriff ist abgewiesen.

Weiteren Angriffen muss sich die Heeresgruppe Nord nicht erwehren. Um so besser, dann nehmen wir das Heft des Handelns in die Hand.
Eine Stelle zieht uns magisch an: Shlisselburg am Südufer des Ladogasees. Das würde die Sowjets nördlich der Neva von allen Verbindungen abschneiden. Um dahin zu gelangen, sollte zuerst das Gebiet westlich Mga unter Kontrolle gebracht werden. Zur Erinnerung: Den Hafen Osinovets nehmen wir Woche für Woche mit Ju-88 Bombern unter Feuer, der ist nach Aussage der Aufklärer hinüber.

Unser Trumpf in Hinterhand ist, bei Leningrad frische Truppen zur Verfügung zu haben. Infanterie, bestens ausgestattet mit Waffen, Munition und was man sonst noch alles zum Kämpfen und Überleben braucht. Die Stimmung der Truppe strotzt nur so vor Zuversicht. Die bedrängten Sowjets rücken aus ihrer Stellung östlich Mga geschlagen ab. Das macht den Weg zum Angriff auf Shlisselburg frei. Neben dreier kampfkräftiger Infanteriedivisionen werfen wir einiges an Fluggerät mit in die Waagschale. Die Verteidiger bieten eine gut verschanzte Infanteriedivision und Stellungstruppen auf. Vergeblich. Die Wucht des deutschen Angriffs ist so massiv, dass die Sowjets wie so oft in Panik geraten und die Flucht ergreifen. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, sind die sowjetischen Truppen zwischen Ostsee und Ladogasee dem Untergang geweiht.

Jetzt noch eine kleine Attacke zur Frontbegradigung bei Lyuban, ein Gebiet mit kleinem Militärflugplatz, das wars auch schon in einer an diesem Schauplatz erfolgreichen Woche.
Nun noch an der Organisation geschraubt und das 41. Korps der 18. Armee und damit indirekt wieder der Heeresgruppe Nord unterstellt. Das 2. Korps bleibt selbständig, verfügt aber nur noch über Truppen hinter der Front,

Der nächste Bericht widmet sich dem Schicksal von Kalinin.
[size=100][b][u]OKH Minsk, 21.06. / 28.06.1942[/u][/b]
Frühmorgens mit dem Hahnenschrei ists mit der Ruhe in Leningrad vorbei. Raketenwerfer orgeln, Artilleriesalven lassen die Erde erzittern, Einschläge krachen in Hausfassaden. Fontänen aus Erde, Beton und Splittern aller Art regnen vom Himmel. Die Landser ziehen Ihre Köpfe ein. Pe-2 und Stumoviks fliegen trotz leichten Regens vereinzelte Attacken gegen erkannte deutsche Stellungen. Und bald darauf kommen sie in Sicht. Infanteriemassen, in Schlauchbooten, Flößen, Kähnen, von Nord und Ost ist die Neva mit Booten aller Art übersät. Erschütterndes Urää-Geschrei ertönt. Über Funk, Fernsprecher und Melder sind die Stäbe in Windeseile über die erwartete und nun angelaufene Großoffensive informiert. Maschinengewehre, Mörser, deutsche Artillerie antworten. General Zakharov treibt seine 3 Schützenkorps persönlich voran. Eine Schützendivision mischt mit. Alles frische und gut ausgerüstete Truppen. Aber so ein breiter Strom ist kein Zuckerschlecken für die Angreifer. Schutzlos sind sie dem Gegenfeuer für unendlich wirkende Minuten ausgesetzt. Die sowjetischen Reihen lichten sich zusehends. Das Blutbad auf der Neva ist entsetzlich. Die vordersten Stellungen werden verstärkt. Alles, was schießen kann, soll den Feind abwehren, bevor er die Neva überschreitet und sich in der Stadt festsetzen kann. Von Brockdorff-Ahlefeldt stehen zur Verteidigung zwei Infanteriedivisionen zur Verfügung. Die Order lautet, Leningrad bleibt deutsch! Festkrallen! Bald realisieren die Russen, dass sie keine Chance haben, die Neva zu überwinden. Die deutsche Verteidigung ist nicht zu erschüttern. Unter hohen Verlusten bleibt letztendlich nur eins: den Angriff abzubrechen. Die Deutschen sitzen fest im Sattel. Der Angriff ist abgewiesen.
[url=https://www.directupload.eu][img]https://s1.directupload.eu/images/user/260312/m6jw5fyb.jpg[/img][/url]
Weiteren Angriffen muss sich die Heeresgruppe Nord nicht erwehren. Um so besser, dann nehmen wir das Heft des Handelns in die Hand. :D Eine Stelle zieht uns magisch an: Shlisselburg am Südufer des Ladogasees. Das würde die Sowjets nördlich der Neva von allen Verbindungen abschneiden. Um dahin zu gelangen, sollte zuerst das Gebiet westlich Mga unter Kontrolle gebracht werden. Zur Erinnerung: Den Hafen Osinovets nehmen wir Woche für Woche mit Ju-88 Bombern unter Feuer, der ist nach Aussage der Aufklärer hinüber.
[url=https://www.directupload.eu][img]https://s1.directupload.eu/images/user/260312/vik59ui7.jpg[/img][/url]
Unser Trumpf in Hinterhand ist, bei Leningrad frische Truppen zur Verfügung zu haben. Infanterie, bestens ausgestattet mit Waffen, Munition und was man sonst noch alles zum Kämpfen und Überleben braucht. Die Stimmung der Truppe strotzt nur so vor Zuversicht. Die bedrängten Sowjets rücken aus ihrer Stellung östlich Mga geschlagen ab. Das macht den Weg zum Angriff auf Shlisselburg frei. Neben dreier kampfkräftiger Infanteriedivisionen werfen wir einiges an Fluggerät mit in die Waagschale. Die Verteidiger bieten eine gut verschanzte Infanteriedivision und Stellungstruppen auf. Vergeblich. Die Wucht des deutschen Angriffs ist so massiv, dass die Sowjets wie so oft in Panik geraten und die Flucht ergreifen. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, sind die sowjetischen Truppen zwischen Ostsee und Ladogasee dem Untergang geweiht.
[url=https://www.directupload.eu][img]https://s1.directupload.eu/images/user/260312/pkjsanp8.jpg[/img][/url]
Jetzt noch eine kleine Attacke zur Frontbegradigung bei Lyuban, ein Gebiet mit kleinem Militärflugplatz, das wars auch schon in einer an diesem Schauplatz erfolgreichen Woche.
Nun noch an der Organisation geschraubt und das 41. Korps der 18. Armee und damit indirekt wieder der Heeresgruppe Nord unterstellt. Das 2. Korps bleibt selbständig, verfügt aber nur noch über Truppen hinter der Front,
[url=https://www.directupload.eu][img]https://s1.directupload.eu/images/user/260312/sby5jenp.jpg[/img][/url]
Der nächste Bericht widmet sich dem Schicksal von Kalinin. [/size]