nun ist es für mich auch an der Zeit, meinen ersten AAR zu verfassen. Spielerisch habe ich bisher in den Spielen der EU-Reihe nicht so viel erreicht, erwartet also nicht zuviel von mir. Da ich als Geschichtenschreiber nur mäßiges Talent habe, wird dies ein eher technischer AAR. Ich beschreibe also was geschieht und mit welcher Absicht mein Vorgehen erfolgt.
Ich möchte noch anmerken, dass ich jederzeit für Ratschläge jeglicher Art offen bin.
Genug der einführenden Worte, viel Spaß beim Lesen!
Land: Bayern
Schwierigkeit: normal
Bayern im Jahre 1453
Strategische Ausgangslage
Zu Anfang befindet sich Bayern mit seinen 3 Provinzen in einer recht ungünstigen Lage.
Es wird im Süden und Osten von Österreich begrenzt, mit Ausnahme der Provinz Salzburg, die am südöstlichen Ende dazwischen liegt. Im Westen und im Norden sind die Nachbarn Württemberg, Ansbach und Kurpfalz. Im Nordosten liegt Böhmen.
Nach Süden zu expandieren kommt anfangs wegen der starken Österreicher nicht in Frage und nach Norden hin ist es zwar militärisch einfach, aber bezüglich BB-Punkte wird es schwierig bei den vielen Ein- und Zweiprovinzstaaten.
Hofstaat
Bayern wird derzeit von einem eher schlecht begabten Herrscher regiert. Es stehen aber gute Berater zur Verfügung, wovon sofort zwei zur Erhöhung der allgemeinen Zufriedenheit (Stabilität) eingestellt werden und einer zur Förderung der Forschung für Produktionstechniken.

Wirtschaft und Forschung
Zu Beginn wird die Forschung von Handels- und Schiffbautechnologien vernachlässigt, da der Fokus (zumindest vorerst) nicht auf Handel liegt und nur sporadisch Händler entsendet werden, um auszutesten inwieweit sie sich halten können. Mangels Seehafen kann man die Flotte ebenfalls vernachlässigen.
Im Gegensatz dazu wird die Forschung an Kriegsgerät zu Lande und moderne Staatsformen gefördert. Die Produktionstechnologien werden durch den Berater bereits genügend unterstützt.
In den ersten paar Jahren wird geringfügig in die Staatskasse gewirtschaftet, um für eventuelle Kriege ein Heer aufstellen zu können.

Religiöse Toleranz
Fast ganz Europa gehört dem Katholizismus an, daher erhält dieser Glaube die größte Toleranz. Der orthodoxe Glaube wird etwas weniger toleriert und der muslimische Glaube noch weniger. Von den östlichen Religionen ist nur sehr wenig bekannt, daher steht man ihnen völlig gleichgültig gegenüber und das Heidentum wird gemeinhin abgelehnt.

Innenpolitik
Unsere jetzige Regierungsform nennt sich Feudalmonarchie. Die Forschung an neuen Ideen wird bereits mit Hochdruck betrieben.
In Bayern wird zukünftig eine innovationsfördernde Politik vertreten, um die Forschung in allen Bereichen anzukurbeln. Dieser Schritt wird wohl die engstirnigen Bewohner unseres Landes verärgern, dies muss jedoch in Kauf genommen werden. (Schieberegler um eins in Richtung innovativ gestellt)

Außenpolitik
Wir haben einen ehrenvollen Ruf. Besonders im deutschsprachigen Raum genießen wir sehr gute Auslandsbeziehungen. Je weiter man wegblickt, desto unbedeutender werden wir. Dies soll sich in der Zukunft ändern.
Mit der Hoffnung auf eventuelle Vererbungen und zur Stärkung der beiderseitigen Beziehungen wurden noch am selben Tag 5 Diplomaten entsendet, um Staatsehen mit Ansbach, Württemberg, Österreich, Ungarn und Brandenburg zu arrangieren.
Ziele
(Je nachdem, wie erfolgreich das Spiel verläuft, werden die Ziele gegebenenfalls ausgeweitet)
Überleben
Österreich im Zaum halten
Mittelfristige Expansion des eigenen Territoriums
Langfristig: zu einer bedeutenden Macht heranwachsen

























