Ein Bote es Kaisers erreicht den Hofe von Gottorf und verliest die Verlautbarung Ihrer Majestät.
Verkündung der Reichsacht
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien und Erzherzog von Österreich, die Reichsacht über die Person, die Gebiete und den Besitz des Kurfürsten Maximilian II. Emanuel von Bayern, als auch des Kurfürsten Joseph Clemens von Köln.
In Folge dieser Verkündung gehen besagte Fürsten unmittelbar all Ihrer Titel und Ihres Standes verlustigt und gelten fortan als Friedlose, ohne jewede Rechte und den Schutz durch Uns, den Kaiser.
Somit sei es eines jeden loyalen Reichsfürsten zugestandenes Recht, jenen niederen Verrätern an der heiligen Institution des Kaisers und somit des Reiches selbst, den Kriege zu erklären und diesen ohne Zurückhaltung zu führen. Sollte im Verlaufe dieser Reichsacht die Person eines oder beider Entehrten zu Schaden oder gar zu Tode gelangen, so wird hierfür niemand getadelt oder gar zur Rechenschaft gezogen werden. Jedwede Gebiete besagter Ausgestoßener welche ferner im Verlaufe dieser heiligen Pflicht durch die loyalen Reichsfürsten erobert werden, sollen auf Unser Geheiß dem jeweiligen Reichsfürsten selbst zur Hoheit fallen.
Das Sein der Gnädigkeit lässt Uns jedoch ebenso verlautbaren, dass ein jeder der besagten Fürsten, sowohl Maximilian II. Emanuel, als auch Joseph Clemens als reuige Sünder vor Uns treten mögen und in einem strikten Prozedere welches mit dem neuerlichen Treueschwur auf Reich und Kaiser endet, ihre Ehre und Ehrschaften zurückerlangen können.
Sollten besagte Friedlose jedoch ihren Verrate noch weiter betreiben und gar ihr Schwert gegen jedweden loyalen Reichsfürsten oder gar Uns, den Kaiser selbst erheben, ist auch dieses letzte Mildtum verwirkt."
Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches
Leopold I. von Österreich
Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
General Wallenstein Carl the Great:Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Gedankenverloren lauscht Friedrich IV. den Worten des Boten.
„Ah ja - eine Reichsacht.“
Er runzelte die Stirn und kniff die Lippen zusammen weil ihm jetzt bewusst wurde, dass er über die Vorbereitung gegen die erwartete dänische Belagerung die Reichspolitik in den letzten Monaten sträflich vernachlässigt hatte.
„Maximilian II. Emanuel und Joseph Clemens also.“
*Seufzend* „Geben wir also dem Kaiser was des Kaisers ist.
Majordomus !
Verwehrt in Zukunft allen aus Bayern und Köln den Zutritt zu unserem Hof !
Und leiser zu sich selbst: „Noch mehr Ärger und das gar mit dem Kaiser wird uns nicht gut anstehen – also sei’s drum Bayern und Köln sind weit und des Kaisers Arm reicht leicht noch über Holstein hinaus."
Zu dem Boten gewandt: „Teilt Seiner Majestät mit: Holstein steht treu zu Kaiser und Reich! Die Acht ist angenommen.“
Graf Ernst von Reussen trifft am Hofe ein und übergibt eine Nachricht an den Herzog: "Seid gegrüßt Friedrich,
uns wurden leider Grenzübergriffe von Räuberbanden gemeldet. Ein Gefangener Bandit verriet seine Herkunft: Schleswig-Holstein.
Wir ersuchen euch darum, die Räuber dingfest zu machen. Ansonsten sind wir dazu genötigt, dies selbst in die Hand zu nehmen. Ob dabei die Landesgrenze geachtet werden kann, ist leider nicht zu sagen.
mit kurfürstlichem Gruße
Friedrich III.
Kurfürst von Brandenburg-Preussen"
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
Vertrauter des Kaisers
One Vision! One Purpose! Peace through Power!
Kurze Posts wurden nur oberflächlich, lange gar nicht gelesen. Wir richteten uns danach! In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008)
Graf Ernst von Reussen wird am Hofe freundlich aufgenommen.
„Bitte lasst meinem Bruder Friedrich folgendes wissen:
Wir sind empört über diese üblen Räuber, die entlang unser Landesgrenze operieren.
Sofort werden Wir einige unser besten Soldaten gen Süden schicken und jeden Schurken daran hindern unsere Grenze in böser Absicht zu überqueren.“
Ein Bote machte sich auf den Weg. Graf Reussen wartete vorerst auf die Reaktion des Kurfürsten. "Wenn ihr erlaubt, so werden wir bis zu einer Antwort an eurem Hofe verweilen. Wir sind sicher, dass Eure Soldaten dieses Problem lösen werden. Einige Soldaten überwachen zur Zeit auch in unserem Lande schon die Grenzen!"
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
Vertrauter des Kaisers
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Kurze Posts wurden nur oberflächlich, lange gar nicht gelesen. Wir richteten uns danach! In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008)
„Aber bitte doch mein lieber Graf – es ist eine Freude einen so wichtigen Herren aus Brandenburg-Preussen an Unserem Hof zu wissen. Wir lassen Euch ein sicheres Zimmer zuweisen.
Wie beruhigend zu wissen, dass die Regimenter unser beiden Staaten so wachsam sind. Dies wird eine für beide Seiten bedauerliche Entwicklung mit Sicherheit unterbinden können.“
Graf Reussen erhielt die Nachricht, dass die Räuberbande gefasst sei und damit die Gefahr gebannt sei. Seine kurfürstliche Majestät fragt außerdem noch nach einem Durchmarschrecht an um ein das Bandenwesen noch besser bekämpfen zu können. Außerdem bittet er darum, Graf Reussen als ständigen Botschafter an den Hof aufzunehmen.
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
Vertrauter des Kaisers
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Kurze Posts wurden nur oberflächlich, lange gar nicht gelesen. Wir richteten uns danach! In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008)
Edler Herzog,
wie allgemein bekannt führt Ihr ja Krieg gegen mächtige Feinde.
Obwohl wir als Bank bekanntlich neutral bleiben, bieten wir Euch einen Kredit in einer Höhe und einer Laufzeit eurer Wahl an.
Auch möchten wir Euch darauf hinweisen, dass Ihr Geld anlegen könnt, damit es sich vermehre.
Egal was ihr gedenkt zu tun, es sei Euch gesagt, dass die Transaktionsdaten geheim bleiben.
gezeichnet
Graf Theo von Oppeln
Geschäftsführer des Bankhauses zu Berlin
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
Vertrauter des Kaisers
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Kurze Posts wurden nur oberflächlich, lange gar nicht gelesen. Wir richteten uns danach! In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008)
Graf Reussen wurde in Begleitung zweier holsteinischer Gardesoldaten zur Großen Truppenparade zu Gottorf gebeten.
Herzog Friedrich begrüßte ihn wie gewohnt mit betonter Höflichkeit.
„Ah werter Graf, wie Ihr seht haben Wir Euch zwei Soldaten zur Seite gestellt, die ausschließlich um Eure Sicherheit bemüht sind. Wir wollen doch nicht, dass unserem wertvollen Gast etwas zustößt, nicht wahr ?
Und nun gebt fein Acht ! Seht Holsteins feinste Söhne wie sie ihre Waffen und Wehr präsentieren ! Schon nächsten Monat werdet Ihr Unser frisches Reitereiregiment bewundern können !
Ach ja, eh ich es vergesse: Ihr seid nun Botschafter Brandenburg-Preussens an unserem Hof und Durchmarschrecht gewähren wir den Truppen Eures Herren ebenfalls.“
Erlass zum allgegenwärtigen Reichsfrieden ...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser
Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:
1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.
Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten
[X] Kaiser Leopold I. von Österreich
General Wallenstein Carl the Great:Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Der Majordomus des holsteinischen Hofes sorgte persönlich für die Unversehrtheit des dänischen Gesandten. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen wurde dieser in den Audienzsaal des Schlosses zu Gottorf geleitet.
Friedrich der IV. höchstselbst war anwesend und so warteten er und der übrige Hofstaat nun auf die Ansprache des Dänen.
Eure Hoheit, nichts mehr will unser Land als Frieden.
Durch den Reichsfrieden, an den wir uns zu halten gedenken, ist es uns nicht mehr gestattet truppen von Dänemark über die Grenzen marschieren zu lassen, wodurch der Kriegszustand aus unserer Sicht sinnlos geworden ist.
Auch wenn eure Truppen noch in der Lage wären Dänemark anzugreifen, da sich hier der Friede in einer GRauzone bewegt, wollen wir nicht davon ausgehen dass ihr solch einen Schritt machen werdet.
Deshalb biete ich im Namen seiner Majestät dem König von Dänemark den FRIEDEN.
Hinter verschlossenen Türen handelten die holsteinischen Diplomaten und der dänische Gesandte die Modalitäten für einen Frieden aus. Viele Worte wurden gewechselt sowie Argument und Gegenargument erwogen.
Letztlich erschien dem Herzog die Verhandlung weit genug fortgeschritten.
„Gesandter !“ hob er an - denn dieser hatte sich noch immer nicht vorgestellt - „so Euch denn am Frieden lieget, so formuliert ein Vertragswerk nach in dem von Uns besprochenen Sinne ! Legt es Uns vor – und sollte es Unsere Zustimmung finden, werdet Ihr Europa einen Dänisch- Holsteinischen Frieden verkünden dürfen.“