Stände in der Provinz: Vor- und Nachteile
- YesNoCancel
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Stände in der Provinz: Vor- und Nachteile
Aloah, nach dem ich mir nun Deus Vult gekauft habe und mal wieder das gute alte Crusader Kings spiele, hat sich wieder mal die alte Frage nach den Provinzen und dessen Bewohner ergeben: Die Macht der einzelnen Stände (Klerus, Bürger, Adel, Bauern) lassen sich verschieben, dadurch sinkt und steigt die Treue - gibt es sonst noch einen Grund, sich damit auseinander zu setzen? Beeinflusst die Macht auch die Truppen und das Einkommen? Oder sind die Machtverhältnisse für den Regenten weitesgehend egal und man könnte auch mit 100% Macht beim Adel gut leben? Fragen über Fragen!

Chancellor of the Exchequer.
- Kurfürst Moritz
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+9
Sehr interessante Fragen, die ich mir auch schon gestellt habe.
Ich versuche immer so zu agieren (auch bei Events), dass keiner der Stände überproportional viel Macht hat.
Ich habe aber auch gelesen, dass wohl der Klerus mehr als 50 oder 60% Macht braucht, damit eine Provinz schneller zum eigenen Glauben konvertiert, falls es sich zB. um eine muslimische Provinz handelt.
Ich versuche immer so zu agieren (auch bei Events), dass keiner der Stände überproportional viel Macht hat.
Ich habe aber auch gelesen, dass wohl der Klerus mehr als 50 oder 60% Macht braucht, damit eine Provinz schneller zum eigenen Glauben konvertiert, falls es sich zB. um eine muslimische Provinz handelt.
- Arminus
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+18
Diverse Events inkl. Techspread basieren auf der Machtverteilung der Stände, dazu hängt das Einkommen der Provinz und die Zusammensetzung der dortigen Truppe davonn ab. Aber wie das konkret aussieht...
Hinweisen will ich nur noch kurz darauf, dass bei manuellen Änderung der Machtverteilung die benachteiligten Stände eine Loyalitätsverlust haben, dieser wirkt sich auch auf das Einkommen der Provinz aus...
Hinweisen will ich nur noch kurz darauf, dass bei manuellen Änderung der Machtverteilung die benachteiligten Stände eine Loyalitätsverlust haben, dieser wirkt sich auch auf das Einkommen der Provinz aus...
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- Kurfürst Moritz
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- sheep-dodger
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+15
Das hängt mit der Gesetzgebung zusammen glaube ich, geht einfach mal über die Gesetze und lasst Euch den Tooltip anzeigen, dort seht Ihr das.
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Hat man keine will man eine, hat man eine will man ne andere
Who looks at a screwdriver and thinks, 'Ooh, this could be a little more sonic'?
Zwischen Bürgerkrieg und Weltmacht - Ein Nationalchina AAR
Guide für Byzanz in IN 3.1
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- YesNoCancel
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Ja, daß gibt die grobe Richtung der Regimenter vor, daher habe ich bei eher expansiven Reichen auch stets den Feudalvertrag gewählt um besonders viele Ritter zu haben. Trotzdem habe ich, angeregt durch die Beiträge, einmal kräftig mit den Machtverhältnissen gespielt. Ein Land hat 100% Klerus und dessen Armee besteht trotz Feudalvertrag nur aus leichter Infanterie und Kavallerie - keine Ritter, keine schwere Infanterie, dafür ist das Einkommen der Provinz förmlich explodiert .. ich werde demnächst noch ein bisschen weiter ausprobieren.
Chancellor of the Exchequer.
- Der junge Fritz
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+18
Zusammensetzung der Truppen hängt von der Macht der Stände, dem Feudalrecht und der Geländeart ab. Imho stellt der Adel Ritter und leichte Infanterie, der Klerus leichte Kavallerie - und ich dachte eigentlich schwere Infanterie, aber der Test des YesNoCancels scheint was anderes zu belegen. Bürger und Bauern liefern dann viele Bogenschützen, schwere Infanterie und Pikeniere. Meine Beobachtungen kommen aber auch vom andauernden Spiel mit meinem bevorzugten Herrschaftsrecht, der königlichen Prärogative. Was übrigens mit DV nicht mehr so leicht war, da einem die Vasallen viel öfters auf's Dach steigen...
Abgesehen davon gibt's bei CK doch wirklich wichtigeres und spannenderes als das Kämpfen, ich hab mir nie zu große Gedanken gemacht, auf gute Truppenführer gebaut und den Rest mit Masse geregelt, den Rest besorgte dann, passend zur Epoche, das Hoffen auf göttlichen Beistand.

Abgesehen davon gibt's bei CK doch wirklich wichtigeres und spannenderes als das Kämpfen, ich hab mir nie zu große Gedanken gemacht, auf gute Truppenführer gebaut und den Rest mit Masse geregelt, den Rest besorgte dann, passend zur Epoche, das Hoffen auf göttlichen Beistand.
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- YesNoCancel
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In meinem aktuellen Spiel als normanischer Graf von Dorset, einem Lehnen des Herzogs Somerset unter dem königlichen Banner Englands konnte ich folgendes festellen:
Egal unter welchen Gesetzen (Feudalvertrag, Königliches Vorrecht), je 100% Macht ergaben immer:
ADEL
Ritter / Schwere Inf. / Leichte. Inf.
BÜRGER
Schwere Inf. / Bogenschützen
KLERUS
Leichte Inf. / Leichte Kav.
BAUERN
Lanzenträger / Leichte Inf.
Bei ausgeglichener Macht (je 25%) lagen die Schwerpunkte gemäss der Gesetze, so beim Feudalrecht also beim Ritter. Die Armee ist also zweistufig beeinflussbar, einmal durch die Macht in der Provinz und als übergeordnetes Element die Gesetzte.
Egal unter welchen Gesetzen (Feudalvertrag, Königliches Vorrecht), je 100% Macht ergaben immer:
ADEL
Ritter / Schwere Inf. / Leichte. Inf.
BÜRGER
Schwere Inf. / Bogenschützen
KLERUS
Leichte Inf. / Leichte Kav.
BAUERN
Lanzenträger / Leichte Inf.
Bei ausgeglichener Macht (je 25%) lagen die Schwerpunkte gemäss der Gesetze, so beim Feudalrecht also beim Ritter. Die Armee ist also zweistufig beeinflussbar, einmal durch die Macht in der Provinz und als übergeordnetes Element die Gesetzte.
Chancellor of the Exchequer.
-
GAGA Extrem
Hab den thread erst jetzt gesehen, mal meine 0,02$:
Ich verteile meist relativ gleichmäßig, wobei ich immer einige Provinzen auf max-Adel stelle (um schöne Ritterarmeen zu züchten), gelegentlich (wenns mal wieder am Geld fehlt) stelle ich auch mal 2-3 auf Bürger/Bauern um...
Bei meinem ersten "echten" Spiel hatte ich aber ziemlich schnell eine Situation, bei der ich relativ viele Provinzen zu Adeligen gemacht hatte. Geld hatte ich mit Kreuzzügen & Kämpfen gegen aufständische Vasallen eigentlich immer genug... Allerdings schien mein Techspeed ziemlich darunter gelitten zu haben, ich hatte zwar die besten Festungen, war aber ansonsten oft 1-2 Stufen zurück, vor allem bei den kulturellen Techs...
...andererseits war das eh nichtmehr so wichtig, mein Reich hatte sich ja von Südfrankreich bis Litauen und Dänemark bis Albanien erstreckt...
Ich verteile meist relativ gleichmäßig, wobei ich immer einige Provinzen auf max-Adel stelle (um schöne Ritterarmeen zu züchten), gelegentlich (wenns mal wieder am Geld fehlt) stelle ich auch mal 2-3 auf Bürger/Bauern um...
Bei meinem ersten "echten" Spiel hatte ich aber ziemlich schnell eine Situation, bei der ich relativ viele Provinzen zu Adeligen gemacht hatte. Geld hatte ich mit Kreuzzügen & Kämpfen gegen aufständische Vasallen eigentlich immer genug... Allerdings schien mein Techspeed ziemlich darunter gelitten zu haben, ich hatte zwar die besten Festungen, war aber ansonsten oft 1-2 Stufen zurück, vor allem bei den kulturellen Techs...
...andererseits war das eh nichtmehr so wichtig, mein Reich hatte sich ja von Südfrankreich bis Litauen und Dänemark bis Albanien erstreckt...
- Kurfürst Moritz
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GAGA Extrem
- Arminus
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Ich glaube, man konnte einem Stand alle Macht in einer Provinz geben. Die Stände, die wenig bis keine Macht haben (weniger als 5 o. 10%), produzieren allerdings recht häufig irgendwelche nervigen Events...
Wie das mit der Umstellung der Truppen dauert, weiß ich leider auch nicht. Kann sein, dass die für Nichtmobilisierte Truppen sofort gilt, also die Truppenverteilung direkt an die geänderten Machtverhältnisse angepaßt werden. Oder ob das ein gradueller Umstieg ist. Zu beachten ist ja auch, dass eine Änderung der Machtverhältnisse bei den benachteiligten Ständen einen Loyalitätsverlust nach sich zieht, was sich wiederum auf das Einkommen und die Anzahl an Truppe aus der betroffenden Provinz auswirkt.
Wie das mit der Umstellung der Truppen dauert, weiß ich leider auch nicht. Kann sein, dass die für Nichtmobilisierte Truppen sofort gilt, also die Truppenverteilung direkt an die geänderten Machtverhältnisse angepaßt werden. Oder ob das ein gradueller Umstieg ist. Zu beachten ist ja auch, dass eine Änderung der Machtverhältnisse bei den benachteiligten Ständen einen Loyalitätsverlust nach sich zieht, was sich wiederum auf das Einkommen und die Anzahl an Truppe aus der betroffenden Provinz auswirkt.
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