Die Herren der Wüste - Saison 2 der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader
- Ritter Kunz
- Rang 15
- Beiträge: 2909
- Registriert: Do 28.07.2016, 16:32
- Hat sich bedankt: 6972 Mal
- Danksagung erhalten: 3851 Mal
+6
Die Herren der Wüste - Saison 2 der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader
Werte Regenten, hier eröffnen Wir nun den Thread für die Spielberichte zur 2. Saison der Stronghold-Crusader-Teamliga. Für Fragen und Anmeldungen ist weiterhin der Rekrutierungsaufruf-Thread gedacht. Hier gibt es ab jetzt Unsere Berichte über die Ergebnisse der epischen Schlachten zwischen den teilnehmenden Regenten, um zu sehen, wer schlussendlich zum Herren der Wüste gekrönt werden wird. Wer wissen möchte, wem das in Saison 1 gelang, der klicke hier auf den Thread von damals.
Und nun genug der Vorrede, das Eröffnungsspiel folgt in Kürze!
Und nun genug der Vorrede, das Eröffnungsspiel folgt in Kürze!
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ritter Kunz für den Beitrag (Insgesamt 3):
- deltadagger, Witold Pilecki, Bigfish
- Bewertung: 6.38%
Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.
Archiv der Kunz'schen Schriften
Archiv der Kunz'schen Schriften
- Ritter Kunz
- Rang 15
- Beiträge: 2909
- Registriert: Do 28.07.2016, 16:32
- Hat sich bedankt: 6972 Mal
- Danksagung erhalten: 3851 Mal
+6
Werte Regenten, werte Teilnehmer, geschätztes Publikum! Hier sind Wir nun wieder, mitten in der Wüste. Die Sonne brennt, Wasser ist rar, und Frieden noch rarer!
Acht Mitstreiter haben sich aufgemacht, um heraus zu finden, wer diesmal zum Herrn der Wüste gekürt werden wird!
Viel Vorbereitung ist hinein geflossen, doch nun geht es tatsächlich los. Schwerter und Krummsäbel werden gezückt, und der Kampf um das heilige Land ist erneut eröffnet!
Und wer anders sollte die neue Saison eröffnen, als der werte Kardinalinfant, Sieger des letzten Turniers und damit amtierender „Herr der Wüste“. Damit gibt es direkt ein interessantes Match zu sehen, denn er tritt gegen niemand anderen an als den damaligen Zweitplatzierten, Ritter Kunz! (das sind Wir :^^
Eine Neuauflage des Finales, wenn man so will, wenn auch mit etwas anderen Teams und Voraussetzungen. Wir starten direkt mit der Aufstellung für Schlachtfeld A, anhand derer Wir den Startbildschirm etwas näher erläutern wollen:

Oben links sieht man die Fürsten, welche hier antreten, mit ihrer jeweiligen Farbe und ihrem Namen, Sie sind bereits in ihre Teams gruppiert, welche Wir nochmal dazu geschrieben haben. Wir werden es für alle Matches so halten, dass ein Team die Farben Rot, orange, gelb und lila trägt, während das andere Team in Blau, Türkis, Grün und Schwarz aufläuft.
Rechts daneben sieht man die Minimap, auf der die Startpositionen dargestellt sind, wie sie von den Mitspielern eingereicht wurden. In der Regel werden Wir zwischen den Schlachtfeldern einen Seitenwechsel vornehmen, d.h. das Team welches auf Schlachtfeld A unten gestartet ist, wird auf B oben starten und umgekehrt.
Mittig links sieht man die Startoptionen. Wenn keine Ereignisse oder Aktionskarten Änderungen verursachen (was hier nicht der Fall ist), dann werden Wir wie gesehen mit normalen Startbedingungen und 8.000 Gold für alle KI-Fürsten ins Spiel gehen.
Dann kurz zur Aufstellung: wie man sieht, gibt es in diesem Match eine Art „schiefe Schlachtordnung“, da der werte Kardinalinfant auf Schlachtfeld A zwei Fürsten aufgestellt hat, Wir hingegen drei. Auf B wird es demzufolge umgekehrt sein. Nun gut, dann wollen Wir mal heraus finden, ob der zahlenmäßige Vorteil hier überwiegt, oder der Wolf (wie so oft in der letzten Saison) alles überlebt.
Hinein ins Spiel! Auf der oberen linken Position startet in rot, für das Team Kardinalinfant… das Schwein, Herzog Truffe!

Rechts neben ihm, unter orangenem Banner startet sein Verbündeter, der Wolf, Herzog Volpe!

Und in der linken unteren Ecke, für das Team Kunz haben wir hier in türkis… Saladin, der Vernünftige!

Auf dem mittleren Position für Team Kunz startet in Blau… der Abt von Kirkbride!

Und schließlich, unten rechts, weit von seinem Artgenossen entfernt haben wir in grün für Team Kunz… das Schwein „Alter Keiler“!
In der Anfangsphase bauen die KIs gemäß ihrer Baureihenfolge alle essentiellen Gebäude für Wirtschaft und Verteidigung auf, aber auch erste Truppen werden rekrutiert und ausgesandt. Die Kampfhandlungen eröffnet hier der Wolf, dem es gar nicht passt, dass der Abt das in der Mitte gelegene Farmland bebaut:

Im September 1182 hat Herzog Truffe seine Burg fertig gestellt, hier einmal dem werten Publikum zur Ansicht:

Hierbei handelt es sich um eine der kleineren Burgen des Schweins, mit 7 Waffenproduktionen (zu erkennen an den grünen Dächern). Positiv hervorzuheben ist, dass das Torhaus nach hinten gerichtet ist, wodurch die Laufwege für die Außenwirtschaft kürzer und besser geschützt sind.
Auch Kunzens Schwein hat seine Burg fertig:

Diese Variante ist etwas größer, mit 10 Waffenproduktionsstätten. Auch hier zeigt das Torhaus nach hinten, und es ist ein zusätzlicher großer Turm vorhanden. Aber wie bei allen Burgen des Schweins ist der umgebende Wall auch hier niedrig und dünn, und kann daher einem ernsthaften Angriff nicht lange stand halten.
In der Mitte der Karte gehen die Scharmützel weiter, und Herzog Truffe schickt die ersten Angriffstruppen aus:

Doch es sind nur sehr wenige Männer, die auch umgehend von Saladins Schützen unter Feuer kommen. Auch im Bild: einige Katapulte des Wolfs. Diese machen dem Abt ganz schön zu schaffen und verursachen einigen Schaden, bis er es schafft, eine Turmballiste aufzubauen:

Diese macht dank Ihrer hohen Reichweite mit den Belagerungswaffen kurzen Prozess.
Da können Wir gleich die fast fertige Burg des Abts zeigen:

Die „Abtei“ hat wie meistens dicke, hohe Mauern und 4 große Türme mit Ballisten darauf. Hinter der Burg gibt es noch einen Wirtschaftshof, der durch einen dünnen Burggraben geschützt wird. Elementarer Bestandteil der Burg ist die Kathedrale, in welcher der Abt die Kampfmönche ausbildet, die seine Primärinfanterie darstellen. (Wer jetzt nach Sekundärinfanterie fragen möchte: es gibt keine
)
Auf der linken Seite startet Saladin gerade seinen ersten Angriff, der jedoch von Herzog Truffe problemlos abgewehrt wird:

Nun rücken zeitgleich die Armeen der beiden Schweine aus, die direkt aneinander vorbei angreifen wollen. Das führt zu einigem Kuddelmuddel in der Mitte der Karte:

Am Ende sind beide Trupps geschwächt…

… und können darum nichts ausrichten.
Es ist nun der Februar 1186, und Wir zeigen einmal die Stärkeübersicht:

Hier kann man sich im Spielverlauf anzeigen lassen, wie die Fürsten gerade dastehen, was Truppenstärke, Füllstand der Schatzkammer und allgemeine Macht angeht. Aktuell sind der Wolf und Saladin noch pleite, da sie noch immer in den Aufbau ihrer Burg investieren. Bei den Schweinen ist die Wirtschaft hingegen schon angelaufen, und der Abt… nun, er tut was er immer tut. Er scheffelt Geld in rauen Mengen.
Normalerweise wäre das etwas Gutes, aber da der Abt nur sehr günstige Truppen einsetzt (Bogenschützen und Mönche), kann er das ganze Geld im Leben nicht ausgeben. Was solls, besser so als andersrum.
Dann hat auch der Wolf seine Burg fertig gestellt, und sie ist so groß, dass sie fast nicht mehr ins Bild passt:

Diese Burg ist ein sehr defensivstarkes Bauwerk mit Pech, Fallen und Burggraben, mehrfachen Wallreihen und vielen gut besetzten Türmen. Sie hat nur wenige Nachteile, zu nennen wäre da die geringe Anzahl von lediglich 5 Waffenproduktionsstätten, was aber durch deren optimale Platzierung wieder ausgeglichen wird. Außerdem gibt es für die Außenwirtschaft nur den Zugang über das Torhaus mit der Zugbrücke, was zu längeren Laufwegen vor allem hinter die Burg führen kann.
Und zum Schluss haben Wir noch die Burg von Saladin, welche als letzte fertig geworden ist:

Diese ist ebenfalls eine starke Festung, und Unserer Meinung nach eine der Top 3 -Burgen in Saladins Repertoire. Ganze 8 große Rundtürme mit Turmgeräten stellen eine ordentliche Feuerkraft dar, welche auch gut zum Gegner hin ausgerichtet ist. Zwischen den Türmen schützt ein Burggraben (im Bild nicht sichtbar) den Wall vor allem, was zu nah heran will. Dazu ist die Burg ziemlich geräumig, fast die gesamten Wirtschaftsgebäude Saladins (und das sind eine Menge!) haben darin Platz.
Wenn man Nachteile suchen möchte, würden Wir hier die beiden kleinen seitlichen Torhäuser erwähnen, welche schnell durchbrochen sind, wenn der Feind einmal bis dahin kommt. Andererseits helfen sie auch, die Wirtschaftswege zu optimieren, solange kein Feind daran anklopft, Außerdem hat Saladin hier recht wenig Feuerwerfer auf den Wällen, was problematisch werden könnte, wenn eine große Truppe gepanzerter Gegner anrückt.
Da Wir gerade von Gepanzerten sprachen: der Wolf hat soeben seine erste Angriffsarmee ausrücken lassen, und auch der Abt (welcher das Ziel des Wolfs ist) rückt ebenso aus. Diesmal gibt es zwar kein Handgemenge, doch beschießt man sich schon ordentlich.


Der Abt will selbst eher dem Schwein ans Leder, und die Männer des Wolfs stehen zu lang auf freiem Feld und werden so von den Ballisten und Bogenschützen des Abts stark dezimiert. Anschließend rückt auch Saladin aus, hier mal im Überblick:

Die Katapulte des Abts haben die dünnen Mauern des Herzogs Truffe schnell geknackt, und die Mönche nutzen die Bresche:


Doch das Schwein hat viele Streitkolbenkämpfer zuhause, welche die Mönche in Nullkommanix zu Hühnerfutter verarbeitet haben.
Saladin hingegen hat sich den Wolf zum Ziel erkoren, und greift so quasi über kreuz mit dem Abt an:

Und nun will auch noch der Alte Keiler mitmischen:

Das führt zu einem kombinierten Angriff von Saladin und dem Keiler auf den Wolf:

Doch die Burg des Wolfs ist stark und letztlich enden alle Angreifer im Hagel aus Pfeilen und Bolzen:

Lediglich die Belagerungsgeräte, die Saladin hinter seinem Angriff aufgefahren hat, machen weiter Druck. Dazu kommt dann noch der Abt, der aber über Kreuz auf Kardinalinfants Schwein losgehen will, was aber seinerseits auch ausrückt:


Da diesmal Truffes Armee im Feld ist, kommen die Mönche bei ihm daheim fast bis zum Bergfried, er kommt also nochmal mit dem Schrecken davon!

Auf der anderen Seite:

Man sieht, dass das Schwein nicht alle Belagerungsgeräte aufbauen konnte (die Zelte stehen noch da). Das liegt daran, dass die Baumeister zuvor von Saladins Schützen abgeschossen wurden, da die Armee des Schweins recht dicht vor seiner Burg vorbei marschiert ist.

Der Rammbock bricht durch das Torhaus des Abts, doch mittlerweile ist nur noch eine Hand voll Soldaten des Schweins übrig, welche nichts mehr ausrichten können:

Die Stärkeübersicht vom Mai 1190:

Wie man sieht, haben alle Fürsten des Teams Kunz ein Geldpolster aufbauen können (der Abt natürlich am meisten). Auf der anderen Seite sieht es nicht so rosig aus. Der Wolf kann zwar gut wirtschaften, aber es hält sich eben so mit seinen Ausgaben die Waage, während Herzog Truffe gerade pleite ist.
Es folgen diverse Einzelangriffe, zuerst vom Alten Keiler auf den Wolf, der nur die äußeren Mauern ankratzt und dazu führt, dass Herzog Volpe seine Fallen erneuern muss.
Danach rückt letzterer seinerseits gegen den Abt vor und kann das Torhaus einrennen, da der Abt aber gerade viele Mönche auf dem Bergfried stehen hatte, bestand keine direkte Gefahr für seine Gesundheit.
(Zur Info für alle Neu-Leser und Mitspieler: die KIs sammeln ihre Angriffstruppen immer auf dem Bergfried. Wenn sie genügend rekrutiert haben, starten sie den Angriff. Alle Truppen auf dem Bergfried helfen natürlich bei der Verteidigung. Also ist eine KI am verwundbarsten, wenn sie selbst gerade angreift bzw. kürzlich angegriffen hat. Wenn sie schon eine große Armee angesammelt hat, ist es dagegen schwer, zum Burgherren zu gelangen, selbst wenn man die Mauern durchbrechen konnte.)
Als nächstes gibt es einen weiteren „Über-Kreuz-Angriff“, wo Abt und Saladin gleichzeitig, aber auf verschiedene Gegner vorrücken. Keiner dieser Angriffe kann durchdringen.
Beim nächsten Angriff des Alten Keilers können Wir die Pechgräben des Herzog Volpe in Aktion erleben:

Man erkennt auch, dass seine Burg schon einige Federn lassen musste, was vor allem am konstanten Beschuss durch Saladins Störgeräte liegt. Hier müssen wir wohl einen Nachteil dieser Burg ergänzen: Es fällt schwer, gegnerische Katapulte gezielt auszuschalten, da die auf der Burg eingesetzten Mangen eher zum breiten Beschuss von Truppenansammlungen geeignet sind.
Die Schlacht wogt nun hin und her, der Wolf kann mit einem Ausfall Saladins Katapulten zerstören und bekommt dadurch eine Atempause. Herzog Truffe greift wieder den Abt an, doch sammelt er sich diesmal noch näher an Saladins Burg:

Das war nix. Macht es der Wolf besser?


Ähhm… jein. Seine Feuerballiste steckt genau die Farmen des Abts in Brand, wo sich seine Truppen sammeln. Das ist eher ungesund.


Er hat genug Truppen, um dem Abt noch einen seiner großen Türme wegzureißen, aber mehr ist diesmal nicht drin. Der Abt ist seiner selbst so sicher, dass er schon für den nächsten Angriff ausrückt, obwohl noch einige Feinde vor seinen Mauern stehen:

Unterdessen bläst der Keiler erneut zum Sturm auf den Wolf:


Doch obwohl einiges an Blechschaden, äh, Steinschaden an der Burg entsteht, fressen sich die Streitkolbenkämpfer letzten Endes wieder an den dicken Mauern fest und werden Mann für Mann abgeschossen.

Nicht weit entfernt:

Stimmt, da war ja was, der Abt ist ja auch ausgerückt! Dieses Mal scheint Herzog Truffe die Menge an Mönchen doch zu beeindrucken:


Wenn man sie auswählt, sieht man dank der Lebensbalken überhaupt erst mal, wie wie viele Mönche sich dort durch die Burg des Schweins wälzen:

Die Armbrustschützen kurbeln was die Arme hergeben, doch es erreichen immer noch beängstigend viele Kuttenträger den Bergfried:

Und so kommt denn das Ende des Herzogs Truffe…

… in Form eines hölzernen Stabes auf‘s Haupt.

Da der Burgherr besiegt wurde, scheidet dieser Fürst nun aus, und seine Burg mitsamt den verbliebenen Truppen wird dem Erdboden gleich gemacht:

Der Abt kommentiert diesen Erfolg auf eine allzu weltliche Art und Weise:

Nun steht der Wolf allein noch für Team Kardinalinfant auf dem Platz, und auch er hat aktuell zu kämpfen denn die Felddominanz kommt von Team Kunz:

Dafür hat der Wolf mittlerweile sein Konto wieder aufgefüllt, über 7.000 Goldstücke werden ihn noch eine Weile durchhalten lassen:

Die Angriffe reißen nicht ab, zuerst kommt Saladin, dessen Kämpfer die linke Seite der Burg des Wolfs schon ordentlich rupfen können…

… und dann kommt der Abt. Obwohl viele seiner Truppen ins Feuer laufen, arbeitet sich der Rest unermüdlich durch die Wälle:

Da viele Türme noch nicht wieder aufgebaut und kaum besetzt sind, hat die ausufernde Wallanlage nun auch viele tote Winkel, die nicht beschossen werden können:

Zum Ende des Jahres 1207 ist das Geldpolster des Wolfs auf Null abgeschmolzen. Ungefähr zur gleichen Zeit hat sich ein letzter verbliebener Mönch bis ins Innere der Burg des Wolfs „durchgenagt“, wo er als Lohn für seine Arbeit direkt eine Pike ins Gesicht bekommt:

Während dieser Zeit rekrutiert der Abt allerdings keine neuen Angriffstruppen, da alle KIs dies erst tun, wenn der aktuelle Angriff vorüber ist (d.h. alle Soldaten der Angriffsarmee tot oder zurück gezogen).
Im Mai 1211 greift Saladin erneut an, mit einer mittlerweile durchaus beträchtlichen Armee:

Er sammelt sich jedoch sehr nah bei seiner Burg, weshalb seine Truppen noch einen etwas längeren Weg vor sich haben. Während sie den zurücklegen, hat sich der Alte Keiler schon in Stellung gebracht, und ist mit seinen flinken Kriegern schneller am Wall als Saladin:


Man sieht, dass Herzog Volpe seine Burg zwar repariert hat, aber auf den Türmen nur wenige Schützen stehen.


Der Wolf zündet nochmal alle Pechgräben an, doch die Menge an arabischen Schwertkämpfern nötigt ihm Respekt ab:


Eine Feuerballiste zündet dann noch die Wohnhäuser vor den Wällen des Wolfs an:

Der Brand greift nicht auf das Burginnere über, doch durch die zerstörten Häuser ist nun noch mehr Wall frei zugänglich und kann attackiert werden.

Der Wolf reißt nochmal einige nicht essentielle Gebäude ab (z.B. die Kirche) um dadurch Gold zu generieren. Mit diesem Gold kauft er Waffen und rekrutiert sozusagen als „letztes Aufgebot“ nochmal alles, was möglich ist. Dann ist der innere Wall zerstört und alle Angreifer wollen sich nun durch diese eine Lücke zwängen. Die Verteidiger eilen ihnen entgegen:

Nun kommt es zu einem der gefürchteten „Knubbel“, wo sich Einheiten in einer Angriffsbewegung auf einem einzigen Fleck beliebig stapeln können. Beim Gegner geschieht das gleiche, und es kämpft Knubbel gegen Knubbel. Das Ergebnis ist oft schwer vorherzusehen und von der Truppenanzahl abhängig, sowie davon, wessen Einheiten schneller stacken.

Es sieht nicht gut aus für den Wolf, die schiere Truppenmasse hat seine Verteidiger weggedrückt und rollt nun auf den Bergfried zu.



Dann muss Herzog Volpe selbst zur Waffe greifen…

… doch es hilft nichts:


Der Wolf ist tot, und Saladin war letztlich sein Richter:

Damit hat das Team von Ritter Kunz auf Schlachtfeld A gesiegt![/]

Es gibt damit zwei „Kills“ auf das Konto von Team Kunz. Der letzte Fürst des Teams Kardinalinfant ist im September 1212 gefallen. Diese Daten könnten noch wichtig werden, falls Kardinalinfants Team auf Schlachtfeld B gewinnt, was aufgrund der asymmetrischen Aufstellung durchaus wahrscheinlich ist.
Aber zuerst zeigen Wir noch die Statistiken (nun ja, zumindest die erste Seite, beim Screenshot der zweiten ist das Spiel abgestürzt :facepalm
:

Was kann man hier nun herauslesen? Wir gehen für alle Neueinsteiger mal von links nach rechts die Spalten durch.
Getötete Truppen: hier hat der Wolf klar die Nase vorn, immerhin hat er viele Angriffswellen mit sehr gutem Abtauschverhältnis abgewehrt.
Verlorene Truppen: Der Abt hat seine Mönche verheizt wie sonst was, aber sie sind ja auch vergleichsweise günstig. Von da kommt auch die Mehrzahl der Kills des Wolfs.
Verdientes Gold: Ein Maß für die Wirtschaftskraft einer KI in der konkreten Partie. Obwohl der Abt die meisten Reserven angehäuft hat, war tatsächlich Saladin der wirtschaftlich stärkste Fürst hier. Er hat das Gold nur eben auch wieder ausgegeben. Der Wolf ist ziemlich abgeschlagen, aber er wurde im Gegensatz zu Saladin auch ständig unter Druck gesetzt, weswegen natürlich die Wirtschaftsleistung leidet.
Nächste 6 Spalten: Produzierte Nahrungsmittel, Holz, Stein, Eisen, Pech, Waffen: Diese Kategorien schlüsseln die Wirtschaft nochmal etwas auf. Man erkennt z.B., dass Saladin vor allem eine riesige Nahrungsproduktion aufgezogen hat, während der Wolf sein Geld eher mit „harten“ Rohstoffen wie Stein verdient.
Maximale Bevölkerung: Ebenfalls ein Maß für den Umfang der Wirtschaft, sollte mit den produzierten Gütern korrelieren.
Angstfaktor: Zeigt, ob der Fürst gute Dinge (Gärten, Statuen) oder böse Dinge (Galgen, Foltergeräte) nutzt, und in welchem Maße. Ein positiver (grüner) Angstfaktor bewirkt, dass die Arbeiter öfter mal ein Päuschen einlegen und die Wirtschaftskraft sinkt. Dafür sind allerdings die Soldaten kampfstärker. Ein böser Angstfaktor (rot) macht das genaue Gegenteil, die Arbeiter schuften härter und die Wirtschaft brummt, aber die Soldaten sind weniger motiviert.
letzte 2 Spalten: Zerstörte Gebäude und verlorene Gebäude: Ziemlich selbsterklärend, allerdings zählen hier keine Wallsegmente dazu sondern nur ganze Gebäude wie Türme, aber auch Farmen, Holzfällerhütten usw.
Unser Fazit: ein hart erkämpfter Sieg, Wir haben zwar gehofft, dass es so kommt, aber nicht in dieser eindeutigen Form. Wir haben keinen Fürsten verloren, was für Uns das „Best-Case“-Szenario war, da der Wolf durchaus in der Lage ist, den Abt oder das Schwein ohne Probleme aus dem Spiel zu nehmen. Hier kam es aber auf das Timing an, denn ab dem Zeitpunkt wo der Wolf für den Abt gefährliche Armeegrößen ausgeschickt hat, war er selbst bereits so stark unter Druck, dass es dann zu nur mehr einem solchen Angriff gereicht hat. Den hat der Abt überlebt, da seine Armee zuhause war. Ist hier das Timing anders, tötet der Wolf den Abt, findet unter dessen Matratze 50.000 Gold und schon nimmt die ganze Partie einen anderen Lauf.
Wir sind gespannt auf Schlachtfeld B, und gehen davon aus, dass Team Kardinalinfant dort die zahlenmäßige Überlegenheit auch in einen Sieg ummünzen kann. Die spannende Frage bleibt aber, wie entscheidend dieser Sieg sein wird, und ob Team Kunz möglicherweise noch einen KI-Fürsten ausschalten kann? Wir werden berichten!
Und nun freuen Wir Uns auf Kommentare und Meinungen zur Eröffnungsschlacht der Liga
Acht Mitstreiter haben sich aufgemacht, um heraus zu finden, wer diesmal zum Herrn der Wüste gekürt werden wird!
Viel Vorbereitung ist hinein geflossen, doch nun geht es tatsächlich los. Schwerter und Krummsäbel werden gezückt, und der Kampf um das heilige Land ist erneut eröffnet!
Und wer anders sollte die neue Saison eröffnen, als der werte Kardinalinfant, Sieger des letzten Turniers und damit amtierender „Herr der Wüste“. Damit gibt es direkt ein interessantes Match zu sehen, denn er tritt gegen niemand anderen an als den damaligen Zweitplatzierten, Ritter Kunz! (das sind Wir :^^
Eine Neuauflage des Finales, wenn man so will, wenn auch mit etwas anderen Teams und Voraussetzungen. Wir starten direkt mit der Aufstellung für Schlachtfeld A, anhand derer Wir den Startbildschirm etwas näher erläutern wollen:

Oben links sieht man die Fürsten, welche hier antreten, mit ihrer jeweiligen Farbe und ihrem Namen, Sie sind bereits in ihre Teams gruppiert, welche Wir nochmal dazu geschrieben haben. Wir werden es für alle Matches so halten, dass ein Team die Farben Rot, orange, gelb und lila trägt, während das andere Team in Blau, Türkis, Grün und Schwarz aufläuft.
Rechts daneben sieht man die Minimap, auf der die Startpositionen dargestellt sind, wie sie von den Mitspielern eingereicht wurden. In der Regel werden Wir zwischen den Schlachtfeldern einen Seitenwechsel vornehmen, d.h. das Team welches auf Schlachtfeld A unten gestartet ist, wird auf B oben starten und umgekehrt.
Mittig links sieht man die Startoptionen. Wenn keine Ereignisse oder Aktionskarten Änderungen verursachen (was hier nicht der Fall ist), dann werden Wir wie gesehen mit normalen Startbedingungen und 8.000 Gold für alle KI-Fürsten ins Spiel gehen.
Dann kurz zur Aufstellung: wie man sieht, gibt es in diesem Match eine Art „schiefe Schlachtordnung“, da der werte Kardinalinfant auf Schlachtfeld A zwei Fürsten aufgestellt hat, Wir hingegen drei. Auf B wird es demzufolge umgekehrt sein. Nun gut, dann wollen Wir mal heraus finden, ob der zahlenmäßige Vorteil hier überwiegt, oder der Wolf (wie so oft in der letzten Saison) alles überlebt.
Hinein ins Spiel! Auf der oberen linken Position startet in rot, für das Team Kardinalinfant… das Schwein, Herzog Truffe!

Rechts neben ihm, unter orangenem Banner startet sein Verbündeter, der Wolf, Herzog Volpe!

Und in der linken unteren Ecke, für das Team Kunz haben wir hier in türkis… Saladin, der Vernünftige!

Auf dem mittleren Position für Team Kunz startet in Blau… der Abt von Kirkbride!

Und schließlich, unten rechts, weit von seinem Artgenossen entfernt haben wir in grün für Team Kunz… das Schwein „Alter Keiler“!
In der Anfangsphase bauen die KIs gemäß ihrer Baureihenfolge alle essentiellen Gebäude für Wirtschaft und Verteidigung auf, aber auch erste Truppen werden rekrutiert und ausgesandt. Die Kampfhandlungen eröffnet hier der Wolf, dem es gar nicht passt, dass der Abt das in der Mitte gelegene Farmland bebaut:

Im September 1182 hat Herzog Truffe seine Burg fertig gestellt, hier einmal dem werten Publikum zur Ansicht:

Hierbei handelt es sich um eine der kleineren Burgen des Schweins, mit 7 Waffenproduktionen (zu erkennen an den grünen Dächern). Positiv hervorzuheben ist, dass das Torhaus nach hinten gerichtet ist, wodurch die Laufwege für die Außenwirtschaft kürzer und besser geschützt sind.
Auch Kunzens Schwein hat seine Burg fertig:

Diese Variante ist etwas größer, mit 10 Waffenproduktionsstätten. Auch hier zeigt das Torhaus nach hinten, und es ist ein zusätzlicher großer Turm vorhanden. Aber wie bei allen Burgen des Schweins ist der umgebende Wall auch hier niedrig und dünn, und kann daher einem ernsthaften Angriff nicht lange stand halten.
In der Mitte der Karte gehen die Scharmützel weiter, und Herzog Truffe schickt die ersten Angriffstruppen aus:

Doch es sind nur sehr wenige Männer, die auch umgehend von Saladins Schützen unter Feuer kommen. Auch im Bild: einige Katapulte des Wolfs. Diese machen dem Abt ganz schön zu schaffen und verursachen einigen Schaden, bis er es schafft, eine Turmballiste aufzubauen:

Diese macht dank Ihrer hohen Reichweite mit den Belagerungswaffen kurzen Prozess.
Da können Wir gleich die fast fertige Burg des Abts zeigen:

Die „Abtei“ hat wie meistens dicke, hohe Mauern und 4 große Türme mit Ballisten darauf. Hinter der Burg gibt es noch einen Wirtschaftshof, der durch einen dünnen Burggraben geschützt wird. Elementarer Bestandteil der Burg ist die Kathedrale, in welcher der Abt die Kampfmönche ausbildet, die seine Primärinfanterie darstellen. (Wer jetzt nach Sekundärinfanterie fragen möchte: es gibt keine
Auf der linken Seite startet Saladin gerade seinen ersten Angriff, der jedoch von Herzog Truffe problemlos abgewehrt wird:

Nun rücken zeitgleich die Armeen der beiden Schweine aus, die direkt aneinander vorbei angreifen wollen. Das führt zu einigem Kuddelmuddel in der Mitte der Karte:

Am Ende sind beide Trupps geschwächt…

… und können darum nichts ausrichten.
Es ist nun der Februar 1186, und Wir zeigen einmal die Stärkeübersicht:

Hier kann man sich im Spielverlauf anzeigen lassen, wie die Fürsten gerade dastehen, was Truppenstärke, Füllstand der Schatzkammer und allgemeine Macht angeht. Aktuell sind der Wolf und Saladin noch pleite, da sie noch immer in den Aufbau ihrer Burg investieren. Bei den Schweinen ist die Wirtschaft hingegen schon angelaufen, und der Abt… nun, er tut was er immer tut. Er scheffelt Geld in rauen Mengen.
Normalerweise wäre das etwas Gutes, aber da der Abt nur sehr günstige Truppen einsetzt (Bogenschützen und Mönche), kann er das ganze Geld im Leben nicht ausgeben. Was solls, besser so als andersrum.
Dann hat auch der Wolf seine Burg fertig gestellt, und sie ist so groß, dass sie fast nicht mehr ins Bild passt:

Diese Burg ist ein sehr defensivstarkes Bauwerk mit Pech, Fallen und Burggraben, mehrfachen Wallreihen und vielen gut besetzten Türmen. Sie hat nur wenige Nachteile, zu nennen wäre da die geringe Anzahl von lediglich 5 Waffenproduktionsstätten, was aber durch deren optimale Platzierung wieder ausgeglichen wird. Außerdem gibt es für die Außenwirtschaft nur den Zugang über das Torhaus mit der Zugbrücke, was zu längeren Laufwegen vor allem hinter die Burg führen kann.
Und zum Schluss haben Wir noch die Burg von Saladin, welche als letzte fertig geworden ist:

Diese ist ebenfalls eine starke Festung, und Unserer Meinung nach eine der Top 3 -Burgen in Saladins Repertoire. Ganze 8 große Rundtürme mit Turmgeräten stellen eine ordentliche Feuerkraft dar, welche auch gut zum Gegner hin ausgerichtet ist. Zwischen den Türmen schützt ein Burggraben (im Bild nicht sichtbar) den Wall vor allem, was zu nah heran will. Dazu ist die Burg ziemlich geräumig, fast die gesamten Wirtschaftsgebäude Saladins (und das sind eine Menge!) haben darin Platz.
Wenn man Nachteile suchen möchte, würden Wir hier die beiden kleinen seitlichen Torhäuser erwähnen, welche schnell durchbrochen sind, wenn der Feind einmal bis dahin kommt. Andererseits helfen sie auch, die Wirtschaftswege zu optimieren, solange kein Feind daran anklopft, Außerdem hat Saladin hier recht wenig Feuerwerfer auf den Wällen, was problematisch werden könnte, wenn eine große Truppe gepanzerter Gegner anrückt.
Da Wir gerade von Gepanzerten sprachen: der Wolf hat soeben seine erste Angriffsarmee ausrücken lassen, und auch der Abt (welcher das Ziel des Wolfs ist) rückt ebenso aus. Diesmal gibt es zwar kein Handgemenge, doch beschießt man sich schon ordentlich.


Der Abt will selbst eher dem Schwein ans Leder, und die Männer des Wolfs stehen zu lang auf freiem Feld und werden so von den Ballisten und Bogenschützen des Abts stark dezimiert. Anschließend rückt auch Saladin aus, hier mal im Überblick:

Die Katapulte des Abts haben die dünnen Mauern des Herzogs Truffe schnell geknackt, und die Mönche nutzen die Bresche:


Doch das Schwein hat viele Streitkolbenkämpfer zuhause, welche die Mönche in Nullkommanix zu Hühnerfutter verarbeitet haben.
Saladin hingegen hat sich den Wolf zum Ziel erkoren, und greift so quasi über kreuz mit dem Abt an:

Und nun will auch noch der Alte Keiler mitmischen:

Das führt zu einem kombinierten Angriff von Saladin und dem Keiler auf den Wolf:

Doch die Burg des Wolfs ist stark und letztlich enden alle Angreifer im Hagel aus Pfeilen und Bolzen:

Lediglich die Belagerungsgeräte, die Saladin hinter seinem Angriff aufgefahren hat, machen weiter Druck. Dazu kommt dann noch der Abt, der aber über Kreuz auf Kardinalinfants Schwein losgehen will, was aber seinerseits auch ausrückt:


Da diesmal Truffes Armee im Feld ist, kommen die Mönche bei ihm daheim fast bis zum Bergfried, er kommt also nochmal mit dem Schrecken davon!

Auf der anderen Seite:

Man sieht, dass das Schwein nicht alle Belagerungsgeräte aufbauen konnte (die Zelte stehen noch da). Das liegt daran, dass die Baumeister zuvor von Saladins Schützen abgeschossen wurden, da die Armee des Schweins recht dicht vor seiner Burg vorbei marschiert ist.

Der Rammbock bricht durch das Torhaus des Abts, doch mittlerweile ist nur noch eine Hand voll Soldaten des Schweins übrig, welche nichts mehr ausrichten können:

Die Stärkeübersicht vom Mai 1190:

Wie man sieht, haben alle Fürsten des Teams Kunz ein Geldpolster aufbauen können (der Abt natürlich am meisten). Auf der anderen Seite sieht es nicht so rosig aus. Der Wolf kann zwar gut wirtschaften, aber es hält sich eben so mit seinen Ausgaben die Waage, während Herzog Truffe gerade pleite ist.
Es folgen diverse Einzelangriffe, zuerst vom Alten Keiler auf den Wolf, der nur die äußeren Mauern ankratzt und dazu führt, dass Herzog Volpe seine Fallen erneuern muss.
Danach rückt letzterer seinerseits gegen den Abt vor und kann das Torhaus einrennen, da der Abt aber gerade viele Mönche auf dem Bergfried stehen hatte, bestand keine direkte Gefahr für seine Gesundheit.
(Zur Info für alle Neu-Leser und Mitspieler: die KIs sammeln ihre Angriffstruppen immer auf dem Bergfried. Wenn sie genügend rekrutiert haben, starten sie den Angriff. Alle Truppen auf dem Bergfried helfen natürlich bei der Verteidigung. Also ist eine KI am verwundbarsten, wenn sie selbst gerade angreift bzw. kürzlich angegriffen hat. Wenn sie schon eine große Armee angesammelt hat, ist es dagegen schwer, zum Burgherren zu gelangen, selbst wenn man die Mauern durchbrechen konnte.)
Als nächstes gibt es einen weiteren „Über-Kreuz-Angriff“, wo Abt und Saladin gleichzeitig, aber auf verschiedene Gegner vorrücken. Keiner dieser Angriffe kann durchdringen.
Beim nächsten Angriff des Alten Keilers können Wir die Pechgräben des Herzog Volpe in Aktion erleben:

Man erkennt auch, dass seine Burg schon einige Federn lassen musste, was vor allem am konstanten Beschuss durch Saladins Störgeräte liegt. Hier müssen wir wohl einen Nachteil dieser Burg ergänzen: Es fällt schwer, gegnerische Katapulte gezielt auszuschalten, da die auf der Burg eingesetzten Mangen eher zum breiten Beschuss von Truppenansammlungen geeignet sind.
Die Schlacht wogt nun hin und her, der Wolf kann mit einem Ausfall Saladins Katapulten zerstören und bekommt dadurch eine Atempause. Herzog Truffe greift wieder den Abt an, doch sammelt er sich diesmal noch näher an Saladins Burg:

Das war nix. Macht es der Wolf besser?


Ähhm… jein. Seine Feuerballiste steckt genau die Farmen des Abts in Brand, wo sich seine Truppen sammeln. Das ist eher ungesund.


Er hat genug Truppen, um dem Abt noch einen seiner großen Türme wegzureißen, aber mehr ist diesmal nicht drin. Der Abt ist seiner selbst so sicher, dass er schon für den nächsten Angriff ausrückt, obwohl noch einige Feinde vor seinen Mauern stehen:

Unterdessen bläst der Keiler erneut zum Sturm auf den Wolf:


Doch obwohl einiges an Blechschaden, äh, Steinschaden an der Burg entsteht, fressen sich die Streitkolbenkämpfer letzten Endes wieder an den dicken Mauern fest und werden Mann für Mann abgeschossen.

Nicht weit entfernt:

Stimmt, da war ja was, der Abt ist ja auch ausgerückt! Dieses Mal scheint Herzog Truffe die Menge an Mönchen doch zu beeindrucken:


Wenn man sie auswählt, sieht man dank der Lebensbalken überhaupt erst mal, wie wie viele Mönche sich dort durch die Burg des Schweins wälzen:

Die Armbrustschützen kurbeln was die Arme hergeben, doch es erreichen immer noch beängstigend viele Kuttenträger den Bergfried:

Und so kommt denn das Ende des Herzogs Truffe…

… in Form eines hölzernen Stabes auf‘s Haupt.

Da der Burgherr besiegt wurde, scheidet dieser Fürst nun aus, und seine Burg mitsamt den verbliebenen Truppen wird dem Erdboden gleich gemacht:

Der Abt kommentiert diesen Erfolg auf eine allzu weltliche Art und Weise:

Nun steht der Wolf allein noch für Team Kardinalinfant auf dem Platz, und auch er hat aktuell zu kämpfen denn die Felddominanz kommt von Team Kunz:

Dafür hat der Wolf mittlerweile sein Konto wieder aufgefüllt, über 7.000 Goldstücke werden ihn noch eine Weile durchhalten lassen:

Die Angriffe reißen nicht ab, zuerst kommt Saladin, dessen Kämpfer die linke Seite der Burg des Wolfs schon ordentlich rupfen können…

… und dann kommt der Abt. Obwohl viele seiner Truppen ins Feuer laufen, arbeitet sich der Rest unermüdlich durch die Wälle:

Da viele Türme noch nicht wieder aufgebaut und kaum besetzt sind, hat die ausufernde Wallanlage nun auch viele tote Winkel, die nicht beschossen werden können:

Zum Ende des Jahres 1207 ist das Geldpolster des Wolfs auf Null abgeschmolzen. Ungefähr zur gleichen Zeit hat sich ein letzter verbliebener Mönch bis ins Innere der Burg des Wolfs „durchgenagt“, wo er als Lohn für seine Arbeit direkt eine Pike ins Gesicht bekommt:

Während dieser Zeit rekrutiert der Abt allerdings keine neuen Angriffstruppen, da alle KIs dies erst tun, wenn der aktuelle Angriff vorüber ist (d.h. alle Soldaten der Angriffsarmee tot oder zurück gezogen).
Im Mai 1211 greift Saladin erneut an, mit einer mittlerweile durchaus beträchtlichen Armee:

Er sammelt sich jedoch sehr nah bei seiner Burg, weshalb seine Truppen noch einen etwas längeren Weg vor sich haben. Während sie den zurücklegen, hat sich der Alte Keiler schon in Stellung gebracht, und ist mit seinen flinken Kriegern schneller am Wall als Saladin:


Man sieht, dass Herzog Volpe seine Burg zwar repariert hat, aber auf den Türmen nur wenige Schützen stehen.


Der Wolf zündet nochmal alle Pechgräben an, doch die Menge an arabischen Schwertkämpfern nötigt ihm Respekt ab:


Eine Feuerballiste zündet dann noch die Wohnhäuser vor den Wällen des Wolfs an:

Der Brand greift nicht auf das Burginnere über, doch durch die zerstörten Häuser ist nun noch mehr Wall frei zugänglich und kann attackiert werden.

Der Wolf reißt nochmal einige nicht essentielle Gebäude ab (z.B. die Kirche) um dadurch Gold zu generieren. Mit diesem Gold kauft er Waffen und rekrutiert sozusagen als „letztes Aufgebot“ nochmal alles, was möglich ist. Dann ist der innere Wall zerstört und alle Angreifer wollen sich nun durch diese eine Lücke zwängen. Die Verteidiger eilen ihnen entgegen:

Nun kommt es zu einem der gefürchteten „Knubbel“, wo sich Einheiten in einer Angriffsbewegung auf einem einzigen Fleck beliebig stapeln können. Beim Gegner geschieht das gleiche, und es kämpft Knubbel gegen Knubbel. Das Ergebnis ist oft schwer vorherzusehen und von der Truppenanzahl abhängig, sowie davon, wessen Einheiten schneller stacken.

Es sieht nicht gut aus für den Wolf, die schiere Truppenmasse hat seine Verteidiger weggedrückt und rollt nun auf den Bergfried zu.



Dann muss Herzog Volpe selbst zur Waffe greifen…

… doch es hilft nichts:


Der Wolf ist tot, und Saladin war letztlich sein Richter:

Damit hat das Team von Ritter Kunz auf Schlachtfeld A gesiegt![/]

Es gibt damit zwei „Kills“ auf das Konto von Team Kunz. Der letzte Fürst des Teams Kardinalinfant ist im September 1212 gefallen. Diese Daten könnten noch wichtig werden, falls Kardinalinfants Team auf Schlachtfeld B gewinnt, was aufgrund der asymmetrischen Aufstellung durchaus wahrscheinlich ist.
Aber zuerst zeigen Wir noch die Statistiken (nun ja, zumindest die erste Seite, beim Screenshot der zweiten ist das Spiel abgestürzt :facepalm

Was kann man hier nun herauslesen? Wir gehen für alle Neueinsteiger mal von links nach rechts die Spalten durch.
Getötete Truppen: hier hat der Wolf klar die Nase vorn, immerhin hat er viele Angriffswellen mit sehr gutem Abtauschverhältnis abgewehrt.
Verlorene Truppen: Der Abt hat seine Mönche verheizt wie sonst was, aber sie sind ja auch vergleichsweise günstig. Von da kommt auch die Mehrzahl der Kills des Wolfs.
Verdientes Gold: Ein Maß für die Wirtschaftskraft einer KI in der konkreten Partie. Obwohl der Abt die meisten Reserven angehäuft hat, war tatsächlich Saladin der wirtschaftlich stärkste Fürst hier. Er hat das Gold nur eben auch wieder ausgegeben. Der Wolf ist ziemlich abgeschlagen, aber er wurde im Gegensatz zu Saladin auch ständig unter Druck gesetzt, weswegen natürlich die Wirtschaftsleistung leidet.
Nächste 6 Spalten: Produzierte Nahrungsmittel, Holz, Stein, Eisen, Pech, Waffen: Diese Kategorien schlüsseln die Wirtschaft nochmal etwas auf. Man erkennt z.B., dass Saladin vor allem eine riesige Nahrungsproduktion aufgezogen hat, während der Wolf sein Geld eher mit „harten“ Rohstoffen wie Stein verdient.
Maximale Bevölkerung: Ebenfalls ein Maß für den Umfang der Wirtschaft, sollte mit den produzierten Gütern korrelieren.
Angstfaktor: Zeigt, ob der Fürst gute Dinge (Gärten, Statuen) oder böse Dinge (Galgen, Foltergeräte) nutzt, und in welchem Maße. Ein positiver (grüner) Angstfaktor bewirkt, dass die Arbeiter öfter mal ein Päuschen einlegen und die Wirtschaftskraft sinkt. Dafür sind allerdings die Soldaten kampfstärker. Ein böser Angstfaktor (rot) macht das genaue Gegenteil, die Arbeiter schuften härter und die Wirtschaft brummt, aber die Soldaten sind weniger motiviert.
letzte 2 Spalten: Zerstörte Gebäude und verlorene Gebäude: Ziemlich selbsterklärend, allerdings zählen hier keine Wallsegmente dazu sondern nur ganze Gebäude wie Türme, aber auch Farmen, Holzfällerhütten usw.
Unser Fazit: ein hart erkämpfter Sieg, Wir haben zwar gehofft, dass es so kommt, aber nicht in dieser eindeutigen Form. Wir haben keinen Fürsten verloren, was für Uns das „Best-Case“-Szenario war, da der Wolf durchaus in der Lage ist, den Abt oder das Schwein ohne Probleme aus dem Spiel zu nehmen. Hier kam es aber auf das Timing an, denn ab dem Zeitpunkt wo der Wolf für den Abt gefährliche Armeegrößen ausgeschickt hat, war er selbst bereits so stark unter Druck, dass es dann zu nur mehr einem solchen Angriff gereicht hat. Den hat der Abt überlebt, da seine Armee zuhause war. Ist hier das Timing anders, tötet der Wolf den Abt, findet unter dessen Matratze 50.000 Gold und schon nimmt die ganze Partie einen anderen Lauf.
Wir sind gespannt auf Schlachtfeld B, und gehen davon aus, dass Team Kardinalinfant dort die zahlenmäßige Überlegenheit auch in einen Sieg ummünzen kann. Die spannende Frage bleibt aber, wie entscheidend dieser Sieg sein wird, und ob Team Kunz möglicherweise noch einen KI-Fürsten ausschalten kann? Wir werden berichten!
Und nun freuen Wir Uns auf Kommentare und Meinungen zur Eröffnungsschlacht der Liga
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ritter Kunz für den Beitrag (Insgesamt 8):
- preusse, deltadagger, Oerty, Bigfish, Witold Pilecki, Komischer Kunde, Kardinalinfant, hohe_Berge
- Bewertung: 17.02%
Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.
Archiv der Kunz'schen Schriften
Archiv der Kunz'schen Schriften
- deltadagger
- Beiträge: 8500
- Registriert: Fr 24.05.2013, 22:17
- Hat sich bedankt: 12194 Mal
- Danksagung erhalten: 11095 Mal
+3
Sehr interessante Schlacht!
Saladin + Abt scheint gut zu sein.
Edit:
Die Turnierkarte ermöglicht der KI (na, ja
) tatsächlich so was wie kombinierte Angriffe von Verbündeten.
Eine sehr offensivfreudige Karte - dickes Lob dafür!!
Die Verluste der Armbrustschützen beim Wolf wurden hauptsächlich durch die berittenen des Saladin verursacht?
Saladin + Abt scheint gut zu sein.
Edit:
Die Turnierkarte ermöglicht der KI (na, ja
Eine sehr offensivfreudige Karte - dickes Lob dafür!!
Die Verluste der Armbrustschützen beim Wolf wurden hauptsächlich durch die berittenen des Saladin verursacht?
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
Sitting Bull
Sitting Bull
- Witold Pilecki
- Rang 17
- Beiträge: 6969
- Registriert: Fr 20.04.2018, 14:45
- Hat sich bedankt: 20345 Mal
- Danksagung erhalten: 7045 Mal
+3
Uffz.... das muss in der Magengrube schmerzen, den Wolf so untergehen zu sehen. Zum Glück ist es nicht unsere Magengrube. 
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Witold Pilecki für den Beitrag (Insgesamt 2):
- deltadagger, Bigfish
- Bewertung: 4.26%
- deltadagger
- Beiträge: 8500
- Registriert: Fr 24.05.2013, 22:17
- Hat sich bedankt: 12194 Mal
- Danksagung erhalten: 11095 Mal
+3
Für unsere erste Sparringbegegnung habt ihr auch den begnadeten Saladin am Start.Wir sind gespannt, ob ihr diesen mit dem Wolf zusammenspannt (als unbesiegbares Dreamteam) oder ob ihr die zwei Stärksten aus euerer Riege in die zwei Teams aufteilt.Ein Duell Wolf-Wolf wird wohl jener entscheiden, der den besseren Co-Ritter zur Seite stellt.Witold Pilecki hat geschrieben:Uffz.... das muss in der Magengrube schmerzen, den Wolf so untergehen zu sehen. Zum Glück ist es nicht unsere Magengrube.![]()
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
Sitting Bull
Sitting Bull
-
Komischer Kunde
- Rang 16
- Beiträge: 4601
- Registriert: Fr 31.03.2006, 12:00
- Hat sich bedankt: 12317 Mal
- Danksagung erhalten: 2113 Mal
+1
- Witold Pilecki
- Rang 17
- Beiträge: 6969
- Registriert: Fr 20.04.2018, 14:45
- Hat sich bedankt: 20345 Mal
- Danksagung erhalten: 7045 Mal
+3
Wir stellen die Schwergewichte in dieser Partie getrennt auf. Treffen die Wölfe aufeinander, hoffen wir auf ein Unentschieden und einen Sieg auf dem anderen Feld. Andernfalls hoffen wir auf ein glattes 2:0. 
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Witold Pilecki für den Beitrag:
- deltadagger
- Bewertung: 2.13%
- deltadagger
- Beiträge: 8500
- Registriert: Fr 24.05.2013, 22:17
- Hat sich bedankt: 12194 Mal
- Danksagung erhalten: 11095 Mal
+3
Wir beide verfolgen wohl ein und dieselbe StrategieWitold Pilecki hat geschrieben:Wir stellen die Schwergewichte in dieser Partie getrennt auf. Treffen die Wölfe aufeinander, hoffen wir auf ein Unentschieden und einen Sieg auf dem anderen Feld. Andernfalls hoffen wir auf ein glattes 2:0.![]()
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
Sitting Bull
Sitting Bull
- Witold Pilecki
- Rang 17
- Beiträge: 6969
- Registriert: Fr 20.04.2018, 14:45
- Hat sich bedankt: 20345 Mal
- Danksagung erhalten: 7045 Mal
+3
Wir wollen uns noch für die detaillierte Berichterstattung bedanken (da wir euch nicht reppen können, edler Ritter Kunz). Wir lesen und sehen die Berichte gerne.
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Witold Pilecki für den Beitrag (Insgesamt 2):
- Ritter Kunz, deltadagger
- Bewertung: 4.26%
- preusse
- Beiträge: 8184
- Registriert: Fr 19.04.2002, 12:00
- Hat sich bedankt: 10114 Mal
- Danksagung erhalten: 6636 Mal
+16
Gibt es irgendein Boni für die Tabelle-Meisterschaft wenn man KI-Fürsten ausschaltet?Ritter Kunz hat geschrieben:Wir sind gespannt auf Schlachtfeld B, und gehen davon aus, dass Team Kardinalinfant dort die zahlenmäßige Überlegenheit auch in einen Sieg ummünzen kann. Die spannende Frage bleibt aber, wie entscheidend dieser Sieg sein wird, und ob Team Kunz möglicherweise noch einen KI-Fürsten ausschalten kann? Wir werden berichten!
Danke für den tollen, detaillierten Bericht. Muss eine Menge Arbeit machen!
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor preusse für den Beitrag:
- deltadagger
- Bewertung: 2.13%
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
- Ritter Kunz
- Rang 15
- Beiträge: 2909
- Registriert: Do 28.07.2016, 16:32
- Hat sich bedankt: 6972 Mal
- Danksagung erhalten: 3851 Mal
+6
Wir freuen Uns, dass es Anklang findet 
eines dieser Kriterien ist dann die Anzahl Kills, d.h. das Team, welches mehr feindliche Fürsten ausgeschaltet hat, hätte dann den Gesamtsieg errungen. Herrscht dort auch Gleichstand, dann geht es drum, wer sein Schlachtfeld schneller gewinnen konnte.
Also ja, das ist für die Tabelle durchaus wichtig
Es gibt für ein Match ja 3 mögliche Punkte zu gewinnen. Einen pro Sieg auf Schlachteld A und/oder B, und einen für den Gesamtsieg. Für eben diesen müssen ggf. weitere Kriterien heran gezogen werden, falls jeder Spieler je ein Schlachtfeld gewinnt.preusse hat geschrieben:Gibt es irgendein Boni für die Tabelle-Meisterschaft wenn man KI-Fürsten ausschaltet?
eines dieser Kriterien ist dann die Anzahl Kills, d.h. das Team, welches mehr feindliche Fürsten ausgeschaltet hat, hätte dann den Gesamtsieg errungen. Herrscht dort auch Gleichstand, dann geht es drum, wer sein Schlachtfeld schneller gewinnen konnte.
Also ja, das ist für die Tabelle durchaus wichtig
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ritter Kunz für den Beitrag (Insgesamt 3):
- deltadagger, Bigfish, preusse
- Bewertung: 6.38%
Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.
Archiv der Kunz'schen Schriften
Archiv der Kunz'schen Schriften
- Kardinalinfant
- Rang 19
- Beiträge: 10521
- Registriert: Mi 14.06.2006, 08:21
- Hat sich bedankt: 6609 Mal
- Danksagung erhalten: 9637 Mal
+4
Um mit der Ratte zu starten:
„Ahaaa! Meine stümperhaften Truppen, haben - einfach - meinen - Plan nicht verstanden. Ahaaa!“
In der Tat, das ist suboptimal gelaufen. Wir hatten vor der Partie länger hin und her überlegt, wie Wir aufstellen wollen. Letztlich meinen Wir, an sich ganz gut (wenn auch nicht ideal) aufgestellt zu haben, was die Wahl Unserer Fürsten/Partie angeht, aber dann ein wenig Pech gehabt zu haben:
Zum einen, was die exakte Platzierung auf dem Spielfeld angeht:
Steht nicht der Abt beim werten Ritter Kunz in der Mitte, sondern das Schwein, dann richten sich die Angriffe Unseres Wolfs gegen das Schwein und das kann Angriffe deutlich schlechter ab (wie man hier auch gesehen hat). In dem Fall wäre es deutlich wahrscheinlicher gewesen, dass Wir einen Gegner mitgenommen hätten.
Zum Zweiten mit der Burg des Wolfs. Die ist hier tatsächlich schlecht gewählt, weil vergleichsweise anfällig für Beschuss und dabei vergleichsweise wenig Verteidigungsstark gegen vorbeiziehende Gegner (der Abt musste ja am Wolf vorbei für seine Angriffe auf das Schwein).
Zum Dritten, dass die Angriffe, die Unsere Fürsten gefahren haben relativ schlecht koordiniert waren und sich Unsere Truppen im Hagel gegnerischer Schützen gesammelt haben und daher nicht durchschlagen konnten.
Zum Vierten: Insbesondere der Abt, ein Stück weit aber auch Saladin sind "Tagesformtiere" und hier hatten sowohl Saladin, als auch der Abt des werten Ritter Kunz eine ausgemacht gute Tagesform.
Hätten Wir bei anderem Verlauf obiger Punkte gewinnen können? Ja, aber eher mit viel Glück, drei Gegner, davon ein richtig starker und keiner davon ganz schlecht wären vermutlich in der Mehrzahl der Fälle zu viel für Unsere beiden Fürsten gewesen. Aber was schon drin gewesen wäre, wäre - bei anderer Aufstellung - das Schwein des werten Ritter Kunz mitzunehmen oder aber (dann bei anderer Burg des Wolfs) sehr viel länger durchzuhalten, womit Wir in beiden Fällen für die Rückpartie eine bessere Aussicht auf den Gesamtsieg gehabt hätten.
Apropos Rückpartie: Wie sieht es da aus? Wir haben hier den Wazir, den Abt und die Schlange gegen die Schlange des werten Ritter Kunz und seinen Emir antreten. Kürzt man (was natürlich deutlich vereinfacht ist) die beiden Schlangen aus der Gleichung heraus, haben Wir Wazir und Abt gegen den gegnerischen Emir. Wir lehnen Uns aus dem Fenster: Dass Wir auch diese Partei verlieren halten Wir für sehr unwahrscheinlich (wenn auch nicht ausgeschlossen). Wir sehen Wazir und Emir in Etwa auf Augenhöhe (mit Defensivvorteilen beim Emir und Offensivvorteilen beim Wazir), aber der Abt kommt halt auch noch dazu. Da wären Wir allerdings wieder beim oben angesprochenen Punkt Tagesform. Ist der Abt schlecht drauf, kann das alles anders verlaufen. Worauf hoffen Wir im Rückspiel: Die gegnerische Schlange (auf die sich an sich von Partiebeginn an die geballte Offensivkraft aller Unserer drei Fürsten richten müsste) knickt sehr früh ein und dann kann der Emir allen drei Gegnern zugleich nicht lange widerstehen, zumal Abt und Schlange mit Belagerungsgeräten aufwarten, was dem Emir nicht lange gut tun dürfte. Umgekehrt kommt der Emir nicht dazu, zu viele Offensiven auf den (davon gehen Wir aus) Abt zu starten, so dass seine Angriffe nicht ausreichen, um irgendwann durchzuschlagen. Geht der Plan auf, ist der Gesamtsieg für Uns noch drin, bricht ein Stein aus der Mauer (die Schlange des Gegners hält zu lange durch, der Emir entwickelt genug Kraft, den Abt vom Feld zu nehmen) nicht mehr, dennoch hoffen Wir dann auf zumindest einen Punkt. Und um es klar zu sagen: Gegen den werten Ritter Kunz kann man durchaus verlieren und Wir werden auch nicht der Letzte sein, dem das passieren würde.
An dieser Stelle herzlichen Dank werter Ritter Kunz für die umfassende und aufwendige (wie gewohnt!!!) Darstellung der Partie.
Wir schließen angesichts der schmerzlichen Hinspielniederlage mit dem Wolf:
„Dafür werde ich mich rächen!“
„Ahaaa! Meine stümperhaften Truppen, haben - einfach - meinen - Plan nicht verstanden. Ahaaa!“
In der Tat, das ist suboptimal gelaufen. Wir hatten vor der Partie länger hin und her überlegt, wie Wir aufstellen wollen. Letztlich meinen Wir, an sich ganz gut (wenn auch nicht ideal) aufgestellt zu haben, was die Wahl Unserer Fürsten/Partie angeht, aber dann ein wenig Pech gehabt zu haben:
Zum einen, was die exakte Platzierung auf dem Spielfeld angeht:
Steht nicht der Abt beim werten Ritter Kunz in der Mitte, sondern das Schwein, dann richten sich die Angriffe Unseres Wolfs gegen das Schwein und das kann Angriffe deutlich schlechter ab (wie man hier auch gesehen hat). In dem Fall wäre es deutlich wahrscheinlicher gewesen, dass Wir einen Gegner mitgenommen hätten.
Zum Zweiten mit der Burg des Wolfs. Die ist hier tatsächlich schlecht gewählt, weil vergleichsweise anfällig für Beschuss und dabei vergleichsweise wenig Verteidigungsstark gegen vorbeiziehende Gegner (der Abt musste ja am Wolf vorbei für seine Angriffe auf das Schwein).
Zum Dritten, dass die Angriffe, die Unsere Fürsten gefahren haben relativ schlecht koordiniert waren und sich Unsere Truppen im Hagel gegnerischer Schützen gesammelt haben und daher nicht durchschlagen konnten.
Zum Vierten: Insbesondere der Abt, ein Stück weit aber auch Saladin sind "Tagesformtiere" und hier hatten sowohl Saladin, als auch der Abt des werten Ritter Kunz eine ausgemacht gute Tagesform.
Hätten Wir bei anderem Verlauf obiger Punkte gewinnen können? Ja, aber eher mit viel Glück, drei Gegner, davon ein richtig starker und keiner davon ganz schlecht wären vermutlich in der Mehrzahl der Fälle zu viel für Unsere beiden Fürsten gewesen. Aber was schon drin gewesen wäre, wäre - bei anderer Aufstellung - das Schwein des werten Ritter Kunz mitzunehmen oder aber (dann bei anderer Burg des Wolfs) sehr viel länger durchzuhalten, womit Wir in beiden Fällen für die Rückpartie eine bessere Aussicht auf den Gesamtsieg gehabt hätten.
Apropos Rückpartie: Wie sieht es da aus? Wir haben hier den Wazir, den Abt und die Schlange gegen die Schlange des werten Ritter Kunz und seinen Emir antreten. Kürzt man (was natürlich deutlich vereinfacht ist) die beiden Schlangen aus der Gleichung heraus, haben Wir Wazir und Abt gegen den gegnerischen Emir. Wir lehnen Uns aus dem Fenster: Dass Wir auch diese Partei verlieren halten Wir für sehr unwahrscheinlich (wenn auch nicht ausgeschlossen). Wir sehen Wazir und Emir in Etwa auf Augenhöhe (mit Defensivvorteilen beim Emir und Offensivvorteilen beim Wazir), aber der Abt kommt halt auch noch dazu. Da wären Wir allerdings wieder beim oben angesprochenen Punkt Tagesform. Ist der Abt schlecht drauf, kann das alles anders verlaufen. Worauf hoffen Wir im Rückspiel: Die gegnerische Schlange (auf die sich an sich von Partiebeginn an die geballte Offensivkraft aller Unserer drei Fürsten richten müsste) knickt sehr früh ein und dann kann der Emir allen drei Gegnern zugleich nicht lange widerstehen, zumal Abt und Schlange mit Belagerungsgeräten aufwarten, was dem Emir nicht lange gut tun dürfte. Umgekehrt kommt der Emir nicht dazu, zu viele Offensiven auf den (davon gehen Wir aus) Abt zu starten, so dass seine Angriffe nicht ausreichen, um irgendwann durchzuschlagen. Geht der Plan auf, ist der Gesamtsieg für Uns noch drin, bricht ein Stein aus der Mauer (die Schlange des Gegners hält zu lange durch, der Emir entwickelt genug Kraft, den Abt vom Feld zu nehmen) nicht mehr, dennoch hoffen Wir dann auf zumindest einen Punkt. Und um es klar zu sagen: Gegen den werten Ritter Kunz kann man durchaus verlieren und Wir werden auch nicht der Letzte sein, dem das passieren würde.
An dieser Stelle herzlichen Dank werter Ritter Kunz für die umfassende und aufwendige (wie gewohnt!!!) Darstellung der Partie.
Wir schließen angesichts der schmerzlichen Hinspielniederlage mit dem Wolf:
„Dafür werde ich mich rächen!“
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kardinalinfant für den Beitrag (Insgesamt 7):
- deltadagger, Witold Pilecki, Ritter Kunz, Bigfish, Komischer Kunde, preusse, suo
- Bewertung: 14.89%
Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
- Ritter Kunz
- Rang 15
- Beiträge: 2909
- Registriert: Do 28.07.2016, 16:32
- Hat sich bedankt: 6972 Mal
- Danksagung erhalten: 3851 Mal
+6
Ah, den Kommentar hatten Wir übersehen, mea culpa.deltadagger hat geschrieben:Die Verluste der Armbrustschützen beim Wolf wurden hauptsächlich durch die berittenen des Saladin verursacht?
Es war ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Wenn ein Turm zerstört wird, gehen (meistens) auch die darauf befindlichen Schützen hopps. Das Rekrutierungsschema der Ki sorgt dafür, dass nicht sofort wieder die Maximalbesatzung hergestellt wird, das braucht etwas Zeit. Und wenn dann die berittenen Bogenschützen (und andere Schützentrupps) noch reinhalten, machen die 2-3 Mannen auf den Zinnen leider keine gute Figur mehr. Auf dem Bergfried standen ja bis zuletzt noch gut Armbrustschützen, aber die konnten auf die Angreifer an den Wällen eben nicht wirken, sondern erst, als der Durchbruch schon da war. Und da war es zu spät.
Gern, Wir müssen mal sehen wie lange Wir die detaillierte Aufarbeitung beibehalaten können, aber mindestens den ersten Spieltag wollen Wir so durchziehen.Kardinalinfant hat geschrieben: An dieser Stelle herzlichen Dank werter Ritter Kunz für die umfassende und aufwendige (wie gewohnt!!!) Darstellung der Partie.
Wir schließen angesichts der schmerzlichen Hinspielniederlage mit dem Wolf:
„Dafür werde ich mich rächen!“
Schlachtfeld B ist schon ausgespielt, nur der Bericht will noch verfasst werden
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ritter Kunz für den Beitrag (Insgesamt 4):
- Bigfish, deltadagger, Oerty, Witold Pilecki
- Bewertung: 8.51%
Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.
Archiv der Kunz'schen Schriften
Archiv der Kunz'schen Schriften
- Ritter Kunz
- Rang 15
- Beiträge: 2909
- Registriert: Do 28.07.2016, 16:32
- Hat sich bedankt: 6972 Mal
- Danksagung erhalten: 3851 Mal
+6
Weiter geht es mit Schlachtfeld B des Eröffnungsmatches! Die Aufstellungsmöglichkeiten wurden ja schon angeschnitten, hier sehen wir nun, wie die Teams tatsächlich antreten:

Kardinalinfats Fürsten starten diesmal auf der unteren Seite, und Kunzens Kreiger auf der oberen. Wenn Wir die Aufstellung so sehen, halten Wir einen Sieg Unseres Teams quasi für fast ausgeschlossen. Der werte Kardinalinfant hat hier drei Fürsten zusammen gezogen, die sich stets den schwächsten Gegner als Ziel heraussuchen, was eine tödliche Kombination sein kann.
Nun denn, hinein ins Spiel! Auf der Oberen linken Position startet in türkis für Ritter Kunz… Emir Najid!

Oben mittig startet sein Verbündeter, in Blau, verspritzt sein Gift für Team Kunz, es ist… die Schlange, Herzog Vipertooth!

Sein entfernter Verwandter tritt lieber für Kardinalinfant an, in orange auf unten links startet… die Schlange, Herzog Beauregard!

Dem nächsten Fürsten kommt man besser nicht in die Quere, gleiches Team oder nicht, in der Mitte lässt seiner Wut freien Lauf… Wazir, der Schreckliche!

Und schließlich, last but not least, rechts unten startet in rot, auch er will eines Tages Kardinal werden… der Abt von Stirling!

Und es geht direkt mit der Action los, der Wazir drückt mit dem Startgold direkt eine Gruppe berittener Bogenschützen raus, die er auf Kunzens Schlange loslässt. Ja, Wir meinen den KI-Fürst

Dessen Burg ist an entscheidenden Stellen noch offen, nämlich dort, wo der Burggraben hin soll. Die Reiter stören die frühe Wirtschaft erheblich und können erst mit einem beherzten Ausfall der Lanzenträger gestoppt werden:

Sobald diese Gruppe tot ist, rekrutiert der Wazir sofort eine neue, so dass sein Start-Gold bereits nach kurzer Zeit erschöpft ist. Dafür fangen diese Schützen dann einen Großteil von Herzog Vipertooths erstem Angriff ab, der auf den Abt zielt:

Die verbleibenden Soldaten schaffen es zwar, über die mitgeführten Leitern die Wälle des Abtes zu erklettern, verursachen dort aber keinen signifikanten Schaden mehr.
Auch Herzog Beauregard greift an:

Doch seine Soldaten werden von seinem Vetter schnell abgeschossen. Allerdings bleibt ein Katapult zurück, welches langsam und stetig Schaden an der Burg verursacht.
Den kurzen Moment der ruhe nutzen Wir, um die Burg der Schlange (Herzog Beauregard) zu zeigen:

Sie ist hier fast fertig, nur einige Tupfen Burggraben fehlen noch. Diese Burg hat zwar die zum Gegner gewandte Seite nicht durch Wälle geschützt (sondern nur durch Burggraben), aber wirtschaftlich ist sie mit sieben Waffenmachern und zwei Toren nach hinten eine der stärksten, die die Schlange zu bieten hat.
Nun wollten Wir gerade die Burg des Abtes zeigen, doch dabei stellen Wir fest: der Abt brennt!

Wie das passiert ist, haben Wir leider nicht gesehen, es werden höchstwahrscheinlich Sklaven des Herzogs Vipertooth gewesen sein, die mit ihren Fackeln die Farmen im Hinterland entzündet haben, von wo aus das Feuer dann auf die Abtei übergreifen konnte.
Allerdings würden Wir auch „Freindly Fire“ des Wazir nicht ausschließen, der immer zum Kreis der Verdächtigen gehört, wenn irgendwo etwas brennt
Von dem kleinen Problemchen mit dem Feuer mal abgesehen, ist diese Burglayout das gleiche wie schon auf Schlachtfeld A zu sehen war, daher bedarf es keiner weiteren Erklärung.
Es scheint den Abt auch nicht so zu stören, da er seine Armee ausschickt, als sei alles normal:

Der Wazir denkt sich gleich „Da mache ich mit!“

Und auch der Emir rückt aus, allerdings natürlich in die andere Richtung

Scheinbar will er die Schlange angreifen, was wohl die letzte Gelegenheit sein wird, diesen Fürsten raus zu nehmen, bevor der Abt wieder sein Sparbuch voll packt und damit den Emir auf sich zieht.
Der Angriff des Abts läuft unterdessen eher so mittelgut…

Die Mönche vertragen Pfeilfeuer eben nicht gut, und müssen erst eine kritische Masse aufbauen. Immerhin ist seine Burg daheim mittlerweile gut durch..., äh, wieder gelöscht, wollten Wir sagen.
Der Wazir rückt nach, und seine Soldaten können eine ganze Weile auf die Wälle einhacken, währen Störkatapulte des Abtes es fröhlich Steinbrocken auf Herzog Vipertooth regnen lassen.

Inzwischen ist Herzog Beauregard auch ausgerückt, und liefert sich ein Schützenduell mit dem Emir:

Der Angriff des Emir auf eben jenen Beauregard zerfasert dagegen zusehends, es ist Uns nicht ganz klar, ob hier ein kleiner Bug mit den Burggräben vorliegt, oder ob es sich tatsächlich hauptsächlich um Störtrupps handelt, und nicht um eine Angriffsarmee. Die KI ist an der Stelle nämlich wenig flexibel, um nicht zu sagen gar nicht. Wenn ein Trupp Soldaten nur den Auftrag hat, die Wirtschaft zu stören, dann tut er nur dies, und würde den Gegner selbst nicht töten, auch wenn die Burg offen und der Burgherr auf dem Präsentierteller wäre.
Immerhin können Wir die fertig gebaute Burg des Emir zeigen:

Sie ist Rund, wie alle Emir-Burgen, und mit ebenso runden Türmen versehen. Drei große im Hauptwall, und vier hohe an den „Auslegern“ der Burg. Das Torhaus zeigt nach hinten. Damit sind auch schon alle Hauptcharakteristika beschrieben, die Burgvarianten des Emir unterscheiden sich dann lediglich im Kreisdurchmesser und der Anzahl der Türme. Ein oder zwei Mangen zeigen immer zum Gegner, Turm-Ballisten werden nicht eingesetzt.
Herzog Vipertooth hat seine Burg gerade wieder halbwegs repariert, also nutzen Wir die Chance sie schnell zu zeigen, bevor sie kaputt geht:

Diese ist eine der schwächeren Varianten der Schlange. Es gibt wieder eine ungeschützte Stelle zum Gegner hin (genau da, von wo die Katapultbrocken angeflogen kommen
), aber der Platz im Inneren ist geringer, da der Wall einige unnötige Windungen vollführt, die zudem tote Winkel produzieren können. Lediglich 5 Waffenmacher sind auch das untere Ende bei den Schlangen-Burgen, doch immerhin zeigt das Torhaus nach hinten.
Mit einem Ausfall der Lanzenträger kann Unsere Schlange sich schließlich der Katapulte des Abtes entledigen, die sich aber schon mehr als rentiert haben.

Wir zeigen nun die Burg des Wazir, die fast fertig ist:

Dies ist die kleinste Variante, welche er baut, mit zwei „Zacken“ zum Gegner hin ausgerichtet. Wäre die Aufstellung anders, könnte die entblößte rechte Seite zum Problem werden, aber in dieser Partie sehen Wir das als unkritisch an. Das Torhaus zeigt (wie immer beim Wazir) nach hinten, und eine ordentliche Anzahl Bäckereien steht außerhalb der Burg. Das ist es auch, was Wir mit „fast“ fertig meinten: da kommen später noch 8 Stück dazu. Außerdem fehlt noch der Burggraben, der beim Wazir aber weniger die Wälle schützt, als vielmehr Angreifer in die um die Burg verteilten Pechfallen lotsen soll.
Es folgt ein Angriff von Herzog Vipertooth auf Herzog Beauregard, der aber nichts ausrichtet, da er an Wazirs Türmen vorbei läuft. Im Juli 1186 haben Wir folgende Stärkeverhältnisse:

Man sieht, dass der Emir und der Abt schon gut wirtschaften, der Wazir ist (natürlich) pleite, und bei den Schlangen sieht man den Druck, unter dem Vipertooth steht, auch am niedrigen Füllstand des herzoglichen Säckels.
Der Emir rückt mal wieder aus, aber der Wazir hat sich schon gesammelt, und da der Emir unbedingt quer über die Karte zum Abt wandern will, kassiert er natürlich die maximale Breitseite:

Der Abt hingegen ist schon wieder voll am Start:

Es fällt auf, dass sich die Angriffe von Abt und Wazir sehr gut synchronisiert haben.

Während sich die Mönche schon den Zugang zur Burg der blauen Schlange freigeklopft haben (unter tatkräftiger Mithilfe von gefühlten 100 Katapulten), halten einige Soldaten des Emirs die gepanzerten Kämpfer des Wazir zurück:

Herzog Vipertooth sucht schon mal vorsorglich nach dem Hebel für den geheimen Fluchttunnel:


Die Kämpfer des Emirs waren zu wenige, um Wazirs Angriffsarmee aufzuhalten, die nun ebenfalls die Burg der Schlange betritt. Und als wäre das nicht genug, taucht auf einmal noch ein Angriffstrupp Herzog Beauregards auf, fast schon als könnte er die Schwäche seines Gegners riechen (evtl. mit der Zungenspitze, wer weiß…)

Und er schafft es tatsächlich, sich den Kill zu schnappen:


Ob der Wazir damit so glücklich ist?
Aber nichts desto trotz, ein Spruch muss trotzdem sein:

Damit war nun die Schlange der Schlange Tod, und der Emir muss allein zurecht kommen. Einige seiner Soldaten sind sogar bis zum Abt durchgekommen:

Doch dies ist bei weitem nicht genug, um gefährlich zu werden.
Auf dem Schlachtfeld wird es nun etwas ruhiger, erst im Dezember 1189 rückt der Emir erneut zu einem Angriff aus…

… und läuft dabei erneut in einen Doppelangriff von Abt und Wazir:


Damit war es das für Emirs Männer, und Kardinalinfants Fürsten gehen zum Angriff über:

Während die Mönche noch gut von den Bogenschützen abgewehrt werden, können die Schwertkämpfer an den Wällen schon ordentlich Schaden verursachen:

Eine kleine Gruppe kann hier auch durchbrechen, wird aber von der Haustruppe des Emirs abgefangen:

Im Dezember 1192 hat der Emir keine Reserven mehr, da auch seine Außenwirtschaft von allen 3 Gegnern unter Druck gerät:

Zwei Jahre später gibt es den nächsten Angirff von Kardinalinfants Team, diesmal greifen alle drei Fürsten gleichzeitig an:



Nachdem erzog Beauregard den Anfang gemacht hat, und die Katapulte des Abts den großen Turm einreißen konnte, strömen die Truppenmassen auf die Burg des Emirs zu:


Der Emir schickt entgegen, was er hat, doch er hat so das Gefühl, dass es nicht reichen wird. Was ihn aber auch nicht sonderlich zu stören scheint

Dann können die Haustruppen die Bresche nicht mehr halten und der Weg zum Bergfried ist frei:

Irgendwo stehen da noch Pechbottichmänner auf dem Bergfried, sie sind das Einzige, was den Emir jetzt noch retten könnte. Und tatsächlich, der erste schüttet! Doch das Feuer zündet nicht. Das kann vorkommen, wenn der Winkel und Abstand nicht stimmt, wobei manche es auch als Bug ansehen.
Nun ist der zweite dran und… er trifft!

Alle Truppen, die sich schon ordentlich geknubbelt haben, laufen durch das Feuer. Als sich der Rauch verzieht, ist von der riesigen Angriffsarmee nichts mehr übrig:

Der Emir hat sich nochmal gerettet, doch für wie lange? Irgend eine Art von Gegenoffensive wäre jetzt gut, doch der Emir hat keine Truppen, und seine Burg und Wirtschaft liegt in Trümmern:

Von den Wirtschaftsgebäuden, die noch stehen, ist keines besetzt, da alle Arbeiter entweder getötet oder für Notrekrutierungen heran gezogen wurden. Es dauert ein ganzes Ingame-Jahr, bis die Burg repariert ist und die Wirtschaft wieder läuft. Und in dieser Zeit haben Schlange, Wazir und Abt natürlich nicht geschlafen. Dezember 1198:

Wir schätzen, dass die Angriffsarmee gut das 2-3-fache der 150 Männer ausmacht, die der Emir insgesamt aufbieten kann. Zuerst sind wieder die schnellen Truppen Herzog Beauregards am Wall:

Dann kommt der ganze „Rest“, und der Emir kommt wieder ins Grübeln (nur für kurze Zeit, versteht sich).

Sobald der Rundturm wieder zerstört ist, ergießt sich die Flut in den Burghof des Emirs:

Der Emir hat noch weniger Haustruppen als beim letzten mal, Widerstand ist quasi nicht existent.
Jetzt kann nur noch der Pechbottichmann helfen. Der erste verschüttet, doch es zündet erneut nicht! (Man hört im Spiel den Sound und sieht eine kurze Animation, aber es bricht kein Feuer aus.)

Als auch der zweite Pechbottich nicht zündet ist klar, dass dies das Ende für den Emir ist. Die in einem anderen Teil der Burg von den Ballisten des Wazir angezündeten Bäckereien haben keinen Einfluss mehr auf das Geschehen auf dem Bergfried:


Die Truppen des Wazir sind, es die dem Emir den Todesstoß geben. Letzterer denkt dabei an seine Mutter:

Hätte er mal auf ihren Rat gehört…
Der Wazir feiert seinen Triumph:

Damit hat das Team von Kardinalinfant auf Schlchtfeld B gewonnen!

Was sagen die Statistiken?

Emir und Abt haben ähnlich gut gewirtschaftet, obwohl ersterer vor allem zuletzt viel gegnerischen Druck auszuhalten hatte. Er hat auch die meisten Truppen verloren, woran man sieht, wie viel er im Stande ist, aufs Feld zu bringen.
Auch interessant ist die Statistik der zerstörten Gebäude, wo der Abt mit seinen Katapulten und Wazir mit seinen Feuerballisten gleichauf liegen.
Was bedeutet diese Ergebnis nun für den Gesamtsieg im ersten Match?
Wir erinnern uns, Schlachtfeld A wurde von Team Kunz mit 2:0 Kills gewonnen. Hier auf B ist es genau umgekehrt, Kardinalinfants Team gewinnt mit ebenfalls 2:0 Kills. In diesem Fall ziehen Wir das Zeitkriterium heran. Bis September 1212 hat sich der Wolf auf Schlachtfeld A gehalten, während der Emir schon im September 1199 den Löffel abgeben musste.
Dies bedeutet, dass Kardinalinfant den Gesamtsieg im Match erringt, und damit 2 Punkte für die Tabelle einheimst (1 Punkt für den Sieg auf B + 1 Punkt für den Gesamtsieg). Ritter Kunz erhält 1 Punkt für den Sieg auf A.
Unsere Sicht auf das Spiel: Wir haben von Anfang an damit gerechnet, Schlachtfeld B zu verlieren, und haben Uns lediglich Außenseiterchancen auf den Gesamtsieg eingeräumt, sofern es dem Emir gelungen wäre, einen gegnerischen Fürsten zu überwältigen. Doch mit der konkreten Aufstellung war das sehr unwahrscheinlich, da der Emir immer quer über die Karte zum Abt laufen würde. Es gab ein kurzes Zeitfenster, wo er die Schlange attackiert hat, doch da waren die Truppgrößen noch zu gering. Hätten Wir anders aufgestellt, z.B. Emir gegenüber Abt, wäre da vielleicht noch was drin gewesen. Aber Wir konnten nicht genau wissen, wie der werte Kardinalinfant aufstellen würde, daher ist das alles nur Gedankenspielerei.
Für das wahrscheinliche Szenario, dass Wir keinen Kill erzielen können, war natürlich die Zeit entscheidend. Uns war klar, dass der Emir nicht die Nehmerqualitäten eines Wolfs hat, jedoch hat er in diesem Spiel auch wahrhaft fürchterliches Timing an den Tag gelegt, und seine Armee immer dann ausgeschickt, wenn die Gegner kurz vor dem Angriff standen. So wurden Emirs Truppen im Feld zum Tontaubenschießen genutzt, während die immer im Doppel- oder Dreierpack angreifenden Gegner nun eine Burg ohne Armee vor sich hatten. Zusammen mit der Unzuverlässigkeit der Pechschütter hat Uns dies manche Falte in die Stirn getrieben. Wir können schwer einschätzen, ob es bis 1212 gereicht hätte, wären diese Probleme nicht aufgetreten… nun ja, so haben Wir wenigstens eine Ausrede
Aber jetzt im Ernst: Wir gratulieren Unserem werten Gegner zum verdient erfochtenen Sieg, und rüsten uns schon mal für das nächste Aufeinandertreffen in Saison 3
Als nächstes spielen Wir das Match deltadagger vs Witold Pilecki aus, und obwohl Wir noch nichts gesehen haben, sind Wir überzeugt, dass es spannend wird! Wen sehen die werten Regenten vorn?

Kardinalinfats Fürsten starten diesmal auf der unteren Seite, und Kunzens Kreiger auf der oberen. Wenn Wir die Aufstellung so sehen, halten Wir einen Sieg Unseres Teams quasi für fast ausgeschlossen. Der werte Kardinalinfant hat hier drei Fürsten zusammen gezogen, die sich stets den schwächsten Gegner als Ziel heraussuchen, was eine tödliche Kombination sein kann.
Nun denn, hinein ins Spiel! Auf der Oberen linken Position startet in türkis für Ritter Kunz… Emir Najid!

Oben mittig startet sein Verbündeter, in Blau, verspritzt sein Gift für Team Kunz, es ist… die Schlange, Herzog Vipertooth!

Sein entfernter Verwandter tritt lieber für Kardinalinfant an, in orange auf unten links startet… die Schlange, Herzog Beauregard!

Dem nächsten Fürsten kommt man besser nicht in die Quere, gleiches Team oder nicht, in der Mitte lässt seiner Wut freien Lauf… Wazir, der Schreckliche!

Und schließlich, last but not least, rechts unten startet in rot, auch er will eines Tages Kardinal werden… der Abt von Stirling!

Und es geht direkt mit der Action los, der Wazir drückt mit dem Startgold direkt eine Gruppe berittener Bogenschützen raus, die er auf Kunzens Schlange loslässt. Ja, Wir meinen den KI-Fürst

Dessen Burg ist an entscheidenden Stellen noch offen, nämlich dort, wo der Burggraben hin soll. Die Reiter stören die frühe Wirtschaft erheblich und können erst mit einem beherzten Ausfall der Lanzenträger gestoppt werden:

Sobald diese Gruppe tot ist, rekrutiert der Wazir sofort eine neue, so dass sein Start-Gold bereits nach kurzer Zeit erschöpft ist. Dafür fangen diese Schützen dann einen Großteil von Herzog Vipertooths erstem Angriff ab, der auf den Abt zielt:

Die verbleibenden Soldaten schaffen es zwar, über die mitgeführten Leitern die Wälle des Abtes zu erklettern, verursachen dort aber keinen signifikanten Schaden mehr.
Auch Herzog Beauregard greift an:

Doch seine Soldaten werden von seinem Vetter schnell abgeschossen. Allerdings bleibt ein Katapult zurück, welches langsam und stetig Schaden an der Burg verursacht.
Den kurzen Moment der ruhe nutzen Wir, um die Burg der Schlange (Herzog Beauregard) zu zeigen:

Sie ist hier fast fertig, nur einige Tupfen Burggraben fehlen noch. Diese Burg hat zwar die zum Gegner gewandte Seite nicht durch Wälle geschützt (sondern nur durch Burggraben), aber wirtschaftlich ist sie mit sieben Waffenmachern und zwei Toren nach hinten eine der stärksten, die die Schlange zu bieten hat.
Nun wollten Wir gerade die Burg des Abtes zeigen, doch dabei stellen Wir fest: der Abt brennt!

Wie das passiert ist, haben Wir leider nicht gesehen, es werden höchstwahrscheinlich Sklaven des Herzogs Vipertooth gewesen sein, die mit ihren Fackeln die Farmen im Hinterland entzündet haben, von wo aus das Feuer dann auf die Abtei übergreifen konnte.
Allerdings würden Wir auch „Freindly Fire“ des Wazir nicht ausschließen, der immer zum Kreis der Verdächtigen gehört, wenn irgendwo etwas brennt
Von dem kleinen Problemchen mit dem Feuer mal abgesehen, ist diese Burglayout das gleiche wie schon auf Schlachtfeld A zu sehen war, daher bedarf es keiner weiteren Erklärung.
Es scheint den Abt auch nicht so zu stören, da er seine Armee ausschickt, als sei alles normal:

Der Wazir denkt sich gleich „Da mache ich mit!“

Und auch der Emir rückt aus, allerdings natürlich in die andere Richtung

Scheinbar will er die Schlange angreifen, was wohl die letzte Gelegenheit sein wird, diesen Fürsten raus zu nehmen, bevor der Abt wieder sein Sparbuch voll packt und damit den Emir auf sich zieht.
Der Angriff des Abts läuft unterdessen eher so mittelgut…

Die Mönche vertragen Pfeilfeuer eben nicht gut, und müssen erst eine kritische Masse aufbauen. Immerhin ist seine Burg daheim mittlerweile gut durch..., äh, wieder gelöscht, wollten Wir sagen.
Der Wazir rückt nach, und seine Soldaten können eine ganze Weile auf die Wälle einhacken, währen Störkatapulte des Abtes es fröhlich Steinbrocken auf Herzog Vipertooth regnen lassen.

Inzwischen ist Herzog Beauregard auch ausgerückt, und liefert sich ein Schützenduell mit dem Emir:

Der Angriff des Emir auf eben jenen Beauregard zerfasert dagegen zusehends, es ist Uns nicht ganz klar, ob hier ein kleiner Bug mit den Burggräben vorliegt, oder ob es sich tatsächlich hauptsächlich um Störtrupps handelt, und nicht um eine Angriffsarmee. Die KI ist an der Stelle nämlich wenig flexibel, um nicht zu sagen gar nicht. Wenn ein Trupp Soldaten nur den Auftrag hat, die Wirtschaft zu stören, dann tut er nur dies, und würde den Gegner selbst nicht töten, auch wenn die Burg offen und der Burgherr auf dem Präsentierteller wäre.
Immerhin können Wir die fertig gebaute Burg des Emir zeigen:

Sie ist Rund, wie alle Emir-Burgen, und mit ebenso runden Türmen versehen. Drei große im Hauptwall, und vier hohe an den „Auslegern“ der Burg. Das Torhaus zeigt nach hinten. Damit sind auch schon alle Hauptcharakteristika beschrieben, die Burgvarianten des Emir unterscheiden sich dann lediglich im Kreisdurchmesser und der Anzahl der Türme. Ein oder zwei Mangen zeigen immer zum Gegner, Turm-Ballisten werden nicht eingesetzt.
Herzog Vipertooth hat seine Burg gerade wieder halbwegs repariert, also nutzen Wir die Chance sie schnell zu zeigen, bevor sie kaputt geht:

Diese ist eine der schwächeren Varianten der Schlange. Es gibt wieder eine ungeschützte Stelle zum Gegner hin (genau da, von wo die Katapultbrocken angeflogen kommen
Mit einem Ausfall der Lanzenträger kann Unsere Schlange sich schließlich der Katapulte des Abtes entledigen, die sich aber schon mehr als rentiert haben.

Wir zeigen nun die Burg des Wazir, die fast fertig ist:

Dies ist die kleinste Variante, welche er baut, mit zwei „Zacken“ zum Gegner hin ausgerichtet. Wäre die Aufstellung anders, könnte die entblößte rechte Seite zum Problem werden, aber in dieser Partie sehen Wir das als unkritisch an. Das Torhaus zeigt (wie immer beim Wazir) nach hinten, und eine ordentliche Anzahl Bäckereien steht außerhalb der Burg. Das ist es auch, was Wir mit „fast“ fertig meinten: da kommen später noch 8 Stück dazu. Außerdem fehlt noch der Burggraben, der beim Wazir aber weniger die Wälle schützt, als vielmehr Angreifer in die um die Burg verteilten Pechfallen lotsen soll.
Es folgt ein Angriff von Herzog Vipertooth auf Herzog Beauregard, der aber nichts ausrichtet, da er an Wazirs Türmen vorbei läuft. Im Juli 1186 haben Wir folgende Stärkeverhältnisse:

Man sieht, dass der Emir und der Abt schon gut wirtschaften, der Wazir ist (natürlich) pleite, und bei den Schlangen sieht man den Druck, unter dem Vipertooth steht, auch am niedrigen Füllstand des herzoglichen Säckels.
Der Emir rückt mal wieder aus, aber der Wazir hat sich schon gesammelt, und da der Emir unbedingt quer über die Karte zum Abt wandern will, kassiert er natürlich die maximale Breitseite:

Der Abt hingegen ist schon wieder voll am Start:

Es fällt auf, dass sich die Angriffe von Abt und Wazir sehr gut synchronisiert haben.

Während sich die Mönche schon den Zugang zur Burg der blauen Schlange freigeklopft haben (unter tatkräftiger Mithilfe von gefühlten 100 Katapulten), halten einige Soldaten des Emirs die gepanzerten Kämpfer des Wazir zurück:

Herzog Vipertooth sucht schon mal vorsorglich nach dem Hebel für den geheimen Fluchttunnel:


Die Kämpfer des Emirs waren zu wenige, um Wazirs Angriffsarmee aufzuhalten, die nun ebenfalls die Burg der Schlange betritt. Und als wäre das nicht genug, taucht auf einmal noch ein Angriffstrupp Herzog Beauregards auf, fast schon als könnte er die Schwäche seines Gegners riechen (evtl. mit der Zungenspitze, wer weiß…)

Und er schafft es tatsächlich, sich den Kill zu schnappen:


Ob der Wazir damit so glücklich ist?

Damit war nun die Schlange der Schlange Tod, und der Emir muss allein zurecht kommen. Einige seiner Soldaten sind sogar bis zum Abt durchgekommen:

Doch dies ist bei weitem nicht genug, um gefährlich zu werden.
Auf dem Schlachtfeld wird es nun etwas ruhiger, erst im Dezember 1189 rückt der Emir erneut zu einem Angriff aus…

… und läuft dabei erneut in einen Doppelangriff von Abt und Wazir:


Damit war es das für Emirs Männer, und Kardinalinfants Fürsten gehen zum Angriff über:

Während die Mönche noch gut von den Bogenschützen abgewehrt werden, können die Schwertkämpfer an den Wällen schon ordentlich Schaden verursachen:

Eine kleine Gruppe kann hier auch durchbrechen, wird aber von der Haustruppe des Emirs abgefangen:

Im Dezember 1192 hat der Emir keine Reserven mehr, da auch seine Außenwirtschaft von allen 3 Gegnern unter Druck gerät:

Zwei Jahre später gibt es den nächsten Angirff von Kardinalinfants Team, diesmal greifen alle drei Fürsten gleichzeitig an:



Nachdem erzog Beauregard den Anfang gemacht hat, und die Katapulte des Abts den großen Turm einreißen konnte, strömen die Truppenmassen auf die Burg des Emirs zu:


Der Emir schickt entgegen, was er hat, doch er hat so das Gefühl, dass es nicht reichen wird. Was ihn aber auch nicht sonderlich zu stören scheint

Dann können die Haustruppen die Bresche nicht mehr halten und der Weg zum Bergfried ist frei:

Irgendwo stehen da noch Pechbottichmänner auf dem Bergfried, sie sind das Einzige, was den Emir jetzt noch retten könnte. Und tatsächlich, der erste schüttet! Doch das Feuer zündet nicht. Das kann vorkommen, wenn der Winkel und Abstand nicht stimmt, wobei manche es auch als Bug ansehen.
Nun ist der zweite dran und… er trifft!

Alle Truppen, die sich schon ordentlich geknubbelt haben, laufen durch das Feuer. Als sich der Rauch verzieht, ist von der riesigen Angriffsarmee nichts mehr übrig:

Der Emir hat sich nochmal gerettet, doch für wie lange? Irgend eine Art von Gegenoffensive wäre jetzt gut, doch der Emir hat keine Truppen, und seine Burg und Wirtschaft liegt in Trümmern:

Von den Wirtschaftsgebäuden, die noch stehen, ist keines besetzt, da alle Arbeiter entweder getötet oder für Notrekrutierungen heran gezogen wurden. Es dauert ein ganzes Ingame-Jahr, bis die Burg repariert ist und die Wirtschaft wieder läuft. Und in dieser Zeit haben Schlange, Wazir und Abt natürlich nicht geschlafen. Dezember 1198:

Wir schätzen, dass die Angriffsarmee gut das 2-3-fache der 150 Männer ausmacht, die der Emir insgesamt aufbieten kann. Zuerst sind wieder die schnellen Truppen Herzog Beauregards am Wall:

Dann kommt der ganze „Rest“, und der Emir kommt wieder ins Grübeln (nur für kurze Zeit, versteht sich).

Sobald der Rundturm wieder zerstört ist, ergießt sich die Flut in den Burghof des Emirs:

Der Emir hat noch weniger Haustruppen als beim letzten mal, Widerstand ist quasi nicht existent.
Jetzt kann nur noch der Pechbottichmann helfen. Der erste verschüttet, doch es zündet erneut nicht! (Man hört im Spiel den Sound und sieht eine kurze Animation, aber es bricht kein Feuer aus.)

Als auch der zweite Pechbottich nicht zündet ist klar, dass dies das Ende für den Emir ist. Die in einem anderen Teil der Burg von den Ballisten des Wazir angezündeten Bäckereien haben keinen Einfluss mehr auf das Geschehen auf dem Bergfried:


Die Truppen des Wazir sind, es die dem Emir den Todesstoß geben. Letzterer denkt dabei an seine Mutter:

Hätte er mal auf ihren Rat gehört…

Damit hat das Team von Kardinalinfant auf Schlchtfeld B gewonnen!

Was sagen die Statistiken?

Emir und Abt haben ähnlich gut gewirtschaftet, obwohl ersterer vor allem zuletzt viel gegnerischen Druck auszuhalten hatte. Er hat auch die meisten Truppen verloren, woran man sieht, wie viel er im Stande ist, aufs Feld zu bringen.
Auch interessant ist die Statistik der zerstörten Gebäude, wo der Abt mit seinen Katapulten und Wazir mit seinen Feuerballisten gleichauf liegen.
Was bedeutet diese Ergebnis nun für den Gesamtsieg im ersten Match?
Wir erinnern uns, Schlachtfeld A wurde von Team Kunz mit 2:0 Kills gewonnen. Hier auf B ist es genau umgekehrt, Kardinalinfants Team gewinnt mit ebenfalls 2:0 Kills. In diesem Fall ziehen Wir das Zeitkriterium heran. Bis September 1212 hat sich der Wolf auf Schlachtfeld A gehalten, während der Emir schon im September 1199 den Löffel abgeben musste.
Dies bedeutet, dass Kardinalinfant den Gesamtsieg im Match erringt, und damit 2 Punkte für die Tabelle einheimst (1 Punkt für den Sieg auf B + 1 Punkt für den Gesamtsieg). Ritter Kunz erhält 1 Punkt für den Sieg auf A.
Unsere Sicht auf das Spiel: Wir haben von Anfang an damit gerechnet, Schlachtfeld B zu verlieren, und haben Uns lediglich Außenseiterchancen auf den Gesamtsieg eingeräumt, sofern es dem Emir gelungen wäre, einen gegnerischen Fürsten zu überwältigen. Doch mit der konkreten Aufstellung war das sehr unwahrscheinlich, da der Emir immer quer über die Karte zum Abt laufen würde. Es gab ein kurzes Zeitfenster, wo er die Schlange attackiert hat, doch da waren die Truppgrößen noch zu gering. Hätten Wir anders aufgestellt, z.B. Emir gegenüber Abt, wäre da vielleicht noch was drin gewesen. Aber Wir konnten nicht genau wissen, wie der werte Kardinalinfant aufstellen würde, daher ist das alles nur Gedankenspielerei.
Für das wahrscheinliche Szenario, dass Wir keinen Kill erzielen können, war natürlich die Zeit entscheidend. Uns war klar, dass der Emir nicht die Nehmerqualitäten eines Wolfs hat, jedoch hat er in diesem Spiel auch wahrhaft fürchterliches Timing an den Tag gelegt, und seine Armee immer dann ausgeschickt, wenn die Gegner kurz vor dem Angriff standen. So wurden Emirs Truppen im Feld zum Tontaubenschießen genutzt, während die immer im Doppel- oder Dreierpack angreifenden Gegner nun eine Burg ohne Armee vor sich hatten. Zusammen mit der Unzuverlässigkeit der Pechschütter hat Uns dies manche Falte in die Stirn getrieben. Wir können schwer einschätzen, ob es bis 1212 gereicht hätte, wären diese Probleme nicht aufgetreten… nun ja, so haben Wir wenigstens eine Ausrede
Aber jetzt im Ernst: Wir gratulieren Unserem werten Gegner zum verdient erfochtenen Sieg, und rüsten uns schon mal für das nächste Aufeinandertreffen in Saison 3
Als nächstes spielen Wir das Match deltadagger vs Witold Pilecki aus, und obwohl Wir noch nichts gesehen haben, sind Wir überzeugt, dass es spannend wird! Wen sehen die werten Regenten vorn?
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ritter Kunz für den Beitrag (Insgesamt 6):
- Witold Pilecki, preusse, Kardinalinfant, deltadagger, Komischer Kunde, Oerty
- Bewertung: 12.77%
Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.
Archiv der Kunz'schen Schriften
Archiv der Kunz'schen Schriften
- Witold Pilecki
- Rang 17
- Beiträge: 6969
- Registriert: Fr 20.04.2018, 14:45
- Hat sich bedankt: 20345 Mal
- Danksagung erhalten: 7045 Mal
+3
Die Gemächer des Witold Pilecki sind verschlossen, kein Licht erhellt die Flure, kein Kerzenschein nährt das Auge. Es ist weit nach Mitternacht. Die Wachen gehen Doppelpatrouillien und sollen jeden niederstrecken, der sich der Kammer ihres Herrn nähert! Pilecki ist allein, mit seinem Leibdiener und seinem militärischen Berater. Hier, an diesem Ort, zu dieser Zeit, kann die Maskerade fallen. Pilecki ist speiübel bei dem Gedanken an die bevorstehende Schlacht. Er wagt es nicht, den Wein anzurühren, zu sensibel erscheint ihm sein Magen. Was, wenn Saladin wieder versagt? Ja, Saladin! Die große Enttäuschung der letzten Saison. "Aber es lag an seinen Begleitern, Sire, nicht an eurem Vertrauen in ihn." flüsstert der Leibdiener. "Er hat recht Sire, ihr habt gut gewählt. König Phillip, der Sheriff und Sultan haben bekommen, was sie verdienten." Hass lodert in seiner Stimme. Pilecki stützt sich mit einem Arm auf den Tisch, sein Gesicht bleich, die Stimme schwach: "Die Ratte, die Ratte... die verdammte Ratte. Meine Ehre hängt an der Ratte!"Ritter Kunz hat geschrieben:Als nächstes spielen Wir das Match deltadagger vs Witold Pilecki aus, und obwohl Wir noch nichts gesehen haben, sind Wir überzeugt, dass es spannend wird! Wen sehen die werten Regenten vorn?
Lange herrscht Stille.
"Und die des Wolfes! Diener, legt mir die Rüstung an. Wir müssen eine Schlacht schlagen!"
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Witold Pilecki für den Beitrag (Insgesamt 6):
- preusse, Kardinalinfant, deltadagger, Ritter Kunz, Komischer Kunde, Oerty
- Bewertung: 12.77%
- Kardinalinfant
- Rang 19
- Beiträge: 10521
- Registriert: Mi 14.06.2006, 08:21
- Hat sich bedankt: 6609 Mal
- Danksagung erhalten: 9637 Mal
+4
Zitat des Tages: „Ihr habt schon wieder verloren, vielleicht seid ihr der Aufgabe einfach nicht gewachsen?“ (Die Schlange)
Aber halt, nein, so sehr wollen Wir denn doch nicht triumphieren, denn offen gesprochen waren Wir Uns nach Partie A Unserer Sache betreffend den Gesamtsieg nicht so sicher. Ja, den Partiesieg in Partie B hatten Wir (wie bereits dargelegt) denn doch eingepreist, aber beim Gesamtsieg ...? Na ja, die Partie ist dann im Gegensatz zum Hinspiel nahezu perfekt gelaufen. Der Emir stand genau da, wo er stehen sollte (nämlich am Rand fernab des Geschehens und zudem auch noch so, dass er immer komplett quer übers Feld laufen musste, um zu seinem Lieblingsopfer dem Abt zu gelangen) und auch die gegnerische Schlange stand perfekt in der Mitte, so dass alle drei Unserer Fürsten sich ihr ohne (wesentliche) Störung durch den Emir zuwenden konnten. Insofern war dann die Tagesform des Abtes nicht mehr entscheidend, denn eigentlich konnte jetzt nichts mehr schiefgehen. Prima, dass es dann auch geklappt hat und schön zu sehen, dass der Wazir diesmal nicht so eifrig darin war, die eigenen (und verbündete) Truppen anzuzünden.
Wir bedanken Uns bei Unserem Gegner für eine faire Partie und deren Darstellung und beglückwünschen ihn zu immerhin einem Punkt. Mal sehen, was der in der Endabrechnung noch wert sein wird.
Was bringt die kommende Partie? Mal Unser Senf dazu:
deltadagger: Wolf, Löwenherz, Schwein, Abt und Ratte
Pilecki: Wolf, Saladin, Wazir, Schlange, Ratte
Puh, das ist kaum zu prognostizieren. Wir sehen Pileckis Team einen Ticken stärker, weil Saladin gegenüber Richard der Unseres Erachtens nach "komplettere" Fürst ist und weil Wir Wazir-Fan sind. Andererseits: Ein Abt in guter Tagesform ist eine Waffe. Der in jedem Team vorhandene Wolf wiederum kann auch eine verloren geglaubte Partie noch zumindest in ein Unentschieden umbiegen, wenn er keinen schlechten Tag hat. Viel wird davon abhängen, ob für sich genommen die gewählte Kombination an Fürsten gut zueinander passt (das hat jeder der Herren selbst in der Hand) und dann aber auch wieder, ob man bei der Aufteilung auf welcher Karte man 3 und auf welcher man 2 Fürsten einsetzt und bei der Wahl, wo man welchen Fürsten auf der jeweiligen karte hinplatziert, mit der jeweiligen Wahl des Gegners Glück hat (das hat man eben nicht mehr in der Hand). Und natürlich: Durch die Ereigniskarten ist dann spätestens jegliche Prognose Schall und Rauch, sollte eine solche gespielt werden. Wir halten hier tatsächlich vom 3:0 bis zum 0:3 alles für denkbar, aber ein 2:1 für wahrscheinlicher. Und für wen dann? Tja, dazu enthalten Wir Uns jedes Kommentars und richten lieber noch eine abschließende besorgte Frage an die beiden Kontrahenten des kommenden Matches:
"Die Wüste ist ein grausamer Ort für einen Kampf. Seid ihr sicher ihr habt den Mut dazu?"
Aber halt, nein, so sehr wollen Wir denn doch nicht triumphieren, denn offen gesprochen waren Wir Uns nach Partie A Unserer Sache betreffend den Gesamtsieg nicht so sicher. Ja, den Partiesieg in Partie B hatten Wir (wie bereits dargelegt) denn doch eingepreist, aber beim Gesamtsieg ...? Na ja, die Partie ist dann im Gegensatz zum Hinspiel nahezu perfekt gelaufen. Der Emir stand genau da, wo er stehen sollte (nämlich am Rand fernab des Geschehens und zudem auch noch so, dass er immer komplett quer übers Feld laufen musste, um zu seinem Lieblingsopfer dem Abt zu gelangen) und auch die gegnerische Schlange stand perfekt in der Mitte, so dass alle drei Unserer Fürsten sich ihr ohne (wesentliche) Störung durch den Emir zuwenden konnten. Insofern war dann die Tagesform des Abtes nicht mehr entscheidend, denn eigentlich konnte jetzt nichts mehr schiefgehen. Prima, dass es dann auch geklappt hat und schön zu sehen, dass der Wazir diesmal nicht so eifrig darin war, die eigenen (und verbündete) Truppen anzuzünden.
Wir bedanken Uns bei Unserem Gegner für eine faire Partie und deren Darstellung und beglückwünschen ihn zu immerhin einem Punkt. Mal sehen, was der in der Endabrechnung noch wert sein wird.
Was bringt die kommende Partie? Mal Unser Senf dazu:
deltadagger: Wolf, Löwenherz, Schwein, Abt und Ratte
Pilecki: Wolf, Saladin, Wazir, Schlange, Ratte
Puh, das ist kaum zu prognostizieren. Wir sehen Pileckis Team einen Ticken stärker, weil Saladin gegenüber Richard der Unseres Erachtens nach "komplettere" Fürst ist und weil Wir Wazir-Fan sind. Andererseits: Ein Abt in guter Tagesform ist eine Waffe. Der in jedem Team vorhandene Wolf wiederum kann auch eine verloren geglaubte Partie noch zumindest in ein Unentschieden umbiegen, wenn er keinen schlechten Tag hat. Viel wird davon abhängen, ob für sich genommen die gewählte Kombination an Fürsten gut zueinander passt (das hat jeder der Herren selbst in der Hand) und dann aber auch wieder, ob man bei der Aufteilung auf welcher Karte man 3 und auf welcher man 2 Fürsten einsetzt und bei der Wahl, wo man welchen Fürsten auf der jeweiligen karte hinplatziert, mit der jeweiligen Wahl des Gegners Glück hat (das hat man eben nicht mehr in der Hand). Und natürlich: Durch die Ereigniskarten ist dann spätestens jegliche Prognose Schall und Rauch, sollte eine solche gespielt werden. Wir halten hier tatsächlich vom 3:0 bis zum 0:3 alles für denkbar, aber ein 2:1 für wahrscheinlicher. Und für wen dann? Tja, dazu enthalten Wir Uns jedes Kommentars und richten lieber noch eine abschließende besorgte Frage an die beiden Kontrahenten des kommenden Matches:
"Die Wüste ist ein grausamer Ort für einen Kampf. Seid ihr sicher ihr habt den Mut dazu?"
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kardinalinfant für den Beitrag (Insgesamt 4):
- Witold Pilecki, preusse, deltadagger, Ritter Kunz
- Bewertung: 8.51%
Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
- deltadagger
- Beiträge: 8500
- Registriert: Fr 24.05.2013, 22:17
- Hat sich bedankt: 12194 Mal
- Danksagung erhalten: 11095 Mal
+3
Großes Kino, werter Ritter Kunz! 
Die bisherigen Spielberichte sind allererster Sahne.
Ein wahrer Genuß, diese zu lesen!
@Withold Pilecki:
Wir wussten gar nicht, dass Ihr Weltklasseprosa verfassen könnt.
Sehr schön geschrieben.
@Kardinalinfant:
Die Kombi aus Wazir und Abt ist eine klug Gewählte!
Die aufgestellten Truppenmassen könnten auch einem Wolf gefährlich werden...
Tja, und deltadagger vs Witold Pilecki?
Schwierig.
Auch unser Gegner hat kluge Fürsten gewählt.
Wenn Saladin, den auch wir einen winzigen Ticken besser als Löwenherz ansehen, seine Burg voll entfalten kann, wird es sehr hart.
Die Ratte läuft bei uns, wie mutmaßlich auch beim werten Withold Pilecki, quasi als Kanonenfutter neben her.
Wir hoffen, mit dem hochaggressiven Schwein und der unendlichen Anzahl an Mönchen als Unterstützung für die Flaggschiffe unserer Aufstellung, schlichtweg die bessere Wahl getroffen zu haben.
Nach dem obigen Schlacht müssen wir eingestehen, den Wazir bislang unterschätzt zu haben.
Andererseits wollten wir diesmal eine rein abendländische Kreuzzugtruppe aufgestellt haben.
Sollten Wolf vs. Wolf aufeinandertreffen, wird es wohl eher zu einem Punktsieg (für wen auch immer) gereichen.
Wir glauben, dass hier die Position der Burg ein entscheidender Faktor sein wird.
Im Falle Saladin vs. Löwenherz hoffen wir auf frühe Angriffe von Löwenherz + Verbündete.
Steht erst mal die Burg von Saladin wird ein Sieg sehr schwer.
Aber - wir sind dennoch guter Dinge, ein unentschieden ist ein "muss".
Die bisherigen Spielberichte sind allererster Sahne.
Ein wahrer Genuß, diese zu lesen!
@Withold Pilecki:
Wir wussten gar nicht, dass Ihr Weltklasseprosa verfassen könnt.
Sehr schön geschrieben.
@Kardinalinfant:
Die Kombi aus Wazir und Abt ist eine klug Gewählte!
Die aufgestellten Truppenmassen könnten auch einem Wolf gefährlich werden...
Tja, und deltadagger vs Witold Pilecki?
Schwierig.
Auch unser Gegner hat kluge Fürsten gewählt.
Wenn Saladin, den auch wir einen winzigen Ticken besser als Löwenherz ansehen, seine Burg voll entfalten kann, wird es sehr hart.
Die Ratte läuft bei uns, wie mutmaßlich auch beim werten Withold Pilecki, quasi als Kanonenfutter neben her.
Wir hoffen, mit dem hochaggressiven Schwein und der unendlichen Anzahl an Mönchen als Unterstützung für die Flaggschiffe unserer Aufstellung, schlichtweg die bessere Wahl getroffen zu haben.
Nach dem obigen Schlacht müssen wir eingestehen, den Wazir bislang unterschätzt zu haben.
Andererseits wollten wir diesmal eine rein abendländische Kreuzzugtruppe aufgestellt haben.
Sollten Wolf vs. Wolf aufeinandertreffen, wird es wohl eher zu einem Punktsieg (für wen auch immer) gereichen.
Wir glauben, dass hier die Position der Burg ein entscheidender Faktor sein wird.
Im Falle Saladin vs. Löwenherz hoffen wir auf frühe Angriffe von Löwenherz + Verbündete.
Steht erst mal die Burg von Saladin wird ein Sieg sehr schwer.
Aber - wir sind dennoch guter Dinge, ein unentschieden ist ein "muss".
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor deltadagger für den Beitrag (Insgesamt 4):
- Kardinalinfant, preusse, Witold Pilecki, Ritter Kunz
- Bewertung: 8.51%
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
Sitting Bull
Sitting Bull
- preusse
- Beiträge: 8184
- Registriert: Fr 19.04.2002, 12:00
- Hat sich bedankt: 10114 Mal
- Danksagung erhalten: 6636 Mal
+16
Derweil im Zelt des preussen:"Das Volk huldigt Euch Sire!"Das freut aber verwundert uns nicht wirklich! Was uns eher verwundert sind die ganzen Überlegungen, Taktiken und Scharaden der anderen Fürsten was die Schlachtaufstellungen betrifft. Himmel! Was war nochmal unsere Taktik für die bevorstehende Schlacht?Gut das sollte hoffentlich ausreichen! Wie meinen? Ahh stimmt! Ist sie endlich angekommen. Sehr gut! Na dann schicken wir sie doch gleich mal zum Kunden rüber!"Machs gut, Bessy!" 
Spoiler
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor preusse für den Beitrag (Insgesamt 6):
- Witold Pilecki, deltadagger, Ritter Kunz, Kardinalinfant, Komischer Kunde, Oerty
- Bewertung: 12.77%
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
- deltadagger
- Beiträge: 8500
- Registriert: Fr 24.05.2013, 22:17
- Hat sich bedankt: 12194 Mal
- Danksagung erhalten: 11095 Mal
+3
Der rote Pfeil erinnert an die ausgeklügelte Vorgehensweise von Herzog Truffe...
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor deltadagger für den Beitrag:
- preusse
- Bewertung: 2.13%
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
Sitting Bull
Sitting Bull
- Kardinalinfant
- Rang 19
- Beiträge: 10521
- Registriert: Mi 14.06.2006, 08:21
- Hat sich bedankt: 6609 Mal
- Danksagung erhalten: 9637 Mal
+4
Ihr meint wohl eher "ausgeklügelt" als tatsächlich ausgeklügelt oder? Zumal wenn man bedenkt, dass hier die übliche Lauf- und Angriffsrichtung nach Vorne (und damit aufgrund der vom werten Ritter Kunz Darstellung entweder von oben nach unten oder aber von unten nach oben) und nicht von links nach rechts, wie es der werte Preusse aufgemalt hat. Wenn man aber seine taktischen Kapriolen bei SI-United mit einbezieht, scheint das bei ihm tatsächlich "System" zu haben.deltadagger hat geschrieben:
Der rote Pfeil erinnert an die ausgeklügelte Vorgehensweise von Herzog Truffe...
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kardinalinfant für den Beitrag (Insgesamt 2):
- preusse, deltadagger
- Bewertung: 4.26%
Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
