Strategic Command World War I

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von Solokow » Mo 27.12.2021, 11:56

Lucca1 hat geschrieben: Unsere aktuelle Partie auf Seiten der Entente läuft da ein wenig anders. Der Gegener entschied sich zu Beginn vorallem gegen Serbien und ein wenig gegen Russland vorzugehen. Serbien fiel dann leider im Frühling 15, während Russland im August 15 immernoch Polen kontrolliert und ein grosser Schlag gegen die zaristische Armee (noch) ausbleibt. Diese Partie sollte also zumindest länger dauern, da die Moral der Mittelmächte durch die frühen Erfolge noch sehr hoch ist.
Somit hat Euer Gegner bisher eigentlich nichts erreicht und die Zeit spielt für Euch.

von Sugar » So 26.12.2021, 19:46

Pro Fraktion braucht das nur einer, oder?
D und GB sind die jeweiligen Führer der Bündnisse, auf die kommts allein an.

von Lucca1 » So 26.12.2021, 17:23

Spionage und Aufklärung ist so eine Sache. Wir haben Uns dazu in der Vergangenheit viele Gedanken gemacht und fanden sie eher nicht als lohnenswert in den WW1-Szenarien. Wenn es noch so ist wie früher, forschst man eben nicht absolut schneller, sondern nur relativ in den Feldern, in denen man dem Gegner hinterher ist und der Gegner wiederum langsam in den Feldern, in denen er hinterher ist und eben auch nur dann, wenn man in Spionage voraus ist. Wir sind der Meinung, dass der Krieg eigentlich entschieden ist, bevor der Vorteil von Spionage (oder eben der Nachteil, es nicht geforscht zu haben) voll zum Tragen kommt. Und wenn man es forscht, dann eben auch sehr früh, weil es sich sonst zu spät auswirken kann. Wir wollen allerdings auch sagen: Der werte Sugar ist meisterhaft in den SC-Spielen. Empfiehlt er es, solltet Ihr es eher tun, auch wenn Wir dagegen sind, denn er versteht mehr davon und ist möglicherweise auch noch aktueller drin.
Das mit der Spionage haben wir in einer neuen Partie auf Seiten der Entente jetzt umgesetzt. Pro Fraktion braucht das nur einer, oder?

Unser leztes Spiel ist dann übrigens, wie ihr sagtet, recht schnell zu Ende gegangen. Russland wurde im Frühling kapituliert und die Front in Frankreich danach Systematisch zerschossen, so dass wir Paris in wenigen Runden nehmen konnten. Der Gegner konnte die Verluste schlicht nicht mehr ersetzen, bzw. hatte einen Teil der französischen Armee irgendwo anders. Naja, fast ein wenig zu einfach am Schluss, aber das haben diese Spiele anscheinend so an sich.

Unsere aktuelle Partie auf Seiten der Entente läuft da ein wenig anders. Der Gegener entschied sich zu Beginn vorallem gegen Serbien und ein wenig gegen Russland vorzugehen. Serbien fiel dann leider im Frühling 15, während Russland im August 15 immernoch Polen kontrolliert und ein grosser Schlag gegen die zaristische Armee (noch) ausbleibt. Diese Partie sollte also zumindest länger dauern, da die Moral der Mittelmächte durch die frühen Erfolge noch sehr hoch ist.

von Sugar » Fr 17.12.2021, 16:32

Außerdem ist der Deutsche noch nicht geboren, der nicht der restlichen Welt erklären will, wie man alles möglich RICHTIG macht
Tja, mit vollen Hosen ist gut stinken.

von Sappho » Fr 17.12.2021, 16:13

also, am österreichischen Sarkasmus, Zynismus und entsprechender Ironie kann sich D jedenfalls eine Scheibe abschneiden. Der Humor in dieser Spielart ist unübertroffen und der entsprechende Slang/Akzent dann noch die Kirsche auf der Sahne. Nur Österreicher können grottentiefe Bosheiten so niedlich ausdrücken.

Ich sag nur "Lisa Eckhart"!

von Ruprecht I. » Fr 17.12.2021, 15:58

Klar. Wie man's falsch macht haben wir (unter österreichischem Einfluß) zur Genüge ausprobiert.

von Cfant » Fr 17.12.2021, 15:50

Sugar hat geschrieben:... um dann das Forum auszufragen? :teufel:
:nono :D as ist kein Ausfragen. Das ist Synergieeffekte bündeln! :D Außerdem ist der Deutsche noch nicht geboren, der nicht der restlichen Welt erklären will, wie man alles möglich RICHTIG macht :rolleyes: :D

von Sugar » Fr 17.12.2021, 15:44

Cfant hat geschrieben:Kann es sein, dass Ihr preussische Vorfahren habt? :D Man kann Spiele auch zum Spaß spielen, nur so, ohne die absolute Meisterschaft erlangen zu wollen :ditsch:
... um dann das Forum auszufragen? :teufel:

@S&F-Forschung: ist wie mit der Diplo inerster Linie dazu da, zumindest dem Gegner den Vorteil zu verwehren (und sind gerademal 2 Stufen im Wert von 80 MPP). Oder anders: wollt Ihr, daß Euer Gegner Inf. 2 9 Monate früher hat (und mit der erhöhten Durchbruchswahrscheinlichkeit evtl noch früher)?

von Ruprecht I. » Fr 17.12.2021, 15:32

Cfant hat geschrieben:Typisch Deutsche. Hat ja auch super geklappt, so die letzten 100 Jahre, ne. :tongue: :prost:
Tja, ohne gewisse Einflüsse aus gewissen Bergregionen wäre die letzten 100 Jahre einiges anders gelaufen :cool:
Oder mal so gesagt: seit Österreich kein Teil Deutschlands mehr sein will ('45) ging's für letzteres immer nur bergauf :^^:

von Cfant » Fr 17.12.2021, 15:02

Typisch Deutsche. Hat ja auch super geklappt, so die letzten 100 Jahre, ne. :tongue: :prost:

Aber man weiß ja: Deutscher: "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos." Österreicher: "Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst." :cool:

von Kardinalinfant » Fr 17.12.2021, 14:37

Cfant hat geschrieben:Kann es sein, dass Ihr preussische Vorfahren habt? :D Man kann Spiele auch zum Spaß spielen, nur so, ohne die absolute Meisterschaft erlangen zu wollen :ditsch:
Nein, so etwas kann nur ein Österreicher sagen.

"manche Leute sind der Meinung, dass [setze hier das jeweilige Thema ein, wahlweise Fußball, strategic command oder etwas anderes] eine Sache auf Leben und Tod ist. Ich mag diese Ansicht nicht, ich bin der Meinung, es ist noch viel ernster!"

So ist Unsere Denkweise zu jedem Thema in diesen Hallen (und zum Fußball natürlich, soweit er jenseits dieser Hallen stattfindet).

von Cfant » Fr 17.12.2021, 14:34

Sugar hat geschrieben:Und wenn Wir schon beim Thema sind: was soll ein Spiel gegen einen Gegner bringen, der noch schlechter ist als man selbst? Was wollt Ihr von dem lernen?
Kann es sein, dass Ihr preussische Vorfahren habt? :D Man kann Spiele auch zum Spaß spielen, nur so, ohne die absolute Meisterschaft erlangen zu wollen :ditsch:

von Kardinalinfant » Fr 17.12.2021, 13:52

Lucca1 hat geschrieben:Wir haben dem Gegner geschrieben, da er im SCWW1 Forum unterwegs war und anscheinend auch einen Gegner sucht der zwischen Anfänger und Fortgeschritten ist. (Wir müssen aber zugeben, dass er tatsächlich einiges schlechter ist. Er hat diverse Korps der Reihe nach in Norddeutschland gelandet, welche dann Nachschub 0 hatten und von uns aufgewischt werden konnten.) Da wir selber seit 9 Monaten zum ersten Mal wieder spielten, dachten wir also dass er wohl eher besser ist.

Euer Tipp zu Spionage und Aufklärung ist sehr Interessant.
Spionage und Aufklärung ist so eine Sache. Wir haben Uns dazu in der Vergangenheit viele Gedanken gemacht und fanden sie eher nicht als lohnenswert in den WW1-Szenarien. Wenn es noch so ist wie früher, forschst man eben nicht absolut schneller, sondern nur relativ in den Feldern, in denen man dem Gegner hinterher ist und der Gegner wiederum langsam in den Feldern, in denen er hinterher ist und eben auch nur dann, wenn man in Spionage voraus ist. Wir sind der Meinung, dass der Krieg eigentlich entschieden ist, bevor der Vorteil von Spionage (oder eben der Nachteil, es nicht geforscht zu haben) voll zum Tragen kommt. Und wenn man es forscht, dann eben auch sehr früh, weil es sich sonst zu spät auswirken kann. Wir wollen allerdings auch sagen: Der werte Sugar ist meisterhaft in den SC-Spielen. Empfiehlt er es, solltet Ihr es eher tun, auch wenn Wir dagegen sind, denn er versteht mehr davon und ist möglicherweise auch noch aktueller drin.

von Kardinalinfant » Fr 17.12.2021, 13:43

Lucca1 hat geschrieben:Werter Kardinalinfant

Solange Kritik sachlich ist, sind wir froh darum und das ist eure Kritik ja. Wir vertreten die Ansicht, dass man oft nur aus Fehlern besser wird. Diese müssen aber aufgezeigt werden, da wir sie selbst nicht sehen sind wir froh, dass ihr uns darauf hinweist.

Einige Anmerkungen:
Ja, die Readiness ist uns bekannt. Diese und Moral sind die Grundfaktoren, wie gut eine Einheit kämpft.
Die Moral ist sogar weitgehend egal, da sie ihrerseits nur einen Faktor zur Berechnung der readines darstellt. Einzig für die Frage von Rückzügen wird sie Unseres Wissens darüber hinaus relevant. Also: Natürlich ist die Moral hochzuhalten, aber nicht als Selbstzweck, sondern für eine gute readines. Und die Faktoren für die Moral sind eben Stärke und Versorgung (weswegen Wir die Darstellung auf diese Faktoren beschränkt hatten).

Lucca1 hat geschrieben:Die exakte Formel haben wir dabei nicht im Kopf, meinten aber, dass die Kernaussage ist, dass die effektive Stärke der Einheit und das Nachschublevel genommen werden und dann mit der Erfahrung und den HQ Werten verrechnet wird. Kurz: Um eine hohe Readiness zu erreichen, sollten wir den Nachschub so gut wie möglich organisieren, die Einheit an ein HQ anschliessen (am besten ein gutes HQ mit viel Erfahrung) und die Einheit auf voller Stärke haben. Wenn uns jemand die genaue Formel für Readiness und Moral verlinken könnte, wären wir froh.
Wir sind zu lange draußen. Wir haben zwar aktuell (Ihr habt Uns inspiriert) mal wieder eine Partie begonnen, aber nur just for fun, nicht mehr mit wirklichem Anspruch. Zudem hatten Wir Uns überwiegend im Vorgänger mit der Thematik befasst, die Formeln dürften zwar weitgehend gleich sein, garantieren können Wir das aber nicht. Ein Blick ins Handuch und/oder ins Matrix-Forum sollte hier aber weiterhelfen können für die genauen Formeln. Das Wichtigste ist aber mit Abstand ein gutes HQ. Wir nutzen bspw. gerne und viel forced march und halten die eklatanten Auswirkungen auf die Moral für überschaubar, wenn man nur für die Anbindung der Einheit an ein gutes HQ sorgt.

Lucca1 hat geschrieben:Die Grundzüge sind uns also bekannt, die Details nicht so ganz. Zudem müssen wir gestehen, dass wir öfters "zu schnell" spielen, da wir gerne mehr als einen Turn pro Tag machen und dadurch auch zu unüberlegten Aktionen neigen (dürfte wohl auch ein Problem sein, was das gewirre im Osten angeht. Die Einheiten Richtung Riga hatten sogar eine Zeit lang gar kein HQ).
Fokus, Fokus, Fokus! Was ist Euer operatives Ziel? Das gilt es zu erreichen und da spielt man dann auch drauf hin. Nicht ablenken lassen. Natürlich, sich dann auftuende Gelegenheiten muss man nutzen, es gilt aber das Gesamtziel. Riga? Minsk?? Etwas anderes??? Entscheidet Euch und stellt dann die anderen Operationen entsprechend zurück.

Lucca1 hat geschrieben:Zur Westfront. Wir werden das im Spiel mal anschauen. Wir können die ganze Front mit den HQs abdecken, aber es stimmt, optimal sind diese nicht platziert.
Abdecken im Sinne, dass Ihr alle Einheiten an HQs anbinden könnt ja, aber der Zusatznutzen der HQs, Supply zu generieren wird durch die Platzierung verschenkt.

Lucca1 hat geschrieben:Zur Forschung: Hier haben wir dann doch einige Fragen/Anmerkungen. Der Sinn des Luftkrieges ist uns, wie ihr wahrscheinlich vermutet, nie so ganz klar geworden. Wir nutzen gerne Aufklärungsbomber und Zepeline um zu wissen, wo der Gegner seine Truppen hat. Aber für was brauchen wir Jäger? Diese Aufklärung kann nie ganz durch feindliche Jäger verhindert werden. Eigene Jäger reichen ja vollkommen als Eskorte, es scheint nicht notwendig zu sein da etwas zu verbessern. Und was sollen uns Bomber bringen?
Gut habt ihr es angemerkt, in demfall kann Luftkrieg durchaus entscheidend sein, da die Bomber auch Verschanzungen auflösen? Da stellt sich uns aber die Frage, ob sich das lohnt extra Bomber zu investieren, da wohl nur eine Stufe pro Angriff aufgehoben wird.
Der Sinn der Bomber liegt vor allem darin, den Feind zu erkunden. Vernichtet Ihr eine Einheit des Gegners aus einer geschlossenen Linie und rückt in diese Position ein, werdet Ihr in aller Regel einen surprise-Kontakt haben, weil dahinter andere Einheiten stehen, die Ihr ohne Aufklärung nicht sehen könnt. Damit wird die einrückende Einheit massiv angeschlagen und Ihr verliert die Position im Folgezug wieder. Daher: Für Offensiven im Westen ist vorherige Luftaufklärung conditio sine qua non. Einen Zusatznutzen hat der Recon-Bomber: Nachfolgende Artillerieschläge sind effektiver (als Wir zuletzt gespielt haben, konnte man mit Technik 2 Artillerieeinheiten nach vorheriger Aufklärung einen Gegner bereits massiv zerschießen, keine Ahnung aber, ob der Effekt noch so stark ist).

Jetzt kommt der Clou: Offensiven führt man nach Möglichkeit fort. Ein Feld erobern ist nett, dem Gegner zwei oder drei kurz hintereinander zu entreißen (mit entsprechenden Einheitenverlusten) ist aber erst kritisch. Um die Offensiven fortsetzen zu können, muss die Luftaufklärung durchgängig möglich sein. Ist der Recon-Bomber zu angeschlagen, geht das nicht mehr. Also techt man die auf (was ihre Verluste minimiert [zudem erhalten sie auf Stufe 2 die Ausgrabungsfähigkeit, was Artilleriemunition einspart, wenn auch nicht viel]) und man techt die Jäger auf, denn die müssen begleiten und können das nicht mehr, wenn sie ihrerseits zu angeschlagen sind. Wir finden das Modell der Luftherrschaft sogar ganz gut modeliiert und die Auswirkungen davon auch. Ob darüber hinaus eine offensive Luftkriegsführung möglich ist, wie vom werten Sugar zu den WW2-Spielen entwickelt, entzieht sich Unserer Kenntnis, mutmaßlich aber eher nein. Aus diesem Grund würden Wir die Luftwaffe technisch auf Stand halten. Es ist nicht Priorität Nr. 1 (das sind Infanteriewaffen, Graben und Granatenproduktion sowie Artillerietechnik bis Stufe 1), aber für Uns dann doch Priorität 2 oder 2b (u.U, sind dei Doktrinen wichtiger, allerdings hat man davon als Deutscher auch bereits die ersten beiden Stufen).

Lucca1 hat geschrieben:Zu den U-Booten: Wir halten die als Deutscher schon für wichtig. Auf Stufe 2 oder 3 können diese gut die Royal Navy versenken und klären die feindlichen Positionen sehr gut auf (Schleichfahrt). Wenn der Gegner seine Zerstörer schnell verliert, hat er mMn sogar recht wenig in der Hand um die U-Boote effektiv zu bekämpfen. Logistik: Im neuen Patch hat die Artillerie zuerst eine Begrenzung auf nur 7 Munition, die erhöt sich dann pro Logistikstufe um 1. Infanterie und HQ-Forschung: Auch da habt ihr wohl recht. Ein Fortschritt hier beeinflusst ja direkt das Kampfergebnis, ist wohl also sehr Wertvoll.
Jeder wie er mag. Wir mögen lieber Flugzeuge, Ihr lieber U-Boote. Das lässt sich schon hören. Wir vernachlässigen chronisch die Seekriegsführung (macht Uns keinen Spaß, ist im Spiel schlecht modelliert), evtl. verschiebt das Unseren Fokus. Wir wollen Euch da nicht bis zum letzten reinreden, Unsere Priorität wäre anders, aber Eure lässt sich an dem Punkt schon hören.

Lucca1 hat geschrieben:Bei Mobilität liegt die Ratio darin, dass in tiefen Fronten wie in Frankreich so mehr Einheiten angreifen können. Und ja ihr hattet recht, wir Prioritär zuerst Artilleriewaffen, danach Gas/Granaten und erst dann Infanteriewaffen erforscht. Hatten aber leider auch noch keinen Durchbruch dort.
Dafür braucht Ihr keine Mobilität. Zermürben mit Artillerie, dann angreifen. Dann sollte mit zwei, maximal drei Infanterieangriffen die Einheit vernichtet sein. Beispiel: an die feindliche Einheit X grenzen Eure Einheiten A, B und C unmittelbar an. direkt hinter A steht noch D und direkt hinter B noch E, hinter C steht die Artillerieeinheit, die auf X schießt. Ansonsten ist freier Raum (den muss man unbedingt lassen, sonst ist das folgende Vorgehen nicht möglich). Also: Zunächst klärt ein Bomber das Feld auf, auf dem X steht (und damit auch die angrenzenden Felder). Dann schießt die Artillerie die Verschanzung weg, dann greift A X an und sollte eigentlich aufgrund vorhergehender Zermürbung drei oder 4 Punkte Schaden machen (tendentiell sogar mehr). Dann zieht A sich hinter D zurück und D rückt nach vorne. Greift an und vernichtet X oder schlägt es weiter an. Den Rest erledigt B und wenn das noch nicht reicht, zieht B sich hinter E zurück und E rückt nach vorne und übernimmt den Rest. Dann rückt C in das geleerte Feld ein und gräbt sich ein. Dafür brauchen Wir keine Mobiliät (die zudem sehr teuer in der Aufrüstung ist). Vor D kann auch noch erst B mit Bonus angreifen (weil B dort schon steht) und dann erst D, das ist Geschmackssache. Mobilität wäre in Russland wichtiger, weil man dort Strecken zurücklegen muss, dafür kommt sie aber zu spät. Im Westen halten Wir sie für gut, wenn man sie hat, aber keineswegs für nötig.

von Lucca1 » Fr 17.12.2021, 13:18

Sugar hat geschrieben:Das allerwichtigste wäre, erstmal mit D so schnell wie möglich beide Stufen Spionage und Aufklärung zu erforschen, deren Bedeutung ja wohl nicht klar zu sein scheint: jede Stufe bringt 1% zusätzliche Forschungsgeschwindigkeit, abhängig von der Gegnerstufe beim Technologieführer, also Großbritannien. Oder anders formuliert: solltet Ihr bei S&F 2 Stufen Vorsprung vor Eurem Gegner haben, forscht Ihr 2%/Runde schneller als er; umgekehrt wäre Eure Forschung langsamer.

Nur wenn beide dieselbe Stufe haben, ist auch die Forschungsgeschwindigkeit prinzipiell gleich. Ihr müsstet also selbst dann S&F forschen, wenn`s der Gegner auch tut; hat er es nicht, wovon bei diesem Schlappmaten auszugehen ist, habt Ihr bald einen großen Vorteil.

Und wenn Wir schon beim Thema sind: was soll ein Spiel gegen einen Gegner bringen, der noch schlechter ist als man selbst? Was wollt Ihr von dem lernen?
Wir haben dem Gegner geschrieben, da er im SCWW1 Forum unterwegs war und anscheinend auch einen Gegner sucht der zwischen Anfänger und Fortgeschritten ist. (Wir müssen aber zugeben, dass er tatsächlich einiges schlechter ist. Er hat diverse Korps der Reihe nach in Norddeutschland gelandet, welche dann Nachschub 0 hatten und von uns aufgewischt werden konnten.) Da wir selber seit 9 Monaten zum ersten Mal wieder spielten, dachten wir also dass er wohl eher besser ist.

Euer Tipp zu Spionage und Aufklärung ist sehr Interessant.

von Lucca1 » Fr 17.12.2021, 13:12

Werter Kardinalinfant

Solange Kritik sachlich ist, sind wir froh darum und das ist eure Kritik ja. Wir vertreten die Ansicht, dass man oft nur aus Fehlern besser wird. Diese müssen aber aufgezeigt werden, da wir sie selbst nicht sehen sind wir froh, dass ihr uns darauf hinweist.

Einige Anmerkungen:
Ja, die Readiness ist uns bekannt. Diese und Moral sind die Grundfaktoren, wie gut eine Einheit kämpft. Die exakte Formel haben wir dabei nicht im Kopf, meinten aber, dass die Kernaussage ist, dass die effektive Stärke der Einheit und das Nachschublevel genommen werden und dann mit der Erfahrung und den HQ Werten verrechnet wird. Kurz: Um eine hohe Readiness zu erreichen, sollten wir den Nachschub so gut wie möglich organisieren, die Einheit an ein HQ anschliessen (am besten ein gutes HQ mit viel Erfahrung) und die Einheit auf voller Stärke haben. Wenn uns jemand die genaue Formel für Readiness und Moral verlinken könnte, wären wir froh.

Die Grundzüge sind uns also bekannt, die Details nicht so ganz. Zudem müssen wir gestehen, dass wir öfters "zu schnell" spielen, da wir gerne mehr als einen Turn pro Tag machen und dadurch auch zu unüberlegten Aktionen neigen (dürfte wohl auch ein Problem sein, was das gewirre im Osten angeht. Die Einheiten Richtung Riga hatten sogar eine Zeit lang gar kein HQ).

Zur Westfront. Wir werden das im Spiel mal anschauen. Wir können die ganze Front mit den HQs abdecken, aber es stimmt, optimal sind diese nicht platziert.

Zur Forschung: Hier haben wir dann doch einige Fragen/Anmerkungen. Der Sinn des Luftkrieges ist uns, wie ihr wahrscheinlich vermutet, nie so ganz klar geworden. Wir nutzen gerne Aufklärungsbomber und Zepeline um zu wissen, wo der Gegner seine Truppen hat. Aber für was brauchen wir Jäger? Diese Aufklärung kann nie ganz durch feindliche Jäger verhindert werden. Eigene Jäger reichen ja vollkommen als Eskorte, es scheint nicht notwendig zu sein da etwas zu verbessern. Und was sollen uns Bomber bringen?
Gut habt ihr es angemerkt, in demfall kann Luftkrieg durchaus entscheidend sein, da die Bomber auch Verschanzungen auflösen? Da stellt sich uns aber die Frage, ob sich das lohnt extra Bomber zu investieren, da wohl nur eine Stufe pro Angriff aufgehoben wird.
Zu den U-Booten: Wir halten die als Deutscher schon für wichtig. Auf Stufe 2 oder 3 können diese gut die Royal Navy versenken und klären die feindlichen Positionen sehr gut auf (Schleichfahrt). Wenn der Gegner seine Zerstörer schnell verliert, hat er mMn sogar recht wenig in der Hand um die U-Boote effektiv zu bekämpfen. Logistik: Im neuen Patch hat die Artillerie zuerst eine Begrenzung auf nur 7 Munition, die erhöt sich dann pro Logistikstufe um 1. Infanterie und HQ-Forschung: Auch da habt ihr wohl recht. Ein Fortschritt hier beeinflusst ja direkt das Kampfergebnis, ist wohl also sehr Wertvoll.
Bei Mobilität liegt die Ratio darin, dass in tiefen Fronten wie in Frankreich so mehr Einheiten angreifen können. Und ja ihr hattet recht, wir Prioritär zuerst Artilleriewaffen, danach Gas/Granaten und erst dann Infanteriewaffen erforscht. Hatten aber leider auch noch keinen Durchbruch dort.

Wir werden eure Empfehlungen bezüglich der Forschung Österreich demnächst umsetzen und danke fürs Feedback.

von Sugar » Fr 17.12.2021, 13:00

Das allerwichtigste wäre, erstmal mit D so schnell wie möglich beide Stufen Spionage und Aufklärung zu erforschen, deren Bedeutung ja wohl nicht klar zu sein scheint: jede Stufe bringt 1% zusätzliche Forschungsgeschwindigkeit, abhängig von der Gegnerstufe beim Technologieführer, also Großbritannien. Oder anders formuliert: solltet Ihr bei S&F 2 Stufen Vorsprung vor Eurem Gegner haben, forscht Ihr 2%/Runde schneller als er; umgekehrt wäre Eure Forschung langsamer.

Nur wenn beide dieselbe Stufe haben, ist auch die Forschungsgeschwindigkeit prinzipiell gleich. Ihr müsstet also selbst dann S&F forschen, wenn`s der Gegner auch tut; hat er es nicht, wovon bei diesem Schlappmaten auszugehen ist, habt Ihr bald einen großen Vorteil.

Und wenn Wir schon beim Thema sind: was soll ein Spiel gegen einen Gegner bringen, der noch schlechter ist als man selbst? Was wollt Ihr von dem lernen?

von Kardinalinfant » Fr 17.12.2021, 11:58

Vorschlag zur Forschung mit Österreich: Ihr habt noch 30 Punkte bis zum Forschungslimit. Streicht jeweils einen Chit Industrie (110) und Graben (60), dann habt Ihr insgesamt 200 Punkte, die Ihr an andere Gebiete verteilen könntet. Jeweils einmal Führung und Kontrolle und Infanteriekriegsführung, macht zusammen 200 Punkte. Dann würden Wir einen Chit Granatenproduktion (100) umwidmen in einen weiteren Chit Führung und Kontrolle, dann passt es schon deutlich besser. Weitere Verbesserungen kann man dann vornehmen, wenn die nächste Stufen Industrie und Grabenkrieg erforscht sind.

Vorschlag zur Forschung mit dem Deutschen Reich: Ihr habt noch 345 Punkte bis zum Forschungslimit. Jeweils 2 Chits in Erdkampfwaffen und Jagdflugzeuge macht zusammen 240. Bleiben noch 105. Da würden Wir noch einmal Führung und Kontrolle investieren, dann ist das Limit bis auf 5 Punkte ausgereizt. Mobilität ist jetzt schon so weit, dass Wir es komplett stehen lassen würden (dürfte in ein bis zwei Zügen soweit sein). Da werden dann 150 Punkte frei. Davon würden Wir einen zweiten in Führung und Kontrolle stecken und 50 Punkte in Langstreckenflugzeuge. Sobald die nächste Stufe Industrie fertig ist, würden Wir dort alle Chits abziehen, dann sind 330 weitere frei zzgl. der 5 von oben noch übrigen sind 335 Punkte. 200 davon in zwei Chits Infanteriekrieg, einen in Langstreckenflugzeuge, bleiben 85. Die könnt Ihr dann nach Belieben verballern. Wir würden dann Luftkriegsführung nehmen, aber das ist rein persönliche Vorliebe (die allerdings mit den anderen Luftforschungsgebieten auch gut harmoniert).

von Kardinalinfant » Fr 17.12.2021, 10:06

Lucca1 hat geschrieben:Wir müssen uns ein wenig selbst in Schutz nehmen was die Situation an der Ostfront anbelangt. Wir griffen da in den letzten 4 Runden wirklich oft an und daher entstand eine hässliche Unordnung zwischen den Truppen. Teilweise ging es nur darum, so schnell wie möglich vorzustossen um den Russen den Rückzug zu verwehren, daher kam es zu den unschönen Platzierungen (wie übrigens auch auf dem Balkan).
Gut, dass Ihr das selbst hinterhergeschrieben habt. In der Tat wollten Wir Euch genau das schreiben: Eure Ostfront ist für Unsere Augen ein Graus! ;) Verstreute Einheiten all überall, teils in erheblicher Unterstärke und mutmaßlich schlechter Versorgung. Keine klare Schwerpunktbildung erkennbar. Auch der beste Angriffsschwung sollte nicht zu einer völligen Verzettelung der Kräfte führen.

Wenn Wir Eure Bilder sehen, wollen Wir Euch zunächst mal fragen, wie tief Ihr in die Spielmechanik eingestiegen seid? Der entscheidende Faktor im Spiel ist der Bereitschaftswert der Einheiten (readiness). Er wirkt als Multiplikator. Hat Eure Einheit bspw. einen Readineswert von 73, werden ihre Kampfergebnisse (grob gesprochen) nur 73 % derjenigen sein, wie bei 100 % readines. Das ganze geht auch umgekehrt: Beträgt die readines (was eben auch möglich ist) über 100 %, kämpft die Einheit sogar besser als "normal". Ergo: Der readines-Wert ist zwingend hochzuhalten. Die entscheidenden Faktoren hierzu sind (in nach Unserer Ansicht aufsteigender Reihenfolge der Wichtigkeit): Die nationale Moral (die man nicht kurzfristig beeinfluss kann, aber eben im Auge behalten muss), die Stärke und Versorgung der Einheit (Supply immer maximal, Verluste zeitnah ausgleichen, wo immer möglich Einheiten auch mit Überstärke versehen), eine Anbindung an ein gutes HQ (möglichst hoher Kommandowert, möglichst hohe Erfahrung des HQ).

Gehen Wir nach dieser Vorbemerkung mal kurz die einzelnen Bilder durch:

Baltikum (weil es da am Deutlichsten wird):

Bild

Der Großteil der Einheiten dürfte sehr schlecht versorgt sein (weil weit jenseits von HQs und guten Städten/Häfen, die russischen Städte dürften überwiegend sehr schlecht versorgt sein). Dazu können Wir nur 1 HQ erkennen, was unmöglich alle Einheiten kommandieren kann, zumindest die Einheit in Vilnius dürfte auch zu weit weg sein, um noch kommandiert werden zu können. So etwas wie die Einheit 2 Felder südlich von kaunas sollte nicht passieren. Derart abgekämpft, isloiert und dann wohl auch noch jenseits einer Versorgung von mindestens 5. Ein gefundenes Fressen für die Russen.


Frankreich

Bild

Hier ist zumindest die Versorgung suboptimal. Ganz im Westen habt Ihr zwei HQs unmittelbar nebeneinander und dafür zwischen Metz und Lille kein einziges. Zwar dürftet Ihr noch alle Einheiten dazwischen an HQs anbinden können, aber die Versorgung... Südwestlich von Luxemburg (auf das Minenfeld) würden Wir das zweite HQ aus dem Westen stellen. Das generiert dort Supply 10 und erhöht damit die Versorgung für den Mittelteil der Front massiv. Auch eine andere Positionierung wäre denkbar, aber nicht so, wie es derzeit steht.


Italien

Bild

Hier stört Uns das deutsche Korps im Trentino massiv. Was soll das da? Auf dem Kalkan und in Galizien gibt es nun wirklich genug österreichische Einheiten, dass man eine solche dorthin setzen könnte. Warum? Die deutsche kämpft nur scheinbar besser, da sie aber kein HQ hat, kämpft sie insgesamt schlechter als österreichische mit HQ-Anbindung. Das führt direkt zum nächsten Punkt: Die Einheiten um Bruneck brauchen dringend ein HQ, an das sie angebunden werden können. Habt ihr keines über mit den Österreichern, kauft eines! Ihr sagt doch selbst, mit den Österreichern in MPP zu schwimmen, dann investiert da hinein. Truppen ohne HQ kämpfen massiv (!) schlechter.


Das nur mal exemplarisch. auch zu den anderen Fronten hätten Wir teils entsprechende Manöverkritik. Thema Forschung: Ihr seid nicht gut aufgestellt. Ihr müsstet jetzt gegen Ende 1915 sein, evtl weiter. Infanteriewaffen 1 sollte längst erforscht sein. Offensichtlich habt Ihr dort deutlich zu spät investiert. Weil man dort keine Chits kumulieren kann, muss diese Technik Unseres Erachtens als erste geforscht werden. Sonst gerät man ins Hintertreffen. U-Boote halten Wir für nice to have, aber nicht essentiell, da würden Wir nicht so früh so massiv aufspringen, dafür lieber Jagdflugzeuge und Erdkampfwaffen (weil sonst die ganze Luftwaffe nichts taugt und hinten raus (spätestens) wird die wichtig, wenn man im Westen offensiv werden will. Mobilität ist ebenfalls nice to have, aber eine der letzten Techniken, die Wir zumeist forschen. Führung und Kontrolle ist Unseres Erachtens extrem wichtig, da unbedingt investieren und auch Infanteriekriegsführung sollte sein. Grabenkrieg passt (ist Uns sogar fast zu viel, aber es ist ok=, Gas/Shell passt auch (ebenfalls mit der Tendenz zu viel). Logistik können Wir Uns nicht mehr erinnern, was das bringt, Industrie scheint Uns aber übertrieben: Zu Beginn hilft da jede Stufe, hinten raus habt Ihr aber so viel Territorium besetzt, dass MPP gar nichtmehr so knapp sein sollten. Wenn man nicht alles andere wichtige forschen kann, würden Wir bis Stufe 2 forschen und dann evtl sogar ganz aussteigen und uminvestieren. Insgesamt: Das Forschungslimit (1.600 MPP) muss zu dieser Phase des Spieles ausgereizt sein. Bei Euch sind es gerade mal 1.255 MPP. Damit verschenkt Ihr extrem Potential. Bei den Österreichern passt das besser (wobei Uns auch da einige Gebiete ganz fehlen, vor allem die Doktrinen).


Zur Gesamtsituation: Ein klares In Russland weitermachen und in Frankreich den Druck erhöhen. Die französischen Front könnt Ihr an zwei Punkten anfangen aufzurollen. Das sind das Feld südlich von verdun und das Felld mit dem Detachement ganz im Nordwesten. Ihr nehmt immer das Feld, an das drei eigene Einheiten angrenzen, mit Fliegern aufklären, mit Artillerie verschanzung wegschießen und was dann noch übrig ist mit Infanterieangriffen vernichten, dann mit einer frischen Einheit einrücken und eingraben. Dann Einheiten auffrischen, Artiellerie verschieben und im angrenzenden Feld weitermachen, an das dann auch wieder drei eigene Einheiten angrenzen. Das macht Ihr solange, bis die französische Front bricht. Dazu sollte unbedingt eine zweite Artillerie in den Westen (es müsste eigentlich noch irgendwo eine herumstehen), am besten auch noch eine Dritte. Um das mit dem nötigen Tempo und Druck durchhalten zu können, sollten mehr Infanterieeinheiten in den Westen. Angesichts der französischen Moral im vergleich zu Eurer wollte die Partie dann bald durch sein.

Zählt mal die Einheiten: Frankreich hat 35 Landeinheiten. Davon verschwendet es 5 (!) auf dem Balkan, bleiben 30. Zu sehen/zuerahnen (im Westen ist das Bild abgeschnitten) sind 22 französische Einheiten. Frankreich hat also nur eine Reserve von 8, wovon mutmaßlich noch zwei HQs sind, also kaum mehr Kampfeinheiten in Reserve.


Sorry, wenn Wir teils harsch klingen, aber Ihr wollt doch lernen oder? Und Wir sehen leider viel Verbesserungspotential. ;)

von Lucca1 » Fr 17.12.2021, 00:04

Wir müssen uns ein wenig selbst in Schutz nehmen was die Situation an der Ostfront anbelangt. Wir griffen da in den letzten 4 Runden wirklich oft an und daher entstand eine hässliche Unordnung zwischen den Truppen. Teilweise ging es nur darum, so schnell wie möglich vorzustossen um den Russen den Rückzug zu verwehren, daher kam es zu den unschönen Platzierungen (wie übrigens auch auf dem Balkan).

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