Humankind - Civilization bekommt Konkurrenz

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von X_MasterDave_X » Mi 15.10.2025, 15:21

Das kann ich so alles auch zu 100% unterschreiben. Optisch empfand ich Humankind auch als sehr schön, aber dieses ganze Zeitalter-System und der Völker-Wechsel pro Epoche hat bei mir auch 0 Immersion erzeugt. Und da Civ jetzt für Teil 7 gerade dieses System übernahm, habe ich dort das gleiche Problem. Wenigstens hat man dort noch Herrscher die gleichbleiben, und die auch Wiedererkennungswert haben, so wie Napoleon, Cäsar etc....und nicht diese ekligen generischen Herrscher aus Humankind, die noch schlimmer sind. Da haste dann mit dem roten oder grünen oder gelben Herscher zu tun. Wie die heißen oder für was die stehen, weiß eh keiner. Immersion Null.

Ein weiterer Nachteil, vielleicht auch aus Gewöhnungsgründen ist, dass man nun nicht mehr in jeder Stadt baut und produziert. Das hat Civ7 auch übernommen. Man hat nur noch Städte und Siedlungen. Die Städte sind wie zuvor in Civ1-6. Die Siedlungen (Civ7) sind nur so eine Art Kolonie (so heißt das Konzept auch in Humankind), die nicht selbstständig bauen kann, sondern ihre Rohstoffe nur an die Städte sendet, damit die damit bauen können. Damit kann man dann in diesen Siedlungen oder Kolonien nur Sachen kaufen, anstatt sie zu bauen. Damit wollte man wohl das Micromanagement erleichtern, weil man dann nicht bei Dutzenden von Städten überall alles eingeben muss was man bauen will. Das stimmt zu einem gewissen Teil, weil man irgendwann mit massig Städten wirklich gefühlt 90% des Spieles nur noch die Bau-Warteschlangen befüllt. Da wäre natürlich eine Bau-KI die man einschalten kann, oder eine Warteschlange die man selbst befüllt sinnreich.

Dieses System hat aber einen ganz gewaltigen Nachteil meiner Meinung nach. Der mißfiel mir bei Humankind und nun auch bei Civ7. Man kann Städte damit in kürzester Zeit groß-zaubern. Gut man konnte mit viel Geld ja auch schon in den Civ-Spielen davor Gebäude schnell kaufen, und so das Wachstum der Stadt beschleunigen. Aber in Civ7 wächst die Stadt um jeweils 1 Tile (Hexagon) wenn man etwas baut oder eben auch nur kauft. So kann man eine neu gegründete Stadt mit 10 Käufen gleich mal um 10 Geländefelder erweitern. Etwas was in den Vorgängern oft dutzende oder hunderte von Runden dauerte, als immer erst beim Bevölkerungswachstum ein Tile dazu kam.

Und kombiniert man dieses Problem mit dem Fehlen eines Kultur-Druck-Systems bei Humankind und Civ7 ergeben sich daraus übelste Folgen. Die Ki wird immer wieder mitten in dein eigenes Reich Städte pflanzen, einfach, weil ihre Siedler ja überall leicht hinkommen, und dann mitten neben deine Hauptstadt eine eigene neue Siedlung gründen. Und dann mit der Gebäude-Kauf Option die Stadt wie einen Luftballon aufblasen. Und du kannst dann immer wieder neue Kriege gegen sie führen um diese Städte los zu werden. Erobern ist oft unmöglich wegen dem Städte-Limit wo man eh zumeist am Ende der eigenen Kapazität ist. Und zerstört man die Städte bekommt man dauerhafte Mali für die Epoche oder das ganze Spiel. Und es ist eh absolut nutzlos, weil die KI 5 Minuten später wieder einen neuen Siedler eine neue Stadt bauen lässt neben deiner Hauptstadt. Klar kann man das auch selbst bei der KI so machen...aber das führt zu einem gewaltigen Flickenteppich auf der Landkarte, statt wie in der Realität zu zusammenhängenden Reichen.

Das Problem gabs übrigens auch bei Civ5 und Civ6, aber da wurde irgendwann der Kulturdruck eingeführt, den es schon früh im SF Spiel "Galactic Civilizations" gab. Der Kulturdruck soll dich daran hindern zu nahe am feindlichen Reich eine Stadt zu gründen, oder wie bei Galciv einen Planeten zu bevölkern. Denn die Bewohner dort werden schnell von der starken nahen Kultur der Nachbarzivilisation übernommen, und gehen dann freiweillig zu deren Reich über. Hat man also mitten im Feindreich eine Stadt hingeplanzt, freut sich der andere, weil die Stadt eh bald zu ihm überlaufen wird. Das hat dann in Civ5/6 dazu geführt dass die KI dies eher unterließ, oder eben einfach die Stadt schnell verlor.

Natürlich hat der Kulturdruck auch das Problem, dass es einem schwergemacht wird sich selbst auszubreiten, wenn man nahe an die Grenze zu dem Nachbarn kommt. Aber man kann durch schneller wachsende eigene Städte oft genug eigenen Kulturdruck erreichen um noch das freie Grenzland zu bevölkern. Ein System das ich immer sehr genossen habe. Dazu gabs in Civ6 auch Gouvernöre die dort spezielle Eigenschaften hatten, und man konnte über Kauf von Gebäuden und civic-Karten seine Kultur-Druck Lage aufbessern. Das machte alles Sinn und auch Spaß. Das Flickenteppich-System ohne Kulturdruck in Humankind und Civ7 ist ein Grauen, so wie es dies auch in den Vorgängern Civ5-6 war bevor das System eingeführt wurde. Danke an die Entwickler von GalCiv, eines der besten Konzepte um zusammenhängende Reiche zu optimieren.

von Tex_Murphy » Mi 15.10.2025, 14:12

Arminius hat geschrieben:Was hat Euch damals nicht an Humankind gefallen?
Werter Arminius, Wir hatten Uns auf Humankind sehr gefreut, und auch das Vergnügen, Teil des Insiderprogramms zu sein, das Vorabzugang zu verschiedenen Zeitpunkten hatte. Uns hat die Grafik und die Spielmechanik mit den rundenbasierten Kämpfen zunächst gefallen, auch die Idee, eigene Anführer zu erstellen, und diese im Freundeskreis als KI zur Verfügung zu stellen erschien Uns sehr reizvoll. Man stelle sich vor, man spielt eine Partie Humankind gegen die KIs der hier versammelten Regenten - was für ein AAR hätte das werden können.

Dank Gamepass mussten Wir das Spiel nicht kaufen (haben es aber in einem schwachen Moment mal für 5€ abgegriffen). Leider hat sich sehr schnell Ernüchterung eingestellt. Es hat einfach nicht "gehooked", wie die jungen Leute heutzutage sagen. Das "Nur noch eine Runde"-Gefühl, das Wir von Civ kannten, hat sich nie eingestellt. Die Zivilisationswechsel haben Uns nicht gefallen, weil man Unserer Meinung gleich zu Beginn mit der ersten Ziv-Wahl einen großen Vorteil, oder eben beim Resterampenwühlen einen entsprechenden Nachteil haben konnte.
Auch hatten Wir ein bisschen Identifikationsprobleme, durch den Wechsel haben Wir nie eine echte Bindung zu Unserem Volk oder eine Rivalität zum Gegner aufgebaut (klingt blöd, aber Wir hoffen, Ihr versteht, worauf Wir hinauswollen).
Uns hat außerdem der Überblick gefehlt. Die Auswirkungen von Boni waren Uns nie so ganz klar, wenn Wir Uns recht erinnern.
Dazu kleinere Bug, ein UI, das Uns nicht gefallen hat... es war mehr die Summe an Kleinigkeiten, und halt eben ein Gefühl von Belanglosigkeit. Es hat Uns nie so richtig gepackt.

von X_MasterDave_X » Mi 15.10.2025, 12:55

Dachte in Humankind gibt es nur so generische KI Gegner, wie die blauhaarige aus der Werbung und ein paar andere Typen. Man kann seinen eigenen CHarakter ja auch anpassen.
Deswegen war ich verwirrt, historische Persönlichkeiten gibts ja nur in der Civ-Reihe, wie Cäsar, Nopoleon und eben auch Harald Hadraade (Schönhaar), oder wie der hieß.

von Greenhorn » Mi 15.10.2025, 11:34

Der Trötenfreak?

von Arminius » Mi 15.10.2025, 09:02

Irgend ein Anführer mit dem Wappen eines Helmes mit zwei Hörnern dran. Wir haben das bei der Schilderung vereinfacht. Vielleicht hieß er auch anders. :)

von X_MasterDave_X » Di 14.10.2025, 22:05

Der Norweger Harald in Humankind? Ich dachte den gibts nur in Civ6?!?!

Ich bin maximal verwirrt.

von Arminius » Di 14.10.2025, 11:36

Unser erster Eindruck vom Spiel:

Wir sind noch am Anfang Unserer Reise. Die Grafik und die Technik gefällt Uns. Die reale Zeit vergeht wie beim Spielen im Flug. An die neuen Spielmechaniken müssen Wir Uns noch gewöhnen, auch an die ungewöhnlich und sehr fortschrittliche KI, die aber auch Fehler macht. Die regelmäßigen Events lassen Uns ziemlich kalt.

Wir sind erst in der Antike und Die Auswirkungen Unsere Fehler beginnen sich zu summieren. Es ist immer ein Rennen um die Zivilisationen, die man sich bei jedem Epochenwechsel aussuchen kann. Die Grafik ist sehr schön. Uns gefallen die unterschiedlich hohen Hexfelder. Wir kannten bisher nur Flat Earth mit nicht besteigbaren Bergleuchttürmen. Ein "One more turn" Gefühl kam bisher nicht auf. Wir finden den Bauschirm für die Städte schöner, aber unübersichtlicher als bei Civ6, das letzte von uns gespielte Civ. Die Kämpfe sind erfrischend anders, wo aus der Umgebung der Schlacht das Schlachtfeld entsteht. Auch der "Capture the Flag" Modus ist neu und erst einmal nicht schlecht.

Wie gesagt, wir sind am Anfang und der dreckige Norweger Harald ärgert Uns mit seinen Streitwagen. Für den Streitwagenbau braucht man das Rad und Kupfer. Kommen Wir an Kupfer ran? Nein, weil Harald Uns daran hindert, dort einen Außenposten zu bauen und der Städtebau ab der vierten Stadt unglaubliche Punkte verschlingt. Wie kommen Wir an mehr Einflusspunkte? Harald, Wir werden Uns bitterlich rächen.

Wir würden es für 13 Euro oder weniger im Sale sofort wiederkaufen. Wir besitzen die teurere Definite Edition oder wie das heißt.

Was hat Euch damals nicht an Humankind gefallen?

von X_MasterDave_X » Di 07.10.2025, 17:30

Sagt uns, ob Euch das Spiel gefällt. Ich hatte es damals (vielleicht nach einem zu kurzem Zeitraum) wieder aufgehört zu spielen. Einige Konzepte hatten mir einfach so gar nicht gefallen. Dumm dass Civ7 gerade diese Konzepte übernommen hatte.
Jetzt haben sie mir sogar meine Lieblings-Strategie-Reihe kaputt gemacht. :(

von Arminius » Di 07.10.2025, 11:43

Wir haben es Uns bei der Herbstaktion 2025 gegönnt. Die DE für 28 Euro. Zum Glück sind alle YT-Stars von 2021 dabei, ebenso wie Völker aus Afrika und dem Pazifik. Starten Letztere in Ozeanien? Man könnte mit Hausregeln spielen und beim Zeitalterübergang nur die Völker wählen, die der ursprünglichen Region entsprechen. Vielleicht ziehen die Babylonier auch nach Deutschland (Völkerwanderung), um den Kulturwandel zu erklären. Die Goten kamen aus Mittelasien, assimilierten sich zu Römern und wurden schließlich auch zu Franzosen, Spaniern und Italienern. Aus mittelasiatischen Reiterstämmen wurden die Türken. Die Welt bewegt sich.

Vielleicht ist HK das preiswertere und ausgereiftere Civ7? Oder vergleichen Wir hier Äpfel mit Birnen? HK sieht sehr gut aus, und das ist in der 4X-Branche schon einmal ein Gewinn. Von der KI kann man sicher nicht viel erwarten, das ist Uns schon klar. Wir hoffen, dass wir andere HK-Besitzer finden, die sich das Spiel auch für 13 Euro oder weniger gegönnt haben und mit denen man MP Matches erleben kann, zumal man ja die Rundenanzahl zu Beginn festlegen kann.

von [B@W] Abominus » Do 27.04.2023, 20:12

Max-Power hat geschrieben:Der Civ-Rivale Humankind schenkt euch gerade einen kostenpflichtigen DLC, aber nicht für lange

Gute Nachrichten für alle Fans von Strategiespielen: Der Civilization-Rivale Humankind hat diese Woche nicht nur ein großes Update inklusive Steam Workshop spendiert bekommen, sondern auch einen neuen DLC namens "Para Bellum" veröffentlicht. Und wenn ihr schnell seid, könnt ihr ihn euch jetzt sogar komplett kostenlos bei Steam sichern.

https://www.gamestar.de/artikel/humankind-schenkt-euch-einen-kostenpflichtigen-dlc,3393430.html
Danke, hab es mir direkt mit gekauft.

@Dave
I know how to trigger you... Hab Dich auch lieb.

von Max-Power » Do 27.04.2023, 19:34

Der Civ-Rivale Humankind schenkt euch gerade einen kostenpflichtigen DLC, aber nicht für lange

Gute Nachrichten für alle Fans von Strategiespielen: Der Civilization-Rivale Humankind hat diese Woche nicht nur ein großes Update inklusive Steam Workshop spendiert bekommen, sondern auch einen neuen DLC namens "Para Bellum" veröffentlicht. Und wenn ihr schnell seid, könnt ihr ihn euch jetzt sogar komplett kostenlos bei Steam sichern.

https://www.gamestar.de/artikel/humankind-schenkt-euch-einen-kostenpflichtigen-dlc,3393430.html

von X_MasterDave_X » Do 27.04.2023, 19:21

Also sorry Abo, aber Civ gehört seit Tei 1 zu einem der genialsten 4X-Spielreihen die es jemals gab.

Sicherlich, die Steinzeit Deutschen, Franzosen, US-Amerikaner oder seit Neuestem auch die Steinzeit Bayern unter Ludwig dem II. sind natürlich historisch ein Witz....aber darum geht es auch gar nicht. Ja sicherlich das macht Humankind etwas besser indem man das Spiel mit echten alten Kulturen beginnt...aber der Wechsel auf modernere Völker ist dann eben deplatziert. Wie bitte werden aus Babyloniern dann plötzlich Deutsche? Aber egal...beide Spiele suchen halt nur nach Volks-Bezeichnungen und Merkmalen die spielerisch für Abwechslung sorgen. Der Punkt ist, bei Civ ist das Spielprinzip 4X in Vollendung. Und "langweilig am Anfang"....ernsthaft....tatsächlich empfand ich immer die ersten 100 Züge am spannensten. Keine Ahnung wie du dich da langweilen kannst, wenn auf höheren Spielstufen so ab König aufwärts schon nahe bei dir Konkurrenten Ihre Städte gründen, und versuchen dich einzuengen....ja manche planen gar schon einen frühen Krieg der das Spiel schon früh für dich beenden kann. Da ist man voll gefordert. Gerade die ersten 150 Züge entscheiden eigentlich zumeist schon das Spiel, wenn man versuchen muss seine ersten Gegner von der Karte zu wischen, mit dem Wenigen das man selbst zur Verfügung hat. In meiner letzten Partie mit 2 KI Mods ("Late Game AI" sowie "Real Strategy (AI)") auf eher niedrigem Königslevel (Prinz ist dort Enstiegslevel), hatte ich das Glück gleich den ersten Siedler des Feindes in Reichweite meines Startfeldes vorzufinden: Die Franzosen. Dummerweise schützte er seinen Siedler nicht zu Beginn...was kaum einer macht, weil man da ja den Krieger zum Erkunden nutzt. Und schwupps hatte ich den Siedler "erobert" und damit gleich 2 Städte gegründet. Da ich bei den KI Mods eingestellt hatte dass trotz Vorteilen der KI sie nur 1 Siedler haben dürfen, war das schon das sehr frühe Ende in Zug 1 oder 2 für die Franzosen. Dann gründete ich noch schnell 2-3 weitere Städte, erkundete meine nächsten 2 Nachbarn...und überfiel mit Helden und einer Masse an Bogenschützen und Kriegern (die ich wegen meiner Religions-Boni (+25% für Antike) schnell bauen durfte) auch gleich die 3-4 Städte meiner nächsten Nachbarin, und nahm auch sie aus dem Spiel. Damit konnte ich dann mit 8-10 Städten relativ schnell mit den anderen KI Nationen gleichziehen, oder gar übertrumpfen...und habe damit eine reelle Chance das Spiel zu gewinnen. In der letzten Partie mit den beiden KI Mods hatte ich irgendwann im 18. Jahrhundert verloren weil mich eine KI-Nation im Kulturrennen hoffnungslos übertrumpfte. Ich glaub das waren sogar die Franzosen. Das wird ihnen eine Lehre sein... ;)

Also das Spiel ist seit Teil 1 genial. Kannte kein Spiel zu der Zeit von Civ1 das auch nur annähernd da ran kam. Inzwischen gibts 5 weitere Teile...und selbst Civ7 ist bereits angekündigt. Viele der Civ-Spiele sind von Seiten der KI her anfangs eher meh....daran krankte vor allem Teil 5 und 6, seitdem man Hexagone statt Vierecke als Landkarte nutzte und begann das Stacking aus Civ4 zu verbannen. Damals konnte die KI mit Megastacks (20+ Einheiten auf einem Feld) praktisch alleine mit seinen Produktions-Boni jeden Spieler im Krieg schlagen. Seit Civ5 muss sie sich taktisch dafür auf der Karte vorkämpfen, in immer aussichtsloseren Situationen. Seit Civ6 kann man seine Städte außergewöhnlich stark schützen mit 2 Stadtfeldern die mit jeweils Schutzmauern umzogen und jeweils einer Schuss-Einheit besetzt werden können. Sprich man kann in jeder Stadt bis zu 4x schiessen auf Angreifer. Damit stoppt man oft auch menschliche Angriffswellen, vor allem wenn man sich nur Feld um Feld vorkämpfen kann pro Zug, und dann im ungünstigsten Fall gleich 4x auf einem geschossen wird. So hatte es die KI seit Civ5 nicht leicht. Aber die KI Entwicklung ist seitdem auch stark voran geschritten. Am Ende des Produktions-Zykluses von Civ5, vor allem mit dem Community-Patch ist die KI ganz gut geworden. Auch Civ6 ist mit diesen beiden KI-Mods ganz passabel, auch im Endgame. Und selbst mir als alten Hasen bei über 2100 Stunden, werde dann noch von der KI geschlagen.

Also ich kann beim besten Willen nicht verstehen was du an den Civ-Spielen langweilig findest....speziell am Anfang einer Partie. Da ist Stress pur angesagt, gerade bei vielen nahen Nachbarn. Wo ich dir Recht geben würde, ist im Endspiel...da wo es bei vielen 4X Spielen krankt. Da hat man (mangels Gouverneurs-KI...die es eher in GalCiv gibt) viel zu tun wenn man immer wieder dasselbe in die Bauschlangen schieben muss bei 10-20 Städten. Da sind dann selbst Kriege mit Dutzenden von Einheiten oft seeeehr langatmig. Dennoch, ich kenne kein 4X Spiel das das ebenso gut macht. Und ich spiele das Genre sehr gerne....mit Spielen wie Stellaris, Galciv 2-3, Master of Orion (neu), Endless Space1-2, Endless Legend....usw. Tatsächlich halte ich bei den Konkurrenten kaum bis ans Ende des Spieles durch. Ich breche die meisten Partien irgendwann ab...einfach weils zu langweilig wird...egal ob bei Stellaris oder Galciv1-3 (wo ich noch nie eine Partie zu Ende gespielt habe). Nur Civ schafft es immer wieder, dass ich bei mehr als 70% der Partien bis ans Ende durchhalte, einfach weil die Motivation da ist, den Siegbildschirm zu erreichen. Und tatsächlich habe ich erst mit den aktuellen KI-Mods erstmals den Bildschirm des Niederlage Bildes gesehen. Das hatte ich zuletzt gefühlt mit Civ1, wo es das Bild gab wo Archäologen deine Kultur ausgraben und eine Botschaft von dir finden wo es hieß: "Wir, die XXX werden zurück kehren!" -- Ich glaub da gabs schon in Civ1 nur nen Platzhalter statt des Volksnamens, wegen eines Bugs.... ;)

von Sunabouzu » Do 27.04.2023, 16:18

[B@W] Abominus;1315902 hat geschrieben: Abominus;1315902"]
Ansonsten: welche Zivilisation hat denn seit der Steinzeit überlebt? Ich gründe 4.000 vor Christus Berlin oder Hamburg und die Stadt besteht dann 6.000 Jahre durchgängig. Ich weiß nicht...
Auch wenn wir selbst die Langweiligkeit eines Civ nachvollziehen können (trotz 500h in Civ 5). In Humankind löst man dieses Problem indem man in jeder Zeitepoche das Volk wechselt. Ändert natürlich nichts an den grundlegenden Gegebenheiten des Städtegründens/Verwaltens und das Einheiten 1000 Jahre brauchen bevor sie irgendwo ankommen. Genau wie Civ 6 hat uns Humankind aber auch nicht begeistert, wir habens aber auch nur ein bisschen zum release gespielt.

von Mariu » Do 27.04.2023, 11:45

[B@W] Abominus;1315902 hat geschrieben: Abominus;1315902"]
Ansonsten: welche Zivilisation hat denn seit der Steinzeit überlebt? Ich gründe 4.000 vor Christus Berlin oder Hamburg und die Stadt besteht dann 6.000 Jahre durchgängig. Ich weiß nicht...
Dieser Post ist sponsored by the CCP, the Indian Nationalist Party and the Iran Revolution Guards.

China, Indien und Iran!

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Spass beiseite was ich empfehlen kann ist mal die ältesten noch bewohnten Städte der Welt zu googeln ist ganz interessant.

Mein Liebling bei sowas ist immer Erbil, weil der Berg in der Mitte der Stadt einfach nur aus dem Ansammlung von den Zeug/Müll der Bewohner über die Jahrtausende entstanden ist.

https://www.educationworld.in/10-oldest ... b%20world.

von Montesquieu » Do 27.04.2023, 11:39

[B@W] Abominus;1315902 hat geschrieben: Abominus;1315902"]
Ansonsten: welche Zivilisation hat denn seit der Steinzeit überlebt? Ich gründe 4.000 vor Christus Berlin oder Hamburg und die Stadt besteht dann 6.000 Jahre durchgängig. Ich weiß nicht...
Der Stamm der Deutschen unter Friedrich dem Großen natürlich.

Lies doch mal eines dieser nicht-mainstream Geschichtsbücher, Abo!

von [B@W] Abominus » Do 27.04.2023, 11:27

McMacki hat geschrieben:Was ist bitte langweilig daran eine Zivilisation von einer Gruppe von Jägern und Sammlern durch die Wirren der Zeit in die Hochmoderne zu führen...
Bei mir ist in den ersten 20 Runden bei Civ IV nicht viel passiert. Man setzt seinen Siedler irgendwo direkt hin und lässt seine Leute knattern. Das dauert ewig, bis dann mal ein zweiter Siedler rauskommt und vielleicht noch ein dritter und dann hat man drei Städte, die recht nah beieinander sind. Und dann passiert wieder gefühlt ewig nichts. Vielleicht habe ich das Spielprinzip auch nicht ganz erfasst, aber diese inkonsequente Zeitleiste, wie viele Jahre eine Runde sind, macht vielleicht Sinn danach, ich hab es aber gern Linear. Eine Runde = Ein Jahr oder so. Dann funktioniert das Spiel aber nicht mehr wie gewünscht. Colonization IV war da besser. Wesentlich besser. Aktion und Reaktion in gleichem Maßstab. Bei Civ kann ich mit meinem Siedler zu Beginn in die Scheiße gegriffen haben und ist ja toll, wenn man die Basisrohstoffe für den Start hat, aber wenn dann die wichtigen Rohstoffe für die Endphase fehlen, bist in Arsch gekniffen, ne neue Stadt gründet man so spät nicht mehr, das dauert ja ewig, bis die groß genug ist.

Mich hat das Spielprinzip nicht angesprochen.

Ansonsten: welche Zivilisation hat denn seit der Steinzeit überlebt? Ich gründe 4.000 vor Christus Berlin oder Hamburg und die Stadt besteht dann 6.000 Jahre durchgängig. Ich weiß nicht...

von McMacki » Do 27.04.2023, 10:47

Was ist bitte langweilig daran eine Zivilisation von einer Gruppe von Jägern und Sammlern durch die Wirren der Zeit in die Hochmoderne zu führen...

von Mariu » Do 27.04.2023, 10:44

[B@W] Abominus;1315892 hat geschrieben: Abominus;1315892"]Ist das Spiel genauso langweilig vom Spielprinzip wie Civilization?
Kurz und mehr als 10-zeichen: Ja.

von [B@W] Abominus » Do 27.04.2023, 10:41

Ist das Spiel genauso langweilig vom Spielprinzip wie Civilization?

von McMacki » Do 27.04.2023, 09:56

Also wir haben es tatsächlich über Stadia ne ganze Weile gespielt und es sehr gemocht, vor allem wegen der Kampfmechanik, die das Gelände viel mehr in den Kampf einbezieht und auch Kampf entscheidend sein konnte. Allerdings gab es anfangs doch einige Bugs, das scheint jetzt aber wohl mittlerweile behoben worden zu sein.

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