Malakka - Die Blüte des Islam

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Sultan Suleyman
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Malakka - Die Blüte des Islam

Beitrag von Sultan Suleyman »

Seid gegrüßt werte Regenten!

Dies ist mein erster AAR und ich hoffe sehr, dass er interessant genug wird, dass sich der ein oder andere geschätzte Leser hierher verirrt.
Allerdings muss ich eingestehen, keine besonderen Spielerfahrungen mit EU2 zu haben. Trotz allem bin ich zuversichtlich, zumindest meine wichtigsten Ziele zu erreichen!

Malakka – Die Blüte des Islams
Europa Universalis, Version 1.09
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Verdammte Europäer…dieses unwürdige Ende gilt es zu vermeiden!


Die Ziele
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Es gilt, unter Aufbietung aller zur Verfügung stehenden Mittel, die vollständige Inbesitznahme dieses Gebietes zu gewährleisten. Dies ist das absolut wichtigste Ziel… ich werde vor allen Dingen niemals zulassen, dass sich irgendeine europäische Macht hier festsetzt!

So schnell wie möglich muss eine Allianz mit meinen muslimischen Freunden aus Atjeh, Brunei und Makassar gebildet werden, welche im Laufe der Jahrzehnte zu einer diplomatischen Annexion führen muss. Das hinduistische Mataram wird bei der ersten sich bietenden Gelegenheit erobert werden. Die gesamte Bevölkerung meines Reiches muss sunnitisch sein, Ungläubige werden mit Nachdruck bekehrt werden!

Die reichen unerschlossenen Gebiete Indonesiens müssen rapide kolonialisiert werden, bevor die Weißhäute erscheinen.

Während dieser Aktivitäten darf ich in keinerlei kräftezehrenden Auseinandersetzungen in Südostasien verwickelt werden. Meine einfache Nordgrenze mit Ayutthaya ist für eine Verteidigung wie geschaffen!

Ich werde mich in keinster Weise bemühen, gute Beziehungen zu nicht-muslimischen Nationen zu unterhalten, geschweige denn Bündnisse mit ihnen einzugehen!

Jeder muslimische Staat wird als befreundet erachtet… es muss allerdings auch dafür Sorge getragen werden, dass sie sich – welch Wahnsinn - nicht untereinander bekriegen.
Schiitische Nationen müssen, wenn nötig mit Gewalt, zum rechten Glauben zurückgeholt werden.

Endziel ist es, eine Landgrenze zum bis dahin hoffentlich schon übermächtigen Osmanischen Reich herzustellen und sich ihm zu unterwerfen!
Noch einmal: mit Fanatismus müssen europäische Aktivitäten in Asien unterbunden werden!

So, nachdem nun die anwesenden werten Herrschaften meine Ziele in Erfahrung bringen konnten, vermute ich, dass sie mir nur sehr begrenzt Erfolg wünschen werden! :D

An die Arbeit…

Malakka
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Admiral Yamamoto
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Beitrag von Admiral Yamamoto »

Sehr schön, sehr schön!
Ich liebe EU2-AARs!!! :top:
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http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26747
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Beitrag von L. de Medici »

Werde den AAR bestimmt verfolgen - viel Erfolg. :)
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sheep-dodger
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Beitrag von sheep-dodger »

Ich bin gespannt wie euer Spiel mit Malakka wird, viel Erfolg dabei!
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Zwischen Bürgerkrieg und Weltmacht - Ein Nationalchina AAR
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Teoman
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Beitrag von Teoman »

Hey viel erfolg , werde gespannt dein AAR verfolgen
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Beitrag von General Guisan »

Viel Erfolg beim befreien der Ungläubigen :^^:
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Beitrag von Bushi »

Endlich wieder ein EUII AAR
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

Auch wir werden dieses interessante Projekt verfolgen.
Sultan Suleyman hat geschrieben: Endziel ist es, eine Landgrenze zum bis dahin hoffentlich schon übermächtigen Osmanischen Reich herzustellen und sich ihm zu unterwerfen!
Aber: Müsste das Ziel nicht eigentlich umgekehrt lauten? :^^:

Wie dem auch sei: Viel Spaß beim Spielen und Schreiben!
Bushido hat geschrieben:Endlich wieder ein EUII AAR
Wo doch der letzte neue schon soooo lange her ist, gell? *Beleidigt in die Luft schau*
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Al. I. Cuza
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Beitrag von Al. I. Cuza »

Ich werds auch verfolgen. :D

PS: gabs denn nicht einen AAR mit einer Nation in dieser Gegend :???:
Luitpold

Beitrag von Luitpold »

Endlich wieder ein EUII-AAR. Viel Spaß und Erfolg, damit der AAR möglichst gut gedeihen wird.
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sheep-dodger
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Beitrag von sheep-dodger »

Al. I. Cuza hat geschrieben:PS: gabs denn nicht einen AAR mit einer Nation in dieser Gegend :???:
Sogar zwei und zwar diesen vom werten Basileos II. und diesen vom werten Gulaschkoenig.
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Al. I. Cuza
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Beitrag von Al. I. Cuza »

Ich kannte den von Gulasch, aber der von Baselios ist auch nett. Schade, dass er ihn nicht weitergeführt hat.
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Teoman
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Beitrag von Teoman »

Was ist los wir warten gespannt auf erste updates
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Sultan Suleyman
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Beitrag von Sultan Suleyman »

Das Jahr 1419
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Das knappe Staatsvermögen muss gut kalkuliert eingesetzt werden. Malakka besitzt zwar ein Handelszentrum, doch werden die Jahreseinnahmen sicherlich dennoch nicht mit denen europäischer Mächte zu vergleichen sein!

Umgehend werden 3.000 Fußsoldaten entlassen und der Unterhalt auf 0% gesenkt. Die finanziellen Möglichkeiten verhindern vorerst den Unterhalt einer größeren Streitmacht, sodass ein stehendes Heer von 9.000 Mann den Schutz des Reiches gewährleisten muss. Die Truppen werden nach Perak, an die Nordgrenze zu Ayutthaya, verlegt. Präsenz muss gezeigt werden, um Angriffsabsichten gar nicht erst aufkommen zu lassen!

Unklar ist, in welche Richtung die ersten Anstrengungen unternommen werden sollen… wofür sollen die verfügbaren Mittel eingesetzt werden?
  • Ausbildung der Vögte zu Kanzlern in allen drei Provinzen
  • Entsenden möglichst vieler Händler in bekannte Handelszentren
  • Gründung von Kolonien
  • Verwendung des Goldes für die Diplomatie
  • Kriegerische Betätigung
Ich entscheide mich erst einmal, die Forschungsaktivitäten vollständig auf die Infrastruktur zu konzentrieren und zumindest in meinem eigenen Handelszentrum in Malakka die maximale Anzahl an Kaufleuten zu positionieren… bis zum Ende des Jahres beginnen dort vier tüchtige Händler ihre Geschäftsbeziehungen aufzubauen!

Absolute Priorität hat die Bildung einer Allianz mit Atjeh, Brunei und Makassar. Wenn erforderlich und finanziell tragbar, werde ich dazu auch Gold investieren.
Ein erstes Allianzangebot an Brunei wurde schroff abgelehnt, der Vorschlag einer Staatsehe allerdings gerne angenommen. Auch eine Prinzessin aus Atjeh erschien an meinem Hofe… soweit so gut!
Makassar sollte nur im Verbund mit Mataram angegriffen und dem Sultanat einverleibt werden. Dazu bedarf es einer gewissen maritimen Stärke, doch habe ich im Moment keinerlei Schiffe in Dienst! Mit der Fertigstellung zweier exzellenter Galeeren Ende des Jahres 1419 wird der Grundstein für die malaiische Seemacht gelegt!
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Mögen sie mir beide Ruhm und Macht bescheren! Allahu Akbar!

Schließlich erscheint der erste ungläubige Bote an meinem Hofe…
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Das überrascht mich schon etwas… nun ja, schaden kann das nicht. Ich nehme an! Für nicht-muslimische Nationen werde ich zwar keinerlei diplomatische Mühen aufbringen, aber eine gewisse Neutralität wird gerne bewahrt… mit der bei weitem stärksten Macht möchte es sich der Sultan sowieso nicht unnötig verscherzen! China hat übrigens in einem etwa halbjährigen Krieg Dai Viet als Vasallen entlassen und sogar 28 Gold bei Friedensschluss zahlen müssen!



Das Jahr 1420


Ganze 7 Goldeinheiten fließen zum Jahreswechsel in die Staatskassen. Wie ich schon vermutete… die anfänglichen 100 Goldeinheiten werde ich schmerzlich vermissen!

Zwei weitere Galeeren verlassen die königlichen Schiffswerften in Malakka und Johor… welch eine Augenweide! Auf dem Flaggschiff wird die Prinzessin Makassars nach Malakka befördert und eine großartige Hochzeit gefeiert und somit mit dem letzten der drei muslimischen Nachbarn eine hoffentlich schon bald Früchte tragende Staatsehe geschlossen!

Ein fünfter Kaufmann wird in Malakka erfolgreich positioniert… insgesamt erwirtschaften sie Jahreseinkünfte von 13 Goldeinheiten. Es wird also einige Zeit brauchen, bis sich das investierte Kapital rentiert hat.

Assam bildet Anfang des Jahres mit dem mir noch unbekannten Tibet die erste Militärallianz. Solange sie sich nicht gegen Arakan richtet, ist das für mich völlig irrelevant.

Meine Augen richten sich auf das reiche Jakarta… 200 eigentlich sehr friedliche Eingeborene leben dort. Die Erfolgsaussichten für eine Kolonisierung betragen 27%. Ich beschließe nach schwerem Entschluss, die dortige heidnische Urbevölkerung… nun ja, auszurotten. Die gesamte Flotte von vier Galeeren sticht mit 4000 Soldaten an Bord in See, um Jakarta für Malakka in Anspruch zu nehmen.

In der Sundastrasse wird plötzlich ein chinesisches Kriegsschiff gesichtet! Was sind das eigentlich für Aktivitäten, 3000km(!) vom chinesischen Mutterland entfernt und mitten in meiner Interessensphäre?? Als sich meine Galeeren nähern, erkennen sie, dass der Eindringling unter dem Kommando von Admiral Zheng-He steht! Der berühmte muslimische Großadmiral der kaiserlich-chinesischen Flotte persönlich! Was für eine Ehre für unsere Schiffe!
Sofort wird Salut-Schießen beim Passieren befohlen, was auch erwidert wird! Was für ein unglaubliches Ereignis! Leider steht er in Diensten des ungläubigen chinesischen Kaisers… bedauerlich, höchst bedauerlich!
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http://de.youtube.com/watch?v=Kzn9BH_sxmc

Im Sommer erreicht mein Expeditionskorps Jakarta und die Soldaten gehen an Land. Wie erwartet, regt sich bei den Eingeborenen keinerlei Widerstand. Meine Truppen haben aber einen klaren Befehl und gehen unbarmherzig gegen die Wilden vor… als Kampf möge ich es kaum bezeichnen, 160 Speerkämpfer und 40 leichte Reiter werden rasch niedergemacht. Ein einziger Soldat Malakkas wird durch den Speer eines gewaltigen Hünen aufgespießt und muss sein Leben lassen. Möge er in Frieden ruhen! Der erste Kampf wurde also absolut verlustfrei zu meinen Gunsten geschlagen! Allerdings gingen während der Fahrt rund 80 Mann durch Krankheit verloren.
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Doch war das Blutvergießen wirklich nötig?
Die Erfolgsaussichten haben sich lediglich um 4% verbessert, die Kosten für die Kolonisierung blieben unverändert!

Auf diplomatischer Ebene scheint sich etwas zu tun: Taungu und China schließen eine Allianz. Damit steht zwischen mir und dem gelben Drachen nur noch Ayutthaya… ein etwas beunruhigender Gedanke. Doch nur wenige Tage später trifft die Schreckensmeldung ein… Ayutthaya schließt sich dem Bündnis ebenfalls an! An meiner Nordgrenze steht damit das gewaltige Chinesische Reich mit seiner erdrückenden Überlegenheit an Mensch und Material! Das sind schlechte Entwicklungen, sehr schlechte! Was passiert, wenn sich das bisher ohnehin schon etwas unbequeme Ayutthaya auf mein Reich stürzt? Ich mag nicht an die Folgen denken…
Es muss sofort gehandelt werden… doch auch diesmal lehnt Brunei mein Allianzangebot ab! Die Beziehungen sinken von 133 auf 123… ich muss das akzeptieren und verweile eine Zeitlang ratlos.

Bengalen und das mir unbekannte Hyderabad führen gegen das ebenfalls fremde Vijayanagar Krieg. Ich bete für meine bengalischen Brüder, dass sie einen glorreichen Sieg davontragen.

Eine erfreuliche Nachricht meines Hofmarschalls befreit mich zumindest für kurze Zeit aus meinen unangenehmen Grübeleien:
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Sofort werden alle Anstrengungen auf die Erforschung neuer Militärtechnologien gelenkt… an meiner Nordgrenze braut sich etwas wahrhaft Schreckliches zusammen. Für den Fall der Fälle will ich vorbereitet sein…

Vientiane schließt sich der Allianz nun ebenfalls an… schwer schluckend nehme ich auch das zur Kenntnis. Ich hoffe nur, das Opfer dieser übermächtigen Allianz wird nicht Malakka werden! Ich befehle, auch die kleinste Provokation an der ayutthanischen Grenze unter allen Umständen zu vermeiden!

Gegen Ende des Jahres wird meine gute Regierungspolitik mit Handel +100, Infrastruktur +100 und Stabilität +1 belohnt… sehr schön.



Das Jahr 1421
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Nach einigen Monaten wird Heerestechnologie 1 erreicht, die wissenschaftlichen Ressourcen werden wieder voll der Infrastruktur zugeleitet.

Von Brunei wird Militärpräsenz erbeten und auch gewährt… immerhin. Die Allianz wird auch schon irgendwann gebildet werden, ich bleibe zuversichtlich.

Atjeh schließt sich der Allianz mit China an! Diese Nachricht schlägt im Sultanspalast wie ein gewaltiger Blitz ein! Atjeh… diese Einfaltspinsel… diese Verräter! Ich bin eingekreist… China ist mitten in meine Interessensphäre eingedrungen… wie konnte das geschehen? Ich bin verzweifelt… ein muslimischer Bruderstaat, mein direkter Nachbar… wie konnte Atjeh das nur wagen? Schließlich wird mir klar, dass mich der Allmächtige wohl für die ungerechtfertigte Tötung der Wilden auf Jakarta bestraft! Das wird es sein… Niedergeschlagenheit übermannt mich…
Scheinbar sind auch andere Herrscher alles andere als ruhig: Dai Viet, das erst vor wenigen Jahren das chinesische Joch abwerfen konnte, sieht sich wohl durch die übermächtige Allianz ebenfalls bedroht und geht seinerseits ein Bündnis mit Kambodscha ein. Doch wie armselig wirkt dieses kleine Gebilde, neben der anderen Allianz! Im Gegensatz zu Malakka hat Dai Viet nun aber wenigstens einen Bündnispartner!
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Zum Jahresende erhöhe ich die diplomatischen Anstrengungen, Militärpräsenz wird von Makassar gefordert und gewährt, eine Staatsehe mit Bengalen wird geschlossen, die Beziehungen schnellen von 125 auf 140 hoch.



Das Jahr 1422
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Anfang des Jahres wird Marinetechnologie 1 erreicht… ja, diese Nachrichten bestärken mich. Malakka muss so schnell wie möglich an Macht zunehmen, sonst wird es schnell untergehen, dessen bin ich mir sicher!

Im Herbst werden Staatsehen mit Delhi und Arakan geschlossen, die Beziehungen steigen von jeweils 125 auf 140 an. Die muslimischen Brüder in Indien sind stark… auch wenn sie sich nicht in direkter Nachbarschaft befinden, so könnten sie mir in Zukunft vielleicht doch Hilfe leisten. Atjeh hat mich sehr enttäuscht… wie hole ich sie bloß aus dieser unglückseligen Allianz mit den Ungläubigen heraus?



Das Jahr 1423
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Chinesische Landung auf Sunda!
Rund 3000 chinesische Soldaten landen in Sunda und metzeln die Eingeborenen nieder… unglaublich! Immer dreister werden die chinesischen Aktivitäten und ich muss mir alles machtlos mit ansehen! Was hat Zheng He mit seinen Expeditionen nur für ein Unglück heraufbeschworen! China scheint sich den Zugang in den Indischen Ozean sichern zu wollen, die Meeresstraße von Sunda ist eine strategisch wichtige Schlüsselposition! Die Lage spitzt sich zu… also mit derlei chinesischen Aktivitäten hätte ich nicht gerechnet!
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Im Sommer schließen Japan und Mandschu eine Militärallianz, ich ein Handelsabkommen mit Makassar.

Endlich eine wirklich positive Nachricht… wir verzeichnen ein außergewöhnliches Jahr und erhalten +100 Goldeinheiten und -2,0% Inflation. Die Schatzkammer ist damit aktuell mit 121 Goldeinheiten prall gefüllt bei einer Inflationsrate von 0,0%! Hurra!

Wieder stellt sich für mich die Frage, wie ich das Geld investieren soll… einen Kanzler auszubilden würde mich 50 Gold kosten, Kolonisierungsversuche in etwa ebensoviel. Vielleicht wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen, durch diplomatische Geschenke an Makassar und evtl. auch an Brunei die Beziehungen soweit zu verbessern, dass eine Allianz geschlossen werden könnte?
Der Chinese auf Sunda beunruhigt mich sehr… jeden Moment erwarte ich Kolonisten. Wer weiß, wie lange Jakarta überhaupt noch unbewohnt bleibt? Für mich ist die weitere Vorgehensweise klar: Kolonisierung Jakartas so schnell wie möglich, anschließend Sundas und Pandungs. Sollte der Chinese Widerstand leisten… nun ja, wir werden sehen!

Kurz vor Jahresende erreichen meine ersten Kolonisten Jakarta und… scheitern! Mist… 45 Goldeinheiten in den Sand gesetzt!



Das Jahr 1424
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Mit Trauer wird die Nachricht vom Tod des Herrschers Megat Iskandar Shah aufgenommen. Möge er in Frieden ruhen… zum neuen Sultan wird Sri Maharaja Muhammad ernannt. Leider kommt er mit seinen nur durchschnittlichen Fähigkeiten nicht an seinen exzellenten Vorgänger heran… besonders in der Verwaltung sind größere Unterschiede kaum zu übersehen. Nun, ich werde ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen!
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Im Frühling ist es dann soweit, zum zweiten Mal erreichen Kolonisten Jakarta und… erneut fehlgeschlagen! Statistisch gesehen müsste es ja beim dritten mal klappen… also hoffen wir das Beste. Übrigens betrug die Kolonisierungschance diesmal sogar einen Prozentpunkt mehr, also 32%.

Ich erbitte mir Militärpräsenz von Arakan und sie wird auch gewährt. Ausgezeichnet…

Unbeirrt wird an der Kolonisierung Jakartas festgehalten: Ende des Jahres brechen erneut wagemutige Pioniere aus, um Jakarta für die Sultanskrone zu beanspruchen…
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

Na, das lässt sich ja ganz gut an. :) Wurde auch langsam Zeit. ;)

Ein Tipp für die Kolonisierung: Männer angreifen lassen, zurückziehen und sofort Siedler entsenden: Die Erfolgschance wird nun so berechnet, als ob keine Eingeborenen da wären. RPG-mäßig könnte man das durch ein Ablenkungsmanöver erklären. Ist ja doch schade, wenn die guten Eingeborenen, gerade in einer so steinreichen Zuckerprovinz verschwendet werden: kostet einen Siedler mehr und es dauert sehr viel länger, bis man von höheren Produktions- und Handelssteuereinnahmen profitieren kann. Aber seis drum: Schicker Beginn, weiter so! Wir werden diesen AAR verfolgen.
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Teoman
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Beitrag von Teoman »

jo auch von mir ein dickes fettes lob, weiter so
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Moses
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Beitrag von Moses »

Bau lieber erst deine Kanzler bevor du kolonisierst, die Jahreseinnahmen steigen dadurch beträchtlich :)
Ansonsten sehr nett aufgebaut
I don't know anything about Angola, but Angola is in trouble
("Sir" Charles Barkley, Dream Team I, Barcelona 1992)
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Stupor Mundi
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Beitrag von Stupor Mundi »

Und noch ein Tipp zum Kolonisieren: Die vorherige Entsendung eines Händlers erhöht die Chance des Erfolgs einer Kolonisierung. Mehrere Händler in einer Provinz haben da aber keine zusätzliche Wirkung. Außerdem empfehle ich Handelsposten besonders in den Gewürzprovinzen.
Allerdings wird dafür eine höhere Technologiestufe benötigt.

Ich hätte noch empfohlen, auch das Bündnis mit China anzustreben, aber das hattet Ihr ja abgelehnt. Daher rate ich Euch, möglichst schnell einen Fuß auf die Inseln zu bekommen und mit einer starken Flotte die Wasserstraßen zu verteidigen.
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Kurfürst Moritz
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Beitrag von Kurfürst Moritz »

Wir würden uns sehr über eine Fortsetzung freuen, werter Sultan!
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Sultan Suleyman
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Malakka 1425-1430

Beitrag von Sultan Suleyman »

Das Jahr 1425
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Die Stimmung im Sultanspalast hat sich grundlegend geändert!
Das erneute Scheitern der Kolonisierung Jakartas lässt in mir jedwede dafür noch vorhandenen Sympathien verlorengehen. Umgehend wird angeordnet, fortan keinen einzigen Dinar mehr für derartige Expeditionen auszugeben und stattdessen den infrastrukturellen Ausbau der malaiischen Kernlande voranzutreiben. Dies erfordert die Ausbildung und Ernennung von fähigen Kanzlern... nur fehlt hierfür das Geld, nachdem es derart leichtsinnig für kostspielige Unternehmungen verwendet wurde! Jegliche Ausgaben werden mit sofortiger Wirkung untersagt... die spärlichen Jahreseinnahmen werden einen harten Sparkurs für viele Jahre erforderlich machen.

Der blühende Handel besitzt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung und so werden sämtliche einheimischen Gelehrten angewiesen, ihre Forschungstätigkeiten vollends dem Studium der kaufmännischen Kunst zu widmen. Kaufleute aus aller Herren Länder gehen in Malakka ihren Geschäften nach... wir dürfen ihnen in unserem Handlungsgeschick nicht unterlegen sein.

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Münzen Khizr Khans, des mittlerweile verstorbenen Herrschers von Delhi

Anfang des Jahres sind in unbekannten Ländern weit im Westen Kriege ausgebrochen, in denen wohl auch die Bündnispartner Delhis verwickelt sind. Diese ersuchten Delhi um Beistand, welcher allerdings erst nach einiger Verzögerung gewährt wurde. Ich bat um nähere Informationen über den unbekannten Kriegsgegner, welche allerdings ebenso schroff verwehrt wurden, wie Durchzugsrechte und Versorgung meiner Truppen und Kriegsschiffe.
Bengalen gestattete ebenfalls nicht, auch nur einem einzigen meiner Soldaten den Fuß auf seinen Boden zu setzen. Es scheint, die indischen Brüder sind an einer ernsten Zusammenarbeit mit Malakka nicht sonderlich interessiert...

Atjeh erklärt Champa den Krieg!
China und Ayutthaya leisten Bündnistreue, während Taungu und Vientiane wortbrüchig werden. Eine unerträglich gewordene Last ist mir damit genommen... stets musste mit einer Kriegserklärung Ayutthayas gerechnet werden. Solange der Feldzug gegen Champa andauert, bin ich sicher vor einem Überfall. Nach massivem chinesischen Druck gliedert sich Vientiane einige Wochen später wieder in das Bündnis ein und erklärt ebenfalls den Krieg.



Das Jahr 1426
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Die Sparpolitik geht einher mit einer minimalen Inflation. Eine Inflationsrate von bis zu zwei Prozent kann bendenkenlos hingenommen werden.

Beide Provinzen Champas brennen, eine Besetzung ist allerdings bisher nicht erfolgt. Die Angriffe erfolgen von See aus... scheinbar konnten bisher alle Landungsunternehmungen verhindert werden. Genauere Informationen über die Kampfhandlungen vorort liegen nicht vor.

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Im Herbst wird aus Delhi der Kriegszustand mit einem Land namens Oman verkündet. Diesmal werden auffällig bereitwillig Informationen bereitgestellt... Oman sei ein von Shiiten geführtes Land, dessen Herrscher und Bevölkerung völlig vom rechten Weg abgekommen wären und fanatisch ihre falschen Auslegungen der göttlichen Botschaft zu verbreiten versuchen. Möge Allah Mubarak Shah II. und seinen Verbündeten beistehen und diese Satane aus Oman vernichten!

Kurz nach dieser Bekanntmachung trat Arakan einer Allianz mit den Heiden aus Assam und den mir unbekannten, wohl in hohen Gebirgen sesshaften, Tibetern bei. Scheut sich Arakan vor einem allein geführten Waffengang gegen Myanmar oder Pegu? Etwas verwerflich...



Das Jahr 1427
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Chinesiche Kolonie auf Sunda gesichtet!
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Die Befürchtungen waren also vollends begründet... Stimmen werden laut, die ein sofortiges Eingreifen fordern! Im Sultanspalast herrscht große Aufregung, Vorwürfe und mehr oder weniger gerechtfertigte Schuldzuweisungen werden gemacht... 1423 hätten unverzüglich die 3.000 auf Sunda gelandeten chinesischen Soldaten niedergemacht werden müssen... einige fordern einen sofortigen Waffengang. Ich sorge für Ruhe... die Zeit Malakkas wird noch kommen, für den Moment muss diese Schmach hingenommen werden. Währenddessen wird der chinesische Großadmiral Zheng He unweit unserer Küste gesichtet, die nationalen Gewässer Malakkas völlig missachtend!

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Womöglich weitere lukrative Ländereien erkundend? Wut wächst heran...

Im ungewöhnlich heissen Frühjahr bricht in Malakka die Pest aus und fordert über Tausend Tote. Eingeschleppt wurde die tödliche Krankheit wohl von Besatzungsmitgliedern jener Schiffe, die nach Jakarta aufgebrochen waren. Straft mich weiterhin der Allmächtige? Ich bitte ihn um Vergebung... Nachts plagen mich Alpträume über das Gemetzel auf Jakarta... ein riesiger Eingeborener ragt plötzlich über mir auf und rammt mir einen gewaltigen Speer in die Brust! Schweissgebadet wache ich auf.
Diesen unseligen Boden hätte ich niemals betreten lassen dürfen!

Korea erklärt Mandschu den Krieg. Japan steht seinem Bundesgenossen treu zur Seite und eröffnet seinerseits die Kampfhandlungen gegen Korea. Was mag den Herrscher in Seoul zur Kriegserklärung veranlasst haben? Die chinesische Garantie für seine Unabhängigkeit? Womöglich, ja... was für Narren.

Mitte des Jahres berichtet mein Botschafter in Delhi Ungeheuerliches... Delhi habe im Zuge seiner Bündnisverpflichtungen erneut eine Kriegserklärung abgegeben - gegen Hedschas. Nun besteht zwischen Hedschas und Malakka zwar kein offizieller Kontakt, bekannt ist aber, dass sich in Hedschas Mekka und Medina befinden, die beiden heiligsten Stätten des Islams. Wie kann der Shah es wagen, diesem Land den Krieg zu erklären? Behauptet er und seine Sippschaft nicht gar, direkt vom Propheten Muhammed (s.a.s) abzustammen? Nachdrücklich wird eine Stellungnahme zu den aktuellen Geschehnissen gefordert. Diese erfolgt Tage später und beinhaltet im Kern die Botschaft, dass der edle Mubarak Shah II. nur widerwillig in diesen Krieg eingetreten sei und die Aggression nicht von Delhi oder seinen Verbündeten ausging. Der zu bedauernde Krieg ließ sich nicht vermeiden, an einen Bruch des geleisteten Treueeids sei nicht einmal zu denken gewesen. Zudem wurde bekanntgegeben, in der Vergangenheit bereits Kriege gegen sunnitische Nationen geführt zu haben und das auch in Zukunft weitere Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen werden können.
Ich bin entsetzt! Welche Seite tatsächlich die Kriegshandlungen eröffnete, bleibt unklar. Allein die Tatsache allerdings, dass sich zur Stunde Muslime gegenseitig abschlachten, ist unerträglich. Abgesehen von der innigen Bitte an Delhi, sämtliche Kampfhandlungen umgehend einzustellen und das sinnlose Blutvergiessen zu beenden, verbleibt für Malakka nicht viel. Von der Einreichung einer scharfen offiziellen Protestnote wird Abstand genommen.



Das Jahr 1428
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Im Sommer erreicht Malakka die Kunde, dass eine Provinz Champas sowie auch Koreas belagert wird. Insbesondere in Korea sei die Situation äußerst ernst.



Das Jahr 1429
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Anfang des Jahres wird die Hauptprovinz Koreas von japanischen Truppen erobert. Nun gerät der vom Krieg noch unberührte Süden der Halbinsel in den Fokus...

In Malakka haben wir Marktanteile an ayutthanische Händler abgeben müssen... der Versuch, sich diese zurück zu erkämpfen würde mindestens 15 Goldeinheiten betragen. Die angeordnete Sparpolitik unterbindet jedoch strikt jegliche derartige Aufwendungen. Erwogen wird, ob mit muslimischen Nationen Handelsbeziehungen aufgebaut werden sollten. Eine endgültige Entscheidung diesbezüglich kann im Sultanspalast allerdings noch nicht gefällt werden. Die Weisen geben die Effizienz unserer Kaufleute mit 21% an... möge sie bald besser ausfallen. Unsere klügsten Gelehrten arbeiten Tag und Nacht an der Ausarbeitung neuer Handelsstrategien. Möge Allah ihnen gesegnete Einsichten gewähren.

Kurz vor Ende des Jahres bricht auch die südliche Provinz Koreas unter dem Druck der Belagerer zusammen und wird von Truppen Mandschus besetzt. Die Friedensverhandlungen werden für die Koreaner bitter ausfallen... ich vermag mir bis heute nicht vorzustellen, was sie zu dem überheblichen Angriff auf Mandschu getrieben hatte.
Champa hingegen wehrt sich offenbar recht erfolgreich gegen die feindliche Übermacht. Nur kurzzeitig stand die Provinz Da Lat unter Belagerung. Sämtliche Feindverbände konnten erfolgreich ins Meer geworfen werden. Über die Höhe der bisherigen Verluste auf beiden Seiten ist nichts bekannt, der Kriegszustand hält weiterhin an.
EU2-AAR: Malakka, die Blüte des Islams (last update: 04.01.2012)
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