Krise der globalen Finanzmärkte III

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G'Kar
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Beitrag von G'Kar »

Vielleicht rettet sich der Duce ja durch einen Anschluss in Richtung Norden. :cool:

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DBM
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Beitrag von DBM »

Italien hat, ähnlich wie Griechenland, ein tiefer sitzendes Problem. In beiden Ländern haben Politiker das Volk daran gewöhnt, dass es immer mehr gibt.

Über die Finanzierung machte sich ja nie jemand Gedanken. "Klar müssen wir sparen -aber bei den anderen....."
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Elvis
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Beitrag von Elvis »

Stoertebeker hat geschrieben:Übrigens: Je größer eine Bank, desto größer ist in der Regel auch die Risikostreuung.

Das ist nicht richtig. In Krisen erhöhen sich die statistischen Ausfallwahrscheinlichkeiten ja gleichmäßig. Ob ich bei einer Erhöhung des Ausfalls bei Kreditkartenkunden oder Unternehmenskunden von 10% auf 20% nun 5 oder 50 Milliarden Kreditvolumen vergeben habe macht im Sinne der Risikostreuung zwischen Groß- und Kleinbanken keinerlei unterschied.
Einzelne Großprojekte sind ohnehin immer Multibankenprojekte. Das finanziert nie eine Bank alleine.
Dass man Banken institutionell erlaubt, ja sie sogar dazu auffordert, die Einlagen ihrer Kunden, ohne diese zu fragen, wegzugeben, ist ein Unding. Zumal in einem Mehrbankensystem die Möglichkeit besteht, dass die Banken aus einem einzigen eingelegten Euro 50 Euro machen, im Zuge der Geldschöpfung durch Kreditvergabe.
Öhm... Das ist die originäre Geschäftsidee einer Bank. Anders war es wohl nur bei den Urvätern der Banken, den Templern im Mittelalter. Die haben mehr oder minder das Geld tatsächlich nur verwaltet, damit Pilger auf dem Weg ins heilige Land nicht so viel Bargeld mitnehmen mussten.
General Olbricht

Beitrag von General Olbricht »

DBM hat geschrieben:Italien hat, ähnlich wie Griechenland, ein tiefer sitzendes Problem. In beiden Ländern haben Politiker das Volk daran gewöhnt, dass es immer mehr gibt.
Ja, diese Länder sind daran gewöhnt, sparen zu wollen. Aber meist weiß keiner, wo. Die Politiker haben ihr Volk daran gewöhnt, dass es immer mehr gibt. Aber keiner hat daran gedacht, dass das irgendwann alles wirklich etwas kostet.

Ludendorff
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Thomasius
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Beitrag von Thomasius »

Gen. Ludendorff hat geschrieben:Ja, diese Länder sind daran gewöhnt, sparen zu wollen. Aber meist weiß keiner, wo. Die Politiker haben ihr Volk daran gewöhnt, dass es immer mehr gibt. Aber keiner hat daran gedacht, dass das irgendwann alles wirklich etwas kostet.

Ludendorff
Vieleicht sollten wir Deutschen nicht ständig mit Steinen werfen, solange wir mit 80% des BSP verschuldet sind und deshalb im Glashaus sitzen.
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

@Deutsche Bank: Mag sein, dass Wir hinsichtlich Steuergeldern und Größenvorteile irrten.
Öhm... Das ist die originäre Geschäftsidee einer Bank. Anders war es wohl nur bei den Urvätern der Banken, den Templern im Mittelalter. Die haben mehr oder minder das Geld tatsächlich nur verwaltet, damit Pilger auf dem Weg ins heilige Land nicht so viel Bargeld mitnehmen mussten.
Aber das ist im Prinzip Betrug und eine Ursache für die Schneeballeffekte und die unschönsten Folgen von Krisen. Es war Eigenmächtigkeit der frühen Banken, die das Prinzip der Geldschöpfung etabliert hat. Es spräche nichts dagegen, das zu verbieten und die Geldverleihung an die Zustimmung der Einleger zu binden. In der Praxis sähe das einfach so aus, dass die Bank exakt das Geld verleihen darf, das der Kunde für eine gewisse Zeit zum Verleihen freigibt. Auf dieses Geld bezahlt die Bank dann Zinsen.
Selbst, wenn man unlogischerweise annehmen möchte, dass eine wachsende Wirtschaft immer mehr Geld benötigt (Wir meinen, dass eine Deflation, die logischerweise der Höhe des realen Wirtschaftswachstums entspräche, also 1-3% in halbwegs fortschrittlichen Ländern, nicht gravierender wäre, als eine geringe Inflation), dann gäbe es immer noch den Weg, einfach mehr zu drucken.
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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Stoertebeker hat geschrieben: [..]. Es spräche nichts dagegen, das zu verbieten und die Geldverleihung an die Zustimmung der Einleger zu binden. In der Praxis sähe das einfach so aus, dass die Bank exakt das Geld verleihen darf, das der Kunde für eine gewisse Zeit zum Verleihen freigibt. Auf dieses Geld bezahlt die Bank dann Zinsen.[..]
Ihr möchtet, dass jemand bereit steht, eine Filialie mit Geldautomaten unterhält, Personal bezahlt, etc. und das alleine zum Zweck, das ihr jederzeit an euer Geld kommt?
Und mit 0 Vorteil für denjenigen, der das alles leisten soll?
Das was ihr da bezahlen müsstet (also *mindestens* eure anteiligen Fixkosten und Gewinnaufschlag, denn umsonst macht das niemand) wäre derart hoch, dass ihr freiwillig darauf verzichten würdet :D
Nicht einmal die Templer haben das kostenlos gemacht.
Vics[thread=4667]Die Landhändler 1.02[/thread] Preussen. [thread=5147]Die Welteroberer 1.03[/thread] Schweden [thread=6498]1 Million Siegpunkte[/thread] Korea 1.03b
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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Stoertebeker hat geschrieben: Aber das ist im Prinzip Betrug und eine Ursache für die Schneeballeffekte und die unschönsten Folgen von Krisen. Es war Eigenmächtigkeit der frühen Banken, die das Prinzip der Geldschöpfung etabliert hat. [..]
Es ist vollkswirschaftliche Aufgabe der banken für Geldschöpfung zu sorgen.
Es ist Aufgabe der Bankenaufsicht dafür zu sorgen, in welchem Ausmaß sie das dürfen und Aufgabe der Zentralbank dafür zu sorgen, wieviel Geld im Umlauf ist und das zu steuern (Bitte korrigieren wenn das vollkommen falsch ist)

Das ist nicht tragisch, Betrug, irregulär oder sonstwas. Mir ist auch nicht bekannt, dass das kritisiert worden wäre.

Dabei gibt es aber Probleme, z.B. wie bewertet man Sicherheiten?
Bisher erfüllten die Ratings das. Man vertraute darauf, dass deren Bewertungen stimmen. Hier hätte es jemanden geben müssen, der sagt "Nein, das Zeug akzeptieren wir nicht". Es gab diese Leute auch und die haben erfolgreich darauf gewettet, dass das System Murks ist. Wäre schön gewesen, wenn derjenige auch in unserer Bankenaufsicht das Sagen gehabt hätte.
Wieviel wäre euch so etwas wert? Diese Kontrollinstanzen gehören zum Wichtigsten, was unser Land zu leisten hat. Eine deutsche Bankenaufsicht, die sagt, dass sie soetwas mit 'Ramsch' zu bewerten ist, hätte das alles gar nicht erst entstehen lassen zumindest in diesem Ausmaß nicht. Es ist Aufgabe der Politik die Regeln zu setzen und dafür zu sorgen, dass diese Leute unabhängig sind.
Stimmen die Ratings nicht, dann ist abhängig davon wieviel unsauberes Zeug im Umlauf ist, das ganze System aushebelbar. Dann ist Geld erschaffen worden basierend auf keiner Sicherheit.
Wenn sehr sehr viel davon in Umlauf ist, dann greifen alle Bewertungssysteme so zu, dass jeder sofort in Probleme kommt, da jeder
a) seine ganzen Sicherheiten neu zu bewerten hat und bisheriges Geld aus dem Kreislauf zu entfernen hat um die Auflagen wieder erfüllen zu können und
b) er nicht weiß, ob der andere denselben Schrott bei sich liegen hat und kurz vorm Abkratzen ist.

Dann setzt unter allen Beteiligten ein Run auf das ein, was noch als sicher gilt: z.B. deutsche Staatsanleihen oder sonstwas in der Art.

Dieses Verhalten wird immer wieder vorkommen, wenn Sicherheiten innerhalb kurzer Zeit aufhören zu existieren und man dem anderen nicht mehr trauen kann.

Dann hören auch Banken auf, ihre volkswirtschaftliche Aufgaben noch erfüllen zu können.

Auch eine unabhängige Zentralbank hat hier schwierige Aufgaben zu erfüllen.
Geld hat einen Zweck.
Es muß im Umlauf sein, sonst kann es seine volkswirtschaftliche Aufgabe nicht mehr erfüllen, für den Austausch von Waren/Dienstleistungen zu fungieren.
Würden alle Geldbesitzer ihr Geld behalten, dann ist das dasselbe, als wenn es gar nicht existent wäre.
In dem Fall muß massiv Geld injiziert werden, damit wieder Geld bereit steht. Problematisch wird es, wenn (wie bei allem was nur auf Vertrauen basiert) dann z.B. die Befürchtung aufkommt, dass dieses zusätzliche Geld nicht wieder rechtzeitig entzogen wird, sobald die Kreditklemme gelöst ist.

Wird das injizierte Geld z.B. eingesetzt um ein ähnliches Spiel woanders erneut zu starten (Rohstoffe oder sonstwas) und es nicht in der Wirtschaft ankommt, dann baut man damit Blase auf Blase auf Blase solange das überschüssige Geld dafür benutzt wird.

Und wir haben das nächste Problem (das seh ich als das übelste an), dass Banken tbtf sind.
Dann haftet nicht mehr der Verursacher oder derjenige, der dem Verursacher vertraut hat, sondern alle.
Hier wird eines der wichtigsten Prinzipien des Kapitalismus verletzt: dass jeder nach seinem Vorteil strebt und dabei für positive Reasulte belohnt wird und für negative bestraft.
Stoertebeker hat geschrieben: Selbst, wenn man unlogischerweise annehmen möchte, dass eine wachsende Wirtschaft immer mehr Geld benötigt (Wir meinen, dass eine Deflation, die logischerweise der Höhe des realen Wirtschaftswachstums entspräche, also 1-3% in halbwegs fortschrittlichen Ländern, nicht gravierender wäre, als eine geringe Inflation), dann gäbe es immer noch den Weg, einfach mehr zu drucken.
Inflation ist prinzipiell gut, weil sie dafür sorgt, dass das Schmiermittel der Wirtschaft in Umlauf bleibt. Der Sinn von Geld ist es dafür zu sorgen, dass Waren/Dienstleistungen getauscht werden können.
Je höher die Inflation (rein auf diesen Kontext bezogen), desto dringender will man sein Geld loswerden. Bei sehr hoher Inflation will es nur niemand mehr haben :D
..und damit hätte Geld seinen Zweck verloren.
Bei Deflation wird Geld immer wertvoller.
Niemand will es rausrücken.
Nichts wird mehr ausgetauscht mit Ausnahme von verderblichen Gütern. Die rationalste Entscheidung dann ist: das Geld zu behalten und durchs Abwarten immer reicher zu werden.
Wie kommt ihr auf die Idee, dass Deflation sinnvoll wäre? Bzw.: für wen?
Könntet ihr einen Vorteil nennen?
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Generalissimo

Beitrag von Generalissimo »

Zutreffendes zum Thema:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... tsschnitt/

Im Kern der griechischen Pleite hat nicht, wie man zurzeit gerne denkt, der entfesselte Kapitalismus gewütet, sondern die Trägheit und Ineffizienz eines auf byzantinischen Traditionen basierenden Klientelsystems.

Da kann Mutti soviel Geld auf Pump reinpumpen und noch so sehr auf die Meinung des deutschen Volkes pfeifen. So ein kaputtes System wie in Griechenland ist nicht zu retten.

Die stehen in 6 Monaten wieder vor der Tür und verlangen wieder Transferleistungen und den Rettungsring.
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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Generalissimo hat geschrieben:Im Kern der griechischen Pleite hat nicht, wie man zurzeit gerne denkt, der entfesselte Kapitalismus gewütet, sondern die Trägheit und Ineffizienz eines auf byzantinischen Traditionen basierenden Klientelsystems.
Könntet ihr nennen, wer dieser 'man' ist?
Ich kennen keinen und habe auch noch keinen Artikel in der Wirtschaftspresse gelesen, in der 'die Märkte' o.ä. für die griechische Situation verantwortlich gemacht worden wären.
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Generalissimo

Beitrag von Generalissimo »

Werter Herr,

gewisse Politiker werfen mit Nebelkerzen um sich und schüren den Hass auf "gierige Banken" in der Hoffnung, dass dies die Bürger von den wahren Verursachern der Kriese ablenkt: Grössenwahnsinnige Politiker mit "Visionen".
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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Und wer sind die 'gewisse' ?
Links kann man posten
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Beitrag von Alamann »

Generalissimo hat geschrieben: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... tsschnitt/

Im Kern der griechischen Pleite hat nicht, wie man zurzeit gerne denkt, der entfesselte Kapitalismus gewütet, sondern die Trägheit und Ineffizienz eines auf byzantinischen Traditionen basierenden Klientelsystems.
Schön, dass sich noch jemand an die Byzantiner erinnert. Aber wenn die was konnten, dann war das Steuern eintreiben. :ditsch:
Das alte Byzanz war um sehr vieles effizienter als das heutige Griechenland. :ähem:
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DBM
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Beitrag von DBM »

Generalissimo hat geschrieben:Werter Herr,

gewisse Politiker werfen mit Nebelkerzen um sich und schüren den Hass auf "gierige Banken" in der Hoffnung, dass dies die Bürger von den wahren Verursachern der Kriese ablenkt: Grössenwahnsinnige Politiker mit "Visionen".
Sehr simpel ausgedrückt, aber sicher sehr nah an der Wahrheit. Lieber Europa und dem Euro die Schuld geben, als einzugestehen, dass man unfähig Ausgaben zu senken.
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Sigmund
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Beitrag von Sigmund »

Nebukadnezar hat geschrieben:Ihr möchtet, dass jemand bereit steht, eine Filialie mit Geldautomaten unterhält, Personal bezahlt, etc. und das alleine zum Zweck, das ihr jederzeit an euer Geld kommt?
Und mit 0 Vorteil für denjenigen, der das alles leisten soll?
Natürlich möchte er das, wer sonst sollte auf seinen Profit achten? Im Ernst, das jetzige Selbstverständnis von Banken und Bankkunden krankt schon gewaltig. Jetzt verlangen sie etwa das ich mir eine Maschine kaufe für meine Tans, damit ich an an das Geld herankomme das ich ihnen zinslos verleihe. Und alle nehmens hin als wär's selbstverständlich.
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
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Beitrag von Generalissimo »

Nur ein Beispiel für die Bankenschelte:

Gerade beim Rotfunk "Brennpunkt" gesehen.

Natürlich ging es voll gegen die bösen bösen Banken, aber kein Wort über korrupte Länder wie Griechenland oder Politiker, die uns erst den Euro eingebrockt haben und dann die Griechen.

Volksverdummung alla "aktuelle Kamera", finanziert von unseren Zwangsabgaben.
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Sigmund
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Beitrag von Sigmund »

"Rotfunk" wäre ein heißer Kandidat für das Bonmot der Woche :)
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
Generalissimo

Beitrag von Generalissimo »

Meinetwegen zahlen wir 5 virtuelle Euro ins Phrasenschwein :) , aber Wenn Medien das Volk erziehen wollen (Euro ist Gut, EU ist Gut, Kritiker sind Populisten und Kriegstreiber....), dann trifft die Bezeichnung zu.
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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Vor allem: "den Euro eingebrockt"...
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Jerobeam II.
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Beitrag von Jerobeam II. »

Generalissimo hat geschrieben:Nur ein Beispiel für die Bankenschelte:

Gerade beim Rotfunk "Brennpunkt" gesehen.

Natürlich ging es voll gegen die bösen bösen Banken, aber kein Wort über korrupte Länder wie Griechenland oder Politiker, die uns erst den Euro eingebrockt haben und dann die Griechen.

Volksverdummung alla "aktuelle Kamera", finanziert von unseren Zwangsabgaben.
Das Dilemma ist doch die Schuldfrage (oder, wenn es Euch lieber ist: die nach der Verantwortung). Die wird nach Belieben hin und her geschoben, weil beide Seiten, dazu, wie ein hochehrenwerter Regent schon geschrieben hat, auch der "kleine Sparer auf der Straße", den Dreck am Stecken haben. Korruption z.B. hat zwei Seiten: die Bestechenden und die Bestechlichen. Die berühmte Gier ist eine ansteckende Krankheit (vgl. die Bayern-LB). Entweder in radice vorgehen oder lange Jahre diskutieren. Oder einfach akzeptieren, daß es auf allen Seiten Unfähigkeit, unbewußte und bewußte Dummheit, Prestigedenken und Egoismus gibt und auch schon immer gegeben hat, wie auch die Spieler des Spiels hießen, daß findige Köpfe die Regeln eines jeden Spiels zu beugen wissen oder ihre Lücken zu finden (das mache ich gerade selbst so bei einem Bauprojekt) - und dann ...
Ja, was dann? :???:
DILIGE ET QUOD VIS FAC.

Aurelius Augustinus.
Gesperrt

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