Nun denne, Ihr habts so gewollt !

gelöschter Benutzer
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Nun denne, Ihr habts so gewollt !

Beitrag von gelöschter Benutzer »

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gelöschter Benutzer
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

Nun denn, legen wir mal los.

Wer sich in SI tummelt scheint ja nicht umhin zu kommen, sich auch mal mit EU III zu beschäftigen, scheint dies doch die Wurzel allen Übels, öhm, wollte sagen des Beginns von SI zu sein.

Auch wir waren mal des ständigen 2. Weltkrieges oder Weissbach’scher Abenteuer überdrüssig und wollten was – nicht mit Medien - aber mit Mittelalter machen. Zudem ist das mit EU III in SI irgendwie wie mit dem Rauchen früher. Alle tun es, alle reden drüber, dann muss man das auch mal probieren. Und da können wir jedenfalls sagen: „EU III ist besser als Rauchen. Jedenfalls stinkt man nicht danach!“

Als wir dann so beim Elektro-Discounter unserer Wahl durch die Spiele-Abteilung im Segment „Ausgefallenes und Liegengebliebenes“ langtrödelten ,sahen wir eine einsame Packung „Europa Universalis III Chronicles“, die sich zwischen Ponyhof und Traktorsimulator verirrt hatte, für 4,99 € (jedenfalls nicht für deutlich mehr, der Preis schien zu sagen: „Wir wollen das loswerden, das kauft hier keiner̶) und schlugen zu, denn für 4,99 € “kannste nix falsch machen“, dachten wir. (Nein, HABEN wir auch nicht, zur Beruhigung eingefleischter EU - Fanatiker).

Die ersten Versuche gestalteten sich etwas schwierig. Abgesehen davon, dass wir nicht genau wussten, welche Version denn nun eigentlich die aktuellste war, täuschte uns unser erster Eindruck. Der sagte nämlich: „Das ist HOI II mit Mittelalter“. Allerdings fanden wir die Schieber nicht so richtig wieder, man konnte keine A-Bombe erforschen und die Handbücher erwiesen sich auch als wenig hilfreich. Es war dann doch ein büschen anders. Hilfreicher war dann aber ein Wiki im Internet.

Bei der Auswahl des zu spielenden Landes ließen wir uns von 3 klaren Kriterien leiten. Gegen welches Land haben wir Vorurteile? So schieden England und Frankreich aus. Welches hat eine hübsche Farbe? Das sortierte z. B. Burgund weg. Und welches Wappen gefällt uns? Das sprach deutlich gegen Berg mit dem blöden Rallye-Streifen.

Wir warfen dann die Kriterien über Bord und entschieden nach Faulheit und landsmannschaftlicher Verbundenheit für Berg, da wir umme Ecke wohnen und so z. B. der ganze Marinekram und Kolonialdingsbums erst mal wegfiel. Obwohl …. Bergische Kolonien was hätte!

Sodann lernten wir, dass es gar keine vorgegebenen Siegesbedingungen in dem Spiel gibt … auch anders als HOI II. Die ersten selbstgesteckten Ziele wie „3 Tage überleben mit England“ schafften wir bald , auch mit kleinen Staaten konnten wir zügig mehrere Tage überleben.

Aber hier solls ja nun eine Herausforderung sein!

Also,. Ziel ist:
- Unabhängigkeit erhalten

Gescheitert sind wir, wenn

- wir nicht mehr unabhängig sind
- die Dynastie untergeht

Und es wird nicht neu geladen. Wir spielen ins Unreine!

Möge also die Blamage beginnen!
gelöschter Benutzer
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

Also Herzogtum Berg, hier als Königreich bezeichnet.
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Chef von datt Janze ist Adolf von der Mark, wahrscheinlich eher von bescheidener Güte mit 5 Sternchen bei Diplomatie und je 2 Sternchen bei den anderen Eigenschaften.

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Bescheiden ist hier eh alles. So bescheiden wir uns bei Beratern mit keinem und gönnen uns auch keinen General. Hier arbeitet der Herrscher halt noch selbst! Admiral brauchen wir gottseidank nicht, denn Wasser ist weit weg.

Auch unsere öhm hm naja Armee von 1.000 Mann ist bescheiden. Wir nennen die Einheit „Leibstandarte Adolf von der Mark“, abgekürzt LAvdM und denken an HOI II *g*.

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Dann spielen wir an den Schiebern und stellen alles auf Handel und fahren die Inflation auf so 0,02 PP runter. Im EU Wiki lasen wir mal, dass man mit kleinen Ländern auf Handel setzen sollen und glauben dem Wiki mal blind. Wir haben eh bislang nicht gespürt, dass die Einstellung der Regler – mit Ausnahme von Inflation – den Ablauf der Forschung irgendwie groß beeinflusst, lassen uns da aber gerne belehren. Vielleicht lag es ja auch nur daran, dass wir bislang meist mit kleineren Staaten spielten.

Und so schieben wir den Schieber auch auf Schieber, will sagen, wir klicken bei Handel nach rechts, treuherzig dem Wiki folgend. Und plopp sind alle Händler weg! Das hat ja schon mal vorzüglich geklappt ....

Nun machen wir in Diplomatie und beachten dabei, dass die 1. Mission eine Staatsehe mit Brabant ist. Na … das sollte doch gelingen und schon schicken wir einen Diplomaten mit irgendeiner Verwandtschaft zum Verkuppeln in die Nachbarschaft.

Ansonsten wollen wir erst mal ein paar Verbündete anwerben, am besten um uns herum. Aber natürlich NICHT K Ö L N … unsere Hauptstadt ist ja schließlich Düsseldorf, und da geht ein Bündnis mit Köln – selbst wenn die wollten – nun gar nicht. Wir spielen insoweit historisch und die Schlacht von Worringen wird ja noch heute und gerade wieder 2 x jährlich im Rheinenergie-Stadion oder der Esprit-Arena nachgestellt, da wäre ein techtelmechtel mit den Kölnern ein Sakrileg. Eher sollten wir uns vielleicht noch das Ziel setzen Köln zum Vasallen oder so zu machen. Ja … das wäre doch nett!!!

Wir schicken Diplomaten nach Braunschweig, Hessen, die Pfalz und Würzburg, die auch alle zusagen. Trier mag uns irgendwie nicht und will nicht. Dann eben nicht, Ihr Pfaffen! Mit den Großen können wir eh nicht und Brabant wollen wir nicht, weil die immer Ärger mit Burgund bekommen und wir uns in so eine große Angelegenheit nicht reinziehen lassen wollen. Damit wären dann auch schon alle Diplomaten verbraucht und wir lassen die die Zeit laufen ….
gelöschter Benutzer
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

Mit der brabantischen Staatsehe haben wir die erste Mission erledigt und ziehen als nächstes die Aufgabe, uns vor Köln zu schützen, i. e. eine größere Armee als die zu haben. Das ist dann schon schwierig, weil Köln doppelt so groß ist wie wir ist und wir keine Söldner kaufen wollen. Die Kölner scheinen aber in einen Krieg mit Burgund verwickelt zu sein und könnten auf die Mütze bekommen, dann mag das ggf. vielleicht doch noch klappen.

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Den nächsten Diplomaten, denn wir Anfang 1400 bekommen, schicken wir für eine Staatsehe nach Braunschweig, da dort die Nachfolge umstritten ist und wir im Erbfolge-Lostopf sein wollen. Auch können wir jetzt mal Händler nach Lübeck schicken.

Außerdem macht Braunschweig auf dicke Hose und ist in Kriege mit Österreich undPolen verwickelt. Wir haben entsprechende Kriegsgründe, verzichten aber dankend auf solche Abenteuer!

Dann gibt es noch irgendein Event mit Produktionstechnologie. Worum es geht, können wir nicht verstehen, da wir des Französischen nicht mächtig sind (irgendwas mit Minen oder so …) aber wir sehen jedenfalls die Konsequenzen, nämlich 300 Dukaten Produktionstechnologie und 0,5 Inflation oder 165 Produktionstechnologie. Wir entscheiden uns als braver Deutscher gegen Inflation!
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Achja ... und es gibt einen Thronfolger, Wilhelm mit Namen ...
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Wie gedenkt Ihr die innenpolitischen Regler zu verschieben?
„Spanisch spreche ich mit Gott, Italienisch mit Frauen, Französisch mit Männern und Deutsch mit meinem Pferd.“
Karl V. (1500-50)
gelöschter Benutzer
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

Wir setzen voll auf Handel und werden versuchen die Kosten und Wettbewerbschancen zu optimieren.

Und dann schauen wir mal ... wir sind noch nie über das 16. Jahrhundert hinaus gekommen *g*
gelöschter Benutzer
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

So … neues Jahrhundert, neues Glück …

Wir schicken Händler los so immer wir können und schaffen es in Lübeck kurzfristig auf 4 Stück. Zudem verheiraten wir alles, was nicht niet- und sich nageln lässt, z. B. mit Bayern, Dänemark, Hessen, Lauenburg, Friesland, Mecklenburg, Böhmen, Pfalz, Polen etc. . Merke: Berger sind fruchtbar! Und irgendwas werden wir doch schon noch erben, hoffen wir.

Ende 1400 haben wir die nächste Mission erfüllt, nicht weil wir eine größere Armee gebaut hätten. Aber Köln hat Krieg mit Burgund und wohl erwartungsgemäß aufs Haupt bekommen. Als nächstes sollen wir uns vor den Öchern – sprich Aachen – schützen.

In 1402 schaffen wir die nächste Mission weil wir ein 2. Regiment, die Prinzengarde, aufstellen können. Jetzt sollen wir uns vor den Meenzern schützen, die zwischenzeitlich schon irgendwie auf 5.000 Mann gekommen sind. Wie geht das denn? Sind die noch fruchtbarer? Furchtbar!

Dann gibt es ein Event, mal in Deutsch: Landtechnologie sei unnütz, kratzt uns aber nicht, denn da wir nix investieren konnten, können wir auch nix verlieren. Es hat auch Vorteile, klein zu sein, so müssen wir uns jedenfalls nicht ärgern sondern können uns freuen, der AI ein Schnippchen geschlagen zu haben.

Wir garantieren aus Langeweile und weil vielleicht die Kölner da Interesse haben könnten Gelre, Utrecht und Oldenburg.
Zwischenzeitlich haben wir keinen Händler mehr und keine Knete für Neue. Hat sich was mit alles auf Handel … $%&?X§% -EU-Wiki!!!

Dann beleidigen wir die Kölner, um ggf. nicht einen Krieg mit guten Nachbarn anzufangen. Das Bündnis-Wirrwarr und der Umstand das Böhmen als Kaiser zurzeit kriegsmäßig unbeschäftigt ist, hält uns aber von manifesten Absichten gegen Köln ab.

Ende 1403 heißt es dann: „Düsseldorf, wir haben ein Problem!"

Bayern hat die Pfalz angegriffen und damit den Bündnisfall ausgelöst. Im Krieg stehen auf der einen Seite Bayern, Elsass und Sachsen. Hinzukommen können noch Mailand und Mantua. Auf der anderen Seite sind Ungarn, die Pfalz, Anhalt, Salzburg, Oldenburg, Mazovia und Transsylvanien. Wir setzen auf Ungarn und machen mit.

Zunächst läuft es ganz gut. Wir beschäftigen uns mit den Sachsen während die Pfälzer das Elsass plätten. Wir kommen zu spät um das Anhaltinischen Heer von 1.000 Mann vor der sächsischen „Dampfwalze“ von 3.000 Mann zu retten und fangen zur Strafe an, Leipzig zu belagern. Während dessen verlustieren sich so 14.000 Bayern in Franken und 8.000 Pfälzer im Elsass.

Die Sachsen sind blöd und greifen uns mit 2.000 Mann an. Mit knapper Not und der Hilfe von Addi von der Mark sowie dem Gelände gewinnen wir die Schlacht. Dann aber gibt es in Leipzig genau anschließend an die gewonnene Schlacht einen Aufstand und die 1.000 Sachsen sind 1.000 zu viel. Geschlagen weicht unsere Karnevalstruppe nach Thüringen aus.

Zwschenzeitlich schließt die Pfalz Frieden mit dem Elsass und Mantua wie auch Mailand machen bei den Bayern mit. Sozusagen 1:0 für uns, aber die eingewechselten Ersatzspieler machen uns Sorgen. Insbeondere wegen italienischem "Cattenaccio" kräuseln wir die Stirn.

Langsam füllen sich die Ränge in unserer „Armee“ und wir rücken nach Leipzig vor, wo einsam und verlassen 1.000 Sachsen rumstehen. Wir siegen zwar nicht glorios aber irgendwie und belagern nun Leipzig.

Es gibt jetzt einen Wettlauf, wer schneller belagert, die Sachsen Anhalt oder wir Leipzig. Nochmal schicken die Sachsen 1.000 nach Leipzig, bekommen aber aufs Haupt. Dann fällt Anhalt und Anhalt macht seinen Frieden mit Bayern. Etwas später fällt auch Leipzig und die Sachsen scheiden aus. Also 2:1 für uns.

Mangels genügend Landeskindern können wir unsere Reihen nicht auffüllen und leisten uns ein Regiment Söldner, die wir „Rote Funken„ nennen. Zwischenzeitlich hat Bayern Salzburg rausgekickt und ausgeglichen ... 2:2

Tja, und dann, nachdem Franken gefallen ist, schließen die Pfälzer Frieden mit den Bayern. Wir sind die Gelackmeierten, weil von den Ungarn weit und breit nichts zu sehen ist und die Bayern unsere Friedensbemühungen nicht goutieren. Sch …. auch …. 2:3, die Bayern drehen wieder mal das Spiel


Wir schaffen die Funken wieder ab, weil sie uns nichts nützen, die Bayern haben so 20.000 Mann und versuchen, die Bayern zu sticheln, deren Hauptarmee noch Salzburger Nockeln genießt. Leider passen wir nicht auf und unsere Mannen werden von 4.000 dieser Bergbauern überrascht …. und nicht überraschend sowie vollkommen unspektakulär aufgerieben. Der Konter saß ... 4:2 und wir können nur noch auf den baldigen Abpfiff hoffen.

Nun sitzen wir da und können eigentlich nur sparen. Händler zu senden macht mit einer Erfolgswahrscheinlichkeit von so 35 % auch keinen Spaß.

Wir warten also, was passiert.


ZEITSPRUNG


Anfang November 1407 kommt dann ein Friedensangebot aus Bayern. Wir müssen 7 Dukaten löhnen, i. e. alles was wir haben. Tun wir auch, da wir keine Alternative sehen.
Damit stehen die Zeiger wieder auf 0 und wir beginnen das Rennen neu!
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

:top: Großartiger AAR! Ehrlich. Da spielt Ihr um des Spielens willen, und es ist eine Wohltat, neben allen Welteroberungen mal das Auf- und ab eines Kleinstaates zu verfolgen. Dazu der humorvolle Stil - einen begeisterten Mitleser habt Ihr! :)
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SolInvictus202
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Beitrag von SolInvictus202 »

in der Tat... schön gesalzen :)
Semjon Budjonny

Beitrag von Semjon Budjonny »

Weiter so!!! :)
Der Zarewitsch
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Schöner Bericht!
Kaiserliche Grüße an alle Regenten

Es heißt in den Schriften der Weisen: Du sollst die Schlange nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat.
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

So, nächste Halbzeit

und, so viel sei schon verraten, es wird auch ein Rückspiel mit den Bayern geben. Überhaupt scheint sich hier das trutzige Bergvolk irgendwie zu unserem Leib-und Magenfeind zu entwickeln. Berger gegen Bergvolk oder so ….

Vorher, im November 1407, bekommen wir ein unsittliches Angebot von einem Verbündeten. Nein, nichts wie in CK II mit Konkubine und Seitensprung …. Nee, Hessen will uns mit Vaseline ….. also geschmeidig zum Vasallen machen.

Das geht nun gar nicht. Erst mal überhaupt … und dann auch noch dä Häseköpp mit Äppelwoi, grüner Soss und dem grauenvollen Akzent. Wir sagen nur „Aschähbäschääh“. Wir entscheiden uns für bergische Waffeln und gegen Äppelwoi und bleiben selbständig. Mal ganz abgesehen davon, dass ansonsten der AAR auch schon wieder vorbei wäre und wir die Leser noch etwas quälen wollen.

Im März 1408 schenken uns irgendwelche Adelige für irgendwelche Gunstbezeugungen 100 Dukaten. Korruption im Herzogtum? Nachdem uns einfällt, dass wir dann selbst der Übeltäter wären, schweigen wir und nehmen. Treudoof wie wir sind und immer noch ans Wiki glauben, verbraten wir einen Großteil für Händler. Nachdem die Hälfte weg ist, packen uns Zweifel, wir fluchen aufs Wiki und schwören, nie wieder an irgendwelche fachliche Autorität zu glauben. Machen wir sonst beruflich auch nicht, warum dann hier?

Allerdings, wir schieben den Schieber dann doch nochmal zu Freihandel und ziehen einen Berater, nämlich Isaac Meus (3er Händler), den wir rekrutieren. Das erinnert uns an einen entfernten Berufskollegen, einen Herrn Maus, seines Zeichen bekannter Insolvenzverwalter. Ist das jetzt ein Zeichen?

In 1410 – wir sind liberal und glauben ganz fest an den Handel (und irgendwie doch noch ans EU III-Wiki)-schicken wir nochmals 5 Händler los und können 1 Regiment aufstellen; damit sind wir stärker als die Mainzer und haben eine Mission erfüllt. Jetzt sollen wir in Antwerpen 5 Händler platzieren. Das brechen wir direkt ab, denn da kriegen wir keine Schnitte. Als nächste Mission folgt dann „Vor Münster schützen", was auch erst mal illusorisch ist, da die 4 haben und unser Unterstützungslimit bei 2 liegt …. Schauen wir mal, vielleicht erben wir ja Frankreich oder so *g*.

Ende 1410 haben wir einen Fortschritt in Regierungstechnologie und können, will sagen, dürfen eine Kirche bauen. Können können wir mangels Geld nicht. Eigentlich haben wir ja aber alles in Handel gesteckt ….. vielleicht kann das ein Experte mal erklären?

Wir können einen nationale Idee wählen und entscheiden uns für gewiefte Handelspraktiken, da wir unbedingt jetzt doch irgendwie Geld verdienen wollen. Irgendwann muss das doch klappen, verdammtundeins!

In 1412 steigt Handelstechnologie auf 4 und Produktionstechnologie auf 4. Man frage uns nicht, wieso, in 1414 Heerestechnologie auf 4.

Yeah, und in 1415 kommt es zum Rückspiel gegen die Bayern. Diesmal greift die Pfalz die Bayern an, die im Krieg mit Frankreich stehen, und ruft uns zur Hilfe. Heißt das, dass es den Pfälzern soooo dreckig geht, dass sie nach jedem Strohhalm greifen und wir nur bei der Niederlage nicht fehlen sollen? Oder gibt es da was zu holen?

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Wir überlegen und überlegen und überlegen und entscheiden uns aus Rachegelüsten für das Rückspiel. Zieht den Bayern die ….!!!


Exkurs:

Das waren noch Zeiten damals in den 70igern … Düsseldorf gegen Bayern, 6:5 und 7:1 im Rheinstadion … und wir können sagen, wir waren live dabei! *schwelg*

Exkurs Ende



Die Pfälzer haben den Blick des Geiers, denn Bayern scheint am Ende zu sein und keine Armee zu haben, Nix … gar nix … niente … nada usw … keinen einzigen Soldaten!

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Geil! So macht Krieg Spaß!


Ende 1415 belagern wir Niederbayern während Würzburger und Württemberger bis auf München alle anderen bayerischen Regionen belagern. Wir scheinen das Rückspiel haushoch zu gewinnen!

Vom ausbleibenden bayerischen Widerstand ermutigt, machen auch die Häseköpp auf unserer Seite mit! Wir träumen von einem 7:1 wie damals im Rheinstadion, als ich neben meinem Papa saß, mich hinsetzte und – Peng - Klaus Allofs in der 1. Minute das 1:0 schoss.

http://www.youtube.com/watch?v=Q9Pe1eL4K_8




Und dann kommt wieder alles ganz anders!





Im Februar 1416 macht der Pfälzer einen






weißen Frieden







mit Bayern.


Einen weißen Frieden !!!! Hatte ich das schon gesagt? Wirklich, einen weißen Frieden!






Wir fassen es nicht …. Dieser blöde %&$§%$&/) von einem Pfälzer.

So ein Kohl, so ein Mist !!! Der soll uns noch mal um Hilfe bitten, wenn er wieder einen Strauß mit den Lederhosen auszufechten hat!!

Fussballtechnisch sind wir an das 7:1 von Gladbach gegen Inter im „Büchsenwurf-Spiel“ erinnert. Spielabbruch hier beim Stand von gefühlt 12:0. Wir schwören uns, niemals im Leben Saumagen zu probieren und Weine aus Pfälzer Anbaugebieten zu boykottieren!

Aus Gram über die vertane Chance oder wegen irgendeinem Würfelereignis gibt Addi I. im März 1417 den Löffel ab und Willi. I. nimmt ihn auf. Einen Nachfolger haben wir auch schon, nämlich Jo I., sprich Johann von der Mark.

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Wir versuchen noch mal einen Händler loszuschicken und versagen bei einer Erfolgschance von über 70 %. Hat sich was mit Handel ….

Unsere Diplomaten haben zu tun, da die ganzen Staatsehen erneuert werden müssen. Dank unendlicher Verwandtschaft gibt es keinen Mangel an heiratsfähigem Material.

In 1419 stirbt dann Johann per event, wie das neudeutsch heißt. Wir haben die Alternative Kirche oder Kind und entscheiden für Kirche, wie sagte schon ein anderer Rheinländer „Kinder kriegen die Leute immer. Der Plan geht schon 1420 auf und es gibt einen neuen Johann. Wenigstens das können sie, die Berger.

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In 1422 steigt die Handelstechnologie auf 5, die Regierungstechnologie auch.

Im Mai befinden sich die Kölner im Krieg mit Mailand, Aquilia und Neapel. Da sie aber ihre Truppen gar nicht bewegen, haben wir keine Chance, etwas gegen die Kölner zu unternehmen.

In 1425 beanspruchen wir den Thron von Baden und Bayern, hoffend, dass sich die Bayern noch nicht erholt haben. Die Bayern haben aber schon wieder 15.000 Mann aufgestellt, sodass erneut nichts zu machen ist.

Produktionstechnologie und Heerestechnologie steigen auf 5 und wir rüsten auf Waffenträger um.

Dann gibt es in Westfalen noch einen Aufstand gegen die Kölnische Fremdherrschaft. Da die Kölner kein Durchmarschrecht haben, können sie gegen die Westfalen nix machen, die so die Belagerung gewinnen. Köln ist geschwächt aber wir trauen uns nicht, weil die mit Brabant und die wiederum mit England verbündet sind. Außerdem hat der Kaiser Frieden und droht dann auch zu intervenieren.

In 1426 steigt die Marinetechnologie auf 5, das bringt uns ganz weit nach vorne! Da können wir jetzt moderne Bötchen auf dem Rhein fahren lassen.

In 1427 stirbt der böhmische Kaiser und man wählt zum Chef des Deutschen Reiches einen …… Österreicher ! Wir fühlen uns erneut an HOI II erinnert.

Und ein neues „Event“. Irgendwelche Adeligen maggeln mit den Brabantern rum, wir nehmen Stabilitätsverlust hin und bekommen einen Kriegsgrund gegen Brabant. Das aber ist ein deutlich zu großer Happen. Hoffentlich hält der Kriegsgrund bis die Brabanter Ärger mit Burgund bekommen, denn dann könnten wir eventuell die Leiche fleddern.

In 1430 stirbt schon wieder ein Herrscher und wir haben nun einen Regentschaftsrat. Damit haben sich erst mal auch alle Thronkriege erledigt und, wie sich später zeigt, auch die Thronansprüche, die verpuffen. Auch der Kriegsgrund gegen Brabant löst sich auf, dumm gelaufen. Zwar scheint die Vermehrungsrate der Berger hoch, die Vitalität aber allenfalls bedingt moderat zu sein. Evolutionstechnisch scheint man sich auf die Strategie von Schadnagern zu verlassen, kurzes Leben, aber hohe Repoduktionsrate .... Sollte man den Bergischen Löwen durch eine Ratte ersetzen?

In 1432 steigt die Regierungstechnologie auf 6 und wir sehen, das Brabant die Beziehung zu uns verbessern will. Wir spekulieren auf ein Bündnis mit Brabant und lösen das Bündnis mit Würzburg, um Platz für eins mit Brabant zu haben, die Zahl der Bündnisse, die man haben kann, scheint ja beschränkt zu sein.

Pustekuchen … die Brabanter machen alles mit, nur kein Bündnis.

Dann steht Köln plötzlich ohne Armee dar, man ist wohl wieder im Krieg mit dem Franzmann und bekommt aufs Maul. Wir ventilieren die Lage und stellen fest: Köln ist mit Brabant und Österreich verbündet, Brabant mit England unundund … jedenfalls vollkommen unübersehbar und verwickelt. Die Brabanter haben zwar Krieg mit Schottland aber ihre Armee steht irgendwo da an der Maas rum, also direkt neben uns und ist 3 x mal so stark als unsere. Wir tun, wie bewährt, nix und warten ab.

In 1433 steigt unsere Handelstechnologie auf 6 und Kölns Krieg ist vorbei, unsere Chance auch- wenn wir denn hätten Krieg führen können wegen Regentschaftsrat - , denn die Kölner rüsten flugs wieder auf.

Im April 1435 ist Johann schließlich neuer König und wir hoffen auf irgendwelche Entwicklungen oder Verwicklungen in der Zukunft

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gelöschter Benutzer
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Krääääg!

Beitrag von gelöschter Benutzer »

In 1436 bricht ein Krieg zwischen Bayern, dem Elsass, den Vatikan, Sachsen und Venedig, einerseits und Württemberg, Pfalz. Würzburg, Trier, Pommern, Köln, Hessen. Baden, dem Dt. Orden, Ansbach, Mainz, und Lüneburg aus. Keine Ahnung, warum die sich kloppen aber ist ja auch egal. Wir spielen wieder mal mit dem Gedanken Köln zu überfallen, lassen das aufgrund der weiteren Verbündeten der Kölner sein. Wahrscheinlich eine weise Entscheidung.

Allerdings muss irgendwas mal passieren. So picken wir uns die Sachsen raus und erklären denen den Krieg. Wir haben aufgrund der Allianz mit der Pfalz auch einen Kriegsgrund, wie praktisch.

„Babadong“, ein Gewitter von Bündnisnachrichten bricht los und uns schwant Übles. Nachdem wir uns durch ein Meer von Pop-Up-Fenstern durchgearbeitet haben, stellt sich die Lage wie folgt dar:

Wir sind im Krieg mit Thüringen, Sachsen, Bremen, Schlesien, Ulm, Augsburg und natürlich den unvermeidlichen Bayern. Auf unserer Seite machen die Hessen und die Pfälzer mit. Die Braunschweiger haben uns schmählich verraten, diese Schweinebande. Das sollte doch vielleicht zu schaffen sein, zumal die Bayern ziemlich von Würzburg und Württemberg abgelenkt sind.

Wir erheben Kriegssteuern, was sich als unnütz herausstellt und später korrigiert wird – das wird noch ein entscheidender Punkt in jenem Krieg –, stellen ein 4. Regiment aus Landeskindern – wir nennen es „Bürgerwehr“ - auf, für Söldner haben wir kein Geld, stellen einen Berater ein, der das Unterstützungslimit erweitert, und ziehen dann gen Norden, um zunächst Bremen auszuschalten. Das gelingt recht schnell, da man dort nur 2 Regimenter hat, uns also nicht widerstehen kann.

„Was tun“, ist aber die Frage, nachdem Bremen kapituliert hat. Eigentlich wollen wir die nur vasallieren, um Ärger mit dem Kaiser zu vermeiden, haben aber einen schnellen Finger und klicken aus Versehen zu schnell und falsch. Schwupps, haben wir Bremen annektiert. Nunn denn, mal sehen, was wird.

Dann, denken wir uns, sollten wir, wie schon mal geübt, die Sachsen rauskicken. Wir marschieren als mit unseren 4 Regimentern nach Südosten und sehen zwischenzeitlich, dass sich da irgendwo nahe Hessen die Sachsen und die Hessen gleich stark prügeln. Die Hessen schaffen das auch ohne uns und gemeinsam mischen wir danach die Reste der Sachsen auf. Jetzt wollen wir, wie gehabt, Leipzig belagern, sehen aber die thüringische Armee mit 5.000 Mann sich nähern und irgendwo in der Nähe treiben sich auch 4.000 Schlesier rum.

Jetzt ist guter Rat teuer! Die Hessen sind noch 2.000 Mann stark und erholen sich im Frankfurter Bahnhofsviertel. Die Pfälzer haben 6.000 Mann, bewegen diese aber nicht, wahrscheinlich mangels Durchmarschrechte. Also müssten wir alles selber mit unseren 4.000 Bergern richten?

Mit dem Ausgang bislang sind wir ja ganz zufrieden. Am liebsten würden wir noch irgendeinen Kleinstaat plätten und plündern, um unser Kriegsdarlehen zurückzahlen zu können, und dann Frieden machen. Vor Ulm und Augsburg laufen aber Selbige quasi Streife mit 1.000 bzw. 2000 Mann und immer wenn wir uns dahin bewegen, rücken die Thüringer auch in den Süden.

In den Süden zu kommen ist schwierig, weil Burgund das westliche Deutschland aufmischt, Trier besetzt und uns kein Durchmarschrecht geben will, genauso wenig wie die blöden Meenzer.

Hier müssen wir nun einräumen, das wir doch mehrmals neu geladen haben und schließlich zu folgendem Plan kamen:

Wir teilen unsere Heeresmacht auf. 1.000 Mann marschieren nach Schlesien, um die Schlesier dort zu beschäftigen, weitere 1.000 Man bleiben in Böhmen, um die Thüringer anzulocken und der Rest versucht Augsburg oder Ulm zu belagern.

Der Plan gelingt teilweise hervorragend ….. nämlich insoweit als das Ablenken so gut gelingt, dass sich unsere Ködertruppen leider nicht mehr rechtzeitig zurückziehen können. In Ratibor fehlen uns leider 2 Tage. Und auch das Kontingent im Süden verheddert sich und wird in der Oberpfalz aufgerieben. Verbleiben noch die 1.000 Mann in Böhmen.

Wir werden also diplomatisch offensiv. Den Sachsen gestehen wir eine Niederlage ein und diese sind damit zufrieden. Die Bayern haben Probleme und begnügen sich sogar mit einem Weißen Frieden. Das erweist sich als genialer Schachzug, weil nämlich die Thüringer und Schlesier nicht mehr zu uns gelangen können, genauso wenig wie die Ulmer und Augsburger Truppen, die auch im Raum Thüringen stehen. Wir können zwar auch nicht mehr nach Augsburg marschieren, weil die Bayern uns kein Durchmarschrecht geben aber immerhin belagern wir gemütlich und risikolos Ulm!

Nachdem wir ein 2. Regiment aufgestellt haben, geht die Belagerung auch forsch voran. Die Ulmer geben schließlich auf und werden zum Vasallen gemacht.

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Thüringen ziert sich noch und will nur unser Bestes, i. e. unser Gold, doch da wir keine Kriegssteuern erheben, sinkt unsere Kriegsmüdigkeit während den Thüringern vor Müdigkeit langsam die Augen zu fallen. Vorher aber geben Augsburg und Schlesien mit einem Weißen Frieden auf. Dann ist auch Thüringen weich geklopft und willigt in einen Weißen Frieden ein. So herrscht Ende 1439 wieder Frieden.

Wir sind mit der Ausbeute ganz zufrieden. Wir haben Bremen eingesackt und Ulm als Vasallen gewonnen, allerdings ein Darlehen von 17 Dukaten an den Backen. Ob der Kaiser unsere Beute-Bremer akzeptiert, bleibt abzuwarten.
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Wieder vorzügliche Unterhaltung :)

Wegen des Handels: Pfeift darauf! Macht Sinn, wenn Ihr ein Handelszentrum erobert habt, vorher könnt Ihr Euer Geld auch sinnvoller verbraten ;)
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Ausgezeichnet!

Jetzt müsst Ihr nur noch alles Land von Münster gewinnen, damit ihr Eure Länder vereint, nicht wahr?
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Das würde uns fürwahr gefallen und die Münsteraner haben auf 1. Sicht nur Verbündte 2. Wahl - wir allerdings auch nur.

Aber in der Tat- Durchbruch zum Meer und dann bergische Kolonien in der Karibik
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Auf, tapferes Berg!
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Karl V. (1500-50)
gelöschter Benutzer
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der Posse nächster Teil ...

Beitrag von gelöschter Benutzer »

So Kinners, der Posse nächster Teil:


Wir versuchen die Finanzen in den Griff zu bekommen und rüsten nicht weiter auf. Allein, wir können das Darlehen nicht zurückzahlen und müssen es verlängern.

Dem Durchbruch zu See und unserer gebietsmäßigen Vereinigung mit Bremen, sprich Stade, liegt Münster im Weg. Die haben so 4.000 Mann und wir in naher Zukunft keine Chance eine überlegene Truppenzahl selbst aufstellen zu können. Also müssen Verbündete her, die man vielleicht auch mal vasallieren kann.

Daneben stellt sich die Frage, ob wir die Mission abbrechen. Wir schrecken vor dem Prestige-Malus zurück und warten ab, denn zwischenzeitlich hat sich der Ösi-Kaiser gemeldet und die Herausgabe von Stade verlangt. :mad: Ja nee … is klar. Wir aber bleiben standhaft und nehmen den Prestige-Malus in Kauf. Wo kommen wir dahin, wenn wir unsere teuer geklaute Beute wieder herausgeben … und so schnell. :cool:

Gelre liegt nicht fern, am Meer, jedenfalls am Ijssel-Meer, und weist unser Werben zumindest nicht vollständig zurück wie Brabant und Burgund. Also schließen wir alles an Verträgen mit Gelre ab, wo gibt, um die Beziehung hoch zu jagen. Nur schenken tun wir nix, da wir arm wie eine Kirchenmaus sind. Dafür sind uns unsere paar Kröten denn doch zu schade, zumal die Bündnisaussichten „unwahrscheinlich“ sind.

Wir verbraten nun mehrere Diplomaten und schaffen schließlich im August 1441 deren Bündnisbeitritt. Von einer 200igren Freundschaft sind wir aber noch weit entfernt.

Im April 1442 gibt es event-mäßigen Ärger mit der Hanse. Wir können wählen zwischen einem Kriegsgrund und besseren Beziehungen zu den Nachbarn. Da wir militärisch eh kein Land sehen, setzen wir darauf, dass es mit den Nachbarn besser klappt. Für einen Zwergstaat nicht ganz unwichtig, denken wir.

In 1443 haben wir dann ein Deja Vu. Die Pfalz ruft mal wieder um Hilfe im Krieg gegen … na, na, na .. gegen wen wohl?

Jawoll, ja .. es soll wieder gegen die Lederhosen gehen!

Das wird jetzt zur betrieblichen Übung (kleiner Insider-Witz für Juristen) und damit hätte die Pfalz einen Anspruch auf Unterstützung. „Was tun“, sprach nun nicht Zeus sondern überlegte Zardoz. Einerseits haben wir wegen des letzten Debakels einen Rochus auf den blöden Pfälzer, andererseits ist uns etwas langweilig. Außerdem ist erkennbar, dass die Bayern Probleme haben, denn in Franken gibt es gerade einen Aufstand mit 8.000 Mann, den die Bayern irgendwie nicht in den Griff zu bekommen scheinen. Zudem spekulieren wir darauf, dass die AI eh nicht bis uns nach Berg mangels Durchmarschrechten kommt, die Meenzer als Verbündete bei den Lederhosen mitmachen und wir diese dann gemütlich nach dem „Ulmer Modell“ plätten und vasallieren können. Wir denken uns also in Ableitung von Gimlis Motto: „Geringes Risiko, große Beute, was zögern wir noch?“

Also machen wir trotz aller guten Vorsätze in dieser Pfälzisch-Bayrischen Erbfehde – die sich quasi bis in die Kohl-Strauss-Ära fortzusetzen scheint – mit.

Und bekommen relativ schnell von den Bayern die Quittung.

Aber wir geben erst mal kurz in die Allianz-Arena ab und stellen die Aufstellung dar:

Die Bayern laufen auf mit sich selbst, und wechseln später Sachsen, Mainz und Württemberg ein. Bei uns sind im Sturm die Pfälzer und wir selbst, im defensiven Mittelfeld Anhalt und in der Verteidigung Oldenburg.

Bei den Bayern haben wir sie selbst im Angriff, im Mittelfeld die Sachsen und in der Verteidigung Mainz.

Direkt nach dem Anpfiff können wir sehen, dass wir uns wohl verspekuliert haben, denn 14.000 Bayern ebnen direkt den fränkischen Aufstand (Gruß an unseren Alterskameraden Snake von hier!) ein. Weitere 4.000 Bayern besiegen 6.000 Pfälzer in der Pfalz. Wir stellen ein neues Regiment auf und rücken dann mit unseren 3.000 Mann nach Mainz um selbiges zu belagern.

Die Pfälzer erholen sich langsam, während die 4.000 Bayern die Pfalz belagern. Während dessen gehen die 14.000 Bayern einen Schritt weiter und belagern Ulm. Egal, etwas Schwund ist immer.

Aber dann rücken die Pfälzer gegen die Bayern vor und wir unterstützen das mit 2.000 Mann. 8.000 gegen 3.000, das muss doch reichen, oder?

Weit gefehlt, wenn Sie meinen … meilenweit gefehlt! Auf dem Bildschirm neigt sich die Moral unserer Truppe immer mehr dem Ende zu, obwohl unser Johann I führt. Oder WEIL Johann führt? Das Thema ist später nochmal aufzugreifen *g*. Wir ziehen die Reißleine und unsere Truppe zurück nach Mainz, wo noch der Rest unserer Streitmacht so rumbelagert.

Tja, und dann wird es so richtig demütigend. Denn nach dem Sinken der Mannzahlen zu schließen, vertrimmen jetzt die Pfälzer die Bayern. Ergo scheint unsere Karnevalstruppe die Pfälzer eher behindert als den geholfen zu haben!! Was für eine Schmach ….. . :eek: :eek: :eek:

Wir wenden uns mit Grauen ab und schauen etwas nach Osten. Dort sehen unsere gramverzerrten Augen, dass 3.000 Sachsen 2.000 Anhaltiner vermöbeln. Wir bleiben in Mainz und warten ab.

Ulm fällt relativ schnell und die Bayern ziehen mit 14.000 Mann in die Pfalz, die Pfälzer scheinen ausweichen zu wollen. Wir verkrümeln uns nach Nassau und Mainz bleibt Mainz … .

Wir schlagen im Dezember 1443 einen Haken, marschieren fast im Kreis und belagern Ulm. Wir lassen die Zeit schneller laufen und passen nicht auf … schwupps haben wir 2.000 Bayern in Ulm an den Backen und unsere Truppe schrumpft zusammen wie der Macho beim Anblick von Alice Schwarzer, denn die 2.000 Bayern verhauen unsere 3.000 Berger, das es eine wahre Freude ist. Wenn man sich für Bayern freuen kann …. aber wer kann das schon!?

Doch dann … Aus … Abpfiff! Bevor alles den Bach runter geht, also mitten in der obigen Schlacht, macht der Pfälzer wieder Frieden mit den Bayern. Diesmal zu unserem Glück. Wir würden das ein glückliches Unentschieden nennen. :rolleyes:

10 Monate später knallt es schon wieder in Europa und im Reich. Diesmal aber richtig. Burgund greift Brabant an und wir haben einen Kriegsgrund, weil wir irgendwann mal in unserem jugendlichen Leichtsinn Brabant garantiert haben. Der Text schwafelt zwar was von „unserer treuer Verbündeter“ aber das wüssten wir, wenn wir mit Brabant verbündet wären. Denken wir , oder?….

Egal, die Lage stellt sich wie folgt dar:

Auf der einen Seite steht Burgund, Lothringen sowie Aachen und auf der anderen Brabant, Holland, Savoyen, Avignon und Köln. Das müsste doch eigentlich reichen, hoffen wir, zumal Holland und Brabant je eine Armee von so 11.000 haben. Die Burgunder dürften doch allenfalls eine genauso starke Armee haben. Vielleicht kann man sich so Aachen zum Vasallen machen, hoffen wir. Also, sind wir wieder wagemutig und erklären Burgund den Krieg. Ulm als Vasalle und ohne Armee … hoch und trocken im Süden … macht mit.

Allerdings können wir zunächst gar nichts machen, weil unsere Armee in Stade rum steht, um ggf. den örtlichen Pöbel zu befrieden und drum herum in Bremen und Braunschweig Aufstände ausgebrochen sind, aus denen wir uns raushalten müssen, um nicht unserer Gurkentruppe verlustig zu gehen. Zudem verweigert uns Lüneburg ein Durchmarschrecht.

Wir besorgen uns Durchmarschrechte von Lübeck und Lauenburg und stellen ein weiteres Regiment auf. Damit belagern wir Metz. An Aachen trauen wir uns nicht heran, weil die Burgunder mit 14.000 Mann bereits Köln belagern ( :D :D :D !). Das ist uns dann zu nahe.

Wir schauen ein bisschen über die Karte und sehen …. das wir nichts sehen … d. h. keine machtvollen holländischen und brabantischen Armeen oder Truppen aus Savoyen die einen Haufen burgundischer Provinzen belagerten. Stattdessen sehen wir nur 11.000 Holländer, die sich in Brabant die Füße platt stehen. :eek: Warum belagern, die nicht? Aber das kennt man ja von den Oranjes … immer wenn es darauf ankommt, spielen die unterirdisch. Wir murmeln. „Orange trägt nur die Müllabfuhr“ in unseren Bart und schauen weiter auf die Karte. :(

Unten im Süden tut sich auch nichts. Keine Truppen aus Savoyen, die die burgundischen Kernlande verwüsteten. Wir sind traurig, betroffen und etwas enttäuscht (wie man das zeitgemäß auszudrücken pflegt). Also versuchen wir der Sache auf den Grund zu gehen. Es stellt sich heraus, dass Savoyen im Krieg mit Mailand, Ungarn nebst diversen Kleinstaaten steht und kurz davor ist, vollständig geplättet zu werden. Alle Regionen werden belagert und irgendwo in der Schweiz verstecken sich noch vielleicht 2.000 Mann unter dem Savoyischen Kreuz. Es bleibt ein Kreuz mit den Makka … Spagh … Norditalienern, an dem wir schwer tragen werden, deucht uns. :( :(

Die brabantische Armee ist gänzlich verschwunden. Aus der Kriegsverlaufsübersicht ergibt sich, dass sie wohl von den Burgundern direkt am Anfang vertrimmt wurden. Nun ist guter Rat teuer! :( :( :(

Dann rückt eine weitere Armee von so 8.000 auf Metz zu und wir kommen nicht mehr rechtzeitig weg. So gibt es also keine bergische Armee mehr und wir können dem bösen Spiel nur noch zu sehen. Das Ganze ist nur noch ein Spiel auf ein Tor. :facepalm:

Im August 1445 beginnen 1.000 Lothringer die Belagerung von Berg und im Januar 1446 ist das Ende da. Wir warten ab, was nun passiert. :???:

Zunächst passiert nichts außer dass eine brabantische Region nach der anderen belagert und erobert wird. In 1447 annektiert Burgund GANZ BRABANT!!!! Müsste deren Ruf da nicht dann irgendwo zwischen Adolf und Pol Pot sein?

Wir ärgeren die Burgunder etwas dadurch, dass wir tolle Friedensangebote machen im Wert von so 200, die sie alle ablehnen. Das soll ja die AI-Stabilität runter bringen und scheint auch zu funktionieren. :D

Nun wird es kurios. Denn kurz darauf bekommen wir Kriegssubventionen aus UK und F von 5,44 bzw. 4,45 Währungseinheiten. Holland lässt sich auch nicht Lumpen und zahlt uns 5,10 p. m. und die Bretagne 1,20 p.m. für ein Jahr. Statt traurig, betroffen und etwas enttäuscht sind wir nun verwirrt, amüsiert und erfreut. Aber uns stellt sich eine Frage, die wir aus Asterix zitieren: „ Wassollas?“ :D ;)

Zunächst fluchen wir auf die AI, die solchen Blödsinn macht, bis sich uns die tiefe Weisheit der künstlichen Intelligenz offenbart. Wahrscheinlich werden wir von den Verbündeten unserer Verbündeten bestochen, um ja nicht wieder auf der Seite unserer Verbündeter in den Krieg zu ziehen. Bergische Truppen scheinen nur der Schrecken für die eigene Seite zu sein …. . :facepalm: :facepalm: :facepalm:

Im Februar 1447 gehen die Holländer in die Knie und werden Vasalle.

Jetzt schneien regelmäßig Friedensangebote aus Burgund herein, die auf unsere Knete abzielen. Wir lehnen ab, weil wir unseren plötzlichen Reichtum für uns behalten wollen, denn das ist „Mein Schatzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz“

Auch die Kölner schließen Frieden und werden burgundischer Vasalle. Wir haben zumindest den Trost etwas länger als die Kölner selbständig gewesen zu sein.

Nun … und dann schließlich …. schließt Savoyen Frieden mit Burgund und es herrscht wieder Frieden in D! Ohne Friedensvertrag für uns !!
Höhöhöhö, wir haben zwar keine Armee mehr aber einen Staatsschatz von 46 Dukaten!!!!!!

Niederlagen können sich lohnen, lernen wir! :smoke: :tongue:
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Berg ist die größte Gurke der Geschichte! :D

Burgund kommt hoffentlich unter die Räder und Köln in Euer Reich.
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Ende im Geklände !

Beitrag von gelöschter Benutzer »

In 1446 bekommen wir per Event einen Beleidigungskriegsgrund gegen Köln. Wir freuen uns wie Bolle und sehen schon den Düsseldorfer Löwen über dem Früh am Dom wehen, bis uns wieder einfällt, dass die Kölner doch Vasallen der Burgunder sind.

Wir wissen nicht wie die AI so eine Beistandsoption ausrechnet, denken uns aber, dass wir als angreifender Zwerg Nase, meine Zwergstaat, eher eine Chance von so 1% haben, dass die Burgunder die Kölner im Stich lassen.

Wir lassen also Kriegsgrund Kriegsgrund sein, fluchen noch etwas, und tun nix.

Burgund ist groß und schrecklich hässlich. Sonst werden die immer von England und Frankreich vermöbelt, manchmal gleichzeitig von beiden, und wenn wir mal nen AAR schreiben, ja da sind die auf der Gewinnerstraße und breiten sich massiv ins Reich aus. So ein Kot, Claude!

Wir vermuten, dass die Burgunder weiter machen und sich den Rest der niedrigen lande westlich von uns krallen werden. So suchen wir uns noch ein paar Verbündete und wohl mit Glück schaffen wir ein Bündnis mit Gelre. Ist zwar auch klein. Liegt aber zumindest am Ijsselmeer.

Kurze Zeit später können wir uns auch mit Holland verbünden obwohl die Wahrscheinlichkeit auf „un-„ stand.

Wir stellen wieder 2 Regimenter auf und harren der Dinge die da passieren mögen.

Als Erstes meldet sich der Kaiser mit einer förmlichen Bitte. Wir sollen Stade rausrücken. Das kommt nun gar nicht in die Frage auch wenn unser Prestige nun ins Bodenlose absackt.

Dann kommt der Herbst 1449 und … die Kacke ist wieder mal am Dampfen:
Ein Hilferuf von Gelre klingt an unser Ohr. Burgund macht ernst und will den nächsten Teil der Niederlande unter seine schmutzigen Fingernägel bekommen.

Was nun?

Auf der Seite Burgunds sind noch Aachen, Köln und Lothringen.

Auf der Seite von Gelre sind bislang Holland, Hessen, Oldenburg und Würzburg. Mit uns käme noch Ulm hinzu. Nicht so dolle, quasi wie in Runde 1, in der wir so richtig auf den Sack bekommen haben.

Militärisch langfristig ist das wohl eindeutig suboptimal, es sei denn die Burgunder bekämen noch Ärger mit dem Franzmann oder den Tommies, was nicht gänzlich ausgeschlossen ist. Wir hoffen, dass die Holländer die Burgunder zumindest so lange beschäftigen können, bis wir uns einen Zwergstaat auf Seitens Burgund gekrallt haben und dann einen Separatfrieden machen können. Ansonsten machen wir es halt wie im ersten Fall und nerven die AI als Besiegter mit einer Verweigerungshaltung bis sie keine Lust mehr hat.

Mit diesem recht alternativen „Kriegsplan“ ziehen wir also in Fehde und drücken den Bestätigungsknopf.

Anfänglich läuft es hervorragend … also jetzt nicht direkt militärisch … denn unsere 2 Regimenter wollten nach Aachen und wurden im Vorbeigehen von Burgundern in Nassau überrascht und aufgerieben. Aber wirtschaftlich … wir streichen wieder jede Menge Subventionen ein, aus Schottland, dem Elsass und sogar Holland

Dann erklärt auch noch Utrecht Gelre den Krieg und Gelre ruft uns wieder zu Hilfe. Wir machen mit, denn Utrecht macht den Braten auch nicht mehr fett. Eine Fehleinschätzung, denn jetzt erklärt uns Braunschweig als Verbündeter von Utrecht den Krieg und belagert Stade.

Die Burgunder belagern Berg, dass im Juni 1450 fällt.

Dann haben wir so etwas wie Glück. Wir verschieben nämlich den Plutokratieschieber auf mehr Plutokratie und das löst einen Adelsaufstand von 5.000 Mann aus. Allein, die schlagen sich mit den 7.000 Braunschweigern rum, die Stade besetzt halten und werden von jenen geplättet.

Dann aber wird weiter geplättet und diesmal sind wir dran, denn Stade fällt den Braunschweigern in die Hände. Finanziell geht es uns gut, da wir keine Militärkosten jhaben aber reichlich Subsidien einnehmen. Nur steigt die Inflation unabwendbar auf gigantische Höhen ….

Utrecht macht das Spiel mit dem Friedensangebot ablehnen leider nicht mit und zwangsweise bekommen wir einen Frieden, der Ulm wieder verselbständigt und uns 75 Geldeinheiten kostet.

Un noch mehr Subsidien, es regnet ein Goldregen auf uns hernieder, denn Neapel, die Schweiz und auch die Pfalz lassen sich nicht lumpen. Unser Schatz steigt auf ungeahnte Höhen von über 100 Geldeinheiten.

Wir vermuten, dass uns die Burgunder finanziell bluten lassen werden und stecken das Geld in Gebäude in Stade. Wir bauen einen Marktplatz und anschließend gleich noch einen Hofmeister.

Wir stellen dann doch wieder 2 Regimenter auf, davon 1 aus Landeskindern zu Fuß und ein Regiment berittener Söldner, da wir Söldnerinfanterie nicht anwerben können, gerade rechtzeitig um einen Nationalistenaufstand in Stade mit 1.000 Mann niederzuschlagen.

Zwischenzeitlich wird es 1452 und wir versuchen irgendwie die Burgunder zu ärgern und vielleicht doch noch einen Zwergstaat zu plätten. Allein, es gelingt nicht und die Burgunder reiben unser Heer auf, das wir aber schnell wieder neu aufstellen können.

Unser Prestige ist irgendwo bei – 50 oder -60 aber wir schwimmen weiter in Gold. Ist der Ruf erst ruiniert … .
Selbst Utrecht zahlt uns jetzt Subsidien *g*.

In 1455 macht ein Staat nach dem anderen Frieden mit den Burgundern, nur die Holländer nicht, die unser Bündnis als stärkste Macht anführen. Die Hessen wechseln sogar die Seite und erklären uns den Krieg. Wir wissen schon, warum wir den Akzent nicht mögen!

In 1457 stirbt Johann der Erste und wird durch Johann II (Verwaltung 7 Militär 6 Diplomatie 4) ersetzt.

Es hagelt jetzt Friedensangebot der Burgunder, die zwischen Vasallierung und Aufgabe von Stade sich abwechseln. Nönönönö .. wir hoffen darauf, dass die einen Frieden mit Holland machen und wir ungeschoren wie beim ersten Mal herauskommen.

In 1459 rücken die Burgunder mit 1.000 Man auf Stade vor. Die können wir noch besiegen. Dann aber landen 2.000 Mann und die sind für unsere Truppe von auch 2 Regimentern zu stark. Alle Versuche, die Burgunder zu vertreiben, scheitern.

Es wird Frühjahr 1460 und, ja und fällt Stade an die Burgunder. Kurze Zeit später kommt irgendeine Meldung, wohl unsere Annektierung und dann das Schlußbild.

Ende im Gelände …..
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