Die Cherokee - Kein Pfad der Tränen

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Slowie
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Die Cherokee - Kein Pfad der Tränen

Beitrag von Slowie »

Nachdem ich viele Stunden mit dem Lesen diverser AARs verbracht habe, möchte ich nun auch mal mein eigenes aktuelles Spiel kommentieren (und zugleich ein wenig für EU 4 werben). EU4 hab ich bei der Adventssparaktion vor 2 Wochen geholt und bin bis jetzt doch ziemlich begeistert vom Single player. Ich spiele Vanilla.

Da man bekanntlich mit den Aufgaben wächst, hab ich mir eine ausgesprochen schwierige 1444er Startnation herausgesucht, auch um einen Steam-Erfolg freizuschalten: "No trail of tears", historische Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Pfad_der_Tr%C3%A4nen.

Der Start:
Bild

Die Startbedingungen sind nahezu katastrophal:

1.) Technologien auf 0/0/0
Das heisst man erzielt anfangs nichtmal Handelseinkommen, dazu braucht man Techstufe 1!

2.) Technologiegruppe "Neue Welt", was nicht nur +160% Kosten bedeutet, sondern in allen 3 Kategorien einen Punktabzug von 2. Grundwert ohne Anführer und Berater pro Monat beträgt also nur mickrige 1/1/1 anstelle 3/3/3, der Techrückstand zu Europa wird zwangsläufig dramatisch weiter anwachsen.

3.) Regierungsform "Stammesdemokratie" mit 2 langfristig grausamen Mali:
-100% Handelseinfluss
Das führt dazu, dass man schon gegen wenige europäische Kolonien im späteren Verlauf große Teile seines Handelseinkommens verliert, sofern man den Handelplatz nicht (nahezu) komplett kontroliiert oder eine große Handelsflotte im Einsatz hat.
- Ab Provinzenzahl 10 bekommt man Herrschaftsmali, wenn der Stammesführer in einer Kategorie weniger als 4 hat - also ziemlich häufig. Dies dürfte den AAR bis zur Revolution ziemlich oft beschäftigen...

Positive Hoffnungsschimmer:
Offensichtlich scriptgesteuert stirbt der lausige erste Stammesführer schon bald. Und soviel muss erlaubt sein, ich habe den Ironman so oft gestartet, bis ein brauchbarer Nachfolger übernahm.
Die beiden formell etwa gleichstarken Nachbarn werden der geballten HI (human intelligence) vermutlich nicht lange standhalten können.
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

Und schon gehts los (hab gestern die ersten 6h gespielt und jetzt die Screenshots gesichtet....). Ich spiele wie erwähnt 100% Ironman, nachdem ich zum ersten Mal mit einem Stammesführer zufrieden war.

Und da ist er:
Bild

Dezember 1444:
Die erste kleine Mission ist erfüllt und ein diplomatischer Berater engagiert, um hier möglichst schnell auf 1 zu techen.
Erster gewählter Rivale sind die südlich siedelnden Creek, also versuchen wir die nördlich gelegenen Shawnee freundlich zu stimmen. Bei optimalem Verlauf unterstützen sie uns später aktiv, aufgrund der gemeinsamen Grenze und in Ermangelung anderer möglicher Rivalen glaube ich allerdings nicht daran.....und ich werde recht behalten.
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Ruprecht I.
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Beitrag von Ruprecht I. »

Neu und gleich ein AAR?
Sehr gut :ja:

Vergebt Uns, wenn Wir Euch nicht sonderlich viel Überlebenschancen ab der Ankunft der Bleichnasen einräumen :tongue:
Aber eine Frage: warum sind die Bilder so gestaucht? Erinnert optisch beinahe an die KOEI-Klassiker.
Wünsche Deinem Feind nichts Schlechtes.
Plane es.
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Sigmund
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Beitrag von Sigmund »

Jetzt ein Cherokee Spiel anfangen? Da würde es vllt lohnen die kurze Zeit auf den dlc zu warten?
edit: http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26716
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

Vermutlich stelle ich mich beim Upload zu Imageshack noch zu blöd an. Ab demnächst dann die Shots auch in 16:9.
Hab gestern schon bis ca. in Jahr 1540 gezockt - wollte ja auch kein AAR starten, was nach wenigen ingame-Jahren kaputt ist. Ohne zuviel zu verraten, bis jetzt ist es ganz gut gelaufen.
Ca. 50 Jahre lang passiert ja so gut wie nichts außer Bauernerhebungen u.ä.), bis es endlich mit den Europäern und auch der eigenen Ausbreitung durch Kolonisten losgeht. Jetzt muss ich hier erstmal aufholen, bevor ich weiterspiele.
Bevor es dann weitergeht, hab ich aber erstmal ne kleine Poll, wie ich weiter vorgehen soll. Ich spiele übrigens plausibel, also z.B. keine unlogischen Kolonisierungen für ultraschnelle Verwestlichung, auch wenn diese natürlich eine extrem große Priorität hat. Ich hoffe natürlich, dass ich von bösen europäischen Konquistadoren durch gute Diplomatie verschont werde, hab aber natürlich eine Notlösung zur Verfügung - Bestechung mit Geld.

Meine EU4-Referenz: Ich habe zwischen 27.12. und 2.1. Mantua (nichtmal nen Hafen am Anfang!) bei einem 1444er-Start (aber ohne Ironman) zu Italien transformiert und bereits bis 1644 zur stärksten Supermacht in Europa geführt und dabei nur 2-3 komplett missglückte Kriegserklärungen (wegen einer Vielzahl unerwarteter Koalitionsbeitritte) rückgängig gemacht, also zumindest Halb-Ironman.
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Li Shunchen
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Beitrag von Li Shunchen »

Wollt Ihr nicht lieber bis zum neuen Indianer-DLC warten? Wir haben auch mal mit Cherokee gespielt und es war sterbenslangweilig, weil man nach der Eroberung seiner Nachbarn bloß Jahrhunderte nichts tut und darauf wartet, dass endlich ein Europäer eine Kolonie neben einen errichtet. Das soll ja mit dem neuen DLC, das diesen Monat kommt, besser werden. Also wartet doch lieber die Veröffentlichung des DLC's ab, dann könnt Ihr uns gleich mit den neuen Features vertraut machen :top:
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

Es ist nur ein Jahrhundert und auf höchster Geschwindigkeit ist das ruck-zuck vorbei. So wie ich das gelesen habe, liegt beim DLC der Schwerpunkt bei den Kolonisten und deren Unabhängigkeitsbewegung und nicht bei den Indianern. Außerdem fürchte ich eine Weichspülung gegenüber der jetzigen problematischen Situation, grade was Tech angeht.

Aber zurück zum AAR

1449:
Die Shawnees haben aus unklaren Gründen ihr Bündnis mit den Creek gebrochen! Allerdings haben sie auch meine Cherokee zu Rivalen erklärt, so dass sie nicht bereit sind, mich beim Erreichen eines Meereszugangs zu unterstützen. Egal, dann muss ich es alleine wagen.

Januar 1450: Ich erkläre den Creek den Krieg:

Bild

Dank des großartigen Kriegshäuptlings ist die erste Schlacht bereits entscheidend.

Bild

Ganz Creek wird besetzt und sie müssen in den Friedensverhandlungen der Vasallisierung zustimmen.

Bild

Weiter geht es heute abend mit den störrischen Shawnees...
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Das DLC bietet eine ganze Menge für die Mechanik der Indianerstämme selber, also eigene Tech, Nomadenfunktionalität, Koalitionen usw. Ob das so spannend wird, weiss ich auch nicht, man wird sehen. In jedem Fall aber viel Erfolg! Indianer habe ich selbst noch nicht probiert!
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

1462:
Es vergingen 11 Jahre, bevor ich den Shawnee den Krieg erklärte, nachdem alle friedlichen Mittel gescheitert waren, sie von der Überlegenheit der Cherokee zu überzeugen.
Die erste Schlacht verlief auch dank der Unterstützung der inzwischen treuen Creek-Vasallen erfolgreich, wenn auch unter erheblichen Verlusten. Doch dann verstärkten die Shawnee mit unzähligen Söldner-Truppenaushebungen ihre eigentlich geschlagene Armee derart schnell, dass die Cherokee die zweite Schlacht klar verloren und ihrerseits einen panikartigen Rückzug antreten mussten. (Screenshot feht leider).
Damit war klar, ich muss einen Erschöpfungskrieg führen, bis den Shawnee Manpower und Geld für weitere Söldner ausgehen. Nach monatelangem Manövrieren gelang schließlich die Vorentscheidung:

Bild

Man beachte die um 10.000 gesunkene Manpower bereits vor der Schlacht und den Schlachtort tief im eigenen Gebiet!
Es dauerte trotzdem noch fast 1,5 Jahre, bis die nördlichen Nachbarn schließlich kapitulieren mussten.

Bild

Dabei gelang erneut die sofortige Vasallisierung, was sehr erfreulich ist, denn man hat keinen einzigen Punkt ADM für unnötige Corisierungen zu verschwenden.
Leider starb nach über 37 Jahren erfolgreicher Führung am 20.05.1482 der großartige Häuptling Yonaguska Onacona (5/6/2). Die Cherokee werden ihn nie vergessen, was man von einer Vielzahl mehr oder weniger unfähiger Nachfolger nicht behaupten kann.

Bild
.
123
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Beitrag von 123 »

Was sind denn "Corisierungen"?
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sheep-dodger
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Beitrag von sheep-dodger »

Eine Kernprovinz zu erstellen ;)
Signaturen sind wie Frauen:
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Who looks at a screwdriver and thinks, 'Ooh, this could be a little more sonic'?

Zwischen Bürgerkrieg und Weltmacht - Ein Nationalchina AAR
Guide für Byzanz in IN 3.1
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Beitrag von 123 »

Wäre das nicht eine Nationalnukleisierung?
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

So, jetzt kommt die 50-Jahre-Phase mit dem schnellem Vorlauf, weil bis auf Bauernaufstände und Events jahrzehntelang kaum etwas passiert. Daher alles in einem Update:

1486:
Nach dem Creek (ohne Screenshot) werden nun auch die Shawnee vollständig in den Cherokee-Staat integriert - die 25 ADM aus der zugehörigen Mission werden dankend angenommen!

Bild

1492:
Hier mal ein Blick auf die derzeit bekannte Welt und die Frage: Wann kommt Kolumbus?
Die 6 Schiffchen klauen einem noch unbekanntem Land nördlich ordentlich Handelseinfluss...

Bild

1526:
Das lange Warten hat ein Ende, ein fremdes Schiff wird im großen Ozean gesichtet. Passenderweise steht auch die Erforschung von ADM-Tech Stufe 4 kurz vor dem Abschluss, wonach natürlich die aufgesparten DIPL-Punkte für das Freischalten der Kolonisten verwendet wird. Dann geht das Spiel erst richtig los.

Bild

Juni 1528: ADM-Tech auf 4, sofort die Entdeckerideen freigeschaltet und 3 Stück mit den angesparten DIPL-Punkten erworben. Der erste passende Auftrag lautet, Mobile im Südwesten zu kolonisieren, also mach ich das auch. Zeitgleich sticht mein Entdecker auf einer besseren Nussschale in See, um weitere Spuren der unbekannten Seefahrer zu entdecken und diplomatischen Kontakt und Handel aufzunehmen.

Bild

1531:
Soso, Castille also und nicht Spanien...das sind gute Nachrichten, meint der Schamane. Keiner versteht, was er damit meinen könnte...

Bild

1534:
Als nächstes werde ich beauftragt, Havanna zu kolonisieren, was ich natürlich nicht abschlagen kann. Somit bin ich ab sofort auch am Handelsplatz Karibik aktiv, wo dann einer meiner beiden Händler abschöpfen darf.

1539:
Nördlich von uns sind die Huronen auf der Karte aufgetaucht. Ich beschließe, als nächstes in ihre Richtung zu kolonisieren. Außerdem konnte ich in Südamerika Kolonien von Portugal und Castille aufdecken und habe natürlich sofort meine beiden Diplomaten hingeschickt, um sie freundlich zu stimmen. Alles andere macht bei eine Tech-Rückstand von 5/4/4 zu ihren 10/10/11 auch keinen Sinn.

Bild

Somit bin ich jetzt (fast) auf Stand des aktuellen Saves und alle weiteren Screenshots sind ohne Verzerrung. :)
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Weiter so!
„Spanisch spreche ich mit Gott, Italienisch mit Frauen, Französisch mit Männern und Deutsch mit meinem Pferd.“
Karl V. (1500-50)
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

So , als nächstes mal meine Planung:

Ich beabsichtige, sowohl die Huronen als auch die Azteken vor der Eroberung durch Europäer zu schützen, indem ich um sie herum kolonisiere und so direkten Kontakt möglichst komplett verhindere. Mir stehen ja in Kürze 2 Kolonisten zu Verfügung und ich habe im Vergleich zu den Europäern sehr kurze Reisezeiten, was ich entsprechend ausnutzen kann.
In der Karibik muss ich natürlich entsprechend Abstriche machen (mehr als Kuba + Hispaniola ist nicht drin) und meine südamerikanischen Inka-Brüder mit ihren Goldminen werde ich vor den gierigen Portugiesen und Kastilieren (oder bald Spaniern) nicht retten können. Aufgrund Ironman muss ich meine Manpower immer möglichst hoch halten (>70% des Maximums), um keine überraschenden und tödlichen Kriegserklärungen einzufangen, also fallen eigene Kriegserklärungen gegen andere Indianische Nationen auch lange aus.
Anschließend steht die komplizierte Westernisierung an, vermutlich verbunden mit der lästigen, aber wohl notwendigen Christianisierung. Dafür muss ich aber vorher erstmal einiges an Manpower- und Geldreserven aufbauen. Idealerweise schaffe ich auch dank des "Feind des Feindes"- Bonus ein Schutzbündnis mit einer starken europäischen Nation (vor allem mit einer starken Flotte, also England?).
Wenn das alles klappt, kommt danach die Umwandlung in eine bessere Staatsform, das Aufholen des gewaltigen Techrückstandes und die Verteidigung des inzwischen hoffentlich bis auf den Nordosten fast komplett mir gehörenden Nord- und Mittelamerika (wird vermutlich ca. 100 Jahre dauern). Erst danach werde ich aktiv angreifen können (Befreiung der 13 Kolonien). Außerhalb Amerikas werde ich wohl kaum noch nützliche Kolonien abgreifen können (außer Hawaii o.ä.) und es würde auch meinem Plausibilitätsansatz nicht entsprechen.
Wegen der vermutlich sehr wenigen Kriege werde ich hoffentlich viel mit hoher Geschwindigkeit spielen können - schön.
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

So , als nächstes mal meine Planung:

Ich beabsichtige, sowohl die Huronen als auch die Azteken vor der Eroberung durch Europäer zu schützen, indem ich um sie herum kolonisiere und so direkten Kontakt möglichst komplett verhindere. Mir stehen ja in Kürze 2 Kolonisten zu Verfügung und ich habe im Vergleich zu den Europäern sehr kurze Reisezeiten, was ich entsprechend ausnutzen kann.
In der Karibik muss ich natürlich entsprechend Abstriche machen (mehr als Kuba + Hispaniola ist nicht drin) und meine südamerikanischen Inka-Brüder mit ihren Goldminen werde ich vor den gierigen Portugiesen und Kastilieren (oder bald Spaniern) nicht retten können. Aufgrund Ironman muss ich meine Manpower immer möglichst hoch halten (>70% des Maximums), um keine überraschenden und tödlichen Kriegserklärungen einzufangen, also fallen eigene Kriegserklärungen gegen andere Indianische Nationen auch lange aus.
Anschließend steht die komplizierte Westernisierung an, vermutlich verbunden mit der lästigen, aber wohl notwendigen Christianisierung. Dafür muss ich aber vorher erstmal einiges an Manpower- und Geldreserven aufbauen. Idealerweise schaffe ich auch dank des "Feind des Feindes"- Bonus ein Schutzbündnis mit einer starken europäischen Nation (vor allem mit einer starken Flotte, also England?).
Wenn das alles klappt, kommt danach die Umwandlung in eine bessere Staatsform, das Aufholen des gewaltigen Techrückstandes und die Verteidigung des inzwischen hoffentlich bis auf den Nordosten fast komplett mir gehörenden Nord- und Mittelamerika (wird vermutlich ca. 100 Jahre dauern). Erst danach werde ich aktiv angreifen können (Befreiung der 13 Kolonien). Außerhalb Amerikas werde ich wohl kaum noch nützliche Kolonien abgreifen können (außer Hawaii o.ä.) und es würde auch meinem Plausibilitätsansatz nicht entsprechen.
Wegen der vermutlich sehr wenigen Kriege werde ich hoffentlich viel mit hoher Geschwindigkeit spielen können - schön.
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

1540:
Hier mal ein Überblick über meine teilweise lausigen Stammesführer der letzten 100 Jahre, und ich kann schon mal spoilern, es wird noch mieser...

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Außerdem herausgezoomt die inzwischen von meinem Entdecker und den diplomatischen Kontakten aufgedeckte Welt:

Bild

1545: Ich penne heftig (in Galeere unterwegs, blöder Fehler) und mein schöner Entdecker geht leider unter....

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1550: Eine weitere Nation zeigt sich, diesmal im Norden und genau dort auch so erwartet.

Bild

1552: Kuba ist fertig kolonisiert und ich kann nicht widerstehen, mir auch noch zumindest die 6er-Provinz auf Hispaniola zu holen. Da hat der Spanier gegenüber der realen Geschichte mal gewaltig versagt!

Bild

Ab jetzt wird aber erstmal ausschließlich Richtung Norden kolonisiert, um die Huronen zu beschützen und mittelfristig Landkontakt mit einer Europäischen Nation aufzunehmen, wer auch immer bald am Labradorstrom oder in Neuengland auftaucht.

1559: (aktuelles save, ich spiele jetzt gleich zügig weiter)
Der Screenshot sollte nahezu alle Fragen beantworten (Beziehungen, Situation in Nordost-Amerika, Anführer, aktive Kolonisten)
Ergänzungen: mit dem unfassbar lausigen 2/0/0 Häuptling bin ich nun schon seit 10 Jahren gestraft und bei 3 Einser-Beratern hab ich immerhin noch ca +5,40 Einkommensplus pro Monat.

Bild

Ich hoffe, bei den Bildern hab ich jetzt einen guten Kompromiss aus Größe und Kompression gefunden.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Ja, sehr schön. Bei den Huron wird es aber knapp. Wenn einer Stadacona besiedelt, ist er nur eine Provinz oder so von den Huron entfernt, und da kommt Ihr dann schwer dazwischen. Viel Erfolg, so langsam wird's ja spannend!
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

So, wieder da.

1574
Die Umarmung der Huronen war kein Problem:

Bild

Die Besiedlung der Karibik hingegen ein Gewaltiges. Trotz Symathiewerten weit im grünen Bereich erzeugten Portugal und Castille von den benachbarten Inseln aus Ansprüche auf Provinzen auf Kuba und Hispaniola und führten ingesamt 3 Eroberungskriege, bei denen sie auch in Nordamerika landeten.

Ich musste heftig bluten, Karibik nach 3 Raubfrieden praktisch komplett weg, dazu in den Schudeln und die Soldatenreserve weggeschmolzen, da meine Armee 1x eingekreist und vernichtet wurde.

Bild

Bild

Bedingt durch die vielen Nachbarprovinzen brach dann noch der Hurone das Bündnis und erklärte mir, meine geschwächte Armee ausnutzend, kurz danach sogar den Krieg.
Als schließlich auch der Engländer böse wurde.....musste ich wegen Ironman-Modus leider das Spiel beenden, Westernisierung faktisch unmöglich.

Aber ich war nicht faul und hab noch am WE ein neues Spiel angefangen, und es lief einfach sensationell. alles hat geklappt, inklusive Bündnis mit Großbritannien und keinerlei ERobeurngsgelüste seitens Spanien/Portugal. Ich hatte nach meiner Katholisierung während der Westernisierung sogar den Papst unter Kontrolle! Als ich dann anfangen wollte, den AAR zu schreiben, kam der Patch und der Spielstand wurde verhunzt. Man beachte die weißen Flecken, das sind verbuggte Provinzen, nicht mehr betretbar (Ödland):

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Also fang ich jetzt nochmal an mit den Cherokee, mit einer Vielzahl von anderen Indianervölkern, aber noch langsamerer Forschung und völlig unberechenbarem Verhalten der Europäer in der Neuen Welt. Trotzdem bin ich mutig und speile trotz blutiger Nase wieder Ironman!
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Slowie
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Beitrag von Slowie »

Alles ist anders, vieles ist neu:

1.) + Man fängt jetzt mit Tech 1/1/1 an, hat also immerhin schon den Händler platziert.
2.) - Forschung hat jetzt noch weitere 100% Aufschlag (also 600 Punkte) obendrauf!
3.) - Man hat nur 3 Startprovinzen
4.) + Die Regierungsform ist bei weitem angenehmer, zB kein Handelseinflussmalus.
5.) +/- Man ist umringt von ca. 20 weiteren Indianervölkern, die sich tendenziell bessere Bündnisse bauen als man selbst. Dafür verhalten sie sich mit ihren Truppen und Kriegen weitaus dümmer. Das gibt den ersten ca. 150 Jahren etwas mehr Spannung, ändert aber nichts am Ergebnis - wenn die Europäer eintrudeln gibt es im Osten Nordamerikas nur noch Cherokee, allenfalls noch mit Vasallen kurz vor der Übernahme.
6.) Wie sich die Europäer und ihre Kolonien verhalten werden, ist völlig unklar.

Früher ging das ja so: Die Engländer/Briten als friedlichste europäische Nation im Bereich St.-Lorenz-Strom benachbarn, sofort anfangen zu westernisieren und erstmal Daumen drücken bis zum Beginn der Katholisierung, dann über Feind des Feindes o.ä. ins Bündnis tricksen und dank der gewaltigen englischen Flotte im Nordatlantik mit etwas Unterstützung durch ~10 eigene schwere Schiffe bleiben eigentlich alle Kriege in Europa oder auf See und man kann sich in Ruhe weiter in Amerika ausbreiten und Schritt für Schritt seinen Tech-Rückstand aufholen. Bei Wunsch schreib ich nochwas zu dem verbuggten Spielstand, wo es genauso lief (war aber kein Ironman und habe im Nachhinein unnötigerweise bei den Stammesführern gelegentlich geschummelt....)
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