WitE 2 Kampagne(41): Moskau ist schön

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Die letzten Beiträge des Themas
   

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von teufelchen » Do 30.07.2026, 08:34

Ihr bringt es auf den Punkt. Passivität auf sowjetischer Seite führt in WitE 2 geradewegs in den Untergang.

von TheBlackSwan » Do 30.07.2026, 01:31

Wertes Teufelchen, Gratulation zum Sieg und vielen Dank für diesen ausführlichen und gut aufbereiteten AAR. Interessant, dass Ihr euch am Ende zum Sieg grinden konntet. Uns fällt immer wieder auf, wie unterschiedlich da WitE1 und WitE2 in Bezug auf die Spielmechaniken sind, in WitE2 sind die Verluste durch Rückzug und routen erheblich höher. Gefühlt waren die Sowjets etwas passiv in Bezug auf Gegenangriffe?

von Komischer Kunde » Sa 13.06.2026, 16:25

Ich sehe das jetzt erst, das ist ein Screen aus unserer derzeitigen MP-Partie... :rolleyes:

von teufelchen » Sa 13.06.2026, 12:20

Besten Dank für die freundlichen und wohltuenden Hymnen. Wir freuen uns. Abschließend noch was aus der „Trickkiste“ Bild


Es ist Eure Luftphase. Ihr wollt wissen, welches Bewegungspotenzial eine Eurer Divisionen hat. Leider wird das nicht nach Anklicken der Division auf der Karte angezeigt. Diese Info gibt es nur in der Bewegungsphase? Irrtum! Es bedarf eines kleinen Umwegs. Zuerst die Division auf der Karte anklicken, im Bildbeispiel die 181. RD der Nordwest-Front. Danach 2x auf die Abbildung der Division am oberen rechten Rand klicken und a-le-hopp, die möglichen Bewegungshexes werden hell angezeigt, max. 1 Hex ins feindliche Hinterland hinein (bei FOW). Sehr nettes Feature.



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von Schwanstein » Fr 05.06.2026, 09:39

Auch von meiner Seite ein großes Dankeschön.

von Managarm » Do 04.06.2026, 20:10

Auch Wir danken für die langanhaltende aber sehr kurzweilige Unterhaltung. :top:

von hohe_Berge » Do 04.06.2026, 06:21

Jupp. Ganz großer Sport das hier war und ist.

Glück Auf

von Widukind » Mo 01.06.2026, 17:25

Auch von mir ein Dankeschön für den hervorragenden AAR :) :top:

von Komischer Kunde » Mo 01.06.2026, 15:51

Wir haben vorhin mal in die ersten Posts dieses AAR gelugt und die ersten Thanks unsererseits gab es vor bald 4 Jahren. Den Gegner habt Ihr ordentlich an die Wand gedrängt. Schade dass das Ringen vorbei ist, gerne hätten wir den Fall Moskaus mitverfolgt.

von Ritter Kunz » Mo 01.06.2026, 10:42

Habt Dank für den AAR, Wir haben immer gern mitgelesen :top:

von Bigfish » Mo 01.06.2026, 09:46

Herzlichen Dank für die vortreffliche Unterhaltung! Wir vermuten Euer Gegner sucht sich künftig "kleinere" Sparringspartner?

von Reynold » So 31.05.2026, 23:00

Auch wir bedanken uns für diesen großartigen AAR. Wir haben jeden Bericht entgegengefiebert und es gehörte zu unser alltäglichen Routine, nach einem Update zu schauen.

von Oerty » So 31.05.2026, 21:32

Werter Teufelchen,

wir möchten uns dafür bedanken das wir euren Weg begleiten durften.
Wir haben immer gerne Mitgelesen.
Klasse Berichte.

von der_Dessauer » So 31.05.2026, 13:16

Werter teufelchen,

wir gratulieren zum Sieg in dieser Partie und möchten Euch sagen, dass wir besonders durch diesen AAR "Geschmack" an WitE 2 bekommen haben!
Danke dafür! Und, auf eine spannende neue Partie!

Euer der_Dessauer

von teufelchen » So 31.05.2026, 12:24

OKH Minsk, 05.07.1942


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Kaiserwetter in der Sowjetunion, an der gesamten Front. STAVKA unterzeichnet in Minsk die Kapitulationsurkunde. Stalin ist geflohen, wohin? Unklar. Die Waffen schweigen. Ein letztes Mal wird ein Zählerchen auf das Siegpunktekonto addiert, Schmuck am Nachthemd!


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Nun noch schnell die Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau vorbereiten. Eine kleine Demütigung des Feindes, gehört dazu. Und schlussendlich die Hauptfeier in Berlin mit Parade und Vorführung erbeuteten Kriegsmaterials. Die ganze Welt wird per Rundfunk live dabei sein können.

Ist es Freude bei den Siegern? Der Kampf währte über ein Jahr, kostete vielen Soldaten das Leben oder die Gesundheit, wurde mit unvorstellbarer Härte und wenig tugendhaften Mitteln geführt. Der harte Winter, auf den unsere Truppen nur unzureichend vorbereitet waren, forderte tausende Opfer. Der Sieg ist gleichzeitig Niederlage!

Bis zum Schluss behielt die Rote Armee zahlenmäßig die Oberhand.


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Militärische Schlusskarte per 05.07.1942:


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Wir danken der Leserschaft, den vielen treuen langjährigen Begleitern genauso wie den sporadischen Mitlesern, für das Mitverfolgen, Mitfiebern und Kommentieren. Dieser AAR lief einige Jahre, wenngleich das Spiel tatsächlich schon 2025 endete. Während des Spiels gab es immer wieder AHA-Effekte. Wir konnten uns in der Spieltiefe weiterentwickeln und gaben uns Mühe, die ein oder andere Erkenntnis über den AAR zu vermitteln. Vor allem aber war es Ziel, einen ersten WiTE 2 AAR hier im Forum zu etablieren, nicht zuletzt in der Hoffnung, Spieler an WitE 2 neu heranzuführen und in Ekstase zu versetzen. Ob´s gelang? Das haben andere zu beurteilen. Dabei erlebten wir die Höhen und Tiefen des AAR-Schreibens. Manchmal läufts und man hat richtig Bock aufs Schreiben, manchmal ists aber auch anders und man schiebt und schiebt... :think:

Und selbstverständlich gebührt unser Dank dem tapferen At Atack, der viel einstecken musste und tapfer Gegenwehr leistete, bis zum Schluss. Unsere Hochachtung! :top:

Gestattet uns zu guter Letzt auf das Folgeprojekt zu verweisen, die WitE 2 Campaign 41 von Oerty, Der_Dessauer, Komischer Kunde (Wehrmacht und Partner) gegen Von_Clausewitz, Kaiman21 und unserer Wenigkeit (Rote Armee) mit den drei zusammenhängenden AARs aus unterschiedlichen Blickwinkeln:

- WITE 2 - MP Kampagne - Kriegsrat & Lageberichte eines Schweizer Beobachters
- WITE 2 – MP Kampagne – OKW – Dem Sonnenaufgang entgegen
- WITE 2 - MP Kampagne - STAWKA - Dilettanten drehen auf


Euer TEUFELCHEN

von teufelchen » Do 14.05.2026, 11:29

OKH Minsk, 28.06.1942

Mit dem Angriff auf die rumänische Kavalleriebrigade hat General Mitranescu, OB des 7. rum. Infanteriekorps, gerechnet. Die hatte sich todesmutig zwischen Stalingrad und den westlichen Vorposten der Roten Armee hineingeschlichen und diesen abgeriegelt. Wütende Angriffe zweier Schützendivisionen sind die Folge. Alles in allem sind die todesmutigen Reitersoldaten der zehnfachen Übermacht an Soldaten und Geschützen nicht gewachsen. General Loehr mit seiner Luftflotte deckt ihren Rückzug. So ist das Ergebnis auch, dass die Angreifer ihr Treiben mit höheren Ausfällen als die Besiegten bezahlen müssen. Wie meistens ist die Rote Armee nun der Meinung, Sie müsse Ihren Vorposten als „Festen Platz“ halten. Ob sie damit richtig liegt?


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Sorry, der „Schnappschuss“ entstand erst nachträglich gegen Ende der Achsenphase

Die Planung diese Woche beinhaltet, den ärgerlichen Vorposten westlich Stalingrads zu stürmen und damit direkt an Stalingrads westliche Stadtteile anzudocken. Spannender und bedeutungsschwangerer ist der Befehl, diese Woche Floßsäcke zu Wasser zu lassen und bei Nacht und Nebel ans jenseitige Ufer der Wolga zu gelangen. Das soll nördlich Stalingrads gewagt werden. Endziel diese Woche ist es, am östlichen Wolgaufer einen Brückenkopf zu etablieren. Südlich Stalingrads macht die durchgehende sowjetische Front einen „weichen“ Eindruck. Schwache Schützenbrigaden „sichern“ die unbefestigte Frontlinie. Was erwartet uns dahinter?


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Es braucht schon eine Menge Flöße, um 5 Divisionen auf ca. 10 km Flussbreite überzusetzen. Das geht auf keinen Fall geräuschlos von statten. Um so weniger, da 1000 Rohre zu diesem Ereignis Salut schießen. Pioniere beginnen nach dem Übersetzen der ersten Welle umgehend trotz Feindfeuers mit dem Bau von Pontonbrücken. Die Luftwaffe stürzt sich auf alles, was sich auf der gegenüberliegenden Seite auch nur im Geringsten regt. Ganz schadlos verläuft die Operation für die 11. Armee nicht. Die Rote Armee hat sich am gegenüberliegenden Ufer bestens verschanzt und leistet erbittert Gegenwehr. Die erfolggewohnte Wehrmacht ringt unter gewaltigen Anstrengungen den Feind mühsam nieder und obsiegt. Sofort setzen die ersten Divisionen über den Fluss und sichern die brettebene Steppe.


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Südlich Stalingrads sind die Kämpfe kleinteiliger. Die Gegenwehr ist wie erwartet schwach. Mehrere Angriffe sprengen die vorderste Linie der Sowjets auseinander, allerdings fehlt die Kraft für weitreichende Operationen in die Tiefe. Die erste Panzerarmee signalisierte, angesichts der südlich stehenden Verbände der Roten Armee vorsichtig operieren zu wollen. Die Versorgungslage ist nach wie vor angespannt. Es kommt einfach zu wenig von Rostov per Bahn. Wenn das der Gegner wüsste...
Die bereits erwähnte Vorpostenstellung wird pulverisiert. Stalingrad wittert den Duft der Wehrmacht.


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Blutzoll und Materialeinsatz beider Seiten sind weiter hoch. Die Zahlen sind fast ein Spiegelbild der Vorwoche. Dabei gelingt es der Wehrmacht besser als der Roten Armee, ihre Verluste zu kompensieren. Die sowjetische Flat hat das 1000ste Fluzeug vom Himmel geholt. Ihr Erfolg überstrahlt die Einsätze der Roten Falken.


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Die Eroberung der Stadt Kalinin freut das Siegpunktekonto. 762 Pünktchen sind drauf. Das macht Hoffnung. Darauf, dass die Sowjets ein Einsehen haben und in bereits laufenden Verhandlungen die bedingungslose Kapitulation anbieten werden. Mal sehen. Oder haben sie doch noch Trümpfe im Ärmel und können das Schicksal in letzter Sekunde in eine andere Richtung zwingen?


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von teufelchen » Mi 08.04.2026, 09:50

OKH Minsk, 28.06.1942

Diese Woche steht der Abschnitt Moskau ganz im Zeichen der Stadt Stadt Twer, die 1942 Kalinin hieß, so benannt nach einem verdienten Genossen und Politiker. Als eine der ältesten Städte der Sowjetunion wurde sie 1763 durch eine Feuersbrunst vernichtet und von Katharina der Großen wieder aufgebaut. Strategisch bedeutsam ist die Lage an der Bahnlinie Moskau – Leningrad. Manstein hat die ehrenvolle Aufgabe, die Stadt aus den Händen der Bolschewiki zu befreien und als Nachschubbasis zu positionieren, dabei als Stadt zu schonen und neu erblühen zu lassen. Wird ihm die Eroberung gelingen? Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Stadt selbst, sondern auch auf dem direkten Umland. Zuerst gilt es, den Minikessel südlich Kalinins auszupressen. Es gab keinerlei Versuche, den Kessel zu entsetzen. Die Sowjets fügen sich ergeben in ihr Schicksal. Uns ist es Recht.


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Etwa 25000 Mann, ca. 400 Geschütze und 30 gepanzerte Fahrzeuge sind die lohnende Kesselbeute. Die Eingeschlossenen geben pflichtschuldig einige Schüsschen ab, heben dann brav die Hände und marschieren gesenkten Hauptes zu unseren Linien herüber. Folgerichtig kann direkt im Anschluss Aufstellung gegen Kalinin bezogen werden, eine klassisch infanteristische Aufgabe. Respekt einflößende Minenfelder und Schanzen verteilen sich vor und in der Stadt. Diese zu knacken wird nicht leicht. Pioniere nach vorn! Gassen sprengen, Wege öffnen, die Infanterie stürmt und über 1000 Geschütze nebeln ein und geben Feuerschutz. Das Kräfteverhältnis beträgt etwa 4:1 zu unseren Gunsten. Die Überlegenheit ist auch absolut notwendig, der Angriff schlägt durch, immer weiter weichen die beiden verteidigenden Divisionen zurück und letztlich aus der Stadt. Sturmtruppen reißen die Sowjetfahne vom Rathaus. Die Armeekapelle spielt auf.


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Rechts und links Kalinins gibt die Rote Armee gegenüber vorpreschenden Landsern ebenfalls Fersengeld. Defensiv konzentriert sich unser Fokus jedoch voll und ganz auf Kalinin, die Stadt soll prominent verteidigt werden, u.a. von den „Totenköpfchen“. Das soll Stalins Rachegelüste dämpfen und unsere frisch dazuverdienten 10 Siegpunkte konservieren. Derer befinden sich jetzt 762 auf unserem Konto. Wir wollen nicht unerwähnt lassen, dass die 9. Armee (HG Mitte) südwestlich Moskaus einen Durchbruch erzielen konnte. An dieser Stelle ist ein künftiger Kessel um die westlich stehenden sowjetischen Verbände denkbar. Noch wäre ein Ausbruch möglich...


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Werfen wir noch einen Blick auf die Truppenstärken. Die Rote Armee erreichte Ihren bisherigen Peak Mitte Mai 1942 mit 5,33 Mio. Soldaten. Seither ging die Zahl der Soldaten kontinuierlich zurück, Zeugnis der harten Kämpfe an allen Abschnitten. Im Gegenzug konnte die Achse Ihre Truppenzahl ausbauen, auf nunmehr knapp 4,7 Millionen, eine ermutigende Entwicklung.


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Gute Nachrichten von den Fronten im Nord- und Mittelabschnitt, kann Stalingrad da „mithalten“? Seid gespannt auf den nächsten Bericht

von teufelchen » Do 12.03.2026, 10:38

OKH Minsk, 21.06. / 28.06.1942

Frühmorgens mit dem Hahnenschrei ists mit der Ruhe in Leningrad vorbei. Raketenwerfer orgeln, Artilleriesalven lassen die Erde erzittern, Einschläge krachen in Hausfassaden. Fontänen aus Erde, Beton und Splittern aller Art regnen vom Himmel. Die Landser ziehen Ihre Köpfe ein. Pe-2 und Stumoviks fliegen trotz leichten Regens vereinzelte Attacken gegen erkannte deutsche Stellungen. Und bald darauf kommen sie in Sicht. Infanteriemassen, in Schlauchbooten, Flößen, Kähnen, von Nord und Ost ist die Neva mit Booten aller Art übersät. Erschütterndes Urää-Geschrei ertönt. Über Funk, Fernsprecher und Melder sind die Stäbe in Windeseile über die erwartete und nun angelaufene Großoffensive informiert. Maschinengewehre, Mörser, deutsche Artillerie antworten. General Zakharov treibt seine 3 Schützenkorps persönlich voran. Eine Schützendivision mischt mit. Alles frische und gut ausgerüstete Truppen. Aber so ein breiter Strom ist kein Zuckerschlecken für die Angreifer. Schutzlos sind sie dem Gegenfeuer für unendlich wirkende Minuten ausgesetzt. Die sowjetischen Reihen lichten sich zusehends. Das Blutbad auf der Neva ist entsetzlich. Die vordersten Stellungen werden verstärkt. Alles, was schießen kann, soll den Feind abwehren, bevor er die Neva überschreitet und sich in der Stadt festsetzen kann. Von Brockdorff-Ahlefeldt stehen zur Verteidigung zwei Infanteriedivisionen zur Verfügung. Die Order lautet, Leningrad bleibt deutsch! Festkrallen! Bald realisieren die Russen, dass sie keine Chance haben, die Neva zu überwinden. Die deutsche Verteidigung ist nicht zu erschüttern. Unter hohen Verlusten bleibt letztendlich nur eins: den Angriff abzubrechen. Die Deutschen sitzen fest im Sattel. Der Angriff ist abgewiesen.


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Weiteren Angriffen muss sich die Heeresgruppe Nord nicht erwehren. Um so besser, dann nehmen wir das Heft des Handelns in die Hand. :D Eine Stelle zieht uns magisch an: Shlisselburg am Südufer des Ladogasees. Das würde die Sowjets nördlich der Neva von allen Verbindungen abschneiden. Um dahin zu gelangen, sollte zuerst das Gebiet westlich Mga unter Kontrolle gebracht werden. Zur Erinnerung: Den Hafen Osinovets nehmen wir Woche für Woche mit Ju-88 Bombern unter Feuer, der ist nach Aussage der Aufklärer hinüber.


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Unser Trumpf in Hinterhand ist, bei Leningrad frische Truppen zur Verfügung zu haben. Infanterie, bestens ausgestattet mit Waffen, Munition und was man sonst noch alles zum Kämpfen und Überleben braucht. Die Stimmung der Truppe strotzt nur so vor Zuversicht. Die bedrängten Sowjets rücken aus ihrer Stellung östlich Mga geschlagen ab. Das macht den Weg zum Angriff auf Shlisselburg frei. Neben dreier kampfkräftiger Infanteriedivisionen werfen wir einiges an Fluggerät mit in die Waagschale. Die Verteidiger bieten eine gut verschanzte Infanteriedivision und Stellungstruppen auf. Vergeblich. Die Wucht des deutschen Angriffs ist so massiv, dass die Sowjets wie so oft in Panik geraten und die Flucht ergreifen. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, sind die sowjetischen Truppen zwischen Ostsee und Ladogasee dem Untergang geweiht.


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Jetzt noch eine kleine Attacke zur Frontbegradigung bei Lyuban, ein Gebiet mit kleinem Militärflugplatz, das wars auch schon in einer an diesem Schauplatz erfolgreichen Woche.
Nun noch an der Organisation geschraubt und das 41. Korps der 18. Armee und damit indirekt wieder der Heeresgruppe Nord unterstellt. Das 2. Korps bleibt selbständig, verfügt aber nur noch über Truppen hinter der Front,


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Der nächste Bericht widmet sich dem Schicksal von Kalinin.

von teufelchen » So 22.02.2026, 10:55

Lord Elma hat geschrieben:So,wir haben uns hier jetzt auch mal alles angesehen, läuft doch sehr gut und sehr schöner AAR. Gegen der werten ATAttack hatten wir in Teil 1 auch mal die Ehre.... weiter so,immer weiter:-)
Habt Dank für Eure aufmunternden Worte. Darum auch weiter berichtet...

OKH Minsk, 21.06.1942

Die 2. Schockarmee untersteht dem ob seiner Qualitäten gefürchteten General Rokossovsky. Der brennt förmlich, die Deutschen bei Tambov (Mittelabschnitt) das Fürchten zu lehren. Die vorige Woche gestartete Offensive befeuert er nach Kräften. Das Gros seiner Verbände geht von Morshansk in westliche und südwestliche Richtung vor. Die Deutsche Verteidigung weist Lücken auf. In diese Lücken stoßen die Rotarmisten. Sie bedrängen als erstes die in offenem Gelände völlig ungeschützt stehende 88. Infanteriedivision.

Rokossovsky lässt seine gemischte Truppe angreifen. Drei Kavalleriekorps und eine Schützendivision stürmen mit Zeter und Mordio vor, über 60.000 Soldaten und 280 Panzer. Gegen diese Übermacht ist die 88. Infanteriedivision chancenlos. Sie weicht nach Südosten aus. Dabei fügen die Nachhuten dem Gegner schmerzhafte Verluste zu. Das geschieht im Zusammenwirken mit der vorbildlich operierenden Luftflotte 2, die ihre Bomber im Tiefflug in die Angriffsspitzen jagt. Die Roten Falken halten sich vornehm zurück. Obwohl Rokossovsky den Sieg für sich verbuchen kann, sind die Wunden fürchterlich, die seine Verbände zu lecken haben.


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Ein weiterer Angriff östlich von Tambov scheitert im Ansatz. Verlässt Rokossovsky nun der Mut? Jedenfalls greift er nicht weiter an. Er gibt das Heft des Handelns aus der Hand. Hat er nicht genügend Schlagkräftiges in der Hinterhand?
Bisher ist nach unserer Lesart nichts Dramatisches vorgefallen. Das Überraschungsmoment der letzten Woche ist verdaut, die 2. Panzerarmee unter General Graessner mit Infanterie verstärkt. Die Arbeiten an einem Konter sind im Gange.


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Dabei geht Graessner konsequent gegen die Spitzen der sowjetischen Offensive vor, vor allem gegen die mobilen Verbände. Den zwei sowjetischen Aktionen stellt er 10 gegenüber. Ziel ist, eine bessere Verteidigungslinie zu schaffen und so viel Schaden wie möglich anzurichten. Dabei schlägt nicht jede Aktion durch. Auch Fehlschläge wie diese werden verdaut:


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Alles in allem sind die Gegenschläge erfolgreich. Insgesamt 7 sowjetische Verbände ergreifen in Panik die Flucht. Im Angriffsraum nordwestlich von Tambov erstellen wir mit frischen Divisionen eine durchgehende Frontlinie. Wenn Rokossovsky nicht noch ein Ass im Ärmel hat, betrachten wir seine Offensive als gescheitert.


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Was macht Leningrad? Wir sehen eine sowjetische Offensive zur der Befreiung der Stadt, bei sommerlichen Regengüssen. Davon mehr im nächsten Bericht.

von Lord Elma » So 15.02.2026, 19:37

So,wir haben uns hier jetzt auch mal alles angesehen, läuft doch sehr gut und sehr schöner AAR. Gegen der werten ATAttack hatten wir in Teil 1 auch mal die Ehre.... weiter so,immer weiter:-)

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