Spieleinstellungen: alles Spielersteuerung, Schwierigkeitsgrad normal, Startzeit 1.1.1936
Spielziel: landkartenmäßiges Nachstellen des Kriegsverlaufes 1941-1945 aus Sicht der Sowjetunion
Vorbemerkung: Bei mehreren Testspielen mit der Sowjetunion hatten sich für mich folgende Probleme gezeigt. Setzte ich voll auf Wirtschaftsexpansion, so gelang es mir nicht, nach Kriegsbeginn noch rechtzeitig massiv Militäreinheiten zu produzieren und die Grundstoffresourcen nahmen nach Kriegsbeginn bei voller Militärproduktion noch schneller als befürchtet ab. Ich war rohstoffmäßig schneller bei Null als Deutschland! Durch Rohstoffmangel war dann auch die langwierig aufgebaute IK ganz schnell wieder unnutzbar – viel Bauzeitaufwand für neue IK für praktisch fast nichts.
Die spieleigenen Mechaniken im Originalspiel lassen es meines Erachtens nicht zu, das historische Vorbild 1:1 umzusetzen. Die grandiose Steigerung der Industrieleistung nach Kriegsbeginn, der Verlust rund der Hälfte aller Kriegstruppen im Jahr 1941, die x-fache Truppensteigerung in den Kriegsjahren – alles leider so mit dem TFH Originalspiel nicht nachspielbar. Ich glaube aber einen praktikablen Weg gefunden zu haben.
Grundsätzlich soll aber im historischen Kontext geblieben werden, dies heißt im Jahr 1941 der rasche große Landverlust, im Jahr 1942 das weiter zurückdrängen lassen und erst beginnend mit dem Frühjahr 1943 die ersten großen Frontverschiebungen wieder in Richtung Westen. 1944 der stetige Weg zum Kriegserfolg und 1945 das Besetzen von Osteuropa in der Hoffnung, dass uns die Alliierten nicht zuvor gekommen sind.
Ich bin kein besonders guter Spieler und zudem nicht ambitioniert, hier seitenweise Screenshots zu veröffentlichen. Der AAR wird also eher nüchtern, aber ich hoffe, trotzdem interessant ausfallen. Viele Bilder der Vorkriegszeit zu einem SU-Spiel finden sich hier im AAR vom werten Azrael, weshalb es vor Kriegsbeginn hier im Telegrammstil beginnen wird.
meine Siegbedingungen:

Der Weg in den Krieg
Die Ausgangslage
Führungspunkte 22 Brigaden 415 (Menü strategische Effekte) IK 161/116 Offiziersrate 98% Mannstärke 1524 Neutralität 80
Rohstoffe 29k/ 14 k/ 7k/ 14k/ 10k/ 7k (Energie/Metall/Seltene Materialien/Rohöl/Nachschub/Treibstoff)
Ich organisiere die Kriegsschauplätze (Theatre HQ) auf die zu erwartenden Kampfhandlungsschauplätze.
Dadurch werden 2 überflüssig und 1 sofort zum eigenständigen ahistorischen sowjetischen Luftwaffenoberkommando und 1 später zu einer eigenständigen Solo-Kampfeinheit (Spezialeinsatzkommando). Erste Kampfhandlungen werden aber erst im Sowjetisch-Finnischen Winterkrieg im Dezember 1939 auftreten. Das von mir kreierte sowjetische Luftwaffenoberkommando dient dem Zweck, meine Flugzeuge von der KI steuern zu lassen.
Anschließend organisiere ich die Truppenstruktur auf die neuen Kriegsschauplätze um und senke den Nachschubbedarf durch Einsetzen geeigneter Generäle mit der Eigenschaft Logistiker. Als weitere Maßnahme ziehe ich alle Panzertruppen und einige rückwärtige Infanterieeinheiten nach Moskau. Das senkt den Nachschubbedarf von anfangs 38 auf einen Wert von zuerst rund 33, Ende 1936 sogar bis auf rund 12.
Produktionsmenü: Modernisierungen 0 (bis 1939), Verstärkungen 0 (bis 1939), Nachschub maximal um die 10, Konsumgüter 100%, Rest geht in die Produktion (rd. 70)
Im Produktionsmenü belasse ich die angefangenen Bauaufträge und setze neue Bauaufträge wie folgt (Serie/Parallel): neue IK 3/16 (5,62IK/13Monate). Nicht wundern, es können anfangs nur 14 gebaut werden. Für Fälle von produktionssteigernden events und allgemeinen Verbesserungen (Politikentscheidungen) will ich nur gleich Vorsorge treffen. Die 3 bereits im Bau befindlichen Marineschiffe bleiben in der Produktion und werden stets als Rattenschwanz hinten angestellt, um etwaige Produktionsspitzen aufzunehmen. So werden im Eintretensfall stets rund 15IK weggepuffert und verfallen nicht.
Nun geht es an die Verteilung der Führungspunkte. Was mit 23 anfangs quantitätsmäßig noch ganz ansehlich aussieht (Deutschland 29) , wird sich späteren Spielverlauf als großes Handycap der Sowjetunion erweisen. Sie kann Ihre Führungspunkte nach Annektion des Baltikums nur auf maximal 27 ausbauen, Deutschland durch seine Eroberungen dagegen auf rund 50. Deutschland wird also zwangsläufig technologisch an der Sowjetunion vorbeiziehen, zum Kriegsbeginn 1941 schon deutlich vorbeigezogen sein und diesen technologischen Fortschritt später noch weiter ausbauen. Mit der Vergabe der Führungspunkte entscheidet sich die ganze weitere Ausrichtung der Kriegsführung. Ich analysiere die Stärken und Schwächen der Sowjetunion:
Stärken: Resourcenüberfluss, viel Mannstärke, viel Rückzugsraum
Schwächen: wenig Offiziere, wenig Flugzeuge, alte Waffentechnik
Durch einen -50% Malus auf Offiziersausbildung zu Beginn des Spieles macht es aus meinen Augen keinen Sinn, hierfür wertvolle Führungspunkte zu Beginn des Spieles auszugeben. Ich setze daher alles auf Forschung und schaffe mir nebenbei einen steten Pool von je rund 40 Diplomaten und Spionen. Ich fokussiere die Forschung auf die Entwicklung der Industrie, Nachschub reduzierende Landtheorien, Infanterie- und Milizwaffen, Jagdflugzeuge, PAK/Flak/Art, Panzer und vorrangig defensiven Landtechnologien. Einem Bedarf von 31 Forschungspunkten stehen 21,9 zur Verfügung, aber nicht jede Forschung benötigt ein Jahr.
Bei der Politik mache ich Molotov zum Außenminister.
Energie: großer Überschuss, nimmt erst nach Überfall Deutschlands ab, bis dahin wird bei eintreffenden Handelsangeboten gerne an Jederman verkauft. Nachschub wird auch vom politischen Gegner gekauft, entlastet es doch unsere IK-Kapazitäten. Günstig ist es, eine eigene Nachschubunterdeckung zu konstruieren, um Handelsangebote für Nachschub zu erhalten.
Metall: ordentlicher Überschuss, freier Verkauf an Jederman, ab 1940 auch viel Zukauf von USA um zum Maximumstand zu kommen
Seltene Materialien: guter Überschuss, wird nach Erreichen von 500 Kassenstand nicht an die Achse verkauft, erreicht bis Kriegsausbruch rund 75k, ungern gesehener Verkauf
Rohöl: etwas Überschuss, ausreichend für alle Bedürfnisse der SU, Verkauf an Nichtachsenländer
Treibstoff: guter Anfangsstand, verändert sich kaum bis Kriegsausbruch, wird nicht an die Achse verkauft, kaum Handelsnachfrage
Handelsablauf: ich reagiere passiv und warte auf eintreffende Handelsangebote, bei Nat. China schaue ich immer mal, ob ich denen etwas verkaufen kann um den Abschluss eines Bündnisses bis Kriegsbeginn 1941 zu erreichen.
Regierung: keine Veränderungen zu Beginn
militärische Lage: Ruhe an allen Fronten,
Diplomatie: keine aktiven diplomatischen Aktionen
Spionage: keine Spionageaktivitäten
Keine Ahnung, warum und wie, aber hier die Eckdaten: Neutralität Sowjetunion 44,45, Kapitulationsfortschritt Nat. China 71,3%, aktive Spione 15. Auswirkungen sind eine um 3 gesenkte Neutralität der SU, aber noch kein strategischer Effekt Chinesisch-Sowjetischer Angriffspakt. Ich benötige hierfür eine Neutralität von 25, habe durch ZET jetzt 41,45 und weiteres absinken von täglich 0,04. Leider muss ich 3 Führungspunkte für Spionage hergeben. Es ist fraglich, ob dies effizient ist. Aber ich will ja historisch spielen und brauche den 





















Hinter dem Irak liegt das Land Persien, auf welches auch die SU Ansprüche erhebt, um sich etwaige Zugänge zum roten Meer frei zu halten.




30.6.1941




























































































































