Ein wirkliches Leistungsmonster ist der ausgesuchte Laptop wahrlich nicht, zum gemütlichen Spiel zwischendurch könntes es bei EU4 trotzdem reichen, man muss wahrscheinlich aber die Geduld mitbringen, dass alles ein wenig langsamer läuft, wenn gerade große Kriege zu Gange sind - das war aber schon immer bei EU so und liegt auch in der Natur der Sache, dass man mehr Rechenleistung braucht, wenn man mehr zu berechnen hat.
Der i3 U ist außerdem einer der schwächsten Core-Prozessoren und zudem auch nicht mehr aktuell (Skylake 6xxx ist im Augenblick Standard und Kaby Lake 7xxx kommt im Herbst/Winter). Außerdem müssen sich iGPU und CPU die TDP teilen, d.h. werden wie bei Spielen beide stark belastet, kann es zu Throttling (erwungenem Heruntertakten zwecks Hitzereduktion) kommen.
Weiterhin stellt sich natürlich auch die Frage, ob der gewählte Laptop auch wirklich der Beste für den gewählten Zweck Abschlussarbeit und Auslandsaufenthalt ist. Günstige Consumerkisten haben selten die besten Tastatuen und Monitore. Bei einer Diagonale von 15,6" ist die Auflösung schon echt niedrig und mehr was für alte Leute, die nicht mehr so gut sehen, als wirklich fürs produktive Arbeiten gemacht. Außerdem spiegelt das Display auch noch, was zu ermüdenden Spiegelungen führen kann oder eben immer erfordert sich einen Platz zu suchen, wo es keine oder weniger Spiegelungen gibt. Nicht ohne Grund haben die meisten Businessgeräte matte Bildschirme.
Aber natürlich ist das alles auch subjektiv, welche Ansprüche und Anforderungen man hat, in wie weit ein besseres Tippgefühl der Tastatur einen schneller und fehlerfreier tippen läßt, in wie weit man eine größere Auflösung schätzt und auch zu nutzen weiß, wie oft man auch mobil im Zug oder Flieger man damit arbeitet und dann eine kleine Displaydiagonale (12,5", 13,3", 14") mit einem entspiegelten Display bevorzugt und zu guter letzt wie viel man ausgeben kann und will. Es gibt auch verbilligte Businessgeräte für Studenten und Lehre wie z.B.
ok1 für ThinkPads oder die Möglichkeit eben gebrauchte Businessgeräte zu kaufen oder eben mit einer Consumerkiste und ihren Stärken (viel Bumms für wenig Geld) und Schwächen (oft schlechter Service und all die Stellen, an denen gespart werden musste) zu leben.