戦争クロニクル帝国日本 – Sensō kuronikuru teikoku Nihon - Rule the Waves 2 mit Japan

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Bigfish
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#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<


„Kusaka – wo wollen die Bomber diesen Flottenträger getroffen haben?“


„Herr Admiral?“


„Unsere Schlachtflotte hat den in See stehenden Gegner aufgeklärt, dort befinden sich keine Flugzeugträger. Unsere Angriffswelle auf Malakka hat den Hafen aber noch längst nicht erreicht!“


„Jawohl Herr Admiral, ich fordere sofort einen exakten Lagebericht an!“



„Torpedos Unryu – Da das sieht wie ein Träger aus, in Formation angreifen.“


„Bomber Akagi – Ziel feindliches Schlachtschiff – Angriff Angriff!“



„Meldung von der Yashima – Feind schießt sich ein – Treffer auf X-Turm!“



„Bomber Shinano – Nehmt den führenden Träger – Bomben raus“


„Treffer man Treffer – zweiter Treffer – Juhu – Treffer – Volltreffer!“


„Bomber Shinano – Vier Bombentreffer auf feindlichem Flottenträger“


„Bomber Amagi – Bombentreffer auf Schlachtschiff mit Schlagseite – Treffer – Noch ein Treffer!“


„Bomber Unryu – Nehmt das Schlachtschiff das die Amagi Staffel gerade getroffen hat, das hat bereits Schlagseite – macht den Kahn fertig!“


„Bomber Hiyo – Bomben los!“




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„Admiral feindliche Torpedobomber sind im Anflug!“


„Nun Ugaki, dann sind die Flak-Mannschaften hoffentlich gut ausgeruht!“


„Admiral – das sind Trägergestützte Torpedobomber!“


„Keine Bomber vom Britischen Stützpunkt in Penang?“


„Nein, die müssen von einem Träger kommen. Unsere Staffeln melden bereits seit einiger Zeit, dass sie einen feindlichen Flottenträger getroffen haben!“


„Ugaki, wenn die britischen Träger bereits in See stehen?“


„Ja Admiral, ich fürchte der Hafen von Malakka ist leer!“



Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku fehlten exakte Aufklärungsergebnisse. Die feindlichen Schlachtschiffe waren so zahlreich, dass er rein aus Vernunft alle Bomber dorthin beordern müsste. Andererseits musste er alles was vorhanden war zu den feindlichen Trägern schicken, wenn diese doch bereits einsatzbereit in See standen.



Lediglich eines war nicht mehr zu Leugnen – ja es war ein Überraschungsangriff – aber es war eine Überraschung für beide Seiten!


„Torpedos – Torpedos – Torpedos im Wasser!“


„Ruder hart Steuerbord – Ausweichen – Ausweichen!“





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„Kusaka – was sind das für Meldungen über Torpedotreffer? Welche Staffel, welches Ziel? Oder sind das die Langstrecken Torpedos der Zerstörer?“


„Kontaktieren Sie Fuchida – ich benötige bessere Informationen!“



„Bomber Shinano – Angriff auf Schlachtschiff – Bomben raus!“


„Torpedos Shinano – Ziel leichter Träger – nehmt ihn Achtern – da ist kein Zerstörer – Torpedos los – JETZT JETZT JETZT!“


„Bomber Amagi – Treffer auf Geleitschiff – VOLLTERFFER – VOLLTREFFER – man den hat’s Zerrissen!“


„Bomber Amagi – feindliche Korvette oder Zerstörer nach Volltreffer explodiert!“




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Bild 210: Feindlicher Zerstörer explodiert nach Bombentreffer
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




„Bomber Amagi – Treffer Treffer – zwei Bombentreffer auf Schlachtschiff erzielt!“


„Torpedos Amagi – Torpedos los – Torpedos los!“





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„Admiral - Kaigun-chūjō Kondō Nobutake meldet fortgesetzte Treffer auf der Yashima. Bislang keiner kritisch und die Panzerung hält den meisten Treffern stand, leichter Wassereinbruch in der Bugsektion aber unter Kontrolle, der Gegner trifft jedoch zunehmend häufiger!“


„Sagen Sie Kondō, er soll den Kurs halten und weiter feuern – wenn ein Schiff diesem Trommelfeuer der britischen Dreadnoughts gewachsen ist, dann die Yashima!“



„Viel zu lange haben meine Vorgänger ihre Schlachtschiffe immer aus dem Gefecht herausgehalten und Torpedoboote und Zerstörer geopfert – das werde ich nicht tun – ich schicke meine Zerstörer-Besatzungen nicht in einen sinnlosen Tod!“



„Jawohl Herr Admiral!“



„BOMBER – BOMBER!“



„Ausweichen schnell!“



„Yashima meldet Turm B nach Treffer durch feindlichen Schlachtkreuzer ausgefallen!“





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„Kusaka – die Piloten sind so aufgeregt, dass sie immer häufiger ihre Kennung vergessen. Fordern Sie noch mal Funkdisziplin ein – wir müssen wissen was dort vor sich geht!“


„Jawohl Herr Admiral – aber da sind so viele Flugzeuge, dazu die Torpedos der Zerstörer und Sichtbehinderung durch brennende Schiffe – ich weiß selbst nicht wie man das alles auseinanderhalten soll?“


„Ugaki – dieser Schlachtkreuzer an der Spitze – sagen Sie dem Artillerie Leitstand er soll das Feuer auf dieses Schiff konzentrieren!


„Jawohl Admiral!“


„Und die Shikishima und Yashima sollen ebenfalls konzentriert feuern! Wenn wir den Beschuss aufteilen ist die Wirkung am Feind viel zu gering. Wir müssen die feindlichen Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer gezielt aus dem Gefecht nehmen, sonst macht uns die Überzahl an Gegnern fertig!“


„Jawohl Admiral!“





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„Admiral – feindlichen Sturzkampfbomber – sie greifen die Akagi an!“


Kaigun-taisa Nagumo Chūichi lief zum Fenster auf der Steuerbordseite und sah zur Akagi hinüber. Da – aus der Höhe kamen sechs britische Bisley Sturzkampfbomber. Aufgereiht wie an einer Perlenschnur stürzte sich die Gruppe auf die Akagi.


Das Flakfeuer wurde heftiger. Nicht nur die Akagi selbst feuerte aus allen Flugabwehrgeschützen, auch die leichten Kreuzer Natori, Chishima und Takachiho ließen von allen anderen Ziel ab und nehmen jetzt gemeinsam nur diese sechs Sturzkampfbomber unter Feuer. Selbst der leichte Träger Unyo kümmerte sich mit seiner Flak nur noch um seinen Divisionsführer.



„Bumm Bumm Bumm – das Stakkato dröhnte bis zur Shinano herüber. Eine regelrechte Wand aus explodierenden Flak-Granaten färbte den Himmel über der Akagi schwarz ein – Bumm Bumm Bumm…“




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Bild 211: Schweres Flugabwehrfeuer über der Akagi - (Original USS Yorktown)
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/File:USS_ ... e_1942.jpg
Autor: USN, photographed from USS Pensacola (CA-24)
Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Midway




Kaigun-taisa Nagumo Chūichi zählte mit: Der erste Sturzkampfbomber klinkte seine Bombe aus und zog hoch. Die Bombe krachte auf der Backbordseite der Akagi ins Wasser und türmte eine Fontäne auf, die über die Insel der Akagi hinausreichte.


Da kam der zweite Sturzka… - BUMM – noch vor dem Ausklinken explodierte der Bomber über der Akagi zerrissen von einem Flaktreffer.


Der dritte Bomberpilot verlor die Kontrolle als er durch die Trümmer seines Vorgängers durchjagte und drehte ab.


Der vierte Bomber wurde in dem Moment von der Flak getroffen, als er seine Bombe ausklinken wollte, wurde aber zur Seite gedrückt und zog mit einem pechschwarzen Schweif wieder nach oben. Seine Bombe verfehlte die Akagi um dutzende Meter.


Der fünfte Pilot klinkte zu früh aus und die Bombe krachte hinter dem Heck der Akagi ins Meer.


Einer noch, dann hatte es die Akagi überstanden.



„Jetzt klinkt er aus“ flüsterte Kaigun-taisa Nagumo Chūichi leise. Er verfolgte die Bombe mit seinem Fernglas, dann verzog er sein Gesicht und flüsterte weiter:



„VOLLTREFEFR!“




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Bild 212: Flugzeugträger Akagi wird von einer Bombe getroffen
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator






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#230 RTW2-JAP#
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#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<


Kaigun-taisa Nagumo Chūichi setzte sein Fernglas ab und schaute in die Runde seiner Offiziere:


„Kusaka – fragen Sie bei Yamaguchi nach wie schwer die Akagi getroffen worden ist?“


„Jawohl Herr Admiral – Herr Admiral, die feindlichen Bomber nehmen sich vornehmlich unsere Flugzeugträger zum Ziel und auf dem Radarschirm sind weitere Gruppen anfliegender feindlicher Bomber auszumachen. Ich empfehle das Sie auf einen Kreuzer wechseln, dort wären Sie sicherer aufgehoben!“


„Nein Kusaka, das kommt überhaupt nicht in Frage! Noch sind wir im Vorteil, dass müssen wir ausnutzen.“


„Admiral, nach den letzten Funksprüchen zweifelt selbst Yamamoto daran, dass die feindlichen Träger vor Anker liegen. Wir haben die Briten unterschätzt – schon wieder – Wir müssen damit rechnen, dass wir jetzt fünf oder sechs Trägergeschwadern gegenüberstehen plus den Geschwadern aus Penang, Malakka und Singapur. Und wenn in Unserem Rücken jetzt die Royal Navy aus Europa eintrifft könnte sich diese Zahl noch einmal fast verdoppeln! Dazu sind unsere Staffeln bereits ermüdet vom Angriff auf die gegnerischen Schlachtschiffe, während die britischen Staffeln frisch reinkommen!“



„Unser Plan ist gescheitert Admiral!“



„Kusaka – nichts ist gescheitert – wenn die Funkmeldungen unserer Piloten richtig sind, dann haben wir bereits zwei feindliche Flottenträger getroffen. Die britische Schlachtflotte ist schwer angeschlagen und unsere Jäger schießen die meisten feindlichen Flugzeuge vom Himmel. Jetzt aufzugeben wäre ein Fehler. Sie selbst haben gesagt das es unser Auftrag ist den Hafen von Malakka anzugreifen und jetzt sollen wir nach Hause fahren? Mit wenig Treibstoff in den Tanks und dem Feind im Nacken?“


„Admiral…“


„Wir müssen die Royal Navy hier schlagen. Sie wissen, dass wir für den Heimweg an Singapur vorbei müssen. Der Treibstoff reicht nur noch bis zu unseren Stützpunkten in Cochinchina. Den Weg um Australien herum können wir nicht nehmen und die Briten können sich spätestens jetzt ausrechnen auf welchem Weg wir hier hergelangt sind. Nein Kusaka, wir kämpfen jetzt und sind erfolgreich oder wir brauchen nicht nach Japan zurück zu kehren!“


„Jawohl Herr Admiral.“



…



„Admiral - Kaigun-shōshō Yamaguchi Tamon berichtet das die Schäden auf der Akagi alles in allem moderat sind. Die Akagi hat leichten Wassereinbruch und geringe Schlagseite. Die Instandsetzungstrupps dichten das Leck bereits ab, der Flugbetrieb ist nicht beeinträchtigt und kann aufrechterhalten werden!“


„Gut – das sind gute Neuigkeiten Kusaka!“




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Bild 213: Kaigun-shōshō Yamaguchi Tamon
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... aguchi.jpg
Autor: Unknown author
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Yamaguchi_Tamon




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„Admiral - Kaigun-taisa Nagumo Chūichi meldet das die Akagi von einer Bombe getroffen worden ist, den Einsatz aber fortsetzen kann. Er äußert außerdem seine Vermutung das der Hafen von Malakka leer ist und die Briten nicht überrascht worden sind. Er rechnet mit einem massiven Angriff von nicht weniger als acht feindlichen Geschwadern von den Trägern und den Stützpunkten auf Malaya.“


„Ja Ugaki, dieser Realität müssen wir uns stellen. Schlägt Nagumo vor das Gefecht abzubrechen?“


„Nein Admiral, er möchte allerdings wissen welche Alternativen wir haben, wenn wir an Singapur nicht vorbeikommen?“


„Sagen Sie Nagumo das wir an Singapur vorbeifahren – direkt oder indirekt!“


„Jawohl Admiral!“




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BUMMMMM


„Admiral sind Sie verletzt?“



„Alles in Ordnung Ugaki – helfen Sie mir bitte hoch.“


„Jawohl Admiral!“


„Was war das?“



„Dieser feindliche Schlachtkreuzer hat uns getroffen!“



„Holen Sie die Schadensmeldungen von allen Stationen ein!“


„Jawohl Admiral!“






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„Luftangriff – Sturzkampfbomber greifen uns an!“


BUMMMMM



„Was war das? Das war keine Fliegerbombe!“


„Wieder der Schlachtkreuzer Admiral, scheinbar hat der Gegner das Feuer weg von der Yashima auf unsere Kawachi verlegt!“



„Näher heran!“


„WAS?“



„Wir müssen unsere Trefferquote erhöhen Ugaki!“


„Aber dann wird die des Gegners auch besser!“


„Aber wir sind besser gepanzert – unsere Schlachtschiffe stecken die Treffer besser weg als die des Gegners…“




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„Der Gegner scheint abzudrehen Admiral.“


„Aber nur dieser eine Schlachtkreuzer, der zweite hält stur auf unsere Flugzeugträger drauf zu und wird sie bald in Reichweite seiner Geschütze haben. Beidrehen um alle Geschütze an den Feind zu bringen!“


„Jawohl Admiral!“



…



„Jetzt dreht auch der zweite Schlachtkreuzer ab!“


„Gut – weiter unter Feuer nehmen!“




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„Admiral – Nagumo meldet heftige Luftkämpfe über der Flotte. Unsere Jäger schießen den Feind herunter, aber er berichtet das unsere eigenen Bomber kaum noch Treffer erzielen.“


„Diese Angriffe in kleinen Gruppen müssen aufhören. Sagen Sie Nagumo er soll die Bomber nicht wieder sofort betanken und bewaffnen lassen, sondern Abwarten bis er eine vernünftige Staffelgröße realisieren kann. Zur Not sollen sich die Staffeln der verschiedenen Träger ergänzen!“




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„Admiral der Feind fällt zurück, sollen wir wenden?“


„Nein Ugaki, gewinnen wir etwas Abstand um uns zu sammeln und neu zu formieren. Gönnen wir den Geschützmannschaften etwas Pause. Die Feuerrate hat sichtlich nachgelassen und der Feind hat die schwereren Treffer eingesteckt. So wie es aussieht beginnen die beiden Schlachtkreuzer sich einzunebeln. Die müssen schwer getroffen sein und bei der Nebelwand erzielen wir im Moment keine weiteren Treffer. Lassen wir das die Bomber machen.“


„Jawohl Admiral.“



…



„Admiral – Torpedobomber greifen uns an!“


„Aber doch nicht aus dieser Höhe?“


„Doch Admiral!“



„Schauen Sie genau hin Ugaki – die tragen Bomben und keine Torpedos!“



„Dann ist dem Feind sein Torpedovorrat ausgegangen?“


„Oder aber dieser Torpedobomber-Typ hat nicht genug Reichweite um einen schweren Torpedo zu uns zu tragen und wieder zurück zu seinem Flugzeugträger zu gelangen!“


„Können wir uns darauf verlassen?“


„Kontaktieren Sie Genda, er soll ausrechnen wie weit die britischen Träger entfernt sein müssen, damit diese Torpedobomber nur noch leicht beladen werden können?“





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„Der Gegner kommt allmählich außer Sichtweite Admiral.“


„Gut – dann sind diese Schiffe soweit angeschlagen, dass sie selbst unserer langsamen Kawachi nicht mehr folgen können!“


„Auch das ist nicht sicher Admiral.“


„Aber es spricht vieles dafür! Wieviel Zeit ist verstrichen seit wir das Gefecht begonnen haben?“


„Bald drei Stunden Admiral!“


„Also sammeln wir uns wie besprochen und bereiten einen zweiten großen Luftangriff vor!“





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„Die Torpedobomber der Unryu greifen den Schlachtkreuzer an, der direkt hinter uns herfährt.“


„Dann werden wir sehen ob wir ihn damit loswerden.“



„Die Unryu Staffel meldet Torpedotreffer Admiral!“





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„Immerhin Kusaka, die Trefferrate verbessert sich wieder, aber um den Feind zu schlagen reicht das nicht aus!“


„Die Piloten sind müde Admiral!“


„Sind Sie das nicht?“


„Um ehrlich zu sein Admiral, ja – niemand hier ist nicht übernächtigt und müde.“





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„Sie hatten Recht Admiral, es war richtig Nagumo anzuweisen wieder mit größeren Zahlen anzugreifen. Die Ausbeute der letzten Minuten ist wirklich gut.“


„Ja Ugaki, aber mit Bomben versenkt man Schlachtschiffe nur ziemlich schwierig!“


„Wenn wir sie auf Monate hinaus beschädigen ist das auch viel Wert. So viele Schiffe wie wir heute getroffen haben, kann der Feind weder in Asien noch in Indien in Stand setzen. Dafür muss er zurück nach Europa und das ist für angeschlagene Schiffe ein weiter Weg.“


„Ja das stimmt Ugaki, aber schauen Sie wie viele Geschütztreffer die Kawachi und die Yashima erhalten haben und beide sind voll Einsatzfähig!“


„Aber es waren Sie Herr Admiral, der darauf hingewiesen hat, dass unsere Schlachtschiffe wesentlich besser gepanzert sind als die Britischen!“


„Das ist auch wieder Richtig Ugaki, also lassen wir den Geheimdienst seine Arbeit machen. Er wird herausfinden wie es um die feindlichen Schiffe bestellen ist!“





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„Feindliche Bomber über uns!“


BUMMM - BUMMM


„Schadensmeldungen – was haben die getroffen verdammt!“



„Bombentreffer auf Turm A – von der Panzerung gestoppt!“


„Und weiter? Es klang nach weiteren Treffen!“


„Irgendwo im Heck, Meldungen stehen aus Admiral!“





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#231 RTW2-JAP#
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„Treffer – Treffer – Torpedotreffer auf Feindschiff!“


„Verflucht welche Staffel war das?“


„Admiral – es müssten die Torpedobomber der Hiyo sein.“


„Müssten? – Kusaka – was denken sich die Piloten? Wo ist Fuchida? Er muss endlich für akkurate Meldungen sorgen!“


„Torpedos Akagi – wir nehmen den Zerstörer an der Spitze, bringen wir Unordnung in den Verband!“


„Torpedos Hiyo – greift den Schlachtkreuzer an, der hat schon zwei Treffer, dann wird es reichen, wenn er noch ein zwei Torpedos abbekommt, die Schlagseite ist jetzt schon erheblich!“


„Torpedos Akagi – Torpedos los – Torpedos los!“


„Treffer – Treffer – der hat gesessen!“


„Torpedos Hiyo – wer noch seinen Torpedo hat nimmt den Kreuzer auf drei Uhr, der Rest folgt mir!“


„Torpedos Unryu – nehmt das Schlachtschiff in der Mitte, das kann nicht ausweichen sonst kracht es in den liegengebliebenen Schlachtkreuzer.“


„Torpedos Unryu – Torpedos los – Torpedos los!“


„Torpedos Unryu – Treffer Treffer!“


„Bomber Schinano – Treffer mittschiffs auf leichtem Kreuzer!“


„Bomber Unryu – der Schlachtkreuzer querab rechts – los angreifen!“



„Treffer – Treffer – Treffer –Treffer!“



„Bomber Unryu – Schlachtkreuzer von drei Bomben getroffen – Schiff hat Schlagseite nach Backbord!“


„Bomber Unryu – jetzt das langsame Schlachtschiff das versucht sich in der Nebelwand zu verstecken."



„Treffer – Treffer!“



„Bomber Unryu – Drei Bomben Treffer auf feindlichem Schlachtschiff!“


„Bomber Unryu – Treffer auf Schlachtkreuzer“





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Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku versuchte noch aus den Funksprüchen schlau zu werden, als um ihn herum ein Höllenfeuer der Flak losdonnerte. Alles was irgendwie schießen konnte feuert gen Himmel, wo mehrere große Pulks feindlicher Flugzeuge erschienen. Dann stürzten sich die japanischen Jäger auf ihre Beute und wegen des heftigen Flugabwehrfeuers waren nun Freund wie Feind in Gefahr. Als die japanischen Piloten verstanden hatten das hier der falsche Ort für einen Luftkampf war, versuchten sie selbst verzweifelt auszuweichen. Dies führte fast zwingend zu Kollisionen und Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku wollte abermals nicht glauben was er heute alles von den japanischen Piloten zu sehen bekam.


Immerhin schienen die japanischen Jagdflugzeuge den britischen Flugzeugen deutlich überlegen zu sein. Die feindlichen Flugzeuge wurden teilweise wie wehrlose Übungsziele vom Himmel geholt!



„Admiral – das war ein großer Erfolg für uns!“


„Erläutern Sie das Ugaki.“


„Das war der bislang größte und konzentrierteste Luftangriff auf unsere Schiffe der heute stattgefunden hat und unser Jagdschutz hat faste alle feindlichen Flugzeuge abgeschossen oder zum Abdrehen gezwungen.“


„Ist das so Ugaki? Ich habe viele Piloten gesehen, die sich viel zu nahe herangetraut haben und in den Bereich unserer Flak eingeflogen sind. Unsere Flakschützen können das nicht auseinanderhalten, die schießen auf alles was sich ihnen am Himmel zeigt. Wir werden nach unserer Rückkehr viel aufzuarbeiten haben!“





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„Und das ist auch ein Problem Ugaki – wieder keine Kennung. Drei Torpedotreffer, aber wer – wo – auf welches Schiff? Die Auswertung dieses Gefechts wird ein großes Problem werden!“





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„Admiral – der Waffenmeister meldet das die Flak-Munition zur Neige geht!“


„Dann wünschen Sie uns Glück Ugaki!“


„Jawohl Admiral!“





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„Admiral – Kreuzer Chishima meldet ein britisches Frachtschiff querab. Die Besatzung scheint das Schiff aufzugeben.“


„Dann soll die Chishima sicherstellen, dass dieses steuerlose Schiff nicht zum Problem für die Schifffahrt wird!“


„Jawohl Admiral!“



„Bomber Amagi – Zwei Bombentreffer auf feindlichem Zerstörer – Zerstörer brennt und verliert an Fahrt!“


„Bomber Amagi –Zahlreiche Treffer auf feindlichem Kreuzer!“



„Admiral – Zerstörer Satsuki meldet Rumpfschäden durch Bombennahtreffer!“


„Häm – Fragen Sie den Kommandanten wie schwer die Schäden der Satsuki sind? Wenn es nötig ist, soll er aus dem Verband ausscheren um kein weiteres Ziel zu bieten!“


„Kreuzer Chishima meldet, dass das britische Frachtschiff zu sinken beginnt.“


„Ein kleiner Fang, aber besser als gar nichts!“





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„Weitere Bomber greifen uns an Admiral. Außerdem hat die Shikishima den Anschluss verloren?“


„Die Shikishima? Wurde die Shikishima getroffen? Nein Admiral, aber die ständigen Manöver wegen der fortwährenden Luftangriffe haben zu Problemen mit den Maschinen geführt.“


„Verlangsamen sie unser Tempo, damit die Shikishima wieder aufschließen kann!“


„Jawohl Admiral!“



„Admiral – die Hiyo scheint getroffen worden zu sein!“



…



„Hiyo meldet Bombennahtreffer – keine Schäden!“


„Das ist Glück Ugaki – wie lange wir noch Glück haben ist allerdings die Frage? Mittlerweile kommen wir der Küste gefährlich nahe. Damit steigt nicht nur die Gefahr durch Minenfelder, sondern wir müssen auch mit den Trägern beidrehen und wir nehmen die Träger damit aus dem Wind!“


„Ugaki – ich denke wir haben erreicht was zu erreichen war!“




„Admiral!“




„Geben Sie Signal an alle Schiffe – Generalskurs Nord-Nord-West – wir ziehen uns unter Beibehaltung der Luftangriffe auf den Feind zurück. Nagumo soll sein Möglichstes tun und seine Trägerdivisionen so steuern, dass er nicht zu dicht unter Land gerät.“


„Admiral, wenn wir jetzt abbrechen… - wir haben nach den Meldungen höchstens zwei britische Flugzeugträger getroffen. Nach den Berichten hat er mindestens fünf im Verband!“


„Ugaki – welchen Wert hatten diese Geheimdienstberichte? Nach diesen Berichten hätte die britische Flotte in Malakka vor Anker liegen sollen. Stattdessen hat sie uns Gefechtsbereit empfangen und wir können von Glück reden, dass uns bislang keine feindlichen Torpedobomber getroffen haben!“


„Admiral?“


„Diese Streitkräfte sind unersetzlich für Japan, wir müssen Sie sicher wieder nach Hause bringen und dafür müssen wir an Singapur vorbei. Wir fahren südlich von Sumatra entlang, schleichen nachts durch die Sundastraße und über die Javasee Richtung Straße von Makassar. Irgendwo östlich von Borneo beordern wir unsere Tanker hin um zu bunkern. Dieses Risiko müssen wir eingehen, aber nach Cochinchina schaffen wir es nicht, das ist ausgeschlossen. In der Straße von Makassar sind wir außerhalb der Reichweite der landgestützten Bomber unseres Feindes und mit seiner angeschlagenen Flotte wird er uns nicht nachsetzen. Auf dem Weg nach Cochinchina müssten wir dagegen mit fortwährenden Luftangriffen rechen!“





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„Admiral – das kommt vom Flaggschiff – Befehl Generalkurs Nord-Nord-West – Rückzug unter Beibehalt der Luftangriffe!“


„Gut Kusaka – das ist gut! Dieser Befehl war überfällig. Unsere Piloten sind völlig erschöpft und kaum noch in der Lage geradeaus zu fliegen. Geschweige denn anzugreifen oder gar zu landen! Wir sammeln alle Flugzeuge ein, gönnen den Piloten eine Pause, dann starten wir noch einmal alle verbleibenden Maschinen in ein oder zwei großen Gruppen und wenn diese Wellen zurück sind, dürfte sowieso die Dämmerung einsetzen.“


„Aber unser Ziel Admiral – die britischen Flugzeugträger!“



„… sind für uns mittlerweile gefährlicher als wir für sie Kusaka. Nein es reicht – fahren wir nach Hause!“


„Alarm – Luftangriff – feindliche Bomber!“





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„Mindestens drei Gruppen feindlicher Bomber wurden von der Jagdabwehr abgefangen. Es werden immer mehr!“


„Das haben wir erwartet Kusaka. Lassen Sie den Kurs ändern, wie benötigen Abstand zur Küste für den letzten Start der Flugzeuge!“


„Jawohl Admiral“





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„Es sind jetzt sechs Stunden seit Gefechtsbeginn vergangen Admiral.“


„Der Tag ist noch nicht vorbei. Nagumo wird noch einen weiteren Start durchführen, auch wenn seine Träger wegen der an Bordnahme der letzten Welle doch recht dicht unter Lang gekommen sind und die Trägergruppen auseinander driften.“


„Ja – auch die Shikishima hat noch keinen Anschluss gefunden – im Gegenteil.“


„Fragen Sie beim Kommandanten nach, ich will keine Ausflüchte hören. Was ist genau passiert mit der Maschinenanlage an Bord er Shikishima?“


„Jawohl Admiral!“


„Ach warten Sie Ugaki – ändern wir den Kurs und ordnen an die Flotte zu sammeln und zu konzentrieren!“


„Jawohl Admiral!“





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„Admiral, wir haben nicht mehr genügend Torpedos um alle einsatzfähigen Torpedobomber damit auszurüsten.“


„Dann lassen Sie die restlichen Torpedobomber mit schweren Bomben beladen Kusaka. Starten Sie den Angriff sobald die Umrüstung abgeschlossen ist.“


„Jawohl Admiral!“




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„Das Wetter wird schlechter, wir müssen jetzt Starten bevor es nicht mehr mög...“



„Luftangriff – feindliche Bomber greifen uns an!“



...



„Das war knapp! Die Jagdabwehr hat gute Arbeit geleistet!“




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„Und jetzt bringen Sie unsere Bomber in die Luft damit wir die Decks leer bekommen!“


„Während der Feind angreift?“


„Wenn er uns trifft während betankte und beladene Bomber auf den Decks stehen wird es uns den Tag versauen Kusaka!“





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„Nagumo startet den letzten Angriff Admiral, aber seine Träger-Division hat den Anschluss verloren. Er wird mit der Shinano Pulau Langkawi östlich passieren und nicht mit uns zusammen westlich.“


„Dann wird da so sein Ugaki. Hauptsache die Flugzeuge kommen von Deck. Es hat erheblich aufgefrischt. Noch etwas mehr Seegang und der Flugbetrieb muss vollständig eingestellt werden.“


„Auf dem Radar sind weitere Feindflugzeuge die auf uns zu halten Admiral.“


„Dann hoffen wir das wir weiterhin so viel Glück haben wie zuletzt!“


„Jawohl Admiral!“





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„Die Bomber sind unterwegs Admiral!“


„Und die feindlichen Flugzeuge?“


„Haben uns östlich passiert und befinden sich jetzt südlich unseres Verbands!“





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„Unser Jagdschutz hat den angreifenden Feind abgewehrt Admiral.“


„Irgendwann wird uns das nicht mehr gelingen Ugaki. Es wird Zeit das dieser Tag endet!“


„Unsere Bomber erreichen in wenigen Minuten das Zielgebiet Admiral…“





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„Torpedos Hiyo – to ba to ba to ba!“


„Torpedos Unyo – to ra to ra to ra!“


„Bomber Akagi – Feindlicher Kreuzer von Bombe getroffen mittschiffs!“


„Torpedos Akagi – to ba to ba to ba!“


„Torpedos Unyo – to ba to ba to ba!“





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„Es geht los Admiral – vielleicht haben wir Glück und versenken doch noch die britischen Flugzeugträger!“





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#232 RTW2-JAP#
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#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<




„Bomber Akagi – Treffer – Treffer!“


„Bomber Akagi – Zwei Bombentreffer auf feindlichem Schlachtkreuzer erzielt!“


„Torpedos Hiyo – Bombenangriff auf feindliches Schlachtschiff.“


„Torpedos Hiyo – Treffer – Treffer – Treffer zwei – Treffer – Zwei Treffer auf Schlachtschiff erzielt!“


„Torpedos Unryu – Ziel feindliches Schlachtschiff – Torpedos los!“


„Bomber Akagi – Bombentreffer auf leichtem Kreuzer.“


„Torpedos Shinano – Torpedos los – Torpedos los!“


„Bomber Hiyo – Schmeißt das Schlachtschiff zu Klump!“


„Torpedos Hiyo – Ziel Schlachtschiff – ins Wasser mit den Torpedos – los – los!“


„Bomber Unryu – Bomben raus!“


„Torpedos Shinano – Treffer – Treffer – Torpedotreffer auf Feindschiff!“


„Bomber Hiyo – Zerstörer von Bombe getroffen und brennt!“


„Bomber Unryu – Treffer – Treffer – Bombentreffer auf feindlichem Zerstörer!“


„Bomber Unryu – Bombentreffer auf weiterem Feind-Zerstörer – Treffer!“





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„Das läuft gut Admiral!“


„Ja Kusaka, die Pause hat den Piloten gutgetan, aber wir hatten auch Glück mit unserer Jagdabwehr. Die feindlichen Angriffe haben zugenommen und sich deutlich größer als zu Beginn.“



„Bomber Unryu – Bombentreffer auf leichtem Kreuzer.“


„Bombentreffer auf schwerem Kreuzer.“


„Bomber Shinano – Ruhig noch warten – das Schlachtschiff auf Zwei Uhr hat Schlagseite – angreifen!“


„Bomber Shinano – Jetzt – Bomben raus – Bomben raus!“


„Treffer – Treffer – Treffer – Treffer Drei – und Nummer Vier – Treffer - Treffer!“


„Bomber Shinano – Feindliches Schlachtschiff von fünf Bomben getroffen!“


„Bomber Shinano – Bomben raus – Bomben aus!“


„Bomber Shinano – Zwei weitere Treffer auf Schlachtschiff erzielt“


„Bomber Amagi – Angriff in zwei Gruppen auf Schlachtkreuzer.“


„Bomber Amagi – Treffer – Treffer – Schlachtkreuzer von sechs Bomben getroffen!“


„Torpedos Hiyo –Treffer – Treffer – fünf Torpedotreffer auf drei feindlichen Schiffen erzielt!“


„Bomber Shinano – Drei Bombentreffer auf Schlachtschiff!“


„Bomber Shinano – Zerstörer von Bombe getroffen!“


„Torpedos Shinano – Nehmt den leichten Kreuzer – Torpedos los!“


„Bomber Amagi – Da das Schlachtschiff dort in der Nebelwand sieht unbeschädigt aus.“



„Das können wir ja ändern!“


„Der wehrt sich nicht, kein Flak-Feuer – angreifen angreifen!“



„Bomber Amagi – Bomben raus – Bomben raus!“


„Treffer – Treffer – Schlachtschiff von Bombe getroffen!“



„Mach Platz ich bin dran – Bombe raus – Bombe raus!“



„Treffer – Treffer – VOLLTREFFER – VOLLTREFFER –VOLLTREFFER in Bug Turm!“


„Bomber Amagi – Admiral Nagumo – Volltreffer in Bug Turm auf Schlachtschiff der Suffolk-Klasse – Schlachtschiff ist explodiert!“




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Bild 214: Schlachtschiff HMS Implaceable explodiert nachdem eine 500 Pfund Bombe Turm B durchschlagen hat und im Magazin detoniert ist.
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator





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„Damit haben wir auf jeden Fall einen dicken Pott erwischt Admiral!“


„Stimmt Kusaka, aber es wäre gut zu Wissen welche feindlichen Schiffe so schwer Beschädigt sind, dass sie ebenfalls noch sinken werden? Für meinen Geschmack haben unsere Piloten von ziemlich vielen feindlichen Schiffen gesprochen. Trotz all der Treffer am Vormittag scheinen wir bislang nicht viel versenkt zu haben!“



„Bomber Shinano – Weitere Bombentreffer auf feindlichen Zerstörern!“


„Bomber Amagi – Wir haben ebenfalls einen Zerstörer getroffen!“


„Bomber Amagi – Zweiter Treffer auf Zerstörer erzielt!“



„Admiral – die Schäden auf der Satsuki sind größer als gedacht. Der Kommandant meldet erheblichen Wassereinbruch und bittet nun darum den Verband verlassen zu dürfen.“


„In Ordnung Ugaki. Er soll nicht versuchen den Held zu spielen. Wenn es sein muss soll ein anderer Zerstörer die Satsuki in Schlepp nehmen.“


„Jawohl Admiral!“





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„Waren das unsere letzten Bomber Kusaka?“


„Wenn sich nicht noch einzelne Piloten verirrt haben? Ja Admiral, aber auf dem Radar haben wir anfliegende Feindflugzeuge!“


„Dann versucht der Gegner das Gleiche wie wir – hoffen wir, dass er weniger Glück hat!“





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„Admiral - Kaigun-taisa Nagumo Chūichi meldet das unsere Staffeln jetzt im Landeanflug sind. Er möchte wissen ob es bei den Befehlen bleibt?“


„Fragen Sie Nagumo wie der Zustand der Maschinen ist. Ich möchte wissen wieviel Flugzeuge noch einsatzfähig sind?“


„Jawohl Admiral!“



…



„Nagumo hält einen weiteren Start für möglich, aber die Piloten müssten in der Dämmerung oder sogar Dunkelheit landen!“


„Lassen Sie es die Piloten entscheiden. Jeder der das Wagnis eingehen möchte soll starten! Ziel ist der Hafen von Penang. Wenn sich die beschädigten feindlichen Schiffe irgendwo hin zurückgezogen haben, dann dorthin!“




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„Die Jagdabwehr hat zahlreiche feindliche Seeaufklärer abgeschossen.“


„Auf dem Heimflug?“


„Die Piloten der Jagdflugzeuge sagen nein. Der Flug Kurs deutet darauf hin, dass diese Aufklärer erst gestartet sein müssen.“


„Zeit bis zur Dämmerung?“


„Jetzt noch etwa zwei Stunden Admiral!“



„Admiral – die Jagdabwehr meldet Luftkämpfe mit feindlichen Bombern!“



„Jetzt noch? Der Gegner scheint seinen Piloten ebenfalls alles abzufordern!“


„Zerstörer Satsuki meldet extreme Schlagseite. Der Zerstörer ist nicht mehr manövrierfähig!“


„Darum kümmern wir uns nach dem feindlichen Luftangriff!“





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„Zerstörer Satsuki meldet Wassereinbruch beinahe gestoppt. Zehn Knoten sind möglich, aber der Kommandant möchte diese Geschwindigkeit nicht riskieren.“


„Teilen Sie dem Kommandanten mit, dass er die Satsuki zur Not in der Nähe unserer Invasionstruppen auf Grund setzen soll und sich der Marine-Infanterie anschließen soll!“


„Jawohl Admiral!“


„Nachdem wir Pulau Langkawi passiert haben, soll sich die Flotte bereit machen sich zu sammeln!“




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„Unsere Staffeln erreichen jetzt Penang Admiral!“



„Bomber Amagi – Treffer auf leichtem Kreuzer!“


„Torpedos Unryu – Bombentreffer auf einem Frachtschiff erzielt.“


„Torpedos Unryu – Schlachtschiff von Bombe getroffen.“


„Bomber Hiyo – Treffer – Treffer – drei Bombentreffer auf Schlachtschiff!“


„Bomber Hiyo – Volltreffer auf Schlachtkreuzer – Schlachtkreuzer ist EXPLODIERT!“




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Bild 215: Schlachtschiff HMS Camperdown der Royal Navy explodiert nach Volltreffer einer 1000 Pfund Bombe in Turm B während es bereits im Hafen von Penang liegt!
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator





„Bomber Hiyo – Bombentreffer auf Schlachtschiff erzielt!“


„Bomber Hiyo – Treffer auf leichtem Kreuzer.“


„Bomber Schinano – Zwei Bombentreffer auf leichtem Kreuzer.“


„Treffer – Treffer auf Schlachtschiff!“



„Admiral – das hat sich gelohnt, wenn da noch ein Schlachtkreuzer explodiert ist!“


„Ja Kusaka, aber sehen Sie die Dämmerung hat eingesetzt – jetzt müssen wir die Piloten alle wieder sicher an Bord nehmen!“




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„Bomber Unryu – Verdammt seht ihr das? Da im Süden – Träger – Träger – Verdammte Flugzeugträger – mindestens fünf Stück!“


„Ja verdammt – und dort hinter dem Felsvorsprung, das ist noch ein leichter Träger!“


„Ja den sehe ich – ich greife an!“


„Bomben raus – Bomben raus!“



„Admiral – Zerstörer Satsuki meldet Wassereinbruch ist gestoppt!“





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„Admiral – der letzte angreifende Bomberpilot meldet das der Hafen jetzt völlig im Dunkeln liegt, aber man sieht überall den Lichtschein vereinzelter brennender Schiffe!“


„Das nutzt uns nichts mehr Kusaka. Melden Sie Yamamoto das wir jetzt noch die Flugzeuge an Bord nehmen und dann seine Befehle erwarten!“


„Jawohl Admiral! Da sind aber noch weitere Bomber draußen die ein Ziel suchen.“


„Die sollen abwerfen und umdrehen. Ich kann unser Flugdeck selbst kaum erkennen und wenn wir jetzt die Landebefeuerung einschalten sind wir ein weithin sichtbares Ziel für jedes britische und deutsche U-Boot in der Gegend!“


„Jawohl Admiral!“





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„Admiral – Nagumo meldet zahlreiche Landeunfälle der heimkommenden Piloten!“


„Ja das war zu erwarten Ugaki, wir können es jetzt nicht mehr ändern. Aber künftig müssen wir mit unseren Piloten sorgsamer umgehen. Es nutzt uns nichts, wenn die Piloten jetzt zwar wissen wir man ein Schlachtschiff versenkt, sie dieses Wissen aber nicht mehr anwenden und teilen können.“




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„Admiral - Kaigun-taisa Nagumo Chūichi meldet alle Staffeln zurück an Bord der Flugzeugträger!“



„Also gut Ugaki – Befehl an alle Einheiten – Kurs Borneo – diese Schlacht ist beendet!“




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#233 RTW2-JAP#
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Seid ihr euch sicher, dass hier nicht jemand kunstvoll angeordnete Schwermetalle in der Bombe verbaut hat?


Die Schlacht erinnert ein wenig an Pearl Harbor: Schlachtflotte beschädigt/versenkt, Träger entkommen.
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Werter TheBlackSwan,


Wir haben zwar die Tage tatsächlich Oppenheimer gesehen, aber dieses Bild ist Wochen zuvor entstanden. Wenn Ihr Euch die Bilder der Explosionen der HMS Barham und der Yamato anseht, gibt es da aber durchaus Ähnlichkeiten. Man braucht dafür nicht gleich Schwermetalle :rolleyes:


Was das Ergebnis der Schlacht angeht, ja das ist bemerkenswert und dabei wollen die Piloten doch mindestens zwei CVs getroffen haben, dafür das die gänzlich unbeschädigt sind! Die Explosion die als KE gemeldet wurde, war übrigens tatsächlich ein Schlachtkreuzer! Und dieser angebliche Schlachtkreuzer im Hafen von Penang war tatsächlich ein Schlachtschiff. Wenn die Piloten also nicht mal einen Korvette von einem Schlachtkreuzer unterscheiden können, sagt das schon etwas aus!


Wir sind schon sehr gespannt wie Yamamoto das Ergebnis der Schlacht darstellen wird. Aus gut unterrichteten Kreisen haben Wir erfahren, dass er nicht zufrieden ist!
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Werte Regentschaft,
Werter TheBlackSwan,



Wir müssen Uns korrigieren - es waren alles Schlachtschiffe die explodiert sind bei den Briten. Wir sind im Logfile verrutscht und hatten daher den im Spiel als KE gemeldeten Volltreffer für einen BC gehalten. Wir haben gerade das Log nochmal angeschaut, weil Wir das Drama im Wolff-Reuter-Havas-Kartell genauer darstellen wollten. Alle Logfiles aller vier (!) explodierten Schiffe finden sich jetzt dort im Wolff-Reuter-Havas-Kartell in den Spoiler Abschnitten zum anschauen. Das vierte explodierte Schiffe war der japanische Zerstörer Nerima, der als erstes gleich zu Beginn explodiert ist.



Hier der Link zum Wolff-Reuter-Havas-Kartell Eintrag:

https://www.si-games.com/forum/showthre ... ost1371282
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#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Sonntag 27. September 1942



>> Gewaltige Seeschlacht vor Penang! <<


>> Kaiserlich Japanische Marine sprengt britische Schlachtflotte in die Luft! <<


Im Verlauf des gestrigen Tages hat eine Expeditionsflotte der Kaiserlich Japanischen Marine unter dem Kommando von Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku die britische Flotte vor Malaya angegriffen. In dem fast Fünfzehn Stunden dauernden Schlagabtausch gelang es dabei der Japanischen 1. Luftflotte kommandiert durch Kaigun-taisa Nagumo Chūichi große Teile der feindlichen Kriegsschiffe in die Luft zu sprengen.


Es liegen Berichte vor wonach der Explosionsknall eines britischen Schlachtschiffes sogar im fast Tausend Meilen entfernten Surabaya auf der Insel Java gehört worden sein soll. Der Hafen von Penang, in das sich das Schlachtschiff – es wird vermutet das es sich um die HMS Camperdown handelt – gerettet hat, soll durch die Explosion weitgehend verwüstet worden sein.


Aus Singapur gab es Meldungen das vereinzelt Glasscheiben durch die Druckwelle zu Bruch gegangen sind.


Insgesamt – so ist aus informierten Kreisen zu hören – soll die britische Schlachtflotte in Asien praktisch vollständig ausgelöscht worden sein.


Wo sich Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku aktuell mit seiner Expeditionsflotte befindet und wie schwer die eigenen Verluste sind konnte oder wollte aus dem Marineministerium Niemand bekanntgeben. Diese Zeitung hat aber erfahren, dass nicht alle japanischen Schiffe in die Heimat zurückkehren werden! Die neuesten In Dienststellungen japanischer Kriegsschiffe dürften die Verluste aber deutlich aufwiegen.


Ganz Japan wartet nunmehr darauf wo Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku nun als nächstes zuschlagen wird? Noch immer hört man auf den Straßen den Namen Pearl Harbor und nach dem Schlag gegen die Royal Navy werden die Rufe auch US Navy aus dem östlichen Pazifik zu vertreiben deutlich lauter!




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Durch unser Korrespondenten-Netzwerk haben wir in Erfahrung bringen können, dass sich der Kriegseintritt des Deutschen Kaiserreichs in Deutschland bereits zu rächen beginnt. Direkt nach der Kriegserklärung haben japanische U-Boote und Handelsstörer den Auftrag zum totalen Krieg gegen die deutsche Handelsschifffahrt erhalten. In den nur vier Wochen seit dem Kriegseintritt der Deutschen ist es der japanischen Marine gelungen signifikante Teile der deutschen Handelsflotte zu versenken. Es gibt Berichte über hungernde Menschen in den deutschen Großstädten und über mangelnde Einsatzbereitschaft des Deutschen Militärs.





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 09. Oktober 1942


Osaki Shiko hatte in den letzten Tagen alle Informationen erneuert, die er erst vor kurzem zusammengetragen hatte. Die See- und Luftschlacht bei Malaya hatte viel geändert, aber das Ergebnis blieb gleich. Die ersten europäischen Einheiten der Royal Navy hatten Singapur erreicht und ein zweiter Verband würde dies zum Wochenende hin ebenfalls tun. Damit war die Royal Navy in den Südostasiatischen Gewässern bereits deutlich überlegen.


Ein ungleich größerer Flottenverband hatte sich von Deutschland aus auf den Weg gemacht und nahm die Route über Westafrika und dem Kap der guten Hoffnung vorbei. Er würde wohl erst im Dezember in Asien eintreffen, aber dann war die gesamte Kaiserlich Japanische Marine nicht groß genug um es mit beiden Flotten zusammen aufzunehmen.


Es drohte die nächste Schlacht von noch deutlich größerem Ausmaß und ob bis dahin die Flugzeuge und Piloten ersetzt werden konnten, die vor Malaya verloren gegangen waren, war alles andere als sicher!


Gerne hätte er zur Lage einen Leitartikel herausgebracht, aber der Chefredakteur und die neue Verlagsleitung hatten dies verhindert. Ob seine Vorgesetzten einfach Angst vor den Konsequenzen hatten, oder aber ob das Marine Ministerium dahinter steckte konnte Shiko nur vermuten.





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zur See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<


Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),



ich bin gescheitert!



Die mir übertragene Aufgabe – die Versenkung der britischen Flugzeugträger in Asien – konnte ich nicht lösen. Der Angriffsplan „JB“ der unter meiner Führung entstanden ist, war zu ambitioniert. Es hat sich herausgestellt, dass die britische Flotte nicht in dem Maße überrascht werden konnte wie es für einen erfolgreichen Angriff erforderlich gewesen wäre.


Die Royal Navy bleibt damit ein gefährlicher und überlegener Gegner, auch wenn es einige Punkte gibt die für uns sprechen.


Nach akribischen Gesprächen mit allen überlebenden Piloten zeichnet sich ein besonderes Bild ab. Vergleichen sie dazu die beiden Schaubilder über unsere eigenen Flugzeugverluste und die des Gegners:



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Der Anteil der gesamten Verluste ist bei unseren Flugzeugen deutlich niedriger als beim Feind. Dies obwohl wir erheblich mehr Flugzeuge zum Einsatz bringen konnten als die Royal Navy. Vielleicht auch gerade weil wir deutlich mehr Flugzeuge zum Einsatz bringen konnten.



Auffällig ist aber die Ursache der Flugzeugverluste!



Wir haben die meisten Flugzeuge und Piloten aufgrund operativer Abstürze verloren. Das sind zu einem großen Teil die Unfälle der Nachtlandung am Ende der Schlacht die hier die Zahlen nach oben treiben. So etwas darf künftig nie wieder in diesem Ausmaß passieren.



Unsere Piloten sind viel zu wertvoll um sie auf diese Weiße zu opfern!



Der Verlust durch feindliche Jäger oder durch Flugabwehrfeuer ist zusammengenommen immer noch deutlich niedriger als der Verlust durch die Unfälle.


Dieses Bild sieht bei der Royal Navy völlig anders aus. Seit jeher haben wir eine starke Jagdabwehr für unsere Trägerflotte vorgesehen und diese Entscheidung kam hier vollständig zum Tragen. Mit weitem Abstand konnten wir einen Großteil der feindlichen Flugzeuge mit unseren Jägern abfangen und abschießen oder doch so stark beschädigen, dass die Feindflugzeuge umkehren mussten. Daraus folgt wie selbstverständlich, dass unsere Flak-Mannschaften nur wenige Flugzeuge abschießen konnten, weil kaum ein feindliches Flugzeug nahe genug an unsere Schiffe herangekommen ist.


Dennoch geht von solchen einzelnen Feindflugzeugen eine erhebliche Gefahr aus. Man stelle sich vor, der Treffer auf der Akagi wäre zu einem Zeitpunkt erfolgt, zu dem die Akagi betankte und bewaffnete Flugzeuge auf dem Deck stehen gehabt hätte.



Dann wäre dieser Treffer in einem Desaster geendet!



Es gibt aber auch Gutes zu berichten:


Das Konzept unserer Schlachtschiffe eine schwere Panzerung mit einer mäßigen Bewaffnung bei gleichzeitig extremer Reichweite zu kombinieren hat sich ausgezahlt. Sowohl die Yashima, wie auch die Kawachi haben schwere Treffer durch den Gegner erhalten. Neunzehn großkalibrige Granaten der feindlichen Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer vermochten es nicht die Panzerung der Yashima zu durchschlagen und der Yashima gefährlich zu werden.




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Wie jedoch das Schicksal der britischen Schlachtschiffe HMS Implaceable, HMS Jupiter und HMS Camperdown zeigt, geht die große Gefahr heute von Fliegerbomben aus! Auch die Kawachi wurde von zwei Bomben getroffen und die Auswertung der Schäden ist noch nicht abgeschlossen. Üblicherweise sind unsere Geschütztürme jedoch extra stark gepanzert. Bei den Konstruktionen der britischen Schiffe scheint es dagegen Schwachstellen zu geben, die Magazin-Treffer erleichtern.


Den Zerstörer Satsuki mussten wir zurücklassen, die Schäden waren zu extrem um mit der abrückenden Flotte mitzuhalten. Zwischenzeitlich haben die beiden Zerstörer Kisaragi und Nagatsuki nach dem Beölen vor Borneo die beschädigte Satsuki in ihre Obhut genommen und schleichen im Verband nach Formosa. Die drei Zerstörer werden dort im Laufe der nächsten Woche erwartet.


Das Ergebnis der Schlacht sieht für die Kaiserlich Japanische Marine somit nach allem wie ein Sieg aus, es ist aber ein Pyrrhussieg! Die britischen Flugzeugträger sind unbeschädigt geblieben. Zwar konnten wir zehn Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer versenken, aber von diesen Schiffstypen hat die Royal Navy mehr als genug! Hätten wir die fünf Flottenträger versenken können, wäre die Überlegenheit der Royal Navy negiert worden, so aber stehen wir einem Feind gegenüber der in wenigen Tagen mit den Verstärkungen aus Übersee seine Überlegenheit sogar noch ausbauen wird.


Etwas weniger kritisch ist die Deutsche Hochseeflotte zu betrachten. Dem deutschen Kaiserreich fehlen in Asien die nötigen Stützpunkte um einen großen Flottenverband dauerhaft in unseren Gewässern zu stationieren. Die britischen Häfen werden mit der eigenen Flotte auch bereits ihre Kapazitäten erreichen. Ich rechne nicht damit, dass die Hochseeflotte länger als zwei bis drei Wochen in Asiatischen Gewässern verbleiben wird. Zudem setzt unser U-Boot-Krieg der zivilen Deutschen Handelsflotte bereits erheblich zu. Den Berichten zufolge gibt es im deutschen Kaiserreich größere Aufstände um den Krieg wieder zu beenden.




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-sh&#333 ;) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zur See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße vom 26. September 1942 des Jahres zur Kenntnis nehmen.




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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 14. Oktober 1942




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 16. Oktober 1942


Osaki Shiko konnte sich auf die Schultern klopfen. Die Marine schätzte die Situation wohl ebenfalls als Problematisch ein. Am frühen Morgen hatte die Schlachtschiffe Yamashiro und Katori ihre Liegeplätze in Japan verlassen und waren nach Südostasien aufgebrochen um dort die Flotte zu verstärken.


Der Blick auf die Flotten der Welt macht deutlich das die Kaiserlich Japanische Marine nur dann eine Chance hatte, wenn sie vollkommen geschlossen agierte. Die Widerworte in Japan würden aber sicher heftig ausfallen. Nicht wenige Menschen waren der Meinung das immer eine große Flotte in Japan selbst zu verbleiben hat um die Inseln zu schützen. Speziell da die Zarenflotte in Wladiwostok eine permanente Bedrohung war.


Der Glauben in die Luftwaffe war nicht stark genug und nur Schlachtschiffgeschützte erzeugten bei den einfachen Menschen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Das Ende September drei britische Schlachtschiff durch Flugzeuge regelrecht auseinandergesprengt worden waren, interessierte dabei Niemanden.





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> Kreuzergefecht vor Singapur 18. Oktober 1942 <<




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Eines der Erfolgsrezepte der Kaiserlich Japanischen Marine war der Handelskrieg. Die Hauptlast in diesem Bereich trugen die U-Boote der Kaiserlich Japanischen Marine und eine größere Anzahl vornehmlich älterer Leichter Kreuzer. Eine Ausnahme war der Schlachtkreuzer Ikoma.


Die Ikoma war eines der Traditionsreichen japanischen Kriegsschiffe und auch eines der älteren Schiffe in der Flotte. Als der Schlachtkreuzer 1926 in Dienst gestellt wurde, war er zwar gigantisch groß, folgte aber nur bedingt dem Konzept des Schlachtkreuzers. Nicht selten hörte man von Marineexperten aus Europa die Bezeichnung „Japanisches Baby-Schlachtschiff“. Dem wurde die Ikoma auch eher gerecht. Der Schlachtkreuzer Ikoma war besser gepanzert und langsamer als seine Artgenossen aus Europa oder Amerika. Dazu kam eine Vergleichsweiße schwache Bewaffnung aber eine wahrhaft gigantische Reichweite.


Andere Nationen waren wahrhaftige Schlachtkreuzer-Nationen, Japan besaß nur diesen einen Schlachtkreuzer. Die Europäer benutzten Schlachtkreuzer als Kern ihrer Flotten bzw. als Hauptelement schneller Einsatzverbände für Aufklärung und Seeschlacht. Die japanischen Konstrukteure hatten die Ikoma für einen einzigen Zweck gebaut, den Handelskrieg.


Anfang Oktober hatte die Ikoma Formosa mit zwei Aufträgen verlassen. Einerseits sollte es reichhaltige Beute unter britischen und deutschen Frachtschiffen in der Südchinasee machen, andererseits sollte die Ikoma als vorgeschobener Wachposten fungieren, falls die Royal Navy ihre Stützpunkte in Britisch Malaya verlassen und Richtung Norden vorstoßen sollte.


Am Sonntag dem 18. Oktober kreuzte die Ikoma dicht vor Singapur. Die Ikoma hatte einige Einzelfahrer gejagt, die jedoch zu weit entfernt waren um schnell genug eingeholt zu werden. Jetzt – nachdem die Sonne aufgegangen war – stellte Kaigun-taisa Sakiyama Shakao fest, dass er sich längst in Reichweite der britischen Bomber aus Singapur befand. Es war Zeit hier zu verschwinden als der Ausguck eine Rauchfahne am Horizont ausmachen konnte…





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Ist man da in Japan nicht etwas zu selbstkritisch? Schließlich ist die japanische Marineluftwaffe zahlenmäßig deutlich überlegen und sollte selbst gegen die vereinigte deutsch-britische Flotte bestehen können. Wozu habt ihr noch ein B in der Flotte? Museumsschiff?
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Werter TheBlackSwan,


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku ist ein nachdenklicher und fürsorglicher Anführer, dem völlig klar ist das Japan keine großen industriellen Kapazitäten besitzt. Auch in dieser Schlacht waren nicht alle Flugzeugträger mit dem neuesten fliegenden Material ausgerüstet, weil der Industrie dafür die Kapazitäten fehlen. Es wird dauern bis die Verluste von 142 Flugzeugen wieder ausgeglichen worden sind. Solange sind die Träger nicht einsatzfähig!


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Edit: Exakt - das B ist das Museumsschiff und zählt damit noch zur Flotte!


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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Kreuzergefecht vor Singapur 18. Oktober 1942 <<


Umgehend befahl Kaigun-taisa Sakiyama Shakao volle Kraft voraus. Womöglich hatte er einen der Frachter in der Dunkelheit überholt und wollte sich diesen Fang jetzt nicht entgehen lassen.
Noch bevor das unbekannte Schiff klassifiziert werden konnte, stiegen rings um die Ikoma Wasserfontänen in den Himmel und damit war klar, dass dort kein harmloser Frachter unterwegs war.


Einige Minuten später wurde das Ziel als Schwerer Kreuzer angesprochen und das war für Kaigun-taisa Sakiyama Shakao ein gefundenes Fressen. Kaigun-taisa Sakiyama Shakao gab den Feuerbefehl.


Ein Kreuzer war doch besser als die magere Kost der Frachtschiffe die sonst vor die Geschützrohre gelangten.





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Der britische Kommandant bemerkte seinen Fehler schnell und vollführte eine volle Wende. Jetzt hing alles von der Geschwindigkeit oder einem Glückstreffer in die Maschinenanlage des Gegners ab.



Denn eines hatte man bereits bemerkt: Der britische Kreuzer setzte einen Funkspruch mit seiner Position ab und bat um Luftunterstützung!



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Nach Ansicht von Kaigun-taisa Sakiyama Shakao dauerte es viel zu lange, aber dann Schlug die erste 16inch Granate der Ikoma in den Rumpf des Gegners ein. Die Geschwindigkeit der Ikoma war überlegen und umso näher man an den Kreuzer aufschloss umso besser würde die Trefferrate werden.


Dann dröhnte ein dumpfer Schlag durch die Ikoma und die Ordonanz meldete einen Treffer im Maschinenraum der Ikoma, der zum Glück keine gravierenden Auswirkungen hatte.


Nur Sekunden später riss es alle von den Beinen und die Leckage Warnung heulte auf. Der Gegner wusste sich zu verteidigen, soviel stand bereits fest!





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Kaigun-taisa Sakiyama Shakao musste die gleiche Erfahrung machen wie die Zerstörer bei Polynesien. Die britischen Geschützmannschaften waren hoch effizient und ungewöhnlich präzise. Granate um Granate krachte in die Ikoma und nur die vergleichsweiße dicke Panzerung verhinderte schlimmeres.





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Es setzte ein Geben und Nehmen ein, bei dem die Ikoma im Vorteil war. Das wesentlich größere Kaliber der Ikoma traf auf eine deutlich geringere Panzerung des feindlichen Kreuzers.


Das feindliche Feuer verringerte sich relativ abrupt und damit hatte wohl die Ikoma etwas Wichtiges getroffen. Es war auch recht schnell eine deutliche Schlagseite des Gegners zu erkennen.





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Dann erhielt Kaigun-taisa Sakiyama Shakao die Meldung auf die er gerne verzichtet hätte. Ein feindlicher Langstrecken-Seeaufklärer überflog die Ikoma in großer Höhe und begann über dem Gefechtsfeld zu kreisen. Es würde sicher nicht lange dauern, bis in Singapur die Bomber starten würden um die Ikoma anzugreifen.





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Die feindliche Artillerie erwachte wieder zum Leben und die Entfernung zum Feind war nun merklich geschrumpft.


Der Gegner machte kaum noch Fahrt, was die Arbeit für den Artillerie-Leitstand der Ikoma deutlich vereinfachte!





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Die letzten Treffer der Ikoma hatten den feindlichen Kreuzer in Brand gesetzt und nun war es nur noch eine Frage der Zeit.


Nach über drei Stunden Verfolgungsgefecht gelang der Ikoma der finale Treffer und der britische Kreuzer verschwand in einer Wand aus Feuer und Rauch. Die Druckwelle sorgte für eine kurze Schlagseite auf dem japanischen Schlachtkreuzer, aber alles in allem hatte die Explosion des feindlichen Kreuzers keine größeren Auswirkungen auf die Ikoma.


Nun musste Kaigun-taisa Sakiyama Shakao seine Ikoma nur noch aus der Gefahrenzone der feindlichen Bomber herausbringen.





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zum Kreuzergefecht vor Singapur 18. Oktober 1942 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


ich berichte mit den Worten meines Vorgängers Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi vom 11. Juni 1935:


Zum Kreuzergefecht vor Singapur am gestrigen Tage gibt es nicht viele Worte zu verlieren. Kaigun-taisa Sakiyama Shakao hat einen Auftrag erhalten und diesen Auftrag hat er erfüllt. Der Schlachtkreuzer Ikoma konnte seine Konstruktions-Vorgaben erfolgreich zur Geltung bringen und hat die Erwartungen hinsichtlich seiner originären Aufgabe vollständig erfüllt.




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-sh&#333 ;) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Kreuzergefecht vor Singapur vom 18. Oktober des Jahres zur Kenntnis nehmen.




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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 19. Oktober 1942







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#235 RTW2-JAP#
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Die Royal Navy mußte eine Niederlage von historischem Ausmaß hinnehmen. In einer Seeschlacht in der Malakka-Straße wurden nicht weniger als zehn britische Großkampschiffe ganz überwiegend von japanischen Trägerflugzeugen versenkt. Die japanischen Verluste belaufen sich auf nur einen Zerstörer. Eine solche Niederlage mußte die stolze Roayal Navy noch nie hinnehmen. Insbesondere die Einseitigkeit der Verluste ist verblüffend. Man muss wohl feststellen, dass die Zeit der Schlachtschiffe abgelaufen ist und sie durch Flugzeugträger verdrängt werden.

Dies ist auch die einzige Hoffnung, die die Briten aus dieser Katastrophe ziehen können. Sie verloren nur einen leichten Träger. Ein weiterer wurde schwer beschädigt. Die Flottenträger der Royal Navy blieben vollkommen unbehelligt. Es kommt nun darauf an, ob die Briten den Japanern das scharfe Schwert ihrer schweren Träger aus der Hand schlagen können. Dann könnte sich das Blatt noch wenden. Die hohen Verluste der Briten bei versuchten Luftangriffen auf die japanischen Träger läßt diese Hoffnung allerdings als recht vage erscheinen.

Aus den Augen verlieren darf man im Anblick dieser historischen Niederlage aber nicht, dass die japanische U-Boot-Waffe dem britischen und vor allem dem deutschen Seehandel schweren Schaden zufügt. Schon wird von Mangel in Deutschland berichtet. Auch diesen Feind in den Griff zu bekommen, ist eine schwere Aufgabe für die Briten.

Sollte das Ende des "Rule, Britannia!" gekommen sein?
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#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 02. November 1942


Osaki Shiko konnte die Meldungen aus Europa nicht recht glauben, aber nun hielt er verschiedene europäische Tageszeitungen in der Hand, die alle über dieselben Vorkommnisse berichtet hatten. Die Zustände in Deutschland mussten schlimm sein und es war von ersten Hungertoten die Rede.


Das spannendes war aber der Bericht, das alle in Europa verbliebenen Kriegsschiffe des Deutschen Kaiserreichs in den Häfen festgemacht hatten. Es ging das Gerücht herum, dass japanische Handelsstörer zuletzt so viele Tanker versenkt hatten, dass Deutschland seine Schiffe nicht mehr Beölen konnte.


Vor diesem Hintergrund erschien der Anmarsch der Hochseeflotte nach Asien in einem völlig neuen Licht!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Kreuzergefecht vor Los Angeles 21. November 1942 <<



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Aus den Erkenntnissen über den Zustand des Deutschen Kaiserreichs hatte die Kaiserlich Japanischen Marine ihre eigenen Schlüsse gezogen und in der Folge ihre Handelsstörer aufgestockt und angewiesen aggressiver vorzugehen.


Es gab keine See Zone auf dem Planeten, in der man nicht mit japanischen Kriegsschiffen rechnen musste. Selbst im Nord-Atlantik räuberten japanische Kreuzer, aber auch vor den Küsten der Vereinigten Staaten von Amerika zeigte man Flagge. Speziell die USA sollten verstehen wie weit der Arm der Kaiserlich Japanischen Marine mittlerweile reichte.


Der Japanische Leichte Kreuzer Chitose hatte mehrere britische Handelsschiffe versenkt sobald diese die Territorialgewässer vor Los Angeles und San Francisco verlassen hatten. Da die US Navy ohne Kriegserklärung außerhalb der Territorialgewässer keine Befugnisse hatte, sah sich die Royal Navy gezwungen sich der Sache selbst anzunehmen und entsandte den Leichten Kreuzer Sirius um das Problem zu lösen.


In der Folge mussten die bislang mit ihrem Isolationismus gut gefahrenen Bürger der Vereinigten Staaten am einundzwanzigsten November erkennen, dass der Krieg der anderen Nationen ihre Haustür erreicht hatte.




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Zur Mittagszeit des 21. November kreuzte die Chitose wieder vor Los Angeles, nachdem sie die Gewässer vor San Francisco verlassen hatte. Den ganzen Tag über hatte es keine Sichtung gegeben, das Meer lag wie ausgestorben da, war fast Spiegelglatt und es war völlig Windstill.


Um doch noch Erfolg zu haben startete der Seeaufklärer der Chitose zu einem weiteren Such Flug.


Kaum hatte der Aufklärer abgehoben meldete er ein Schiff knapp außerhalb des Sichtbereichs der Chitose.


Umgehend gab es Gefechtsalarm und der Anlauf begann.





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Einen Moment lang gab es einen Schreck, als das Schiff als Schwerer Kreuzer angesprochen wurde, aber schnell klärte es sich auf als britischer Leichter Kreuzer der Calypso-Klasse.


Mit diesem Gegner konnte es die Chitose aufnehmen!




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Es dauerte einige Minuten bis der Feind in Gefechtsreichweite gelangte, dann eröffnete die Chitose das Feuer.


Es dauerte weitere Minuten, dann konnten die ersten Treffer erzielt werden. Anders als bei den letzten Zusammentreffen, war das Feindfeuer weitgehend ungerichtet und unkonzentriert.


Das hatte der britische Kommandant ebenfalls erkannt, weshalb er mit seiner deutlich höheren Geschwindigkeit den Versuch unternahm aus der Reichweite der Chitose heraus zu kommen!




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Dann änderte der Feind überraschend seinen Kurs, konnte aber somit alle seine Geschütze zum Einsatz bringen und einige Treffer auf der Chitose setzen.




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Auf ein längeres Gefecht schien der Gegner aber nicht eingehen zu wollen. Sein Kurswechsel hatte offensichtlich nicht den Zweck die Chitose besser bekämpfen zu können, sondern so schnell wie möglich in die Hoheitsgewässer der Vereinigten Staaten von Amerika zu gelangen.


Dann wiederholte der Brite aber doch sein Wendemanöver und erzielte dadurch seinerseits weitere Treffer.




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Der Gegner wiederholte das Zacken-Manöver ein drittes Mal und kam damit näher an die Chitose heran, was für seine kleineren Kaliber nützlich war. Die Chitose musste jetzt mehrere Treffer einstecken, die nicht mehr völlig ungefährlich waren.



Und dann kam eine völlig unerwartete Meldung, der Chitose begann bei einige Geschütztürmen die Munition auszugehen!





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Den Gegner schien aber ein ähnliches Schicksal ereilt zu haben, denn das Feindfeuer endete abrupt.


Dann schien der britische Kommandant aus seiner Maschinenanlage das letzte herauszuholen und der Kreuzer konnte die Distanz zur Chitose deutlich vergrößern.





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Innerhalb kürzester Zeit konnte sich der britische Kreuzer absetzen und mit dem Einsetzen der Dämmerung verschwand er völlig aus der Sicht der Chitose.


Die Chitose fühlte noch einen Moment auf dem letzten Kurs des Gegners nach, musste dann aber Beidrehen um keine Verletzung der Hoheitsgewässer der USA zu riskieren.





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zum Kreuzergefecht vor Los Angeles 21. November 1942 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


zum Kreuzergefecht vor Los Angeles am gestrigen Tage gibt es ebenfalls nicht viele Worte zu verlieren. Zwei etwa gleichwertige Gegner sind aufeinandergetroffen und konnten sich gegenseitig keine elementaren Schäden zu zufügen. Die Chitose ist dabei auf ein altes Problem gestoßen, der Kreuzer hatte für ein Gefecht nach seinem langen Einsatz kaum genug Munition für einen effektiven Kampf. Dieses Problem betrifft alle älteren Kreuzer und sogar Schlachtschiffe. Bei aktuellen und künftigen Konstruktionen ist das berücksichtigt und diese verfügen über deutlich größere Magazine.


Für den Kreuzerkrieg ergeben sich aber draus keine dringenden Änderungen.




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-sh&#333 ;) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Kreuzergefecht vor Los Angeles vom 21. November des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 22. November 1942




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Morgenausgabe der Tōkyō Shinbun – Montag 23. November 1942


Die Vereinigten Staaten von Amerika haben am Wochenende unseren Botschafter Nomura Kichisaburō ins Außenministerium einbestellt. Der amerikanische Außenminister Cordell Hull hat bei diesem Gespräch eine scharfe Protestnote seiner Regierung übergeben, wonach weitere Aktivitäten der Kaiserlich Japanischen Marine vor den Küsten- und Überseegebieten der Vereinigten Staaten nicht länger toleriert werden würden.


Die amerikanische Regierung verlangt vom Japanischen Kaiserreich seine Flottenaktivitäten auf eine Linie von höchstens 500 Seemeilen westlich von Hawaii zu beschränken und droht bei einer Zuwiderhandlung mit ernsthaften Konsequenzen.


Vermutlich in diesem Lichte müssen auch Gespräche in Washington zwischen Botschafter Nomura Kichisaburō und dem britischen Gesandten Edward Wood, 1. Earl of Halifax gesehen werden, die allerdings Ergebnislos beendet worden sind.


Dieses von den Vereinigten Staaten vermittelte Gespräch verwundert nicht, denn mittlerweile ist nicht nur im Deutschen Reich die Nahrungsmittel-Versorgung zusammengebrochen ist, sondern auch aus England liegen erste gleichartige Berichte dazu vor.


Das Japanische Interesse dürfte auch im Fortgang der Auseinandersetzung liegen, da die Invasion in Britisch Malaya nahezu zum Erliegen gekommen ist. Ohne die Einnahme von British Malaya wäre der Waffengang aber weithin sinnlos gewesen.





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Bild 216: Botschafter Nomura Kichisaburō (rechts) zusammen mit Sonderbotschafter Kurusu Saburō
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... Nomura.jpg
Autor: unbekannt
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Nomura_Kichisabur%C5%8D




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Bild 217: Außenminister Cordell_Hull
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... _State.jpg
Autor: U.S. Department of State from United States
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Cordell_Hull




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Bild 218: Botschafter Edward Wood, 1. Earl of Halifax
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... x_1947.jpg
Autor: Karsh of Ottawa (https://en.wikipedia.org/wiki/en:Yousuf_Karsh)
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Wo ... of_Halifax




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 08. Dezember 1942


Allen Problemen im Deutschen Reich zum Trotz, besagten alle Berichte das die Hochseeflotte weiterhin stur ihren Kurs auf Südostasien einhielt und nur noch wenige Tage entfernt war. Dann würde in Südostasien ein Übergewicht der Europäer herrschen, dem Japan nicht gewachsen sein konnte.


Noch immer durfte Osaki Shiko nicht darüber berichten. Er war sich aber sicher das die Schlagzeilen der Versenkung einer Japanischen Expeditionsflotte durch Nichts und Niemanden aufzuhalten sein würden, falls es Ende Dezember oder Anfang Januar zur Entscheidungsschlacht kommen sollte!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Gefecht in der Straße von Mosambik 23. Dezember 1942 <<



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Ende Dezember 1942 befanden sich große Teile der Deutschen Hochseeflotte im Indischen Ozean. Am Heilligen Abend würde man Südostasien erreichen, aber Teile der Flotte hatten den Auftrag dem Kaiser ein Weihnachtspräsent zu machen.


Wie auch die Royal Navy machte die Hochseeflotte Jagd auf Japanische Handelsstörer und seit Tagen trieb der Japanische Kreuzer Kasagi sein Unwesen an der Ostafrikanischen Küste.



Am 23. Dezember 1942 hatten die Deutschen Leichten Kreuzer Amazone und Frankfurt ihren Feind durch Funkpeilung in der Straße von Mosambik ausgemacht und begannen die Jagd!




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Die Kasagi wusste um die Anwesenheit der Hochseeflotte, fühlte sich aber weithin sicher. Die Hochseeflotte benötigte alle Kräfte in Südostasien und würde sicher keine Zeit mit einem Handelsstörer verschwenden, zumal der Schiffsverkehr an der Afrikanischen Küste seit zwei Wochen spürbar abgenommen hatte.


Am Nachmittag des 23. Dezember 1942 hatte die Kasagi die letzte Meldung nach Japan abgegeben und bat um Ablösung aufgrund abnehmender Treibstoffvorräte.


Die Kasagi befand sich an der südlichen Zufahrt zur Straße von Mosambik, als Berichte über nahestehende Deutsche Kreuzer eingingen. Entsprechend auf der Hut begann die Kasagi eine weitere Durchfahrt entlang der Afrikanischen Küste.





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Die Kasagi wollte ihren Aufklärer ausschicken um entweder die Deutschen Kreuzer oder aber britische und deutsche Handelsschiffe auszumachen, aber das raue Wetter verhinderte den Start des Flugzeugs.


Derart Blind blieb nur der klassische Ausguck um den Gegner aufzuklären.





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Drei Stunden lang suchte die Kasagi das Seegebiet ab, dann traf aus Japan die Genehmigung ein, die Mission abzubrechen und zum Bunkern zurück nach Formosa zu fahren.



Das mögliche Gefecht war beendet bevor es begonnen hatte!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zum Gefecht in der Straße von Mosambik 23. Dezember 1942 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


es drohte ein Gefecht in der Straße von Mosambik bei dem unser Leichter Kreuzer aufgrund von geringen Brennstoffvorräten und weitgehend leeren Magazinen keine Aussicht auf Erfolg gehabt hätte. Noch vor dem Bekanntwerden der Anwesenheit Deutscher Kreuzer hat der Kommandant um Erlaubnis zur Rückkehr gebeten. Dieser Anfrage wurde entsprochen. Eine Begegnung mit dem Feind fand nicht statt!




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-sh&#333 ;) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Gefecht in der Straße von Mosambik vom 23. Dezember des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 24. Dezember 1942




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 01. Januar 1943


Den Jahreswechsel konnte Osaki Shiko bei seiner Familie verbringen, da über die in Europa so wichtigen Weihnachtsfeiertage keine wesentlichen Neuigkeiten zu vermelden waren. Shiko war sehr erfreut darüber, dass es seinem Vater endlich besser ging, aber gerade in diesen Tagen eines neuen Jahres kamen die Gedanken wieder zutage.


Shiko war noch völlig verschlafen als ein Bote aus dem Verlag ankam und eine Nachricht überreichte.


Osaki Satoshi spürte umgehend seine alten Instinkte, aber Shiko konnte verhindern, dass sein Vater die Meldung zu sehen bekam. Die Nachricht war auch relativ kurz:



„Marine Nachrichtendienst berichtet von britischem Entsatzversuch in Malaya in den nächsten vier bis fünf Tagen. Möglicherweise gehen die Japanischen Truppen in Malaya in Gefangenschaft!“



Shiko war sofort klar, dass sein Bruder Giichi diese Nachricht an den Verlag durchgestochen hatte und nun wusste er auch, warum sein Bruder in den letzten Tagen nicht anwesend war. Seinem Vater konnte er diese Meldung niemals zeigen. Würde nun auch noch Katsu getötet oder gefangengenommen werden, würde sein Vater das niemals verkraften.


Jetzt mit der Hauptmacht der Royal Navy und der Hauptmacht der Hochseeflotte in Südostasien, ergab eine Gegenoffensive der Royal Army unbedingt Sinn. Wann wenn nicht jetzt?




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Konvoischlacht vor Tengah Island 4. bis 5. Januar 1943 <<



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Bereits im November 1942 konnte der Japanische Marinegeheimdienst in Erfahrung bringen, dass mit der Deutschen Hochseeflotte nicht nur das Gleichgewicht kippen würde, sondern das zusammen mit der Deutschen Hochseeflotte auch zahlreiche britische Truppentransporter nach Asien gelangen würden.


Das Britische Oberkommando wusste nur zu gut, dass es zusammen mit den Deutschen endlich die Chance gab, die Kaiserlich Japanische Marine auszuschalten. Das alles nutzte jedoch nichts, wenn es nicht auch an Land endlich Fortschritte gab.


Zu diesem Zweck plante die Royal Navy eine Landung britischer Spezialkräfte im Rücken der japanischen Infanterie auf Malaya.


In der Nacht vom vierten auf den fünften Januar Neunzehnhundertdreiundvierzig sollte die Landung stattfinden. Dem Japanischen Oberkommando war völlig klar, dass ein Einsatz der Trägerflotte nicht in Frage kam. Vermutlich inszenierten die Briten diese Landung nur aus dem Grund, um der Japanischen Trägerflotte eine Falle zu stellen.


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku war nicht bereit dieses Wagnis einzugehen und seine Flugzeugträger zu opfern. Völlig Widersetzen konnte er sich jedoch nicht, weshalb er ein kleines Geschwader aus Leichten Kreuzern und Zerstörern abkommandierte um dem Gegner die Landung zumindest zu erschweren. Der Verband war klein und schnell und nahm den Weg in die Malakka-Straße auf dem Yamamoto Monate zuvor zurückgekehrt war. Tagsüber versteckte sich die Einsatzgruppe in abgelegen Buchten dicht unter Land von Java und Sumatra und gelangte tatsächlich unentdeckt ins Zielgebiet.



Nun musste sich zeigen zu was die neusten und modernsten Leichten Kreuzer der Kaiserlich Japanische Marine im Stande waren!





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#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Konvoischlacht vor Tengah Island 4. bis 5. Januar 1943 <<


Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi hatte das Kommando über die 第一南遣艦隊 (Dai-Ichi Nanken Kantai - 1. Südliche Expeditionsflotte) wenige Wochen vor Ausbruch der Feindseligkeiten erhalten. Zu dieser Zeit hatte die 1. Südliche Expeditionsflotte jedoch noch keine detachierten Einheiten über die er hätte verfügen können. Es war eine Verwaltungstätigkeit ohne Verantwortung. Ende des Jahres Neunzehnhundertzweiundvierzig hatte sich das schlagartig geändert.


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku persönlich hatte ihm die Unterstellung von gleich drei der modernsten Kreuzer der Kaiserlich Japanischen Marine mitgeteilt. Dazu kamen sieben Zerstörer die nicht weniger modern waren.


Dass die Unterstellung dieser Schiffe zur 1. Südlichen Expeditionsflotte nicht grundlos vorgenommen worden war, wusste er sofort. Dass Sein Auftrag aber einer Selbstmordmission nach alter Samurai-Tradition gleichkam war dann aber doch unerwartet.


Er bekam für diesen Auftrag mit Kaigun-shōshō Kiyoshi Hamada auch einen neuen Stabschef zugewiesen, der dafür vorzeitig befördert worden war.


Zusammen mit seinem Stabschef hatte Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi nur wenige Wochen Zeit erhalten um einen taktischen Plan zur Durchführung des Auftrags auszuarbeiten. Die Zeit war auch deshalb sehr knapp gewesen, weil sich das Geschwader sehr frühzeitig auf den Weg machen musste um sein Zielgebiet zu erreichen.


Seit vier Wochen befand sich die 1. Südliche Expeditionsflotte nun auf See und war nach dem Betanken bei Borneo nur noch nach Einbruch der Dämmerung unterwegs gewesen. Tagsüber hatte sich der Verband in vorher durch U-Boote ausgespähten kleinen Buchten versteckt und sich mit großen Tarnnetzen versucht einer feindlichen Aufklärung zu entziehen.


All dies war gelungen und in der Dunkelheit des vierten Januars Neunzehnhundertdreiundvierzig befand sich Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi mit seinem Geschwader in der mittlerweile berühmten Malakka-Straße – dem Friedhof der britischen Schlachtflotte!


Er selbst führte das Kommando über die




Japanische 8. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Chishima (Flaggschiff)
Leichter Kreuzer Takachiho

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und die



Japanische 9. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Amagiri
Zerstörer Asanagi
Zerstörer Kikuzuki
Zerstörer Harukaze
Zerstörer Mikazuki

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Der dritte Kreuzer – die Naniwa – und die zwei Zerstörer Akebono und Kisaragi dienten als Deckungsverband, die später den Rückzug sichern sollten, falls es dazu kam.


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Das Datum des britischen Entsatz Versuchs hatte man herausgefunden, den genauen Ort jedoch nicht. Theoretisch konnte er sich irgendwo entlang der gesamten Malakka-Straße befinden, oder schlimmer noch es konnten sogar zwei getrennten Landungen stattfinden.


Der wahrscheinlichste Ort war jedoch irgendwo nördlich von Malakka um den dort kämpfenden Japanischen Truppen in den Rücken zu fallen.


Es war eine klare mondlose Nacht und bislang gab es keine Hinweise auf eine feindliche Landungsstreitmacht.


Wie diese Aussah konnte er nur erahnen. Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer wären verheerend, aber auch nur schwere Kreuzer würden eine echte Herausforderung darstellen.


Das er mit der Chishima und Takachiho über zwei der neusten Schiffe verfügte, war allerdings kein Zufall gewesen.



Beide Kreuzer der Natori-Klasse, wie auch die Zerstörer der Minekaze-Klasse verfügten über einen Trumpf und diesen galt es auszuspielen!




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Es war gerade Fünfzehn Minuten nach Zehn Uhr nachts, als Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi alle Schiffe in Linienformation zu sich beorderte um weitere Befehle auszugeben. Die Funkanlagen verbot sich von selbst, aber auch Signallampen waren zu riskant. Die Schiffe kamen zu vereinbarten Zeiten bis auf wenige Meter zusammen und er kommunizierte per Sprechrohr mit den einzelnen Kommandanten. Das war schwierig, aber ihm blieb kaum eine andere Wahl um eine Entdeckung zu verhindern.


Zwanzig Minuten später kam dann die erhoffte Meldung. Er wurde in den Kommunikationsraum des Kreuzers gebeten. Dort saßen zwei Matrosen einem großen und klobigen Schaltschank der über zahllose Knöpfe, Drehregler und Steckverbinder verfügte. In der Mitte gab es eine Konsole mit einem runden erleuchteten Schirm, auf den die beiden Matrosen wie gebannt draufrein starrten.



„Was gibt es?“


„Herr Admiral – hier – diese Störung beobachten wir jetzt seit zwei bis drei Minuten.“


„Ist das Gerät in Ordnung?“


„Jawohl Admiral, das haben wir geprüft, es wandert nach Backbord aus und das recht schnell.“


„Also ist es das was wir vermuten?“


„Ich denke ja Herr Admiral!“ gab einer der beiden Techniker zurück.


„Gut – exakte Meldungen jede Minute an die Brücke über Sprechgerät, sollte etwas besonders passieren sofortige Meldung!“


„Jawohl Herr Admiral!“



Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi lief zurück auf die Brücke und sah dort in die lauernden Augen seines Stabschef Kaigun-shōshō Kiyoshi Hamada.



„Nun Kiyoshi – mehrere Kontakte sind auf dem Radarschirm aufgetaucht – das könnte es sein!“





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„Weiteres Ziel etwas Abseits entdeckt.“ kam es aus dem Lautsprecher.


„Es sind drei weitere Ziele“ kam die Korrektur direkt hinterher.


„Neue Kontakte bewegen sich sehr langsam in Nord-Östliche Richtung.“


„Nun Kiyoshi was denken Sie?“


„Die nahestehenden Kontakte sind zu schnell für Truppentransporter. Die anderen drei sehen eher aus wie Transporter.“


„Ja so sehe ich das auch!“



„Und es gibt kein Anzeichen, dass sie uns bemerkt haben!“



„Darauf habe ich gehofft Kiyoshi, laut dem Nachrichtendienst haben längst nicht alle Schiffe der Royal Navy bereits Radar erhalten.“


„Unser Zerstörer Mikazuki hat auch noch keine Anlage verbaut!“


„Ja stimmt – aber die Schiffe von uns die Radar haben, reichen aus solange der Gegner keines hat!“


„Brücke – es werden mehr und mehr Kontakte in der südlichen Gruppe.“




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„Weiter keine Anzeichen, dass der Gegner uns entdeckt hat!“


„Also gut – Kiyoshi – Signal an die Zerstörer, sie sollen nach Westen ausweichen um diese Zerstörer Gruppe zu umgehen. Wenn die weiter ihren Kurs halten, schieben wir unsere beiden Kreuzer zwischen diese Feindzerstörer und unsere Zerstörer. Dann sollen unsere Zerstörer hart Ruder Backbord auf Null-Neun-Null gehen und den Transportern in die Flanke fallen.“


„Jawohl Admiral!“


„Brücke – die Zerstörer ändern den Kurs!“


„Wohin?“


„Kurs ist jetzt Süd-Ost“


„Die Eskorten bleiben bei ihren Frachtern!“


„Neue Befehle für unsere Zerstörer?“


„Nein Kiyoshi – es wäre mir zwar lieber gewesen, wenn der Gegner noch ein Weile Kurs Nord-Ost beibehalten hätte, aber wenn er sich auf die Abgewandte Seite der Transporter zu bewegt, ist das genauso gut. Wir setzen ihnen nach und wenn es Anzeichen gibt, dass die unsere Zerstörer entdeckt haben schlagen wir zu und beschäftigen diese Jungs!“




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„Unsere Zerstörer müssten jetzt jeden Moment in Sichtweite der zurückhängenden Transporter-Linie gelangen!“


„Admiral – Zerstörer Amagiri eröffnet das Feuer!“


„Gut – bereithalten um die feindlichen Zerstörer anzugreifen!“


„Jawohl Admiral!“





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„Bislang keine Reaktion der Eskorten Admiral!“


„Da scheint jemand ganz gehörig zu Pennen auf den britischen Geleit-Zerstörern!“


„Seien Sie ruhig Kiyoshi – wir werden noch früh genug Ärger mit den Jungs bekommen – und wer weiß was die Royal Navy hier noch alles in der Nähe hat?“


„Zerstörer Amagiri meldet erfolgreichen Torpedoangriff!“





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„Das ist unglaublich Admiral – der Feind greift einfach nicht ein!“


„Wir haben die Royal Navy wohl komplett überrumpelt! Die können wahrscheinlich gar nicht glauben was gerade passiert und mittlerweile sind wir durch die Frachter auch hervorragend abgeschirmt!“



...



„Das fühlt sich an wie die Berichte von Port Arthur die wir auf der Marineakademie auswendig lernen mussten, meinen Sie nicht Kiyoshi?“


„Ja Admiral, genau so muss es vor fast vierzig Jahren gewesen sein! Ein völlig paralysierter Feind, der nicht wusste wie ihm geschah.“


„Nur das wir mittlerweile seit einem halben Jahr im Krieg sind!“


„Selbst wenn wir jetzt versenkt werden Admiral, ich möchte nicht in der Haut des britischen Befehlshabers stecken!“





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„Admiral – die feindlichen Zerstörer scheinen jetzt endlich zu wenden!“


„Da herrscht blankes Chaos!“


„Zerstörer Asanagi meldet das der erste Truppentransporter gekentert und gesunken ist!“


„Überlebende?“


„Das müssen hunderte oder tausende sein, die von den Transportern ins Wasser springen!“


„Zu viele Überlebende um alle an Bord zu nehmen und solange die Feindlichen Zerstörer hier herum schleichen können wir auch nicht stoppen. Meldung an die Zerstörer, dass diese Rettungswesten über Bord werfen sollen, aber nur einen Teil – wer weiß was uns selbst noch droht!“





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„Feindliche Eskorten kommen jetzt auf Admiral – müssten in ein bis zwei Minuten in Sichtweite gelangen!“


„Dort Admiral – Mündungsfeuer!“


„Jetzt ist der Gegner aufgewacht Kiyoshi – wünschen Sie uns Glü...“




BUUMMM




„Verdammt! – sind Sie in Ordnung Admiral?“


„Ja Kiyoshi – das war knapp!“


„Das wird dauern bis wir die Brücke wieder vollständig benutzen können.“


„Wenigstens scheint es so, dass Niemand auf der Brücke ernstlich verletzt worden ist!“


„Noch so ein Treffer und das wird ein anderes Ergebnis sein!“





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„Lassen Sie Torpedos auf diese Schiffe abfeuern – die laufen dann direkt rein!“


„Dieses Feindfeuer ist viel zu heftig Kiyoshi, das sind niemals nur Zerstörer!“


„Es ist nach wie vor viel zu Dunkel um die feindlichen Schiffe zu identifizieren!“


„Ausguck meldet feindlichen leichten Kreuzer Arethusa-Klasse!“


„Ich wusste es – Feuer auf den Kreuzer konzentrieren, aber das Führungsschiff ist garantiert auch ein Kreuzer!“



„FEUER – FEUER an BORD!“



„Admiral – das Reserve Torpedo Magazin ist explodiert!“





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„Es hat gedauert bis der Gegner aufgewacht ist, aber jetzt setzen die uns ganz schön zu!“


„Befehle?“


„Raus mit den restlichen Torpedos, bevor die auch noch Feuer fangen oder getroffen werden!“


„Jawohl Admiral!“


„Ausguck meldet Kreuzer Arethusa-Klasse von zwei Torpedos getroffen!“


„Gut – Ruder hart Steuerbord – fahren wir zwischen die Truppentransporter – dann kann der Feind uns nicht mehr so einfach bekämpfen!“





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„Admiral das Führungsschiff ist ein Kreuzer der Melampus-Klasse, der heizt uns ganz schön ein!“


„Treffer im Maschinenraum!“


„Häm – Meldung an Kreuzer Takachiho – die Takachiho soll die Führung übernehmen. Mit dieser zertrümmerten Brücke und ohne ausreichend Geschwindigkeit sind wir dazu nicht mehr in der Lage!“


„Jawohl Admiral! – Admiral?“



„Schon gut Kiyoshi – wir wussten beide, dass dies eine Selbstmordmission ist!“



„Jawohl Admiral!“





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„Versuchen wir zu den Transportern zu gelangen. Die Briten können nicht auf uns Feuern ohne dabei ihre im Wasser schwimmenden Soldaten zu treffen!“


„Admiral…“


„Ja – ich fürchte die Briten werden das trotzdem tun!“


„Das ist ein Massaker Admiral – dafür wird man uns die Schuld geben Admiral!“


„Mir – Kiyoshi – dafür wird man mir die Schuld geben!“



„Admiral – die Amagiri ist EXPLODIERT!“



„Verdammt! – Es wird jetzt wirklich ungemütlich!“






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„Geben Sie Befehl aus unbedingt die restlichen Transporter anzugreifen. Selbst wenn wir doch noch komplett zusammengeschossen werden sollten, wenn die Transporter alle versenkt sind, findet hier auf Monate hinaus keine Landung der Royal Marines und der Royal Army statt!“


„Jawohl Admiral!“





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„Admiral der Gegner scheint sich nach Süden abzusetzen!“


„Häm – ich verstehe diese Briten nicht? Erst merken Sie nichts, dann schießen sie unsere Chishima fast zu Klump und bevor sie das geschafft haben drehen sie ab!“


„Verstehen Sie das Kiyoshi?“


„Nein Admiral, es ergibt keinen Sinn, aber Zerstörer Mikazuki meldet das der feindliche Kreuzer gekentert und gesunken ist“


„Wieviel Torpedos haben diesen Kreuzer getroffen?“


„Fünf oder sechs Stück, es war alles so turbulent, dass es schwer gefallen ist sich darauf zu konzentrieren!“


„Hauptsache dieser Kreuzer macht uns keine Schwierigkeiten mehr Kiyoshi!“


„Jawohl Admiral.“





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„Admiral – das Feuer konnte gelöscht werden!“


„Gut, aber noch ist das Gefecht nicht beendet!“




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„Admiral – alle Truppentransporter sinken oder sind bereits gesunken. Die britischen Zerstörer und der leichte Kreuzer laufen ab. Aber auf dem Radar haben wir eine Gruppe von Kontakten, die sich uns von Norden nähert!“


„Von Norden?“


„Jawohl Admiral!“


„Funken Sie die Naniwa an. Der Kommandant soll mitteilen wo er sich befindet!“





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„Das war sicher nicht der zweite leichte Kreuzer, dort müsste noch dieser Zerstörer der Wear-Klasse herumgeschlichen sein!“


„Ein Torpedo wird reichen, lassen Sie und nachsehen wer dort aus dem Norden zu uns kommt?“


„Wir haben noch keine Antwort von der Naniwa erhalten Admiral.“





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„Ihre Vermutung war richtig Admiral, das ist die Naniwa mit ihren beiden Begleitzerstörern.“


„Was für ein Tag Kiyoshi! Wenn es uns jetzt noch gelingt die Malakka-Straße zu verlassen bevor es hell wird haben wir eine echte Chance zu entkommen!“





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„Dämmerung ist in fünf Stunden Admiral.“


„Gut – wir drehen noch einen ausgedehnten Kreis um zu prüfen ob wir einen Transporter übersehen haben und dann lassen Sie uns von hier verschwinden, bevor noch ein weiteres britisches Geschwader hier aufkreuzt oder gar die Deutsche Hochseeflotte!“


„Jawohl Admiral“





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„Brücke – erneuter Radar-Kontakt nördlich.“


„Ist das wieder die Naniwa?“


„Nein Admiral, die Naniwa hat uns zuletzt in südliche Richtung verlassen!“


„Verstanden!“


„Kiyoshi.“


„Admiral?“


„Dann wollen wir mal prüfen wer das jetzt ist. Wenn es nicht die Naniwa ist, bleibt nur der Gegner übrig!“



…




„Britische Korvette Admiral.“


„Dann lassen Sie uns den letzten Fang machen und dann endlich weg von hier!“





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„Nur noch wenige Stunden bis es Hell wird Admiral!“


„Ja lassen Sie die Seeaufklärer starten, wir müssen wissen ob uns jemand den Heimweg verlegt?“


„Jawohl Admiral!“





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„Diese Wolkendecke kommt uns wie gerufen, das verhindert das uns feindliche Flugzeuge zu Gesicht bekommen!“


„Ja – das Schicksal ist heute eindeutig auf unserer Seite!“





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zur Konvoischlacht vor Tengah Island 4. bis 5. Januar 1943 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


die Konvoischlacht vor Tengah Island ist das vielleicht Kriegsentscheidende Ereignis gewesen. Das völlige Versagen der Royal Navy einen derart wertvollen Konvoi von Truppentransporten nahezu schutzlos in den Einsatz zu schicken ist an Arroganz nicht zu überbieten. Das zudem der örtliche Befehlshaber einen gesunden Schlaf hatte, ist dann nur noch der letzte Sargnagel gewesen. Die wahren Schuldigen an diesem Desaster sind an der Spitze der Royal Navy.


Nach den neusten Erkenntnissen sind beinahe fünfzehntausend der dreißigtausend eingeschifften britischen Soldaten ertrunken. Das entspricht einer vollständigen Infanterie-Division.


Laut unserem Geheimdienst handelte es sich an Bord der Truppentransporter um die 11th (East Africa) Division und die 36th Infantry Division (United Kingdom). Speziell die vielen Toten der 11th (East Africa) Division sollen zu massiven Protesten in den Heimatländern dieser Soldaten geführt haben. Dabei handelt es sich vornehmlich um Nyasaland, Uganda und Kenia sowie aus dem Belgischen Kongo. Die Soldaten der 36th Infantry Division setzten sich dagegen zum Großteil aus Engländern zusammen.


Wenn wir Glück haben führt dieses Ereignis zum Zusammenbruch der britischen Regierung!




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-sh&#333 ;) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zur Konvoischlacht vor Tengah Island vom 4. bis 5. Januar des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 12. Januar 1943




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Montag 18. Januar 1943



>> Deutscher Kaiser zum Rücktritt gezwungen – Gewaltige Friedens-Demonstration in Berlin – Neue Deutsche Regierung Kapituliert Bedingungslos! <<


>> Das Kaiserliche Japan erhält alle Deutschen Kolonien im Pazifik sowie Tanganyika in Ostafrika als Reparationsleistung! <<


Die Ereignisse im pazifischen Krieg überschlagen sich! Nachdem es der Kaiserlich Japanischen Marine Anfang Januar gelungen war eine britische Entsatz-Landung in Malaya zu verhindern – wir berichteten – hat der Untergang dieser zweier britischer Divisionen nun Konsequenzen in Berlin.


Das seit Monaten hungernde Volk im deutschen Kaiserreich hat aufbegehrt und ist nicht bereit weitere Verluste in diesem Krieg in Kauf zu nehmen.


Der Deutsche Kaiser Friedrich Wilhelm Victor August Ernst von Preußen wurde zur Abdankung gezwungen. Als erste Amtshandlung hat die neue deutsche Regierung eine Urkunde zur Bedingungslosen Kapitulation unterzeichnet.


Um dem Willen der Deutschen Bevölkerung gerecht zu werden zieht sich das Deutsche Reich aus allen verbliebenen pazifischen Kolonien und aus Deutsch-Ostafrika zurück. Alle diesen Kolonien sind nun unter Kaiserlich Japanische Herrschaft gelangt.


Mit diesem historischen Ereignis ist es dem Japanischen Kaiserreich gelungen die erste Europäische Kolonialmacht aus Asien zu verdrängen. Mit Afrikanischem Boden betritt das Japanische Kaiserreich zudem eigenes Neuland außerhalb Asiens. Damit ist der Krieg im Pazifik zum ersten die halbe Welt umspannenden Krieg geworden und wird wahrscheinlich als großer Indopazifischer Krieg in die Geschichtsbücher eingehen.


Die ersten Reaktionen aus London deuten auf eine Fortsetzung des Waffenganges hin, aber auch auf den Britischen Inseln mehren sich die Proteste und der Fall des Deutschen Kaiserreichs könnte in ganz Europa eine Kettenreaktion nach sich ziehen!





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#237 RTW2-JAP#
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In Berlin haben sich die Ereignisse überschlagen. Revolutionäre Aufständige haben den Reichstag gestürmt und belagern das Stadtschloss. Der greise Kaiser Wilhelm II. hat das Schloss, Berlin und Deutschland verlassen. Nach unbestätigten Meldungen soll er in die Niederlande emigriert sein. und habe dort seine Abdankung erklärt.

Durch den japanischen Handelskrieg, den die deutsche Marine vollkommen wirkungslos bekämpfte, wurde in Deutshcland eine ernste Hungerkrise ausgelöst, die schließlich zu revolutionären Unruhen führten. Die Regierung des Deutschen Reiches sah keinen anderen Ausweg mehr als den Krieg durch Kapitulationen und Abtretung von Kolonien in Asien und Afrika zu beenden.

Die Enwicklung in Deutschland bleibt ungewiss. Ein Bürgerkrieg kann nicht ausgeschlossen werden.
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Als Gott den Mann erschuf, übte sie nur

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Das sieht ja gut aus, wenn Frankreich und Russland auch noch beitreten, gibt es mehr Landungsziele, Kriegsdauer und Reparationen. Eine Entscheidungsschlacht gegen UK bis dahin wäre aber gut... Für mehr Spaß empfehlen wir die Forderung einer Nordseebasis im Friedensvertrag.
Wie schaut es mit dem Budget aus?

Der russische BC gefällt uns bis auf die nicht ausgereizten DP secondaries gut
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Die Bibliothek der Gary Grigsby's War in the East-Dokumente
Wollt ihr den totalen Krieg? WitE AAR-Guide für Achsenspieler

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Das sind ja mal Paukenschläge, letztlich haben weder Schlachtschiffe noch Flugzeugträger die Briten und Deutschland bezwungen, sondern U-Boote und Handelsstörer.

Und das jetzt Japan sogar Kolonialmacht in Afrika ist (sogar mit einer ansehnlichen Basis), war in der Form wohl auch noch nicht gesehen worden.

Japan ist scheinbar nicht aufzuhalten, demnächst wird das Kaiserreich die beherrschende Weltmacht sein. Da die Wissenschaftler des Tenno jetzt auch noch anfangen, mit Raketentechnologie herumzufummeln, braucht niemand mehr einen Gedanken an einen erfolgreichen Krieg gegen Japan verschwenden.
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Edle Sappho,


habt Dank!



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Werter TheBlackSwan,


selbst wenn Wir könnten, würden Wir sicher nicht in völlig abwegiges Gebiet expandieren! Ost-Afrika ist gerade so die sinnvolle Grenze um mehr "Action" in neuen Regionen rein zu bringen.

Zum Budget werden Ihr bald etwas zu lesen bekommen, weil Wir das sowieso bereits für den AAR benötigen! Die nächsten Posts liegen bereits auf Halde ;)



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Werter Taurus,


ja wir denken das der "unrestricted U-Boot Warfare" zu stark modelliert ist. Bislang hatten wir den kaum eingesetzt - diesmal ist der unrestricted U-Boot Warfare aus Gründen zwingend :cool:

Ob Ost-Afrika so clever ist - na Ihr werden es bald lesen dürfen...
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Also Wir haben nun auch zum aktuellen Stand aufgeschlossen. Da habt Ihr ja ganz schön dicke Bretter zu bohren, es mit der Royal Navy und der Kriegsmarine gleichzeitig aufzunehmen. Auch wenn die Deutschen wohl nie ernsthaft gefährlich werden konnten, wenn die Basen fehlen - von der Heimatfront ganz abgesehen.
Die häufiger auftauchenden Meldungen über versenkte zivile Passagierschiffe scheinen wohl auch mit Eurem uneingeschränkten U-Boot-Krieg zu tun zu haben. Der Sprung in den Spannungswerten scheint Uns (soweit Wir das anhand der Bilder beurteilen können) ja durchaus signifikant zu sein. Frankreich und Russland stehen ja auch schon fast an der Schwelle zum Kriegseintritt. Uns scheint, die Sympathiereserve der anderen Großmächte wird von der japanischen Marine in "Lusitanias" gemessen ;)
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Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.
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Werter Ritter Kunz,


vielen Dank - ja Wir gestehen in den letzten 2 Monaten ziemlich "Gas" gegeben zu haben in diesem AAR - Wir spoilern jetzt etwas - wenn es klappt, werden Wir den AAR noch im Januar beenden können - vielleicht auch erst im Februar. Unser Bilderhoster hat seit kurzem ein tägliches und ein monatliches Upload Limit - vermutlich ist daran der werte Alith Anar Schuld, der damit endlich einen Weg gefunden hat Unsere Bilderflut einzudämmen :rot: - Wir müssen aber noch eine waschechte Trägerschlacht schlagen und damit wohl das monatliche Limit erreichen :(


Wir fiebern aber dem Ende entgegen!


Auch habt ihr Recht mit den "Lusitanias" - das ist das Ergebnis des totalen U-Boot-Kriegs und praktisch NUR so bekommt man weitere Länder in den Krieg hineingezogen wenn keine Allianzen bestehen. Es ist also Absicht aus spieltechnischen Gründen - man möge es Uns verzeihen, aber es ist der Unterhaltung der Regenschaft zuträglich - das können Wir zusichern!
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