Engeland - ein EU IV AAR

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Allenthalben
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Engeland - ein EU IV AAR

Beitrag von Allenthalben »

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Werte Regenten,

lange warten wir nun schon auf den ersten EU IV AAR.
Wir erhofften uns Wissen und Macht über das Spiel und eine ideale Vorgehensweise.

Leider warten wir bislang vergebens. Einerseits verständlich, doch auch unverständlich, je nach Blickwinkel. Die meisten werden wohl selbst erst einmal ausgiebig spielen und testen wollen... :D

Nun denn, wir wollen uns in Kürze an den ersten AAR des neuen Spiels wagen und es somit der Öffentlichkeit näherbringen.
Vielleicht gibt es noch kurzentschlossene, die das Spiel noch nicht ihr Eigen nennen können (und die nun Lust auf mehr bekommen), oder aber es gibt Besserwisser ;) die uns unsere Fehler gnadenlos unter die Nase reiben, weil wir so beispiellose Schnitzer fabrizieren.

Wir jedenfalls erhoffen uns ein wenig Spass am Spiel und einen Lerneffekt. Diesen haben wir bitter nötig, denn unser erstes Spiel mit Portugal ging furios in die Hose. Wir erreichten nicht einmal den ersten Jahrhundertwechsel, wurden in einem Erbfolgekrieg von einen Bündnis aus Spanien, und zahlreichen Kleinnationen regelrecht vernichtet. Außerdem sind die AAR zu Beginn immer recht interessant, da der Spieler noch nicht exakt weiß, wie er auf diese oder jene Situation am besten reagiert.

Deshalb fällt unsere Wahl auf ein vielleicht langweiliges, aber ausdauerndes Land. Wir sprechen von England, welches das Spiel sogleich mit einem Krieg gegen den Erzfeind Frankreich und deren Verbündete beginnt.

Kommentare und Diskussionen sind ausdrücklich gerne gesehen und erwünscht. Wir werden weitestgehend auf Ausschmückungen verzichen und lediglich das Geschehene zusammenfassen und unsere Gedanken wiedergeben.

Genug der Worte, möge das Spiel beginnen.

Wir schreiben das Jahr 1444...
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Weiter so!
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Der Zarewitsch
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Viel Erfolg!
Kaiserliche Grüße an alle Regenten

Es heißt in den Schriften der Weisen: Du sollst die Schlange nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat.
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Die Ausgangssituation

Die interessierten EU-Spieler kennen diese wahrscheinlich auswendig. Trotzdem möchten wir kurz darauf eingehen. :rolleyes:

... England wird regiert von König Henry VI (Wikipedia) von Lancaster, einer ziemlichen Pappnase, wenn man den Werten Glauben schenken darf.

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Unsere Insel teilen wir mit dem Nachbarn Schottland Weiterhin besitzen wir eine Provinz auf Irland und fünf Provinzen auf dem Festland. England befindet sich im Krieg mit den verhassten Franzosen, die ihrerseits auf Verbündete zählen können. King Henry VI hat es auf die Hauptstadt der Franzmänner abgesehen und deshalb einen Angriffskrieg gestartet. Die Vorzeichen stehen aktuell nicht wirklich gut. Wir Engländer haben zurzeit 17.000 Soldaten auf dem Festland im Einsatz, wohingegen unser Gegner allein 32.000 Franzosen in der Hauptstadt versammelt hat um diese zu verteidigen. Weitere 19 Regimenter befinden sich in Londin. Wir sollten also taktisch vorgehen um nicht gleich zu Beginn überrollt zu werden. Zuerst senden wir also eine Anfrage "Ruf zu den Waffen" nach Portugal um unseren Bündnisparter um unterstützung zu bitten.

Schnell werden noch zu Beginn einige wichtige Einstellungen vorgenommen. Natürlich erheben wir Kriegssteuern um den Sold und die Heuer bezahlen zu können. Weiterhin legen wir uns auf eine Mission fest. Diese lautet das kleine Land Navarra per Allianz an uns zu binden.

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Deshalb entsenden wir gleich zu Anfang einen Diplomaten nach Navarra um diese in ein Bündnis einzuladen. Die Beziehungen sind zwar nur mittelprächtig, lassen aber Hoffnung auf eine schnelle Zielerreichung keimen. Der zweite Diplomat wird in die Bretagne entsendet um diese um Militärzugang zu bitten. Dieser könnte sich lebensverlängernd für unsere Festlandtruppen erweisen, sollten sie einer feindlichen Übermacht nicht gewachsen sein.
Auch die Anführer werden den Truppen zugewiesen, wissen wir och, das die Moral und alle anderen Fähigkeiten nicht wirklich was taugt, wenn die Truppe ohne Führer dasteht.

Zu guter Letzt verpflichten wir noch einen militärischen Berater. Zum Einen um die Disziplin unserer Truppen zu pushen, zum Anderen um die militärische Forschung, unser Henry VI ist auf diesem Gebiet eine Pfeife, etwas zu verbessern. Der Berater mit dem wohlklingenden Namen Arthur Buckingham steigert unsere militärische monatlich um einen Punkt.

Dann klicken wir auf den Pause-Button und die Geschichte nimmt ihren Lauf...
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Bronko40
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Beitrag von Bronko40 »

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Cholerik
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Beitrag von Cholerik »

Alle Fehler, die Ihr macht, ahmen wir auf Jahre nach. Bedenkt dies.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

T
Cholerik hat geschrieben:Alle Fehler, die Ihr macht, ahmen wir auf Jahre nach. Bedenkt dies.
Im 'Fehler machen' sind wir uneingeschränkt spitze! :D
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Hoppel
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Beitrag von Hoppel »

Ohne Fehler ist das Leben langweilig.
:D
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Gasparius
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Beitrag von Gasparius »

Wir wünschen Euch viel Erfolg, werter Allenthalben ! :top: Löblich, dass Ihr Euch als erster traut, uns Zeugen Eures Versagens werden zu lassen :D .
Wir sind sehr gespannt, ob Ihr Euch der Festlandprovinzen entledigen werdet, um Euch auf die Inseln zu konzentrieren, oder ob Ihr Frankreich in die Kniee zwingen könnt.
Gasparius
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Cholerik
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Beitrag von Cholerik »

Allenthalben hat geschrieben:T

Im 'Fehler machen' sind wir uneingeschränkt spitze! :D
Wir können bei EU IV noch nichtmal das, d.h. wir merken es nichtmal.
Wir hoffen viel zu lernen, von euch.

Und nun: Hopp Hopp ran an den Feind :D
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Heinrich Heine
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Beitrag von Heinrich Heine »

Allenthalben hat geschrieben:
... England wird regiert von König Henry VI (Wikipedia) von Lancaster, einer ziemlichen Pappnase, wenn man den Werten Glauben schenken darf.
Damit habe ich mich auch beschäftigt. Ich denke, die Paradoxen wollten damit versuchen balancetechnisch fair dem Franzosen seine 5 kontinentalen Provinzen einfacher zugänglich machen. Vergeßt nicht, die Rosenkriege kommen bald.... Bin gespannt was dann für ein englischer Trollo kommt.

Mal sehen, vielleicht macht es Sinn als "Looser" einen 2. AAR anzureißen.

Viel Erfolg, aber vor allem viel Spaß.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Der hundertjährige Krieg

Unsere Diplomaten verstehen ihr Handwerk. Die Bretagne gewährt uns Militärpräsenz. Das ist ein unschätzbarer Vorteil, gewährt er doch unseren Truppen eine Rückzugsmöglichkeit und die Franzosen können nicht folgen, es sei denn, sie erklären der Bretagne den Krieg. Letzteres erachten wir als unwahrscheinlich, würde Bretagne doch dann in unsere Hände getrieben und könnte sich auf unsere Seite schlagen. Auch der zweite Diplomat macht die Reise nicht ohne Erfolgserlebnis. Navarra stimmt schnell einem Bündnis zu, wenn sie auch neutral im aktuellen Krieg bleiben möchten. Wir jedenfalls erfüllen dadurch sogleich unsere Mission und 10 Prestige und 25 Diplomatische Macht sind die Folge. :D

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Die ersten Marschbefehle für die Festlandtruppen werden gegeben. Navarra ist das Ziel, die am Ärmelkanal stationierte Armee wählt den Weg über die Bretagne. Es gilt unsere Truppen zuerst einmal aus der Gefahrenzone zu bringen. Unsere Strategie sieht vor, weitere Regimenter von der Insel auf das Festland zu verschiffen. Bei allem Verständnis für unseren King Henry - zur Erinnerung er hat überall den Wert NULL - und seinem Wunsch die Franzosen zu schlagen, stehen die Vorzeichen doch eher schlecht. In der Provinz Labourd kommt es zu einer ersten kleinen Schlacht.

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Die Schlacht wird siegreich geschlagen. Ein gutes Omen? Der unterlegene Gegner wird komplett aufgerieben, Foix verliert das komplette stehende Heer.
An der heimischen Oxford Universität werden derweil neue, vor allem junge und kräftige Buben für das Heer angeworben. Die Engländer stehen hinter den Bemühungen der Pappnase.

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Nach und nach werden weitere Schlachten ausgefochten. Unser tapfer kämpfender Verbündete Portugal wirft seinen Mannen ebenso in die Schlacht, wie unsere drei Generäle.

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Der übertölpelte Franzose führt eine große Armee aus dem Hinterland heran um die Portugiesischen Unterstützer vernichtend zu schlagen. Mittlerweile ist aber auch unsere Verstärkung von der Insel eingetroffen. Zu einer starken Armee zusammengeführt eilen die Männer unter General Richard Plantagenet (Wikipedia) dem Verbündeten zur Hilfe.

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Während die Schlacht um Languedoc tobt, drohen Rebellen im heimischen Glamorgan aufzubegehren. Mit zusammengebissenen Zähnen stimmen wir einer Steuersenkung zu, was unsere Kriegskasse weiter schmelzen lässt.

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Die wichtige Nachricht kurz darauf kommt von den Schlachtfeldern Frankreichs. Die Schlacht um Languedoc ist siegreich verlaufen, knapp 10.000 Männer sind auf der Gegenseite gefallen. Aber auch wir haben rund 8.000 Tote zu beklagen. So langsam zehren die zahlreichen Scharmützel an unserer Substanz. Unterdessen bringt die zweite Streitmacht der Franzosenund ihrer Partner Caux zu Fall. Wir verlieren die erste Provinz auf dem Festland. Ein weiteres Omen? nun ein Schlechtes?
Keineswegs, die arg dezimierten Regimenter werden neu formiert und zusammengelegt. Wieder erstarkt beschließen wir die Belagerung von Poitou anzugehen. In dieser einzigen wirklich französischen Provinz am Atlantik liegt die kleine Flotte des Gegners vor Anker. Sollte unsere Belagerung erfolgreich sein, so müssen diese auslaufen und würden von unserer Armada vor dem Hafen gebührend in Empfang genommen. Erst einmal gilt es jedoch eine weitere richtungsweisende Schlacht zu gewinnen.

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Zwischendurch erreichen uns unschöne Nachrichten, Navarra und Bündnispartner, wenn auch nicht in diesem hundertjährigen Krieg, wird ihrerseits in einen Krieg verwickelt. Schweren Herzens müssen wir unser Bündnis brechen und verlieren somit einiges an Prestige und Ansehen.

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Unterdessen belagern wir fleißig Poitou und wenn keine weiteren Truppen aus dem Hinterland uns überraschen, so geht unsere Strategie hinsichtlich der Flotte Frankreichs auf. Diplomatisch kommt uns die Bretagne entgegen. Zwar haben wir direkt keinen Nutzen von deren Kriegserklärung gegen die Provence, doch muss sich von heute an der französische Verbündete mit zwei, nein drei Gegner herumschlagen. Ein kleines Land wie die Provence ist dazu (hoffentlich) nicht in der Lage.

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Nach gut einem Jahr, genau 377 Tagen bBelagerung fällt dann schließlich Poitou und die Flotte Frankreichs fährt uns in die Arme. :fecht:
Leider gelingt es uns nicht eines der gegnerischen Schiffe zu versenken, oder zu kapern. Und das obwohl wir mit 45 zu 9 Schiffen eine deutliche Überzahl stellen. :mad:
Frankreich ist unterdessen nicht untätig gewesen und hat drei englische Provinzen erobert. Dem gegenüber steht aktuell nur Poitou. Trotz zahlreicher Schlachten, welche überwiegen siegreich gestaltet werden konnten, liegen wir in diesem Krieg in der in der öffentlichen Wahrnehmung zurück. Das liegt daran, das wir weit von unserem eigentlichen Kriegszeil, der Eroberung der französischen Hauptstadt entfernt sind (-14%). So werden wir am Ende nie siegreich aus dem Krieg hervorgehen. Wir setzen deshalb alles auf eine Karte und besetzen die Hauptstadtprovinz Isle-de-France. Mit ein wenig Glück beenden wir unsere Belagerung bevor der Gegner unser Vorhaben schnallt und sämtliche Truppen in eine Entscheidungsschlacht führt.

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Am 11. Februar 1448 fällt die Hauptstadt und wir nutzen die Gelegenheit und ein nun positiver Kriegsscore von +15% lässt das Pendel zu unseren Gunsten ausschlagen. Außerdem halten wir diese Art von kraftraubender und männerzehrender Kriegsführung nicht mehr lange durch. Das glauben auch die Franzosen erkannt zu haben, denn sie stimmen lediglich einer Zahlung von symbolischen 30 Dukaten zu. Für diese lächerliche Summe hätten wir eigentlich keinen Krieg führen müssen, aber wer wagt es unseren Henry hierfür zur Rechenschaft zu ziehen. :???:

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So endet also der hundertjährige Krieg einige Jahre vor dem historisch korrekten Datum Hundred Years’ War (Wikipedia]. Auch sind wir ein wenig stolz, das wir nicht die historische Niederlage erlitten haben, wenngleich wir auch nicht von einem Sieg sprechen dürfen. Ich denke aber mit diesem Patt können wir ganz gut leben...
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Schottischer Größenwahn und Burgund'sche Trittbrettfahrer

Wir zeigen uns unseren portugiesischen Freunden nach dem Krieg gegenüber erkenntlich und honorieren ihre Bemühungen und die gewährte Unterstützung mit einer Staatsehe. Für uns bringt das lediglich eine gesteigerte Nachwuchswahrscheinlichkeit. Unsere Legitimität sinkt etwas, da Portugal weniger Presitge als wir aufweisen und somit unser Ansehen etwas darunter leidet. Ein aktives angehen der Lollarden Ketzer beschert uns einen Stabilitätseinbruch im Land und wird sich noch sehr ungünstig auswirken, aber dazu später mehr.

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Dann werden wir durch einen schottischen Diplomaten regelrecht überrascht. Schottland erklärt uns den Krieg! :eek:
Wir schreiben den 15. Dezember 1448, noch nicht lange liegt der unterzeichnete Friedensvertrag vom 11. Februar des gleichen Jahres zurück. Die Tinte Frankreichs ist noch frisch, da wollen unsere schottischen Nachbarn unsere Kriegsmüdigkeit ausnutzen.

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Ein automatisch entsandter Hilferuf an Portugal bleibt unbeantwortet, was gleichbedeutend mit einer Ablehnung ist. Dieses Mal sind wir auf uns alleine gestellt. Unsere anderen Verwandten, die wir per Staatsehen eng an England gebunden haben, wollen von einem Bündnis mit uns nichts wissen, geschweige denn von einem Kriegseintritt.
Dann kommt zusätzliches Unglück auf uns zu, Rebellen erheben sich in Essex und beginnen mit der Belagerung der eigenen Stadt. Das aktive Vorgehen gegen die Ketzer hat wohl den Ausschlag für diese Aktion der Untergrundgruppe gegeben.

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Als wäre das noch nicht genug, so erhebt Burgund nun ebenfalls die Waffen gegen uns, sie treten unserem Feinde im Bündnis bei. Augenscheinlich glauben diese Feiglinge, die hier als Trittbrettfahrer erst andere voran schicken, das die Situation günstig für sie sei und sie so ein einfaches Stück vom Kuchen, sprich englische Provinzen auf dem Festland erobern können. :rot:
Zwei schnelle Erfolge zu unseren Gunsten heben die Moral auf englischer Seite. Zum Einen greifen wir die schottische Armee in Cumbria an und vernichten diese völlig. Zum Anderen versucht sich Burgund an unserer Befreier Armee von Calais. Calais ist im hundertjährigen Krieg auch an eine Rebellenfraktion gefallen und sollte nun erst einmal befreit werden. So aber, kämpfte die Armee sehr erfolgreich gegen die hinterfotzigen Speichellecker.

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Später ziehen wir unsere erfolgreiche Festlandsarmee auf die Insel zurück. Sie ist zahlenmäßig dem Gegner Burgund unterlegen und wir wollen sie nicht verheizen. Außerdem sind die Provinzen auf dem Festland für uns erst einmal nebensächlich, denn den Schotten geht es um die Eroberung von Nothumberland und eine neue, wenn auch kleine Armee wurde ausgehoben um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Während unsere Streitmacht kurze Zeit später in Northumberland eine Schlacht schlägt, erobern die Lollarden-Rebellen, die noch einmal beträchtlich angewachsen sind, Essex. Ein schmerzlicher Verlust, neben der Tatsache, dass sich hier eine große Bewegung samt Streitmacht aufzutun scheint.

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Wir schenken den Rebellen aber erst einmal keine Beachtung, genauso wie wir die Burgunder mit mißachtung strafen. Wir ziehen nun unsere Offensive gegen Schottland durch und die Provinzen Ayrshire, Lothian und Fife konnten erobert werden. EInen kurzen Friedensruf der Schotten nach einem weißen Frieden lehnen wir selbstredend ab. Dank der Eroberung von Fife konnten wir auch die schottische Flotte vernichten, die aus dem geschützen Hafen floh und unserer Armada in die Arme segelte. Leider konnte wieder kein Kapital in Form von Schiffen geschlagen werden. JEdoch ist es uns wichtig, den Gegner hier empfindlich zu schwächen, denn Schiffe sind teuer in der Beschaffung und somit sollte Schottland erst einmal auf dem Meer kalt gestellt sein.
Nach diesem letzten Erfolg bieten wir dem Feind einen Frieden an, unter der Bedingung, das Schottland sämtliche Verträge mit Burgund aufkündigt und Reparationszahlungen in Höhe von 22 Dukaten, zahlbar sofort, zustimmt. Eine höhere Summe, die uns wohl zugestanden hätte war leider nicht verfügbar, da Schottland immer wieder versuchte dem Krieg did Wendung zu geben indem sie Truppen und nochmal Truppen aushoben.

Es ist nun an der Zeit Wunden in England zu lecken und die Friedenszeit zu nutzen die Rebellion im Lande niederzuschlagen. 29 Regimenter haben sich ja bekanntlich bereits erhoben, und weitere scharren mit den Hufen.

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Haben die Regenten Vorschläge für uns parat, wie wir den Rebellen Herr werden?
Azenth

Beitrag von Azenth »

Hallo Allenthalben,

ich kann dir nur raten so schnell es geht dein Revoltenrisiko zu senken. Bei so hohen Prozenzzahlen kann es schnell passieren, dass die Masse an Rebellen deine Manpower ständig aufzehrt und die KI dich ständig angreifen wird.

Ein paar Möglichkeiten die mir einfallen:

1) Stabilität erhöhen (kostet administrative Punkte)
2) Harte Maßnahmen gegen Rebellen ergreifen (kostet militärische Punkte)
3) Kriegsmüdigkeit, sofern vorhanden, senken (kostet diplomatische Punkte)

weiterhin solltest du, sofern dein Geldbeutel es dir erlaubt Söldner anheuern bis an dein Limit und mit den Söldnern die Rebellen bekämpfen. Die sind zwar teurer als die regulären Einheiten, kosten dich aber keine Manpower. Auch die auffrischen der Söldner kostet dich nur Geld und keine Manpower. Du kannst natürlich Söldner und reguläre Truppen mischen und wenn du die Krise im Griff hast, kannst du sie ja wieder auflösen.

Gruß
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Niederschlagung der Rebellen und Freiheit für die Normandie

Wir beginnen den Kampf gegen die überall aufkeimenden Besserwisser in London. Unsere mitllerweile arg dezimierte Armee wird dorthin beordert und soll wieder für ordentliche Verhältnise sorgen.

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Parallel dazu sind wir auf dem innerpolitischen Parkett aktiv und verabschieden harte Maßnahmen gegen die Hauptprovinzen in denen die Rebellen aktiv sind. Diese sind Lincoln und eben London. Leider haben wir nicht genug militärische Punkte um dies für alle Provinzen die gefährdet sind flächendeckend durchzuführen. Der erforderliche Plan B sieht die Stärkung unserer Streitkräfte vor, da wir ja auch noch eine große Rebellenstreitmacht vor Augen haben, die weitere Provinzen aufwiegeln möchte. 4 Infanterieregimenter werden in den nördlichsten englischen Provinzen an Söldnern angeheuert.
Das momentan schlechte Zeiten in England vorherrschen sieht man an der nachfolgenden Nachricht, die zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt hätte kommen können...

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Die Alternative, welche nicht wirklich eine darstellte sah gar einen Stabeinbruch von -2 Punkten vor.
Gemeinsam mit den Söldnern ziehen im März 1452 20 englischce Regimenter in die Entscheidungsschlacht gegen die Rebellen in Wessex. Die Krone Englands bleibt siegreich und hat gar erstaunlich wenige Verluste zu beklagen, bedenkt man, dass der Gegner eine deutliche Übermacht zu Felde führte.

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Nach der siegreichen Schlacht, werden die Söldnerarmeen gleich wieder aufgelöst um Kosten zu sparen. Mangels flüssiger Mittel mussten iwr einen Kredit aufnehmen, da uns der Adel zuerst bedenklich nahe, dann wegen negativer Bilanz des Haushalts unter die finanzielle Nulllinie gebracht hat. Nach der Heimsendung der Söldner wird die Armee geteilt und wir machen uns an die Befreiung von Essex und London. Wer nun glaubte, das Rebellenpack sei langsam aber sicher besiegt, sah sich schnell getäuscht, denn in Marches erheben sich kampfeswillige Häretiker.
Doch es kommt noch schlimmer, binnen Minuten erreichen uns zahlreiche niederschmetternde Nachrichten...

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Entgegen unserem Vorhaben investieren wir Herrschaftspunkte in die weitere Reduzierung der Kriegsmüdigkeit. Eine Abspaltung der Normandie von England können wir aber nicht mehr verhindern. Die Normandie erzwingt ihre Unabhängigkeit von England, zwei Provinzen gehen somit verloren.

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Unsere Truppen haben derweil auf der Insel genug zu tun und kämpfen wieder und wieder gegen aufkommende Brandherde, zuletzt in Lincoln. Mit jeder siegreichen Schlacht können wir Stück für Stück die Rebellen zurückschlagen und das Volk wieder von unserem wahren Weg überzeugen. Zu guter Letzt setzen die verbliebenen Truppen wieder auf das Festland über, wo wir hoffen Calais wieder befreien zu können, das hier nicht selbiges wie mit der Normandie passiert. Problem hierbei ist, das eine Riesenstreitmacht der Rebellen in der Nachbarprovinz im Lande Burgunds wütet. Es besteht also jederzeit die Gefahr, dass diese zurück nach Calais kommen werden. Letztere Gefahr wird am Ende durch Burgund gebannt, deren Armee sich um die Widersacher kümmert. Dafür tauchen auf der Insel noch einmal Rebellen auf.

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Nach der Befreiung von Calais werden diese aber schnell wieder in den Untergrund geschickt und wir erhoffen uns nun eine Phase der militärischen und auch wirtschaftlichen Erholung für England.

Für die vor uns liegenden Jahren planen wir nun folgende Schritte:
1. Fokus uaf Technologie und wirtschaftliche Macht (andere Länder haben uns hier mittlerweile überholt)
2. Wiederaufrüstung des Heeres unter Berücksichtigung wder irtschaftlichen Interessen von Punkt 1
3. Vasallierung Schottlands (aktuelle Mission) und Verteidigung der Festlandprovinzen soweit möglich
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Sigmund
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Beitrag von Sigmund »

Die Abfolge 100 Jähriger Krieg, Lollarden und Rosenkriege ist schon recht heftig. Unser KI-England hat es dabei komplett zerlegt. Wenn ihr euch daran messt werdet ihr sicher erfolgreich sein. :P
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
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Otto Weddingen
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Beitrag von Otto Weddingen »

klasse beginn werter Allenthalben, da wird ja schon allerhand geboten bei euch. Macht bitte weiter so, denn es juckt mir schon in den Fingern mir dieses schöne Spiel ebenfalls zu holen. :top: :top:
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Bronko40
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Beitrag von Bronko40 »

Hat mich an Abo's Sieg o. Tod-Mod erinnert...da ist Rebellenmässig auch immer ordentlich Party.

Auch schön mal einen AAR zu lesen, der nicht nur Erfolge und Angriffskriege vorweisen kann. Der Verlust der Normandie ist ja irgendwo schon ein herber Schlag.
Name ist Schall und Qualm
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Bushi
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Beitrag von Bushi »

Sehr schöner AAR, weiter so!
"Leisten wir uns den Luxus einer eigenen Meinung."
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Wunderbarer AAR mit dem alten Albion. Ich drücke euch die Daumen, dass England wieder nach vorne kommt... :fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:
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