Kommen Wir und wir nun zur Beschreibung der beiden bereits gezeigten Ausgangsstellungen. Wir zeigen die Bilder hier jeweils noch ein zweites Mal, um unnötiges Hochscrollen zu vermeiden.
Wie erwähnt, beginnt Gold das Spiel, und das bedeutet, dass Gold sich normalerweise vorher überlegt haben wird, wie Gold das Spiel gestalten will. Grün muss sich dann sinnvoll dazu positionieren.
Die goldene Ausgangsstellung:
Wir haben das obere Brettdrittel gewählt. Wir neigen dazu, Unsere Kräfte gleichmäßig zu verteilen, sodass Wir auf die beiden Uns gegenüberliegenden Brettdrittel einwirken können; denn Wir können ja nicht wissen, welches davon der Gegner wählen wird.
Daher haben Wir zuerst Unsere beiden
Flieger auf die Felder
E16 und
E49 gesetzt. Die Flieger sind die beiden hexagonalen Steine, deren Symbol ein wenig wie ein Schwan aussieht. Flieger ziehen in gerader Linie mindestens 3 Felder weit, höchstens 6 Felder. Sie können außerdem andere Figuren überspringen. Sie sind in der Fernwirkung mit den Türmen beim Schach zu vergleichen und spielen auch beim Gewinnen eine ähnlich wichtige Rolle. Allerdings kann man den Fliegern eben auch entgehen, wenn man sich sozusagen in ihrem Schatten aufhält, d.h. auf den beiden angrenzenden Feldern. In der von Uns gewählten Position können die Flieger in je einem Zug die Außenbereiche der beiden anderen Brettdrittel erreichen.
Das gleiche Ziel verfolgen Wir mit dem
Tänzer, den wir genau in die Brettmitte (
F36) gesetzt haben. Der Tänzer hat ebenfalls eine hexagonale Form, es fällt Uns jedoch schwer, das abgebildete Symbol zu beschreiben. Er zieht mindestens 2, höchstens 4 Felder in jede Richtung; er ist nicht auf gerade Linien beschränkt, sondern auch um die Ecke ziehen, ein wenig wie der Springer beim Schach. Der Tänzer darf jedoch keine anderen Figuren überspringen. An der von Uns gewählten Position kann er in einem Zug die Mitte beider anderen Brettdrittel erreichen; er ergänzt damit Unsere Flieger, die auf die jeweiligen Außenbereiche wirken.
Weit oben (
C28) haben Wir Unseren
Fechter platziert. Der Fechter wird durch ein an einen Degen erinnerndes Symbol dargestellt; der Stein hat Kreisform. Die Kreisform zeigt an, dass der Fechter das ebenfalls kreisförmige "Ziel" tragen darf (dazu später mehr). Der Fechter darf 1 bis 3 Felder in jede Richtung ziehen, auch um die Ecke.
Den
Lanzenträger, die nächstschwächere Figur und durch eine Lanze dargestellt, haben wir auf die linke Seite nach
E26 gesetzt, wo er einen der Flieger deckt. Eigentlich eine Entscheidung, mit der jetzt gar nicht mehr so glücklich sind, denn wenn der Gegner die rechte Seite wählt, ist er zu weit weg. Aber sei's drum. Der Lanzenträger zieht 1 bis 3 Felder in jede Richtung, aber nur geradeaus. Auch er darf das "Ziel" tragen, wie man an seiner runden Form sieht.
Zwei unserer
Hüter haben Wir weiter oben zur späteren Verwendung geparkt (D17 und D39). Die Hüter ziehen 1 Feld weit und ähneln einem Wassertropfen; die runde Grundform zeigt wieder an, dass sie das "Ziel" tragen dürfen. Der dritte Hüter steht spiegelbildlich zum Lanzenträger auf der rechten Seite (E48) und deckt ebenfalls einen der Flieger. Aber wie gesagt, diese Asymmetrie gefällt Uns mittlerweile nicht mehr so richtig; auf jeder Seite ein Hüter und den Lanzenträger dafür mehr mittig wäre besser. Doch egal, ist jetzt nicht mehr zu ändern.
Bleibt der
Blockierer. Er zieht 1 bis 2 Felder weit. Er darf selbst keine Figuren schlagen und auch nicht geschlagen werden. Zudem sind die drei direkt an ihn angrenzenden Felder seine Kontrollzone, in die der Gegner nicht ziehen darf. Alle eigenen Figuren innerhalb dieser Kontrollzone sind also vor Schlagen geschützt. Selbstverständlich darf aber das eigene "Ziel" nicht in die Kontrollzone gebracht werden (denn dann könnte der Gegner nicht gewinnen). Den Blockierer haben Wir über dem Tänzer in der Mitte auf
E37 positioniert; von dort kann der Blockierer bei Bedarf seine Kontrollzone schnell nach links oder rechts tragen und so Lanzenträger und Hüter schützen.
Unser "Ziel", ein Klingonen-Logo in rundem Kreis, verbleibt zunächst außerhalb des Spielfelds.