CK: Deus Vult 2.1 Beta
Grafen von Bern
Ich spiele erst den dritten Grafen von Bern richtig aus, daher sind seine beiden Vorgänger nur im Schnellablauf behandelt und die Geschehnisse dieser Zeit ebenfalls nur grob berichtet. Detailiert, blutig und interessant wird es daher erst ab dem 2. Bericht ;-)
Ulrich von Lenzburg, I. Graf von Bern
Als Heerführer und belesener Taktiker, der lange Jahre schon im Dienste des deutschen Kaisers stand, erhielt Ulrich von Lenzburg im Jahre des Herrn 1066 für seine Verdienste dieses friedliche Stückchen Land als Lehen und war fortan als Graf von Bern kannt. Als ruhiger, besonnener Veteran vieler Schlachten und Konflikte, machte sich der neue Graf alsbald daran, sein neues Land zu erkunden. Die erste Amtshandlung war dann auch die Einführung des Feudalvertrages sowie eine Begünstigung der Klöster der Grafschaft, darüber hinaus, als Soldat und Veteran, investierte er einige Gulden um einen örtlichen Steinmetz Vorschläge zum Ausbau der Burg vorlegen zu lassen. Darüber hinaus plante er, sorgfältig ausgebaute Straßen seinen Flecken Land durchziehen zu lassen, auf das dieses sicherer und bequemer zu durchreisen war. Sein erstgeborener Sohn übernahm den Posten des örtlichen Marschalls und wurde mit der Aufgabe betraut, aus den wenigen Mitstreitern des neuen Grafens ein schlagkräftiges Heer mutiger, edler Ritter zur formen.
Alsbald, sobald es die wenigen, finanziellen Mittel erlaubten, sollte auch die Einkünfte der Grafschaft vergrössert und die reichen Waldbestände der Grafschaft nutzbar gemacht werden.
Im Jahr des Herrn 1071 wird endlich eine große gräfische Försterei in Auftrag gegeben, welche die Einkünfte spürbar verbessern sollen. Erste Erfolge gibt es auch vom Heer zu berichten, der mächtige Graf von Bern besitzt nun über 1000 kampfkräftige Soldaten unter Waffen, darunter 89 Ritter.
Im Jahr des Herrn 1074, eine Diebesgilde treibt ihr Unwesen in der Grafschaft und versetzt Bauern und Reisende in Angst und Schrecken. Der Marschall muss sich eine Standpauke vom Grafen anhören und verlässt Wut entbrannt die Burg um einen Teil des Herres zu mobilisieren und Ausschau nach den Halunken zu halten.
Im Jahr des Herrn 1075 brodelt es im Reich, die Herzöge von Savoyen, Mailand und Kärnten verweigern dem Kaiser die Gefolgschaft und sagen sich los. Der Kaiser scheint nicht Willens die verliehenen Lehen auf dem Schlachtfeld zurückzufordern und so bröckelt das Reich im Süden.
Im Jahr des Herrn 1075 - der Papst ruft zum Kreuzug! Unser alternder Graf winkt ab, die Tage der Schlachten sind vorbei und seinen Marschall lässt er nicht ziehen, schließlich treibt noch Gesindel sein Unwesen in der Grafschaft.
Darüber hinaus übergibt der Steinmetz nach knapp 10 Jahren Arbeit endlich ausgearbeitete Pläne für eine mächtige Wehrburg. Das Vorhaben soll den unvorstellbaren Betrag von 500 Gulden verschlingen, dafür sind die Schatzkammer und die Einkünfte nicht ausreichend und so wird der Ausbau verschoben. Der alte Graf ist aber ob der Pläne sehr zufrieden.
Im Jahr des Herrn 1076 - ein Bote des Kaisers trifft in der Grafschaft ein, der Graf soll sein Heer eiligst zur Heerschau rufen und sich zum Feldzug gegen den rebellischen Grafen Usti nad Labem rüsten, seufzend und wenig begeistert willigst der Graf ein, in der Gewissheit, daß dies die bescheidenen Mittel der Grafschaft völlig aufbrauchen wird.
Im Jahr des Herrn 1078, der Feldzug dauert schon zwei lange Jahre und die Schatzkammern des Grafen sind bis auf die letzten Gulden geplündert, da droht neues Ungemach: Der Herzog von Thüringen führt sein Heer in den Krieg mit dem Kaiserreich, unterstützt von seinem Verbündeten, dem Herzog der Toskana und Luxembourg. Daher muss der Sold und der Unhalt des gräfischen Heeres stark reduziert werden.
Der Graf ist tot! Bei einer Schlacht wird der Graf von Bern tödlich verwundet und sinkt hernieder, sein Sohn Arnold von Lenzburg wird neuer Graf von Bern.
Arnold von Lenzburg, II. Graf von Bern