Dulce et decorum est pro patria mori - Deutsche Rüstungspolitik für die Zukunft
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- Mariu
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Dulce et decorum est pro patria mori - Deutsche Rüstungspolitik für die Zukunft
Werte Regenten,
da ich nicht weiter die schwere Lage der Ukraine mit der deutschen Rüstung belasten wollte, machte ich diesen extra Thread auf damit wir hier eine Spielwiese haben.
Die primären Sachen zu diskutieren wären, hier:
- Wehrpflicht in der Zukunft?
- Was ist das Konzept der BW in der Zukunft
- Wo schmeisst zuviel Geld raus?
- Ist Flinten-Uschi an allem Schuld?
- Guttenberg aus der Versenkung holen?
Als ersten Link möchte ich hier die offiziele BW-Seite einbinden:
https://www.bundeswehr.de/de/ueber-die- ... bundeswehr
da ich nicht weiter die schwere Lage der Ukraine mit der deutschen Rüstung belasten wollte, machte ich diesen extra Thread auf damit wir hier eine Spielwiese haben.
Die primären Sachen zu diskutieren wären, hier:
- Wehrpflicht in der Zukunft?
- Was ist das Konzept der BW in der Zukunft
- Wo schmeisst zuviel Geld raus?
- Ist Flinten-Uschi an allem Schuld?
- Guttenberg aus der Versenkung holen?
Als ersten Link möchte ich hier die offiziele BW-Seite einbinden:
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[Gast]
Es wäre die Aufgabe des Generalinspekteurs sowie der Wehrbeauftragen (... zur Besetzung dieses Postens) schlicht und ergreifend eine Liste/Bilanz aufzustellen und dann klar darzulegen, was passieren muss.
Aber ohne neue Käufe wird es nicht gehen. Dazu zählen bewaffnete Drohnen, um die sich die SPD jetzt seit 10 Jahren windet, die aber Kriegsentscheidend sind, sowie eine allgemein gute Ausrüstung und nicht so ein Bullshit wie der Austausch des G36. Auch die Nachfolge der Tornados sollte besser morgen durch die F35 beantwortet werden und dann schnell durchgezogen werden.
Die Bilanz und Korrekturen müssen jetzt passieren. Und mehr Geld in den Sumpf mag zwar Schade ums Geld zu sein, aber nach dem Abbau wird man nicht drum herum kommen, alleine für Kasernen und Co. viel Geld wieder in die Hand zu nehmen. Eine Wehrpflicht kann in 3-5 Jahren möglich sein, aktuell könnten wir den Wehrpflichtigen nicht mal Schuhe geben.
Aber ohne neue Käufe wird es nicht gehen. Dazu zählen bewaffnete Drohnen, um die sich die SPD jetzt seit 10 Jahren windet, die aber Kriegsentscheidend sind, sowie eine allgemein gute Ausrüstung und nicht so ein Bullshit wie der Austausch des G36. Auch die Nachfolge der Tornados sollte besser morgen durch die F35 beantwortet werden und dann schnell durchgezogen werden.
Die Bilanz und Korrekturen müssen jetzt passieren. Und mehr Geld in den Sumpf mag zwar Schade ums Geld zu sein, aber nach dem Abbau wird man nicht drum herum kommen, alleine für Kasernen und Co. viel Geld wieder in die Hand zu nehmen. Eine Wehrpflicht kann in 3-5 Jahren möglich sein, aktuell könnten wir den Wehrpflichtigen nicht mal Schuhe geben.
- Elvis
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+10
Also eine neue Wehrpflicht steht für mich tatsächlich zur Debatte.
Was die Ausrüstung anbelangt, habe ich natürlich beruflich einen oberflächlichen Bezug zur Luftwaffentechnik.
Hier gewann ich über die Jahre den Eindruck, dass sich die Bundeswehr sehr Technikverliebt gibt. Ich kann es militärisch nicht beurteilen, aber wenn alles was man bestellt immer gleich eine eierlegende Wollmilchsau, vollgestopft mit dem neuestem Zuknftsshit werden muss, dann wird es einfach unvergleichlich viel teurer und das Risiko einer gewissen Unzuverlässigkeit über viele Jahre ist entsprechend hoch.
Vielleicht hilft etwas tiefer stapeln, aber dafür eben günstiger, bewährter, schneller und in höheren Stückzahlen.
Es ist natürlich richtig zu sagen, dass ein Soldat das beste Equipment verdient hat. Aber ich glaube die Soldaten wären erstmal froh, wenn jeder von ihnen erstmal ausreichend funktionierendes Equipment hätte. Auch wenn es nicht der geilste Scheiss ist.
Was die Ausrüstung anbelangt, habe ich natürlich beruflich einen oberflächlichen Bezug zur Luftwaffentechnik.
Hier gewann ich über die Jahre den Eindruck, dass sich die Bundeswehr sehr Technikverliebt gibt. Ich kann es militärisch nicht beurteilen, aber wenn alles was man bestellt immer gleich eine eierlegende Wollmilchsau, vollgestopft mit dem neuestem Zuknftsshit werden muss, dann wird es einfach unvergleichlich viel teurer und das Risiko einer gewissen Unzuverlässigkeit über viele Jahre ist entsprechend hoch.
Vielleicht hilft etwas tiefer stapeln, aber dafür eben günstiger, bewährter, schneller und in höheren Stückzahlen.
Es ist natürlich richtig zu sagen, dass ein Soldat das beste Equipment verdient hat. Aber ich glaube die Soldaten wären erstmal froh, wenn jeder von ihnen erstmal ausreichend funktionierendes Equipment hätte. Auch wenn es nicht der geilste Scheiss ist.
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[Gast]
Deswegen ist der G36 Austausch für uns wahnsinnig. Das Gewehr macht was es soll und verzieht wie jede Waffe in langen Kämpfen in der Wüste. Für ein Massenproduziertes Plastikgewehr war das Ding gut und hat den Soldaten gut gedient. Stattdessen braucht H&K mal wieder eine Finanzspritze?Es ist natürlich richtig zu sagen, dass ein Soldat das beste Equipment verdient hat. Aber ich glaube die Soldaten wären erstmal froh, wenn jeder von ihnen erstmal ausreichend funktionierendes Equioment hätte. Auch wenn es nicht der geilste Scheiss ist.
- Elvis
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+10
Ich war während der Übergangszeit von G3 und G36 Soldat und fand das G36 im Vergleich wunderbar.
Wie bei jeder Waffe gab es einfach ein paar Entscheidungen bei der Waffe die nicht für jeden, in jedem Fall optimal sind. Aber das wäre immer der Fall gewesen. Eben auch wenn man sich im Design anders entschieden hätte.
Und das über Ungenauigkeiten diskutiert wurde... Das es erst so viele Jahre nach Einführung zur Sprache kam, sagt schon viel über die Relevanz aus.
Wie bei jeder Waffe gab es einfach ein paar Entscheidungen bei der Waffe die nicht für jeden, in jedem Fall optimal sind. Aber das wäre immer der Fall gewesen. Eben auch wenn man sich im Design anders entschieden hätte.
Und das über Ungenauigkeiten diskutiert wurde... Das es erst so viele Jahre nach Einführung zur Sprache kam, sagt schon viel über die Relevanz aus.
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+6
Wir wissen gar nicht ob Wir die BW noch isoliert betrachten wollen? Schon vor Trump wäre Uns eine EU-Armee lieber gewesen und seit Trump sehen Wir das als zwingend an. Das bedeutet dann auch Vereinheitlichung.
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+2
Ein Start wäre es, die Coronaamtshilfe im 3. Jahr nun endlich und endgültig zu beenden. Es kann nicht sein, dass sich Kreise, Gesundheitsämter, pipapo noch immer kostenlose Arbeitskraft von der Bundeswehr kommen lassen kann. Das ist noch immer zu billig, zu einfach, zu verlockend.Mariu hat geschrieben:Werte Regenten,
da ich nicht weiter die schwere Lage der Ukraine mit der deutschen Rüstung belasten wollte, machte ich diesen extra Thread auf damit wir hier eine Spielwiese haben.
Die primären Sachen zu diskutieren wären, hier:
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Klar, die Führung der BW hat das z.T. auch gerne gemacht, PR, Sichtbarkeit in der Gesellschaft usw., aber der Auftrag einer Armee ist ein anderer.
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- Ajax
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Ohne die Briten ... ? Ist das alles nichts.Bigfish hat geschrieben:Wir wissen gar nicht ob Wir die BW noch isoliert betrachten wollen? Schon vor Trump wäre Uns eine EU-Armee lieber gewesen und seit Trump sehen Wir das als zwingend an. Das bedeutet dann auch Vereinheitlichung.
Mein Vorschlag wäre, die ganzen Pensions- und Beihilfezahlungen der EX-Berufssoldaten an das Innenministerium abzugeben, aber den Wehretat selbst nicht anzutasten. Machen viele Länder so. Das wären jährlich schonmal 5 Mrd €
Oder wohin verschwinden die 6Mrd bei der Bundeswehrverwaltung? Goldenen Wasserhähne die jährlich ausgetauscht werden? Seite 39
Bundeshaushalt 2021
- Ulan
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Zum Thema abgespeckte Technik: Wir finden schon, daß jemand, der immerhin seine Gesundheit und sein Leben für sein Land riskiert, Anspruch auf die bestmögliche Ausrüstung hat, die sich (s)ein Land leisten kann. Daß man für Waffensysteme, die dem potentiellen Gegner überlegen sind und auch in Zukunft überlegen sein sollen, zunächst auch anfällige Technik in Kauf nimmt, ist in Friedenszeiten durchaus kein Fehler, und selbst in Kriegszeiten manchmal unvermeidbar.
Wehrpflicht ja oder nein:
Welche Zukunft hat ein Heer, das auf der "Levee en masse" beruht? Die letzten konventionellen Kriege haben, glauben wir, gezeigt, daß die Zeiten, in denen der Gegner einfach durch die Masse an Kombattanten überwältigt wurde, (glücklicherweise) vorbei sind, sondern die Seite mit der besseren Technik und den professionelleren Soldaten gewinnt (die Sache mit der asymmetrischen Kriegsführung mal ausgeklammert, auch wenn das aktuell vermutlich die einzige Chance für die Ukraine ist..
)
Außerdem müssten noch viele andere grundsätzliche Fragen geklärt werden, wie z.B. die Wehrgerechtigkeit, Wehrpflicht dann für Männer und Frauen?
Eine Ausweitung/noch stärkere Professionalisierung des Freiwilligendienstes und eine breitere Aufstellung des Aufgabenspektrums der Bundeswehr scheint uns sinnvoller (auch wenn wir uns eine Art FSJ an der Waffe für ein rein defensiv ausgerichtetes Territorialheer durchaus vorstellen können..)
Wehrpflicht ja oder nein:
Welche Zukunft hat ein Heer, das auf der "Levee en masse" beruht? Die letzten konventionellen Kriege haben, glauben wir, gezeigt, daß die Zeiten, in denen der Gegner einfach durch die Masse an Kombattanten überwältigt wurde, (glücklicherweise) vorbei sind, sondern die Seite mit der besseren Technik und den professionelleren Soldaten gewinnt (die Sache mit der asymmetrischen Kriegsführung mal ausgeklammert, auch wenn das aktuell vermutlich die einzige Chance für die Ukraine ist..
Außerdem müssten noch viele andere grundsätzliche Fragen geklärt werden, wie z.B. die Wehrgerechtigkeit, Wehrpflicht dann für Männer und Frauen?
Eine Ausweitung/noch stärkere Professionalisierung des Freiwilligendienstes und eine breitere Aufstellung des Aufgabenspektrums der Bundeswehr scheint uns sinnvoller (auch wenn wir uns eine Art FSJ an der Waffe für ein rein defensiv ausgerichtetes Territorialheer durchaus vorstellen können..)
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Entweder man lebt,
oder man ist konsequent
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+10
Ja, auch wenn ich den Umfang nicht kenne.
Aber der Rüstungskonzern KMW hat gestern z.B. gesagt, sie könnten sehr schnell 50 ausgemusterte Flakpanzer von Typ Gepard in die Ukraine schicken, sofern die Bundesregierung dies genehmigen würde.
Und dieser Typ ist ja nun wirklich noch immer deutlich mehr als nur ne Zwille.
Aber der Rüstungskonzern KMW hat gestern z.B. gesagt, sie könnten sehr schnell 50 ausgemusterte Flakpanzer von Typ Gepard in die Ukraine schicken, sofern die Bundesregierung dies genehmigen würde.
Und dieser Typ ist ja nun wirklich noch immer deutlich mehr als nur ne Zwille.
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Wir vermuten, eher weniger: einen Gutteil der alten Leo 2 hat man an verbündete NATO-Staaten vertickt (mit der Türkei als einem der Hauptabnehmer), das Kleinzeug, das man nicht losgeworden ist, dürfte in die Schrottpresse gewandert sein (Kriegswaffen u. -Munition zu lagern und dann auch noch so zu bewachen, daß nix verschwindet, ist eine teure Sache, ebenso die Wartung und Ersatzteilberschaffung von Kriegsgerät)
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... und bezahlen.Elvis hat geschrieben:Aber der Rüstungskonzern KMW hat gestern z.B. gesagt, sie könnten sehr schnell 50 ausgemusterte Flakpanzer von Typ Gepard in die Ukraine schicken, sofern die Bundesregierung dies genehmigen würde.
Eingemottet ist aber oft schon reiner Schrott. Der aktuelle Fuhrpark muß ja regelmäßig angelassen werden, damit er überhaupt noch beweglich bleibt. Wenn da was 10 Jahre in der Garage steht muß erstmal geschraubt werden.
Und dem Offenbarungseid von neulich nach, wonach wir gar keine Panzerabwehr haben derzeit (MILAN ausgemustert [und eben nix mehr da
Vielleicht sollte man mal den Ex-Chef des KSK ranlasen. Der bekommt ja verschollenes Zeug zurück, dessen Fehlen man nichtmal gemerkt hat
edit: ach hier noch eine aufschlußreiche Grafik zum derzeitigen Ausrüstungsstand der BW
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+10
Ich gehe mal davon aus, wenn der Hersteller sagt, dass er 50 Stück schnell wieder Einsatzfähig bekommt, dass das auch stimmt. Der Typ ist weltweit noch im Einsatz. Es mangelt also nicht an Teilen.
Der Hersteller hat sie ja nicht aus nostalgischen Gründen auf Lager, sondern weil sie noch verkauft werden sollen. Entsprechend wird es sich nicht um verrosteten Schrott handeln.
Der Hersteller hat sie ja nicht aus nostalgischen Gründen auf Lager, sondern weil sie noch verkauft werden sollen. Entsprechend wird es sich nicht um verrosteten Schrott handeln.
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zu 1. klares nein, wer keinen Massenarmee benötigt, braucht auch keine WehpflichtMariu hat geschrieben:Werte Regenten,
da ich nicht weiter die schwere Lage der Ukraine mit der deutschen Rüstung belasten wollte, machte ich diesen extra Thread auf damit wir hier eine Spielwiese haben.
Die primären Sachen zu diskutieren wären, hier:
1.- Wehrpflicht in der Zukunft?
2.- Was ist das Konzept der BW in der Zukunft
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zu 2. Wichtigste zu klärende Frage, denn so lange wir keine klare Vorstellung haben was die Armee leisten können muss brauche wir uns über zu beschaffenden Technik, notwendige Ausbildung usw. keinen Kopf zerbrechen. Hier beginnt aber bereits das Dilemma der letzten 30 Jahre, es gab nie eine klare Linie.
zu 3. Wir wissen es nicht. Hier wären dringend vergleichende Studien mit anderen Ländern und unabhängige Untersuchungen notwendig.
zu 4. Flinten-Uschi ist nicht Schuld. Man kann ihr viel vorwerfen, aber die Ursachen und Probleme sind viel älter.
zu 5. Die Frage betrachten wir als Scherzfrage.
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Wir bezogen Uns auf Bestände der BW selbst.Elvis hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus, wenn der Hersteller sagt, dass er 50 Stück schnell wieder Einsatzfähig bekommt, dass das auch stimmt. Der Typ ist weltweit noch im Einsatz. Es mangelt also nicht an Teilen.
Der Hersteller hat sie ja nicht aus nostalgischen Gründen auf Lager, sondern weil sie noch verkauft werden sollen. Entsprechend wird es sich nicht um verrosteten Schrott handeln.
Was bei den Konzernen rumsteht soll, da habt Ihr absolut Recht, ja noch Geld bringen.
Wahrscheinlich braucht die Regierung dann 2 Jahre bis zur Einigung, wo man die Kosten für die 50 Kätzchen denn verbuchen soll
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Man sollte vielleicht eher über eine NATO-Armee nachdenken.Ajax hat geschrieben:Ohne die Briten ... ? Ist das alles nichts.Bundeshaushalt 2021
"You may fire when you are ready, Gridley"
- Ruprecht I.
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- DerGraf
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Wehrpflicht war uns auch immer ein Anliegen, aber wir verstehen, wenn das unter den modernen Doktrinen nicht mehr zeitgemäß wäre. Trotzdem sehen wir es als Aufgabe, Bundeswehr und Zivilgesellschaft wieder näher zusammenzubringen, da sich ansonsten wahrgenommene Trends verstärken, und für uns nicht nur die Gefahr besteht, daß die Bundeswehr weiter nach rechts rückt (Denn seien wir mal ehrlich, wenn Bezahlung, Ausrüstung und Ansehen in der Bevölkerung nicht stimmen, dann sind die, die den Job trotzdem machen 'Überzeugungstäter' also meist eher Mitte rechts als links, gerade, wenn der 'gesellschaftliche Konsens' noch weiter nach links rückt) und gewissermaßen wieder eine Parallelblase im Land bildet, als auch daß ein Weiterrücken der Gesellschaft und Politik nach links die Akzeptanz der Bundeswehr und ihre Fähigkeit, die Aufträge sach- und anforderungsgemäß auszuführen noch weiter schmälert.
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[Gast]
Man benötigt die Wehrpflicht ja nicht unbedingt für die sofort kämpfenden Truppen.DerGraf hat geschrieben:Wehrpflicht war uns auch immer ein Anliegen, aber wir verstehen, wenn das unter den modernen Doktrinen nicht mehr zeitgemäß wäre. Trotzdem sehen wir es als Aufgabe, Bundeswehr und Zivilgesellschaft wieder näher zusammenzubringen, da sich ansonsten wahrgenommene Trends verstärken, und für uns nicht nur die Gefahr besteht, daß die Bundeswehr weiter nach rechts rückt (Denn seien wir mal ehrlich, wenn Bezahlung, Ausrüstung und Ansehen in der Bevölkerung nicht stimmen, dann sind die, die den Job trotzdem machen 'Überzeugungstäter' also meist eher Mitte rechts als links, gerade, wenn der 'gesellschaftliche Konsens' noch weiter nach links rückt) und gewissermaßen wieder eine Parallelblase im Land bildet, als auch daß ein Weiterrücken der Gesellschaft und Politik nach links die Akzeptanz der Bundeswehr und ihre Fähigkeit, die Aufträge sach- und anforderungsgemäß auszuführen noch weiter schmälert.
Man könnte hier auch über eine Art Nationalgarde nachdenken.