In der Nacht vom 6. auf den 7. Dezember 1941 patrouillierte der Zerstörer USS Ward vor der Hafeneinfahrt von Pearl Harbor. In der Nacht meldete das Minensuchboot USS Condor die Sichtung eines Periskops in der Nähe der Hafeneinfahrt. Die alarmierte Ward konnte jedoch kein U-Boot finden. Gegen 6:30 Uhr meldete dann auch das Versorgungsschiff USS Antares die Sichtung eines U-Boots, worauf die Marine ein PBY Catalina-Flugboot startete, das die Ward unterstützen sollte. Gegen 6:45 Uhr fand die Ward das U-Boot und versenkte es mit Geschützfeuer und Wasserbomben. Es handelte sich dabei um ein japanisches Kleinst-U-Boot, welches versuchen sollte, in den Hafen einzudringen.
Wenige Minuten später meldete die Catalina die Versenkung eines weiteren U-Boots vor der Hafeneinfahrt und kurz darauf auch noch die Explosion einer Unterwassermine. Der Kommandant der Ward sendete eine verschlüsselte Nachricht an den Kommandeur des 14. Marinedistrikts, um diesen zu informieren, dass er in der Hafenverteidigungszone ein U-Boot bekämpfe. Verzögert durch den routinemäßigen Entschlüsselungsprozess (inklusive Textumformulierung, damit ein in falsche Hände gelangender Klartext nicht zum Einbruch in den verwendeten Code benutzt werden konnte) erreichte die Nachricht gegen 7:15 Uhr die diensthabenden Offiziere und wurde von dort bis zu Admiral Kimmel weitergeleitet. Angesichts zahlreicher falscher U-Boot-Meldungen in den vorherigen Wochen wollte Kimmel jedoch eine Bestätigung der Meldung abwarten, bevor er Maßnahmen traf.
Um 7:02 Uhr entdeckten die beiden Radarbeobachter der Opanah Radar-Station eine Gruppe von 50 oder mehr Flugzeugen, die sich aus Norden näherten. Die Opanah Radar-Station war eine von sechs der neuen mobilen Radaranlagen der Armee, welche seit weniger als einem Monat auf Opahu eingesetzt wurden. Nach einer kurzen Diskussion riefen sie die Informationszentrale in Fort Shafter an und meldeten die Ortung sich nähernder Flugzeuge, ohne allerdings die Anzahl der georteten Maschinen zu erwähnen. Der Bericht wurde von einem Leutnant entgegen genommen, der erst zum zweiten Mal Dienst in der Informationszentrale tat und nicht weiter nachfragte. Er wusste, dass eine Gruppe von Bombern des Typs B-17 Flying Fortress erwartet wurde und glaubte, dass diese Maschinen geortet worden waren. Da er diese als vertraulich eingestufte Information aber nicht den Radarbeobachtern mitteilen durfte, sagte er ihnen lediglich, dass sie ihren Dienst beenden (das Radar war immer nur zwischen 4:00 und 7:00 Uhr in Betrieb) und sich um die Flugzeuge keine Sorge machen sollten (“Don’t worry about it.”
ASW attack on midget sub outside Pearl Harbor
Japanese Ships
SSX Ha-22, Shell hits 1
Allied Ships
DD Ward
USS Ward
Stand 18.12.41
Wir haben erst ein paar Tage Krieg und die Verluste sind schon Enorm!
6 Schlachtschiffe (HMS Prince of Wales, USS West Virginia, USS Oklahoma, USS Arizona, USS California, USS Maryland)
1 Schlachtkreuzer ( HMS Repulse)
3 leichte Kreuzer ( USS Marblehead, USS Detriot, HAMS Adelaide)
11 Zerstörer (8 DD und 3 DM)
1 U-Boot (S-40)
3 Grosse Hilfsschiffe ( AS Canopus, AO Trinity und CM Kung Wo)
41 Kleine Hilfsschiffe ( 5 AM, 4 ML, 10 HDML, 7 PT, 3 MTB, 1 PC, 1PG, 1ACM, 1 AGP, 2 AMc, 1 AVP, 1 AG)
1 Hilfskreuzer (HAMS Kanimbla)
13 Passagierschiffe
60 Frachter (15 xAK, 45 xAKL)
2 Tanker
343 Flugzeuge und tausende Soldaten.
Zusätzlich sind Hong Kong, Wake und einige kleiner Inseln im Pazifik erobert worden.
Die Kidō Butai ist nach 3 Angriffen auf Pearl Harbor und dem umfahren von Hawaii nun in der Nähe von Johnson Island mit Kurs West.
Erwähnen möchte ich noch ein paar Ereignisse.
In der Nacht vom 8. Dezember gab es zwischen einer TF, bestehend aus dem CVL Ryujo, 3 CA und 6 DD’s, in der Sulu See zuerst mit der USS Boise und danach mit der USS Houston ein Gefecht, wobei der Träger mehrere Treffer einstecken musste und am nächsten Tag keine Luftangriffe fliegen konnte. Beide USS Schiffe wurden nicht beschädigt.
Am 9. Dezember griffen unsere Torpedo Boote nördlich von San Fernando einen Invasionskonvoi von 23 Schiffen an und konnten auf ca. 50% der Schiffe verschiedenste Treffer erzielen.
14. Dezember: Während über 40 Level Bomber in der Bangka keinen einzigen Treffer landen konnten schaften ein dutzend Swordfish es die Chokai 6x und die Fubuki 1x mit 500 lb Bomben zu treffen.
Im Nord Pazifik bei stürmischem Wetter gab es eine Kollision zwischen dem Kreuzer Chester und dem Zerstörer Dunlap wobei letzter schwer beschädigt wurde und knapp 50% seines Auftriebes verlor.
Am 15. Dezember versuchte ein U-Boot bei Singapur Minen zu legen, wurde aber von der Küsten Artillerie versenkt.
17. Dezember Schwere Gefechte in der Banka südlich von Singapur. Weil die Eskorte irgendwelche Probleme mit Wegpunkte hatte, mussten zwei schwach gesicherte Konvois grosse Verluste einstecken. Aber wenigsten wurden 2 schwere japanische Kreuzer beschädigt.
Der in Manila Notdürftig zusammen geflickte Tender Langley musste nach einem Luftangriff in der Zulu See versenkt werden.
Am 19. Dezember konnten das Schlachtschiff Kongo und der Zerstörer Akatsuki in der Bangka von Swordfish’s torpediert werden.
Swordfish vs Kongo
Bei der Verfolgung eines unseren Schiffe gerieten 9 feindliche Schiffe in Reichweite der Küstenartillerie von Bataan und wurden sämtlich schwer getroffen. Das Sinken der 3 leichten Kreuzer und 8 Zerstörern, die zusätzlich auch auf Minen gelaufen sind, wird erwartet!
Manila und Rabaul wurden von japanischen Truppen erobert. Schwere Kämpfe um Clark Field.
20. Dezember
In der Nacht wurde der Frei französische Zerstörer La Triomphant bei Suva von einem U-Boot torpediert.
21. Dezember
Während die U-Boote lauter Torpedoversager haben oder daneben legen hat die Luftwaffe wieder zugeschlagen.
Die beiden schweren Kreuzer Mogami und Mikuma kassierten je einen Torpedo und der leichte Kreuzer Kashii sogar deren drei. In der folgenden Nacht wurde die Kashii dann vom einem unserer Zerstörer mit einem weiteren Torpedo versenkt und ist damit das erste grössere Kriegsschiff des Kaiserreiches das auf dem Grund des Meeres liegt. Mögen ihm noch alle anderen folgen.
23. Dezember
Der Minensucher Penguin ist nach seiner Flucht aus Guam wohlbehalten in Sydney angekommen.
Die Kidō Butai ist Südlich von New Britannien gesichtet worden. Ziel ist wahrscheinlich Port Moresby.
Die La Triomphant erreicht Auckland und geht sofort ins Dock
26. Dezember
Südlich von Port Moresby wurde die Kaiserliche Invasionsflotte von unseren Torpedobooten überrascht und zwei Schiffe konnten torpediert werden, darunter die 11‘800 Tonnen grosse LSD Akitsu Maru.
Die USS Dunlap hat Pearl Harbor erreicht und kommt nun ins Dock.
28. Dezember
Heute hatten die U-Boote ihren ersten Erfolg! Die USS Swordfish torpedierte den grossen Tanker Tonan Maru #2, worauf dessen Ladung aus leichtem Indonesischen Rohöl Explodierte.
30. Dezember
Heute gab es ein neuer schwerer Schlag. Die in Pearl Harbor bis auf die Schäden wo ein Dock benötigt wird instandgesetzte USS Pennsylvania ist zwei Tage nach dem Auslaufen Richtung US Westküste wegen Schottenbrüchen und darauf eintretendem Wassereinbruch gesunken.
Das Sinken des am 18.12. bei Mersing auf eine Mine gelaufene kleine Zerstörer Yomogi wurde Heute bestätigt.
Stand 31. Dezember
Malaysia ist bis auf Singapur erobert.
Auf den Philippinen wird nur noch auf Bataan gekämpft.
Port Moresby ist gefallen.
Viele Angriffe auf die Konvois Richtung Indien und Australien.
Bisherige Verluste der Imperialen Japanischen Marine:
Typ Rot = Nicht Bestätigt / Orange = Wahrscheinlich / Grün = Bestätigt
1 BB Kongo
3 CA Takao, Mogami und Mikuma
1 CL Kashii
3 DD Umikze, Akatsuki, Fubuki
1 E Yomogi
1 TK Tonan Maru #2
3 SS I-154, I-155, I-RO-65
1 xAK Miiko Maru
SSX Ha-22
Dazu kommen noch ca. 288 Flugzeuge
Zum Ende des Jahres noch etwas Positives!
Die beiden ehemals in Hong Kong stationierten kanadischen Infanterie Bataillone Rifles of Canada und Winnipeg Grenadiers sind nach einem abenteuerlichen Unternehmen vor einer Woche in Darwin eingetroffen. Zuerst ging es mit dem Schiff nach Jesselton auf Nord Borneo, danach mit Flugbooten über Soerabaja nach Darwin. Sie werden sich nun zuerst bei der Verteidigung von Australien beteiligen und danach bis zum Sieg über das Japanische Kaiserreich kämpfen.










