戦争クロニクル帝国日本 – Sensō kuronikuru teikoku Nihon - Rule the Waves 2 mit Japan
- Alith Anar
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+7
Auch wir begrüßen den "Neustart". Etwas was sich aus den zwei Kämpfen ergibt: in RTW hatte ich immer dein Eindruck, das es eher Zufall ist, welche Einheiten eines Seegebietes, dann am Ende wirklich im Kampf antreten. Jetzt scheint Ihr dagegen feste Verbände zu haben. Hat sich das geändert in RTW 2?
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“The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense..” - Tom Clancy
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+6
Werter Alith Anar,
nein es ist immer noch mehr oder weniger zufällig. Es hängt von der Art des Gefechts ab:
- Fleet Battle
- Invasion Battle (Fleet Battle)
- Cruiser Action
- Convoi Attack
- Convoi Defense
- Coastal Bombardemant
- Coastal Raid
- Raider Attack
- Raider Defense
- ...
welche Einheiten grundsätzlich vorhanden sind
Dann noch von der Forschung ob BBs, BCs, Bs zusammen mit CAs im Verband fahren oder nicht. Auch gibt es weitere Forschungen DD Screen usw. usf.
Es ist und bleibt zufällig. Im Forum wird das kritisiert. Die meisten wollen wählen können, Wir finden es so wie es jetzt ist ziemlich gut. Manchmal ist es unfair, aber so ist es eben. Vor dem Neustart hatten Wir ein Gefecht mit ganzen zwei alten Zerstörern gegen die halbe Royal Navy. Wir haben einen Torpedo in einen BC gesetzt und sind dann stiften gegangen. Danach haben die Tommys in aller Ruhe einen Landstützpunkt ausradiert...
nein es ist immer noch mehr oder weniger zufällig. Es hängt von der Art des Gefechts ab:
- Fleet Battle
- Invasion Battle (Fleet Battle)
- Cruiser Action
- Convoi Attack
- Convoi Defense
- Coastal Bombardemant
- Coastal Raid
- Raider Attack
- Raider Defense
- ...
welche Einheiten grundsätzlich vorhanden sind
Dann noch von der Forschung ob BBs, BCs, Bs zusammen mit CAs im Verband fahren oder nicht. Auch gibt es weitere Forschungen DD Screen usw. usf.
Es ist und bleibt zufällig. Im Forum wird das kritisiert. Die meisten wollen wählen können, Wir finden es so wie es jetzt ist ziemlich gut. Manchmal ist es unfair, aber so ist es eben. Vor dem Neustart hatten Wir ein Gefecht mit ganzen zwei alten Zerstörern gegen die halbe Royal Navy. Wir haben einen Torpedo in einen BC gesetzt und sind dann stiften gegangen. Danach haben die Tommys in aller Ruhe einen Landstützpunkt ausradiert...
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- Taurus
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Ziemlich suboptimal ist es ja, das eure schweren Einheiten ihr wertvolle Munition gegen ein unbewegliches! Landziel verpulvern, wenn die größere Herausforderung vielleicht schon südlich eurer Flotte heranrauscht.
Die Ineffizienz der Geschütze macht schon Sorgen, mit Torpedos lässt sich leider nicht alles regeln.
Die Ineffizienz der Geschütze macht schon Sorgen, mit Torpedos lässt sich leider nicht alles regeln.
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- Bigfish
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+6
#003 Der Russisch-Japanische Krieg von 1904/1905

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Gefecht vor der Yalu-Mündung 16. bis 17. August 1904 <<
Aufgrund der miserablen Treffergenauigkeit und Wirkung am Ziel entschied sich Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi dazu mit seinen drei Panzerkreuzern mit langsamer Fahrt an der Küste vorbei zu fahren. Ja er war sogar bereit komplett zu stoppen um eine bessere Trefferwirkung zu erzielen. Dies barg eine erhebliche Gefahr, falls dem Feind der Durchbruch gelingen sollte. Bis die Kreuzer dann halbwegs Fahrt aufgenommen haben würden, waren es nur Zielscheiben auf dem Präsentierteller.
Bislang waren die geschützten Kreuzer recht gut darin, den Feind auf Abstand zu halten!





+ + +
Der Bootsführer der Numakaze bat um Genehmigung die auf Trümmern im Wasser treibenden Überlebenden des Handelsfrachters an Bord nehmen zu dürfen, was bewilligt wurde.

+ + +
Weiterhin hatten die japanischen Panzerkreuzer mehr Mühe mit der Technik, als mit dem Feind.


+ + +
Die geringe Geschwindigkeit führte letztlich zu einer besseren Trefferrate,
wirklich zufrieden war Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi jedoch nicht.




+ + +
Gegen Elf Uhr vollzog die Zweite Aufklärungs-Abteilung ein Wende-Manöver um sich nicht zu weit nach Osten weglocken zu lassen. Dieses Manöver jedoch brachte die geschützten Kreuzer der Zweiten Aufklärungs-Abteilung in die Reichweite der feindlichen Artillerie. Der Feind wich nach Süden aus!






+ + +
Allerdings bemerkte der Kommandant der Zweiten Aufklärungs-Abteilung schnell, das die russischen geschützten Kreuzer nicht wie die Torpedoboote abliefen sondern ebenfalls um 180° gewendet hatten. Nunmehr entspann sich gegenseitiger Beschuss von jeweils drei geschützten Kreuzern.
Die russische Torpedoboot-Flottille bemerkte ihren Fehler recht schnell und versuchte mit einem harten Rudermanöver wieder zu den eigenen Kreuzern aufzuschließen.
Es dauerte nicht lange, bis die japanischen Kreuzer die ersten Treffer einstecken mussten.
Die Zweite Aufklärungs-Abteilung versuchte nunmehr die feindlichen Kreuzer zur Dritten Torpedoboot-Flottille zu locken, solange diese Schiffe nicht von ihren eigenen Torpedobooten gedeckt wurden.









+ + +
Allerdings war es vergebens die feindlichen Kreuzer derart plump in die Falle locken zu wollen.
Man musste also versuchen die Russen zwischen die Zange der Zweiten und Vierten Aufklärungs-Abteilung zu nehmen, während sich die Dritte Torpedoboot-Flottille zurück hielt und ein Auge auf die Panzerkreuzer hatte, die still vor der Küste lagen.






+ + +
Abermals bemerkte das russische Geschwader die Gefahr und abermals hatten die Russen Koordinationsschwierigkeiten. Während die russischen Kreuzer scheinbar einen Frontalangriff fuhren, wichen die Torpedoboote erneut aus.
Nun kam Unordnung in das russische Geschwader, dass sich daraufhin zu sammeln versuchte und das Feuer auf die Vierte Japanische Aufklärungs-Abteilung eröffnete.





+ + +
Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi wollte jedoch nicht, dass sich seine Eskorten in ein hartes Gefecht verwickeln ließen. Sollte die russische Flotte tatsächlich nicht mehr zu bieten haben, genügte es völlig wenn die Eskorten den Feind von den Panzerkreuzern auf Abstand hielten. Sobald der Landbeschuss erledigt war, konnten sich die überlegenen Panzerkreuzer um das russische Geschwader kümmern ohne die geschützten Kreuzer allzu leichtfertig für mäßig Interessante Schiffe zu riskieren.
Allerdings schienen die Russen nun ihrerseits den Kampf zu suchen.







Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Gefecht vor der Yalu-Mündung 16. bis 17. August 1904 <<
Aufgrund der miserablen Treffergenauigkeit und Wirkung am Ziel entschied sich Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi dazu mit seinen drei Panzerkreuzern mit langsamer Fahrt an der Küste vorbei zu fahren. Ja er war sogar bereit komplett zu stoppen um eine bessere Trefferwirkung zu erzielen. Dies barg eine erhebliche Gefahr, falls dem Feind der Durchbruch gelingen sollte. Bis die Kreuzer dann halbwegs Fahrt aufgenommen haben würden, waren es nur Zielscheiben auf dem Präsentierteller.
Bislang waren die geschützten Kreuzer recht gut darin, den Feind auf Abstand zu halten!





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Der Bootsführer der Numakaze bat um Genehmigung die auf Trümmern im Wasser treibenden Überlebenden des Handelsfrachters an Bord nehmen zu dürfen, was bewilligt wurde.

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Weiterhin hatten die japanischen Panzerkreuzer mehr Mühe mit der Technik, als mit dem Feind.


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Die geringe Geschwindigkeit führte letztlich zu einer besseren Trefferrate,
wirklich zufrieden war Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi jedoch nicht.




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Gegen Elf Uhr vollzog die Zweite Aufklärungs-Abteilung ein Wende-Manöver um sich nicht zu weit nach Osten weglocken zu lassen. Dieses Manöver jedoch brachte die geschützten Kreuzer der Zweiten Aufklärungs-Abteilung in die Reichweite der feindlichen Artillerie. Der Feind wich nach Süden aus!






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Allerdings bemerkte der Kommandant der Zweiten Aufklärungs-Abteilung schnell, das die russischen geschützten Kreuzer nicht wie die Torpedoboote abliefen sondern ebenfalls um 180° gewendet hatten. Nunmehr entspann sich gegenseitiger Beschuss von jeweils drei geschützten Kreuzern.
Die russische Torpedoboot-Flottille bemerkte ihren Fehler recht schnell und versuchte mit einem harten Rudermanöver wieder zu den eigenen Kreuzern aufzuschließen.
Es dauerte nicht lange, bis die japanischen Kreuzer die ersten Treffer einstecken mussten.
Die Zweite Aufklärungs-Abteilung versuchte nunmehr die feindlichen Kreuzer zur Dritten Torpedoboot-Flottille zu locken, solange diese Schiffe nicht von ihren eigenen Torpedobooten gedeckt wurden.









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Allerdings war es vergebens die feindlichen Kreuzer derart plump in die Falle locken zu wollen.
Man musste also versuchen die Russen zwischen die Zange der Zweiten und Vierten Aufklärungs-Abteilung zu nehmen, während sich die Dritte Torpedoboot-Flottille zurück hielt und ein Auge auf die Panzerkreuzer hatte, die still vor der Küste lagen.






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Abermals bemerkte das russische Geschwader die Gefahr und abermals hatten die Russen Koordinationsschwierigkeiten. Während die russischen Kreuzer scheinbar einen Frontalangriff fuhren, wichen die Torpedoboote erneut aus.
Nun kam Unordnung in das russische Geschwader, dass sich daraufhin zu sammeln versuchte und das Feuer auf die Vierte Japanische Aufklärungs-Abteilung eröffnete.





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Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi wollte jedoch nicht, dass sich seine Eskorten in ein hartes Gefecht verwickeln ließen. Sollte die russische Flotte tatsächlich nicht mehr zu bieten haben, genügte es völlig wenn die Eskorten den Feind von den Panzerkreuzern auf Abstand hielten. Sobald der Landbeschuss erledigt war, konnten sich die überlegenen Panzerkreuzer um das russische Geschwader kümmern ohne die geschützten Kreuzer allzu leichtfertig für mäßig Interessante Schiffe zu riskieren.
Allerdings schienen die Russen nun ihrerseits den Kampf zu suchen.






#017 RTW2-JAP#
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+6
#003 Der Russisch-Japanische Krieg von 1904/1905

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Gefecht vor der Yalu-Mündung 16. bis 17. August 1904 <<
Tatsächlich griffen die feindlichen Kreuzer an. Entweder um ihre lästigen Bewacher zu Recht zuweisen oder um den Durchbruch zu versuchen.



+ + +
Aus dem bisherigen vorsichtigen Abtasten entwickelte sich nunmehr ein Gefecht!







+ + +






+ + +
Der japanische Geschwader-Kommandant musste Erschrocken zur Kenntnis nehmen, dass der Feind nicht nur die besseren Richtschützen und Bedienungsmannschaften hatte, sondern dass seinen Panzerkreuzern mit dem anhaltenden Beschuss allmählich die Munition ausging.









+ + +
Der russische Geschwaderführer verstand es geschickt den japanischen Torpedobooten keine brauchbare Angriffsfläche zu bieten und die japanischen Kommandanten suchten nach der passenden Taktik um den russischen Schiffen dennoch einige Torpedotreffer beizubringen.









+ + +
Dann endlich einige Minuten vor Ein-Uhr am Mittag verkündete eine heftige Explosion an Land, dass etwas Wichtiges getroffen worden war. Die gesamte Landposition hüllte sich in ein Flammenmeer und Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi konnte nur mutmaßen, dass dort bereits ein Munitionsdepot vorhanden und bestückt gewesen war.
Letztlich spielte es keine Rolle, was dort explodiert war. Die Hitze und Druckwelle der Explosion war noch auf den drei japanischen Panzerkreuzern zu spüren gewesen. Weiterer Beschuss war nicht mehr nötig, da offensichtlich durch einen riesigen Böschungsabbruch, weite Teile der gesamten Anlage in den Yalu gestürzt waren.
Hier würde nichts mehr gebaut werden!
Jetzt hieß es so schnell wie möglich Fahrt aufnehmen und in das Gefecht einzugreifen. Auch den Russen konnte dieser gewaltige Knall samt enormer Rauchsäule nicht entgangen sein. Entweder würden sich die Russen somit so schnell wie möglich absetzen oder jede Hemmung fallen lassen und mit vollem Risiko angreifen.






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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Gefecht vor der Yalu-Mündung 16. bis 17. August 1904 <<
Tatsächlich griffen die feindlichen Kreuzer an. Entweder um ihre lästigen Bewacher zu Recht zuweisen oder um den Durchbruch zu versuchen.



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Aus dem bisherigen vorsichtigen Abtasten entwickelte sich nunmehr ein Gefecht!







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Der japanische Geschwader-Kommandant musste Erschrocken zur Kenntnis nehmen, dass der Feind nicht nur die besseren Richtschützen und Bedienungsmannschaften hatte, sondern dass seinen Panzerkreuzern mit dem anhaltenden Beschuss allmählich die Munition ausging.









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Der russische Geschwaderführer verstand es geschickt den japanischen Torpedobooten keine brauchbare Angriffsfläche zu bieten und die japanischen Kommandanten suchten nach der passenden Taktik um den russischen Schiffen dennoch einige Torpedotreffer beizubringen.









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Dann endlich einige Minuten vor Ein-Uhr am Mittag verkündete eine heftige Explosion an Land, dass etwas Wichtiges getroffen worden war. Die gesamte Landposition hüllte sich in ein Flammenmeer und Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi konnte nur mutmaßen, dass dort bereits ein Munitionsdepot vorhanden und bestückt gewesen war.
Letztlich spielte es keine Rolle, was dort explodiert war. Die Hitze und Druckwelle der Explosion war noch auf den drei japanischen Panzerkreuzern zu spüren gewesen. Weiterer Beschuss war nicht mehr nötig, da offensichtlich durch einen riesigen Böschungsabbruch, weite Teile der gesamten Anlage in den Yalu gestürzt waren.
Hier würde nichts mehr gebaut werden!
Jetzt hieß es so schnell wie möglich Fahrt aufnehmen und in das Gefecht einzugreifen. Auch den Russen konnte dieser gewaltige Knall samt enormer Rauchsäule nicht entgangen sein. Entweder würden sich die Russen somit so schnell wie möglich absetzen oder jede Hemmung fallen lassen und mit vollem Risiko angreifen.






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#018 RTW2-JAP#
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Bigfish hat geschrieben:Werter Taurus,
Wir vermuten Eure Fragen und Mutmaßungen finden sich in den letzten beiden Posts beantwortet?
Ja, schon......aber das Gefecht ist auch noch nicht beendet.
Was uns noch bewegt wäre folgende Frage: Kommt es bei Landbeschiessungen auf die Anzahl der Treffer an oder auf das eingesetzte Kaliber? Wäre ersteres der Fall, könnten diese Fleißaufgabe auch einige CL übernehmen, während sich die CA dem für sie weitaus interessanteren Job widmen könnten, um sich mit den russischen Schiffe zu messen
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+6
Werter Taurus,
Wir vermuten, dass ein Landziel über Substanzpunkte verfügt (wie auch Schiffe!) und das ein größeres Kaliber einfach signifikant mehr Schaden macht. Ob Landziele auch über eine "Panzerung" verfügen, die mit kleinem Kaliber nicht zu durchdringen ist, wissen Wir nicht. Wir haben aber nicht den Eindruck. Es gibt aber auch unterschiedliche Landziele. Außer den "offiziellen" Bomardment Targets kann man auch die Küstenbatterien, Flugplätze usw. "platt" machen...
Diese Schlacht werden Wir ggf. etwas beschleunigen - die interessanten Dingen kommen alle noch - in diesem Krieg und in den kommenden Kriegen!
Wir vermuten, dass ein Landziel über Substanzpunkte verfügt (wie auch Schiffe!) und das ein größeres Kaliber einfach signifikant mehr Schaden macht. Ob Landziele auch über eine "Panzerung" verfügen, die mit kleinem Kaliber nicht zu durchdringen ist, wissen Wir nicht. Wir haben aber nicht den Eindruck. Es gibt aber auch unterschiedliche Landziele. Außer den "offiziellen" Bomardment Targets kann man auch die Küstenbatterien, Flugplätze usw. "platt" machen...
Diese Schlacht werden Wir ggf. etwas beschleunigen - die interessanten Dingen kommen alle noch - in diesem Krieg und in den kommenden Kriegen!
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#003 Der Russisch-Japanische Krieg von 1904/1905

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Gefecht vor der Yalu-Mündung 16. bis 17. August 1904 <<
Die drei Panzerkreuzer unter dem Oberbefehl von Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi nahmen gemächlich Fahrt auf. Mit etwa Fünfzig Prozent Munitionsbestand war gerade genug Munition vorhanden um in den Kampf einzugreifen. Bislang gab es keine Anzeichen dafür, dass weitere russische Kriegsschiffe in der Nähe waren und somit verschob sich das Kräfteverhältnis nunmehr sehr zu Ungunsten der russischen Kreuzer.
Diese Allerdings dachten nicht an Flucht, sondern teilten aus!




+ + +
Die Steuerkurse brachten die Kontrahenten in eine gefährlich kurze Distanz für den Torpedoeinsatz. Das Augenmerk lag hier weniger auf gezielten Treffern sondern darauf, die Formation des Feindverbands aufzubrechen. Dafür reichten einige in Kreuzfeuerweise Richtung Feind unterwegs befindliche Torpedos. Ausweichen und harte Manöver bei den russischen Kreuzern waren die erhoffte Folge. Nach dem Torpedoeinsatz drehte der japanische geschützte Kreuzer Naniwa ab und verließ die Formation. Der kürzlich erhaltene Treffer in der Maschinenanlage setzte die Geschwindigkeit derart deutlich herab, das Kreuzer zur perfekten Zielscheibe wurde. Soviel Distanz wie möglich zu den feindlichen Torpedobooten war nunmehr das Wichtigste.














+ + +
Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi hatte vor dem Auslaufen eine mehr schlecht als recht angefertigte Kopie von
Jane's All the World's Fighting Ships
(https://en.wikipedia.org/wiki/Jane%27s_Fighting_Ships)
erhalten, da die japanische Marine nicht über genug originale Ausgaben dieses Werkes verfügte, um alle Kommandanten damit auszustatten.
Er blätterte durch die mehr als Blattsammlung statt als Buch zu bezeichnenden Unterlagen und informierte sich über das was man über den Feind wusste:
Alles in allem waren lediglich die geschützten Kreuzer der Pallada-Klasse ein ernstzunehmendes Problem, die für geschützte Kreuzer außerordentlich schwer bewaffnet und recht stark gepanzert waren. Zumindest wenn man den Angaben von Jane’s glauben durfte!
Über die als Bravi-Klasse angesprochenen Torpedoboote fanden sich keine Informationen im Buch, es konnte aber sein, dass die zugehörige Seite schlicht verloren gegangen war. Seine Spezialausgabe von Jane’s war wirklich in einem erbärmlichen Zustand.




+ + +
Aufgrund der kurzen Distanzen nahm das Gefecht an Heftigkeit zu und beide Seiten erzielten Treffer.






+ + +
Für den Moment war das Ziel erreicht den Feind aus seiner Linie zu bringen. Wirklich nützlich war das allerdings nicht. Abgeschirmt von der Dritten-Torpedoboot-Flottille konnten es die feindlichen Torpedoboote nicht verhindern, dass sich die japanischen Panzerkreuzer in Gefechtsformation den russischen Kreuzern gegenüberstellten.
Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi befahl das Einschwenken hin zum Feind um endlich in das Gefecht einzugreifen. Zwar lagen die Granaten deckend, alleine Treffer wurden allerdings keine erzielt. Das gelang nur den geschützten Kreuzern.







+ + +
Die feindlichen Kreuzer bemerkten die Gefahr, aber auch die Chance, die sich durch einen Torpedoangriff auf die japanischen Kreuzer bot und führten einen Frontalangriff. Dieses russische Manöver brachte wiederum die japanischen Torpedoboote ihrerseits in perfekte Ausgangsposition.
Auffallend war, dass einer der russischen Kreuzer den Anschluss an seinen Verband verlor. Scheinbar hatten hier die wenigen japanischen Treffer etwas wichtiges getroffen.













+ + +
Die drei russischen geschützten Kreuzer sahen sich nunmehr einer deutlichen Übermacht gegenüber und suchten fast schon verzweifelt nach einem Ausweg aus dieser Situation. Während die japanische Flotte lernen musste, dass Torpedoangriffe auf fahrende und zurückschießende Schiffe wesentlich weniger einfach waren, als auf eine still vor Anker liegende Flotte.















+ + +
Jetzt begann eine unkoordinierte Flucht der russischen Flotte Richtung Port Arthur und das japanische Torpedoboot Nenohi hatte unglaubliches Glück, als es von einem russischen Torpedo getroffen wurde, der nicht explodierte.













+ + +
So erfolgreich die Torpedoangriffe vor Port Arthur verlaufen waren, heute war das Gegenteil der Fall. Der feindliche Kreuzer schien die Torpedos zu schlucken ohne dass etwas geschah.
Es dauerte eine Ewigkeit, bis endlich der erste Torpedotreffer erzielt werden konnte!


























+ + +

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Gefecht vor der Yalu-Mündung 16. bis 17. August 1904 <<
Die drei Panzerkreuzer unter dem Oberbefehl von Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi nahmen gemächlich Fahrt auf. Mit etwa Fünfzig Prozent Munitionsbestand war gerade genug Munition vorhanden um in den Kampf einzugreifen. Bislang gab es keine Anzeichen dafür, dass weitere russische Kriegsschiffe in der Nähe waren und somit verschob sich das Kräfteverhältnis nunmehr sehr zu Ungunsten der russischen Kreuzer.
Diese Allerdings dachten nicht an Flucht, sondern teilten aus!




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Die Steuerkurse brachten die Kontrahenten in eine gefährlich kurze Distanz für den Torpedoeinsatz. Das Augenmerk lag hier weniger auf gezielten Treffern sondern darauf, die Formation des Feindverbands aufzubrechen. Dafür reichten einige in Kreuzfeuerweise Richtung Feind unterwegs befindliche Torpedos. Ausweichen und harte Manöver bei den russischen Kreuzern waren die erhoffte Folge. Nach dem Torpedoeinsatz drehte der japanische geschützte Kreuzer Naniwa ab und verließ die Formation. Der kürzlich erhaltene Treffer in der Maschinenanlage setzte die Geschwindigkeit derart deutlich herab, das Kreuzer zur perfekten Zielscheibe wurde. Soviel Distanz wie möglich zu den feindlichen Torpedobooten war nunmehr das Wichtigste.














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Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi hatte vor dem Auslaufen eine mehr schlecht als recht angefertigte Kopie von
Jane's All the World's Fighting Ships
(https://en.wikipedia.org/wiki/Jane%27s_Fighting_Ships)
erhalten, da die japanische Marine nicht über genug originale Ausgaben dieses Werkes verfügte, um alle Kommandanten damit auszustatten.
Er blätterte durch die mehr als Blattsammlung statt als Buch zu bezeichnenden Unterlagen und informierte sich über das was man über den Feind wusste:
Alles in allem waren lediglich die geschützten Kreuzer der Pallada-Klasse ein ernstzunehmendes Problem, die für geschützte Kreuzer außerordentlich schwer bewaffnet und recht stark gepanzert waren. Zumindest wenn man den Angaben von Jane’s glauben durfte!
Über die als Bravi-Klasse angesprochenen Torpedoboote fanden sich keine Informationen im Buch, es konnte aber sein, dass die zugehörige Seite schlicht verloren gegangen war. Seine Spezialausgabe von Jane’s war wirklich in einem erbärmlichen Zustand.




+ + +
Aufgrund der kurzen Distanzen nahm das Gefecht an Heftigkeit zu und beide Seiten erzielten Treffer.






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Für den Moment war das Ziel erreicht den Feind aus seiner Linie zu bringen. Wirklich nützlich war das allerdings nicht. Abgeschirmt von der Dritten-Torpedoboot-Flottille konnten es die feindlichen Torpedoboote nicht verhindern, dass sich die japanischen Panzerkreuzer in Gefechtsformation den russischen Kreuzern gegenüberstellten.
Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi befahl das Einschwenken hin zum Feind um endlich in das Gefecht einzugreifen. Zwar lagen die Granaten deckend, alleine Treffer wurden allerdings keine erzielt. Das gelang nur den geschützten Kreuzern.







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Die feindlichen Kreuzer bemerkten die Gefahr, aber auch die Chance, die sich durch einen Torpedoangriff auf die japanischen Kreuzer bot und führten einen Frontalangriff. Dieses russische Manöver brachte wiederum die japanischen Torpedoboote ihrerseits in perfekte Ausgangsposition.
Auffallend war, dass einer der russischen Kreuzer den Anschluss an seinen Verband verlor. Scheinbar hatten hier die wenigen japanischen Treffer etwas wichtiges getroffen.













+ + +
Die drei russischen geschützten Kreuzer sahen sich nunmehr einer deutlichen Übermacht gegenüber und suchten fast schon verzweifelt nach einem Ausweg aus dieser Situation. Während die japanische Flotte lernen musste, dass Torpedoangriffe auf fahrende und zurückschießende Schiffe wesentlich weniger einfach waren, als auf eine still vor Anker liegende Flotte.















+ + +
Jetzt begann eine unkoordinierte Flucht der russischen Flotte Richtung Port Arthur und das japanische Torpedoboot Nenohi hatte unglaubliches Glück, als es von einem russischen Torpedo getroffen wurde, der nicht explodierte.













+ + +
So erfolgreich die Torpedoangriffe vor Port Arthur verlaufen waren, heute war das Gegenteil der Fall. Der feindliche Kreuzer schien die Torpedos zu schlucken ohne dass etwas geschah.
Es dauerte eine Ewigkeit, bis endlich der erste Torpedotreffer erzielt werden konnte!


























+ + +
Werter Alith Anar,
Wir entschuldigen Uns schon jetzt bei Euch für die Masse an Bildern- Wir sind nicht sicher ob animiert Gifs hier sinnvoll sind? Bei den Trägerschlachten war das gut möglich, aber hier ist dann zu viel aus dem Zusammenhang gerissen.
#019 RTW2-JAP#
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+1
Werter Bigfish,
wie sieht es mit der Munitionsdoktrin aus? Eventuell könntet Ihr die Kreuzer und Schlachtschiffe etwas mehr HE laden lassen und auf Brände, statt Gürteldurchschläge hoffen. Wir konnten insbesondere bei Trägern außer Kontrolle geratene Brände als eine recht häufige Versenkungsursache beobachten.
wie sieht es mit der Munitionsdoktrin aus? Eventuell könntet Ihr die Kreuzer und Schlachtschiffe etwas mehr HE laden lassen und auf Brände, statt Gürteldurchschläge hoffen. Wir konnten insbesondere bei Trägern außer Kontrolle geratene Brände als eine recht häufige Versenkungsursache beobachten.
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+6
#003 Der Russisch-Japanische Krieg von 1904/1905

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Gefecht vor der Yalu-Mündung 16. bis 17. August 1904 <<
Jetzt endlich konnte man dem feindliche Kreuzer den Rest geben, musste aber auch Abdrehen um nicht Gefahr zu laufen selbst Opfer eines feindlichen Torpedos zu werden.








+ + +
Der Anfang war gemacht, jetzt musste man versuchen weiter gegen den Feind vorzugehen.








+ + +
In der nächsten Phase versuchten beide Seiten durch Kursmanöver an den Feind zu gelangen, was jedoch nicht gelang. Es blieb beim gegenseitigen Beschuss mit der Artillerie was neben sporadischen Treffern primär auf den Verbrauch der Munition hinauslief.
Immerhin konnte man auf japanischer Seite mit Genugtuung vermerken, dass der feindliche Kreuzer kenterte und sank. Nach der Reihe Torpedotreffer hatte die russische Leck-Sicherung keine Chance die massiven Wassereinbrüche zu stoppen.
Es war an der Zeit etwas für die Menschlichkeit zu tun, auch wenn die Ausbildung der Matrosen anderes besagte.
Auf See gelten eigene – ungeschriebene – Gesetze - hier waren Menschen in Seenot!







+ + +
An anderer Stelle verlief das Gefecht einfach weiter und die japanische Marine musste lernen was ihr alles nicht wie gewünscht gelang.









+ + +
Die Zeit verstrich ohne dass eine der beiden Seiten einen Vorteil gewinnen konnte. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten die geschützten Kreuzer der Vierten Japanischen Aufklärungs-Abteilung per Artillerie ein russisches Torpedoboot versenken, nachdem zahlreiche verschossene Torpedos allesamt Versager waren oder schlicht am Ziel vorbei gelaufen waren.





+ + +
Beide Seiten versuchten sich zu sammeln und neu zu formieren, hielten jedoch respektvollen Abstand voneinander. Dann kam ein bislang unbekanntes Schiff in Sichtweite.









+ + +
Der neue Gegner drehte jedoch sofort ab und wurde schnell als Handelsschiff identifiziert.







+ + +
Dieser Gegner war ein lohnendes Ziel und die russischen Schiffe waren in falscher Position und zu zaghaft um eine Versenkung zu verhindern.



















+ + +
Das russische Geschwader versuchte sich nunmehr dem Gefecht zu entziehen. Allerdings gab es dabei das Problem, dass die japanische Flotte in ausgezeichneter Position lag um den Heimweg nach Port Arthur abzuschneiden. Scheinbar von Furcht ergriffen schlichen die gegnerischen Schiffe direkt unterhalb der Küstenlinie entlang.
So dicht unterhalb der Küste wollte Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi seine Schiffe tief in feindlichen Gewässern nicht einsetzen. Wenn sich irgendwo Minenfelder befanden, dann in der Nähe der Küste und weniger direkt auf See wo die Minen schwer zu verankern gewesen waren.
Die feindliche Kreuzer schienen dabei den Rückzug der Torpedoboote decken zu wollen und zogen die japanische Aufmerksamkeit völlig auf sich.






+ + +
Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi musste sich entscheiden. Die Munition ging zur Neige und die Gefechtsentfernung war für die schlechte Qualität der japanischen Geschütze zu groß um den Feind niederzuringen. Entweder musste man jetzt einen Frontalangriff führen, oder das Gefecht abbrechen.
Port Arthur kam näher und ob dort nicht doch noch schwere feindliche Einheiten in Bereitschaft lagen wusste Niemand zu sagen.
Für ein Gefecht mit russischen Panzerkreuzern oder Linienschiffen gab es schlicht nicht ausreichend Munition!







+ + +
Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi wollte es versuchen. Wenigstens einen Anlauf musste es geben um diese lohnenden Kreuzer nicht entkommen zu lassen. Dabei kam südlich der Insel Shicheng ein weiteres Schiff in Sicht. Das als Handelskreuzer erkannte Schiff, wollte man ebenfalls nicht entkommen lassen. Auch wenn es letztlich nur ein weiteres Handelsschiff gewesen war, so war dieses einfacher zu versenken. Die feindlichen Kriegsschiffe zogen es ohnehin vor sich einem entscheidenden Nahkampf zu entziehen.













+ + +
Mittlerweile war es fast 19 Uhr und das einsetzende Zwielicht setzte die Sichtweite deutlich herab. Der Gegner war schon nicht mehr auszumachen und Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi beschloss das Gefecht abzubrechen. Die bald heranbrechende Dunkelheit war der Freund der Torpedoboote und es war viel zu riskant mit den Panzerkreuzern den Weg feindlicher Torpedoboote auf kürzeste Entfernung zu kreuzen.










Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Gefecht vor der Yalu-Mündung 16. bis 17. August 1904 <<
Jetzt endlich konnte man dem feindliche Kreuzer den Rest geben, musste aber auch Abdrehen um nicht Gefahr zu laufen selbst Opfer eines feindlichen Torpedos zu werden.








+ + +
Der Anfang war gemacht, jetzt musste man versuchen weiter gegen den Feind vorzugehen.








+ + +
In der nächsten Phase versuchten beide Seiten durch Kursmanöver an den Feind zu gelangen, was jedoch nicht gelang. Es blieb beim gegenseitigen Beschuss mit der Artillerie was neben sporadischen Treffern primär auf den Verbrauch der Munition hinauslief.
Immerhin konnte man auf japanischer Seite mit Genugtuung vermerken, dass der feindliche Kreuzer kenterte und sank. Nach der Reihe Torpedotreffer hatte die russische Leck-Sicherung keine Chance die massiven Wassereinbrüche zu stoppen.
Es war an der Zeit etwas für die Menschlichkeit zu tun, auch wenn die Ausbildung der Matrosen anderes besagte.
Auf See gelten eigene – ungeschriebene – Gesetze - hier waren Menschen in Seenot!







+ + +
An anderer Stelle verlief das Gefecht einfach weiter und die japanische Marine musste lernen was ihr alles nicht wie gewünscht gelang.









+ + +
Die Zeit verstrich ohne dass eine der beiden Seiten einen Vorteil gewinnen konnte. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten die geschützten Kreuzer der Vierten Japanischen Aufklärungs-Abteilung per Artillerie ein russisches Torpedoboot versenken, nachdem zahlreiche verschossene Torpedos allesamt Versager waren oder schlicht am Ziel vorbei gelaufen waren.





+ + +
Beide Seiten versuchten sich zu sammeln und neu zu formieren, hielten jedoch respektvollen Abstand voneinander. Dann kam ein bislang unbekanntes Schiff in Sichtweite.









+ + +
Der neue Gegner drehte jedoch sofort ab und wurde schnell als Handelsschiff identifiziert.







+ + +
Dieser Gegner war ein lohnendes Ziel und die russischen Schiffe waren in falscher Position und zu zaghaft um eine Versenkung zu verhindern.



















+ + +
Das russische Geschwader versuchte sich nunmehr dem Gefecht zu entziehen. Allerdings gab es dabei das Problem, dass die japanische Flotte in ausgezeichneter Position lag um den Heimweg nach Port Arthur abzuschneiden. Scheinbar von Furcht ergriffen schlichen die gegnerischen Schiffe direkt unterhalb der Küstenlinie entlang.
So dicht unterhalb der Küste wollte Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi seine Schiffe tief in feindlichen Gewässern nicht einsetzen. Wenn sich irgendwo Minenfelder befanden, dann in der Nähe der Küste und weniger direkt auf See wo die Minen schwer zu verankern gewesen waren.
Die feindliche Kreuzer schienen dabei den Rückzug der Torpedoboote decken zu wollen und zogen die japanische Aufmerksamkeit völlig auf sich.






+ + +
Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi musste sich entscheiden. Die Munition ging zur Neige und die Gefechtsentfernung war für die schlechte Qualität der japanischen Geschütze zu groß um den Feind niederzuringen. Entweder musste man jetzt einen Frontalangriff führen, oder das Gefecht abbrechen.
Port Arthur kam näher und ob dort nicht doch noch schwere feindliche Einheiten in Bereitschaft lagen wusste Niemand zu sagen.
Für ein Gefecht mit russischen Panzerkreuzern oder Linienschiffen gab es schlicht nicht ausreichend Munition!







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Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi wollte es versuchen. Wenigstens einen Anlauf musste es geben um diese lohnenden Kreuzer nicht entkommen zu lassen. Dabei kam südlich der Insel Shicheng ein weiteres Schiff in Sicht. Das als Handelskreuzer erkannte Schiff, wollte man ebenfalls nicht entkommen lassen. Auch wenn es letztlich nur ein weiteres Handelsschiff gewesen war, so war dieses einfacher zu versenken. Die feindlichen Kriegsschiffe zogen es ohnehin vor sich einem entscheidenden Nahkampf zu entziehen.













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Mittlerweile war es fast 19 Uhr und das einsetzende Zwielicht setzte die Sichtweite deutlich herab. Der Gegner war schon nicht mehr auszumachen und Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi beschloss das Gefecht abzubrechen. Die bald heranbrechende Dunkelheit war der Freund der Torpedoboote und es war viel zu riskant mit den Panzerkreuzern den Weg feindlicher Torpedoboote auf kürzeste Entfernung zu kreuzen.









#020 RTW2-JAP#
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#003 Der Russisch-Japanische Krieg von 1904/1905

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Memorandum des Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō
zum Gefecht vor der Yalu-Mündung am 16. und 17. August des Jahres 1904<<
Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),
der Gefechtsbericht des Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi hat die bereits vor Port Arthur gewonnen Erkenntnisse bestätigt!
Die schwere Artillerie unserer Kreuzer und Linienschiffe ist den Anforderungen nicht gewachsen. Auch bei der gelungenen Zerstörung des feindlichen Stützpunktes am Yalu hat sich die schlechte Präzision und Trefferwirkung gezeigt. Das es den Panzerkreuzern zudem nicht gelungen ist während der Verfolgung des feindlichen Geschwaders die geschützten Kreuzer zu versenken oder auch nur ernsthaft zu beschädigen ist geradezu schändlich.
Natürlich müssen unsere Besatzungen intensiver als jemals zuvor trainiert werden, aber auch der beste Richtschütze kann die Unzulänglichkeiten unserer Artillerie nicht ausgleichen. Den Schiffsführern und Matrosen unserer Kreuzer ist hier kein Vorwurf zu machen. Etwaige Forderungen nach personellen Konsequenzen gerade auch gegen über dem Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi sind entschieden zurückzuweisen.
Dies verhält sich nur bedingt anderes bei den Besatzungen der Torpedoboote der Dritten Torpedoboot-Flottille. Bedenken Sie dass dies das erste Gefecht unter Kriegsbedingungen für sämtliche unserer Schiffe und Besatzungen gewesen ist. Die Seeschlacht, wenn man überhaupt von Schlacht reden kann, vor Port Arthur ist hier keine Referenz. Vor Port Arthur trafen wir auf einen unvorbereiteten Gegner, der erst Dampf machen musste bevor er überhaupt reagieren konnte.
Nun wissen die Herren Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei) ebenso gut wie ich, dass es vergleichsweise einfach ist ein unbewegliches Ziel zu treffen. Vor dem Yalu fanden wir einen voll einsatzbereiten Feind vor, der lediglich zahlenmäßig unterlegen war.
Hier mussten wir erwarten, dass Torpedoangriffe wesentlich schwieriger verlaufen, als vor Port Arthur.
Daher muss das 大本営 (Daihon’ei) auch in diesem Fall die Besatzungen für ihren unermüdlichen Einsatz und ihren Wagemut auszeichnen und keinesfalls die magere Ausbeute tadeln.
+ + +
Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō
nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf vor der Yalu-Mündung vom 16. und 17. August des Jahres wohlwollend zur Kenntnis nehmen.






Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei), zu gegebener Zeit werden sich weitere Anforderungen für das militärische Vorgehen der Flotte ergeben. Ziel muss es sein den Feind endlich zur Entscheidung zu stellen. Es gilt einen langen Krieg zu vermeiden.
Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!
Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō, 19. August 1904
+ + +

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Memorandum des Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō
zum Gefecht vor der Yalu-Mündung am 16. und 17. August des Jahres 1904<<
Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),
der Gefechtsbericht des Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi hat die bereits vor Port Arthur gewonnen Erkenntnisse bestätigt!
Die schwere Artillerie unserer Kreuzer und Linienschiffe ist den Anforderungen nicht gewachsen. Auch bei der gelungenen Zerstörung des feindlichen Stützpunktes am Yalu hat sich die schlechte Präzision und Trefferwirkung gezeigt. Das es den Panzerkreuzern zudem nicht gelungen ist während der Verfolgung des feindlichen Geschwaders die geschützten Kreuzer zu versenken oder auch nur ernsthaft zu beschädigen ist geradezu schändlich.
Natürlich müssen unsere Besatzungen intensiver als jemals zuvor trainiert werden, aber auch der beste Richtschütze kann die Unzulänglichkeiten unserer Artillerie nicht ausgleichen. Den Schiffsführern und Matrosen unserer Kreuzer ist hier kein Vorwurf zu machen. Etwaige Forderungen nach personellen Konsequenzen gerade auch gegen über dem Kaigun-Shōshō Eijirō Takagi sind entschieden zurückzuweisen.
Dies verhält sich nur bedingt anderes bei den Besatzungen der Torpedoboote der Dritten Torpedoboot-Flottille. Bedenken Sie dass dies das erste Gefecht unter Kriegsbedingungen für sämtliche unserer Schiffe und Besatzungen gewesen ist. Die Seeschlacht, wenn man überhaupt von Schlacht reden kann, vor Port Arthur ist hier keine Referenz. Vor Port Arthur trafen wir auf einen unvorbereiteten Gegner, der erst Dampf machen musste bevor er überhaupt reagieren konnte.
Nun wissen die Herren Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei) ebenso gut wie ich, dass es vergleichsweise einfach ist ein unbewegliches Ziel zu treffen. Vor dem Yalu fanden wir einen voll einsatzbereiten Feind vor, der lediglich zahlenmäßig unterlegen war.
Hier mussten wir erwarten, dass Torpedoangriffe wesentlich schwieriger verlaufen, als vor Port Arthur.
Daher muss das 大本営 (Daihon’ei) auch in diesem Fall die Besatzungen für ihren unermüdlichen Einsatz und ihren Wagemut auszeichnen und keinesfalls die magere Ausbeute tadeln.
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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō






Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei), zu gegebener Zeit werden sich weitere Anforderungen für das militärische Vorgehen der Flotte ergeben. Ziel muss es sein den Feind endlich zur Entscheidung zu stellen. Es gilt einen langen Krieg zu vermeiden.
Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!
Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō, 19. August 1904
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#021 RTW2-JAP#
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+6
#003 Der Russisch-Japanische Krieg von 1904/1905

Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Mittwoch 17. August 1904
>> RUSSISCHE KREUZER VERSENKT! <<
Die Kaiserlich Japanische Marine hat am gestrigen Tage in einem sich bis in die Nacht hinziehendem Gefecht mehrere russische Kreuzer vor dem Yalu versenkt. Weitere Angaben wollte Marineminister Yamamoto Gonnohyōe nicht machen.
+ + +

Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 23. August 1904
Osaki Satoshi saß in der Redaktion und grübelte über den bekannten Bauvorhaben der Marine in japanischen Werften. Er wusste, dass es Verluste gab. Offiziell hatte Japan in diesem Krieg noch kein Schiff verloren. Es gab jedoch Gerüchte, dass in mehreren Flottenstützpunkte Frauen nach ihren Ehemännern nachgefragt hatten, weil diese – samt ihrer Schiffe – unauffindbar waren.
Die Angaben der Marine, dass sich diese Schiffe im Einsatz befänden, konnte man getrost als falsch abtun. Torpedoboote waren nicht dafür gebaut wochenlang auf See zu sein. Die Bauvorhaben sprachen dieselbe Sprache. Fast gänzlich befanden sich Torpedoboote und Korvetten in Bau, wo doch der Minister immer ausgesagt hat, dass Japan vorwiegend Linienschiffe und Kreuzer fehlen.
Tatsächlich befanden sich zwei große Schiffe kurz vor der Fertigstellung, das war aber kaum genug um die Erfordernisse zu erfüllen.
Wie stand es also um die Verluste der Marine? Wie konnte Satoshi das herausfinden?

+ + +

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

Bild 40: Kyokujitsuki - Flagge der aufgehenden Sonne im 1:1 Verhältnis der Kaiserlich Japanischen Armee
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... e_Army.svg
Autor: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Thommy9
>> Memorandum des Gensui Ōyama Iwao
zu den Forderungen des 大本営 (Daihon’ei) nach einer Invasion von Sachalin <<
Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),
die Forderung nach einer umgehenden Invasion von Sachalin muss ich auf das Schärfste zurückweisen. Die übliche Inkompetenz der Marineführung hat dazu geführt, dass der Feind eine voll einsatzbereite und überlegene Flotte gegen Japan ins Gefecht führen kann.
Mit dieser Ausgangsituation wäre eine Invasion Selbstmord. Es ist völlig unmöglich die benötigte Anzahl Soldaten sicher ans Ziel zu bringen. Die Marine selbst hat zugegeben, dass sie eine sichere Passage von Hokkaidō nach Sachalin nicht gewährleisten kann.
Die Forderungen der Marine trotz allem die Invasion zu beginnen ist eine Frechheit ersten Ranges und eine Beleidigung der Ehre unserer tapferen Heeressoldaten.
Ich werde keinem unserer Soldaten erlauben auch nur einen Fuß auf ein Transportschiff zu setzen, bis es der Marine gelungen ist den Feind vollständig aus den Gewässern Nordost-Asiens zu vertreiben.
Gensui Ōyama Iwao, 24. August 1904


Bild 41: Generalfeldmarschall Ōyama Iwao
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... se_War.jpg
Autor: P. F. Collier & Son
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%8Cyama_Iwao
+ + +

Morgenausgabe der Tōkyō Shinbun vom Freitag 16. September 1904
>> Marine übernimmt neuen Panzerkreuzer Myoko <<
Marineminister Yamamoto Gonnohyōe hat gestern bekannt gegeben, dass die Marine die Werftfertigstellung des Panzerkreuzers Myoko begrüßen darf. Die Myoko wird nunmehr von der Marine zur Einsatzreife gebracht und mit primär neu angeworbenen Matrosen in See stechen müssen. Bis zur Einsatzreife werden weitere Monate vergehen.

+ + +
Ebenfalls gab Marineminister Yamamoto Gonnohyōe bekannt, dass es Spezialschiffen der Kaiserlich Japanischen Marine gelungen ist, mehrere feindliche Handelsschiffe aufzubringen und zu versenken. Um welche Spezialschiffe es sich dabei handelt wurde nicht mitgeteilt. Mutmaßlich handelt es sich um die Geheimnisumwitterten Panzerkreuzer der Iwate-Klasse. Über die Iwate-Klasse schweigt sich die Marine weiterhin beharrlich aus. Bekannt ist lediglich, dass diese Schiffe von bisherigen Panzerkreuzer-Entwürfen drastisch abweichen.

+ + +

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Flottenschlacht im Gelben Meer 22. September 1904 <<
Die Anschuldigungen der Armee wogen schwer!
Zu seinem Leidwesen war sich Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō nur allzu bewusst, dass sich Gensui Ōyama Iwao im Recht befand. Die Marine konnte eine sichere Invasion über das Meer nicht gewährleisten.
Der Feind war eindeutig zu stark um ein solches Unterfangen auch nur in Erwägung zu ziehen. Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō hatte keine Wahl, er musste den Feind zum Gefecht stellen.
Die war einfacher gesagt als getan. Zu Kriegsbeginn sollte sich die gesamte russische Flotte in Port Arthur befinden, was sich als falsch heraus gestellt hatte. Wo sich die Flotte des Zaren befunden hatte, war unbekannt.
Jetzt aber hatten Spione in Port Arthur gemeldet, dass große Mengen Kohle und Lebensmittel in Port Arthur bereit liegen würden, oder bereits auf kleine Bargen verbracht worden waren.
Es sollte sich um „gigantische“ Mengen handeln. Für diese große Menge Treibstoff und Versorgungsgüter konnte es nur einen Grund geben: Die russische Flotte wurde in Port Arthur erwartet.
Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō mobilisierte alles was Schwimmen konnte um den Feind auf seinem Heimweg nach Port Arthur abzufangen noch bevor er im Hafen eintraf.
Am Morgen des 22. September 1904 befanden sich sechs Linienschiffe, drei Panzerkreuzer, neun geschützte Kreuzer und dreiunddreißig Torpedoboote der Kaiserlich Japanischen Marine südlich von Port Arthur im Einsatz und warteten auf die ersehnte Meldung „Rauch am Horizont“.
Es war eine deutlich größere Streitmacht als zwei Monate zuvor – doch die Sichtungsmeldung ließ auf sich warten…

+ + +

Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Mittwoch 17. August 1904
>> RUSSISCHE KREUZER VERSENKT! <<
Die Kaiserlich Japanische Marine hat am gestrigen Tage in einem sich bis in die Nacht hinziehendem Gefecht mehrere russische Kreuzer vor dem Yalu versenkt. Weitere Angaben wollte Marineminister Yamamoto Gonnohyōe nicht machen.
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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 23. August 1904
Osaki Satoshi saß in der Redaktion und grübelte über den bekannten Bauvorhaben der Marine in japanischen Werften. Er wusste, dass es Verluste gab. Offiziell hatte Japan in diesem Krieg noch kein Schiff verloren. Es gab jedoch Gerüchte, dass in mehreren Flottenstützpunkte Frauen nach ihren Ehemännern nachgefragt hatten, weil diese – samt ihrer Schiffe – unauffindbar waren.
Die Angaben der Marine, dass sich diese Schiffe im Einsatz befänden, konnte man getrost als falsch abtun. Torpedoboote waren nicht dafür gebaut wochenlang auf See zu sein. Die Bauvorhaben sprachen dieselbe Sprache. Fast gänzlich befanden sich Torpedoboote und Korvetten in Bau, wo doch der Minister immer ausgesagt hat, dass Japan vorwiegend Linienschiffe und Kreuzer fehlen.
Tatsächlich befanden sich zwei große Schiffe kurz vor der Fertigstellung, das war aber kaum genug um die Erfordernisse zu erfüllen.
Wie stand es also um die Verluste der Marine? Wie konnte Satoshi das herausfinden?

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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

Bild 40: Kyokujitsuki - Flagge der aufgehenden Sonne im 1:1 Verhältnis der Kaiserlich Japanischen Armee
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... e_Army.svg
Autor: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Thommy9
>> Memorandum des Gensui Ōyama Iwao
zu den Forderungen des 大本営 (Daihon’ei) nach einer Invasion von Sachalin <<
Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),
die Forderung nach einer umgehenden Invasion von Sachalin muss ich auf das Schärfste zurückweisen. Die übliche Inkompetenz der Marineführung hat dazu geführt, dass der Feind eine voll einsatzbereite und überlegene Flotte gegen Japan ins Gefecht führen kann.
Mit dieser Ausgangsituation wäre eine Invasion Selbstmord. Es ist völlig unmöglich die benötigte Anzahl Soldaten sicher ans Ziel zu bringen. Die Marine selbst hat zugegeben, dass sie eine sichere Passage von Hokkaidō nach Sachalin nicht gewährleisten kann.
Die Forderungen der Marine trotz allem die Invasion zu beginnen ist eine Frechheit ersten Ranges und eine Beleidigung der Ehre unserer tapferen Heeressoldaten.
Ich werde keinem unserer Soldaten erlauben auch nur einen Fuß auf ein Transportschiff zu setzen, bis es der Marine gelungen ist den Feind vollständig aus den Gewässern Nordost-Asiens zu vertreiben.
Gensui Ōyama Iwao, 24. August 1904


Bild 41: Generalfeldmarschall Ōyama Iwao
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... se_War.jpg
Autor: P. F. Collier & Son
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%8Cyama_Iwao
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Morgenausgabe der Tōkyō Shinbun vom Freitag 16. September 1904
>> Marine übernimmt neuen Panzerkreuzer Myoko <<
Marineminister Yamamoto Gonnohyōe hat gestern bekannt gegeben, dass die Marine die Werftfertigstellung des Panzerkreuzers Myoko begrüßen darf. Die Myoko wird nunmehr von der Marine zur Einsatzreife gebracht und mit primär neu angeworbenen Matrosen in See stechen müssen. Bis zur Einsatzreife werden weitere Monate vergehen.

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Ebenfalls gab Marineminister Yamamoto Gonnohyōe bekannt, dass es Spezialschiffen der Kaiserlich Japanischen Marine gelungen ist, mehrere feindliche Handelsschiffe aufzubringen und zu versenken. Um welche Spezialschiffe es sich dabei handelt wurde nicht mitgeteilt. Mutmaßlich handelt es sich um die Geheimnisumwitterten Panzerkreuzer der Iwate-Klasse. Über die Iwate-Klasse schweigt sich die Marine weiterhin beharrlich aus. Bekannt ist lediglich, dass diese Schiffe von bisherigen Panzerkreuzer-Entwürfen drastisch abweichen.

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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:

>> Flottenschlacht im Gelben Meer 22. September 1904 <<
Die Anschuldigungen der Armee wogen schwer!
Zu seinem Leidwesen war sich Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō nur allzu bewusst, dass sich Gensui Ōyama Iwao im Recht befand. Die Marine konnte eine sichere Invasion über das Meer nicht gewährleisten.
Der Feind war eindeutig zu stark um ein solches Unterfangen auch nur in Erwägung zu ziehen. Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō hatte keine Wahl, er musste den Feind zum Gefecht stellen.
Die war einfacher gesagt als getan. Zu Kriegsbeginn sollte sich die gesamte russische Flotte in Port Arthur befinden, was sich als falsch heraus gestellt hatte. Wo sich die Flotte des Zaren befunden hatte, war unbekannt.
Jetzt aber hatten Spione in Port Arthur gemeldet, dass große Mengen Kohle und Lebensmittel in Port Arthur bereit liegen würden, oder bereits auf kleine Bargen verbracht worden waren.
Es sollte sich um „gigantische“ Mengen handeln. Für diese große Menge Treibstoff und Versorgungsgüter konnte es nur einen Grund geben: Die russische Flotte wurde in Port Arthur erwartet.
Kaigun-chūjō Tōgō Heihachirō mobilisierte alles was Schwimmen konnte um den Feind auf seinem Heimweg nach Port Arthur abzufangen noch bevor er im Hafen eintraf.
Am Morgen des 22. September 1904 befanden sich sechs Linienschiffe, drei Panzerkreuzer, neun geschützte Kreuzer und dreiunddreißig Torpedoboote der Kaiserlich Japanischen Marine südlich von Port Arthur im Einsatz und warteten auf die ersehnte Meldung „Rauch am Horizont“.
Es war eine deutlich größere Streitmacht als zwei Monate zuvor – doch die Sichtungsmeldung ließ auf sich warten…

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Werter TheBlackSwan,
so interessant und verlockend Eure Eingabe an das Daihon’ei auch klingen mag, so sind die Konstruktionsabteilung des Marineministeriums und die Büros der Werften doch gehalten, dass Machbare zu machen. Was primär bedeutet: Es muss finanzierbar sein. Auch wenn Dank Unserem Eingriff zu Beginn des Spiels die wirtschaftliche Situation Japans erheblich besser ist, als es normal wäre so ist Japan dennoch das wirtschaftlich schwächste Land. Von Italien abgesehen - aber die haben ganz andere Probleme...
Japan ist nur dann wirtschaftlich allen anderen überlegen, wenn es sich praktisch mit allen anderen Nation an der Grenze zum Krieg befindet. Das geht aber schnell ins Auge. Mit mehr als einer Nation zeitgleich Krieg zu führen, kann sich Japan in dieser und den nächsten Dekaden nicht leisten.
Japan wird die Mängel durch Führungsstärke auszugleichen versuchen! Anders wäre es auch eine Beleidigung des Kaisers!
so interessant und verlockend Eure Eingabe an das Daihon’ei auch klingen mag, so sind die Konstruktionsabteilung des Marineministeriums und die Büros der Werften doch gehalten, dass Machbare zu machen. Was primär bedeutet: Es muss finanzierbar sein. Auch wenn Dank Unserem Eingriff zu Beginn des Spiels die wirtschaftliche Situation Japans erheblich besser ist, als es normal wäre so ist Japan dennoch das wirtschaftlich schwächste Land. Von Italien abgesehen - aber die haben ganz andere Probleme...
Japan ist nur dann wirtschaftlich allen anderen überlegen, wenn es sich praktisch mit allen anderen Nation an der Grenze zum Krieg befindet. Das geht aber schnell ins Auge. Mit mehr als einer Nation zeitgleich Krieg zu führen, kann sich Japan in dieser und den nächsten Dekaden nicht leisten.
Japan wird die Mängel durch Führungsstärke auszugleichen versuchen! Anders wäre es auch eine Beleidigung des Kaisers!
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