Kurze Geschichten besonderer militärischer Einheiten

Moderator: ulysses

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Beitrag von Kensai »

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Kensai
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Kurze Geschichten besonderer militärischer Einheiten

Nach den Schlachtfeldgemälden hatte ich die Idee einen neuen Thread zu eröffnen. Hierbei widme ich diesen Thread besonderen militärischen Einheiten, die in der Geschichte besondere Aufmerksamkeit erlangten. Die Besonderheit stelle ich einer kurzen Beschreibung der Einheit voran.

Damit beginne ich mit der ersten Einheit, dem 1st Texas Regiment.

Einheit:

1st Texas Regiment
Bild
Besonderheit:


Das Regiment hatte mit 82,3 % am Fluss Antietam innerhalb von 30 Minuten die höchste Verlustrate an einem Tag einer Schlacht im Amerikanischen Bürgerkrieg!

Während der Schlacht wurde das Regiment zur Verstärkung der linken Flanke im "Maisfeld" eingesetzt.

"Soldaten der Union waren südlich des Maisfeldes schon nahe an das Plateau herangerückt, als Jacksons zurückgeworfene Truppen durch die Division von General John B. Hood verstärkt wurden. Sie war von Jackson in Reserve gehalten worden, da die Soldaten nach den Kämpfen am Vorabend erschöpft waren und sich hatten ausruhen sollen. Hoods Männer waren angeblich wütend und daher besonders motiviert zum Kampf gegen die Unionsarmee, weil sie für ihren Einsatz das erste warme Frühstück seit Tagen hatten unterbrechen müssen. Sie konnten die feindlichen Truppen wieder durch das Maisfeld zurückdrängen, erlitten dabei jedoch hohe Verluste. Das 1. Texanische Regiment der Division verlor 82 % seiner Soldaten in nur 30 Minuten." (aus Wikipedia)


Geschichte:


Das 1st Texas Infantry Regiment, auch “Ragged Old First” genannt, wurde im August 1861 in 12 verschiedenen Counties in Texas ausgehoben und letztlich in Richmond in Virginia für den Einsatz in der Army of Northern Virginia in 10 Kompanien aufgestellt (später kamen noch 2 Kompanien aus zwei anderen Countys hinzu).

Es war teil von General Hood’s “Texas Brigade”, welche wiederrum in dessen Division im "First Korps" unter General Longstreet diente.

Entsprechend war es an fast allen großen Schlachten auf dem östlichen Kriegsschauplatz im Amerikanischen Bürgerkrieg beteiligt. Beginnend bei der Schlacht von Seven Pines als Teil der “Sieben-Tage-Schlacht”, über die großen Schlachten bei Antietam, bei Fredericksburg, Gettysburg, bis hin zur Schlacht bei Cold Harbour. Zwischenzeitlich wurde es mit General Longstreets I. Korps auf dem westlichen Kriegsschauplatz eingesetzt und nahm an den Schlachten bei Suffolk, Chickamauga und Knoxville teil.

Im April 1862 hatte das Regiment 477 einsatzfähige Männer. Am Tag der Schlacht am Antietam im September 1862 führte das 1st Texas Regiment nurnoch 226 einsatzfähige Männer ins Gefecht, wobei in der Schlacht 186 Mann getötet oder verwundet wurden. Damit hatte das Regiment mit 82,3 % die höchste prozentuale Verlustquote an einem einzigen Tag im gesamten Bürgerkrieg (bezogen auf beide Kriegsparteien).

Während der Schlacht bei Appomattox Court House kapitulierte das Regiment mit 16 Offizieren und 133 Mannschaften und verlor dabei erstmalig seine Fahne. Die Fahne eroberte 1st Lt. Morton Read von der 8th New York Cavalery, welcher hierfür die Medal of Honor erhielt.

Beitrag von Kensai »

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Kensai
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Einheit:


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139 Mann starke Abteilung des 24. Regiment of Foot


Besonderheit:


Der Einheit wurden für ihren Einsatz im Gefecht um Rorke's Drift die meisten Viktoriakreuze an einem einzigen Tag in der Geschichte der britischen Armee verliehen. Ganze 11 Viktoriakreuze, die höchste militärische Auszeichnung der britischen Armee, wurden für Angehörige der kleinen Einheit verliehen. Darunter für den Schweizer Christian Ferdinand Schiess , der sich als Südafrikaner ausgegeben hatte und so in die britische Armee eingetreten war. Die Verleihung des Viktoriakreuzes war eigentlich nur britischen Staatsangehörigen vorbehalten.


kurze Geschichte:


Im Zulukrieg erlitten die Briten in der Schlacht bei Isandhlwana eine vernichtende Niederlage gegen die Zulu, bei der die kämpfenden Briten mit fast 1.329 Toten von 1.400 eingesetzten Männern, vollständig von einer 22.000 Kriegern starken Zuluarmee aufgerieben wurden, was nicht zuletzt der inkompetenten Führung der britischen Abteilung, aber natürlich auch der guten Organisation und tapferen vorgehens der Zulu geschuldet war. Am gleichen Tag verteidigte eine kleine Abteilung des 24. Regiment of Foot die alte schwedische Missionsstation Rorke's Drift mit lediglich 139 Mann gegen ein angreifendes Zulukorps mit 4.000 Kriegern. Bei dem 10 stündigen erfolgreichen Abwehrkampf wurden 17 Briten getötet und 10 verwundet. Die Zulu erlitten etwa 850 Verluste, darunter allein etwa 350 Tote. Trotz der waffentechnischen Überlegenheit der Briten, ihrer Verschanzung und der Tatsache, dass diese schlicht und einfach ohne Rückzugsmöglichkeit in der kleinen Station um ihr Leben kämpften eine sehr beachtliche Leistung.

Die hohe Zahl der verliehenen Viktoriakreuze ist neben der Leistung der Truppe möglicherweise auch der Tatsache geschuldet, die parallele schwerwiegende Niederlage bei Isandhlwana etwas zu übertünchen.

Beitrag von SPORTPAPST »

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SPORTPAPST
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Kensai hat geschrieben:
Einheit:


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139 Mann starke Abteilung des 24. Regiment of Foot




kurze Geschichte:


Im Zulukrieg erlitten die Briten in der Schlacht bei Isandhlwana eine vernichtende Niederlage gegen die Zulu, bei der die kämpfenden Briten mit fast 1.329 Toten von 1.400 eingesetzten Männern, vollständig von einer 22.000 Kriegern starken Zuluarmee aufgerieben wurden, was nicht zuletzt der inkompetenten Führung der britischen Abteilung, aber natürlich auch der guten Organisation und tapferen vorgehens der Zulu geschuldet war. Am gleichen Tag verteidigte eine kleine Abteilung des 24. Regiment of Foot die alte schwedische Missionsstation Rorke's Drift mit lediglich 139 Mann gegen ein angreifendes Zulukorps mit 4.000 Kriegern. Bei dem 10 stündigen erfolgreichen Abwehrkampf wurden 17 Briten getötet und 10 verwundet. Die Zulu erlitten etwa 850 Verluste, darunter allein etwa 350 Tote. Trotz der waffentechnischen Überlegenheit der Briten, ihrer Verschanzung und der Tatsache, dass diese schlicht und einfach ohne Rückzugsmöglichkeit in der kleinen Station um ihr Leben kämpften eine sehr beachtliche Leistung.
Ich hab über Isandhlwana mal gelesen, das ein störrischer Quatiermeister die Ersatzmunition in den Kisten nicht heraus geben wollte und dafür ein Schriftlichen Befehlt haben wollte. Später haben die Soldaten die kisten dann einfach aufgebrochen bloß da war es schon zuspät, die Zulus waren schon im Nahkampf. Die fehlende Muniton wird als Hauptgrund angeben, wieso die Briten ihre Feuerlinie nicht halten konnten und überrant wurden... Als die Briten noch genug Munition hatten, konnten sie die Zulus sogar zum zurüchweichen bewegen.

So zumindest hab ich das in 2 Büchern gelesen. ps.es kommt noch besser hab grad mal noch ne blick ins buch reingeworfen, der Quatiermeister hatte wohl auch noch den Schlüssel verlegt.... als er endlich aufschliessen wollte ... ;)

Beitrag von Kensai »

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Kensai
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SPORTPAPST hat geschrieben:Ich hab über Isandhlwana mal gelesen, das ein störrischer Quatiermeister die Ersatzmunition in den Kisten nicht heraus geben wollte und dafür ein Schriftlichen Befehlt haben wollte. Später haben die Soldaten die kisten dann einfach aufgebrochen bloß da war es schon zuspät, die Zulus waren schon im Nahkampf. Die fehlende Muniton wird als Hauptgrund angeben, wieso die Briten ihre Feuerlinie nicht halten konnten und überrant wurden... Als die Briten noch genug Munition hatten, konnten sie die Zulus sogar zum zurüchweichen bewegen.

So zumindest hab ich das in 2 Büchern gelesen. ps.es kommt noch besser hab grad mal noch ne blick ins buch reingeworfen, der Quatiermeister hatte wohl auch noch den Schlüssel verlegt.... als er endlich aufschliessen wollte ... ;)
Die spinnen die britischen Quartiermeister...

im Film "Zulu" von 1964 ist das auch dargestellt...siehe etwa ab Minute 7:30
British Defeat at Isandlwana - YouTube

Beitrag von Bronko40 »

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Bronko40
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Der Sinn des Lebens - Zulu-Krieg - YouTube

Monty Python hat die Schlacht auch noch mal sehr realistisch und dramatisch darstellt.
Name ist Schall und Qualm
Schiller

Beitrag von bluelips »

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bluelips
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The Big Red One

Damit der Thread nicht völlig verhungert, erlaube ich mir eine Wortspende zu einer größeren Einheit, deshalb eine längere Geschichte, welche auch den geschichtlichen Wandel der Art von Kriegsführung vor Augen führt.
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Das Schulterabzeichen der 1. US-Infanteriedivision.
Die 1. US-Infanteriedivision erlangte mit den Spitznamen (aufgrund des Schulterabzeichens) "The Big Red One", "The Fighting First", "The Big Dead One" und "The Bloody First", eine gewisse Berühmtheit, die von Sam Fuller (der während des 2. Weltkriegs für seine Dienste im 16. Infanterieregiment der 1. Division mit dem "Bronze Star", dem "Silver Star" und dem "Purple Heart" ausgezeichnet worden ist) mit dem Film "The Big Red One" (1980) gleichsam "verewigt" wurde.

Die 1. US-Infanteriedivision, eine motorisierte Einheit, zwischen 1942 und 1945 bestehend aus dem 16., dem 18., und dem 26. Infanterieregiment, dem 1. Bataillon des 5. Feld-Artillerieregiments (die älteste amerikanische Militäreinheit in ununterbrochenem Dienst - seit dem Unabhängigkeitskrieg!), Bataillonen des 7. und des 32. Feld-Artillerieregiments, jeweils mit 105 mm Haubitzen (M101) gerüstet, und aus dem 33. Feld-Artillerieregiment, diese mit 155 mm Haubitzen (M114) ausgerüstet. Von Juni 1944 bis Mai 1945 ist die Division durch das 745. Panzerbataillon (M4 Sherman, M5 Stuart) unterstützt worden.

Die Division wurde am 8. Juni 1917 formiert, die ersten Einheiten verließen am 14. Juni Amerika, die Division befand sich am 22. Dezember 1917 vollständig in Europa. Der "erste Auftritt" auf dem "Kriegsschauplatz" der französischen Front, am 23. Oktober 1917, erfolgte mit einem Artilleriegefecht, zwei Tage später erlitt das 2. Bataillon des 16. Infanterieregiments die ersten Verluste. Am 28. Mai 1918 errang das 28. Infanterieregiment (damals Bestandteil der 1. Division) mit der Erstürmung von Cantigny den ersten amerikanischen Kriegserfolg im ersten Weltkrieg. Bei der Schlacht von Cantigny wurden (mit starker französischer Unterstützung) unter hohen amerikanischen Verlusten 250 deutsche Kriegsgefangene gemacht, ist der erste indianische Soldat gefallen (Matthew B. Juan, ein "Pima-Indianer", oder "Akimel O'odham", was "Fluß-Menschen" bedeutet), erhielt das 28. Infanterieregiment den Spitznamen "Black Lions of Cantigny".

Den bedeutendsten und verlustreichsten Erfolg der 1. Infanteriedivision im ersten Weltkrieg stellt die Eroberung Soissons im Juli 1918 dar, über 700 Soldaten der Einheit wurden getötet oder verwundet. Der Private Francis Lupo, 18. Infanterieregiment, 85 Jahre (die bisher längste bekannte Periode) als "missing in action" geführt, wurde 2003 von französischen Archäologen in einem Zwei-Personen-Grab (hastig auf dem Schlachtfeld nach einem Angriff seines Bataillons am 20. Juli verscharrt) gefunden und anhand seiner Habseligkeiten identifiziert. Sein Leichnam ist 2006 repatriiert und auf dem Friedhof in Arlington bestattet worden.

Die letzte große Schlacht des ersten Weltkriegs erfocht die Division im Wald von Meuse-Argonne, wo zum erstenmal das leichte Maschinengewehr M1918 Browning zum Einsatz kam (und der legendäre Sergeant Alvin York, damals noch als Corporal, am 8. Oktober im Alleingang 132 deutsche Kriegsgefangene machte). Der Division gelang ein Vorstoß von 7 Kilometer und schlug 8 deutsche Teil- und Voll-Divisionen.

Am Ende des ersten Weltkriegs verzeichnete die Division 5 "Medal of Honor"-Träger in ihren Reihen. Das Divisions-Maskottchen war während des ersten Weltkriegs ein Kriegshund namens "Rags", ein Cairn-Terrier, der 1936, nach seinem Ableben im Alter von 20 Jahren, mit militärischen Ehren bestattet wurde.
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Der nächste Auftritt der Division begann im zweiten Weltkrieg mit der Einschiffung in New York am 1. August 1942, um, ab der "Operation Torch", an sämtlichen wesentlichen Kriegsschauplätzen der Westfront die amerikanischen Truppen zu begleiten. Ich beschränke mich auf Operationsnamen:

x) "Operation Torch" (mit Theodore Roosevelt Jr., dem ältesten Sohn des Präsidenten gleichen Namens und "Medal-of-Honor"-Träger, als stellvertretenden Divisionskommandanten): In Nordafrika war die 1. Infanteriedivision von 21. Jänner 1943 bis 9. Mai 1943 in Kampfeinsatz.

x) "Operation Husky": Die 1. Infanteriedivision nahm auf ausdrücklichen Wunsch General Pattons an der Invasion und Eroberung Siziliens teil. Bei der Eroberung von Troina (31. Juli bis 6. August 1943) verloren manche Einheiten mehr als die Hälfte ihrer Stärke. Private James W. Reese, 26. Infanterieregiment, erhielt, aufgrund seines aufopfernden Einsatzes in dieser Schlacht, posthum die "Medal-of-Honor".

x) "Operation Neptune" (die Landungsoperationen in der Normandie als Teil der "Operation Overlord"): Die Division verzeichnete in der ersten Stunde (!) des Angriffs an der Osthälfte von Omaha-Beach 30 Prozent Verluste.

x) "Operation Cobra": Die 1. Infanteriedivision sichert den Ausbruch der 3. Armee unter Patton, nach eigenem Ausbruch, aus der Normandie.

Nach kontinuierlicher Angriffsbewegung (unter anderem Zerschlagung von 5 deutschen Divisionen durch das 745. Panzerbataillon mit der 3. Gepanzerten Division Anfang September, mit 27000 Gefangenen) erreichte die Division im September Aachen, und erstürmte die Stadt nach Belagerung am 21. Oktober 1944. Die Schlacht im Hürtgenwald (19. September 1944 bis 10. Februar 1945) ist die längste der amerikanischen Kriegsgeschichte. Bei Beginn der deutschen "Wacht-am-Rhein-Offensive" (aka: "Ardennen-Offensive") am 16. Dezember 1944, wurde die Einheit an die Ardennen-Front verlegt, wo sie sich von 17. Dezember 1944 bis 28. Jänner 1945 ununterbrochen in Kampfeinsatz befand. Die Division überquerte kämpfend, nachdem sie die Siegfried-Linie durchbrochen hatte, am 23. Februar die Ruhr, und kreuzte am 15./16. März 1945 den Brückenkopf bei Remagen, durchbrach ihn, und erreichte, nach der Einkreisung des Ruhrkessels, der Einnahme Paderborns, dem Vorstoß durch den Harz, die Tschechoslowakei, dort die letzten Kämpfe bestreitend, als der Krieg endete. Am 8. Mai 1945 befreiten Einheiten der 1. Infanteriedivision die Lager Zwodau (mit etwa 900 bis 1000 weiblichen Gefangenen) und Falkenau (mit etwa 60 Gefangenen) an der Eger, Nebenlager des KZ Flossenbürg.

Am Ende des zweiten Weltkriegs verzeichnete die Division 16 "Medal of Honor"-Träger in ihren Reihen.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs führte die Division die Sicherung der Nürnberger Prozesse, und die Überführung von sieben Verurteilten nach Spandau, neben der strategischen Absicherung Deutschlands gegen Sowjetrußland, als Besatzungsmacht durch.

Innerhalb zweiter Wochen nach ihrer Ankunft in Vietnam im Juli 1965 begann die Division mit ihren Operationen, und war bis zum Ende 1965 an den Operationen "Operation Hump", "Operation Bushmaster 1" und "Operation Bushmaster II" beteiligt. Nach den Operationen "Operation Marauder", "Operation Crimp II", und "Operation Rolling Stone", nahm die Division im November 1966 an der "Operation Attleboro" teil, 1967 an den Operationen "Operation Cedar Falls", "Operation Junction City", "Operation Manhattan", "Operation Shenandoah II", und erlitt am 17. Oktober in der Schlacht von Ong Thanh Verluste von 58 Toten. Während der "Theth-Offensive" sicherte die Division den Luftwaffenstützpunkt "Tan Son Nhut-Air Base", nahm im März an der Operation "Quyet Thang" ("Entschlossen zu Gewinnen") teil, im April (an der größten des gesamten Krieges) "Operation Toan Thang" ("Sicherer Sieg"), am 13. September wurde der Divisionskommandeur im Kampf getötet (Hubschrauberabschuß). 1969 war gezeichnet von Aufklärungstätigkeit und Guerilla-Taktik, der Teilnahme an "Operation Atlas Wedge", und von unterstützender Tätigkeit von vietnamesischen Truppen, sogenannten "Dong Tien-Operationen" ("Fortschritt Gemeinsam"). Im Jänner 1970 wurde die Division abberufen.

Am Ende des Vietnamkriegs verzeichnete die Division 11 "Medal of Honor"-Träger in ihren Reihen.

Im ersten Irakkrieg wurde die Division wesentlich verstärkt, überrollte die irakische 26. Infanteriedivision, nahm 2600 Gefangene, führte einen 100 Stunden Angriff auf einem 260 km breiten Frontabschnitt durch, bei dem 550 irakische Panzer und 480 gepanzerte Truppentransporter zerstört, sowie 11.400 Gefangene gemacht wurden. Beim 2-tägigen "Bulldozer-Angriff" der 1. und 2. Brigade der Division am 24. und 25. Februar 1991 (so genannt aufgrund der an Panzern aufmontierten Minenräum-Kämme, und der eingesetzten Bulldozer um die eingegrabenen irakischen Soldaten auf der befestigten "Hussein-Linie" lebendig zu begraben) ergaben sich 2000 Gefangene.

Während des Kosovo-Krieges wurden 3 Soldaten der Division von serbischen Truppen gefangen genommen, nach Beginn von Friedensverhandlungen aber freigelassen. Teile der Division bildeten mit Unterbrechung von 1999 bis 2003 Teile der KFOR-Truppen, ab 2003 Einsätze von Teilen der Division im Irak und Afghanistan.

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Das Denkmal der 1. US-Infanteriedivision im President's Park, Washington, D.C.
"Die Gegenwart ist eine Hypothese, über die man noch nicht hinausgekommen ist." - Robert Musil.
"Mut ist die Tugend der Ausdauer im Unmöglichen." - Alain Badiou.

Beitrag von Kensai »

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Danke für den Beitrag werter bluelips. So hatte ich mir das auch vorgestellt. Jeder darf hier formlos Geschichten über militärische Verbände einstellen :)

Beitrag von Kensai »

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Einheit:

Königlich Preußische Jagdstaffel Nr. 11

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(Jasta 11)


Besondere Leistung:


Die Jadgstaffel 11 war mit 350 Abschüssen bei nur 17 eigenen Toten, 19 Verwundeten und 2 Gefangenen die erfolgreichste Luftkampfeinheit des 1. Weltkrieges. Bekanntester Staffelführer war „Der Rote Baron“ Manfred von Richthofen mit 80 eigenen bestätigten Luftsiegen, die er jedoch nicht alle für die Jasta 11 errang. In den ersten 3 Monaten unter Richthofens Führung gelangen der Staffel bereits 100 Abschüsse bei nur 2 eigenen Verlusten.

1. Abschuss am 23.01.1917: Manfred v. Richthofen
100. Abschuss am 23.04.1917: Schäfer
200. Abschuss am 17.08.1917: von der Osten
250. Abschuss am 02.04.1918: Wolff
300. Abschuss am 28.06.1918: Mohnicke
350. und letzter Abschuss am 05.11.1918: Mohnicke


Weitere Besonderheit:

Richthofen bekam den Orden Pour le Mérite am 12.01.1917 verliehen. Für seinen 70. Luftsieg beantragte General Ludendorff das Eichenlaub zum Pour le Mérite, welches das Militärkabinett jedoch mit der Begründung ablehnte, dass diese Auszeichnung nur für das Gewinnen einer Schlacht vergeben werden dürfe. Dafür erhielt Richthofen den Roten Adlerorden III. Klasse mit Krone und mit Schwertern, welcher bis zum Ende der Monarchie in dieser Ausführung nur 6 Mal verliehen wurde.

"Nach dem ersten, zweiten oder dritten Abschuß kriegt man den Bogen langsam raus."

Manfred von Richthofen





Kurze Geschichte:


Die Jasta 11 wurde am 28. September 1916 durch den Kommandeur der Flieger der 6. Armee ins Leben gerufen. Richthofen übernahm das Kommando Mitte Januar 1917 und ließ die Flugzeuge der Staffel teilweise farbig bemalen. Im Juni 1917 wurden die Staffeln 4,.6, 10 und 11 zum Jagdgeschwader 1, wiederum unter der Führung des Rittmeisters Manfred von Richthofen zusammengefasst Aufgrund der farbrigen Bemalung der Flugzeuge und ihrer Zelte auf den Flugplätzen wurde die Einheit nun auch „Fliegender Zirkus“ genannt. Besondere Flugzeugtypen im Einsatz der Staffel war z.B. die Albatros D.III, Albatros D.V, Fokker Dr.I, Fokker D.VII und Fokker D.VIII.

Die Einheit wurde am 10. November nach Darmstadt verlegt und von dort durch die Alliierten auf dem Luftweg nach Straßburg gebracht und zum großen Teil abgewrackt.

„In der Wehrmacht übernahm das Jagdgeschwader 2 zu Ehren von Manfred von Richthofen die Traditionen der Jagdstaffel 11 sowie die Zusatzbezeichnung "Richthofen". Bei der Bundeswehr führt das Jagdgeschwader 71 diese Tradition fort.“
Aus Wikipedia

Beitrag von bluelips »

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bluelips
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Veteranenorden

LEGIO X GEMINA

Wien, meine Geburts- und Heimatstadt, beherbergte in der Rennweger Infanteriekaserne (3. Wiener Gemeindebezirk, Rennweg 93), in deren Nähe (im Fasanviertel) ich aufgewachsen bin, bis August 1914 den Stab, sowie das 2. und 3. Baon. des Wiener Hausregiments k.u.k. Niederösterreichisches Infanterie-Regiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4.

Der Rennweg ist, mit der ihn fortsetzenden Simmeringer Hauptstraße und der anschließenden Preßburger oder Hainburger Straße, eine alte Limesstraße, in Vindobona die Bernsteinstraße kreuzend nach Carnuntum, über Preßburg nach Ungarn führend, auf welcher noch in der Zwischenkriegszeit ungarische Steppenrindherden zum Schlachthof Sankt Marx getrieben wurden. Vor dem Aufschwung der Eisenbahn, als noch Wasserstraßen die Mobilität der industriellen Revolution gewährleisteten, führte ein Teil des Wiener Neustädter Kanals den Rennweg entlang, projektiert bis zur Adria, ausgeführt 63 km bis Wiener Neustadt, mündend von 1803 bis 1849 in den Hafen, an dessen Stelle der spätere (und bis heute an dieser Stelle befindliche) Bahnhof Wien Mitte errichtet wurde, von 1849 bis 1879 mündend in den Hafen auf den Aspanggründen, wo später der heute nicht mehr existierende Aspangbahnhof errichtet wurde.

In diesem Einzugsgebiet, von den Aspanggründen, quasi vis-à-vis der Rennweger Infanteriekaserne, bis zur canabae legionis, der Lagervorstadt, an der Wien (ein kleiner Fluß zwischen dem Stubentor - der Renaissance-Befestigung - und Bahnhof Wien Mitte), befand sich die Zivilstadt des Legionslagers Vindobona, welches direkt am Ufer der damaligen Donau (dem heutigen Donaukanal) gelegen hat.

Dieses Legionslager beherbergte ein anderes "Wiener Hausregiment" einige Jahrhunderte lang:

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Die LEGIO X GEMINA.
Die legio X wurde von Julius Caesar als legio X Equestris, als berittene Legion, gegründet, da er vermutlich seiner gallischen Reiterei mißtraute, und nahm mit der legio VII, legio VIII, und legio IX an der Invasion Galliens 58 v.Chr., und in den Schlachten von Arar, von Bibracte, im Elsaß gegen sieben Stämme unter dem Suebenfürst Ariovist (Der Gallische Krieg I, 42-54), von Axona [KARTE] teil.

In der Schlacht an der Sambre 57 v.Chr. gegen die Nervier unter Boduognatus (Der Gallische Krieg II, 15-28) [KARTE] schlug die legio X Equestris, unter dem Kommando des Legaten Titus Atius Labienus, mit der legio IX Triumphalis die feindlichen Atrebaten, eroberte das gegnerische Lager, bemerkte von ihrer erhobenen Position die prekäre Lage der legio XII Victrix und legio VII am rechten Flügel, der überrannt zu werden drohte, und führte mit einem Sturmangriff hügelabwärts in den Rücken der Nervier die Wende der Schlacht herbei.

Im Sommer des Jahres 55 v.Chr. versuchte Caesar die erste Landung in Britannien mit der legio X Equestris und der legio VII (die spätere Claudia, 65 v.Chr. von Pompeius Magnus in Spanien aufgestellt). Der Landungsversuch wurde zunächst erfolgreich von den eingeborenen Britonen mit Geschossen unterbunden, da die Legionäre gezwungen waren an Land zu schwimmen und das tiefe Wasser fürchteten, bis der Adlerträger der legio X ins Wasser sprang und die Legionen zum Vorrücken ermutigte (Der Gallische Krieg IV, 25).

Die Legion trug ihren Teil bei den Schlachten von Alesia und Gergovia (beide um 52 v.Chr.) gegen Vercingetorix, sowie Ilerda, Dyrrhachium, Pharsalos (alle 49/48 v.Chr.) gegen Pompeius Magnus. Es folgten der afrikanische Feldzug, danach die Schlachten bei Thapsus (im heutigen Tunesien) und bei Munda (Südspanien, beide 46/45 v.Chr.) gegen Gnaeus Pompeius. Danach wurde die Legion aufgelöst und die Veteranen in der Provinz Gallia Narbonensis bei Narbo Martius (Narbonne) angesiedelt.

Im Winter 44/43 v.Chr. wurde die legio X von Lepidus wieder aufgestellt und focht für das 2. Triumvirat in der Schlacht von Philippi (Makedonien, 42 v.Chr.). Danach folgte die Legion Marcus Antonius nach Mesopotamien zum Partherfeldzug und der Invasion Armeniens. Nach der Seeschlacht von Actium (zwischen dem Ionischen Meer und dem Ambrakischen Golf, 31 v.Chr.) ergab sich die Legion dem Octavian, welcher die Veteranen in Patras ansiedeln wollte, worauf die Legion rebellierte. Daraufhin wurde ihr der cognomen "Equestris" zur Strafe aberkannt, die Legion mit Soldaten anderer Legionen verstärkt und mit dem cognomen "Gemina" ("Zwilling") umbenannt.

Die legio X Gemina nahm in der Provinz Hispania Tarraconensis (Norden und Osten Spaniens, Norden Portugals, 25 v.Chr. eingerichtet) von 29 bis 19 v.Chr. am Kantabrischen Krieg teil und blieb dort etwa ein Jahrhundert stationiert. Veteranen dieser Legion (sowie von der legio VI Victrix) waren die ersten Siedler von Mérida, Cordoba, und Saragossa.

Da gegen das Jahr 63 n.Chr. die legio XV Apollinaris aus Carnuntum nach Parthien abrückte, wurde die legio X Gemina nach Pannonien versetzt, wo sie nach wenigen Jahren wieder kurz nach Spanien abrückte, um 70 von Vespasian nach Germania inferior (Niedergermanien: Teile von Niederlande, Belgien, Deutschland westlich des Rheins) gesandt zu werden. Im Jahre 89 erhielt die Legion, nach der Niederschlagung des Saturninusaufstands (mit legio I Minervia, legio VI Victrix, und legio XXII Primigenia), den Ehrentitel "Pia Fidelis Domitiana", wobei nach Verdammung (abolitio nominis) des Andenkens Domitians im Jahre 96 der Teil "Domitiana" getilgt wurde.

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Eine Vexillation (Abteilung einer oder mehrerer Legionen) der legio I Minervia, legio VI Victrix und legio X Gemina wurde von Trajan beim 2. Dakerkrieg (105/106) eingesetzt. Gegen das Jahr 114 wurde die Legion nach Vindobona verlegt, wo sie die kommenden 300 Jahre verblieben ist. In den folgenden Jahren wurde die Legion mehrmals mit dem Titel "Pia Fidelis" (Pflichtbewußt und Treu) ausgezeichnet, Vexillationen kämpften im Bar-Kochba-Aufstand (132-136) und im Partherkrieg des Lucius Verus (162). Die Legion sicherte die Donaugrenze in den Markomannenkriegen (166 bis 182) des Marcus Aurelius (und Commodus ab 180) gegen Markomannen und Quaden, Jazygen und Vandalen.

Septimius Severus, der Statthalter von Pannonia Superior, wurde von der Legion, nach Ausrufung zum Kaiser in Carnuntum April 193, unterstützt, nach Erlangung der Kaiserwürde ersetzte er Teile der Prätorianergarde durch Abteilungen aus der legio X Gemina. Caracalla verlieh ihr den Ehrentitel "Severiana Antoniniana", Alexander Severus "Severiana", Gordian III. "Gordiana", Decius "Deciana", Florinus "Floriana", Cariunus "Cariniana". Von Gallienus wurde die Legion für Parteinahme mit dem Namen "Pia VI Fidelis VI" (was bedeutet, daß die Titel "Pia II Fidelis II" bis "Pia V Fidelis V" in den 164 Jahren zwischen Domitian und Gallienus vergeben wurden) und Münzprägungen belohnt.

Mit der Heeresreform Diokletians (Kaiser 284 bis 305) wurde die herkömmliche Legionseinteilung aufgelöst, da sie den geänderten militärischen Verhältnissen nicht mehr entsprochen hat: Die Anzahl der Legionen wurde, bei gleichzeitiger Senkung (auf etwa 1000 Mann) der Sollstärke, erhöht (auf etwa 60), das pilum, der Wurfspieß, durch die Stoßlanze, die hasta (ein allgemein gebräuchlicher Begriff für "Speer", "Lanze", 2,5 bis 7 Meter lang, die einstige quiris), ersetzt, später durch die plumbata (ein bleibeschwerter, kurzer Wurfpfeil), ebenso wie der gladius, das Kurzschwert, durch das Langschwert, die spatha, abgelöst wurde, und das rechteckige scutum, das gewölbte kaiserzeitliche (Turm-)Schild, durch die parma oder den clipeus, ein flaches Rundschild, welches mit einer Bemalung versehen wurde, die sich in der Notitia dignitatum (s.u.) überliefert hat. Der Habitus veränderte sich zur Beweglichkeit, Leichtigkeit der Rüstung: Der Spangenpanzer wurde aufgegeben (besonders nach der Schlacht von Adrianopel 378), die Panzerung durch Kettenhemden oder Schuppenpanzer ersetzt, die Fußtruppen verloren allmählich gegenüber der Reiterei stark an Bedeutung, bis schließlich Ende des 4. Jhdts. der numerus mit 300 Mann die Standardeinheit wurde (zum Vergleich: Ende des 1. Jhdts. betrug die Mannstärke des numerus 140 bis 160 Mann, zwei Zenturien einer Legion entsprechend).

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Die römischen Legionen bis 260 n.Chr.
(Abszisse: Zeitverlauf von Augustus bis Gallienus, Ordinate: Anzahl der Legionen)

Um 320 wurde die römische Armee neuorganisiert: Grenzheer (Limitanei), Marschheer (Comitatenses, schnelles, standortungebundenes Bewegungsheer, strategisch im Hinterland positioniert) und Gardetruppen (Palatini), welche sich jeweils aus Vexillationen der bisherigen Legionen zusammensetzten, bildeten die Armee des römischen Reichs: Eine Vexillation der legio X Gemina ist im frühen 5. Jahrhundert in Vindobona als Limitanei bezeugt, eine andere Vexillation der Legion in den Notitia dignitatum (ein überliefertes römisches Staatshandbuch des späten römischen Staats, einem Organigramm entsprechend) als Teil der Comitatenses des "Magister militum per Orientem" ("Oberbefehlshaber der östlichen Heeresgruppe") angeführt.

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Die Schildbemalung der legio X Gemina laut der Notitia dignitatum.


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Grabstein eines Offiziers der in Vindobona stationierten legio X Gemina, im Mittelalter als Mühlstein verwendet (zu besichtigen im Wien Museum - Römermuseum).

Einige Überlebende der Legion finden sich in Deutschland, den Niederlanden, und in Italien.
"Die Gegenwart ist eine Hypothese, über die man noch nicht hinausgekommen ist." - Robert Musil.
"Mut ist die Tugend der Ausdauer im Unmöglichen." - Alain Badiou.

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Wunderbar, jetzt bräuchten wir nur noch eine Geschichte der glohrreichen Dritten Armeebrigade aus den Junta Spielen der letzten 3 Konvente. Eine traditionsreiche Einheit, berühmt wie berüchtigt.
If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck,
then it probably is a duck.

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Kensai
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Hier einige kleine Besonderheiten aus dem amerikanischen Bürgerkrieg:

http://www.wcc.at/civilwar/notable.html

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Werter Kensai, bitte unterlasst es, komplette Texte anderer Webseiten hier zu posten. Ein Link reicht dann vollkommen und ist rechtlich einwandfrei.
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Carl the Great hat geschrieben:Werter Kensai, bitte unterlasst es, komplette Texte anderer Webseiten hier zu posten. Ein Link reicht dann vollkommen und ist rechtlich einwandfrei.
ok, sorry...hatte es doch extra noch in Gänsefüsschen gesetzt ;)
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