Juli 1445 – November 1449
Die Ratschläge der Berater am Hofe bezüglich der Expansion gegen Bahmanis haben Wir Uns zu Herzen genommen und nach reichlich Überlegungszeit entschieden, doch offensiv gegen Unseren nördlichen Nachbarn, Feind und Rivalen vorzugehen.
Zwei Kriegsgründe sollten außerdem ausreichend Legitimität für einen Angriffskrieg sein.
Wir berufen Unseren Diplomaten aus Ceylon ab und sammeln Unsere Truppen an der Grenze zu Bahmanis.
Diese sollen die schwere Festung (Stufe 2) von Raichur Doab erobern und in die leicht einzunehmenden Provinzen ohne Festung einrücken.
Für diesen Feldzug berufen Wir einen General für 50 Punkte militärische Macht.
Da Wir die Armeen von Bahmanis und Bengalen trotz ihres Krieges gegen Orissa und deren Verbündete als kampfstark und quantitativ überlegen einordnen, berufen Wir außerdem noch einen militärischen Berater.
Außerdem ziehen Wir Unsere Handelsschiffe ab und beordern diese in den Hafen von Coromandel.
Zwar hat Bahmanis keine Flotte zur Verfügung, doch stehen auf der Seite Bengalens insgesamt 15 Schiffe (3/4/0/8) zur Verfügung.
Auch wenn Wir zahlenmäßig leicht überlegen sind, wollen Wir Uns zur See zu keinen Scharmützeln mit dem Feind stellen.
Unser Haushalt würde bei der Bereitstellung des vollen Flottenunterhalts auf -1,95 Dukaten pro Monat sinken.
Am 15. August 1445 erklären Wir Bahmanis den Krieg mit dem Grund Eroberung von Raichur Doab.
Wir rufen, auch wenn eine Absage an Unseren Wunsch als sehr wahrscheinlich eingestuft wird, Mysore, Venad und Andhra ebenfalls zu den Waffen.
Jaffna, Unser Vasall, Malabar und Kochin treten umgehend dem Krieg auf Unserer Seite bei.
Venad, Andhra und Mysore weigern sich wie erwartet hingegen, ihrer Bündnispflicht nachzukommen.
Auf bahmanischer Seite ehrt Bengalen das Bündnis mit Unserem Feind.
Bis Mitte November 1445 erobern Unsere Verbündeten und Wir Bijapur, Desh, Pune und Savanur, alles unbefestigte Provinzen.
Die Belagerung von Raichur Doab ist schon etwas vorangeschritten.
In Marathwada begann die effektive Belagerung erst.
Die notwendige Regimentsstärke wurde erst mit der Ankunft der verbündeten Truppen aus Kochin erreicht.
Während der Belagerungen erhalten Wir einen Kriegsgrund gegen Unseren nördlichen Nachbarn, Feind und Rivalen Gujarat.
Mitte April 1446 dauern die Belagerungen der beiden Festungen noch immer an.
Große Armeen des Gegners wurden bis jetzt nicht gesichtet, doch versammeln sich in Pune einzelne feindliche Regimenter, um die Provinz zurückzuerobern.
Unsere Verbündeten aus Malabar, die sich taktisch klug für solche Situationen in Savanur bereitgehalten haben, greifen die Feinde an und erhalten Unterstützung von zwei Regimentern Infanterie, die Wir von der Belagerung Marathwadas abgezogen haben.
Wir gewinnen die Schlacht nach nur 10 Tagen souverän.
Fast zeitgleich fällt die Festung von Raichur Doab.
Die frei gewordenen Truppen erhalten umgehend neue Ziele.
Marathwada, Ahmadnagar und Gulbarga fallen bis Juli 1446.
Allerdings belagern 17 Regimenter – fast die gesamte bahmanische Armee - nun Raichur Doab.
Wir lassen sie vorerst gewähren, da Wir mit der Belagerung der bahmanischen Hauptstadt beschäftigt sind und die Truppen aus Kochin und Jaffna bei der Belagerung von West-Berar unterstützen.
Nach der erfolgreichen Belagerung von West-Berar strukturieren Wir die Belagerung der bahmanischen Hauptstadt um.
Nur noch lediglich fünf Infanterieregimenter von Uns übernehmen die Belagerung und sind damit deutlich unter der benötigten Mindestanzahl von neun Regimentern, die zur erfolgreichen Belagerung der Burg notwendig sind.
Unser Kalkü, daß sich die frei gewordenen Bündnistruppen aus Kochin aus West-Berar auf den Weg machen, geht jedoch auf.
Deren Anführer wird mit seinem Belagerungsbonus sicherlich von Vorteil beim Aushungern der feindlichen Hauptstadt sein.
Unser Hauptheer positionieren Wir hingegen in Gulbarga, nördlich von Raichur Doab.
Golkonda wurde von Truppen aus Malabar ebenfalls besetzt.
In der Zwischenzeit hat Andhra den Krieg gegenüber Orissa erklärt.
Viel entscheidender für die Zukunft Unseres Reiches ist jedoch, daß Wir einen durchaus fähigen Thronfolger haben.
Trotz der durch den Krieg eingeschränkten Handelssituation wächst Unser Reich weiter.
Dies setzt zusätzliche Wachstumseffekte frei.
Ende März 1447 geht Raichur Doab wieder an Bahmanis verloren.
Die zwischendurch sehr schnell voranschreitende eigene Belagerung der bahmanischen Hauptstadt Bidar verzögerte sich zum Schluß aus nicht nachvollziehbaren Gründen, so daß Unser Feind zum Entsatz aufbricht.
Da Wir Unsere Armee aus Gulbarga in der Zwischenzeit nach Savanur beorderten, um für einen Hauptangriff auf die belagernde Armee keine Nachteile durch Flußüberquerung zu haben, ist der Weg für die bahmanische Streitmacht frei.
Sowohl Unsere Hauptstreitmacht als auch die verbündeten Regimenter aus den angrenzenden Regionen machen sich umgehend auf, um die Entscheidungsschlacht mit dem Feind zu suchen und für Unser Bündnis zu entscheiden.
Am 20. April 1447 sind alle verfügbaren Regimenter in Bidar versammelt und das große Schlachten geht weiter.
Die in Kalingandhra anrückenden Feindverbände aus Bengalen und Bundelkhand lassen einige Sorgenfalten bei Uns entstehen.
Da diese sich jedoch der Belagerung von Warangal widmen, können Wir die Schlacht um Bidar für Uns entscheiden und dem Feind eine schwere Niederlage zufügen.
Der fast schon gewonnen geglaubte Krieg gegen Bahmanis scheint mit dem Eintreffen des Heeres aus Bengalen nach dessen erfolgreicher Rückeroberung von Warangal plötzlich zu kippen.
Zuerst wird Unser Verband aus 5 fünf noch schwer geschwächten Regimentern aufgerieben und auch viele der schon eroberten Provinzen sind auch den vorherigen Verlust von Raichur Doab wieder an den eigentlichen Besitzer gefallen.
Bahmanis und Orissa schließen einen weißen Frieden.
Bengalen, Gondwana und Malwa sind jedoch immer noch im Krieg mit dem Küstenstaat und seinem Verbündeten Garjat.
Unsere erneute Belagerung von Raichur Doab wird von dem vorher schwer geschlagenen und sich inzwischen erholten bahmnaischen Heer angegriffen.
Unsere Zuversicht, den Angreifern erneut eine herbe Niederlage zu verpassen, wird bestätigt.
Nicht nur, daß die bengalische Armee Unseren beinahe Sieg über Bahmanis zunichte gemacht hat, nein, jetzt belagert sie auch noch Unsere Hauptstadt.
Wir manövrieren Unsere Hauptstreitmacht an die Seite der Provinz, die von keinem Flußlauf geschützt ist und wollen dem Feind am 28. Januar 1448 entgegenmarschieren.
Genau in diesem Moment erhalten Wir die Mitteilung, daß die Kleidung Unserer Kämpfer nicht die Qualität hat, die Uns versprochen wurde.
Trotz dieser Beeinträchtigung schreiten Wir zum Kampf gegen das bengalische Heer.
Nach wenigen Tagen sieht es so aus, als ob der Untergang der Eindringlinge eingeläutet sei.
Am 23. Februar 1448 tritt der Feind schwer dezimiert den langen Heimweg an.
In der Folge führen Wir die Belagerung von Raichur Doab fort und beginnen mit der Rückeroberung der bereits gehaltenen Provinzen.
Obwohl der Krieg noch nicht zu Ende ist, spürt Unser Volk die hohen Verluste bereits jetzt.
Wir nehmen Rücksicht auf die geschundene Volksseele und die Trauernden.
Im September 1448 taucht scheinbar aus dem Nichts das zuletzt bezwungene Heer aus Bahmanis in seiner Hauptstadt auf und beginnt mit der Belagerung.
Da Unsere Belagerung von Raichur Doab und Warangal bereits weit fortgeschritten ist, hoffen Wir auf den vernichtenden Schlag gegen Bahmanis in Bälde.
Scheinbar Wissens, daß das letzte Stündlein geschlagen hat, reicht Bahmanis ein Friedensangebot im Dezember 1448 ein.
Wir reagieren überhaupt nicht darauf.
Doch es ist wie verflixt.
Erneut taucht das 12 Regimenter starke Heer aus Bengalen auf und belagert Raichur Doab.
Überzeugt, den Gegner erneut zu schlagen marschieren Wir zum Gefecht.
Mit der Hilfe Unserer Verbündeten schlagen Wir den Feind ein weiteres Mal.
Daraufhin schicken Wir einen Diplomaten nach Bahmanis und biete Friedensverhandlungen an.
Bahmanis stimmt am 24. August 1449 Unseren Forderungen zu.
Ein harter aber in Anbetracht der Besitzverhältnisse zum Zeitpunkt des Friedensschlusses auch ein fairer Frieden.
Unserem treuen Verbündeten Kochin bieten Wir an, Unser Vasall zu werden.
Sie nehmen dankend an.
Und auch Unser Bündnissystem verstärken Wir.
Orissa, das fast unbemerkt in einem Krieg gegen Andhra diese annektierte, unterstützt Uns ab sofort (hoffentlich) im Kampf um die Vorherrschaft in diesem Teil der Welt.