Korpsbefehl Nr.2 (Operation Edelweiß) LII.Armeekorps - 1.Panzerarmee
1.Lage:
- Morgenlage 27.Juli 1942 -
1.a) Feindlage:
Vor der Front des Korps sind nach Aufklärung Teile von fünf Schützendivisionen der Roten Armee festgestellt wurden. Besonders ein Schützenregiment der 341.Schützendivision ist durch die Kämpfe des Vortages schwer mitgenommen wurden. Der Gegner steht nun mit der Masse von vier Schützenregimentern in der linken Flanke der Infanterieregimenter 70 (111.ID) und 117 (111.ID), sowie vor der Front des Infanterieregiments 668 (370.ID). Vor der Front des Infanterieregiments 50 (111.ID) ist die gegnerische Stellungstruppe, in Form eines Schützenregiments der 176.Schützendivision, zwanzig Kilometer nach Osten ausgewichen und hat sich dort der schon angesprochenen Kräftegruppierung angeschlossen.
1.b) Eigene Lage:
Allen drei Korps der 1.Panzerarmee ist der Übergang über den Don im ersten Anlauf ohne große Verluste gelungen. Besonders bei III.Panzerkorps, westlich von Bagalevskaya, scheint sich eine Möglichkeit zum Durchbruch und zum Stoß in die Tiefe zu ergeben. Die 111.Infanteriedivision des LII.Armeekorps hat nach erfolgtem Übergang den Brückenkopf mit dem Infanterieregiment 70 gehärtet. Weitere Kräfte der Division stehen zum Übergang bereit.
1.c) Unterstellungen:
Dem LII.Armeekorps ist ein Heeresartillerieregiment unterstellt, welches im Moment Stellung im Raum des Infanterieregiments 668 (370.ID) bezogen hat und diese hält.
2. Auftrag:
- unverändert -
3. Durchführung:
3.a) Absicht:
- unverändert -
3.b) Einzelaufträge:
Die 111.Infanteriedivision zieht das Infanterieregimenter 117 auf das jenseitige Ufer in den Brückenkopf des Infanterieregiments 70 nach. Das Infanterieregiment 70 stellt sich darauf ein, nach Sicherung des Brückenkopfes durch Folgekräfte weiter nach Süden in den freien Raum in Richtung Bahnstrecke Azov/Rostov - Metchetinskaya anzugreifen. Das Infanterieregiments 50 überwindet ebenfalls den Don nach Süden und bezieht Stellung rechts neben den beiden angesprochenen Regimentern. Das Artillerieregiment 117 und das Pionierbataillon 111 verbleiben in ihrer jetzigen Position. Das Artillerieregiment 117 bekämpft im Zusammenhang mit dem Heeresartillerieregiment die beiden festgestellten Schützenregimenter der 261. und 349.Schützendivision, und bindet somit diese.
Die 370.Infanteriedivision hält mit dem Infanterieregiment 667 und 668 die erreichte Position. Das Infanterieregiment 666 greift, nach vorhergehender Artillerievorbereitung durch das Artillerieregiment 370, das Schützenregiment der 353.Schützendivision vor seiner Front an, wirft dieses und nimmt den gegnerischen Stellungsraum ein, um der 16.Infanteriedivision (mot.) (III.PK) und der folgenden 13.Panzerdivison (III.PK) die Bedrohung ihrer rechten Flanke zu nehmen.
Das Heeresartillerieregiment bekämpft im Zusammenhang mit dem Artillerieregiment 117 die beiden festgestellten Schützenregimenter der 261. und 349.Schützendivision, und bindet somit diese.
3.c) Maßnahmen zur Koordinierung:
- unverändert -
4. Einsatzunterstützung:
- unverändert -
5. Führungsunterstützung:
- unverändert -
Stab LII.Armeekorps verlegt in weiter nach Süden in den Raum des Artillerieregiment 117 und des Pionierbataillon 111. Kommandierender General auf Divisionsgefechtsstand 111.ID.
gez. Eugen Ott, General der Infanterie
Verteiler:
1x 111.ID
1x 370.ID
1x unterstellte Kräfte
Anlage A (Operationsplan graphisch):
Anlage B (Gefechtsberichte):
- folgen -