Als Antwort auf wiederholte Provokationen durch Ägypten, ziehen der Staat Israel und seine Streitkräfte in den Krieg. Wir werden nicht untätig bleiben, während die Feinde die Schlinge um unseren Hals zuziehen.

Datum: 5. Juni bis 10 Juni 1967
Anzahl der Züge: 12
Dauer der Züge: 12 Stunden
Einheitengröße: Brigaden
Frontübersicht:
Sinai-Front
Hier steht der Feind: Ägypten. Die hervorragende israelische Luftaufklärung hat bereits im Vorfeld der Kampfhandlungen das, zukünftige, Schlachtfeld aufgeklärt und die ägyptischen Stellungen ausgekundschaftet. Im Südkommando hat man 3 Panzerdivisionen, 3 Infanteriedivisionen und eine PLA (was auch immer das heißt) Division gezählt. Glücklich ist man dabei über die offensichtliche Unfähigkeit der Ägypter ihre Truppen sinnvoll zu platzieren. So sind die 3 Infanteriedivisionen im Nordabschnitt konzentriert während die Panzerdivisionen sich über die Sinai verstreut befinden. Das sollte den Erstschlag erleichtern wenn auch 2 Panzerbrigaden den Infanteriedivisionen unterstehen.
Die israelischen Streitkräfte bestehen aus 3 Panzerdivisonen, einer unabhängigen Panzerbrigade, einer unabhängigen motorisierten Infanteriebrigade und einer Fallschirmjäger-Brigade welche aber über Flugzeuge verfügt und dadurch auf der gesamten Sinai-Halbinsel abgeworfen kann (Vorschläge dafür sind erwünscht).
Der Plan ist folgender: Die Reshlev-Brigade soll im Alleingang Gaza-Stadt erobern und die dortigen Ägypter vernichten. Danach soll sie entlang der Küste nach El Arish vorstoßen. Die Ugda Tal Division, im Norden, erhält die Aufgabe die dortige 7. ägyptische Infanterie-Divison zu attackieren um dann so schnell wie möglich an der Küste entlang in Richtung Suez-Kanal vorzurücken. Die Ugda Yoffe Division, in der Mitte, hat die Aufgabe die 2. ägyptische Infanterie-Division zu schlagen um sind danach mit den ägyptischen Panzertruppen in der Mitte anzulegen. Die Ugda Sharon Division erhält den Auftrag die 2. ägyptische Infanterie-Division südlich zu umgehen um dann in Zusammenarbeit mit der Ugda Yoffe Division die ägyptischen Panzertruppen zu schlagen. Die Mendler Panzerbrigade, im Süden, soll durch die Wüste vorrücken, sich dabei mit der 6. ägyptischen mechanisierten Division anlegen und die Panzertruppen der Ägypter von Süden unter Druck setzen.


Judäa und Samaria
In Judäa und Samaria, auch Westjordanland, genannt stehen die schwachen jordanischen Truppen. Der Feind hat dort 2 Panzerbrigaden, 8 Infanteriebrigaden sowie 2 Artilleriebrigaden, diese sind nach den Informationen unseres Geheimdienstes mit 155mm Artilleriegeschützen ausgestattet. Die Panzerbrigaden verfügen über M48 Kampfpanzer der Vereinigten Staaten. Dadurch da die unseren Streitkräfte mit den selben Panzern ausgestattet sind wurden unsere Soldaten intensiv darauf vorbereitet nicht auf eigene Truppen zu schießen.
Die israelischen Streitkräfte sind relativ stark. 1 mechanisierte Brigade, 1 Fallschirmjäger-Brigade sowie 3 Infanterie-Brigaden haben sich im Großraum Tel-Aviv versammelt. Im Norden steht die Udga Pele Division mit 2 Panzerbrigaden bereit.
Der Plan ist folgender: Die Infanterie-Brigaden im Großraum Tel-Aviv sollen die jordanischen Streitkräfte in den ersten 24 Stunden vertreiben und bis Ramallah vorstoßen. Die mechanisierte Brigade soll im Süden Hebron und Bethlehem erobern um dann von Süden Ost-Jerusalem bedrohen zu können. Gleichzeitig sollen im Norden die Gavish Infanterie-Brigade und die Rom Panzer-Brigade gegen Nablus Vorgehen und im Verlauf des ersten Tages alle Übergänge über den Jordan sichern um ein Nachrücken syrischer und irakischer Verstärkung so schnell wie möglich zu unterbinden. Sobald dies geschehen ist werden die Truppen der Udga Pele Division nach Süden vorstoßen und mit den Truppen des Nordkommandos Ost-Jerusalem erobern und die Klagemauer sichern.

Golan-Front
An der Golan-Front stehen uns die syrischen Streitkräfte gegenüber. Nachdem die Aufklärungsergebnisse über die Syrer eintrafen brach in der Analyse-Abteilung der israelischen Streitkräfte fast ein Bruderkrieg aus. Die Analysten konnten sich nicht darauf einigen ob jetzt die Jordanier oder die Syrer in einer schlechteren Verfassung sind. Die "mechanisierte Brigade" der syrischen Armee ist teilweise mit deutschen Sturmgeschützen III und Panzerkampfwagen IV ausgestattet. Der einzige Lichtblick für die Syrer sind einige T-54. Leider sieht es für uns nicht unbedingt besser aus, bedingt durch die desolate Lage der Syrer sind zwar keine Offensiven zu erwarten doch auch wir werden wohl keine Offensiven starten können. Und stehen nur ein 2 Infanterie-Brigaden ohne Panzer zur Verfügung. Wir werden zwar eine Offensive versuchen doch sollte diese in den ersten Stunden scheitern lieber unsere Truppen nach Judäa und Samaria verlegen.

Die israelische Luftwaffe ist so ein Fall für sich. Sie existiert schlicht und ergreifend nicht. Besser gesagt noch nicht. In Runde 3 werden wir aber die israelische Luftwaffe als Verstärkung erhalten und gedenken dann auch sie einzusetzen. Bevorzugt zur Unterstützung von unseren Panzerangriffen und zur Eroberung von Ost-Jerusalem. Wenn wir es nicht wieder in Grund und Boden bomben.


























































