97 Prozent der veröffentlichenden Klimaforscher stimmen überein, dass...

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Gib den Code genau so ein, wie du ihn siehst; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smileys
:) :???: :( :rot: :o :smoke: :D :gluck: ;) :prost: :tongue: :rauch: :cool: :heul: :rolleyes: :uhoh: :mad: :nono: :eek: :teufel: :engel: :^^: :schrei: :top: :idee: :ja: :ritter: :frech: :fecht: :feier: :ditsch: :flop: :wirr: :lach: :motz: :nein: :zzz: :doh: :ähem: :amen: :burns: :dumm: :fiedel: :fiesemoep: :geistlicher: :hunger: :opa: :reiter:
Mehr Smileys anzeigen

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: 97 Prozent der veröffentlichenden Klimaforscher stimmen überein, dass...

von Garfield » Mi 20.10.2021, 12:17

Ja. Die pupsen ne Menge. In Sachen Klimaeffekt lässt sich Methan wohl in CO2-Äquivalent ausdrücken
Kangaroo flatulence research points to new climate change strategy for farmers

New analysis of kangaroo farts suggests their low methane levels could have implications for farmers in the fight against climate change.
It has long been known that kangaroos – unlike sheep and cattle – produce little of the potent greenhouse gas methane. For some time, researchers intent on breeding less windy flocks and herds hypothesised kangaroos might have a unique mix of micro-organisms in their stomachs that produce less of the gas. The hope was by transplanting these micro-organisms, cattle and sheep might produce less methane. But new findings suggest otherwise, and should help refocus sheep and cattle research on alternatives that might yield results. The experiment saw red and western grey kangaroos kept in comfy, sealed chambers, allowing researchers to analyse the mix of gases going in and coming out. “We think that the methane is low because of the way food moves through the kangaroo stomach, and not because of a unique gut fauna,” study author Dr Adam Munn said. The battle for less windy livestock is a serious issue when it comes to climate change. In the year to March 2015, agriculture accounted for 15% of Australia’s greenhouse gas emissions. The agricultural sector is the nation’s dominant source for methane.
Link zum Guardian
The livestock sector is a significant contributor to global human-induced GHG emissions. Livestock supply chains emitted an estimated total of 8.1 gigatonnes CO2-eq in 2010 (using 298 and 34 as global warming potential for N2O and CH4 respectively). Methane (CH4) accounts for about 50 percent of the total. Nitrous oxide (N2O) and carbon dioxide (CO2) represent almost equal shares with 24 and 26 percent, respectively.
So laut FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations)

Wenn man Methanemissionen reduzieren könnte wäre das insgesamt sehr nett.

von Performer » Mi 20.10.2021, 11:38

Sind nicht auch Kuherden höchstaktive Methanquellen?

von [B@W] Abominus » Mi 20.10.2021, 10:51

von Mariu » Mo 18.10.2021, 12:56

Der Guardian hat ein ganz interessanten interaktiven Artikel, der die Veränderungen mit +3°C über die nächsten Jahrzehnte zeigt:

The climate disaster is here

von AG_Wittmann » Fr 15.10.2021, 22:47

Reines Wasser ist pH-neutral, Meerwasser ist leicht basisch, ein pH-Wert von 8,2 ist seit 30 Mio. Jahren der Standard gewesen, davor war er niedriger, aber da gab es gleichzeitig auch mehrere Aussterbewellen, unsere Vorfahren wären damals beinahe komplett verschwunden, da hat nur noch eine Gruppe überlebt von vorher 30 primatenähnlichen Gruppen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Versauerung_der_Meere

Laut dem Wikipedia-Artikel sollen die pH-Werte bei den großen Aussterbewellen im Ozean in der Vergangenheit immer noch höher gelegen haben als der pH-Wert, auf den wir aktuell, dümmlich grinsend, steuern.

von Witold Pilecki » Fr 15.10.2021, 20:01

Was heißt in dem Zusammenhang eigentlich Versauerung? pH 7 ist doch neutral und alles darüber basisch? War in der Schule zumindest so, aber wir haben Chemie abgewählt. Kann dazu jemand etwas sagen?

von AG_Wittmann » Fr 15.10.2021, 19:41

https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm ... id=3860950

https://poseidon01.ssrn.com/delivery.ph ... INDEX=TRUE

Of particular concern from a climate change perspective is the level of carbonic acid in the oceans, which is the
result of atmospheric carbon dioxide being dissolved into the oceans. In the 1940’s pH was 8.2, but in 2020, pH
had dropped to it 8.04, meaning the ocean is becoming more acidic. If there are no plants to use the ‘carbon’
for photosynthesis, this leaves unused carbonic acid to move the pH downwards. Reports from respected
institutes around the globe, flag an acceleration of the ocean acidification process, which will result in the loss of
more marine plants and animals, especially those that have carbonate shells and body structures (aragonite)
based. These same reports forecast that in 25 years, pH will drop to 7.95 (2045) and with this, they estimate 80%
to 90% of all remaining marine life will be lost – that in the GOES team’s opionion is a tipping point; a planetary
boundary which must not be exceeded if humanity is to survive.


Na, Ihr Dumpfbacken ... nochmal ganz langsam, wenn die Ozeane zu sauer werden, dann können wir dem Phytoplankton ein Küsschen auf die grüne Arschbacke drücken und "Gute Nacht." sagen. Warum es so schlimm ist, dem Phytoplankton ein Küsschen auf die cyanfarbene Arschbacke zu geben und "Gute Nacht." zu sagen? Hmm, das Zeug produziert zirka 75% des freien Sauerstoffs weltweit; die Landpflanzen, das sind nur Nebendarsteller, die wir in unserer unendlichen Blödheit zu Deuteragonisten gemacht haben, wir selbst sind natürlich die Protagonisten. Wir Dumpfbacken wir ...

von Performer » Mi 13.10.2021, 07:42

Bei uns im Ort sind ist der Grundwasserpegel so niedrig wie noch nie seit historischen Aufzeichnungen.

von Witold Pilecki » Di 12.10.2021, 21:41

Eigentlich ein bisschen schade, dass diese Studie erst nach der Wahl und den Gefälligkeitsstudien kommt: Die Deutsche Energie-Agentur warnt: Die Sektorziele zu Emissionen sind unerreichbar. Die KfW beziffert die Kosten für die CO2-Neutralität auf fünf Billionen Euro. [Darunter seien 1900 Milliarden Euro an wirklichem Mehrbedarf, der Rest müsse ohnehin aufgebracht, aber so eingesetzt werden, dass er dem Klimaschutz diene.]
Generell hält die Leitstudie die Bepreisung von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen sowie den Handel mit diesen Verschmutzungsrechten für die wichtigsten Instrumente im Kampf gegen die Erderwärmung. „Der CO2-Preis und die Ausgestaltung eines insgesamt auf Klimaneutralität ausgerichteten Rahmens und Marktdesigns sind das Fundament für das Erreichen der Klimaneutralität“, heißt es in dem mehr als 300 Seiten starken Papier. Kuhlmann erwartet, dass die steigenden CO2-Preise dafür sorgen, dass der Kohleausstieg schon 2030 vollzogen sein wird und nicht erst, wie gesetzlich geplant, 2038. Dafür müssten aber die erneuerbaren Energien stärker ausgebaut werden. Für wichtig halten es die Fachleute, dass alle Sektoren in die Bepreisung einbezogen werden und dass der Handel möglichst europäisch und international erfolgt, um Wettbewerbsnachteile und die Abwanderung von emissionsintensiven Unternehmen in weniger strenge Regionen (Carbon Leakage) zu vermeiden.
Das sehen wir grundsätzlich auch so. Nur beim Ausstieg aus der Kernkraft und der Kohle sehen wir viele Fragezeichen. Einfach die Erneuerbaren ausbauen... wenn es mal so einfach wäre.

von Cyrano » Mo 04.10.2021, 16:46

Die junge Frau hat erfolgreich an mehreren naturwissenschaftlichen Wettbewerben teilgenommen und mit 17 Jahren einen Abitur-Schnitt von 1,0 hingelegt ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Naomi_Seibt
Ein ziemlich deutliches Zeichen dafür, dass der Besitz von Intelligenz nicht automatisch bedeutet, diese auch sinnvoll nutzen zu können.

von [B@W] Abominus » Mo 04.10.2021, 15:27

von Witold Pilecki » Mi 15.09.2021, 13:37

Ach ja... der öffentliche Rundfunk und das Klima... 2007 war noch ein gutes Jahr :D



Dramatische Musik und knackige Schnitte an den richtigen Stellen... erinnert uns an die Blackrock-Doku auf arte mit dem Sirenengeheul im Hintergrund. Das war noch echter Journalismus! ;) :D

von AG_Wittmann » So 12.09.2021, 18:38

https://www.severe-weather.eu/global-we ... 1-2022-fa/

A new stratospheric Polar Vortex has now emerged over the North Pole and will continue to strengthen well into the Winter of 2021/2022. It will interact with a strong easterly wind anomaly high over the tropics. This interaction happens every few years and has actually brought colder winters to Europe and the United States in the past.

von Greenhorn65 » Do 09.09.2021, 20:00

Die lokalen Behörden haben eindeutig aus der Flutkatastrophe gelernt:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... h-100.html
Am Ende habe es aber eine große Mehrheit für den Kompromiss zwischen Stadtrat und Investor gegeben.
Vermutlich wird dem nächsten Hochwasser nix weiter übrigbleiben, als sich auf den - demokratisch legimitierten! - Kompromiss einzulassen und um das Baugebiet drumrum zu fließen...

von AG_Wittmann » Di 07.09.2021, 17:49

Hmm, Zisternen wie es die zuhauf in Mittelmeerraum gibt ... ich weiß nicht, aber würde meinen, die Stärke der Trockenheit dürfte wohl nicht vergleichbares haben in den letzten 10.000 Jahren, selbst in den Warmzeiten der Antike findet sich nichts, was auf Temperaturen wie sie heute erreicht werden, hinweist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Optimum_d ... %B6merzeit

Einige der spärlich vorhandenen globalen Rekonstruktionen ließen auf eher warme Verhältnisse bis in das 5. Jahrhundert n. Chr. hinein schließen, als mögliche Ursachen wurden geringe vulkanische Aktivität und eine vergleichsweise hohe solare Intensität genannt.[18] Jüngere, Ende der 2010er Jahre veröffentlichte Rekonstruktionen, die die letzten 2000 Jahre umfassen, beziehen eine größere Zahl Klimaproxys ein und erlangen eine bessere globale Abdeckung. Eine globale römische Warmzeit ist in ihnen nicht erkennbar.[1][2][19] Eine Rekonstruktion der Temperaturen der letzten 2000 Jahre nördlich 30°N zeigt deutlich eine wärmere Periode von 0–300 n. Chr., die etwa 0,1 °C höher als das Mittel der Jahre 1961–1990 war, aber wahrscheinlich niedriger als 1990–2010.

In Europa war es wahrscheinlich eher warm, aber nicht zu trocken. Die Temperaturen waren danach ähnlich wie die des 20. Jahrhunderts, nördlich der Alpen vielleicht etwas wärmer, jedoch nicht so warm wie gegenwärtig (1986–2015).[21] Rekonstruktionen aus Baumringen zeigen in Europa in den Jahren 21–80 n. Chr. Sommertemperaturen, die deutlich über denen der Jahre 1971–2000 lagen.[22] Temperaturrekonstruktionen für diesen Zeitraum sind allerdings mit erheblicher Unsicherheit behaftet.

von Witold Pilecki » Di 07.09.2021, 17:24

Wie sieht es denn mit saisonalen, also wirklich großen Wasserspeichern für ganze Regionen aus? Extremniederschläge einerseits und ausgeprägtere Dürren andererseits drängen solche ja förmlich auf. Kennt dazu jemand ein prägnantes Zahlenspiel, um welche Mengen es da gehen müsste und wo die Platz finden müssten/könnten?

von AG_Wittmann » Di 07.09.2021, 17:17

https://www.scinexx.de/news/geowissen/w ... -hotspots/

Klarer Trend zu trockenen Sommern

Das Ergebnis: „Wir finden einen klaren Trend zu mehr, längeren und intensiveren Sommerdürren bis zum Ende des Jahrhunderts“, berichtet Böhnischs Kollegin Magdalena Mittermeier. In sieben von acht Teilregionen werden die Niederschläge im Sommer deutlich abnehmen und Trockenperioden und extreme Dürren häufiger werden. Einzig in Skandinavien wird es auch bei starkem Klimawandel keine vermehrte Trockenheit geben.

von Cyrano » Mi 01.09.2021, 18:10

Das Problem ist, dass die Leugner keine Vorstellung von solchen Schwankungen haben wollen und alle Statistiken, durch die man eine Vorstellung bekommen kann, als manipuliert abtun.

von Witold Pilecki » Mi 01.09.2021, 18:06

Das wäre zumindest ein beachtenswerter Einwand. Wenn man sich auf die gängigen 30 Jahre als Zeitraum für eine Klimaperiode einlässt, sind 50 Jahre nicht einmal 2 Perioden. Wenn man keine Vorstellung davon hat, wie stark die Häufigkeit solcher Ereignisse schwanken kann, können leicht falsche Schlüsse gezogen werden, weil ein Basiseffekt vorliegen kann. :shy:

von Cyrano » Mi 01.09.2021, 17:53

AG_Wittmann hat geschrieben:https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 3c221dfe8b

Stürme, Überschwemmungen, Dürren: Wetterkatastrophen ereignen sich weltweit rund fünfmal häufiger als in den Siebzigerjahren, so die Weltwetterorganisation. Auch die Schäden haben zugenommen.
Wahrscheinlich werden Klimawandel-Leugner wieder entgegnen, solche Schwankungen habe es schon immer gegeben, wir hätten nur keine Aufzeichnungen davon ...

Nach oben