The Battle of Guadalcanal - for Beginners - ein WitP AE AAR

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Allenthalben
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The Battle of Guadalcanal - for Beginners - ein WitP AE AAR

Beitrag von Allenthalben »

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The Battle of Guadalcanal – for Beginners
Ein War in the Pacific – Admirals Edition After Action Report
Geschätzte Regenten,

wir wollen einen neuen (letzten) Versuch wagen mit unserem heimlichen Lieblingsspiel, WitP AE, bei dem wir in so schöner Regelmäßigkeit versagen. Bisher kapitulierten wir früher oder später immer vor den schier unermesslichen vielen Möglichkeiten und der wahnsinnigen Komplexität des Spiels. Das soll nun mit diesem bebilderten Strategie AAR anders werden, denn wir spielen keine große Kampagne, sondern 'nur' das Guadalcanal Szenario.

An die Kampagne trauen wir uns erst einmal nicht mehr ran, müssen aber zugeben, dass insbesondere die AAR´s zu dieser in diesen Hallen uns immer wieder anregen und animieren! Grandiose Erzählungen und epische Schlachten lassen uns immer das Wasser im Mund zusammen laufen und wir wollen es dann den ehrbaren Regenten gleich tun, die die Leserschaft mit ihren Spiel und den Geschichten in den Bann ziehen. Das Spiel gibt einfach unheimlich viel her und auch nach so vielen Jahren weiß es die User zu fesseln.

Wir bezeichnen uns bei diesem Spiel immer noch als Beginner, denn die vielen Anläufe, immer durchsetzt mit langen Ruhephasen, lassen uns jedes Mal wieder bei (fast) Null beginnen. So auch diesmal. Erschwerend kommt jetzt hinzu, dass wir ein modifiziertes Szenario spielen wollen, welches wir bis dato noch nicht ausprobiert haben. Das verspricht eine gewisse unbekannte Komponente, welche wir schätzen gelernt haben, denn AAR´s insbesondere mit Fehleinschätzungen und den anschließenden Bemühungen die Fehler wieder auszubügeln finden wir persönlich reizvoll.

Deshalb freut es uns, dass wir dieses Spiel gegen einen menschlichen Gegner bestreiten dürfen, der - wenn man seinen Aussagen Glauben schenken darf - ebenso Beginner ist wie wir. Im Matrixforum sind wir auf den User Anachro gestoßen, der uns als Alliierter fordern wird. Wir selbst werden die kaiserliche Marine des Tenno anführen. Wir hoffen auf ein ausgeglichenes und langes Spiel, welches die Leser unterhalten möge.

Der AAR wird nicht sonderlich ausgeschmückt werden, sondern eher nüchtern die Faktenlage schildern. Dazu möchten wir gerne unsere Ideen und Gedankengänge offenlegen in der Hoffnung auf Verbesserung und Korrektur. Wir gehen davon aus, dass wir auch wieder Fragen haben werden und zu diesen wir uns Antworten der erfahrenen Regenten erhoffen.

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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Der edle Allenthalben beehrt uns mit einem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk! Wir sind entzückt :)

Über wie viele Runden erstreckt sich das Szenario?
General Lee, ich habe keine Divison mehr!

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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

George Pickett hat geschrieben:Der edle Allenthalben beehrt uns mit einem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk! Wir sind entzückt :)

Über wie viele Runden erstreckt sich das Szenario?
Werter George,

danke für Eure freundlichen Worte.
Das Szenario startet am 6. August 1942 und geht bis zum 3. April 1943. Ein Tag entspricht dabei einem Turn. Die japanische Seite soll in diesem Szenario angeblich leicht im Nachteil sein, das werden wir aber sicherlich herausfinden. (Bei unserer Spielstärke sind wir definitiv im Hintertreffen, das wissen wir jetzt schon. :D )

Ich werde in meinem nächsten Post näher auf das nicht Standard-Szenario und die Ausgangslage eingehen.
Je nach Fortschreiten des PBEM Spiels wird es hier dann mehr oder weniger regelmäßig Updates geben.

Wir selbst sind ebenso gespannt wie ihr, wie das laufen wird.
Beste Grüße
Allenthalben
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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The Battle of Guadalcanal – for Beginners
Die Ausgangslage & was bisher geschah
Noch ist nicht wirklich viel passiert, wir haben unseren Gegner gerade den vierten Spielzug zugemailt, d.h. wir schreiben den 9. August 1942. Für die Fachleute möchten wir an dieser Stelle noch kurz erwähnen, dass wir mit dem letzten Betapatch vom 14. November 2015 spielen, der das Spiel auf die Version 1.7.11.25.6 hebt.

Der Titel sagt es bereits, wir spielen das Guadalcanal Szenario, allerdings leicht modifiziert und auf der Webseite von DaBigBabes zu finden. Für Interessenten verlinke ich hier auf die entsprechende Seite. Das Szenario erfordert eine erweiterte Karte, die ebenfalls auf der Homepage verfügbar ist: Extended Map .

Weiterhin verwenden wir einen Mod, der die Karte wie wir finden, ein wenig, aufhübscht. Dieser Yamato Damashii Mod ist hier im Matrixform zu finden. Nun soll aber direkt auf das Spiel und die Ausgangslage eingegangen werden.


Die Karte des Szenarios

Die verfügbare Karte des modifizierten Szenarios ist in alle Richtungen etwas größer als die des mit dem Hauptspiel mitgelieferten Szenarios. Im Nordwesten kann man nun um den nordwestlichsten Zipfel von Holländisch Neu Guinea schippern und somit von ‚hinten‘ in den Golf von Carpentaria und die Torres Straße eindringen. In wie weit das eine Option für den Japaner bietet muss man sehen. Wie das genau ausschaut wird durch den nachfolgenden Kartenausschnitt ersichtlich.

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Im Süden erstreckt sich die Karte bis zum nördlichsten Zipfel Neuseelands. Auckland und Hamilton sind als Basen für den Alliierten nutzbar. Das gibt dem Alliierten die Möglichkeit Convoys noch weiter im Süden, fernab von U-Boot Reichweiten durchzuführen.

Die räumlich größte Änderung ist aber der Kartenabschnitt im Osten, denn hier kommen viele kleine Inseln ins Spiel. Für den Japaner sind dies in erster Linie die U-Boot Versorgungsbasis Kwajalein und für den Alliierten ist es Suva. Die Inseln dazwischen sind logischerweise ebenfalls im Szenario enthalten. Hier ergeben sich fernab des eigentlichen Schauplatzes des Szenarios (Lunga und Tulagi (aus alliierter) bzw. Port Moresby (aus Sicht des Japaners)) Möglichkeiten zur Ablenkung und zum Manövrieren.

Die Gesamtkarte des Szenarios in verkleinerter Darstellung.

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Was bisher geschah

Der Alliierte hat sich vom ersten Tag weg die beiden Hexes Lunga und Tulagi gekrallt. Gefallen sind beide Basen am zweiten Tag unseres Spiels. Momentan macht der Gegner Druck auf Tassafronga, wohin sich die überlebenden des Kampfes um Lunga zurückgezogen haben. Die Küste liegt seit dieser Nacht unter Beschuss durch zahlreiche Schiffe.

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Wir haben dem Angriffsfeuerwerk nicht viel entgegen zu setzen. Lediglich eine Staffel Bettys greift von Rabaul aus die Küstenbombardierungs-TF an. Ein Treffer auf der CA Astoria kann dabei verzeichnet werden. Dummerweise stellten wir die Waffen aber auf Bomben um, da unser erster Plan vorsah, dass die Bettys ihre Ladungen über Port Moresby abwerfen sollten. Dies hatten wir in letzter Sekunde geändert, da wir befürchteten, auf zu viel Jägerwiderstand zu stoßen und wir wollten so früh im Spiel, ohne geeignete Wiederauffrischungsmaßnahmen, keine hohen Verluste generieren.

Im Osten des obigen Kartenabschnitts sieht man einige unserer U-Boote, die sich von der Basis Kwajalein aufmachten um die feindlichen CVs zu jagen. Wir vermuteten diese in dieser Region der Karte, zumindest hatten wir hier Schiffe geortet, die sich nun nicht mehr dort befinden. Die Position der US Träger ist uns aktuell nicht bekannt. Drei unserer U-Boote, kommend aus Rabaul hatten Minen an Bord. Der Plan sah vor, diese Minen bei Lunga und Tulagi zu legen um die Anlandung zu erschweren, bzw. die Nachschubversorgung zu stören. Die I-123 legte die Minen nun bei Tulagi ins seichte Wasser, allerdings waren alle Schiffe des Gegners schon weitergezogen. Ein Fehlschlag. Es darf bezweifelt werden, dass hier so schnell noch mal US Schiffe hinkommen. I-121 steht westlich von Lunga und wird die Minen im nächsten Zug vor Lunga legen. Hoffentlich haben wir hier mehr Glück. Das dritte U-Boot, die I-122 wurde kurzfristig umgeleitet um die Träger zu jagen und steht nun als erstes Boot östlich von Tulagi. Der neue Befehl lautet: Full Speed Kurs auf Tassafaronga und dort Minen auszulegen. Wenn alles wie geplant läuft, dann könnten im nächsten Zug Schiffe auf die Minen laufen.

Auf der Insel Guinea waren unsere Basen Lae und Buna immer wieder Ziel von kleineren feindlichen Bomberangriffen. Meistens griffen 3-5 Maschinen des Typs Fortress die Basen an um dort kleinere Schäden an den Rollfeldern zu verursachen. Die Schäden sind bisher so gering gewesen, dass diese von den ENG Einheiten vor Ort immer schnell repariert werden konnten. Wir selbst versuchten am 7. August einen Angriff auf Milne Bay. 24 Bettys, unterstützt durch 20 Zeros griffen die Basis an, verursachten aber keinen nennenswerten Schaden. Leider wurden beim Angriff 3 Zeros abgeschossen und eine Betty beschädigt.

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Unsere Pläne

Zuerst müssen wir erst einmal die Flugzeugträger der Amis aufspüren, das hat oberste Priorität, denn mit dem Wissen wo genau sich diese befinden können wir unsere Operationen etwas sicherer durchführen. Wobei der Begriff Operationen zu Beginn sehr hoch gegriffen ist, denn es sind allenfalls kleinere Aktionen möglich und die Vorbereitungen für spätere größere Optionen.

Als Langfristziel kann es in diesem Szenario für den Japaner nur darum gehen entweder die Inseln im Guadalcanal (6.000 Siegpunkte) zurück zu erobern, oder aber Port Moresby (8.000 SP) einzunehmen. Welche dieser beiden Optionen wir letztlich ziehen werden hängt stark vom Gegner ab. Unser Plan ist es in den nächsten Tagen so variabel zu agieren, dass der Gegenüber keine genaue Strategie erkennen kann, wir aber in der Lage sind, beide Pläne umzusetzen. Zu diesem Zweck werden wir versuchen an verschiedenen Orten kleinere Nadelstiche zu setzen. Ein schwieriges Unterfangen, da die Ressourcen knapp bemessen sind.

In den ersten Zügen haben wir nun ein paar TFs gebildet um die verstreuten Schiffe an strategisch sinnvollen Basen zu sammeln. Diese sind Truk, Rabaul und mit Abstrichen Kwajalein. Unsere Ressourcen werden in diesem Szenario in zwei Basen generiert, was wohl den geringen aber stetigen Nachschub von Japan aus simulieren soll. Pro Tag bekommen wir in Truk und Babeldaob je 1.000 Supplies, dazu noch je 750 Fuel. Unser Ziel ist es die Ressourcen von Babeldaob (welches im Standardszenario nicht vorhanden ist) nach Truk zu verschiffen um diese von dort aus weiter zu verteilen. Ein erster Convoy ist von Truk aus unterwegs nach Rabaul, beladen mit rund 12.500 Supplies, die auf Rabaul dringend benötigt werden um dort mindestens 20.000 Supplies an Lager zu haben um Verstärkungen durchführen zu können.

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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Soweit ich weiß (Guadalcanal ist das einzige Szenario, das ich gespielt hab) habt Ihr in der Anfangsphase mehr/bessere CVs. Ich denke, Ihr solltet versuchen, eine Trägerschlacht zu schlagen, wobei Eure Bomber glaub ich ein Hexfeld weiter kommen als die Amis. Wenn Ihr es schafft, außer Reichweite zu bleiben und eine Trägerschlacht zu liefern, sollte das schon klappen. So wurde ich zumindest vom Japan-Spieler verprügelt :D
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Sehr schön, es geht los! Stehen denn bei Truk schon Träger zur Verfügung oder treffen diese erst nach und nach ein? Historisch griffen sie ja, so glauben wir, erst Ende August/Anfang September in die Kämpfe um Guadalcanal ein...
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

Wir haben aktuell noch keine Träger verfügbar.
Die ersten treffen erst in 12 Tagen in Truk ein.
Es handelt sich hierbei um die CV Shokaku, CV Zuikaku und die CVL Ryujo.
Wir bitten deshalb um Geduld. ;)
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Gfm. Wrangel
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Wir lesen mit! Das Spiel interessiert Uns auch, aber Wir schrecken vor der Komplexität und dem gewaltigen Mikromanagement zurück.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

Gfm. Wrangel hat geschrieben:Wir lesen mit! Das Spiel interessiert Uns auch, aber Wir schrecken vor der Komplexität und dem gewaltigen Mikromanagement zurück.
Dann geht es Euch wie uns.

Wir lesen ungemein gerne die AAR´s finden diese sehr toll und die Optionen im Spiel sind wirklich der Wahnsinn. Allerdings werden wir in schöner Regelmäßigkeit von den Möglichkeiten (insbesondere bei der großen Kampagne) erschlagen. Worauf konzentrieren? was zuerst anpacken? Beste Strategie? etc.

Genau aus diesem Grund spielen wir ein 'kleines' Szenario, das ist überschaubarer, man hat trotzdem viele Optionen und man lernt mit jedem Zug dazu. Einzig allein das Funktionieren der Industrie lernt man wohl nur in der Kampagne. :(
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Taurus
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Beitrag von Taurus »

Eine gute Entscheidung, sich mit kleinen Schritten in diese Materie einzuarbeiten. Auch wir werden höchst interessiert mitlesen, besonders weil so ein Szenario mit begrenzten Resourcen eine andere herangehensweise verlangt und wir immer gerne "neuen" Feldherren bei der Arbeit zusehen.
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Ich fand eher das Micromanagement mühsam und zu zeitaufwendig. Insbesondere den ganzen Nachschub... aber wenn man sich die Zeit nimmt, bekommt man eine ganz besondere Simulation eines gewaltigen Konflikts. Viel Erfolg!
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Cfant hat geschrieben:Ich fand eher das Micromanagement mühsam und zu zeitaufwendig. Insbesondere den ganzen Nachschub... aber wenn man sich die Zeit nimmt, bekommt man eine ganz besondere Simulation eines gewaltigen Konflikts. Viel Erfolg!
Wir hatten es uns schlimmer vorgestellt. Wenn erst einmal Routine Einzug erhält ist die Organisation der Versorgungskonvois nicht mehr so abschreckend und wie Ihr sagt, man bekommt einen epischen Konflikt. Wenn man dann auch noch, wie wir, einen zuverlässigen PBEM-Partner hat, ist es ein Vergnügen! :)
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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The Battle of Guadalcanal – for Beginners
9. August 1942
Tagesbericht

Der Tag beginnt mit erneuten kleineren Luftangriffen auf Buna und den Kokoda Track, wo sich einige japanische Regimenter ein Bombardementsgefecht mit Australiern liefern. Der Kokoda Track liegt ein Hex östlich von Port Moresby. Es handelt sich hierbei um einen ca. 60 Kilometer langen Pfad der von Buna nach Port Moresby quer durch das Gebirge führt führt.

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Die Angriffe hatten keine nennenswerten Schäden zur Folge, sollen wohl zur Destabilisierung und Zerrüttung unserer Einheiten führen. In der ersten Welle griffen 12 B-26 Marauder geschützt durch 7 Kittyhawk an. Wir hatten dem keine Luftstreitkräfte entgegen zu setzen. In der zweiten Welle flogen nur noch 6 Marauder ihren Angriffsflug. Unsere Jäger sind ein paar Hexes weiter in Rabaul und verteidigen dort die wichtige Basis. In Buna selbst gibt es keinen Aviation Support, so dass dort keine Fighter oder andere Flieger effizient und flugbereit stationiert werden können. Dennoch wäre es für den Gegner ein ernst zu nehmendes Signal, wenn wir es schaffen dort eine luftgestützte Verteidigung aufzuziehen.

Ein paar Meilen weiter nördlich ist Lae, unsere zweite Basis, die über geringen Aviation Support verfügt. Dort ist unsere Recon Fliegerstaffel stationiert die die umliegenden Basen abfotografiert und Informationen sammelt. Vielleicht könnte man die Recon Staffel gegen eine Fighter Staffel austauschen und dann einen Schutzschirm über die beiden Basen aufziehen. Wir haben aber Bedenken, dass die Überlegenheit der feindlichen Bomber in dieser Region der Karte unseren wenigen Fightern dann zum Verhängnis wird und diese vorschnell ausgelöscht werden. Unsere Einschätzung ist es hier auf unserer ersten Träger zu warten, die in 11 Tagen eintreffen werden um dann eine mögliche Option auf Luftüberlegenheit in diesem Sektor zu haben.

Buna wurde ebenfalls zweimal mit einem Bombenangriff heimgesucht. Je eine einzelne Fortress fand den Weg in die Basis und lud ihre Bomben ab, ohne jedoch Schaden anzurichten.

Im Sektor Guadalcanal kam es nach dem auslegen unserer Minen durch die U-Boote zu einem Zwischenfall. Die I-121 wurde aufgespürt und mit Wasserbomben traktiert. Drei dieser Bomben detonierten in der Nähe der Außenhülle und beschädigten das U-Boot. Das Unterseeboot wird deshalb in die Basis Rabaul zurückkehren in der Hoffnung, die Schäden dort reparieren zu können.

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Die beiden anderen Minentragenden U-Boote konnten ihre ‚Fracht‘ ohne Probleme auslegen. Leider waren sämtliche Feindverbände bereits abgelaufen, so dass wir wohl zu spät gekommen sind. Sollte in den nächsten Tagen noch einmal ein feindliches Schiff in die Nähe der Insel kommen, so könnte dies zu seiner Beschädigung führen. Über die Zeit wird sich das kleine Minenfeld dann sicher auflösen und somit für den Feind unproblematisch werden.

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Unsere U-Boote die östlich von Guadalcanal herangeführt werden und die die US Trägerflotte aufspüren sollen, werden weiter südlich beordert um evtl. die vier alliierten FSs anzugreifen, die sich südlich von Lunga aufhalten. Die Träger konnten noch nicht geortet werden. Es ist aber nicht auszuschließen, dass diese sich in der Nähe befinden, oder gar in einer der TF stecken, da diese Schiffsverbände nur unzureichend aufgeklärt sind. Der heftige Regen in dieser Region verhindert eine effiziente Aufklärung durch unsere wenigen Flugzeuge in diesem Bereich.

Wir selbst waren auch mit einem Luftangriff auf die TF bei Lunga aktiv. 6 Bettys stiegen von Rabaul aus in die Luft um ihre Torpedos im rechten Moment ins Wasser zu werfen um Beute zu machen. Leider wurden diese durch 5 Kittyhawks in Empfang genommen und die Fighter machen kurzen Prozess mit unseren Angreifern. 4 Bettys wurden zerstört, nur zwei konnten nach Rabaul zurückkehren.

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Alles in Allem ein Tag zum Vergessen! Es war zwar keine große Schlacht dabei und es gab auch keine großen Verluste, aber die Alliierten können sich heute durchaus als Tagessieger betrachten.


Ausblick

Unsere Bemühungen die Schiffe neu auf die wichtigen Häfen zu verteilen geht unvermindert weiter. Die gute Nachricht hierbei ist, dass es keine Rückschläge bei diesen logistischen Operationen gibt. Die große TF, die Supply nach Rabaul bringen soll, hat ein Drittel der Wegstrecke zurückgelegt. Dabei wird ein kleiner Umweg in Kauf genommen, um das früher gesichtete Uboot südwestlich von Truk zu umfahren. Dieses U-Boot ist nicht mehr zu sehen. Die aktuelle Position ist unbekannt. Ein kleiner ASW Verband sucht nach danach, bisher leider erfolglos.

Die Recon Staffel von Lae wird sich am nächsten Tag Horn Island vornehmen. Wir wollen mal schauen, ob dies unter Umständen eine Möglichkeit sein könnte Backdoor nach PM zu gelangen. Vielleicht ist diese Basis ja ungedeckt oder schwach bewacht, dass man sich hier eine Operation zu geeigneter Zeit überlegen könnte.

Die nächsten Tage versprechen keine großen Änderungen. Wir werden uns passiv verhalten und sind vorerst auf die eigene Absicherung bedacht.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

Taurus hat geschrieben:Eine gute Entscheidung, sich mit kleinen Schritten in diese Materie einzuarbeiten. Auch wir werden höchst interessiert mitlesen, besonders weil so ein Szenario mit begrenzten Resourcen eine andere herangehensweise verlangt und wir immer gerne "neuen" Feldherren bei der Arbeit zusehen.
Danke, ihr dürft auch gerne Eure Meinung zum Besten geben. ;)
Cfant hat geschrieben:Ich fand eher das Micromanagement mühsam und zu zeitaufwendig. Insbesondere den ganzen Nachschub... aber wenn man sich die Zeit nimmt, bekommt man eine ganz besondere Simulation eines gewaltigen Konflikts. Viel Erfolg!
Micromanagement ja, der Zeitaufwand ist aber in einem solchen kleinen Szenario sehr überschaubar und somit nicht mühsam. Am Anfang dauert es ein wenig, dann trifft das zu, was der werte George in seinem Beitrag erwähnt hat, ... und es ist ein kleines Szenario, ohne die ganzen Resourcenplanung für die Industrie. Wir müssen uns lediglich um Supply und Fuel kümmern.
George Pickett hat geschrieben:Wir hatten es uns schlimmer vorgestellt. Wenn erst einmal Routine Einzug erhält ist die Organisation der Versorgungskonvois nicht mehr so abschreckend und wie Ihr sagt, man bekommt einen epischen Konflikt. Wenn man dann auch noch, wie wir, einen zuverlässigen PBEM-Partner hat, ist es ein Vergnügen! :)
Wir hoffen, dass unser Partner, den wir nicht kennen ein entsprechendes Durchhaltevermögen hat. Das gilt für Unsereiner natürlich genauso. :) Liegt wahrscheinlich auch am Ausgang der ersten kritischen Schlachten, denn wir befürchten in einem solchen Szenario nicht mehr auf die Beine zu kommen, wenn der erste Schuss richtig in die Hose geht. Das gilt es also zu vermeiden.
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Allenthalben
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The Battle of Guadalcanal – for Beginners
10. August 1942
Tagesbericht

Glück im Unglück hatten heute die Sonobe Maru #2 und die Koshun Maru, zwei Frachter, die auf dem Rückweg von Rabaul nach Truk waren, als sich ihnen das U-Boot welches um Truk herumschleicht näherte und angriff. Insgesamt 6 Torpedos wurden abgefeuert, von denen einer auch traf, aber Gott sei Dank nicht explodierte. Die US Torpedokrise funktioniert also auch in unserem Szenario. Die beiden angesprochenen Frachter haben nebst der gesamten TF mittlerweile den sicheren Hafen erreicht.

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Auch die vor Port Moresby stehenden Einheiten waren wieder Ziel eines alliierten Luftangriffs. 10 Havoc Bomber begleitet von 7 Kittyhawks als Jägerschutz, warfen ihre Fracht über dem undurchdringlichen Gebiet ab, ohne Rücksicht darauf, dass sich dort beide Parteien aufhalten. Ein Treffen und somit Schwächen der eigenen Leute wird durch den Gegner in Kauf genommen.

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Unser Gegner hat die Minenfelder bereits früh entdeckt. Zugegeben, es war nicht sonderlich originell diese Operation durchzuführen, vielleicht haben wir so leichtfertig die Chance auf einen überraschenden Minenangriff vertan. Die US Seestreitkräfte haben begonnen mit zwei Zerstörern das Minenfeld bei Tulagi zu entschärfen.

Unsere Streitkräfte waren ebenfalls aktiv, wenn auch genauso wenig erfolgreich. Die I-11 lauerte einem Frachter vor Luganville auf, konnte 2 Torpedos abfeuern, die den xAK aber verfehlten. Der Feind weiß nun über die Anwesenheit des Bootes und dieses wird erst einmal seine Position verändern. Wir gehen davon aus, dass der Sektor nordöstlich von Noumea sich gut für die Jagd auf Frachter eignet, da diese entweder von dieser Basis in Richtung Guadalcanal auslaufen, oder nach getaner Mission von dort her zurück kommen.

Die Insel Horn Island wurde von unserer Recon Einheit ein paarmal überflogen und ist zu 90% aufgeklärt. Es wurden keine Einheiten, Schiffe oder andere Alliierten gesichtet. Eine Operation Backdoor PM läge also theoretisch im Bereich des Möglichen.


Ausblick

Die logistischen Operationen laufen weiter planmäßig. Wir verstärken die ASW Präsenz um Truk herum, rufen eine zweite Seeeinheit dazu auf Jagd auf das alliierte U-Boot zu machen. Wer weiß, vielleicht haben wir beim nächsten Angriff weniger Glück und einige Torpedos dürfte das getauchte Boot wohl noch in seinen Rohren haben.

Unser Plan sieht ebenso vor, zwei ENG Einheiten von der Insel Roi-Namur nach Rabaul zu verlegen. Dazu die Fliegerstaffel, eine Einheit Bettys mit 36 Maschinen. Mittelfristig wollen wir die Basis Buin auch zu einem kleineren Luftstützpunkt ausbauen um flexibel von Rabaul oder eben Buin Angriffe auf die umliegenden Ziele fliegen zu können. Dies könnten dann die Inseln im Guadalcanal sein, oder eben im Westen die beiden Basen Port Moresby und Milne Bay. Zur Information der geschätzten Regenten: Buin ist Bestandteil der Extended Map von der wir bereits gesprochen haben. Bei der Standard Karte handelt es sich hierbei um Shortlands. Die beiden Engineer Einheiten werden mit diesem Zug verladen und dann beginnt die Überfahrt.

Die von wenig vorhandenem Supply geplagten Rückzugstruppen bei Tassafaronga werden aus der Luft mit dem nötigsten Supply versorgt. Aus zwei Richtungen beschaffen zwei Staffeln Mavis Vorräte und werfen diese über Tassafaronga ab. Das reicht natürlich bei weitem nicht, hält die Einheiten aber am Leben. Zumindest vorrübergehend. Eine Staffel startet von Buin, die andere kommt aus dem Osten, vom Atoll Jaluit.

Erfreulich ist es, dass wir von Japan aus zwei weitere Frachter xAK bekommen haben, die beide etwas mehr als 6.000 Fracht aufnehmen können und dabei noch richtig Fahrt machen können. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 18 Knoten angegeben. Die nächsten Verstärkungen zur See erhalten wir in 4 Tagen, es handelt sich dann um eine stattliche Anzahl an Zerstörern.

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oberst_klink
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Beitrag von oberst_klink »

Allenthalben hat geschrieben:Werter George,

danke für Eure freundlichen Worte.
Das Szenario startet am 6. August 1942 und geht bis zum 3. April 1943. Ein Tag entspricht dabei einem Turn. Die japanische Seite soll in diesem Szenario angeblich leicht im Nachteil sein, das werden wir aber sicherlich herausfinden. (Bei unserer Spielstärke sind wir definitiv im Hintertreffen, das wissen wir jetzt schon. :D )

Ich werde in meinem nächsten Post näher auf das nicht Standard-Szenario und die Ausgangslage eingehen.
Je nach Fortschreiten des PBEM Spiels wird es hier dann mehr oder weniger regelmäßig Updates geben.

Wir selbst sind ebenso gespannt wie ihr, wie das laufen wird.
Beste Grüße
Allenthalben
Wenn Euer Gegenspieler aggressiv ist und von Port Moresby aus mit mittleren Bombern Rabaul neutralisieren oder effektiv bedrohen kann wird es in der Tat schwer (eigenen Erfahrung bei diesem Szenario gegen einen menschlichen Mitspieler). Die Alliierten werden, wenn aggressiv, auch mit den Trägern für 14 Tage ganz schön Rabatz machen können.
Vorteil bei der IJN, die vielen U-Boote; verminen, patrouillieren, Nachschub unterbinden... in Zusammenarbeit mit Flugpatrouillen... Die Tulagi ENG via Luft evakuieren... nach Buin oder Rabaul.

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In Buin ist schon die 1/Yok/Suijokitai... 2/Yok/Suijokitai und 3/Yok/Suijokitai dort hin um auszubauen...
Auch die Patrouillenflugzeuge dort hin oder nach Shortland... Auch immer auf den AF Support achten sonst fliegt nix mehr und es wird nicht mehr repariert...

Klink, Oberst
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11. August 1942
Tagesbericht

Auch am heutigen Tag konnten wir die US Träger nicht lokalisieren! Es ist wie verhext, man könnte meinen, dass diese nicht vorhanden sind. Da es auch nirgends knallt, sprich Bomben fallen, wo man es sich nicht erklären kann, ist dies sehr ungewöhnlich. Am 11. August fallen Bomben nur über Buna, an der Ostküste von Papua. In drei Wellen greifen Staffeln mit und ohne Luftjägerunterstützung an. Vier verschiedene Typen Flugzeuge können am Himmel ausgemacht werden. Havoc, Marauder, Aircobra und Fortress bombardieren die kleine japanische Basis und es werden Tote und Schäden gemeldet.

Die Angriffwelle der Marauder trifft den Hafen der Basis und dabei sterben 14 Soldaten. Die japanische Führung weigert sich noch immer den Jägerschutz über die Insel New Britain hinweg auszudehnen. Wir vermuten, dass es im Falle eines Angriffs auf Rabaul sonst zu Lücken in der Verteidigung unserer wichtigsten Basis an der Front kommen könnte.

In der Nacht beschossen die Alliierten Tassafaronga von der See aus. Es ist nicht bekannt, ob das vor Ort liegende Minenfeld dabei Schäden am angreifenden verband hervorrufen konnte. Der Verband bestehend aus drei CA, einem CL und 5 DD´s hinterließ einen zerstörten Hafen und traf auch die Versorgung desselben.

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Wir konnten nur einen eher symbolischen Angriff durch Beschuss unseres Gegners am Kokoda Track durchführen. Nicht gerade eine Meldung die den Tenno erfreut.


Ausblick

Dank des Beraters Klink-san, ergibt sich für unsere ENG Einheiten in Tassafaronga eine Option aus der Falle zu entkommen. Der Stratege schlägt vor, die beiden Mavis Staffeln, die auf Buin stationiert sind und die örtliche See nach Feinden absuchen, bzw. Supply nach Tassafaronga fliegen zu nutzen um die ENG Einheiten von Tassafaronga abzuholen und ins relativ sichere Buin zu bringen, wo sie die örtlichen Engineers unterstützen können beim Ausbau der Basis. Der Vorschlag wird vom Oberkommando angenommen und zumindest eine der beiden Staffeln wird beginnen die Soldaten auszufliegen. Wir sind gespannt, wie viele Flüge und somit Tage notwendig sind, bis alle Soldaten ausgeflogen sind. Wenn wir das überhaupt schaffen, aber jeder Mann zählt.

Bei den verlorenen Basen Lunga und Tulagi nähern sich nun die weiter südlich auf lauer liegenden U-Boote um die vor Ort kreuzenden zwei Verbände, bestehend aus 8 bzw. 4 Schiffen anzugreifen, sofern sich eine Möglichkeit ergibt.

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Die beiden westlich bzw. östlich von Neukaledonien operierende Unterseeboote können aktuell keinen Feindkontakt melden. Wir denken darüber nach, ob diese in optimale Sektoren für die Convoyjagd gesendet wurden, oder ob hier neue Befehle erteilt werden müssen.

Langsam nähern sich ein paar Frachter unserer Basis Babeldaob an, wo sie Fuel und Supply aufnehmen sollen um das wertvolle Gut dann nach Truk zu transportieren. Von dort aus soll es dann weiterverteilt werden. Unsere große TF, die Supply von Truk nach Rabaul bringen soll befindet sich nördlich von Rabaul und wird am übernächsten Tag in Rabaul erwartet. Nach dem Ausladen des Nachschubs verfügt man in diesem Hafen und auf der Basis über mehr als 20.000 Supply, was Verstärkungen ermöglicht. Ab dann können wir auch über eine Ausweitung des Jägerschutzes nachdenken da abgeschossene Jäger dann eher ersetzt werden können.

Dank der guten Nachschubaussicht auf Rabaul, wird die 2nd Ku S-1 auf Gasmata, eine Staffel A6M3 Zeros angewiesen, ihre Bereitschaft auf 6 Hexes auszudehnen. Im besten Fall können die Jäger nun auch Buna und gar den Kokoda Track abdecken. Vielleicht fühlt sich der Gegner langsam zu sicher und es gelingen ein paar Abschüsse, sollten die Angriffe unvermindert fortgeführt werden.

Auf Buin haben wir begonnen das Airfield auszubauen. Wenn der Fortschritt weiter so anhält, werden wir in ca. 9 Tagen den Flugplatz auf 2 (3) ausgebaut haben. Dies könnte sich beschleunigen, wenn das Ausfliegen der ENG Einheiten auf Tassafaronga klappt und diese schnell auf Buin integriert werden können.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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The Battle of Guadalcanal – for Beginners
12. August 1942
Tagesbericht

Wieder wurde Buna von Fliegern heimgesucht, aber die Angriffe erfolgten an diesem Tag nur in zwei Wellen und waren auch nicht weiter problematisch. Lediglich der Hafen wurde einmal getroffen. Die Ingenieure vor Ort sind bislang aber jederzeit in der Lage, die Schäden wieder zu beheben, so auch heute. Dies geht langfristig natürlich zu Lasten der Nachschubmaterialien. Der eingerichtete Jagdschutz von Gasmata aus funktionierte in diesem Fall leider nicht, da die angreifenden Maschinen von Port Moresby aus starteten und die Reaktionszeit somit zu gering war. Es macht aber auch keinen Sinn eine Staffel Zeros nach Buna zu verlagern, da dort kein Aviation Support vorhanden ist und die Fliegerstaffel dann nur ineffizient, wenn überhaupt, arbeiten würde.

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Wir werden bestimmt auch in den Folgetagen mit Angriffen von PM aus rechnen müssen, da dort einige Flugzeuge unterschiedlichsten Typs stationiert sind. Die Aufklärung von PM liegt bei weiterhin 90%, unsere Recon Staffel auf Lae hat ganze Arbeit verrichtet.

Westlich von Buin haben unsere ASW Einsatzkräfte ein einzelnes U-Boot gesichtet und dieses verfolgt. Leider konnten keine Erfolge erzielt werden. Immerhin an diesem Tag konnte das feindliche Boot unter Wasser gedrückt werden wo es beim Fliehen zumindest keinen Schaden anrichten konnte. Die noch bessere Meldung, die uns von Buin aus erreicht, ist der erfolgreiche Beginn der Luftrettung der ENGs aus Tassafaronga. Die Mavis Staffel Yokohama Ku-T1 hat mit der Luftrettung begonnen und bereits einen Teil der 11th Naval Const Bn ausgeflogen. Wenn die Rettungsoperation weiterhin so reibungslos verläuft, ist davon auszugehen, dass binnen einer Woche die Ingenieure alle ausgeflogen sind. Das dies auch für die zweite festsitzende Einheit gilt, wurde eine weitere Staffel Mavis von Jaluit nach Buin verlegt. Die Seeaufklärung um Jaluit wird deshalb vorübergehend vernachlässigt.

Bei Guadalcanal haben wir heute jeglichen Kontakt zu den feindlichen Seeverbänden verloren. Sowohl die herangeführten Unterseeboote, als auch die von Tassafaronga aus suchende Rufe Staffel konnte kein einziges Schiff geschweige denn einen Verband sichten. Das bedeutet, auch am heutigen Tag sind die feindlichen Träger nicht gesichtet worden. Das ist für uns etwas unverständlich, aber es sieht so aus, als ob unser Gegner die CVs zur Absicherung - was und wessen auch immer - einsetzt.



Fragen

Wir wollten im Osten etwas Unruhe stiften und aus unserer Sicht gefahrlos eine kleine Basis angreifen. Dazu sollte von Maloelap aus eine kleine Staffel Bettys einen Angriff fliegen. Folgende Einstellungen wurden vorgenommen:

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Wir hatten das nun schon zwei aufeinanderfolgende Tage versucht, doch die Bettys sind nicht aufgestiegen und haben nicht angegriffen. Am ersten Tag war das für uns noch verständlich, denn wir hatten vergessen, die Waffen auf Bomben umzustellen, am zweiten Tag wurde das aber nachgeholt und trotzdem passierte nichts. Es ist jedenfalls keine Eintragung in den Ops Dateien oder Kampfberichten dazu zu finden.
Weiß ein geschätzter Regent warum dem so ist?
Liegt es vielleicht daran, dass es auf der Zielinsel nichts zu bombardieren gibt, oder haben wir eine weitere kleine Einstellung übersehen?


Auch eine zweite Situation wirft eine Frage auf. Ebenfalls von Jaluit aus sollte eine kleine Einheit Emilis Nauru Island aufklären. Zu diesem Zweck stellten wir die Einstellung auf Recon und wiesen Nauru Island als Target zu. Auch hier ist in den Ops Dateien kein entsprechender Eintrag zu finden.
Kann die Emili keine Recon Flüge ausführen?
Ist auf der betreffenden Insel vielleicht nichts zu finden, d.h. das dort keine Einheiten, Flieger oder Schiffe vor Ort sind, oder sind wir einfach zu blöd?

Das Popup Fenster über den Basen gibt jedenfalls keine Detection an, so wie das bei PM der Fall ist.


Ausblick

Die Luftrettung unserer Ingenieure wird weiter vorangetrieben, das hat aktuell oberste Priorität um die wertvollen ENG Einheiten nicht zu verlieren. (Danke nochmal an Klink-san. Wir erinnern uns, dass wir das schon mal wussten. Wie aber im Eingangspost erwähnt ist unser Gedächtnis sehr lückenhaft und die Spielpausen tun unserem Wissen nicht gut.)

Ein Tanker, begleitet von zwei PBs ist nun in Babeldaob angekommen. Er wird von dort aus eine Fuel Route direkt nach Rabaul einrichten. Wir denken, dass es vielleicht besser ist direkt nach Rabaul zu schippern, als dass sich der Tanker der Gefahr aussetzt bei Truk durch ein U-Boot angegriffen zu werden. Das kann zwar im Krieg überall und jederzeit passieren, aber wir wissen ja, dass sich vor Truk ein Boot rumtreibt, was noch nicht aufgespürt werden konnte.

Die große Nachschub TF aus Truk hat den Zielhafen Rabaul erreicht und man beginnt mit dem entladen. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, verfügt Rabaul über rund 26.000 Supply. Dann werden wir auch mal versuchen mit einer Staffel Bettys offensiv vorzugehen. Wie bereits berichtet, bieten sich dafür Milne Bay und Port Moresby an, wobei Milne Bay weniger stark bewacht ist.

Von Rabaul aus startet eine Seeaufklärungs Taskforce bestehend aus 5 Schiffen in die Solomonen See um dort vielleicht feindliche Schiffsaktivitäten aufzuklären, oder um U-Boote zu sichten. Zur Unterstützung der TF stehen zwei Alf zur Verfügung, die mit den Kreuzern mitgeführt werden. Diese sollen neben der Seeaufklärung auch ASW Unterstützung bieten. Vielleicht ist das ja ein Köder um endlich die US CVs aufzuspüren.




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Otto Weddingen
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Beitrag von Otto Weddingen »

guten Morgen werter Allenthalben,,
wie ist denn das Wetter über diesen beiden Orten ? bei Sturm etc. kann es sein das sie garnicht losfliegen. Zu den Betty`s : hier solltet ihr unbedingt den Commander tauschen wenn es geht, mit Naval 28 wird diese Staffel nicht all zuviele Torpedo treffer an feindlichen Task Forces anbringen..
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Beitrag von Allenthalben »

Guten Morgen edler Otto Weddingen,

da könntet ihr Recht behalten.
Aber wird bei schlechtem Wetter in den Ops-Files nicht wenigstens darauf hingewiesen dass die Mission nicht durchgeführt werden konnte?

Den Hinweis zum Commander werden wir beherzigen. Wir glauben das wir uns bei nächster Gelegenheit mal alle Staffeln anschauen müssen. Darauf hatten wir bisher noch garn icht geachtet.

Besten Dank für die Tipps und Hinweise!
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