Bayern - eine neue Macht in Europa?

Beitrag von Sonnenkönig »

Sonnenkönig

Bayern - eine neue Macht in Europa?

Werte Regenten,
nun ist es für mich auch an der Zeit, meinen ersten AAR zu verfassen. Spielerisch habe ich bisher in den Spielen der EU-Reihe nicht so viel erreicht, erwartet also nicht zuviel von mir. Da ich als Geschichtenschreiber nur mäßiges Talent habe, wird dies ein eher technischer AAR. Ich beschreibe also was geschieht und mit welcher Absicht mein Vorgehen erfolgt.

Ich möchte noch anmerken, dass ich jederzeit für Ratschläge jeglicher Art offen bin.
Genug der einführenden Worte, viel Spaß beim Lesen!

Land: Bayern
Schwierigkeit: normal


Bayern im Jahre 1453

Strategische Ausgangslage
Zu Anfang befindet sich Bayern mit seinen 3 Provinzen in einer recht ungünstigen Lage.
Es wird im Süden und Osten von Österreich begrenzt, mit Ausnahme der Provinz Salzburg, die am südöstlichen Ende dazwischen liegt. Im Westen und im Norden sind die Nachbarn Württemberg, Ansbach und Kurpfalz. Im Nordosten liegt Böhmen.
Nach Süden zu expandieren kommt anfangs wegen der starken Österreicher nicht in Frage und nach Norden hin ist es zwar militärisch einfach, aber bezüglich BB-Punkte wird es schwierig bei den vielen Ein- und Zweiprovinzstaaten.

Hofstaat
Bayern wird derzeit von einem eher schlecht begabten Herrscher regiert. Es stehen aber gute Berater zur Verfügung, wovon sofort zwei zur Erhöhung der allgemeinen Zufriedenheit (Stabilität) eingestellt werden und einer zur Förderung der Forschung für Produktionstechniken.

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Wirtschaft und Forschung
Zu Beginn wird die Forschung von Handels- und Schiffbautechnologien vernachlässigt, da der Fokus (zumindest vorerst) nicht auf Handel liegt und nur sporadisch Händler entsendet werden, um auszutesten inwieweit sie sich halten können. Mangels Seehafen kann man die Flotte ebenfalls vernachlässigen.
Im Gegensatz dazu wird die Forschung an Kriegsgerät zu Lande und moderne Staatsformen gefördert. Die Produktionstechnologien werden durch den Berater bereits genügend unterstützt.

In den ersten paar Jahren wird geringfügig in die Staatskasse gewirtschaftet, um für eventuelle Kriege ein Heer aufstellen zu können.

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Religiöse Toleranz
Fast ganz Europa gehört dem Katholizismus an, daher erhält dieser Glaube die größte Toleranz. Der orthodoxe Glaube wird etwas weniger toleriert und der muslimische Glaube noch weniger. Von den östlichen Religionen ist nur sehr wenig bekannt, daher steht man ihnen völlig gleichgültig gegenüber und das Heidentum wird gemeinhin abgelehnt.

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Innenpolitik
Unsere jetzige Regierungsform nennt sich Feudalmonarchie. Die Forschung an neuen Ideen wird bereits mit Hochdruck betrieben.
In Bayern wird zukünftig eine innovationsfördernde Politik vertreten, um die Forschung in allen Bereichen anzukurbeln. Dieser Schritt wird wohl die engstirnigen Bewohner unseres Landes verärgern, dies muss jedoch in Kauf genommen werden. (Schieberegler um eins in Richtung innovativ gestellt)

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Außenpolitik
Wir haben einen ehrenvollen Ruf. Besonders im deutschsprachigen Raum genießen wir sehr gute Auslandsbeziehungen. Je weiter man wegblickt, desto unbedeutender werden wir. Dies soll sich in der Zukunft ändern.
Mit der Hoffnung auf eventuelle Vererbungen und zur Stärkung der beiderseitigen Beziehungen wurden noch am selben Tag 5 Diplomaten entsendet, um Staatsehen mit Ansbach, Württemberg, Österreich, Ungarn und Brandenburg zu arrangieren.

Ziele
(Je nachdem, wie erfolgreich das Spiel verläuft, werden die Ziele gegebenenfalls ausgeweitet)

Überleben
Österreich im Zaum halten
Mittelfristige Expansion des eigenen Territoriums

Langfristig: zu einer bedeutenden Macht heranwachsen

Beitrag von fritzspam »

fritzspam

könntest du eventuell die bilder in einem kleineren format hier zeigen, das sprengt den monitor :)

Beitrag von Sonnenkönig »

Sonnenkönig

@fritzspam
ist geschehen!

So, jetzt geht´s aber los!


1453 – 1456 Jahre des Erwachens

Jan. 1453:
Alle Diplomaten kehrten mit großartigen Neuigkeiten zurück. Alle angefragten Herrscherhäuser stimmten einer Staatsehe zu. Dies wird unsere Beziehungen nachhaltig verbessern.
Kurz darauf bekamen wir von Brandenburg eine Anfrage, mit ihnen ein Militärbündnis zu gründen. Wir nahmen sofort bereitwillig an.

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Juli 1453:
Dank unserer hervorragenden Berater stieg die Zufriedenheit der Bevölkerung schon bis Juli spürbar an.

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Jan. 1454
Die Zufriedenheit der Bevölkerung erreicht einen neuen Höhepunkt.

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März 1454
Unsere Armee wurde bereits erweitert und im Staatshaushalt befinden sich noch 33 Dukaten. Daher wird beschlossen, mit den Staatseinnahmen die Forschungen im Lande so gut wie möglich zu subventionieren. Dies hat außerdem den Vorteil, die Inflation zu senken. (Regler für Staatskasse fast ganz nach links gestellt)

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Juli 1454
Erstmals wird ein Händler entsendet. Sein Ziel ist das Handelszentrum Liguria. Je nachdem, wie erfolgreich er ist, werden weitere nachfolgen. Andernfalls wird dem Handel als mögliche Einnahmequelle bis auf Weiteres keine Bedeutung beigemessen.

Es wurden neue Staatsehen mit Lothringen, Burgund und Kurpfalz geschlossen.

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Okt. 1454
Die Stimmung der Bevölkerung könnte nicht besser sein!

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Kurpfalz bietet uns ein Militärbündnis an. Wir nehmen an.

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März 1455
Die Abbildungen unten zeigen unsere derzeitigen diplomatischen Verhältnisse sowie das politische Parkett Europas. Venedig befindet sich seit Längerem im Krieg mit Österreich und kontrolliert einige Provinzen des Feindes.

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Wir erklären den Krieg gegen Salzburg mit dem Ziel der Annexion desselben, um Österreich zuvorzukommen. Dies geht mit einem enormen Abfall der allgemeinen Zufriedenheit (3 Punkte) einher. Salzburg ist mit Mainz verbündet, das ebenfalls nur eine Provinz besitzt.

Die Kurpfalz ehrt unser Bündnis und unterstützt uns, Brandenburg verweigert jedoch seine Hilfe. Solche Zwergenstaaten sollte man aber auch ohne Unterstützung bewältigen können!

Die Schlacht um Salzburg:
Wir marschieren mit 3000 Infanteristen nach Salzburg ein und lassen unsere 1000 Reiter in München zurück, um eventuell fliehende Truppen zu verfolgen bzw. abzufangen. In Salzburg erwarten uns 3000 Infanteristen, jedoch mit schlechter Moral, da 2000 von ihnen erst kürzlich rekrutiert wurden. Die Salzburger verlieren die Schlacht und fliehen nach Niederbayern.

Unsere Truppen belagern Salzburg.

Juni 1455
Unsere Kavallerie wird nach Niederbayern geschickt, wo bereits ein Infanterieregiment aus der Kurpfalz anwesend ist, um die noch ca. 1700 Salzburger abzufangen.

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Der Krieg zwischen Österreich und Venedig neigt sich dem Ende zu. Venedig hält 3 feindliche Provinzen und Österreich hat die Hauptstadt Venedig besetzt. Im Friedensvertrag wechseln keine Gebiete ihren Besitzer.

Juli 1455
Die Salzburger verlieren wiederum die Schlacht und fliehen nach Franken. Unsere Truppen verfolgen sie nach Schwaben. Kaum angekommen, jagen wir sie nach Ansbach. Wir können sie nicht aufreiben, verfolgen sie jedoch immer wieder in benachbarte Provinzen.

Wir erhalten ein Bündnisangebot von Brandenburg. Wir verzeihen ihnen ihren Fehler und willigen ein.

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Nov. 1455
Inzwischen hat die Kurpfalz Mainz besetzt.

Dann kommt endlich die Erfolgsmeldung: Salzburg ist gefallen!
Wir handeln ein Friedensabkommen mit dem Bündnisführer Salzburg aus, welches dessen vollständige Annexion vorsieht. Wir haben es geschafft, den Österreichern zuvorzukommen. Salzburg, das noch dazu relativ wohlhabend ist, ist unser!

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Mit Sachsen wird eine Staatsehe beschlossen.

Jan. 1456
Die schlauen Denker unseres Staates haben den Militärischen Drill zu unserer Leitidee erklärt. Von nun an müssen alle Männer des Staates Militärdienst leisten, wodurch die Moral der Truppen erheblich besser wird.

März 1456
Da unser Staatshaushalt kapp ist werden kurzfristig mehr Münzen geprägt. Außerdem wird der Unterhalt der Truppen auf ein Minimum reduziert.

Beitrag von Sonnenkönig »

Sonnenkönig

1456 – 1471 Zeit der Orientierungslosigkeit

(Anm.: In den folgenden Jahren wird nicht mehr alles so detailliert dokumentiert. Dies tat ich lediglich aus zwei Gründen. Erstens, da sonst nicht viel zu berichten war und zweitens sollte damit jeder meine Spielweise nachvollziehen können.
Leider hab ich aus dieser Zeitperiode nur ein Bild, da das Spiel in dieser Phase so gar nicht erfolgversprechend aussah.)

In der Zeit bis 1460 passierte nicht viel, es wurden sporadisch Händler entsandt, Staatsehen und ein paar Handelsabkommen geschlossen. Der Staatshaushalt wurde vorrangig zur Forschung an neuen Technologien eingesetzt und ein Berater für Stabilität wurde entlassen zugunsten eines Beraters für Produktionstechnologie.

Juni 1458
Schweden erklärt Norwegen den Krieg. Auf Seite Schwedens kämpft Brandenburg mit und auf Seite Norwegens kämpfen die Franzosen und Schotten. Aufgrund dieser Begebenheit fällt Frankreich in Brandenburg ein. Brandenburg sollte ein schweres Schicksal zu ertragen haben.

Sep. 1460
Die Ereignisse überschlagen sich. Am 17. des Monats erklärt Böhmen unserem Bündnispartner Brandenburg den Krieg, welches immer noch im Krieg mit Frankreich ist. Frankreich hält einige Provinzen Brandenburgs besetzt. Am 26. September sollte es Sachsen ihren Nachbarn aus Böhmen gleichtun und erklären ebenfalls Brandenburg den Krieg.

Als treuer Bündnispartner unterstützen wir Brandenburg in beiden Fällen. Bündnispartner von Sachsen sind Anhalt und Braunschweig und Schlesien kämpft an der Seite Böhmens. Auf unserer Seite kämpft Lüneburg (gegen Sachsen) und Mantua (gegen Böhmen) mit.

Nov. 1460
Brandenburg schließt Frieden mit Frankreich zu folgenden Bedingungen:
Sämtliche Gebiete bis auf die Hauptstadt gehen in französischen Besitz über.

In Bayern und Böhmen gibt es schwere Auseinandersetzungen, anfangs schien es ziemlich ausgeglichen zu sein, doch die bayerischen Truppen wurden vom Pech verfolgt und werden zahlenmäßig immer unterlegener. Sie müssen jetzt mit List vorgehen, um überhaupt etwas erreichen zu können.
Aus Sicht der bayerischen Truppen ist der Krieg mit Sachsen bisher nur Formsache. Es gab noch keine Begegnungen.

Dez. 1460
Wir unterstützen Kurpfalz in einem Krieg gegen Mainz und Würzburg. Die Unterstützung unsererseits wird sehr gering ausfallen, da wir im Moment mit Sachsen und Böhmen zu beschäftigt sind.

Weiterer Verlauf der Kriege:
Böhmen besetzt einige Provinzen von uns, unsere Truppen erobern Pilsen und sind auch in anderen Provinzen vertreten, können sich da aber nicht halten. Mit Sachsen gibt es nur eine kurze Begegnung, die keine Ergebnisse bringt.

Im März 1462 schließt Kurpfalz mit Würzburg Frieden: Kurpfalz erhält Bamberg

Im Mai 1462 annektiert Sachsen die letzte verbliebene Provinz Brandenburgs, womit der Krieg endet. Brandenburg handelte mit Böhmen kurz vorher einen weißen Frieden aus.

Sep. 1462
Alle Armeen sind wieder zuhause angekommen. Der Krieg hat uns außer toten Soldaten nichts eingebracht. In den Wirren des Krieges ist unser Herrscher ebenfalls gefallen. Daher werden neue Staatsehen mit Kurpfalz, Burgund, Österreich, Polen und Ungarn geschlossen.

Im Moment sieht die Karte Mitteleuropas so aus:

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Die folgenden Jahre sind recht ereignislos, wir gründen u.a. eine Militärallianz mit Österreich und verweigern die Unterstützung unseren kriegslüsternen Nachbarn, der Kurpfalz.


Sep. 1468
Österreich erklärt Württemberg den Krieg. Wir werden um Unterstützung gebeten und nehmen an. Während Württemberg mit einem Teil seiner Armee nach Konstanz, das in einem früheren Krieg von Österreich gewonnen wurde, marschiert, geht unsere Armee nach Württemberg, gewinnt eine Schlacht gegen die restliche Feindarmee und belagert die Stadt.

Jan. 1469
Unser Herrscher stirbt einen natürlichen Tod. Und wieder müssen neue Staatsehen arrangiert werden. Diesmal mit Polen, Ungarn, Burgund, Sachsen und Hessen.

Juni 1469
Württemberg wird von bayerischen Truppen eingenommen.
Die Friedensverträge müssen zur selben Zeit eingetroffen sein, da unsere Annexion von Württemberg bereits auf dem Tisch lag, aber Österreichs Friedensabkommen dann angenommen wurde, welches natürlich für beide Staaten vorteilhafter war. Es musste lediglich seinen Anspruch auf Konstanz aufgeben und 10 Dukaten an Österreich zahlen.

Resultat für uns: wieder ein Krieg für die Katz!
Aber das Schicksal meint es gut mit uns, denn Österreich sollte das noch zu spüren bekommen, denn nur drei Jahre später sollte sich in einem neuen Krieg das Blatt wenden!

Beitrag von Sonnenkönig »

Sonnenkönig

1472 – 1474 Aufstieg oder freier Fall?

Sep. 1472
Elsass erklärt Baden den Krieg. Als treuer Bündnispartner unterstützen wir sie. Unser Chefdiplomat hat jedoch einen fatalen Fehler begangen. Er hat „vergessen“ dem König zu sagen, dass Österreich ein Bündnis mit Baden hat. Der Diplomat wurde daraufhin sofort vom Dienst entlassen und dem Gericht übergeben. Schließlich hat er durch sein Handeln das ganze Reich in Gefahr gebracht.
Nun, es ist nicht mehr zu ändern, Bayern befindet sich im Krieg mit Österreich und Baden. Wenigstens kommt Köln seinen Bündnispflichten gegenüber Elsass ebenfalls nach.

Okt. 1472
Die Kurpfalz erklärt Baden den Krieg, wird jedoch von Österreich nicht mehr unterstützt. Hessen kämpft auf der Seite der Kurpfalz.

Strategie und Verlauf des Krieges
Es wurden sofort zusätzliche Regimenter in Auftrag gegeben. Es wurden auch ein paar Söldner rekrutiert.
Österreichs Armeen stehen in den südlich angrenzenden Provinzen mit Ausnahme von Kärnten. Des Weiteren stehen sie in Wien und der Steiermark.

Wenn Bayern es schaffen will, muss auf vollen Angriff mit allen damit verbundenen Risiken gesetzt werden. Der Vorteil ist jedoch, dass der Feind keine Truppen mehr ausheben kann. Daher wird angeordnet, mit den bestehenden Armeen die leeren Feindprovinzen zu besetzen. Baden wird gänzlich ignoriert.

Glücklicherweise marschiert der Feind mit seinen Armeen im Süden gen Westen in Richtung Elsass. Dies ermöglicht die Besetzung weiterer leerer Feindprovinzen. Im Osten wird mit allen Mitteln versucht, die Besetzung von Linz aufrecht zu erhalten. Der Feind greift immer wieder an. Sobald genug Kräfte vorhanden waren, wurden sie aus der Steiermark und auch aus Wien vertrieben. Sie flohen nach Ungarn.

Im Juli 1473 hält Bayern alle österreichischen Provinzen besetzt. Baden wurde mittlerweile durch die Kurpfalz annektiert. Elsass hält Breisgau besetzt, somit hat Österreich auf ganzer Linie versagt!

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Jetzt brauchten wir nur noch Zeit, bis die Festungen fallen würden. In der Zwischenzeit hat sich eine österreichische Armee nach Schwaben verirrt. Sie soll dort vor unseren Mauern zugrunde gehen!

Die Zeit war unser Verbündeter und so fielen alle von uns belagerten feindlichen Festungen in unsere Hände.

Es erreichte uns ein Friedensangebot aus Österreich, in welchem wir die Provinzen Tirol, Kärnten und Linz zugesprochen bekämen. Angesichts unseres überwältigenden Sieges reichte uns dies aber nicht, wir lehnten ab.

Am 3. Februar 1474 unterzeichnete Österreich unser Friedensangebot. Bayern wurden die reichen Provinzen Tirol, Trient, Kärnten und Krain zugesprochen (Warscore 83%, Forderung 84%). Von ihren drei Goldquellen in Tirol, Kärnten und Krain abgeschnitten, stellt Österreich nun keine größere Gefahr mehr dar. Darüber hinaus besitzen wir jetzt einen Seehafen am Mittelmeer.

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Die Karte Europas sieht nun folgendermaßen aus:
(man beachte die französischen Besitzungen in Skandinavien! Man sollte noch erwähnen, dass Frankreich und Burgund neben anderen Staaten zu den „lucky“ Staaten gehört)

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Beitrag von Elvis »

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Woran siehst du denn, welcher Staat zu den "Lucky" gehört?
Ist mir bis jetzt entgangen.

Beitrag von Sonnenkönig »

Sonnenkönig

Steht in der game.txt im EUIII-Verzeichnis\logs

Ist mir auch erst beim durchlesen aufgefallen. Steht da ziemlich oft, ich glaube, jedes Jahr. Kann man also nicht übersehen! :D

Beitrag von Carl the Great »

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Glückwunsch zum Sieg über Österreich!

Was ist mit "lucky" Staaten gemeint?
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Beitrag von Montesquieu »

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Auch ein schöner EU AAR! Ich freu mich schon darauf, wenn endlich die Regierungstech höher wird und in der Hinsicht was passiert. :top:
Der texanische Senator der Herzen

Beitrag von Sonnenkönig »

Sonnenkönig

@Carl the great
"lucky" Staaten bekommen bestimmte Boni im Spiel und sollen dadurch stärker werden. Die Auswahl dieser acht Staaten ist dabei völlig zufällig.

siehe auch:
http://www.si-games.com/forum/showthrea ... 901&page=1
im Post #17 von Boron

Beitrag von Ladegos »

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Schöner AAR und Danke, jetzt weiß ich endlich wo ich die "lucky nations" finde.

Beitrag von Sonnenkönig »

Sonnenkönig

1474 – 1491 Farbenspiel auf der Landkarte

In der zweiten Jahreshälfte 1474 schlossen wir noch eine Staatsehe mit Mailand, lehnten Waffenhilfe an Münster gegen das wehrlose Rest-Dänemark ab, aber weil uns unser Militärbündnis gegenüber Österreich zu wichtig erschien, sagten wir ihnen Militärhilfe in ihrem Krieg gegen Württemberg zu.
Etwa zeitgleich bricht auch ein Krieg Württembergs gegen Kurpfalz und Hessen aus. Bis bayerische Truppen Württemberg erreichen wurde es bereits durch die Kurpfalz annektiert.

Aug. 1475
Es wurden Staatsehen mit Mecklenburg, Schweden und Litauen geschlossen
Unsere Bündnissituation sieht momentan so aus:

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Jan. 1476
Staatsehe mit Cleve

Ende 1475
Sachen greift Ansbach an

Mai 1476
Ansbach wird durch Sachsen annektiert
Unser Herrscher Albrecht III. wird Kaiser des Heiligen Römischen Reiches!!!

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Juli 1476
Staatsehe mit Kastilien

Jan. 1477
Handelsabkommen mit Ragusa

April 1477
Staatsehen mit Aragon, Münster (das auf Irland), Sizilien und Savoyen
Frankreich wurde von uns gewarnt. Es wird keine weitere Kriegstreiberei gegenüber unseren Nachbarstaaten geduldet.

Feb. 1478
Handelsabkommen mit Ungarn
Wir garantieren die Unabhängigkeit von Savoyen, Lothringen, Ragusa und Münster.

Sep. 1478
Cleve wird unser Junior-Partner in einer Personalunion. Wir gaben gleich eine Unabhängigkeitsgarantie ab.
Österreich erhält ein Staatsgeschenk zur Verbesserung der Beziehungen.

Nov. 1478
Österreich erhält noch ein Staatsgeschenk. Es herrschen nun ausgezeichnete Beziehungen mit ihnen (+200)

Dez. 1478
Unsere Anfrage auf Vasallierung wird von Österreich befürwortet!

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Juli 1479
Militärzugang von Cleve erhalten.

Aug. 1479
Militärzugang von Elsass erhalten.

Dez. 1480
Salzburg wird als bayerische Kernprovinz angesehen!

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Jan. 1481
Österreichisch wird als Staatskultur anerkannt!

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Mai 1481
Kriegsausbruch Mecklenburg und Schweden gegen Frankreich und Schottland

Juli 1481
Staatsehe mit Bretagne

Aug. 1481
Böhmen und Schlesien befinden sich im Krieg mit Sachsen.
Cleve bittet um militärische Unterstützung gegen Münster (und Utrecht) und gegen Hessen. Wir sagen unsere Hilfe in beiden Fällen zu. Unser Junior-Partner muss geschützt werden.

Cleve bekommt auch durch Köln (mit Elsass Trier und Lüttich als Verbündete) den Krieg erklärt. Wir sagten Cleve unseren Beistand zu.

Bayern befindet sich nun in einem voraussichtlich länger andauernden Krieg gegen Münster, Utrecht, Hessen, Köln, Elsass, Trier und Lüttich.

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Strategie
Es wird versucht, zuerst alle hessischen Provinzen und die Einprovinzler zu kontrollieren um dann weiter nach Norden vorzudringen. Weiterhin wird versucht, sämtliche Einprovinzstaaten zu vasallieren, um die Macht als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches weiterhin sicherzustellen. (um genügend Staaten im HRE-Gebiet zu behalten)

Juli 1482
Elsass wird per Friedensvertrag Vasall von Bayern.

Aug. 1482
Bayern kontrolliert erstmals alle hessischen Provinzen mit Ausnahme von Berg (Cleve). Cleve wurde bereits durch Hessen annektiert. Wir kamen zu spät.

Feb. 1483
Sachsen und Böhmen (mit Schlesien) schließen Frieden. Böhmen erhält die Provinzen Dresden, Brandenburg und Erfurt.

März 1483
Trier wird per Friedensvertrag unser Vasall.

Mai 1484
Wir akzeptieren den Friedensvertrag aus Münster (Bündnis mit Utrecht), in dem Münster einen Dukaten an uns zahlt. Ein Krieg mit so vielen Staaten gleichzeitig hätte entweder kein Ende gefunden oder wäre in einer Niederlage für uns geendet.

Dez. 1485
Wir handelten einen Frieden mit Köln (samt Lüttich) aus. Von Köln erhalten wir die Provinz Lippe. Außerdem wird Köln unser Vasall. Lippe konnte nicht erobert werden. Sie haben zu viele Soldaten. Außergewöhnlich viele für einen Einprovinzler!

Mai 1486
Nach langem hin und her kontrollieren wir alle hessischen Provinzen. Sofort wird ein Friedensvertrag ausgehandelt, in dem wir alle Provinzen, bis auf die Hauptstadt bekommen.

Während dem Krieg ist irgendwann einer unserer Berater für Produktionstechnologien verstorben. Der Krieg erforderte unsere gesamte Aufmerksamkeit, weshalb die Nachricht irgendwie unterging.

Juni 1486
Böhmen erklärt Hessen den Krieg. Gefallen tut uns das überhaupt nicht, aber wir können uns derzeit keinen weiteren Krieg erlauben.

Dez. 1486
Böhmen annektiert Hessen.

Mai 1487
Es gibt einen Grenzdisput aufgrund ungenauer Karten. Somit werden Konstanz, Württemberg, Ansbach und Franken als unser rechtmäßiges Eigentum angesehen. (Kernprovinzen)

März 1489
Wir lösen unsere Staatsehe mit Kurpfalz auf.

Feb. 1490
Nach Aufhebung unseres Militärzugangs in der Kurpfalz wird dieser der Krieg erklärt. Sie besetzen derzeit zwei unserer Kernprovinzen und sind uns außerdem schon länger ein Dorn im Auge.
Unsere Armeen stehen derzeit äußerst günstig, so dass binnen eines Monats jegliche gegnerische Provinz belagert sein wird. Der Feind hat nur zwei Regimenter unter Waffen.

Die Schweiz ist Bündnispartner der Kurpfalz und tritt ebenfalls in den Krieg ein. Sie sind kein würdiger Gegner für uns.

Jan. 1491
Trauer! Unser außergewöhnlich fähiger Herrscher Albrecht III. ist tot. Er starb an Altersschwäche. Unter seiner Herrschaft ist unser Staatsgebiet um einige Provinzen erweitert worden.
Wir sind nun Junior-partner in einer Personalunion mit Mailand. (Ausgerechnet das zwei Provinzen umfassende Mailand...grrr!! Alle unsere Staatsehen waren umsonst!)

Der neue Kaiser des Heiligen Römischen Reiches wird von Korfu gestellt.

Mai 1491
Unser Vasall und Bündnispartner Elsass schließt Frieden mit der Kurpfalz. Elsass erhält die Provinz Baden.

Juli 1491
Wir machen mit der Schweiz einen Friedensvertrag. Wir bekommen Schwyz und sie werden unser Vasall.

Aug. 1491
Kurpfalz akzeptiert unseren Friedensvertrag. In diesem bekommen wir sämtliche ihrer Provinzen mit Ausnahme ihrer Hauptstadt zugesprochen.

So sieht Europa jetzt aus:

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Und hier die Wirtschaft sowie der Stand der Forschung in Bayern:
(Man beachte Bilanz und Inflationsrate)

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Beitrag von Ender »

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Schöner AAR. gefällt mir.

Da hat ja jemand auch sehr viel Webspace... :D
Hochachtungsvoll

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Beitrag von MoerkLort »

MoerkLort

Mich interessierte noch, wie es so um Euren Ruf steht.

Beitrag von Sonnenkönig »

Sonnenkönig

Derzeit haben wir einen "leicht zweifelhaften Ruf" mit einem BB-Wert von 6,31. Durch unseren (oder besser den mailändischen) Herrscher wird der Wert jährlich um 0,5 Punkte reduziert.

Unser Ruf ist verhältnismäßig gut, da die Eroberungen zeitlich nicht so nahe beieinander gemacht wurden und bisher nur die Kriege gegen Kurpfalz und gegen Salzburg von uns erklärt wurden. In alle anderen sind wir durch Bündnisverpflichtungen hineingeraten.
Das wir dabei was erobern, da können wir doch nichts dafür... :rolleyes:

Außerdem haben wir, abgesehen von Salzburg, die Kleinstaaten vasalliert und nicht annektiert, was weniger BB einbringt.

@Ender
ich lade sie bei www.imageshack.us rauf. Man kann da soviele raufladen wie man will, nur jedes Bild muss kleiner als 1,5 MB sein.

Beitrag von Der Zarewitsch »

Der Zarewitsch
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Der letzte EU(II)-Bayern-AAR stammte von mir. Um so mehr freut es mich,dass nun ein weiterer Streiter das weiß-blaue Banner zu neuem Ruhm führt.
Gruß nach Landshut!Weierhin gutes Gelingen! :)
Kaiserliche Grüße an alle Regenten

Es heißt in den Schriften der Weisen: Du sollst die Schlange nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat.
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.

Beitrag von schmoemi »

schmoemi

Möge Bayern erstarken und die teutschen Völker einen :top: :top:

Beitrag von Hohenlohe »

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Ein Hoch auf Bayern :gluck: :prost:

Beitrag von General Steiner »

General Steiner

Wow da bekäme ich ja fast Lust EU III zu spielen, dabei kam ich schon mit dem 2er nichtr klar :D

Wirklich ein super AAR, darf man als unbedarfter Fragen wie das mitt der einverleibung der Vasallen in EU III ist und ob/ wieviel BB das bringt?

Beitrag von Blastwarrior »

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Blastwarrior
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mmh ich tippe mal auf 1 BB pro provinz :p
Signatur was für eine Signatur?
Hier steht nichts!
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