Für eine Handvoll Reis - WitP AE AAR

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von Longstreet » Mi 17.03.2021, 22:00

Der werte Cerberus war ja selbst sehr eingebunden. Ich denke, das wird die Stilllegung oder sogar wirklich das Ende sein.

von Oerty » Mi 17.03.2021, 21:24

Vielen Dank soweit von uns für den schönen AAR.
Habt ihr schon einen Spieler der die Alliierte Seite weiter befehligt oder sieht es bisher nach Spielende aus?

von Cerberus » Mi 17.03.2021, 20:53

07.03.1942

An den Landfronten ein ruhiger Tag.
An der australischen Nordküste wird bei Port Hedland die aus Java geflüchtete Torpedobootgruppe der niederländischen Marine gestellt und in mehreren Scharmützeln vollständig versenkt. Gut zu wissen, dass diese Plagegeister jetzt erstmal weg sind ...Im Südpazifik jagen die Piloten erneut flüchtende alliierte Schiffe.
Versenkt werden ein zum jetzigen Zeitpunkt durchaus wertvolles Reparaturschiff (AR), 1 Tender (AG), 1 Frachter, 1 kleinerer Flottentanker (AO) und 1 Minensucher (AM). Schwer getroffen wird der Zerstörer Ralph Talbot (heavy fires), hier kann evtl. auf Versenkung gehofft werden. Zudem gelingt I-172 die Torpedierung eines Truppentransporters, wobei hier keine Erkenntnisse über eine Versenkung vorliegen.
Langsam wird der Treibstoff der Trägergruppen knapp, ich werde die Verbände, die sich jetzt südlich Suva befinden daher nach Westen eindrehen lassen und dann Richtung Luganville zurückmarschieren lassen.


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So, das war der letzte Eintrag im Kriegstagebuch. Der AAR ist mit der Beendigung der Partie an sein Ende angelangt. Ich werde die nächsten Tage noch einen kurzen Ausblick machen. Pickett hat mir dankenswerterweise sein Passwort überlassen. Natürlich kann man nicht allzuweit in die Zukunft schauen, da ich nicht weiß, wie er jeweils weiter agiert hätte, aber ein paar aufschlussreiche Erkenntnisse sind schon noch zu erhalten ...

von Cerberus » So 14.03.2021, 21:09

06.03.1942


Chinesische Expeditionsarmee

1. Armee

Das Rennen auf Chihkiang tritt in seine entscheidende Phase. Der chinesische Brückenkopf am Gegenufer konnte heute eingedrückt werden. Die Verteidiger flüchteten unter hohen Verlusten über den Fluß, die eigenen Verluste sind aber durchaus auch spürbar.
Nordöstlich sieht man die noch ungeschlagene chinesische Armee heraneilen, die aus Changsha abgezogen wurde, ca. 250.000 Mann! Ich versuche nach wie vor, ihre Marschgeschwindigkeit mit Luftangriffen zu drosseln.
Die Truppen haben jetzt den Befehl, so schnell wie möglich über den Fluß zu gehen und die Stadt anzugreifen. Angesichts der Breite des Stroms und des schwierigen Geländes wird dies kein Spaziergang, meine eigenen Truppen sind durch die vorangegangenen Kämpfe auch durchaus mitgenommen. Ich hoffe aber, daß die Chinesen, die jetzt bereits mehrere schwere Niederlagen hintereinander erlitten haben, noch geworfen werden können. Nennenswerte Verstärkungen sind bislang offenbar noch nicht herangeführt worden. Gelingt es ihm dagegen, meine Truppen abzuwehren, werde ich erst einmal konsolidieren müssen, was ihm dann allerdings die Zeit gibt, eine neue Verteidigung zu organisieren. Was für ein Krimi!

Bild]Bild[/url]


Südliche Armee


25. Armee
Nächster Großangriff auf Singapur. Ich verliere 6.800 Mann, er 2.300. Nicht schön, aber tragbar für mich. Er verliert fast das doppelte an Geschützen (knapp 100) und etlich Fahrzeuge. Vor allem – das Festungslevel kann auf 4 reduziert werden und die Truppen sind nicht zu schwer ramponiert, 3-4 Tage Ruhe und der nächste Angriff kann beginnen. Mit dem sinkenden Festungslevel sollte auch das Verlustverhältnis immer erträglicher werden. Trotz heftiger Verluste meine ich hier also einen Silberstreif am Horizont zu entdecken...

16. Armee
Batavia wird dafür das neue Singapur. Erneut können die Holländer einen meiner Angriffe blutig abweisen, obwohl ich ja noch weiter verstärkt habe. 2.500 : 660 Mann an Verlusten.
Auch hier zumindest erste zarte Hoffnungspflänzchen zwischen den Zeilen. Ich habe nur 5 Squads an Totalverlusten, er 28. Zudem verliere ich weder Geschütze (die Holländer 25) noch Fahrzeuge (die Holländer 35). Irgendwann muß denen doch mal die Puste ausgehen(?).
Broome in Australien ist momentan völlig Uboot-verseucht. 4 niederländische Boote und das britische Boot Truant werden gemeldet. Die Truant setzt einen Torpedo erfolgreich in den leichten Kreuzer Kitakami, der mittelschwer beschädigt wird. Bei der anschließenden Verfolgung wird das Boot schwer beschädigt und mal wieder als versenkt gemeldet, was freilich noch mit Vorsicht zu genießen ist.

Vereinigte Flotte

3. Flotte
Auch Luganville ist Schwerpunkt feindlicher Uboote. Ein eigenes Pb wird von einem Torpedo getroffen, dafür erleidet S-28 (US Navy) ebenfalls erhebliche Treffer.

Die KB steht östlich Suva.Schwärme von Zeros greifen die Insel an und können 15 Feindjäger abschießen, 3 eigene Jäger und 4 Kates gehen verloren. Picketts Flottenansammlung hat derweil die Flucht ergriffen und weicht Richtung Süden aus. Er läßt sie alle in einer Vielzahl kleiner Task Forces flüchten, was spieltechnisch bedingt die Möglichkeit meiner Bomber viele Ziele gleichzeitig anzugreifen, einschränkt. Die Methode ist realistisch betrachtet etwas gamey, aber durchaus nicht unüblich – und ich selbst hätte es übrigens genauso gemacht 
Es gelingt trotzdem nochmal, eine Reihe von Schiffen zu versenken. Gestern und heute sind nach bisherigen Meldungen 4 Zerstörer (darüber freue ich mich besonders), ein Uboot-Tender (AS), zwei Zerstörertender (AD), ein Seeflugzeugtender (AVD), zwei Minensucher (AM) , 2 Versorgungstender (AG) und ein Hilfskreuzer (AMC) versenkt worden.
Die Versenkung der Tender klingt vielleicht etwas unspektakulär. Aber allein AS, die 2 AD und die 2 AG bringen 111 Siegpunkte, der Hilfskreuzer nochmal 30. Sicherlich kein Erfolg von strategischer Bedeutung aber doch nicht ganz schlecht.
1 Tag wird die KB den flüchtenden Schiffen noch hinterherlaufen, um vielleicht noch etwas Beute zu machen, dann wird sie abdrehen, um neue Torpedos aufzunehmen und Treibstoff zu bunkern.

Bild]Bild[/url]

von Cerberus » Di 09.03.2021, 18:07

05.03.1942


Chinesische Expeditionsarmee

1. Armee
Das Hex am Fluß gegenüber Chihkiang ist erreicht. Picketts Truppen in Changteh sind ebenfalls ein Hex weitergekommen, er muß jetzt noch 2 zurücklegen, ich nur noch eins. Allerdings muß ich vorher die den Weg blockierenden 15 chinesischen Einheiten aus dem Feld schlagen. In der Masse dürften es die Truppen sein, die ich in den letzten Tagen vor mir her getrieben habe und die erheblich geschwächt sein sollten.
Allerdings ist das Gelände für die Verteidiger jetzt deutlich günstiger als in der offenen Ebene. Wenn ich ihn morgen aus dem Weg schlagen kann, ist der Weg frei. Gelingt es den Chinesen, sich festzukrallen, droht der Durchbruch stecken zu bleiben.


Südliche Armee


25. Armee
Die Verbände wirken ausreichend erholt, nächster Angriff auf Singapur morgen, in der Hoffnung die Forts nochmals reduzieren zu können.

16. Armee

Das leichte Kreuzergeschwader macht sich auf die Suche nach den niederländischen PTs und kann diese auch stellen. Allerdings sind durch die vorangegangene Beschießung von Broome die Munitionsvorräte begrenzt. 1 Boot kann versenkt werden, 6 können nach Port Hedland entkommen.
Dann ist Pickett am Zug. Er hat die Gewässer vor Broome mit Ubooten verseucht, zum Teil alte Bekannte. Das niederländische K XVII greift das Schlachtgeschwader an und verschießt 4 Torpedos auf einen meiner Zerstörer – erfolglos. Dann gelangen K IX und das britische Boot Truant zum Zug. Diese kommen an meine verlegenden Munitionstransporter heran. AKE Chile Maru sinkt nach zwei Torpedotreffern durch K IX, Clyde Maru kann sich nach einem Treffer durch Truant schwer beschädigt in den Hafen von Broome retten, Flutschaden 64. Nachdem der Hafen selbst auch noch schwer beschädigt ist, erscheint noch zweifelhaft, ob ich das Schiff halten kann. 2 weitere Munitionstender kommen durch. Im Tagesverlauf trifft K XI den in Broome ausladenden Frachter xAK Hakodate Maru, der ebenfalls mit hohem Flutschaden nun im Hafen festliegt. K XI erhält dafür im Gegenzug mindestens 2 schwere direkte Treffer und dürfte jetzt erstmal werftreif sein ...

In Batavia treffen weitere Verstärkungen ein, die mit den übrigen Teileinheiten nun die 5. Gardedivision komplettieren. Morgen soll erneut angegriffen werden.



Vereinigte Flotte


3. Flotte

Bis das replay an diesen Punkt kommt, habe ich mir schon sämtliche Nägel abgekaut. Dann ist es soweit – 267 Bomber und 124 Jäger donnern über die Fidschis und erreichen Suva – ohne jede Gegenwehr! Die Überraschung ist total. Die Sturzbombergruppe des Trägers Kaga stürzt sich auf die Flugfelder. Die sind bereits großzügig ausgebaut und gut belegt. Mit so wenig eigenen Maschinen ist da natürlich kein Vernichtungsschlag zu erreichen, aber Hauptziel ist ja der Hafen. Immerhin werden etliche Viermots, ein paar Surzbomber und vor allem auch Jäger am Boden beschädigt und ein paar auch zerstört, was darauf hoffen läßt, daß seine Luftverteidigung auch am Folgetag noch beeinträchtigt sein wird.
Die restlichen Maschinen nehmen sich den Hafen vor. Hier wirkt sich aus, was ich schon befürchtet habe – zu viele Ziele, ein Luxusproblem sozusagen ... Es gelingt jedenfalls eine große Anzahl feindlicher Schiffe zu treffen, die eigenen Verluste durch Flak sind mit 1 Maschine minimal. Getroffen werden Zerstörer, Minensuchzerstörer, Truppentransporter, ein Fleet-Oiler, Frachter und Tender, die zum Teil schwerste Schäden erleiden. Unmittelbare Versenkungen können in dem Chaos nicht beobachtet werden, nach Abflug der Maschinen sind aber einige Sinkgeräusche zu registrieren. Die anschließende Luftaufklärung meldet noch 57 Schiffe im Hafen, gegenüber 63 gestern.

Morning Air attack on Suva , at 132,160

Weather in hex: Thunderstorms

Raid detected at 119 NM, estimated altitude 36,810 feet.
Estimated time to target is 39 minutes

Japanese aircraft
A6M2 Zero x 124
B5N2 Kate x 142
D3A1 Val x 125

Allied aircraft
no flights

Japanese aircraft losses
B5N2 Kate: 1 damaged
D3A1 Val: 17 damaged
D3A1 Val: 1 destroyed by flak

Allied aircraft losses
F2A-3 Buffalo: 6 damaged
F2A-3 Buffalo: 2 destroyed on ground
B-17E Fortress: 2 damaged
SB2U-3 Vindicator: 1 damaged
PBY-5A Catalina: 2 damaged
F4F-3 Wildcat: 3 damaged
F4F-3 Wildcat: 1 destroyed on ground

Allied Ships
xAK Goulburn, Bomb hits 2, heavy fires, heavy damage
AVP Pelican, Bomb hits 1, heavy fires, heavy damage
xAP Etolin, Bomb hits 3, on fire, heavy damage
DD Blue, Bomb hits 1, on fire
DD Conyngham, Bomb hits 2, heavy fires, heavy damage
xAK Mundalla, Bomb hits 1, heavy fires, heavy damage
DMS Southard, Bomb hits 2, heavy fires, heavy damage
xAP Chaumont, Bomb hits 2, heavy fires, heavy damage
xAK Cardross, Bomb hits 1, on fire
xAK Talune, Bomb hits 1, on fire
AVD Ballard, Bomb hits 1, heavy fires, heavy damage
DD Bagley, Bomb hits 1, on fire
AVD Thornton, Bomb hits 2, heavy fires, heavy damage
AD Rigel, Bomb hits 1, on fire
AMC Monowai, Bomb hits 1, on fire
DD Fanning, Bomb hits 1, heavy fires, heavy damage
DD Mugford, Bomb hits 1, heavy fires
DMS Hopkins, Bomb hits 1, on fire
DMS Elliot, Bomb hits 1, heavy fires
AO Bishopdale, Bomb hits 1, on fire
AD Whitney, Bomb hits 1, on fire
AVD Hulbert, Bomb hits 1, on fire

Allied ground losses:
5 casualties reported
Squads: 0 destroyed, 0 disabled
Non Combat: 0 destroyed, 1 disabled
Engineers: 0 destroyed, 0 disabled

Airbase hits 1
Runway hits 9
Port hits 8
Port fuel hits 1

Aircraft Attacking:
16 x A6M2 Zero sweeping at 32810 feet
8 x D3A1 Val releasing from 1000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
26 x B5N2 Kate bombing from 9000 feet
Port Attack: 2 x 250 kg SAP Bomb
9 x D3A1 Val releasing from 2000'
Airfield Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
27 x B5N2 Kate bombing from 9000 feet
Port Attack: 2 x 250 kg SAP Bomb
4 x D3A1 Val releasing from 3000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
18 x B5N2 Kate bombing from 9000 feet
Port Attack: 1 x 800 kg AP Bomb
2 x D3A1 Val releasing from 1000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
18 x B5N2 Kate bombing from 9000 feet
Port Attack: 1 x 800 kg AP Bomb
9 x D3A1 Val releasing from 3000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
26 x B5N2 Kate bombing from 9000 feet
Port Attack: 1 x 800 kg AP Bomb
9 x D3A1 Val releasing from 2000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
27 x B5N2 Kate bombing from 9000 feet
Port Attack: 1 x 800 kg AP Bomb
4 x D3A1 Val releasing from 2000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
10 x D3A1 Val releasing from 3000'
Airfield Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
6 x D3A1 Val releasing from 1000'
Airfield Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
12 x D3A1 Val releasing from 1000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
8 x D3A1 Val releasing from 3000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
10 x D3A1 Val releasing from 2000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
7 x D3A1 Val releasing from 1000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
10 x D3A1 Val releasing from 3000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
6 x D3A1 Val releasing from 1000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
5 x D3A1 Val releasing from 3000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
2 x D3A1 Val releasing from 2000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb
4 x D3A1 Val releasing from 2000'
Port Attack: 1 x 250 kg GP Bomb

Bild]Bild[/url]

Ein neues Pearl Harbour war das nicht unbedingt. Trotzdem ist es ein sehr angenehmes Gefühl, den stets vorsichtigen Pickett mal unvorbereitet erwischt zu haben. Der Angriff macht aber auch deutlich, dass selbst unter Idealbedingungen gegen einen völlig überraschten Gegner keine übermäßigen Wunder erwartet dürfen.
Für den nächsten Tag beabsichtige ich, noch etwas in der Gegend zu bleiben. Das Risiko, daß er überraschend mit seinen Trägern auftaucht, werde ich in Kauf nehmen. Aber wenn so viele Schiffe auf dem Präsentierteller liegen, kann ich nicht einfach wieder verschwinden, jedenfalls nicht in dieser frühen Phase des Krieges. Morgen werden die Fllugfelder erneut angegriffen, diesmal von mehr Bombern. Ich gehe davon aus, daß er versucht, so viele Schiffe wie möglich flüchten zu lassen. Die Frage ist nur, ob nach Süden oder Osten. Die KB bekommt jedenfalls Marschbefehl nach Osten, mal sehen, was sich noch herausholen läßt.
Während dessen werde ich in Luganville beginnen, die beiden Divisionen der 15. Armee wieder einzuschiffen. Je nach dem, was die nächsten 1-2 Tage an Erkenntnissen bringen, bieten sich mehrere Ziele an – Neukaledonien mit Noumea, Vaitapu zur Zerstörung der dort angelandeten neuseeländischen Brigade, Canton Is. oder – Suva!

von Cerberus » Mo 08.03.2021, 21:05

04.03.1942


Chinesische Expeditionsarmee



1. Armee
Die Truppen sind wieder auf dem Vormarsch. Die Hälfte des weges ist zurückgelegt. Morgen wird das Hex südöstlich Chihkiang erreicht. Die chinesischen Truppen marschieren immer noch im Raum Changteh.
Mindestens 4 Tage brauche ich noch, bis ich über den Fluß nach Chihkiang bin. Dabei ist noch unberücksichtigt, daß das Gelände jetzt schwieriger wird. Damit besteht das Risiko, das ich die Verteidiger trotz ihrer Unterlegenheit nicht nur mit einem Angriff aus dem Hex werfe. Es wird also sehr, sehr knapp ...

11. Armee
Erneuter Angriff auf Changsha. Die Verteidigung beginnt zu kollabieren, der Festungswert kann weiter verringert werden. Der Fall der Stadt dürfte jetzt nur noch eine Frage der Zeit sein. Der nächste Angriff erfolgt aber erst, wenn ich weiß, ob ich das Rennen nach Chihkiang gewonnen habe. Wenn nicht, will ich den feindlichen Trupen in Chihkiang vorher noch den Rückzugsweg nach Changteh verlegen.

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Südliche Armee


25. Armee
Die Truppen in Singapur ruhen nach dem schweren Angriff noch aus, der nächste Anlauf erfolgt morgen oder übermorgen, je nachdem wie weit die Müdigkeit bis dahin abgesenkt werden konnte.

16. Armee
Die letzten Verstärkungstruppen marschieren von Merak nach Batavia. Es handelt sich um 2 Garderegimenter, die vor ein paar Tagen in Indochina aufgestellt worden sind und die ich unter Volldampf nach Java transportiert habe. Mit den bereits in Batavia stehenden Einheiten werden sie die 5. Gardedivision bilden, was meine Angriffe dort hoffentlich bald etwas effektiver macht.

Die Basis Broome könnte heute Gegenstand eines Thrillers werden. Um dem abzusehenden Angriff der australischen Panzertruppen noch etwas die Spitze zu nehmen, verschießt das Schlachtgeschwader seine letzten schweren Kaliber, was bei den Australiern durchaus auch zu Verlusten führt. Auch die Kreuzer greifen unterstützend ein, wenn auch ohne erkennbare Wirkung. Der Verstärkungsgeleitzug läuft durch die Nacht, ebenfalls ein 2. Konvoi mit Munitionsschiffen.
Plötzlich die mehrfache Meldung auf halbem Weg, daß die beiden Konvois feindlichen Überwasserstreitkräften ausweichen. Völlig unklar ist, was das für Einheiten sein sollen und wo sie herkommen. Darwin?
Dann wird mein Munitionskonvoi aufgespürt – von den niederländischen PTs! Er hat die Dinger tatsächlich schrittweise die Inseln entlang nach Süden bewegt, trotzdem müssen die auf dem letzten Tropfen Sprit fahren, meine AKE’s (Munitionsschiffe) können zum Glück jedenfalls ausweichen. Was aus dem Truppenkonvoi geworden ist, bleibt unklar.
Am Tag gehört die Luft dann wieder den Viermotorigen, die aus Darwin angriefen. Nur eine Handvoll Zeros kann eingreifen und ein paar Schäden erzielen, die Verluste der Bodentruppen sind aber wieder erneut hoch.
Dann der Angriff der Panzer – und erst jetzt kann ich sehen: Es hat gerreicht, die japanische Marineinfanterie konnte zu erheblichen Teilen bereits an Land und in Stellung gehen. Der australische Angriff bleibt bereits in den Anfängen unter deutlich höheren Verlusten liegen.
Morgen werde ich mich um die PT kümmern. Für’s erste hoffe ich damit Broome gerettet zu habem, auch wenn seine Bomber weiter ein Problem sein werden. Ich hoffe, dass die 2 Baubataillone mit reparieren hinterherkommen, damit ich Jäger dort stationieren kann.
Diesmal war das Glück eindeutig auf meiner Seite. Das hätte auch alles ganz anders ausgehen können. Auf mittlere Sicht werde ich die Sstadt aber nur halten können, wenn es mir gelingt, Verstärkungen heranzubringen. 1 – 2 volle australische Divisionen würden Hackfleisch aus meinen schwachen Einheiten machen – die Zeit läuft also ...

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Vereinigte Flotte


3. Flotte
Eigentlich wollte ich meinen schweren Einheiten noch ein paar Tage Ruhe gönnen. Ich erinnere mich auch dunkel, mal getönt zu haben, daß ich Treibstoff sparen muß. Aber es gibt Situationen, da muß man handeln.
Suva! Die Luftaufklärung meldet ein mäßig belegtes Flugfeld (wobei die Ergebnisse möglicherweise noch etwas ungenau und zu niedrig geschätzt sind. Aber aus dem Hafen werden 63! Schiffe gemeldet, zu sehen sind insbesondere Reparaturschiffe und Truppentransporter, nicht nur schnöde Frachter. Natürlich denkt meine Paranoia gleich an eine gezielte Falle. Aber diese Chance kann ich mir nicht entgehen lassen. Die Versenkung einer nennenswerten Zahl an APs (Truppentransporter) hätte strategische Bedeutung, weil sie die alliierte Handlungsfähigkeit deutlich beeinträchtigen kann. Insbesondere werden eine Reihe von AP’s später zu den wichtigen APA’s konvertiert, die er 44 und 45 für seine Landungen braucht.
Also Träger Marsch! In Höchstfahrt werden alle 3 Trägerdivisionen im Verband an Suva heranmarschieren und die Bomber von der Kette lassen.
Fühlt sich fast wie ein kleines Pearl Habour an, vor allem, nachdem ich keinen Dunst habe, wo seine Träger sich befinden. Hoffentlich erwischt er mich nicht im falschen Moment mit runtergelassenen Hosen...

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Sonstiges:
Die Motorenentwicklung macht Fortschritte, der Nakajima Ha-45 wird voraussichtlich einen Monat früher serienreif, Startdatum jetzt Juli 1943

von Cerberus » Do 04.03.2021, 20:33

03.03.1942



Chinesische Expeditionsarmee


1. Armee

Bei der die Straße blockierenden Einheit handelt es sich um das Hauptquartier der chinesischen 12. Armeegruppe, welches nach kurzem Gefecht zerschlagen wird.
Die Armee bekommt Abmarschbefehl. Die Chinesen sind noch in Changteh und werden wieder bombardiert.


Südliche Armee

25. Armee

Lange Zeit herrschte an der Singapurfront relative Ruhe, unterbrochen nur durch den Beschuß der Belagerungsartillerie und die täglichen Luftangriffe. Zwischenzeitlich ist die Versammlung und Verstärkung der Verbände abgeschlossen und der erste Angriff seit dem Flußübergang erfolgt.

Das Ergebnis fällt wie erwartet blutig aus. Es gelingt die Festungswerke zu reduzieren, allerdings auf den Wert 5, d.h. Pickett hat die Befestigungen bis auf 6 ausbauen können. Meine laufenden Bombenangriffe haben dies offenbar nicht verhindern können.
Meine Verluste sind blutig, fast viermal so hoch wie die der Verteidiger. Es gibt aber auch Punkte die Hoffnung schöpfen lassen. Vergleicht man die Totalverluste, sind seine höher als meine. Die anderen könne in absehbarer Zeit wieder kampffähig gemacht werden. Ich hoffe, daß der Angriff einen ordentlichen Teil seiner Nachschubvorräte verbraucht hat. Meine Verbände sind insgesamt betrachtet noch in relativ guter Form, ich werde sie ein paar Tage ruhen lassen, bis fatigue und disruption wieder etwas reduziert sind und dann den nächsten Angriff starten. Bitter ist, daß die 5. Division, eine der schlagkräftigsten japanischen Verbände, nach dem Angriff nur noch zu einem Drittel einsatzfähig ist und wahrscheinlich Wochen brauchen wird, um wieder in Form gebracht zu werden.
Ich hoffe, daß der nächste Angriff etwas verlustärmer verläuft, aber auch Festungsstufe 5 ist immer noch eine harte Nuß.

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16. Armee

Die Lage in Broome bleibt auf Messers Schneide. Erneut werden die Fallschirmjäger von schweren Bombern massakriert. Aber auch das Schlachtgeschwader schafft es, die Distanz rechtzeitig zu überbrücken und die feindlichen Stellungen mit schweren Kalibern einzudecken. Dies könnte die Basis (für heute) gerettet haben, denn dem tatsächlich erfolgenden australischen Angriff der 3rd Motor Brigade gelingt trotz massiver Überlegenheit nicht der Durchbruch.
Morgen Nacht soll der Verstärkungskonvoi eintreffen, ich hoffe, daß die Truppen halbwegs geordnet an Land kommen. Das Schlachtgeschwader wird seine letzten Munitionsbestände verfeuern. Zeros sollen von Koepang aus Luftdeckung fliegen um die Wirkung der Luftangriffe etwas abzuschwächen. Am Folgetag werden die leichten Kreuzer da sein. Unterdessen setze ich Transportkonvois nach Borneo und Celebes in Marsch, um dort weitere Einheiten jeweils in Bataillonsstärke einzusammeln und nach Süden zu werfen. Das ist natürlich alles nur Flickschusterei. Aber die kampfkräftigen Großverbände sind in Singapur und Batavia gebunden. Es muß also improvisiert werden.
Hoffentlich führt mich diese spontane Idee der Luftlandung in Broome nicht in eine Abnutzungsschlacht a la Guadalcanal.

von Cerberus » Mi 03.03.2021, 20:16

02.03.1942


Chinesische Expeditionsarmee


Armeeabteilung Mongolei

Auch Hami fällt kampflos. Die Panzer rollen weiter in Richtung Urumchi und Kaschgar. Mal sehen, ob noch irgendwo Truppen stecken. Urumchi erfordert eigentlich eine chinesische Garnison.

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1. Armee
Der Wettlauf nach Chihkiang wird eng und geht möglicherweise verloren! Der angreifenden 1. Armee gelingt es zwar die Masse der vor ihr fliehenden Einheiten erneut unter schweren Verlusten für den Feind zu werfen, 2 feindliche Verbände werden völlig zerschlagen. Aber eine Einheit verbleibt im Hex. Das heißt, ich kann noch nicht weitermarschieren und muß morgen nochmal angreifen. Mit anderen Worten ein zusätzlicher Marschtag für Picketts Changsha-Armee. Diese wird zumindest von meinen Bombern wieder attackiert, ich hoffe sie damit etwas zu verlangsamen.

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Südliche Armee

16. Armee

Die gestrige gute Stimmung legt sich schnell wieder. 28 B-17 greifen von Darwin aus Broome an. Die wenigen Fallschirmjäger verfügen über keinerlei schwere Waffen und sind dem Bombardement völlig schutzlos ausgeliefert, das hohe Verluste kostet.
Zu allem Übel stehen am Ende des Tages auch wieder feindliche Truppen in der Stadt, die offenbar schon auf dem Weg dorthin gewesen sein müssen. Wenn man es positiv sehen will, kam meine Luftlandung offenbar noch im letzten Moment, bevor die Stadt zu stark gesichert gewesen wäre.
Wie ich sie aber jetzt halten soll, bleibt ein Rätsel. Konkrete Informationen über Art und Stärke der Feindeinheit liegen noch nicht vor.
Gestern bereits hatte ich in Koepang einen Konvoi mit einem Bataillon Marineinfanterie und einem Baubataillon beladen, der mittlerweile ausgelaufen ist. Dieser soll nun in Höchstfahrt marschieren und wird dann übermorgen in Broome eintreffen, die Frage ist, ob die Stadt bis dahin gehalten werden kann, die nächsten 24 Stunden werden also besonders kritisch.
Aus Java wird ein Geschwader Zeros nach Koepang verlegt. Transporteinheiten fliegen die restlichen Teile der Fallschirmjäger ein. Das 2. Schlachtgeschwader erhält ebenfalls Befehl, in Höchstfahrt nach Broome zu laufen und die australischen Truppen zu beschießen.
Auch danach bleibt es natürlich eng.
Das weiter westlich sichernde Kreuzergeschwader wird ebenfalls rückverlegt. Jagdabwehr kann ich noch nicht nach Broome schicken, weil noch keine Luftwaffenbodenorganisation dort ist. Entscheidend aber wird sein, ob er nennenswerte Verbände der australischen Armee bereits im Norden hat, denen habe ich in absehbarer Zeit nichts entgegenzu setzen.

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Vereinigte Flotte


3. Flotte

Luganville wird ebenfalls von schweren Bombern angegriffen, die vermutlich auf Suva stationiert sind. Hier habe ich aber etwas Jagdabwehr von den sichernden Begleitflugzeugträgern CVE Hosho und Taiyo. Die können den Angriff zwar nicht abschlagen, aber zumindest einen Bomber abschießen und mehrere beschädigen. Dadurch wird die Wucht und Zielgenauigkeit des Angriffes deutlich abgeschwächt.

2. Flotte

Ein Versorgungskonvoi gerät bei Baker Is. in ein feindliches Minenfeld welches vermutlich von dem dort vor kurzem festgestellten Uboot ausgebracht wurde. Die Eskorte Uji erhält einen Treffer und sinkt wie ein Stein.

Sonstiges

Die 41. JNAF Unit, ein Luftwaffenbataillon der Marine wird in Tokio aufgestellt.

von Cerberus » Di 02.03.2021, 20:14

So, immer noch eine knappe Woche an Zügen übrig, ein regelrechter Zombie-AAR :eek: :D
(Die Berichte hab ich immer relativ zeitnah schon niedergelegt)


01.03.1942

Chinesische Expeditionsarmee

Armeeabteilung Mongolei


Ansi fällt kampflos, Ami ist unverteidigt und wird morgen besetzt.


1. Armee

Die Armee rückt ein Hex weiter und trifft dort wieder auf die geschlagenen chinesischen Truppen, die morgen erneut angegriffen werden um den Weg freizuräumen.
Der chinesische Heerwurm auf dem Rückzug von Changsha rückt ebenfalls ein Hex weiter und erreicht Changteh. Von meinen Bombern ist nicht s zu sehen.Ohne Luftangriffe bekomme ich seinen Rückzug nicht verlangsamt.

Südliche Armee


25. Armee
16. und 56. Division sollten morgen in Singapur eintreffen – Angriff aller Verbände übermorgen!
Die Städte Langsa und Sabang an der Nordspitze von Sumatra erleben die Ausschiffung leichter japanischer Infanterie, die die unverteidigten Basen morgen nehmen sollen.

16. Armee

Broome an der australischen Nordküste wird vom 2. Schlachtgeschwader erneut unter Feuer genommen. Ein alter Bekannter taucht auf – O-16 versucht an den Verband heranzukommen, wird aber von der begleitenden Zerstörergruppe rechtzeitig erfasst und abgedrängt. Drei direkte Wasserbombentreffer werden erzielt. Das Boot wird in der Verlustliste als versenkt gemeldet. Das erscheint allerdings eher zweifelhaft. Sinkgeräusche waren nicht zu hören. In der Befehlsphase wird immer noch ein Uboot in Broome angezeigt (es sei denn noch ein 2. ist dort).
Im Tagesverlauf erscheinen dann 45 Transportmaschinen über Broome, ohne dass noch irgend eine Form von Luftabwehr bemerkbar wird. Das 2. Luftlanderegiment des Heeres und die Yokosuka 1. SNLF der Marine springen über der Stadt ab. Dort befindet sich neben der erwarteten Broom Base Force der RAN (Royal Australian Navy) auch unerwartet ein Teil des 8. Australischen Panzerregiments. Trotzdem gelingt der Überraschungscoup und die Basis fällt in japanische Hand, die Verteidiger fliehen Richtung Derby.
Erfreulicher Nebeneffekt ist die Erbeutung von knapp 3.500 t Nachschub. Jetzt muß ich nur möglichst schnell Verstärkungen nachschieben, bevor er kampfkräftigere Einheiten herangeführt hat.
Der Seeweg nach Darwin sollte jetzt aber erstmal für eine Weile geschlossen sein, was seine Nachschubsitiúation dort auf Dauer kritisch machen sollte.


Vereinigte Flotte


Die Gliederung des Kommandobereichs der Marine steht nun pünktlich zum begonnenen neuen Monat auch. Zugegebener Maßen ist das eher ein Spleen von mir, weil die (meisten) Flotten-HQs insoweit im Spiel eigentlich keine echte Bedeutung haben.
Operationsgebiete entgegen dem Uhrzeigersinn:

1. Flotte
Neuguinea – Bismarck Archipel

3. Flotte
Salomonen – Espiritu Santo

2. Flotte
Gilbert Inseln und Baker Is.

4. Flotte
Marshall Inseln , Wake und Midway

5. Flotte
Kurilen und Aleuten


6. Flotte
zbV

Südostflotte
zbV

Bild]Bild[/url]



3. Flotte


Dies ist der aktuelle Brennpunkt im Pazifik. Luganville wird nochmals mit allem was ich an Schiffsgeschützen aufbieten kann, bombardiert. Auch Sturzbomber der KB greifen erneut ins geschehen ein. Dann treten die beiden Divisionen an. Die Verteidiger erscheinen völlig paralysiert. Während die eigenen Verluste erfreulich gering sind, hissen die Verteidiger schon nach kurzer Zeit die weiße Fahne, 10 feindliche Einheiten werden insgesamt restlos zerschlagen. Banzai!

Ground combat at Luganville (120,150)

Japanese Deliberate attack

Attacking force 25082 troops, 252 guns, 32 vehicles, Assault Value = 862

Defending force 7666 troops, 209 guns, 129 vehicles, Assault Value = 189

Japanese engineers reduce fortifications to 2

Japanese adjusted assault: 621

Allied adjusted defense: 37

Japanese assault odds: 16 to 1 (fort level 2)

Japanese forces CAPTURE Luganville !!!

Allied aircraft
no flights

Allied aircraft losses
F4F-3 Wildcat: 2 destroyed

Combat modifiers
Defender: terrain(+), forts(+), disruption(-), preparation(-)
experience(-), supply(-)
Attacker:

Japanese ground losses:
670 casualties reported
Squads: 2 destroyed, 59 disabled
Non Combat: 0 destroyed, 1 disabled
Engineers: 0 destroyed, 5 disabled

Allied ground losses:
4001 casualties reported
Squads: 232 destroyed, 0 disabled
Non Combat: 295 destroyed, 0 disabled
Engineers: 166 destroyed, 0 disabled
Guns lost 298 (298 destroyed, 0 disabled)
Vehicles lost 183 (183 destroyed, 0 disabled)
Units destroyed 10

Assaulting units:
33rd Division
4th Division
82nd Naval Guard Unit
15th Army

Defending units:
8th Marine Regiment
2nd USMC Engineer Regiment
131st Field Artillery Battalion
114th USAAF Base Force
148th Field Artillery Battalion
206th Coast AA Regiment
115th USAAF Base Force
147th Field Artillery Regiment
47th Construction Regiment
112th USA Base Force /1

Für die Einordnung dieses Erfolges muß man berücksichtigen, dass vernichtete westalliierte Einheiten wesentlich mehr Siegpunkte bringen als zB chinesische oder auch umgekehrt japanische. Allein die zerschlagenen Landeinheiten haben mir einen Punktezuwachs von ca. 350 Punkten gebracht. Wenn er nach Punkten gewinnen will, muß er bis zum Ende mindestens das doppelte an Punkten erzielen als ich habe. Die hier angefallenen 350 Punkte muß er also durch ca. 700 Punkte an anderer Stelle wieder reinholen. Das entspricht in etwa 2 Flugzeugträgern! So könnte es gerne noch ein Stück weitergehen ...
Möglicherweise war mein Kräfteansatz ein völliger overkill, aber egal. Besser so als den nächsten festgefressenen Angriff, der über Wochen nicht vorankommt.

Auch hier ist die Beute von Nachschub, 6000 t sogar, erfreulicher Nebeneffekt. Pickett hat auch dankenswerter Weise den Hafen ausgebaut und das Flugfeld wohl auch etwas. Die Einrichtungen sind durch meinen Beschuss völlig demoliert und werden ein paar Tage brauchen, bis sie wieder völlig betriebsfähig sind. Luftwaffenpersonal ist bereits auf dem Weg. Ein Geschwader Mavis-Flugboote wird sofort hinverlegt, um den Raum von Neukaledonien bis zu den Fidschis zu überwachen, ein Aufklärungsflug nach Suva wird befohlen.
Mit dem Erreichen dieser Positionen dürften die Salomonen für die nächste Zeit vor Überwasser – und Luftangriffen erst einmal sicher sein, so daß ich in Ruhe dort Flugfelder und Befestigungen ausbauen kann.
Dafür wird Luganville selbst an deren Stelle den Zorn der schweren alliierten Bomber ertragen müssen. Die beiden eingesetzten Divisionen sollten daher möglichst bald von dort aus der Schußlinie geholt werden.

Ein Blick auf die Karte, der Kreis zeigt die Tiefe der jetzt möglichen Luftüberwachung und –aufklärung.


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Uboot-Krieg

Bei Karachi kann I-162 den in Richtung Abadan in Persien laufenden Tanker British Destiny aufspüren, von 4 Torpedos trifft immerhin einer. Der Tanker ist leer, so daß eine Versenkung unsicher ist.

von Cerberus » So 28.02.2021, 07:00

28.02.1942

Chinesische Expeditionsarmee

Armeeabteilung Mongolei

Die aufgefächerten Panzerregimenter gewinnen immer mehr Raum Das 12. Panzerregiment rückt in Ansi ein, welches morgen besetzt werden soll. Das 15. Panzerregiment steht vor Hami und soll morgen dort einrücken.
Das 3. und das 13. Panzerregiment drehen dagegen über Kiuchuan nach Süden Richtung Lanchow ein.
Nordöstlich Lanchow setzen das 9. und das 10. Panzerregiment dem bislang noch ungeschlagenen 81. Corps nach und fügen ihm fortwährend Verluste zu.

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1. Armee
Die Verbände sind auf dem Marsch.


Südliche Expeditionsarmee

25. Armee
Die 16. Division wurde in Johore Baru aus den Zügen ausgeladen und ist marschbereit. Die dort seit ein paar Wochen in Ruhe befindliche 56. Division ist auch wieder einsatzfähig. Beide Verbände werden in den Brückenkopf von Singapur marschieren, die Armee ist dann kampfbereit.
Beunruhigend ist, daß die täglichen Luftangriffe auf die Verteidiger der Stadt kaum Wirkung zeigen. Es ist zu befürchten, daß Pickett die Festungswerke weiter verstärken konnte. Den Angreifern droht daher ein Blutbad. Aber es nützt nichts. Nur auf diese Weise kann der Nachschub der Stadt ausgetrocknet werden. Termin: Voraussichtlich 03.03.!

16. Armee
In Koepang werden 3 Luftlandeeinheiten ausgeschifft, Transportgeschwader fallen ein. Die beiden Fusos des 2. Schlachtgeschwaders sind auf dem Marsch auf halbem Weg zwischen Timor und Broome. Die Basis scheint bislang nur durch eine schwache Pioniereinheit gesichert. In der kommenden Nacht soll sie erneut beschossen werden, um die Verteidiger zu desorganisieren und die vorhandenen Jäger zu schwächen. Im Tagesverlauf sollen dann die Fallschirmjäger den Sprung wagen.
Die Konvoibekämpfung aus der Luft von Timor aus war zwar insgesamt durchaus erfolgreich. Man darf aber nicht übersehen, dass es sich um einen völllig ungesicherten Geleitzug handelte und von Land aus fast keine Unterstützung erfolgte. Trotzdem wären ohne Unterstützung der Marine etliche Frachter durchgekommen. Wenn er an der Nordküste Australiens aber erstmal ausreichend versorgte Luftstützpunkte etabliert hat, wird eine Bekämpfung des Nachschubs immer schwieriger und kostspieliger. Eine Besetzung der Nordwestecke Australiens erscheint daher sinnvoll, auch wenn dies im Moment nur mit schwachen Kräften erfolgen kann.

Vereinigte Flotte

15. Armee
Disruption bei der 33. Division ist auf 39 gefallen. Immer noch ein Wert, bei dem ich den Truppen normalerweise noch einen Tag Ruhe könnenn würde. Andererseits gibt jeder weitere Tag ihm Zeit für Gegenmaßnahmen. Luganville wird heute Nacht noch einmal vom 1. und 3. Schlachtgeschwader beschossen. Dan werde ich im Tagesverlauf den Angriff riskieren, allein schon um einen Eindruck von der Stärke der Verteidigung zu bekommen.
In Japan habe ich von den vorhandenen Garnisonstruppen vor ein paar Tagen die 52. Division „freigekauft“ und eingeschifft. Der Verband befindet sich im Moment auf Höhe Truk und kann notfalls als Reserve nachgeführt werden, wenn die vorhandenen 2 Divisionen plus 1 Naval Guard nicht reichen, um die Basis einzunehmen.

Uboot-Krieg

Heute gibts zur Abwechslung mal nicht nur nichts zu meckern sondern auch noch ne kleine Jubelarie. Die gestern bei Vaitupu beschädigten amerikanischen Zerstörer laufen RO-62 vor die Rohre. Der Kommandant läßt sich diese Gelegenheit nicht entgehen und schickt einen Zweierfächer los. Offenbar in Folge der erlittenen Schäden ist DD Preston nicht schnell genug, kann nicht mehr ausweichen und wird von einem Torpedo schwer beschädigt. Die Versenkung kann auf Grund der einsetzenden Verfolgung der anderen Zerstörer nicht beobachtet werden, allerdings kann die Besatzung deutliche Sinkgeräusche wahrnehmen. Damit nicht genug kommt das Boot kurze Zeit darauf erneut zum Schuß und trifft DD Smith ebenfalls mit einem Torpedo, auch hier werden Sinkgeräusche gemeldet (in der Befehlsphase werden beide Schiffe als Verluste angezeigt, die Namen werden angegeben mit DD Anderson und Hughes, beide Sims Klasse). Eine Versenkungsmeldung für den gestern schwer getroffenen DD Ellet steht noch aus.
Irgendwann werden die Alliierten Zerstörer im Überfluß haben. Im Moment dürfte der Verlust von 3 Einheiten, noch dazu der erst vor kurzem in Dienst gestellten Sims-Klasse aber ein sehr unerfreuliches Ereignis für Pickett sein.

Sonstiges:

Die 22. Ku T-1, ein Geschwader mit 18 Langstreckenflugbooten vom Typ Mavis wird in Japan aufgestellt. Endlich wieder ein Schritt nach vorn, um die Lücken in der großräumigen Aufklärung zu schließen. In Nagoya werden die 262. Und die 264. Sentai aufgestellt, erstere ein Bombergeschwader, letztere das erste Jagdbombergeschwader vom Typ Ki-45 KAIa Nick. Diese werden bevorzugt mit gut ausgebildeten Piloten ausgestattet, da sie die ersten Maschinen mit ordentlich Feuerkraft sind, ein Hoffnungsschimmer also gegen die 4-motorigen schweren Bomber. Das verschafft etwas Luft, bis in ein paar Wochen / Monaten dann seine P-38 Langstreckenjäger auftauchen und alles wieder unnötig kompliziert machen werden ...

von Cerberus » Sa 27.02.2021, 12:48

27.02.1942


Chinesische Expeditionsarmee


11. Armee
Nach dem Rückzug der meisten chinesischen Truppen greift die Armee Changsha an. Pickett hat die Befestigungen ausgebaut, entsprechend hoch sind die Verluste, aber es gelingt die Forts zu reduzieren. Zum Glück können die erlittenen Verluste durch Ruhephasen wiederhergestellt werden.
Die chinesische Hauptarmee marschiert weiter zurück, auch aus dem Ichang-Sektor weiter nördlich werden abziehende Truppen gemeldet. Luftangriffe versuchen den Rückzug der Chinesen zu verlangsamen.

1. Armee

Die Armee weitet den in den letzten Tagen erzielten Einbruch zum Durchbruch aus. In Shaoyang befinden sich einige Garnisonstruppen, zurückgezogene Truppen aus Siangtan und die in Hengyang geschagenen Verbände. Dem Angriff der mittlerweile kampferprobten japanischen Truppen hat diese zusammengewürfelte Streitmacht nichts entgegenzusetzen. Die chinesischen Verluste sind mörderisch, die eigenen erträglich. Bemerkenswert sind insbesondere die chinesischen Totalverluste, während die japanischen Ausfälle bei entsprechender Ruhe (wann auch immer die eintreten die mag) wieder regeneriert werden können.
Parallel dazu wird Siangtan kampflos besetzt. Rohstoffe und Industrie von Shaoyang und Siangtan fallen weitgehend unbeschädigt in unsere Hände.
Die Lage an der zentralen Changsha- Front hat sich damit grundsätzlich geändert. Die Kräftemassierung der Chinesen konnte ausmanövriert werden und ihr droht die Gefahr, auf dem Rückzug abgeschnitten zu werden. Eigentlich bräuchten meine Truppen jetzt etwas Pause, weil die Kämpfe der letzten Tage auch nicht ganz spurlos an ihnen vorübergegangen sind.
Aber ich will zumindest versuchen, der chinesischen Hauptmacht, die auf dem Rückzug von Changsha aus ist, den Weg zu verlegen. Der Schlüssel dazu wird die Stadt Chihkiang sein. Dafür ist zwar ein weiterer schwerer Flußübergang notwendig, die Stadt ist im Moment aber noch schwach gesichert. Ich muß 3 Hexes zurücklegen, Picketts Hauptarmee 4. Allerdings kann er schneller marschieren, zumal ich immer noch seine zerschlagenen Verbände aus dem Weg räumen muß, was zwar kräftemäßig kein Thema ist aber weiter Zeit kosten wird.
Die 2. Air Division mit ihren Bomberverbänden wird die Aufgabe bekommen, durch rollende Angriffe den Abmarsch der Chinesen zu verlangsamen, was natürlich wieder prima Gelegenheiten für die chinesischen Jäger bieten wird. 2 Geschwader Zeros werden zur Unterstützung aus dem Bereich der 16. Armee herangeführt, nachdem von der niederländischen Luftwaffe nichts mehr zu sehen ist.

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Ebenfalls unkalkulierbar ist, was er im Landmarsch aus dem rückwärtigen Bereich nach Chihkiang heranführt – vorallem auch, wie schnell.

12. Armee
Die südlich Sian stehende Armee war bislang auch noch mit einigen kampfstarken Verbänden ausgestattet. Dieses diente eher der Tarnung, um die Schwerpunktverlagerung auf die Changsha-Front nicht zu offensichtlich erscheinen zu lassen.
Für einen echten Vormarsch in diesem Abschnitt erscheint mir die Armee zu schwach, weil Pickett um Sian ebenfalls eine erhebliche Kräftekonzentration gebildet hat. Nachdem der Schleier bei Changsha gefallen ist, werde ich etliche Divisionen herauslösen und der 1. und der 11. Armee zuführen um deren Vormarsch weiter am Laufen zu halten, auch wenn er dadurch natürlich auch Kräfte abziehen kann.

Insgesamt hat das Geschehen in China damit eine erheblich Dynamik bekommen, die ich ausnutzen will, so lange es geht. Bis nach Chunking wird mich die jetzige Offensive sicher noch nicht tragen, aber je näher heran ich komme, bevor er mich vorerst ausstoppen kann, umso besser.


Vereinigte Flotte


Der Raid der Kreuzer nach Vaitapu trifft dort auf eine US Destroyersqadron mit 4 Einheiten. Trotz des Überraschungsmoments gelingt den Amerikanern das „Crossing the T“, was ihnen einen Vorteil gegen meine an sich überlegene Feuerkraft verschafft.
Während des Kampfes wird DD Ellet schwer beschädigt, die Zerstörer Preston und Smith brennen. Auf eigener Seite werden die Zerstörer Fubuki mittelschwer, die Hibiki leichter beschädigt. Nach dem Kampf können Sinkgeräusche wahrgenommen werden, so daß ich auf eine Versenkung der Ellet hoffe.
So oder so kein Ruhmesblatt der kaiserlichen Marine. Aber angesichts des akuten amerikanischen Zerstörermangels in der aktuellen Phase kann ich mich damit trösten, daß es ihn zumindest zeitweilig durchaus trifft, wenn diese Squadron die nächsten 4 – 8 Wochen ausfällt (wenn man die Marschzeit bis zur Werft mit einkalkuliert).

Auf Luganville sammeln sich die Truppen. Disruption bei der 33. Div ist auf 63 gefallen, also noch 1 – 2 Tage Pause bis zum Angriff. Das ist natürlich ärgerlich in dieser kritischen Phase einfach nichts zu machen, aber ich will auch keinen überhasteten Angriff starten, der dann unter hohen Verlusten zusammenbricht.


Sonstiges
In Osaka werden das 15. Und 17. Naval Construction Bataillon aufgestellt. In Port Arthur geht das mit einem Seeflugzeug ausgerüstete I-30 in Dienst. In Indochina wird das Armeehauptquartier der 21. Armee aufgestellt, daß für den Einsatz in Burma bestimmt wird.

von Cerberus » Fr 26.02.2021, 17:02

26.02.1942

Chinesische Expeditionsarmee

11. Armee
Die Masse der Verteidiger aus Changsha ist abgezogen, nur 3 Corps hat Pickett zurückgelassen. Ich habe 4 Divisionen in der Stadt aber eine Unmenge Artillerie, werde daher morgen einen Angriff riskieren. Wie tief er eingegraben ist, weiß ich nicht, könnte also blutig werden.


1. Armee

Sinangtan ist geräumt und wird morgen von mir besetzt.

In Shaoyang ist die Hauptstoßgruppe eingetroffen, gleichzeitig mit den aus Siangtan fliehenden chinesischen Truppen. Auch hier wird morgen angegriffen.


Südliche Armee



16. Armee
Im Norden Sumatras marschieren meine angelandeten Truppen die Küstenstraße entlang nach Nordwesten. Die wichtige Ölstadt Medan fällt dabei kampflos in meine Hände, die Öl- und Raffinerieanlagen bleiben unbeschädigt, sehr gut ...

Weiter südöstlich in Batavia (Java) versuche ich auch weiterzukommen und greife erneut an. Erneut sind die Verluste hoch, doppelt s hoch wie auf Seiten der Niederländer. Kleiner Trost ist, dass es sich bei mir im Wesentlichen um temporäre Ausfälle wie Verwundete und Beschädigungen handelt, während die Niederländer deutlich mehr Tote und Totalverluste haben. Es darf also weiter gehofft werden, daß sie ihren Widerstand nicht dauerhaft aufrechterhalten können.
Ground combat at Batavia (49,98)

Japanese Deliberate attack

Attacking force 42687 troops, 424 guns, 211 vehicles, Assault Value = 1262
Defending force 24772 troops, 295 guns, 206 vehicles, Assault Value = 701
Japanese engineers reduce fortifications to 0
Japanese adjusted assault: 794
Allied adjusted defense: 699
Combat modifiers
Defender: terrain(+), experience(-)
Attacker:

Japanese ground losses:
2225 casualties reported
Squads: 22 destroyed, 162 disabled
Non Combat: 2 destroyed, 32 disabled
Engineers: 3 destroyed, 44 disabled

Allied ground losses:
1312 casualties reported
Squads: 52 destroyed, 78 disabled
Non Combat: 6 destroyed, 45 disabled
Engineers: 0 destroyed, 2 disabled
Guns lost 22 (1 destroyed, 21 disabled)
Vehicles lost 15 (5 destroyed, 10 disabled)

Assaulting units:
4th Ind.Mixed Regiment
4th Ind. Engineer Regiment
6th Tank Regiment
5th Amphibious Brigade
1st Ind. Engineer Regiment
5th Guards Engineer Regiment
14th Guards Regiment
15th Guards Regiment
2nd Division
21st Ind.Mixed Brigade
124th Infantry Regiment
17th Indpt Guards Regiment
16th Army
17th Medium Field Artillery Regiment

Defending units:
4th KNIL Landstorm Battalion
Mobiele Eenheid Battalion
1st KNIL Regiment
2nd KNIL Regiment
West Borneo KNIL Battalion
4th KNIL Regiment
1st KNIL Landstorm Battalion
6th KNIL Regiment
Lijfwacht Cav Sqn
Tjilatjap KNIL Battalion
1st Regt Cavalerie
Kendari Garrison Battalion
1 ML-KNIL Aviation
Batavia Coastal Gun Battalion
ABDA
North Borneo Base Force
KNIL Army Command
Batavia Base Force

Leider muß ich zugestehen, daß Picketts Verteidigung von Sumatra / Java ein klarer Erfolg für ihn ist. Ich hatte eigentlich vor, Batavia quasi im Vorbeigehen mitzunehmen und dann gleich Palembang anzugreifen. Batavia wollte ich deshalb vorher nehmen, weil ich das Risiko, dass er von dort mit Bombern die Ölfelder angreift, wenn ich sie erobert habe, ausschalten wollte.
Dieser Plan ist letztlich nicht aufgegangen. Meine Verbände stecken vor Batavia fest und mühen sich mit der Einnahme der Stadt, während er es schafft, Palembang immer noch zu verstärken, vermutlich mit Truppen, die aus Nordsumatra heranmarschiert sind (ich habe Abfangjäger im Einsatz, Lufttransporte scheint er also nicht zu fliegen).
Jedenfalls hat er mich mit Singapur und Batavia/Soerabaja wesentlich stärker ausgebremst, als ich das anfangs erwartet hätte.

Vereinigte Flotte

Nach nochmaligem Beschuss stürmen die Landungstruppen den Strand bei Luganville. Die Verluste sind durchaus spürbar, trotzdem hat sich der massive Beschuss ausgezahlt. Auf der Insel sind neben dem Regiment Marines eine stattliche Anzahl weiterer kampfkräftiger Truppen stationiert, die mir ansonsten einen deutlich heißeren Empfang bereitet hätten. Ich muss den angelandeten Truppen vor dem Sturmangriff aber noch 2-3 Tage Pause geben, da sie durch die Landungsphase ziemlich durcheinandergeschüttelt wurden (33. Div hat disruption 87!).
Sicherlich nicht entspannt wurde die Situation der Landungstruppen dadurch, daß von Suva aus 40 schwere Viermotorige die Landungsabschnitte angreifen. Immerhin können 10 der Angreifer abfeschossen werden oder gehen auf dem Rückflug verloren.
Außerdem versucht Pickett offenbar, Truppen auszufliegen. Die Jägersicherung kann 12 Catalinas abschießen.
Östlich von diesem Brennpunkt scheint ein feindlicher Schiffsverband auf dem weg nach Vaitapu. Ich habe nördlich davon eine leichte Kreuzerkampfgruppe , diese wird morgen in Höchstfahrt dorthin spurten, mal schauen, ob sich etwas ergibt.

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Uboot-Krieg

Ich weiß, dieses Thema ist ein Quell ewigen Jammers bei mir und man kann es mir auch nicht recht machen. Im Seegebiet der Aleuten trifft I-7 auf die beiden Vorpsotenboote YP-116 und YP-131. Während bei dicken großen Zielen gerne kein oder nur ein Torpedo trifft, der dann im Glücksfall auch explodiert, werden in dieses Miniziel gleich mal 2 Torpedos reingesemmelt. Ich weiß nicht, ob danach noch viel übrig war, was sinken konnte, YP-116 ist jedenfalls von der Meeresoberfläche verschwunden. Man muß sich auch über die kleinen Erfolge freuen können ...

von Cerberus » Fr 26.02.2021, 16:51

Pickett hatte mich wegen eines Nachfolgers auch gefragt. Ich habe da erstmal zögerlich reagiert, weil ich selbst momentan auch nicht so eine hohe Schlagzahl zu Stande bekomme, vielleicht 1 - 3 Züge die Woche, was ja nun auch nicht Welt ist und für einen enthusiastischen Nachfolger wahrscheinlich auch etwas öde ... Aber die werte Regentschaft hier kann ja mal in sich gehen, ob bei jemand grundsätzlich Interesse bestünde :prost:

von Longstreet » Fr 26.02.2021, 12:49

Vielleicht muss man sich von Anfang an mit einer Stafette anfreunden. Die wenigsten werden die Zeit ganz durchhalten.

von Taurus » Fr 26.02.2021, 11:57

So wie sich das anhört, braucht der Kontrahent eigentlich selbst einen Nachfolger. Schade wie immer, aber man sollte sich eine Weiterführung wenigstens offenlassen, manchmal ändern sich die Lebensumstände auch wieder in eine positivere Richtung.
Trotzdem danke bis hierhin für eine informative Berichterstattung.

von Kurfürst Moritz » Mi 24.02.2021, 23:40

Vielleicht findet Euer werter Kontrahent ja einen Nachfolger, damit dieser AAR nicht vorzeitig endet...

von Hohenlohe » Mi 24.02.2021, 23:16

Schade, wenn der AAR schon hier bald endet, aber RL geht nun mal vor.

herzlichsten Dank

Hohenlohe

von Oerty » Mi 24.02.2021, 20:36

Das mit dem eventuellen Ende finden wir nicht schön. Denn AAR soweit bisher schon.
Hoffen wir das es weitergeht.

von Cerberus » Mi 24.02.2021, 20:08

25.02.1942


Chinesische Expedtionsarmee

Armeeabteilung Mongolei

Kiuchuan fällt nun endlich, chinas ferne Provinzen sind vom zentralen Machtbereich abgetrennt.


Südliche Armee

16. Armee

Der Hafen von Broome wird erneut von Marinebombern angegriffen, ungeachtet der australischen Jagdabwehr. Das ist kein strategisches Kalkül sondern reine Dussligkeit, ich hab vergessen den Befehl der Bomber zu ändern. Zum Glück bleiben die Verluste erträglich. Die im Hafen liegenden Fachter werden wieder getroffen, der schon etwas größere Frachter xAK Elysia sinkt (6.100 ts).


Vereinigte Flotte


Luganville wird erneut sturmreif geschossen. Die Aufklärung meldet, dass dort u.a. das 8th MarineRgt und das 147th ArtilleryRgt stationiert sind. Die Marines kleinzukriegen dürfte zäh werden, aber andererseits ist es eine gute Gelegenheit, einen solch wertvollen Verband unter solchen Umständen auf dem Serviertablett zu haben. Landung unter nochmaligen Beschuss morgen!

Ubootkrieg

Die Jagdgründe auf der Route Kapstadt – Perth sind ergiebig, I-164 kommt wieder zum Schuß und torpediert denbritischen Frachter Stanmore (4.220 ts). Sinkgeräusche können geortet werden, die Versenkung ist aber noch nicht bestätigt.
Kurz darauf wird der Jäger zum Gejagten. Minensucher nehmen die Suche auf und belegen das Boot mit Wasserbomben, dass durch 4 nahe Treffe nicht ganz unerheblich beschädigt wird und Wassereinbrüche verzeichnet (flood 28). Trotz der erheblichen Entfernung zu den nächsten eigenen Basen besteht aber Hoffnung, dass das Boot bei diesen noch moderaten Schäden den Heimweg schafft.

von Cerberus » Mi 24.02.2021, 20:06

Ja, allerdings ist die Versorgung dann nicht ganz ohne. Und es dürfte eine ganze Menge unterwegs verloren gehen, wenn die Nachschubroute ohne Straßen durch Berge / Dschungel führt. Aber im Notfall ist das auf jeden Fall eine Option, besser als ein verlustreicher Frontalangriff über den Fluss gegen einen vorbereiteten Gegner in ausgebauten Stellungen ...

Leider muss ich ankündigen, dass dieser AAR das Schicksal so vieler seiner Genossen zu erleiden droht. Pickett hat mir geschrieben, dass er zeitlich völlig durch ist und das Spiel wohl nicht fortsetzen kann. Bei mir selbst isses ja zeitlich im Moment auch sehr eng, von daher hab ich dafür absolutes Verständnis. Ist halt schwierig bei so einem Spielmonster, dass einen, wenns gut läuft, für mehrere Jahre pro Partie in Beschlag nehmen kann ...

Ich werde jetzt erstmal sukzessive die nächsten Tage die schon stattgefundenen Züge hier nachtragen, ein paar nette Dinge sind noch passiert, und dann muss man mal sehen...

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