Krise der globalen Finanzmärkte III

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Stoertebeker hat geschrieben:Wie funktioniert das? Wo kommt das vor? Interessiert Uns ehrlich. Allerdings kann das ja auch keine Lizenz zum Gelddrucken sein, sonst würden es ja alle machen und alle unendlich reich sein, während keine Bank von der Pleite bedroht sein dürfte. Oder?
Das Ganze ist simpel, wenn Ihr genug Geld habt, kauft Ihr wie wahnsinnig irgendein Gut. Nehmen wir Weizen, dass verdienen wir nicht nur, nein: Es verhungern auch noch welche dabei :D

Wenn Ihr nun mit dem ganzen Geld Weizen kauft, verknappt Ihr das Gut am Markt, es wird seltener und damit teurer. Und nun fangt ihr an zu verkaufen. Zwar sinkt mit zunehmender verfügbarer Menge auch der Preis wieder, aber Ihr könnt sicher sein - irgeneind Marktteilnehmer konnte dem steigenden Preis (wir nennen das Boom, klingt einfach besser) nicht widerstehen und hat auch gekauft. damit ist das Gut immer noch knapper, als am Beginn unserer "Investition". Somit habt Ihr Geld gemacht. Noch einfacher wäre es mit Weizenoptionen - dann kippt einem niemand den Garten mit den ganzen Körnchen voll.
Stoertebeker hat geschrieben: Zur Diskussion um Daimler Chrysler:

Die Chryslerübernahme war als strategische Fusion geplant. Hat nicht so recht geklappt. Wurde von den Aktionären abgestraft. Dadurch sind auch die Aktienoptionen der Vorstände weniger wert geworden - die haben sich also wohl eher nicht die Taschen vollstopfen können.
Letztlich war die Geschichte schlichtweg ein Fehler, gegen welche Optionsvergütung normalerweise schützen sollte. Es aber nicht getan hat. Ist ja auch okay. Wir wollen hier Shareholdervalue auch nicht als Unternehmensstrategie nicht verteidigen. Aber man kann doch nicht aus jedem Fucking Fehler, der irgendwo auf der Welt, aus irgendeinem Grunde begangen wird, einen Beleg dafür zimmern, wie pervers die Marktwirtschaft funktioniert. Wir kommen Uns hier bisweilen vor, wie in Diskussionen mit Ausländerfeinden.
Meines Wissens werden bei fast 3/4 aller Fusionen Werte vernichtet, dazu habe ich aber eben keine Statistik zur Hand. Wobei ich zugebe, das Schrempp schon wieder ein sehr plattes Beispiel war. Aber eines, dass 30 Mrd. gekostet hat.
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DBM hat geschrieben:
Meines Wissens werden bei fast 3/4 aller Fusionen Werte vernichtet, dazu habe ich aber eben keine Statistik zur Hand. Wobei ich zugebe, das Schrempp schon wieder ein sehr plattes Beispiel war. Aber eines, dass 30 Mrd. gekostet hat.
Nachdem was wir so in unserem Leben dazu gelesen haben sind es eher 9/10 bei denen Werte vernichtet werden. Die Sysnergien gibts meistens nur in der Theorie, was sich aber eben nicht berechnen lässt sind die unterschiedlichen Unternehmenskulturen, dass die einzelnen Unternehmen nach der Fussion eher gegeneinander als miteinander Arbeiten usw.
Deswegen sind Fusionen meistens auch große Dummheiten, denn wenn etwas in 90% der Fälle schief geht und man es trotzdem macht, ist man einfach dumm. Aber wenn es nicht das eigene Geld ist was man verbrennt oder man als Bank daran gut verdienen kann, dann kann man sich natürlich solche Dummheiten leisten, weil man ja nichts riskiert, sondern nur gewinnen kann. Als Bank kann man ja sogar beim Entflechten der gescheiterten Fusion noch einmal verdienen.

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Okay, dann ist alles noch viel schlimmer. Ich habe selber zwei Übernahmen (kleiner Rahmen) miterlebt. Da ist die Quote leider 100%.
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Stoertebeker hat geschrieben:Wir machen bloß nicht im Chor der Hirnrissigen mit, die Leerverkäufe oder gar Kreditgeschäfte auf Zinsen verbieten wollen, aber bei jeder Pleite nach dem Staat rufen. Naja: Irgendwas regulieren ist immer gut, gell? Klingt irgendwie nach mehr Ordnung dann.
Diese Argumentationslinie haben Wir bisher hier von noch niemandem gehört.
Ihr führt hier eine Phantomdiskussion mit imaginären Gegnern. :D
Heute macht kaum ein Land der Welt das noch so, dass die Zentralbanken (generell) direkt Staatsanleihen aufkaufen. Zimbabwe vieleicht. ;) Haben alle außer Mugabe die Interessen ihrer Bürger an die Finanzwirtschaft verkauft? Generell Spaß an hohen Zinsen? Oder gibt es Gründe dafür? Diese Position solltet Ihr wirklich noch mal überdenken, werter Freund.
1. Die Staatsfinanzierung über den Umweg Privatbank bringt für die Staaten und damit für die Volkswirtschaften und letztlich den Steuerzahler nur sinnlose Mehrkosten. Nämlich genau die "Marge" oder wenn Ihr darauf besteht den "Risikoaufschlag" der Privatbank.
Das ist vergleichbar mit einer Massenenteignung im großen Stil.

2. Das eigentliche Ziel dieser Umwegfinanzierung, nämlich die Vermeidung von Überschuldung und inflationärem Gelddrucken wurde klar verfehlt. Oder könnt Ihr ein relevantes Land und eine relevante Währung nennen, das nicht von der aktuellen Krise (Überschuldung + Geldmengenvermehrung) betroffen wäre? Damit ist auch dieses Phantomargument durch die aktuelle Krise widerlegt.

Und jetzt seid Ihr dran. Kommen noch relevante Pro-Argumente?
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."

Beitrag von Stoertebeker »

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Nebukadnezar hat geschrieben:...das kleine Land der USA? (Fed hat 15% der USA-Staatsschulden in den Büchern.)
...oder Japan: 7.5%
... England: 16%
http://www.ftd.de/politik/international ... 67865.html

Das war der Stand von *06/2011*
Seitdem wurde weiter gekauft = Geld gedruckt.


Was genau ist euch im letzten Jahr alles entgangen? Man könnte annehmen, dass ihr Posts nicht lest, weil das mehrmals hier im Forum gepostet wurde (und m.E. auch seit Monaten als altbekannt voraus gesetzt werden konnte).

Genau dazu wird es seit langem gemacht: Kapitalmärkte fluten, damit ja keine Bank in Schwierigkeiten gerät.
Wir vergesellschaften jeden möglichen Verlust der Kapitalgeber und Banken und entwerten massiv.....ihr könnt euch selbst denken auf wessen Kosten das geht?
Es werden dabei nicht 'alle unendlich reich', sondern nur einige.
Herrgott nochmal!
Wir entwerten unser Geld für Fehlallokationen und alle mittendrin Beteilgten bekommen obendrauf auch noch fürstliche Gehälter. Anti-kapitalistischer geht es kaum noch.

Wenn ihr jetzt einwendet, dass die Inflation ja niedriger liegt als sie sein müsste wenn man sich das Ausmaß des Gelddruckens ansieht: da hatte ich mehrmals etwas zur Inflationsberechnung (hedonische Berechnungsweise) geschrieben (nebenbei wird auch noch massiv Geld an anderer Stelle dem Kreislauf entzogen, so dass das Gelddrucken nicht unbedingt sofort preissteigernd wirken muss).
Öhm, Wir glauben, wir zwei reden aneinander vorbei. Uns ging es um den Eigenhandel. Dass Wir Bankenrettung nicht cool finden und Zweifel an der Ausgestaltung Unseres Geldsystems haben, haben Wir hier mehr als deutlich gemacht.

Und was die Notenbanken angeht: Natürlich haben alle auch Staatsschulden in ihren Bilanzen (zum Teil wird das aber tatsächlich auch bedrohlich). Die Frage ist, ob man es zur Regel macht, dass der Staat sich direkt und nur bei ihr verschuldet. Das tut man aus gutem Grunde nicht. Ein Hoch auf Weidmann, dass er versucht, dieses Prinzip zu retten. :gluck:
DBM hat geschrieben:Das Ganze ist simpel, wenn Ihr genug Geld habt, kauft Ihr wie wahnsinnig irgendein Gut. Nehmen wir Weizen, dass verdienen wir nicht nur, nein: Es verhungern auch noch welche dabei :D

Wenn Ihr nun mit dem ganzen Geld Weizen kauft, verknappt Ihr das Gut am Markt, es wird seltener und damit teurer. Und nun fangt ihr an zu verkaufen. Zwar sinkt mit zunehmender verfügbarer Menge auch der Preis wieder, aber Ihr könnt sicher sein - irgeneind Marktteilnehmer konnte dem steigenden Preis (wir nennen das Boom, klingt einfach besser) nicht widerstehen und hat auch gekauft. damit ist das Gut immer noch knapper, als am Beginn unserer "Investition". Somit habt Ihr Geld gemacht. Noch einfacher wäre es mit Weizenoptionen - dann kippt einem niemand den Garten mit den ganzen Körnchen voll.
Sicher, da sind Geschäfte mit möglich. Aber doch in engen Grenzen, ohne Gewinngarantie und vor allem: Egal, ob Bank oder oder sonstwer mit viel Geld. Denn Euer "Marktteilnehmer", der auf die Preismanipulation hereingefallen ist und dachte, die langfristige Nachfrage nach Weizen sei gestiegen (vermutlich eine andere Bank) und auf einen weiter steigenden Preis gesetzt hatte, wird Verluste machen und beim nächsten Mal besser hinschauen. Solange kein weltweites Monopol auf Weizen entsteht (und das tut's nicht, weil auch die Banken konkurrieren), sind keine dicken Geschäfte mit Preishochhalten gegen den Markt möglich. Und erst Recht nicht mit Verhungerten. Denn die lassen die Nachfrage sinken. ;) Zudem führen höhere Preise auch zu höherer Produktion - was die Möglichkeiten der Manipulation weiter einschränkt.
Was Uns vor allem stört, ist dieser panikschürende Duktus, mit dem suggeriert wird, da könnten mächtige Banken sich unbegrenzt auf Kosten aller an der Welt bereichern. Das können sie nicht. Sonst würden sie es tun. Dann aber gäbe es keine Probleme in der Finanzwelt und das Pfund Mehl würde Uns mehr kosten als 3 Minuten Arbeitszeit.

Wir bestreiten nicht, dass Schweinereien passieren. Aber man sollte trotzdem auf dem Teppich bleiben, was die Möglichkeiten angeht, daraus Geld zu machen. Und vor allem nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.
Meines Wissens werden bei fast 3/4 aller Fusionen Werte vernichtet, dazu habe ich aber eben keine Statistik zur Hand. Wobei ich zugebe, das Schrempp schon wieder ein sehr plattes Beispiel war. Aber eines, dass 30 Mrd. gekostet hat.
Worauf Wir hinauswollten: Wir hatten vorher über die Nachteile des Shareholder-Value-Ansatzes diskutiert. Dass angeblich nur noch für die Börse und überhaupt nicht mehr für die Realwirtschaft gehandelt werde. Hier hat jemand - mit Blick auf langfristige realwirtschaftliche Vorteile - eine Fusion versucht, ist gescheitert, Börsenkurs und Aktienoptionen sind in den Keller gegangen - und doch wird das bedenkenlos in den gleichen Zusammenhang gestellt: Die Großen beuten die Kleinen aus und profitieren tun nur die Börsenhaie, die nichts tun. Aber das ist Quatsch, die haben hier verloren. Allerdings vom Quatschfaktor her noch weniger gravierend, als die Behauptung, generell schadeten alle Fusionen und Übernahmen allen (bis auf die Banken).
Duke of York hat geschrieben:Diese Argumentationslinie haben Wir bisher hier von noch niemandem gehört.
Ihr führt hier eine Phantomdiskussion mit imaginären Gegnern. :D
Als Wir Uns erstmalig im Vorgängerthread äußerten, stellten Wir die ketzerische Frage, was eigentlich die wirtschaftliche Logik sein sollte, die besagt, dass Banken nicht pleite gehen dürften. Wir ernteten damals, sowohl von Euch wie von anderen wildes Kopfschütteln und Hinweise auf diverse Bürgerkriege, die ausbrechen würden. Daraus schlossen Wir, dass Bankenrettungen von einem Großteil der Regenten als notwendig empfunden wurden. ;) Korrigiert Uns, falls Wir Euch missverstanden.
1. Die Staatsfinanzierung über den Umweg Privatbank bringt für die Staaten und damit für die Volkswirtschaften und letztlich den Steuerzahler nur sinnlose Mehrkosten. Nämlich genau die "Marge" oder wenn Ihr darauf besteht den "Risikoaufschlag" der Privatbank.
Das ist vergleichbar mit einer Massenenteignung im großen Stil.

2. Das eigentliche Ziel dieser Umwegfinanzierung, nämlich die Vermeidung von Überschuldung und inflationärem Gelddrucken wurde klar verfehlt. Oder könnt Ihr ein relevantes Land und eine relevante Währung nennen, das nicht von der aktuellen Krise (Überschuldung + Geldmengenvermehrung) betroffen wäre? Damit ist auch dieses Phantomargument durch die aktuelle Krise widerlegt.
Es gibt, von der Schweiz über Russland und Nigeria, Australien, Neuseeland nach Norwegen tatsächlich eine Reihe von Staaten, die mit Überschuldung kein Problem haben. Die "Massenenteignung" kommt nur dadurch zustande, dass der Staat sich überhaupt verschuldet. Und mit Inflation habt Ihr sie auch.
Wenn Ihr natürlich davon ausgeht, dass Staaten sich zwangsläufig verschulden müssen, weil's ein paar offensichtlich getan haben, habt Ihr Recht. Denn ist der Markt keine Lösung.

Wir behaupten dagegen frech, dass sie es nicht müssen. Ausgeglichene Haushalte sind absolut möglich und wünschenswert und mehr Druck hilft. Auch wenn das jetzige System nicht dazu geführt hat, dass die Staaten sich nicht verschuldet haben, hat es sie doch erheblich gezügelt. Dass Deutschland vor der Währungsunion eine halbwegs unabhängige Notenbank hatte, führte dazu, dass es jahrzehntelang eine niedrigere Staatsverschuldung und eine weitaus stabilere wirtschaftliche Entwicklung hatte, als etwa Italien.

Das waren Beispiele, nun zur Begründung:

1. Wenn der Staat sich günstig bei der Notenbank verschulden kann, dann zahlen andere für ihre Verschuldung mehr. Denn das zusätzliche Geld kommt in den Kreislauf und erhöht die Inflation. Erhöht sie umso mehr, als Staaten in der Regel keine wirklich nachgefragten Güter zu vernünftigen Preisen bereitstellen - wenn sie das so gut könnten, wie freie Marktteilnehmer, dann könnten wir auch gleich auf Kommunismus umsteigen. Ist aber nicht so. Zinsen steigen also, Preise steigen, Wohlstand sinkt. (Gut, das gilt immer bei zu großen Staatsausgaben - unabhängig davon, wo er sich verschuldet.)

2. Das Risiko wird auch tatsächlich von den Geschäftsbanken getragen. Die Investoren werden nun tatsächlich die Hälfte ihrer Griechenland-Anleihen abschreiben müssen. Die Risikoprämien (die ja auch nur in den letzten 3 Jahren eine Rolle spielten - der Markt war vorher viel zu gutgläubig) waren also berechtigt und führten dazu, dass nicht unser aller Geld in unproduktive Staatssubventionen floss, sondern das freiwillig von Banken gegebene, die die Lage falsch eingeschätzt hatten. Und die bezahlen nun für ihren Fehler. Genau so, wie's sein sollte.

Notenbanken im eifrigen Dienste der Politik haben noch niemals Gutes für irgendeine Volkswirtschaft bewirkt. Es gibt übrigens auch einen klaren empirischen Zusammenhang zwischen Staatsferne der Notenbank, Inflationsraten und Wohlstand. Wir bitten die noch verbliebenen Ökonomen im Forum, Uns da beizuspringen, sonst entsteht hier noch der Eindruck, das sei auch wieder nur ein libertäres Außenseiterargument. ;)

Und nochmals: Es gibt auch den einfachen Weg der Entschuldung: Staaten können einfach sagen: Wir zahlen nicht mehr. Unsere Schulden sind Null und nichtig. Ätsch. Man muss nur dafür sorgen, dass der radikale Flügel der Linken Wahlen gewinnt und ein paar Gesetze ändert. Alle Probleme mit der Schuldenlast wären gelöst. Bevor Ihr hier mit irgendwelchen nicht mal im Ansatz durchdachten Forderungen nach halbgarem Herumpfuschen im Zinssystem kommt, erklärt Uns bitte, warum diese einfachste Lösung nicht funktioniert. Wenn Ihr das verstanden habt, dann versteht Ihr vielleicht auch, warum Eure Vorschläge noch dööfer sind.

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Stoertebeker hat geschrieben: Sicher, da sind Geschäfte mit möglich. Aber doch in engen Grenzen, ohne Gewinngarantie und vor allem: Egal, ob Bank oder oder sonstwer mit viel Geld. Denn Euer "Marktteilnehmer", der auf die Preismanipulation hereingefallen ist und dachte, die langfristige Nachfrage nach Weizen sei gestiegen (vermutlich eine andere Bank) und auf einen weiter steigenden Preis gesetzt hatte, wird Verluste machen und beim nächsten Mal besser hinschauen. Solange kein weltweites Monopol auf Weizen entsteht (und das tut's nicht, weil auch die Banken konkurrieren), sind keine dicken Geschäfte mit Preishochhalten gegen den Markt möglich. Und erst Recht nicht mit Verhungerten. Denn die lassen die Nachfrage sinken. ;) Zudem führen höhere Preise auch zu höherer Produktion - was die Möglichkeiten der Manipulation weiter einschränkt.
Habt Ihr euch einmal die Preisentwicklung von Weizen in den letzten drei Jahren angeschaut? Ihr seid so süüüüsss :D . Es handelte sich leider um ein reales Beispiel.

http://www.finanzen.net/rohstoffe/weizenpreis

Die Preissteigerung macht euch und mir wahrscheinlich nicht viel aus. Aber in Ländern, in denen das gesamte Einkommen für Nahrung verwendet wird eben schon.

Stoertebeker hat geschrieben:Was Uns vor allem stört, ist dieser panikschürende Duktus, mit dem suggeriert wird, da könnten mächtige Banken sich unbegrenzt auf Kosten aller an der Welt bereichern. Das können sie nicht. Sonst würden sie es tun. Dann aber gäbe es keine Probleme in der Finanzwelt und das Pfund Mehl würde Uns mehr kosten als 3 Minuten Arbeitszeit.
Euch kostet es drei Minuten. In Bangladesch kostet es wohl eher 1 Woche. Eine Steigerung von 30% macht bei uns nun eine Minute aus - in Bangladesch hat der Monat irgendwann nicht mehr genug Tage. Deren Weizen wird auch auf dem Weltmarkt gehandelt ;)

Und meines Wissens verdienen Banken immer noch prächtig - was ihnen auch gegönnt sei. Viele Bereiche des Bankensektors sind im Kern gesund, werden aber durch die neuen (zurecht eingeführten) Eigenkapitalquoten als Konsequenz der Krise von 2008 in Mitleidenschaft gezogen.

Diskussion und Grössenordnung des Eigenhandels: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/folgen-der-finanzkrise-banken-reden-ihren-eigenhandel-klein-1909586.html.

Das hat auch nichts mit Panikmache zu tun. Das läuft in vielen Bereichen der Wirtschaft so. Ich habe letztens eine BBC-Sendung zur Produktion von Nahrungsmitteln in der 2. und 3. Welt für die erste Welt gesehen. Dagegen sind die Banken harmlos.
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 08,00.html

Von China lernen heisst siegen lernen ;)

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General Guisan hat geschrieben:http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 08,00.html

Von China lernen heisst siegen lernen ;)
Du sollst den Tee brühen und dann trinken - nicht rauchen :D

China hat selbst massive Probleme mit den eigenen Banken. Diese haben auf Staatsgeheiss Kredite ohne Ende vergeben. Dazu kommt die Immobilien-Preis-Entwicklung. Ich bin mir daher sicher, dass China irgendwann auch Staatsanleihen europäischer Staaten kaufen müsste um das eigene System zu stützen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,797791,00.html
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DBM hat geschrieben: China hat selbst massive Probleme mit den eigenen Banken. Diese haben auf Staatsgeheiss Kredite ohne Ende vergeben. Dazu kommt die Immobilien-Preis-Entwicklung. Ich bin mir daher sicher, dass China irgendwann auch Staatsanleihen europäischer Staaten kaufen müsste um das eigene System zu stützen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,797791,00.html
Das ist doch alles nur antichinesische Propaganda. Die Chinesen haben doch heimlich die ganze deutsche Medienlandschaft aufgekauft um antichinesische Propaganda zu betreiben, sonnst würden doch alle Deutschen ins gelobte Land auswandern wollen. :D

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Thomasiusonair hat geschrieben:Das ist doch alles nur antichinesische Propaganda. Die Chinesen haben doch heimlich die ganze deutsche Medienlandschaft aufgekauft um antichinesische Propaganda zu betreiben, sonnst würden doch alle Deutschen ins gelobte Land auswandern wollen. :D
Entschuldigt bitte Wen Thomasiusonair. Um meine aufgeladene Schuld durch das verbreiten falscher Tatsachen zu mindern, werde ich freiwillig im tibetanischen Hochland 20m Eisenbahnschienen verlegen :( :D
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Sigmund
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DBM hat geschrieben:In der Regel haben die Arbeitnehmervertreter immer ein Mitspracherecht - wozu das geführt, wissen wir ja. Ringelpiez mit mehr als Anfassen in Brasilien. Ich sage nur VW Skandal :D . Da wäre ich auch gern Betriebsrat gewesen

Im Normalfall hat auch ein Investor immer Interesse an langfristigen Gewinnen. Ich befürchte aber, dass das Thema nüscht mit dem globalen Finanzmärkten zu tun hat.

Das Schwarz-Weiss-Denken, welches die Politik im Augenblick gern in den Medien streut, lenkt von der Ursache der Probleme ab [...]
Ist zwar schon etwas her, kann aber nicht unwidersprochen stehen bleiben. In AGs haben Arbeitnehmervertreter nicht in der Regel, sondern immer ein Mitspracherecht. Deswegen habe ich auch ausdrücklich "mehr" geschrieben. Praktisch interessieren da nämlich vor allem die Stimmrechte. Und abgesehen vom Bergbau siehts da mager aus.

Der VW-Skandal eignet sich natürlich prima zum polemisieren. Aber in welcher Form sollte das ein Gegenargument darstellen? Den Arbeitern bei VW geht es traditionell gut, nicht zum Schaden von VW. Wo ist das Problem?

Im Normalfall hat ein Investor genau Null interesse an langfristigem Gewinn. Ein paar läppische Ausschüttungen locken heute keinen Großinvestor mehr hinterm Sofa hervor. Da gehts um Kurse. Und weil die Großinvestoren in der Regel Banken sind -im Zweifel mit unserer Pension- hat's auch sehr wohl mit dem Thema zu tun.

Den Vorwurf des Schwarz-Weiß-Denkens werde ich mal amüsiert überlesen. Ich hätte jedenfalls verpasst, das sich die Politik gerade mit Paritätsfragen in Aufsichtsräten überschlägt.
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha

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Sigmund hat geschrieben:Ist zwar schon etwas her, kann aber nicht unwidersprochen stehen bleiben. In AGs haben Arbeitnehmervertreter nicht in der Regel, sondern immer ein Mitspracherecht. Deswegen habe ich auch ausdrücklich "mehr" geschrieben. Praktisch interessieren da nämlich vor allem die Stimmrechte. Und abgesehen vom Bergbau siehts da mager aus.

Der VW-Skandal eignet sich natürlich prima zum polemisieren. Aber in welcher Form sollte das ein Gegenargument darstellen? Den Arbeitern bei VW geht es traditionell gut, nicht zum Schaden von VW. Wo ist das Problem?
Völlig einig, ich habe nur auf eine Forderung (ich glaube des werten Stoertebecker) geantwortet, der eben das verlangt hat. Das es das gibt wollte ich unterstreichen und pointieren. Ich habe damit aufgezeigt, dass AN-Vertreter in den Gremien allein nicht als Allheilmittel fungieren können.
Sigmund hat geschrieben:Im Normalfall hat ein Investor genau Null interesse an langfristigem Gewinn. Ein paar läppische Ausschüttungen locken heute keinen Großinvestor mehr hinterm Sofa hervor. Da gehts um Kurse. Und weil die Großinvestoren in der Regel Banken sind -im Zweifel mit unserer Pension- hat's auch sehr wohl mit dem Thema zu tun.
Ein Versicherer, der z.B. Lebensversicherungen verkauft ist ein Investor, der sogar ein sehr starkes Interesse an langfristigen Gewinnen hat. Ich finde es zu kurz gesprungen, wenn nun alle Investoren als böse abgestempelt werden. Das sich bei den z.T. unglaublich massiven Kursauschlägen der Börsen (durch Zocken) im Idealfall schneller Geld verdienen lässt stimmt wohl. Aber das kommt für die o.g. Lebensversicherer oder Pensionsfonds normalerweise nicht in Frage.
Sigmund hat geschrieben:Den Vorwurf des Schwarz-Weiß-Denkens werde ich mal amüsiert überlesen. Ich hätte jedenfalls verpasst, das sich die Politik gerade mit Paritätsfragen in Aufsichtsräten überschlägt.
Das bezog sich auf die Nebenkriegsschaupläte im Allgemeinen (Eurokriese anstelle Staatsschulden-Kriese etc.). Wobei es eher bei der Coporate Governance Thematik gerechtfertigt gewesen wäre dies meinerseits anzumerken. Aktuelles Beispiel Ackermann bei der Deutschen Bank, wo einige aus der Politk ja auch gleich wieder den Bankensektor als Ganzes verteufelt haben.
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DBM hat geschrieben:Habt Ihr euch einmal die Preisentwicklung von Weizen in den letzten drei Jahren angeschaut? Ihr seid so süüüüsss :D . Es handelte sich leider um ein reales Beispiel.

http://www.finanzen.net/rohstoffe/weizenpreis

Die Preissteigerung macht euch und mir wahrscheinlich nicht viel aus. Aber in Ländern, in denen das gesamte Einkommen für Nahrung verwendet wird eben schon.
Euer Link zeigt einen langfristigen Rückgang der Weizenpreise. :???: Mit ein bisschen Recherche zu Erntemengen bekommt man sicherlich auch eine halbwegs vernünftige Erklärung für die Schwankungen.

Außerdem ist Uns von Hungersnöten in Bangladesh ebenso wenig bekannt wie von Wochenlöhnen von 50 Cent. Und: Bangladeshis essen Reis. Und: Dass mit Weizen gehandelt und Geld verdient wird, ist keine Folge dessen, dass es Banken gibt. Und: Jeder hat immer die Möglichkeit, auf den Weltmarkt zu scheißen. Und: Eine Spekulation zahlt sich immer nur dann aus, wenn 1.: Sie eine realwirtschaftliche Entwicklung vorwegnimmt - dann dient sie der besseren Versorgung der Menschen. Oder 2.: Ein anderer die Spekulation noch weiter treibt, in welchem Falle dieser, sollte seine Wette nicht mit den Bedürfnissen der Menschen übereinstimmen, umso größere Verluste macht.
Eine Ausnahme natürlich: Der Staat haut Spekulanten raus.

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Stoertebeker hat geschrieben:Euer Link zeigt einen langfristigen Rückgang der Weizenpreise. :???: Mit ein bisschen Recherche zu Erntemengen bekommt man sicherlich auch eine halbwegs vernünftige Erklärung für die Schwankungen.
Filter auf drei Jahre setzten ;)
Stoertebeker hat geschrieben:Außerdem ist Uns von Hungersnöten in Bangladesh ebenso wenig bekannt wie von Wochenlöhnen von 50 Cent. Und: Bangladeshis essen Reis.
Dann nimm halt Somalia - das ist wurscht. Es ging darum zu zeigen, dass es Menschen und Länder gibt in denen gehungert wird. Dazu gehört Bangladesh. Ausserdem ging es darum zu verdeutlichen, dass es viele Länder gibt, in denen der Kauf von Lebensmitteln einen Grossteil des verfügabren Einkommens ausmacht. Eine signifikante Preissteigerung führt daher dort schnell zu existenziellen Problemen der Bevölkerung. Ich denke aber mal, dass Ihr von solchen Umständen schon einmal gelesen/gehört habt ;)

Stoertebeker hat geschrieben:Und: Dass mit Weizen gehandelt und Geld verdient wird, ist keine Folge dessen, dass es Banken gibt. Und: Jeder hat immer die Möglichkeit, auf den Weltmarkt zu scheißen.
Wie? Sorry, dass ist dummes Zeug - es sei denn, Ihr führt das Autarkie-Streben erfolgreich zu Ende :D
Stoertebeker hat geschrieben:Und: Eine Spekulation zahlt sich immer nur dann aus, wenn 1.: Sie eine realwirtschaftliche Entwicklung vorwegnimmt - dann dient sie der besseren Versorgung der Menschen. Oder 2.: Ein anderer die Spekulation noch weiter treibt, in welchem Falle dieser, sollte seine Wette nicht mit den Bedürfnissen der Menschen übereinstimmen, umso größere Verluste macht.
Eine Ausnahme natürlich: Der Staat haut Spekulanten raus.
Das verbuche ich einfach mal unter Stilblüte. Bitte informiert Euch doch vor solchen Diskussionen wenigstens über grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge.
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DBM hat geschrieben:Filter auf drei Jahre setzten ;)
Wir hatten den 5-Jahresfilter. ;)
Das verbuche ich einfach mal unter Stilblüte. Bitte informiert Euch doch vor solchen Diskussionen wenigstens über grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge.
Da Ihr Uns offenbar um Einiges voraus seid, bitten Wir Euch um Aufklärung.

Beitrag von DBM »

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DBM
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Stoertebeker hat geschrieben:Wir hatten den 5-Jahresfilter. ;)
Und in der Zeit zwischen 01/09 und 05/10 hat die Welt gefastet und der Preis ging in den Keller ;)

Die enormen Ausschläge von mehr als 100% sind ein Zeichen für Spekulationen. Aus dem Geschäft will z.B. die Deutsche Bank aussteigen.
http://de.finance.yahoo.com/news/Deutsche-Bank-pr%C3%BCft-ddpnews-4278268296.html?x=0
Stoertebeker hat geschrieben: Da Ihr Uns offenbar um Einiges voraus seid, bitten Wir Euch um Aufklärung.
Ihr seid schlau genug, lest selber ;) :D
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Beitrag von Stoertebeker »

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Stoertebeker
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Wir haben vermutlich mehr zum Thema Wirtschaft gelesen, als Ihr. Aber offensichtlich nicht das Richtige. Denn Ihr wisst augenscheinlich von der Formel, mit der man durch Spekulation risikolos reich wird - neben Uns warten Milliarden andere Menschen auf Eure Offenbarung, also haltet mit Eurem Wissen nicht länger hinter dem Berg.

Bisher zeugte das, was Ihr schriebt zwar von einem lobenswerten (wenn auch bequemen) verbalen Einfühlungsvermögen für das Wohl der Armen dieser Welt. Gleichwohl vermissen Wir zwischen den Emotionen noch die Argumente. Und was würdet Ihr übrigens im Fall der Fälle als Lösung vorschlagen?

Übrigens gibt's ein super Projekt, mit dem man wirklich und sinnvoll helfen kann (Wir sind auch dabei, hilft auch mehr, als hier rumzuschreiben): http://www.kiva.org/

Beitrag von Sigmund »

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Sigmund
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einigen wir uns darauf das ihr beide Liberale seid. :P
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha

Beitrag von Anton »

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 54102.html
Stoertebeker hat geschrieben:Wir haben vermutlich mehr zum Thema Wirtschaft gelesen, als Ihr. Aber offensichtlich nicht das Richtige. Denn Ihr wisst augenscheinlich von der Formel, mit der man durch Spekulation risikolos reich wird - neben Uns warten Milliarden andere Menschen auf Eure Offenbarung, also haltet mit Eurem Wissen nicht länger hinter dem Berg.
Man kann zum Beispiel gegen die Interessen der Gesellschaften wetten, die sie gegen die Märkte durchzusetzen versucht - und dieser so das Geld aus der Tasche ziehen.

Auch: Stoerte, die Arroganz steht Euch nicht. Nur weil Ihr Euch durch Mises und Schumpeter gefressen habt und Eigentümlich Frei verfolgt, könnt Ihr nicht behaupten, dass Ihr einen klareren Blick auf die Realität habt als der Rest hier. Die Überheblichkeit sehe ich nicht zum ersten Mal und die gefällt mir nicht.
Und als den Feind ich warf in Staub und Sand,
Dem Tränen Blutes aus den Augen rannen,
Da sprach er leis: Du, der mich überwand,
O hebe, eh du fällst, dich doch von dannen!

Beitrag von DBM »

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Stoertebeker hat geschrieben:Wir haben vermutlich mehr zum Thema Wirtschaft gelesen, als Ihr. Aber offensichtlich nicht das Richtige. Denn Ihr wisst augenscheinlich von der Formel, mit der man durch Spekulation risikolos reich wird - neben Uns warten Milliarden andere Menschen auf Eure Offenbarung, also haltet mit Eurem Wissen nicht länger hinter dem Berg.
Ich schrieb nirgends, dass es risikolos möglich ist. Ich habe geschrieben, dass es zum Leidwesen anderer möglich ist. Der Faktor "Risikolos" wurde er später im Zuge der Lehmann-Pleite von der Politik ins Spiel gebracht - tbtf.

Was ich beschrieben habe, war einfache Marktmanipulation. Preisanstieg durch Verknappung. Von daher solltet Ihr nicht nur lesen, sondern versuchen zu abstrahieren und zu verstehen ;)
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