V-II - 1.3: Brauchen Crashkurs

Die Göttin kehrt zu uns zurück!
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Reynold
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V-II - 1.3: Brauchen Crashkurs

Beitrag von Reynold »

Nachdem uns ein befreundeter Regent von seiner Europa Universalis III-Partie erzählt hat, wollten wir uns heute wieder an V-II versuchen. Wir hatten den "Einstieg" damals nicht geschafft. Heute sind wir ebenfalls wieder katastrophal gescheitert. Zum Hintergrund: V-I haben wir gerne und unseres Erachtens auch erfolgreich gespielt. Starke Wirtschaft mit Tuchen, Holz und Stahl aufgebaut und dann mit einer Berufsarmee losgelegt.

Hier ist nun unserer Problem, dass wir gar nicht wissen, was wir machen sollen:
- Fabriken kaufen Rohstoffe offenbar selbsttätig ein.
- Fabriken können wir nicht bauen (höchtens erweitern).
- Dass Erweitern von Fabriken macht keinen Sinn, wenn diese nicht voll sind bzw. Arbeiter in der benachbarten Region verfügbar sind.
- Eisenbahnen bauen die Kapitalisten ebenfalls von selbst.
- Brauchen wir überhaupt eine Wirtschaft?

Was wir tun können:
- Fokusse setzen.
- Steuern und Zölle bei wachsenden Überschuss runterregeln.
- Diplomatie haben wir bisher immer weitestgehend ignoriert. Wir beschränken uns darauf die täglichen Bündnisangebote von Parma abzulehnen.

Was wir nicht verstehen:
- Von Beginn an desertieren unsere Leute. Statt 3000 haben wir nun 300 oder 0 Mann in einigen Regimentern. Trotz Militärbudget auf 100 %. Kurz nach Spielbeginn ist das Regimentlimit unter das ist gefallen (Bug?) aber mittlerweile haben wir nur ca. 40/90.
- Kann man im ganzen Reich nur ein Regiment pro Zeit bauen?
- Wir konnten Dänemark nicht den Vereinigungskrieg erklären. Österreich war uns zuvor gekommen. Muss man das direkt bei Spielbeginn tun?
- In V-I haben wir in Kriegen Länderreien noch mit der vorrückenden Front besetzt. Das geht nun nicht mehr und man ist gezwungen alle gegnerischen Heere zu stellen, bevor man sich ans sichern machen kann?
- Wie sollte ein Heer aussehen? In V-I hatten wir ein Korps aus 1xHQ, 1xPioniere, 1xArtillerie und 2xGarde. Nun scheint wichtigster Punkt zu sein mehr auf dem Feld als der Gegner zu haben. Macht es da einen Unterschied, wenn man Artillerie/Kavallerie dabei hat? Bzw. reicht da je ein Regiment für einen "Bonus" aus? Wir denken in etwa an eine Armee aus 4 Kavallerie, 4 Kanonen und 10 Infanterie.
Reynold
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Beitrag von Reynold »

Wir hatten nun getestet:
- Bloß rumstehend verlieren auch so einige Regimenter, weil deren Heimatprovinz? zu wenig neue Soldaten hervorbringt!? Was soll man mit denen machen. Auflösen und in einer Stadt neu bauen?
- Wenn man alle in dieselbe Provinz stellt verliert man wenn man sie in eine andere bewegt bei der Bewegung pro Regiment mehrere Hundert Mann. Desertieren Soldaten in zu großen Verbänden beim Marsch? Wann ist eine Armee zu groß?
- Man kann Fabriken leider nicht gestatten z.B. nur Stahl aus dem nationalen Vorrat zu kaufen? Wir wollten die Handfeuerwaffenprodukt ankurbeln und kauften dafür Stahl ein.
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Bushi
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Beitrag von Bushi »

Vielleicht helfen euch folgende Videos Weiter:

http://www.youtube.com/playlist?list=PL5717C1C116E6147C
"Leisten wir uns den Luxus einer eigenen Meinung."
Reynold
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Beitrag von Reynold »

Also die Verluste beim Stehen sind auf die fehlende Versorgung zurückzuführen. Gilt das auch für die Verluste beim Marschieren? Und kann die Versorgung durch Infrastruktur und anderes verebssert werden? Und hat die Ki auch die Probleme - die läuft ja gerne in 30er Stacks herum ...
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sheep-dodger
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Beitrag von sheep-dodger »

Die Verluste durch Versorgungslimit sind unabhängig davon ob Eure Truppen sich bewegen oder nicht, pro Monat nehmen Truppen in Provinzen mit einem zu geringen Versorgungslimit prozentual an ihrer aktuellen Stärke Schaden, die Höhe wird angezeigt wenn ihr eine Einheit auswählt. (Die kleine Prozentzahl oben rechts im Einheitenfenster) Wenn Eure Truppen zu sehr konzentriert sind und dadurch Verluste erhalten erklärt das auch das Schrumpfen Eurer Soldatenpops, da jedesmal wenn eine Einheit Verluste erleidet der POP zu dem sie gehört auch kleiner wird.
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Reynold
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Beitrag von Reynold »

Vielen Dank. Wir haben gerade Brandenburg durchgetestet. Jede Provinz hat ein Limit von 30, über das offenbar das Einheitengewicht (30.000 Mann, also 10 Regimenter) nicht steigen darf. Ihr sagtet "Provinzen mit einem zu geringen" Versorgungslimit. Bedeutet das, dass es auch Provinzen mit einem höheren Limit gibt bzw. kann das beeinflusst werden (Eisenbahn)? Und es bietet sich dann wohl an Armeen mit 30 als Obergrenze zu bilden und nur bei Kämpfen diese eventuell zusammenzuführen.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Eisenbahnen oder Festungen, weiss ich nicht genau. Wahrscheinlich Eisenbahnen.
Ansonsten empfiehlt es sich wohl, darauf zu achten, wie sich Eure POPs entwickeln. Durch Steuern, Verwaltungsbudget etc. kann man ein wenig steuern, wohin sie sich entwickeln. Ein hoher Wehretat, niedrige Verwaltungs- und Bildungsausgaben, und Ihr werdet eine Menge Bauern dazu motivieren, Soldaten zu werden. Ähnlich geht es mit Handwerkern oder Bürokraten. Dann noch mit Foki ein wenig nachhelfen und immer schon forschen. Mit Preussen sollte es eigentlich keine grösseren Probleme geben. Falls es mit der Industrie gar nicht vorangeht, kann man auch mal eine ultrakonservative Partei an die Macht setzen und dann bei der Industrie etwas nachhelfen. Das erhöht aber etwas die Militanz.
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sheep-dodger
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Beitrag von sheep-dodger »

Neben der Eisenbahn helfen auch die Medizintechs dabei mehr Einheiten in einer Provinz haben zu können. Und das Versorgungslimit ist abhängig vom Basiswert der Provinz selber, der kann variiieren, davon in welchem Verhältnis der Besitzer zu Euch steht (In feindlichen Provinzen ist das Versorgungslimit geringer als in eigenen oder verbündeten) und wie erwähnt dem Techlevel.
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Reynold
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Beitrag von Reynold »

Vielen Dank für die Hinweise. Wir haben gerade feststellen müssen, dass wir noch ganz andere Probleme haben. Dänemark war kein Problem, aber danach konnten wir keine neuen Einheiten mehr aufstellen: Wir hatten keine Handfeuerwaffen mehr, uns wurden keine verkauft, in Ermangelung von Stahl konnten wir keine Handfeuerwaffen produzieren und in Ermangelung von Arbeitern keinen Stahl.

Die Etats für Bildung, Verwaltung und Militär hatten wir auf vollen Anschlag. Wir werden mal nach einem Guide für die Mechanik suchen - bei V-I waren uns solch negative Wechselwirkungen nicht bekannt.

Bei dem nach 1840 durchgeführten Versuch der deutschen Einigung haben wir jämmerlich versagt. 5 Korps mit etwa 6 Inf, 2 Art, 1 Pio und 1 Kav. + ein Dragoner Korps. 2 Korps wurden zwischen den Holländern und Süddeutschland zerschlagen - konnten nicht fliehen, da die Tage noch nicht abgelaufen waren - und im Osten wurden wir von österreichischen Massen überlaufen, bei denen wir ein 50er Korps bei der (erfolgreichen) Bekämpfung von etlichen 40er und 20er Korps nach und nach zerschlissen haben.

Wir haben immer noch keine Ahnung, was das Spiel von uns erwartet. Insbesondere beim Kampf dachten wir mit Kanonen einen signifikanten Vorteil zu haben, doch wir haben keine Auswirkungen bei ansonsten nahezu gleichstarken Verbänden bemerkt.

edit:

Siehen wir es richtig, dass man Kriegsziele nicht kombinieren kann. Dass man also zwei Kriege führen muss um Dänemark Holstein zu entreißen und Fensburg zu bekommen?
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Thomasius
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Beitrag von Thomasius »


Hier ist nun unserer Problem, dass wir gar nicht wissen, was wir machen sollen:
1. - Fabriken kaufen Rohstoffe offenbar selbsttätig ein.
2. - Fabriken können wir nicht bauen (höchtens erweitern).
3. - Dass Erweitern von Fabriken macht keinen Sinn, wenn diese nicht voll sind bzw. Arbeiter in der benachbarten Region verfügbar sind.
4.- Eisenbahnen bauen die Kapitalisten ebenfalls von selbst.
5.- Brauchen wir überhaupt eine Wirtschaft?
6.- Diplomatie haben wir bisher immer weitestgehend ignoriert. Wir beschränken uns darauf die täglichen Bündnisangebote von Parma abzulehnen.
7.- Kann man im ganzen Reich nur ein Regiment pro Zeit bauen?
8.- In V-I haben wir in Kriegen Länderreien noch mit der vorrückenden Front besetzt. Das geht nun nicht mehr und man ist gezwungen alle gegnerischen Heere zu stellen, bevor man sich ans sichern machen kann?
9.- Wie sollte ein Heer aussehen? In V-I hatten wir ein Korps aus 1xHQ, 1xPioniere, 1xArtillerie und 2xGarde. Nun scheint wichtigster Punkt zu sein mehr auf dem Feld als der Gegner zu haben. Macht es da einen Unterschied, wenn man Artillerie/Kavallerie dabei hat? Bzw. reicht da je ein Regiment für einen "Bonus" aus? Wir denken in etwa an eine Armee aus 4 Kavallerie, 4 Kanonen und 10 Infanterie.
10. Wir haben gerade Brandenburg durchgetestet. Jede Provinz hat ein Limit von 30, über das offenbar das Einheitengewicht (30.000 Mann, also 10 Regimenter) nicht steigen darf. Ihr sagtet "Provinzen mit einem zu geringen" Versorgungslimit. Bedeutet das, dass es auch Provinzen mit einem höheren Limit gibt bzw. kann das beeinflusst werden (Eisenbahn)? Und es bietet sich dann wohl an Armeen mit 30 als Obergrenze zu bilden und nur bei Kämpfen diese eventuell zusammenzuführen.
11. Bei dem nach 1840 durchgeführten Versuch der deutschen Einigung haben wir jämmerlich versagt. 5 Korps mit etwa 6 Inf, 2 Art, 1 Pio und 1 Kav. + ein Dragoner Korps. 2 Korps wurden zwischen den Holländern und Süddeutschland zerschlagen - konnten nicht fliehen, da die Tage noch nicht abgelaufen waren - und im Osten wurden wir von österreichischen Massen überlaufen, bei denen wir ein 50er Korps bei der (erfolgreichen) Bekämpfung von etlichen 40er und 20er Korps nach und nach zerschlissen haben.
zu 1. ja, es wird zu Weltmarktpreisen eingekauft, sollte es auf dem Weltmarkt nichts geben wird es zu Weltmarktpreisen aus dem nationalen Vorrat gekauft
zu 2. das hängt von der wirtschaftlichen Ausrichtung eurer Regierungspartei ab, es gibt auch Parteien mit denen ihr Fabriken bauen könnt
zu 3. falsch ihr braucht immer vorhandene Arbeitsplätze, weil sich sonnst keine Industriearbeiter und Angestellten aus anderen PoP's bilden können
zu 4.hängt von eurer Regierungspartei ab, es gibt auch Parteien bei denen ihr selbstständig Eisenbahnen bauen könnt
zu 5. ja, weil ihr den zukünftigen Finanzbedarf mit Landwirtschaft und Montanindustrie nicht decken könnt, des weiteren braucht ihr für mehr Forschungspunkte Angestellte
zu 6. Diplomatie ist viel wichtiger als in Vic I, ihr solltet euch im Handbuch das Thema Einflusssphären durchlesen
zu 7. nein, jede Provinz kann gleichzeitig ein Regiment aufstellen, jedoch wird nachdem Aufstellungsbefehl mit dem Aufstellen erst begonnen, wenn die benötigten Güter gekauft wurden, was je nach Angebot einige zeit dauern kann
zu 8. ihr könnte weiterhin gegnerische Provinzen besetzen, eigentlich läuft das ähnlich ab wie in Vic zu
9. es gibt grob gesagt 2 Arten von Regimentern, Kampfregimenter(Infanterie, Kavallerie usw) die in der Schlacht in der 1. Reihe stehen und Unterstützungsregimenter(Artillerie, Pioniere, Flugzeuge usw) die in der 2. Reihe stehen, eine Armee sollte nicht mehr Unterstützungsregimenter als Kampfregimenter haben
zu 10. Jede Provinz hat einen Basiswert, dieser wird für den Besitzer und alle Spieler die einen Anspruch auf die Provinz haben mit x multipliziert. Jede Eisenbahnstufe erhöht den Basiswert. Erfindungen erhöhen den Wert um XX%. Weitere Erfindungen senken den Wert den Einheiten brauchen um x%.
zu 11. Ihr solltet nicht Krieg gegen so viele Gegner führen. Was hat Holland überhaupt mit euren Einigungskriegen zu tun? Als Preuße erfolgt die Einigung in dem ihr Dänemark die deutschen Provinzen abnehmt. Sachsen aus der österreichischen in eure Einflusssphäre holt. Hannover nachdem es 1838 oder 39 selbständig wird(vorher ist es britische Vasall) in eure Einflusssphäre holt. Dadurch könnt ihr den norddeutschen Bund gründen der euch wesentlich stärker macht. Danach müsst ihr noch die süddeutschen Staaten in eure Einflusssphäre holen und Frankreich die nötigen Provinzen abnehmen.
Reynold
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Beitrag von Reynold »

@all
Uns hat gerade nach dem 2. Krieg gegen Dänemark um Holstein zu befreien (ohne verrecken unsere Truppen abgeschnitten im Flensburg) Frankreich den Krieg erklärt. Wir haben es zu unserer Überraschung hinbekommen die französischen Armeen zu zerschlagen, wobei von unseren auch kaum mehr was über geblieben ist. Elegant war das nicht: Einfach immer lokale Schwerpunkte gebildet um französische Armeen zu stellen und durch die Gegend zu scheuchen. Dabei haben wir einige Fragen:

12. Truppen können sich ja erst nach mindestens 10 Tagen Kampf zurückziehen. Wenn sich in der Zwischenzeit die eigenen Truppen zu Tode kämpfen sind diese logischerweise weg. Aber auch dann, wenn noch einige Tausend man überblieben, haben sich diese verbliebenen Truppen nach verlorenen Kämpfen bei uns aufgelöst. Die KI hat dagegen danach immer noch Truppen zur Verfügung gehabt, die man erst noch in einer Reihe weiterer Kämpfe stellen muss. Woran liegt das, dass die KI bei binnen 10 Tagen verlorenen Kämpfen ihre "Reste" retten kann, während unsere verschwinden?

13. Ist es ratsam zu mobilisieren? In V-I haben wir es gelassen, weil wir der Bevölkerung dadurch zu viel geschadet hatten.

14. In was für einem Verhältnis sollte man gegnerische Truppen angreifen? Wenn diese zu 120, 80, 50, 20, 10 oder nur 3 Tausend Mann bestehen? Wir haben, um gegen den Franzosen bestehen zu können, lange einen 50er-Stapel durch die Gegend gezogen. Dabei konnten wir leider nicht wirklich beobachten, dass mehr Truppen auch spürbar mehr Schaden machen. Im Gegenteil, erstmals ist es uns gelungen mit 14k gegen 15k Franzosen zu bestehen - also einer Minderheit.

15. Die Einheitenbeschreibung im "tech-Buch" (Ein anderes liegt neben der Karte unserer Disk nicht bei, ist das Handbuch nur auf der Scheibe?) hat uns etwas verwirrt. Zu Pionieren wird der +1 Angriff und zu Kavallerie das Manöver 2 nicht erklärt. Wir hatten das so verstanden, dass ein Pionierregiment dem ganzen Korps +1 im Angriff gibt. Was dat +2 Manöver der Kavallerie bedeutet wissen wir dagegen gar nicht. Nach der Lektüre des Tech-Buches haben wir auch Zweifel, ob man Kavallerie überhaupt in Kämpfe mitnehmen sollte. Auch der Eintrag zu Kanonen ist nicht eindeutig. Anders als in V-I ist es aber wohl so, dass man nicht Grundinfanterie + Brigaden hat sondern Artillerie etc. ausschließlich Brigaden sind. D.h., dass die Artillierie allein in der ersten Reihe nutzlos ist und eine Armee nur aus Artillerie gar nicht kämpfen kann? Und was meint das + 100% Unterschützung bei Artillerie - dass die zu 100% auch Schaden aus der 2. Reihe machen können?

@Thomasiusonair
Vielen Dank für eure detaillierte Auskunft.

2. Macht das Einsetzen einer staatskapitalistischen Partei Sinn? In V-I brachte dass immer Unruhe ins Volk. Und da diese nicht wieder gewählt werden, dürfte es bei jedem erneuten Einsetzen zu Unruhen kommen.

3. In V-I konnte man u.E. nach die Regler im Haushalt auf 100 % stellen, ohne sich zu schaden. Ist dies bei V-II wirklich so gravierend anders. Dass man ohne eine Unterbezahlung von Bürokraten und Priestern keine Soldaten bekommt, da die Pops keine Zuläufe bekommen?

11. Wir haben nach Dänemark Österreich den Krieg (Mit Ablösen der Vorherrschaft als Ziel - wir hielten das für den Einigungskrieg), wobei die Niederländer mit Österreich im Bündnis waren. Wenn es zuvor auf den Norddeutschen Bund ausgelegt ist, werden wir uns daran versuchen. Dass mit der Einflussspähre ist für uns im Moment tatsächlich noch ein Problem. Bei dem Versuch Holstein hereinzubekommen hatten wir feststellen müssen, dass wir die Beziehungen und nicht die Meinung verbessert hatten^^.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Ich glaube, Punkt 13 erklärt Punkt 12. Die Franzosen sind anfangs ein ziemlich harter Gegner, weil sie durch ihre Idee Gleichheit ein höheres Mobilisierungspotential haben. Dementsprechend können sie mehr in die Schlacht werfen, was ein Preusse durch reguläre Truppen ausgleichen muss. In meinen Spielen war es jedenfalls ohne Mobilisierung auch immer sehr, sehr schwer. Ob es der Bevölkerung schadet oder nicht, am wichtigsten ist, dass man den Krieg gewinnt!
Grosse Unterschiede im Kampf gibt es mit den Militärtaktiken oder mit Gasangriffen. Es lohnt sich also, erstmal die passende Tech zu forschen und dann erst Krieg zu erklären. Generell lässt man lieber den Feind die eigenen Stellungen angreifen. Wenn man angreift, dann am besten da, wo er am schwächsten ist, Einheiten umzingeln und vernichten. Die Auswahl der Generäle ist auch sehr wichtig.
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Beitrag von Reynold »

12. "Reste" regulärer Einheiten überstehen keine Niederlagen, "Reste" von mobilisierten aber schon?

16. Uns fehlt es leider an Truppen um gegen Österreich in jeder Provinz mit 30.000 Mann zu stehen. Kleinere Verbände werden vom Österreicher zerschlagen. Kann man bis zum Krieg gegen Österreich überhaupt genügend vernünftige Militärtechnologien erforschen? Vorderlader für Artillerie erachten wir als nützlich. Vorderlader für Infanterie weniger, wenn die Pioniere nicht +1 Angriff auf alle Einheiten bringen sollten. Erst danach der Hinterlader für Garde wäre interessant, aber das bekommt man vor diesen Krieg wohl kaum hin. Vor allem spielt die Zeit gegen uns, da wir in Ermangelung von Handfeuerwaffen keine weitere Infanterieverbände ausheben können. Zum Umzingeln: Damit ist dann Kesseln gemeint, wobei die umstehenden - anders als in HoI - nicht unterstützen können? Und zum Angreifen eigener Stellungen: Macht das ohne Befestigungsanlagen einen großen Unterschied? Die zu bauen wird gegen Österreich wohl ebenfalls zeitlich nicht machbar sein.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Die Einheiten graben sich (wie bei HoI) automatisch ein. Je nach Techlevel wird das später immer mehr und simuliert die Grabenkriege. Vorder- und Hinterlader sollten doch Boni auf die ganze Armee bringen, oder? Also, alle Inf zumindest. Beim Kesseln kann man ebenfalls aus mehreren Provinzen raus angreifen und erhält dann einen Flanken- bzw. Umzinglungsbonus (bzw. der Gegner einen Malus).
Zu 12. meine ich nur, dass das erklärt, warum der Franzose immer so viele Truppen auffahren kann. Ich vermute, bei Euren Einheiten ist der an die Einheit gebundene Soldaten-POP vollständig verschwunden, dann dürfte auch die Einheit aufgelöst werden. Wenn man also eine starke Armee haben will, sollte man viele grosse Soldaten-POPs in der Bevölkerung haben. Also muss man schon Jahre vorher dafür sorgen, dass immer schön Bauern zu Soldaten werden wollen.
Ansonsten sind die Techs ganz rechts interessant wegen der Militärtaktiken. Feuerwaffen kann man besser kaufen, wenn man ein hohes Prestige hat, weil der mit dem höchsten Prestige stets zuerst auf dem Weltmarkt kaufen darf. Es kann also sogar sinnvoll sein, Kulturtechs zu erforschen.
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Beitrag von sheep-dodger »

Ihr solltet auch nichts überstürzen, Frankreich müsst Ihr erst angehen wenn Ihr den norddeutschen Bund gegründet habt, vorher ist nur der Krieg gegen Dänemark notwendig, welche leicht zu gewinnen sein sollte. Sachsen kann man auch friedlich aus der Sphäre des Österreichers holen.
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Beitrag von Reynold »

Uns hat Frankreich wieder vor dem Norddeutschen Bund den Krieg erklärt. Uns gelang es zunächst in einem Krieg Flensburg zu holen sowie Holstein zu befreien. Holstein war aber nicht in unserer Einflusssphäre und bis 42 war uns ein beeinflussen wegen Waffenruhe nicht gestattet. Hannover und Sachsen haben wir gegen 40 in unsere Einflusssphäre holen können. Großes Problem war dabei, dass unsere Botschafter regelmäßig von England und Österreich ausgewiesen wurden bzw. unsere Meinung geschadet wurde. Frankreich hat uns schließlich den Krieg erklärt, wo wir es militärisch besiegen konnten. Aber die Funktion Kriegsziel hinzufügen konnten wir nicht finden, weshalb es mit einem weißen Frieden endete. Erforscht hatten wir Experimentelle Eisenbahn, Vorderlader für Inf und Art sowie ein Philosophietech. Da wir am Ende mit Steuern auf 45 oder Zöllen auf 25 nicht mehr ins Positive kamen sollten wir wohl entweder mehr Finanztechs erforschen oder mit Staatskapitalisten versuchen die Wirtschaft selbst auf Vordermann zu bringen. Wobei schon ordentlich fabriken gebaut wurden, die leider nur kaum von Arbeitern bevölkert waren. Lohnt es sich dann wirklich einen Fokus z.B. auf Facharbeiter zu setzen in einem Land?
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sheep-dodger
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Beitrag von sheep-dodger »

Ja, Fokus auf Facharbeiter und Clerks (keine Ahnung wie die auf Deutsch heißen) lohnen sich auf jeden Fall.
Wenn Ihr im Frieden Verluste macht, ist es eine lohnende Option die Ausgaben für den Truppenunterhalt zu senken, dadurch haben Eure Truppen zwar weniger Organisation, solange aber kein Aufstand droht ist das unproblematisch, nur nicht vergessen vor dem nächsten Krieg wieder zu erhöhen.
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Thomasius
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Beitrag von Thomasius »

Ihr solltet als Preußen immer das Bündnis mit GB und/oder Russland suchen, dann erklärt euch Frankreich nicht so schnell den Krieg. Desweiteren wird die KI durch einen Militärwert der in etwa dem Angreifer entspricht abgeschreckt. Ein größeres Heer könnte als Frankreich abschrecken.
Wenn ihr finanzielle Probleme habt erhöht doch die Steuern. Das Steuersystem ist vollkommen anders als in Vic I. In Vic I reagierte das Volk auf hohe Steuern allergisch egal wieviel Geld das Volk nach Steuern noch zum Leben hatte. In Vic II ist der Steuersatz erstmal egal, solange das Volk noch genug Geld zum Leben hat. Da es die sinnfreie Steuereffizienz im Spiel gibt(die die meisten Mods entfernen) würdet ihr bei einer Steuereffizienz von 50%(hat Preußen in etwa 1836) und einem nominalem Steuersatz von 100% dem Volk doch nur 50% der Einnahmen mit Steuern abnehmen. Solange sie sich dann noch die Grundbedürfnisse leisten können gibt es erstmal kaum Probleme.
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Beitrag von Reynold »

Vielen Dank für die Hinweise.

Vor allem wegen der Steuern. In Anlehnung an V-I haben wir diese so schnell wie möglich auf 35/35/20 und die Zölle 20 geschraubt, da Zölle in V-I ja recht unschädlich waren. Werden durch diese bei V-II die Fabriken sehr beeinträchtigt bzw. wo liegt die Schmerzgrenze?

Und wäre es sinnvoll die Partei zu wechseln um selbst sinnvolle Fabriken bauen zu können. Also solche, bei denen man die Grundstoffe delbst produziert. Tausende Stofffabriken ohne Seidenraupen dürften ein Problem sein? Und RGO's können nicht mehr ausgebaut werden?

Haben wir das mit der Steuereffizienz richtig verstanden, dass dadurch dadurch nur die "Übereinstimmung des Solls mit dem Ist der Erhebung" verändert wird, die Bevölkerung aber ohnehin nur das Ist interessiert, so dass das im Endeffekt nur eine Modifikation des UI ist bzw. einem die Möglichkeit gegeben wird mehr als 50 % der Steuern zu erheben?

Noch wegen Holstein - was ist hier der "gedachte" Weg? Ist wirklich gewollt, dass man das Land nach der Befreiung erst ab 41 beeinflussen kann? Oder ist ein Annektieren während des Krieges möglich?
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Mich stört bei hohen Zöllen eher, dass die POPs weniger Geld haben und damit nicht so schnell zu bessern POPs aufsteigen. Am liebsten besteuere ich die mittleren und reichen POPs kräftig und senke sie für die niedrige Schicht auf Null. Fabriken verlieren ebenfalls an Profitabilität, wenn sie auf alle importierten Rohstoffe noch Zoll zahlen müssen. Wenn man aber alle Rohstoffe selber herstellt, ist den Fabriken das egal.
Wenn die KI wirklich nur Mist baut, greife ich mit dem Einsetzen einer anderen Partei ein. Aber das sollte man nicht zu oft machen, das verärgert auch in V2 noch die Bevölkerung.
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