Kampf_der_Titanen (WitE-AAR der_Dessauer vs. HYZ)

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der_Dessauer
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Kampf_der_Titanen (WitE-AAR der_Dessauer vs. HYZ)

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Werte Leserschaft,

seit Beginn des April 2016 haben wir das Vergnügen gegen den werten HYZ eine PBEM-Partie im Spiel "Gary Grigsby’s War in the East: The German-Soviet War 1941-45" auf Seiten der Sowjetunion führen zu dürfen. Wir gehen davon aus, dass das Szenario soweit bekannt ist. Die von uns vereinbarten Hausregeln können im AAR des werten HYZ eingesehen werden. Unser Gegenspieler und einige recht aktive Regenten dieses Forums haben des öfteren bei uns angefragt ob wir nicht selbst einen AAR aus unser Sicht schreiben möchten. Da der werte HYZ und wir gewissermaßen Anfänger in diesem Spiel sind und das erstemal gegen einen menschlichen Gegenspieler antreten, gibt und gäbe es bei beiden Parteien eine hohe Lernkurve. Besonders die kritischen Hinweise und Kommentare der erfahreneren Spieler dies PC-Spiels in diesem Forum könnten diese "Versuch und Irrtum"-AAR´s sicherlich noch weiter aufwerten.

Wir haben lange mit der Veröffentlichung dieses AAR´s gezögert. Durch Einschränkungen die unser Beruf vorgibt, dem täglichen Leben und dem schon seit einigen Jahren laufende AAR "AAR zur deutschen 1943 Kampagne "Bombing the Reich" gegen die KI" wurde unser Zeitportfolio recht stark angegangen. Nun können wir nicht anders als doch unsere Gedankengänge und Abwägungen zum Kampf in den Weiten Rußlands einer breiteren Öffentlichkeit darzulegen. Besonders da nach den Kämpfen im Winter 1941-1942 der Krieg in eine Phase eingetreten ist, welche wir als sehr kritisch für die russische Seite betrachten. Mit anderen Worten könnte es sein das die werte Leserschaft den Zusammenbruch der Roten Armee und damit der Sowjetunion in diesem AAR verfolgen kann. Doch sollte dies geschehen, werden die tapferen Rotarmisten vorher dem Gegner für jeden verlorenen Meter russischer Muttererde bezahlen lassen!

Euer der_Dessauer


Runde 40 – 19.03.1942


Ausgangslage ist der Zustand der Roten Armee nach den schweren Verlusten im Sommer und Herbst 1941 und den Winterkämpfen 1941-1942. Bevor in irgendeiner Art über weitere Operationen im Feld nachgedacht werden kann, muss und wird die politische, industrielle und militärische Lage zu schildern sein.

Politische Lage:

Die Welt befindet sich in einem Großkonflikt, die Sowjetunion kämpft an der Seite der westlichen Alliierten gegen Deutschland, Italien,Japan und deren Bundesgenossen. Das "LEND-LEASE-Abkommen" mit den Alliierten fördert im Moment 800 Fahrzeuge und 3000 Tonnen Nachschub pro Runde in den Depots der Roten Armee. Weiterhin werden 28 Hurricane IIB, 4 P-39D, 9 P-40E, 16 A-20B und 6 B-25D pro Runde an die Rote Luftwaffe geliefert. Die Rote Armee erhält pro Runde 24 M3 Stuart, 10 Matilda II, 20 M3 Lee und 26 Valentine III Panzer.

Für die Sowjetunion geht es in diesem Ringen um alles! Nur der Sieg über den Gegner wird den Erhalt des Landes und der Regierungsform sichern. Auf der weltpolitischen Bühne muss die Führung der Sowjetunion zeigen, dass sie in der Lage ist die Wehrmacht zum stehen zu bringen und ihr dabei auch noch empfindliche Verluste beibringen kann. Zu dem fordert die Sowjetunion die schnellstmögliche Schaffung einer "Zweiten Front" in Europa. Noch gibt es zu diesem Thema keine positive Äußerung von Seiten der westlichen Alliierten.

Industrielle Lage:

Im der folgenden Übersicht werden die momentan in Produktion befindlichen Fahrzeuge und Waffen aufgeführt. Weiterhin wird ein Einblick in den Sektor der Rüstungsstärke und des Nachschubs gegeben. (Stand: Beginn Runde 40 – 19.03.1942)
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Militärische Lage:

Bevor auf die militärische Lage an der Front eingegangen wir, gibt das Oberkommando einen Einblick in die Struktur und Stärke der unterschiedlichen Großverbände wieder. (Stand: Beginn Runde 40 – 19.03.1942)
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Der STAWKA stehen zur Verteidigung der Heimat 15 Fronten oder Militärbezirke mit 52 Armee zur Verfügung. In diesen stehen 15 Kavalleriekorps, 7 Kavalleriedivisionen, 1 Panzerdivision, 376 Schützendivisionen, 4 Luftlandebrigaden, 92 Panzerbrigaden, 152 Marineschützen- und Schützenbrigaden, 424 selbstständige Pak-, Artillerie-, Pionier-, Flak- und Kradregimenter, 130 selbständige Ski-, Pionier-, Mörser- und Flakbataillone und 20 selbstständige Jagdpanzerkompanien an der Front.

Von diesen Verbänden haben 7 Kavalleriekorps und 53 Schützendivisionen den Gardestatus. Auch 6 Pionierregimenter, 5 Leichte Raketen Regimenter und 5 Artillerieregimenter haben diesen Status.

Es folgt eine Aufstellung der acht wichtigsten Fronten und deren Stärke (Nord nach Süd). Gleichzeitig ist eine erste Beurteilung der Frontlage möglich!
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Abschließend werden noch die bisher erlittenen Verlust zusammengefasst.

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Die STAWKA steht vor großen Problem, oder sollten wir sie besser Herausforderungen nennen. Die gefährlichste Lage hat sich auf der Krim entwickelt. Dort ist es deutschen Panzertruppen gelungen faktisch die gesamte Süd Front abzuschneiden. Die Verbände der Südwest Front befinden sich zur Zeit in der Absetzbewegung auf die Straße von Kertsch zu. Die Kampfstärke der Schützendivisionen, Panzerbrigaden und Kavalleriekorps wird wohl nicht genügen auch nur geringe Kräfte der Süd Front zu retten. Hoffentlich gelingt es wenigstens auf der Taman-Halbinsel eine neue feste Verteidigungslinie aufzubauen.

Die nächste größere Krise hat sich erst in den letzten Tagen aufgetan. Bei der Brjansk Front gelang es deutschen Panzerspitzen im Gegenangriff die Masse der 32.Armee abzuschneiden. Acht Schützendivisionen, eine Panzerbrigade, eine Marineschützenbrigade und zwei Schützenbrigaden sind von der Front abgeschnitten. Jedoch ist hier das Oberkommando in guter Hoffnung mit den starken Kräften der 1.Stoßarmee die Umklammerung aufbrechen zu können.

Ansonsten gibt es entlang der Frontlinie kleinere Vorstöße deutscher, rumänischer oder ungarischer Truppen, welche an einigen Stellen unsere Kräfte zurückdrängen können. Auch führt der Gegner weiterhin massiv seine Luftwaffe ins Gefecht. Täglich gibt es schwere Luftangriffe auf Truppenkonzentrationen der Roten Armee und zahlreiche Aufklärungsflüge. Die Rote Luftwaffe hat sich hingegen noch nicht wirklich von den schweren Schlägen der Vergangenheit erholt. Nur langsam gewinnt sie zur alten Stärke zurück.

Insgesamt hat die STAWKA den Eindruck gewonnen, dass die eigenen Kampfwert denen des Gegners noch stark unterlegen sind. Diese Beobachtung trift alle Truppengattung durch weg. Es werden Anstrengungen unternommen aus den vielen Panzerbrigaden kampfkräftige Panzerkorps zu formen. Diese Initiative wird allerdings erst im kommenden Monat greifen. Weiterhin gibt es Überlegungen eine Anzahl an Schützendivisionen zu Schützenkorps zusammenzufassen, somit könnte vermutlich ein solches Korps gegen eine deutsche Infanteriedivision bestehen. Die für eine solche Zusammenfassung nötigen Mittel werden allerdings erst im Juni verfügbar sein.


Werte Leserschaft,

da nun eine gewisse Übersicht vermittelt wurde sind wir auf Fragen gespannt. Wir erwarten auch jede menge Kritik von den erfahreneren Spielern hier im Forum. Aber vielleicht, nach dem das Kopfschütteln verklungen ist, können Hinweise, Tipps und Kniffe, mir und dem werten HYZ helfen tiefer in dieses komplexe Spiel einzutauchen. Wir hoffen das so die Partie noch etwas an Schärfe und Spannung gewinnt. Vielen Dank schon mal für die gezeigte Lesebereitschaft und das Interesse beim AAR der werten HYZ.

Euer der_Dessauer
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Beitrag von Frisiercreme »

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Frisiercreme
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Ein feuchter Traum wird wahr, der Komplementär-AAR zu dem sehr gern gelesenen Bericht des HYZ. Und dann noch von Euch, das ist erstmal Weltklasse.

Wie weit ist Eure Partie den Schilderungen voraus? Denn wir hätten eigentlich gerne beide Berichte verfolgt, möchten aber nicht unbewusst Hinweise geben, die insbesondere deshalb erwägen, weil wir die Überlegungen des jeweiligen Gegners kennen.

Beitrag von der_Dessauer »

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der_Dessauer
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Werter Frisiercreme,

habt Dank für Eure Begeisterung. Um Eure Frage zu beantworten, die in meinem ersten Post veröffentlichte Lage entspricht der Situation zu Beginn des 40.Zuges des sowjetischen Spielers. Der deutsche Spieler hat vorab seinen 40.Zug gemacht und diesen uns nun zur Verfügung gestellt. Somit ist unser werter Gegner zusammen mit uns auf dem selben Stand. Auf der sowjetischen Seite fanden noch keine Bewegungen statt.

Euer der_Dessauer
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Beitrag von Hohenlohe »

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Werter Dessauer, da wir bereits den AAR des werten HYZ mitlesen und fleissig kommentieren, werden wir uns hier evtl. gar nicht recht zu Wort melden, da wir in beiden AARs nix ausplaudern wollen. Jedenfalls freut es uns sehr, dass wir nun die Gegenseite lesen dürfen. Wir wünschen euch ansonsten viel Glück und Erfolg gegen die deutschen Landser...!! :top:

herzliche grüsse

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Beitrag von Komischer Kunde »

Komischer Kunde
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Werter Dessauer, wir freuen uns wahrlich über die Darstellung Eurer Geschicke in diesem Konflikt. Da wir nun auf beiden Seiten lesen, werden wir nur neutrale Meinungsäußerungen vornehmen, damit niemand in eine Benachteiligung gerät.

Beitrag von Monty »

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Monty
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Die Südfront ist verloren. Zu viel, zu lange gehalten. Eure Staffelung an einigen Frontbereichen lädt zur Kesseln der Truppen nahezu ein.
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Beitrag von Thomasius »

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Thomasius
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Schön das ihr auch einen AAR schreibt.
Was uns auffällt, Flugfelder sollten nach Möglichkeit auf Eisenbahnfeldern stehen(bessere Versorgung, weniger LKW-Verluste die zwischen der Bahn und dem Flugfeld fahren müssen.
Denkt daran, falls ihr es noch nicht macht, Gardetruppen aus den Stoßarmeen herauszunehmen, weil sich die Boni nicht addieren.

Beitrag von Hohenlohe »

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Werter Thomasius, kann man dafür mit den Gardetruppen schon Gardearmeen bilden...?? Ab wann weiss man, ob die eigenen Truppen bald zu Gardeeinheiten werden...?? Wo sollte man im Winter 41/42 seine Gardearmeen sowie die Stossarmeen positionieren...??
Werter Dessauer, wir bemühen uns sehr nicht auf eure Situation einzugehen im Thread des edlen HYZ. Man darf getrost nachsehen seitens eurer Fans.
Ebenso umgekehrt...*grins*

herzliche grüsse

Hohenlohe... :ritter: :) *NASTROWJE!!*
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Beitrag von Longstreet »

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Verehrter der_Dessauer, Wir möchten Euch sagen, dass Wir sehr erfreut über Euren Entschluss sind, hier doch etwas zu Euren Plänen bzw. zur Lage zu sagen. Dafür besonders herzlichen Dank - vor allem unter dem Aspekt, dass Ihr bereits mit der Luftverteidigung des Reiches sehr eingebunden seid!
[indent]Das Glück kommt nur zu dem, der warten kann.

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Beitrag von Berliner »

Berliner
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Dieses Match ist gerade mit das Beste, was in diesen Hallen und dem TV läuft, um so mehr freuen wir uns auf Euren AAR.
Dafür erst einmal Dankeschön...

Beitrag von der_Dessauer »

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der_Dessauer
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Werter Monty,

da hat mangelnde Erfahrung uns wohl hinter das Licht geführt! Die Kampfwerte der deutschen Truppen sind ja mal richtig heftig! Die Südfront wird wohl nicht mehr zu retten sein, jetzt kommt es darauf an zu verhindern das der Gegner auf der Taman-Halbinsel einen Brückenkopf errichten kann. Euren Einwand was die Staffelung unserer Verbände angeht können wir zwar nachvollziehen, jedoch haben wir keine richtige Lösung parat. Wenn wir die Dreier-Stacks auflösen und in kurzen Abständen hintereinander anordnen, können diese von jeder noch so kleinen deutschen Einheit geworfen werden. Und ob wir nun eine zehn Kilometer tiefe oder eine dreißig Kilometer tiefe Front haben scheint uns bei diesen hohen Bewegungspunkten der deutschen Panzerdivisionen auch irgendwie egal. Im gesamten betrachtet fehlen uns auch die Truppen für einen tiefere Verteidigung, wir können ja nicht mal richtig die Gardeschützendivisionen aus der Front lösen, da wir nicht allzu viele "freie" Schützendivisionen haben. Ein weiteres Thema ist das "eingraben" von Verbänden. Gefühlt sind die deutschen Truppen dreimal schneller in der Erde als die Verbände der Roten Armee. Wir haben zwar den Fronten und besonders unseren Infanterie-Armeen jeweils fünf Pionierregimenter zugeteilt, aber können keinen wirklichen Effekt erkennen! Machen wir hier etwas falsch?

Euer der_Dessauer

[Center]________________________________________________________________________________[/Center]

Werter Thomasius,

schön einen weiteren erfahrenen WitE-Spieler in diesem AAR zu sehen! Euren Einwand der Flugfelder betreffend werden wir im nächsten Zug Rechnung tragen! Keine Angst, es sind keine Gardetruppen den Stoßarmeen untergliedert, und das wird sich in Zukunft nach Eurem Rat auch nicht mehr ändern.

Euer der_Dessauer

[Center]________________________________________________________________________________[/Center]

Werter Komischer Kunde, werter Hohenlohe, werter Longstreet und werter Berliner,

es freut uns sehr das Ihr unseren neuen AAR gut zusprecht! Wie schon angedeutet wird die Schlagzahl der Beiträge etwas nachlassen, jedoch sind wir bemüht dieser Leserschaft gute Kost zu liefern. Wir hoffen nur das die Rote Armee den kommenden Sommer überlebt, ansonsten wird dieser AAR ein eher kurzer werden!

Euer der_Dessauer
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Beitrag von Monty »

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Monty
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Euren Einwand was die Staffelung unserer Verbände angeht können wir zwar nachvollziehen, jedoch haben wir keine richtige Lösung parat. Wenn wir die Dreier-Stacks auflösen und in kurzen Abständen hintereinander anordnen, können diese von jeder noch so kleinen deutschen Einheit geworfen werden. Und ob wir nun eine zehn Kilometer tiefe oder eine dreißig Kilometer tiefe Front haben scheint uns bei diesen hohen Bewegungspunkten der deutschen Panzerdivisionen auch irgendwie egal.
Ihr sollt auch nicht Tür an Tür staffeln. Schachbrett geht auch. Der Sinn ist einfach folgender. Durchbrechen wir die erste Linie mit Infanterie, verlieren die Panzerdivisionen nur ein paar Bewegungspunkte durch die ZOC´s. Müssen sie aber durch mehrere feindliche ZOC´s, geht ihnen schnell die Luft aus und sie können besser abgeschnitten werden. Wenn die Gardedivisionen aus der vordersten Front raus sind, würden wir sie in der dritten Reihe platzieren, im Reservestatus. So verteidigen sie mit und sie bilden einen hinteren Rammbock.
Das nervt die Deutschen zu Tode.

Im gesamten betrachtet fehlen uns auch die Truppen für einen tiefere Verteidigung, wir können ja nicht mal richtig die Gardeschützendivisionen aus der Front lösen, da wir nicht allzu viele "freie" Schützendivisionen haben. Ein weiteres Thema ist das "eingraben" von Verbänden. Gefühlt sind die deutschen Truppen dreimal schneller in der Erde als die Verbände der Roten Armee. Wir haben zwar den Fronten und besonders unseren Infanterie-Armeen jeweils fünf Pionierregimenter zugeteilt, aber können keinen wirklichen Effekt erkennen! Machen wir hier etwas falsch?
Nein. die deutschen Divisionen haben Bauwerte von 50. Frische und unerfahrene russ. Divisionen erreichen gerade mal Werte von 5 -7. Erst mit den russ. Inf. Corps wird das besser. Der Support über die Armeen bringt zwar was, aber nicht viel. Schnell, geht es mit befestigten Räumen und drei BauBataillonen. Das kostet aber eine Menge Adminpunkte. Nur für Brennpunkte empfehlbar.

Sevastopol gefallen ? Mit Level 5 ? Mit drei Gardedivsionen haltbar bis Sommer 42.
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Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Werter Dessauer, da wir das Spiel selbst kaum kennen, massen wir uns auch keinerlei Wissen an, aber die Vorschläge des werten Monty hören sich doch ganz gut an, warum nicht einfach umsetzen. So könnt ihr hoffentlich bald erkennen, ob es euch richtig gut nützt, was wir übrigens glauben... :ph:
Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und auch viel Erfolg beim Kampf gegen die deutschen Truppen des edlen HYZ... :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :ritter: :) *GLORIA PER PATRIAM*
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Beitrag von der_Dessauer »

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Werter Monty,

okay, das mit der Staffelung der Verbände in die Tiefe haben wir in Eurem Sinne verstanden. Mal sehen wir wir das noch umsetzten können. Auch wenn wir hier die Befürchtung haben das diese einzelnen Einheiten pro Hex-Feld dann faktisch gar keinen Verteidigungswert mehr haben und den Gegner nur noch mit bloßem Dasein beeinträchtigen. Bezüglich des "Reservestatus" der hinteren Verbände bleiben wir allerdings kritisch. Wenn wir das richtig verstanden haben wird vor Einsatz dieses Verbandes ein Anführer-Check durchlaufen, reichen hier einige Werte nicht, kommt die Einheit den anderen nicht zur Hilfe.

Danke für die Erklärung bezüglich der Unterschiede der "Bauwerte" zwischen deutschen und sowjetischen Einheiten. Wir sind ja in der Kriegsgeschichte etwas bewandert, und können dadurch irgendwie nicht richtig nachvollziehen warum die Rote Armee in diesem Punkt im Spiel so ins Hintertreffen gerät. Schließlich waren die Rotarmisten wahre Meister beim Anlegen von Stellungssystemen und Verteidigungsanlagen, von der Tarnung derselben ganz zu schweigen.

Um also schnell gute Befestigungswerte zu haben müssen wir also pro Hex-Feld ein "Befestigtes Gebiet" erstellen, dies einem Armeekommando unterordnen was maximal fünf Hex von diesem entfernt ist und über Bau-Bataillone verfügt. Dann müssen wir wohl die Bau-Bataillon dem "Befestigtes Gebiet" zuweisen und sobald der gewünschte Befestigungswert erreicht ist sie wieder an die Armee abgeben. Dann beginnt das Spiel von vorne. Ist das in etwa so richtig?

Euer der_Dessauer
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Beitrag von Monty »

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Um also schnell gute Befestigungswerte zu haben müssen wir also pro Hex-Feld ein "Befestigtes Gebiet" erstellen, dies einem Armeekommando unterordnen was maximal fünf Hex von diesem entfernt ist und über Bau-Bataillone verfügt. Dann müssen wir wohl die Bau-Bataillon dem "Befestigtes Gebiet" zuweisen und sobald der gewünschte Befestigungswert erreicht ist sie wieder an die Armee abgeben. Dann beginnt das Spiel von vorne. Ist das in etwa so richtig?
So ist es. Das dies sehr aufwendig ist, würden wir das nur bei Schlüsselstellungen machen.
Auch wenn wir hier die Befürchtung haben das diese einzelnen Einheiten pro Hex-Feld dann faktisch gar keinen Verteidigungswert mehr haben und den Gegner nur noch mit bloßem Dasein beeinträchtigen. Bezüglich des "Reservestatus" der hinteren Verbände bleiben wir allerdings kritisch. Wenn wir das richtig verstanden haben wird vor Einsatz dieses Verbandes ein Anführer-Check durchlaufen, reichen hier einige Werte nicht, kommt die Einheit den anderen nicht zur Hilfe.
Diese Dreierstaffelung würden wir auch nur bei guten Bodenverhältnissen ( Also Ebene, kaum Wälder etc. ) In dicht bewaldeten oder Sumpf Hexes ist es unnötig, da allein durch die Bodenbeschaffenheit, Bewegungspunkte verloren gehen.
Tja, auch der Anführerwechsel wirkt Wunder :-))
und können dadurch irgendwie nicht richtig nachvollziehen warum die Rote Armee in diesem Punkt im Spiel so ins Hintertreffen gerät. Schließlich waren die Rotarmisten wahre Meister beim Anlegen von Stellungssystemen und Verteidigungsanlagen, von der Tarnung derselben ganz zu schweigen.
Das hängt mit der Divisionsstruktur zusammen. Die Russen haben nur die Hälfte an Unterstützungstruppen als Divsionseinheit. Wir meinen uns zu erinnern, das gibt den Ausschlag.
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Beitrag von Hohenlohe »

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Wir bedauern, dass die rote Armee derart schlecht wegkommt, bei einigen wesentlichen Einstellungen, aber das soll sich ja wieder ausgleichen mit der Zeit. War auch im alten Grigsby-Klassiker War in Russia nicht anders... :ph:
Ansonsten wünschen wir dem neuen STAWKA OB von Herzen alles Gute und gutes Gelingen...!! :top:

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Ausführung Runde 40 – 19.03.1942
Allgemeine Bewegungen:

Mit Hinblick auf die kommende Schlammperiode und dem darauf folgenden Sommer ist die STAWKA zur strategischen Defensive übergegangen. Das Konzept soll Kräfte schonen und dabei helfen die Rote Armee in ihrem Aufbau und in ihrer Kampfkraft zu festigen und zu stärken. Notfalls wird auch Raum aufgegeben, um deutsche Angriffe ins Leere laufen zu lassen. Nur an bestimmten Punkten der Front werden Vorstöße und Gegenangriffe unternommen, um etwa den Gegner im Unklaren über die Lage zu lassen, vorgeprellte gegnerische Einheiten wieder zurückzudrängen oder eingeschlossene eigene Truppenteile zu entsetzen.

Diese Strategie wird mit sofortiger Wirkung verfolgt! Im Norden weicht die Leningrad Front auf Cherepovets aus, hier wird das Oberkommando der Front sein neues Hauptquartier beziehen. Die 48.Armee wird mit ihren Verbänden entlang der Kovzha zwischen Vytegra und dem Beloe See Stellung beziehen. Die 3.Stoßarmee (Nordwest Front) wird zusammen mit der 7. Unabhängigen Armee den Abschnitt im Sumpfgebiet zwischen dem Beloe See im Norden und dem Rybinskres See im Süden besetzen. Das Oberkommando erwartet im Kampfraum keine offensiven Operationen des Gegners und hat selbst weder Mittel noch Möglichkeiten aktiv in Richtung Leningrad vorzustoßen. Die Absetzbewegung ist zwar nicht vom Gegner erzwungen, jedoch verkürzt sie die Front- und Nachschublinien erheblich. Und sie hat einen weiteren positiven Effekt auf die Umgliederungen der Nordwest Front und der Kalinin Front.
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Weiter im Süden wird ebenfalls in großen Zügen marschiert. Da sich hier ein möglicher Schwerpunkt einer zukünftiger deutschen Offensive gegen Moskau bietet, ist die STAWKA gezwungen die Nordwest Front und die Kalinin Front in eine stärkere Verteidigungsstellung umzugruppieren. Es gab zwar Überlegungen bis hinter die Wolga auszuweichen, doch wurden diese wieder verworfen. Wenn die Bewegungen der beiden Fronten in den nächsten Tagen abgeschlossen wird, steht zwischen dem Rybinskres See im Norden und Kalinin im Süden eine festgefügte Abwehrfront. Das Aufschließen der Kalinin Front auf die Westfront ermöglicht die Herausnahme und Auffrischung der 4.Armee. Diese ist damit frei um im weiteren Verlauf der West Front eingesetzt zu werden.
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Die Absetzbewegungen werden immer wieder durch die deutsche Luftwaffe gestört!
Die West Front selbst schafft sich Reserven aus ihren eigenen Verbänden und beginnt in den bedrohtesten Frontabschnitt mit dem Aufbau eine zweiten Verteidigungslinie. Die Verbände der Roten Luftwaffe der Kalinin Front und der West Front werden für kurze Zeit in den Raum Tula verlegt, um hier einige begrenzte Vorstöße zu unterstützen.
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Bei der Brijansk Front findet ein Führungswechsel statt. Der Marschall Budyonny wird durch den Armeegeneral Zhukov ersetzt. Auch der Kommandeur der 1.Stoßarmee wird ausgewechselt.
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Die Verbände der Brijansk Front werden etwas überhastet umgruppiert und verstärkt, um mit der 1.Stoßarmee die gegnerische Umklammerung von Teilen der 32.Armee zu durchbrechen. Weitere Verbände der Brijansk Front schließen dichter zum Gegner auf, um ihn in seinen Bewegungen und in seinem Handeln einzuschränken.
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Die Frontverbände der Brijansk Front, der Transkaukasus Front und der STAWKA im Raum ostwärts der Linie Kursk – Belgorog – Charkow werden auf die Höhe des Oskol Flusses zurückgenommen. Hinter dieser Linie sammeln herausgelöste Kräfte der Südwest Front.
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Im Verantwortungsbereich der Transkaukasus Front direkt, gab es nur einige wenige Umgruppierungen. Die unterstellten Luftstreitkräfte dieser Front wurden verstärkt und zählen nun über 850 Yak-1 Jäger/Jagdbomber. Auf dem Papier eine beeindruckende Stärke, ob sich dies auch im Einsatz wiederspiegelt wird die Zeit zeigen. Die STAWKA stellt Überlegungen an, ob es nicht ratsam wäre die südlichen Verbände der Transkaukasus Front hinter den Mius zu verlegen.
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Auf der Krim ist die Lage weiterhin desaströs. Es sind kam Bewegungen möglich und über allem steht die deutsche Luftwaffe. Trotz dieser Hemmnisse muss einfach ein Ausbruch versucht werden. Drei Schützendivisionen der 16.Armee und die einzige noch halbwegs kampfstarke Gebirgsdivision der 18.Armee stürzen sich auf die deutsche 20.Panzerdivision und können diese zum Ausweichen nach Südwesten zwingen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit zumindest einen dünnen Rinnsal an Nachschub zu den eingeschlossen Verbänden der Süd Front zu schaffen. Ob dieses Tor aber lange offen gehalten werden kann ist mehr als fraglich.
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Kampfhandlungen:

Nach kurzer Neuorganisation und Zuführung von Ersatz tritt die 1.Stoßarmee mit fünf Gardekavalleriekorps und einem Kavalleriekorps zum Angriff an. Ziel ist es den eingeschlossenen Verbänden der 32.Armee den Ausbruch aus dem Kessel zu ermöglichen. Es gelingt im ersten Ansturm die deutsche Panzerdivision zu werfen und eine Lücke im Einschließungsring zu öffnen. Sofort danach setzten sich die 367., 355. und 84.Schützendivision der 32.Armee in Bewegung und strömen durch die entstandene Lücke.
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Um die Befreiungsaktion zu unterstützen, startet die 60.Armee der Westfront einige Entlastungsangriffe. In zwei aufeinanderfolgenden Angriffsserien gelingt es den Schützendivisionen dieser Armee die deutsche 268.Infanteriedivision aus ihren Stellungen zu werfen.
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Die 60.Armee durchbricht die Stellung der deutschen 268.Infanteriedivison.
Um auch im Süden dem Gegner nicht ganz das Heft des Handels zu überlassen, tritt die 46.Armee der Transkaukasus Front mit einem Kavalleriekorps, drei Schützendivisionen und fünf Gebirgsdivisionen nördlich von Gorlovka an. Dank starker Unterstützung der Roten Luftwaffe gelingt es auf Anhieb diesen Verbänden die Front der deutschen 97.Jägerdivision zu durchbrechen. Die 97.Jägerdivision und die Reserve dieser Division in Form eines Regimentes der Waffen-SS Division "Das Reich" kann im weiteren Verlauf der Kämpfe zurückgedrängt werden. Selbst ein Gegenstoß der deutschen 16.Panzerdivision wird abgeschlagen und kann unsere Truppen nicht aufhalten. Das 16.Kavalleriekorps, die 136.Schützendivision und die 4.Schützendivision der 46.Armee richten sich nun im eroberten Gelände zur Verteidigung ein und bedrohen dadurch Gorlovka aus dem Norden direkt.
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Die Kämpfe nördlich von Gorlovka verlangen unseren Truppen alles ab!
Die Verlustübersicht nach Abschluß aller Bewegungen und Kämpfe:
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Für die STWAKA sind vor allem die gegnerischen Verluste bei den Bombern interessant. Hier hat die deutsche Luftwaffe eine große Anzahl an Ju87, Ju88 und He111 verloren. Hoffentlich helfen diese Verluste dabei die Luftangriffe auf unsere Bodentruppen abzuschwächen. Das Oberkommando ist gespannt auf die Reaktion der Wehrmacht sowohl auf der Krim, wie auch bei Orel.
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Heinrich Heine - Nachtgedanken

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Hohenlohe
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Werter Dessauer, wir freuen uns über die erfolgreichen Gegenmassnahmen der Roten Armee. Wir nehmen an, dass dies auch die Moral der Truppen hebt...!! :ph:
Nur weiter so...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe... :ritter: :top:
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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Beitrag von der_Dessauer »

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der_Dessauer
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Ausführung Runde 41 – 26.03.1942
Ausgangslage:

Neben massiven Aufklärungsflügen der deutschen Luftwaffe entlang der gesamten Frontlinie, sicherlich eine Reaktion auf die zahlreichen Absetzbewegungen im Norden und in der Mitte, gab es besonders im Südabschnitt Verschiebungen von größeren Truppenverbänden. Offensichtlich zieht der Gegner seine freigewordenen Einheiten von der Krim ab und baut damit wohl Reserven auf. Wie erwartet wurde der schmale Versorgungsschlauch von der Kertsch-Halbinsel zur Krim, und damit zu den abgeschnittenen Einheiten der Süd Front, von schnellen Verbänden der Wehrmacht wieder mit aller Gewalt gekappt. Es besteht nun keine Möglichkeit mehr mit den vorhandenen Kräften einen Ausbruch erfolgreich zu wagen. Dadurch sind die eingeschlossenen Truppen dazu verdammt bis zu ihrer sicheren Vernichtung zumindest so viele gegnerische Verbände wie möglich zu binden. Somit wird vielleicht die Möglichkeit geschaffen auf der Kertsch-Halbinsel eine stabile Verteidigung aufzubauen. Ein Durchbruch deutscher Truppen auf die Taman-Halbinsel wäre in der jetzigen Situation fatal. Eine weitere Hiobsbotschaft ist der Fall von Sewastopol. Damit verfügt der Gegner auf der Krim über eine stark befestigte Nachschubbasis.
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Auch der Gegenschlag der Roten Armee im Raum Orel zur Befreiung der eingeschlossenen Kräfte der 32.Armee wurde vom Gegner pariert. Mit der Stoßkraft seiner starken Panzerverbände und der Rückendeckung durch aufschließende Infanteriedivisionen gelang es hier der Wehrmacht die Verbände der 1.Stoßarmee zurückzudrängen und den Kessel erneut zu schließen.
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Bei den Kämpfen an diesen beiden Brennpunkten und in den Stellungskämpfen entlang der Frontlinie sind der Roten Armee wiederum nicht unerhebliche Opfer entstanden. Einzig die geringe Verlustrate der Roten Luftwaffe lässt hoffen.
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Allgemeine Bewegungen:

Im Norden sind die Masse der Verbände der Leningrad Front und der Nordwest Front in ihren vorgesehen Stellungen eingetroffen (siehe Runde 40), lediglich Teile der 3. und 4.Stoßarmee müssen noch ein paar Werst zurücklegen um die befohlenen Punkte zu besetzen. Im Bereich der Kalinin Front und der West Front gab es keine Bewegungen. Hier wurde nur die 4.Armee nach Tula verlegt. Eine Vorsichtsmaßnahme, falls sich die Kämpfe bei Orel weiter ausbreiten. Innerhalb der nächsten Tage werden die verschiedenen Truppenkontingente der 4.Armee ihre Ausladung im Raum Tula abgeschlossen haben und stehen für Operationen zur Verfügung. Weiterhin wurden die abgekämpften Armeen der Brjansk Front neu geordnet, aufgefrischt und zum erneuten Angriff bereitgestellt. Wieder soll hier die 1.Stoßarmee den Rammbock darstellen.
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Im weiteren Verlauf der Front nach Süden besetzten die zurückgehenden Verbände die neue Verteidigungslinie hinter dem Oskol Fluss. Auch wurde hier in diesem Abschnitt die weitere Versammlung der freien Verbände der Südwest Front fortgesetzt. Noch weiter südlich, bei der Transkaukasus Front erfolgten keine Bewegungen. Hier wurde lediglich die Rote Luftwaffe verstärkt, sie verfügt nun in diesem Raum über ca. 1100 Jagdmaschinen.
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Auf der Krim wurde, so gut es eben geht, die Tür zur Halbinsel Kertsch verbarrikadiert. Sicherheitshalber wurden auch gegenüber von Kertsch auf der Taman-Halbinsel Truppen in Stellung gebracht. Mittlerweile traut die STAWKA den deutschen Panzerdivisionen alles zu. Währenddessen bereiten sich die eingeschlossenen Verbände der Süd Front auf die Endkämpfe vor.
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Kampfhandlungen:

Man sagt ja uns Russen eine gewisse Sturheit nach, nun in diesen entscheidenden Momenten zeigt sich diese! Schon kurz nach der Reorganisation der 1.Stoßarmee, treten die sechs Kavalleriekorps dieser Armee und eine Schützendivision der 40.Armee erneut im Raum Orel auf den deutschen Einschließungsring an. Schwerpunkt der Kämpfe ist die Nahtstelle der deutschen 8.Jägerdivision und der 29.Motorisierten Division. Es gelingt im ersten Ansturm diese Nahtstelle zu durchbrechen und beide gegnerischen Großverbände zurück zudrücken. Damit ist erneut der Weg frei für die eingeschlossenen Verbände der 32.Armee. Wiederum sind es die 367., 355. und 84.Schützendivision welche sofort die Lücke besetzen und hoffentlich für die nachfolgenden Verbände offenhalten können.
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Für die kampferprobten Truppen der 1.Stoßarmee sind es trotz des Erfolges harte Kämpfe!
Um die Kämpfe bei Orel zu unterstützen, greifen im südlichen Verantwortungsbereich der Brjansk Front Divisionen mehrerer Armeen die von den Deutschen besetzte Kleinstadt Kastornoe an. Auch hier kann ein Erfolg verbucht werden. Die Verteidiger, die 212. und 223.Infanteriedivision, müssen ihre Stellungen aufgeben und die Stadt fluchtartig verlassen.
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Auch im Süden bei Stalino treten die Verbände der 46.Armee erneut an. Hier dient der Angriff lediglich zum Abtasten der Front und zur Beunruhigung des Gegners. Es gelingt die deutsche 298.Infanteriedivision aus der Ortschaft Konstantovka herauszuschmeißen. Die gewonnene Stellung wird jedoch nur von kleineren vorgeschobenen Alarmposten besetzt, da sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gegen sofortige Gegenstöße gehalten werden könnte.
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Die Verlustübersicht nach Abschluß aller Bewegungen und Kämpfe:
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Da immer stärker die Schneeschmelze einsetzt, werden die weiträumigen Bewegungen wohl erst mal zum stehen kommen. Die STAWKA hofft in dieser Zeit die Stellungen entlang der gesamten Frontlinie festigen zu können und, wenn möglich, hinter bedrohten Frontabschnitten Reserven zu sammeln. Auch ist eine weitere Umstrukturierung und Vermehrung der Roten Luftwaffe geplant.
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Hohenlohe
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Könnt ihr evtl. beim Gegner ebenfalls Aufklärrungsflüge durchführen oder können das derzeit nur die Deutschen...?? Wir hoffen mal, dass ihr genug Reserven aufbauen könnt, ehe der edle HYZ, es kontern könnte... :ph:
Leider können wir als Doppel-Spezialagent(Leser auf beiden Seiten) nicht mehr dazu schreiben, ohne irgendwie mehr zu verraten, aber wir gewinnen so langsam einen Einblick in das insgesamt gut gelungene Spiel von Gary Grigsby. Wir hoffen, dass ihr euch von uns wg unseres neuen Titels, der übrigens im anderen thread bereits zu einem Lacher wurde, keine Sorgen macht. Wir haben ebenfalls dort erwähnt, dass man uns gut kontrolliren kann, was wir schreiben. Übrigens Tippfehler kommen bei uns daher, dass wir eine rund 6 jahre alte Tastatur von Microsoft verwenden, weil uns momentan das Geld für eine neue fehlt.
Wir haben nämlich bei den letzten Sales bei Steam und GOG rund 200.-€ vrbraten und nun jede Menge neues Material, vor allem bei GOG, zum Spielen verfügbar.
Jetzt soll bis zum neuen Jahr konsequent gespart werden für einen neuen PC....Dann werden wir uns sowohl Stellaris, als auch evtl. HOI IV kaufen.

herzliche grüsse

Hohenlohe... :ritter: :)
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