"Auf Kreta..." - Operation Merkur gegen die KI

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KAreil
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"Auf Kreta..." - Operation Merkur gegen die KI

Beitrag von KAreil »

"Auf Kreta..."

Operation Merkur gegen die KI

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Werte Regenten!

Trotz der stetig weniger werdenden Freizeit juckt es uns doch wieder in den Fingern einen neuen AAR zu beginnen. Wir wollen uns mit der wohl berühmtesten Luftlandeoperation der Geschichte beschäftigen, es gibt dazu in John Tillers Salerno 43 ein paar Szenarien. Wir spielen gegen die KI da wir unsere Zug-Frequenz keinem PBEM-Gegner zumuten wollen und wir die KI in der Verteidigung zumindest brauchbar finden.

Die Frequenz der AAR-Updates wird wohl auch sehr schwanken und wir wollen gleich vorausschicken dass Wochen oder sogar Monate dazwischen liegen könnten. Wir freuen uns natürlich über jede Beteiligung oder Kritik und werden versuchen darauf einzugehen. Falls es wie meistens hauptsächlich stille Mitleser gibt haben wir auch kein Problem damit, wir machen den AAR hauptsächlich für uns. (Wir lieben es Pfeile usw. in Landkarten zu malen ;) )


Crete, May 20th 1941: In the desert, Tobruk was surrounded and Rommel stood on the Egyptian frontier facing the British, who, a few days previously, had halted Operation Brevity to relieve Tobruk. Operation Seelowe, the invasion of Britain, had been cancelled and all eyes were now looking east. Six weeks had passed since the Germans had invaded Yugoslavia and Greece to bail out their Italian partners. Now their attention was focused on the Soviet Union and Hitler had massed his army on the Russian border for Operation Barbarossa. Thus, in the big picture, Crete was a small sideshow where the Allies clung by their fingernails to southern Europe, the Germans having far greater issues pressuring them. It was at this time, the Germans, at the pinnacle of their airborne power, decided to invade Crete using Generalmajor Kurt Student's crack force of Fallschirmjäger. There were several plans proposed, ranging from one major Drop Zone, to others where troops would arrive scattered in 7 locations. The final plan for "Operation Merkur", or "Mercury", represented a compromise imposed by Reichsmarshall Goering calling for a morning assault in the Maleme\Canea sector, followed up with two afternoon drops in the vicinity of Rethymnon and Heraklion.
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KAreil
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Beitrag von KAreil »

Planung:

Der deutsche Angriffsplan sieht vor die eher schwach geschätzten alliierten Truppen auf Kreta mit einer massiven Luftlandung zu überraschen und die wichtigsten strategischen Ziele im Handstreich zu nehmen. Die Kapazitäten der Luftwaffe verlangen einen gestaffelten Angriff in 3 Wellen bzw. Gruppen.

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Karte hochauflösend. Für Details einfach runterladen und reinzoomen.






Die Gruppe West wird als 1. Welle um 0800 am 20.05.1941 im Westen der Insel abgesetzt. Das Sturm-Luftlanderegiment des XI. Fliegerkorps landet im Bereich des Flugfelds Maleme und hat den Auftrag dieses schnellstmöglich einzunehmen und zu halten. Über dieses Flugfeld sollen später Nachschub und Verstärkungen ankommen, die 5. Gebirgsjägerdivision soll spätestens am 21.05.1941 dazu hier eingeflogen werden.

Das verstärkte Fallschirmjäger-Regiment 3 der 7.Fliegerdivision springt zeitgleich im Raum Canea ab und soll den Großraum Canea-Suda erobern und sichern.

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Sobald die Transportflugzeuge wieder einsatzbereit sind startet das Fallschirmjäger-Regiment 2 als Gruppe Mitte bzw. 2. Welle Richtung Kreta. Vermutlich gegen 1400 werden sie dort ankommen und im Raum Rethymnon abspringen. Angriffsziel hier sind vor allem das Flugfeld und die Stadt selbst.

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Die 3. Welle gebildet vom Fallschirmjäger-Regiment 1 soll dann als Gruppe Ost um ca. 1600 auf der Insel ankommen und dort den Raum Heraklion einnehmen. Die Stadt und das über 20 Kilometer entfernte Flugfeld sollen dabei erobert und gesichert werden.

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Weitere Verstärkungen und schwere Waffen wie Artillerie sollen auf dem Seeweg vom griechischen Festland aus die Operation unterstützen.










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Ju 52 Transportflugzeuge bei der Vorbereitung auf Operation Merkur.




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Verstärkungstruppen in einem beschlagnahmten griechischen Boot.
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Taurus
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Beitrag von Taurus »

Sehr schön, ein noch nicht so überstrapaziertes Szenario. :top:

Wenn man weiß, unter welchen ungünstigen Umständen das Unternehmen doch erfolgreich war, kann sich die KI gar nicht so viel schlechter schlagen als die realen Verteidiger. :)
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Werter KAreil, wir abonnieren ebenfalls...!! Viel Glück und viel Erfolg...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :ritter: :top:
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123
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Beitrag von 123 »

Wir abonnieren einfach mal ebenfalls. Möge der Faschismus wieder einmal seine Überlegenheit gegenüber Raubengland und dessen Verbündeten beweisen :tongue:
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KAreil
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Beitrag von KAreil »

20.05.1941 – 0800 bis 1000 – Erstberichte:

Raum Maleme

# Gegen überraschend starke Luftabwehr beginnt die Landung auf Kreta. Unter heftigem Abwehrfeuer landen die Lastensegler des I. Bataillons des Sturm-Regiments am Flugfeld Maleme. Noch während der Landung werden sie von eingegrabenen alliierten Truppen ostwärts des Flugfelds unter Feuer genommen, die Verluste des Bataillons betragen schon fast 20%. Das ganze Gelände hier wird von der Höhe 107 beherrscht und dort ist nicht nur feindliche Infanterie stationiert sondern auch mehrere Geschütze noch unidentifizierten Kalibers. Das Bataillon sammelt sich sofort nach der Landung und eröffnet den Kampf gegen die alliierte Infanterie, allerdings ohne große Wirkung auf die eingegrabenen Verteidiger, trotz Luftunterstützung.

Die Gruppen Altmann und Gentz des Bataillons haben einen Spezialauftrag und landeten in einem anderen Frontabschnitt, dem Raum Canea-Suda. Sie sollen dort 2 britische FLAK-Stellungen ausschalten um die Luftlandung dort zu erleichtern. Danach sollen sie die anderen dort eingesetzten Truppen unterstützen.


# Das II. Bataillon des Sturm-Regiments landet mit Fallschirmen im offenen Gelände einige Kilometer südwestlich von Maleme und muss sich erst Richtung Flugfeld durchschlagen. Die Gruppe Muerbe landete mehr als 10 Kilometer zu weit westlich und ein baldiger Anschluss ans Bataillon ist fraglich. Sie soll das nahe griechische Dorf Kastelli erreichen um von dort die wichtige Küstenstraße nach Maleme zu überwachen.


# Die Fallschirme des III. Bataillons gehen westlich des Flugfelds nieder. Auch hier müssen die bereits dezimierten Fallschirmjäger erst einige Kilometer zum Angriffsziel hinter sich bringen.


# Die in einem IV. Bataillon zusammengefassten Unterstützungskräfte des Sturm-Regiments landen südwestlich des Flugfelds zwischen dem II. und III. Bataillon. Außer diesen wenigen Granatwerfern, PAK, MG und Pionieren kann nur noch auf Luftunterstützung gebaut werden.

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Gelandeter deutscher Lastensegler.
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Auweia!! Da kann man nur das Beste hoffen...!! :ph: Wir wünschen euch viel Glück und viel Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :ritter: :)
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HYZ
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Beitrag von HYZ »

Klasse AAR !

... wird sofort aboniert !

Grüße
HYZ
Alles lief nach Plan ... aber der Plan war scheiße...
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KAreil
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Beitrag von KAreil »

20.05.1941 – 0800 bis 1000 – Erstberichte:

Raum Canea-Suda

# Das I. Bataillon des Fallschirmjäger-Regiments 3 landet pünktlich um 0800 im sogenannten Gefängnistal südwestlich von Galatas und wird von mörderischem Abwehrfeuer alliierter und griechischer Truppen empfangen. Die gut getarnten feindlichen Infanteriekräfte nehmen die langsam zu Boden schwebenden Fallschirmjäger aufs Korn und verursachen hohe Verluste, die 1. Kompanie besteht nur noch aus 26 einsatzfähigen Männern.


# Das nur 1 Kilometer weiter westlich abspringende II. Bataillon landet im selben Kugelhagel und hat ähnlich hohe Ausfälle, eine Kompanie ist dabei auf 11 Mann zusammengeschmolzen.


# Vom III. Bataillon kommen nur 2 Kompanien in der ersten Welle an und sie landen ca. 3 Kilometer weiter ostwärts nahe des dortigen Militärgefängnisses. Das Gefängnis selbst kann im Handstreich von der 1. MG-Kompanie des MG-Bataillons genommen werden und dient jetzt als wichtiger Stützpunkt.


# Unterstützungskräfte in Form von Pionieren, MG und leichten PAKs und FLAKs kommen ebenfalls an und eröffnen soweit möglich gleich das Feuer um die eigene Infanterie etwas zu entlasten. Am Westrand des Tals gehen auch 3 Batterien 7,5cm Gebirgshaubitzen nieder, ein Drittel davon wird aber bei der Landung schwer beschädigt. Es wird jetzt alles daran gesetzt die übrigen Geschütze so schnell wie mögliche einsatzbereit zu machen.

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Fallschirmjäger landen südwestlich von Canea.
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Immerhin ist die letzte Welle halbwegs gut gelandet, was man ja von den übrigen Einheiten leider nicht sagen kann. Wir wünschen dem werten Kommandeur KAreil weiterhin viel Glück und den erhofften Erfolg.

herzliche grüsse

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KAreil
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Beitrag von KAreil »

Hohenlohe hat geschrieben:Immerhin ist die letzte Welle halbwegs gut gelandet, was man ja von den übrigen Einheiten leider nicht sagen kann...
Bezieht Ihr Euch mit "letzte Welle" auf die 2 Kompanien des III. Bataillons?

Die sind zwar ganz gut runter gekommen sind aber in einem Sack von Feindeinheiten gelandet, auf der Karte genau südlich Karatsosi. Die Mannstärken-Verluste der anderen Bataillone sind aber wirklich schlimmer, wenn wir uns nicht täuschen ist der Recovery-Wert des Szenarios auch nur 1% also müssen wir uns überlegen wo wir die Einheiten mit mehr als 75% Ausfällen einsetzen ohne ihre Vernichtung zu riskieren.
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KAreil
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Beitrag von KAreil »

20.05.1941 – 0800 bis 1000 – Nachtrag:

Raum Maleme

# Vom deutschen Angriff überrumpelt scheinen die alliierten Truppen hier in Panik zu geraten, sie verlassen teils gut ausgebaute Stellungen ostwärts des Flugfelds und ziehen sich auf die Stadt selbst zurück. Von dort und der Höhe 107 können sie zwar das Flugfeld nach wie vor unter Feuer nehmen aber ein schneller Vorstoß in die verlassenen Stellungen könnte jetzt versucht werden.



Raum Canea-Suda

# Der Großteil des Fallschirmjäger-Regiments 3 steht im Feuerkampf mit verschiedenen alliierten und griechischen Einheiten. Es gibt weitere Verluste auf beiden Seiten aber einmal gelandet zeigen sich die Fallschirmjäger dem Gegner meist überlegen. Nördlich Ayia muss eine britische Kompanie ihren Angriff abbrechen und gerät in Unordnung. Einer griechischen Einheit am nordostwärtigen Ausgang des Gefängnistals geht es genauso.


# Südlich Karatsosi stehen allerdings starke alliierte Verbände in mindestens Bataillonsstärke. Hier konnte eine Kompanie des III.Bataillons in heftigen Gefechten nach Süden abgedrängt werden.


# Die Gruppe Gentz des Sturm-Regiments erhält Feuer von britischen Geschützen aus dem Dorf Mournies südlich von Canea und muss leichte Verluste hinnehmen. Trotz mangelnder eigener Feuerunterstützung wird ein Sturmangriff auf das Dorf mit Luftunterstützung in Erwägung gezogen.


# Die Gruppe Altmann des Sturm-Regiments gerät ostwärts von Canea in schwere Bedrängnis durch britische Infanterie und Geschütze. Die Versorgungsbehälter können nicht erreicht werden wodurch die Gruppe unter mangelnder Munition leidet und sich vorerst wohl nach Nordosten zurückziehen muss.



Fazit der Landung der ersten Welle

Die feindliche Truppenstärke ihre Verteidigungsvorbereitungen wurden vom Oberkommando massiv unterschätzt und die daraus resultierenden Anfangsverluste sind ein dementsprechender Schock. Trotz allem muss der Angriffsschwung unbedingt aufrecht erhalten werden, es darf dem Feind nicht erlaubt werden sich vom ersten Schock zu erholen und zum Gegenangriff überzugehen.

Soweit bis jetzt identifiziert handelt es sich bei den feindlichen Truppen auf Kreta hauptsächlich um Soldaten des Australisch/Neuseeländischen ANZAC sowie um griechische Einheiten. Verstärkt und geführt werden sie wie erwartet von britischen Truppen.

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Beitrag von Hohenlohe »

Wir wünschen euren Vorstössen gutes Gelingen und viel Glück...!! :ph:

herzliche grüsse

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Beitrag von KAreil »

20.05.1941 – 1000 bis 1200 – Erstberichte:

Raum Maleme

# Die meisten Kompanien des Sturm-Luftlanderegiments haben sich nach der schwierigen Landung mittlerweile wieder gesammelt und sind voll einsatzbereit. 5 Kompanien sind noch angeschlagen und 2 der PAK-Batterien des Regiments konnten ihre Munitionsbehälter noch nicht bergen.


# Ein schwerer Angriff durch Dornier Do 17 Bomber der Luftwaffe geht auf Maleme Stadt nieder. Die dort eingesetzten alliierten Geschütze werden dadurch vollständig vernichtet, bei einem eigenen Bomber Verlust. Eine Staffel Ju 87 Sturzkampfbomber stürzt sich auf die feindliche Batterie auf der Höhe 107 und kann diese erfolgreich ausschalten, 2 eigene Flugzeuge gehen dabei verloren.


# Das I. Bataillon drängt nach Osten und nimmt die verlassenen Stellungen nordwestlich und südlich der Höhe 107 ein. Das befestigte aber verlassene Dorf Vlakheronitissa südlich der Höhe wird besetzt, die Höhe selbst kann noch nicht genommen werden. Nordostwärts von Vlakheronitissa wird auf alliierte Infanterie gestoßen und in leichte Gefechte verwickelt.

Aus Maleme Stadt kommt ebenfalls feindliches Infanteriefeuer doch der Bataillonskommandant Major Koch ist zuversichtlich die Stadt erstürmen zu können. Schwere MG und Granatwerfer werden dazu am Flugfeld zusammengezogen um von dort die Stadt beschießen zu können.


# Das II. und III. Bataillon setzen ihre Kompanien Richtung Maleme in Marsch und sichern dabei gegen etwaige Feindtruppen nach Süden und Westen. Die Fallschirmjäger müssen in den nächsten Stunden die Höhe 107 endgültig nehmen und dann halten, auch hier werden dazu MG und Granatwerfer zusammengezogen.


# Die weiter westlich abgesetzte Gruppe Muerbe des II. Bataillons nähert sich ihrem improvisiertem Angriffsziel Kastelli und erhält Feuer feindlicher Infanterie aus dem Dorf. Mindestens 2 griechische Kompanien sind dort eingesetzt und die Gruppe zieht sich wieder zurück. Ohne Verstärkung ist hier nichts zu machen, deshalb wird vorerst nur beobachtet.

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Dornier Do 17 Bomber beim Zielanflug auf Maleme Stadt.
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Beitrag von Hohenlohe »

Na also, geht doch noch einiges voran. Zwar mit einigen Ausnahmen, aber immerhin.

herzliche grüsse

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KAreil
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Beitrag von KAreil »

20.05.1941 – 1000 bis 1200 – Erstberichte:

Raum Canea-Suda

# Die Gebirgshaubitzen des Fallschirmjäger-Regiments 3 sind noch nicht einsatzfähig, aber die meisten Fallschirmjäger-Kompanien konnten sich nach der schwierigen Landung mittlerweile sammeln. Ziel des im Gefängnis-Tal verstreuten Regiments ist jetzt ein Vordrängen nach Nordosten auf Galatas, Canea und schließlich Suda.


# Am Ostrand des Gefängnis-Tals stehen Teile des I. Bataillons einer griechischen Infanterieeinheit gegenüber die in den vorangegangenen Gefechten liegengeblieben ist. Die schwer angeschlagene 1. Kompanie wird in einer kurzen Feuerpause aus der Front genommen. Die Feindtruppen werden von der schweren Kompanie des Bataillons niedergehalten während eine Fallschirmjäger-Kompanie des I. und eine des II. Bataillons zusammengezogen werden. Ziel ist durch die griechischen Truppen nach Nordosten auf Galatas vorzustoßen.


# Das II. Bataillon befindet sich zum Großteil noch im Westen des Tals und startet damit den Weg nach Osten zu erleichtern. Es eröffnet das Feuer auf eine im Norden des Tals eingegrabene ANZAC-Einheit, eine MG-Kompanie und die schwere Kompanie des Bataillons unterstützen dabei. Anschließend starten die Fallschirmjäger verstärkt durch eine Pionierkompanie einen Sturmangriff und können den Feind aus der Stellung werfen.


# Im Südosten des Gefängnis-Tals in den Weingärten des Dorfs Ayia befindet sich eine weitere im Angriff liegengebliebene griechische Infanterieeinheit. Sie wurde von den Fallschirmjägern teilweise eingekreist und durch PAK- und FLAK-Feuer weiter zermürbt. Die 2. Kompanie des I. Bataillons startet daraufhin einen Vorstoß aus Südosten und drängt den Feind ab. Die Südflanke des Regiments ist dadurch gekürzt und sicherer geworden.


# Südlich Karatsosi sammeln sich die zurückgedrängten Truppen des III. Bataillons ostwärts des besetzten Militärgefängnisses. Die 2 Kompanien haben zusammen nur noch 115 Mann und stehen starken ANZAC-Einheiten gegenüber. Aufgrund der prekären Lage wird entschieden sich langsam auf besseres Gelände zurückzuziehen, die MG-Kompanie im Gefängnis leistet dabei wichtige Feuerunterstützung.


# 4 Kilometer ostwärts liegt die Gruppe Gentz des I. Bataillons des Sturm-Luftlanderegiments vor britischen Luftabwehrgeschützen im Dorf Mornies. Nach kurzem Sperrfeuer geht die Gruppe zum Sturmangriff über und kann trotz feindlicher Steilfeuerunterstützung das Dorf schnell erobern wobei alle feindlichen Geschütze zerstört werden. Damit ist der Spezialauftrag der Gruppe erfüllt und das Dorf soll bis zum Eintreffen von Verstärkungen jetzt als isolierter Stützpunkt gehalten werden.


# Einige Kilometer ostwärts von Canea versucht die isolierte Gruppe Altmann, ebenfalls vom I. Bataillons des Sturm-Luftlanderegiments, sich vom Feind nach Nordosten zu lösen. Dabei stößt sie aber auf einen starken britischen Infanterieverband.

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Sturmangriff der Fallschirmjäger auf die Weingärten des Dorfs Ayia.
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Beitrag von KAreil »

Randnote für die generell "John Tiller"-interessierten weil es auch um Operation Merkur geht:

"Wargame Design Studios", die Macher der PanzerBattles-Reihe (kleinerer Fokus als PanzerCampaigns, also hauptsächlich Züge als Einheiten) erklären anhand eines wohl irgendwann erscheinenden Maleme-Szenarios die Hintergründe zur Erstellung von Szenarien.

http://www.wargamedesignstudio.com/#latestnews
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20.05.1941 – 1000 bis 1200 – Nachtrag:

Raum Maleme

# Die allierten Truppen haben sich nach dem anfänglichen Schock erholt und reorganisieren die Verteidigung. Es kommt zu Feuergefechten zwischen den in den Trümmern Maleme Stadts verschanzten ANZAC-Soldaten und den Spitzen des I. Bataillons. Im Osten der Stadt werden feindliche Verstärkungstruppen gesichtet, aus diesem Bereich sind auch Panzergeräusche hörbar.


# Der Feind versuchen nicht die Höhe 107 erneut zu besetzen und ziehen die Infanterieeinheit im Nordwesten von Vlakheronitissa ab. Auf der wichtigen Küstenstraße werden dafür starke Feindeinheiten gesichtet, sie kommen von Osten und befinden sich noch 3 Kilometer vor Maleme im Dorf Pirgos.



Raum Canea-Suda


# Die Royal AirForce fliegt Angriffe auf die nordwestlich von Ayia stehenden FLAK- und PAK-Truppen und können mehrere der kaum ersetzbaren Geschütze vernichten, ein JaBo kann dabei abgeschossen werden.


# Durch Artillerie- und Infanteriefeuer versucht der Feind die Truppen des II. Bataillons aus den gerade eroberten Stellungen im Norden des Gefängnis-Tals zu vertreiben, die Fallschirmjäger bleiben aber standhaft.


# Am Ostrand des Tals hat der Feind unsere Absicht erkannt und verstärkt die angeschlagenen Griechen mit frischen ANZAC-Truppen. In den sich entwickelnden Feuergefechten kommt es zu leichten gegenseitigen Verlusten.


# Südlich von Ayia, beim besetzten Militärgefängnis und vor dem eroberten Mournies kommt es ebenfalls zu Gefechten bei denen die angreifenden Griechen aber überall liegenblieben.


# Die alleine kämpfende Gruppe Altmann im Osten von Canea liegt weiterhin im schweren Feuer feindlicher Geschütze und Infanterie, die Verluste steigen. Es wird auch entdeckt dass die noch vor kurzem nördlich von Halepa liegende feindlich Infanterie ihre Stellungen geräumt hat. Angesichts der sowieso schon prekären Lage der Gruppe überlegt Hauptmann Altmann die Flucht nach vorne anzutreten und die Flugabwehrgeschütze auf dem St. Johns Hügel trotz des Munitionsmangels anzugreifen.

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Beitrag von Hohenlohe »

Die Lage schaut mit Verlaub...besch***den aus...!! Aber historisch war es fast genauso, wenn nicht sogar noch schlechter...!! :ph: Wir wünschen euren Burschen aber trotzdem viel Glück und viele Erfolge...!!

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Raum Maleme

# Bis auf 2 Kompanien des II. und III. Bataillons konnten sich alle gelandeten Truppen des Sturm-Luftlanderegiments mittlerweile sammeln und alle 3 PAK-Batterien konnten ihre Munitionsbehälter bergen.


# Alle 3 Granatwerfer-Batterien des Regiments sowie die am Flugfeld positionierte MG-Kompanie starten mit der Beschießung der ANZAC-Truppen in Maleme Stadt. Es kann allerdings kaum Wirkung festgestellt werden, die Verteidiger halten ihre Stellungen.

Die Stadt soll unbedingt vor Eintreffen feindlicher Verstärkungen erobert werden, darum werden 2 Staffeln Ju 88 Bomber angefordert, aber auch deren Wirkung ist gering. Eine ebenfalls angreifende Staffel Do 17 Bomber verfehlt ihr Ziel und wirft die Bomben wirkungslos in die Bucht vor der Stadt.

Die südwestlich der Stadt liegenden Teile des I. Bataillons können so schlecht vorbereitet keinen Sturmangriff starten und es bleibt bei kleineren Gefechten mit leichten beidseitigen Verlusten.


# Die Fallschirmjäger-Kompanien des II. Bataillons marschieren weiter von Süden aus Richtung Front und erreichen zumindest schon die Gegend um Vlakheronitissa. 2 MG-Kompanien beziehen in diesem Dorf erstmal Stellung, von hier kann die Küstenstraße nach Osten mit Feuer bestrichen werden. Auf dieser marschieren gerade starke Infanterie- und Pioniertruppen des ANZAC aus dem Dorf Pirgos Richtung Maleme. Die Gruppe Koch des I. Bataillons verlässt hingegen Vlakheronitissa um diese feindlichen Verstärkungen zu verzögern. Im offenen Gelände kommt es zu Feuergefechte mit einigen eigenen Verlusten.


# Eine Kompanie des III. Bataillons, sowie eine Pionierkompanie erklimmen die unbesetzte Höhe 107 und sie erhalten Feuer von feindlicher Infanterie und von Matilda-Panzern. Diese Truppen sollen wohl die Verteidigung von Maleme Stadt unterstützen, die schweren britischen Panzer werden schwer zu knacken für die nur leicht bewaffneten Fallschirmjäger.

Die restlichen Kompanien des Bataillons marschieren von Westen her Richtung Maleme und stehen aktuell etwa 2 Kilometer vor Maleme Stadt.


# Die PAK-Batterien des Regiments werden ebenfalls Richtung Maleme Stadt in Marsch gesetzt um der britischen Panzergefahr zu begegnen, es handelt sich aber leider nur um leichte 3,7cm PAK.


# Die weit im Westen vor dem Dorf Kastelli liegende Gruppe Muerbe des I. Bataillons meldet den Abmarsch einer der 2 griechischen Infanterieeinheiten, Marschrichtung unbekannt.

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Britischer Matilda-Panzer auf der Straße nach Maleme Stadt.
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