S.P.Q.R. (Ein RTR AAR)
- the general
- Rang 18
- Beiträge: 8335
- Registriert: Mi Nov 19, 2003 11:00 am
- Hat sich bedankt: 196 Mal
- Danksagung erhalten: 268 Mal
+21
- Lewis Armistead
- Rang 15
- Beiträge: 3075
- Registriert: Di Nov 11, 2008 9:15 pm
- Hat sich bedankt: 30 Mal
- Danksagung erhalten: 76 Mal
+5
- Ruprecht I.
- Rang 20
- Beiträge: 17109
- Registriert: Di Mär 16, 2004 11:00 am
- Hat sich bedankt: 1834 Mal
- Danksagung erhalten: 6062 Mal
- Admiral Yamamoto
- Rang 17
- Beiträge: 7008
- Registriert: Mi Aug 31, 2005 10:00 am
- Danksagung erhalten: 3 Mal
+2
Lewis Armistead hat geschrieben:Wie es sich für einen echten Südstaatler gehört, führt der werte Pickett eben von vorn...
Das so Avatar-Italiener wie ihr das nicht nachvollziehen könnt ist klar![]()
Skyrim KurzAAR: Ulik Dareth - The Oblivion Conjurer
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26747
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26747
- Lewis Armistead
- Rang 15
- Beiträge: 3075
- Registriert: Di Nov 11, 2008 9:15 pm
- Hat sich bedankt: 30 Mal
- Danksagung erhalten: 76 Mal
+5
- George Pickett
- Rang 17
- Beiträge: 6122
- Registriert: Di Jul 24, 2012 12:30 pm
- Hat sich bedankt: 1201 Mal
- Danksagung erhalten: 4692 Mal
+7
Hach...Wehmut umschleicht uns, werter Lo. Das waren noch Zeiten 
Der Grund, warum bereits 3 Generäle ins Gras gebissen haben ist wohl der, dass wir nicht alle Schlachten manuell austragen, da das zeitlich einfach nicht zu stemmen ist. Lassen wir die KI die Schlacht ausfechten, geht sie mit den Generälen realtiv unvorsichtig um, wie mir scheint. Na ja...dafür gibt es ja die Möglichkeit der Adoption um sich weiteres Frischfleisch heranzuholen
Der Grund, warum bereits 3 Generäle ins Gras gebissen haben ist wohl der, dass wir nicht alle Schlachten manuell austragen, da das zeitlich einfach nicht zu stemmen ist. Lassen wir die KI die Schlacht ausfechten, geht sie mit den Generälen realtiv unvorsichtig um, wie mir scheint. Na ja...dafür gibt es ja die Möglichkeit der Adoption um sich weiteres Frischfleisch heranzuholen
- Hohenlohe
- Rang 20
- Beiträge: 21199
- Registriert: Mi Jun 08, 2005 1:26 pm
- Hat sich bedankt: 26709 Mal
- Danksagung erhalten: 2126 Mal
+5
Es gibt ja noch die vage Chance mit einer Armee ohne General bei einer erfolgreichen Schlacht einen neuen 2*General zu bekommen...
H:
herzliche grüsse
Hohenlohe...

edit: mit welchem Schwierigkeitsgrad spielt ihr denn gleich wieder...
herzliche grüsse
Hohenlohe...
edit: mit welchem Schwierigkeitsgrad spielt ihr denn gleich wieder...
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
YouTube - St. Michael, the Archangel
- George Pickett
- Rang 17
- Beiträge: 6122
- Registriert: Di Jul 24, 2012 12:30 pm
- Hat sich bedankt: 1201 Mal
- Danksagung erhalten: 4692 Mal
+7
S.P.Q.R
Breve enim tempus aetatis satis vero longum ad bene honesteque vivendum! - Denn auch eine kurze Lebenszeit reicht aus, um gut und ehrenhaft zu leben! (Cicero)
(246 - 244 v. Chr.)
In jenen Tagen war es als Römer leicht, ehrenhaft zu leben, denn an Feinden herrschte kein Mangel. Ehrenhaft zu überleben war hingegen schon schwieriger. Das Makedonische Reich hatte die Schmach von Aquileia nicht vergessen und sann auf Rache. War das römische Heer auf diese Bedrohung halbwegs gut vorbereitet, so kam der griechische Angriff auf Rhegium recht überraschend. Erst seit wenigen Wochen wurde im Süden des Landes am Aufbau einer Legion gearbeitet. Als die Nachricht das Feldlager nahe Croton erreichte, war man dort ratlos, denn kein Heerführer war anwesend um die Truppen in die Schlacht zu führen.

Doch es wären keine wahren Römer, wenn sie sich von derartigen Widrigkeiten behindern lassen würden. Unter dem jungen Hauptmann Luca marschierten 2.500 Legionäre im Eiltempo nach Westen. Als dem Kommandeur der Garnison von Rhegium, Hauptmann Marcellus, das Herannahen der Verstärkungen gemeldet wurde, befahl er umgehend einen Ausfall, um die Griechen von zwei Seiten her anzugreifen. Da beide römischen Einheiten nur aus schwerer Infanterie, den Príncipes, bestand wurde auf jegliches Vorgeplänkel verzichtet. Die Kohorten marschierten in schnellem Schritt auf die feindlichen Linien zu. Von zwei Seiten bedroht und in blutige Nahkämpfe verstrickt, war das Schicksal des griechischen Heeres besiegelt. Ihr Feldheer, Euenus von Macedonia, blieb auf dem Schlachtfeld so wie ein Großteil der griechischen Truppen.

Im Norden hingegen war Rom zwar besser vorbereitet, jedoch die Stärke des makedonischen Heeres lies so manchen Legionär insgeheim erschauern. Dem feindlichen Heer gelang es, die Stadt Aquileia einzuschließen und das römische Grenzheer zum Rückzug zu zwingen.

Doch Späher brachten wenig später Kunde, dass das makedonische Heer zwar Masse hatte, aber es an Klasse fehlte. Schlechte Ausrüstung und schwache Rüstungen, welche einem disziplinierten und gut ausgerüsteten römischen Heer nicht gewachsen wären. So kam es zur Schlacht bei Aquileia, wo zahlenmäßig unterlegene römische Truppen die Makedonier schlugen. Doch der Blutzoll war hoch gewesen und Rom konnte diesen Erfolg nicht zum eigenen Vorteil nutzen.

Im Jahre 245 v. Chr. spitzt sich die Lage für Rom zu. Im Norden der Republik werden fast täglich gallische Spione gefasst und hingerichtet. Die gleiche Problematik im Süden, wo griechische Spione im Raum Rhegium sehr aktiv sind. An der Grenze zum Makedonischen Reich kommt es immer wieder zu Zwischenfällen und kleineren Scharmützeln. Außerdem erreichte den Senat die Kunde, dass das Illyrische Reich, der einzige Verbündete Roms, untergegangen war. Vermutlich hielten die Makedonier den Dolch zum Todesstoß, vielleicht auch die Griechen. Es war nicht wirklich relevant. Sie waren keine wirklich nützlichen Verbündeten gewesen, aber sie gaben Rom die Illusion nicht allein zu sein. Doch Rom war allein. Rom konnte sich nur auf Rom verlassen, auf niemand anderen.
Im Land herrschte ein gewisse Unruhe. Das Volk ächzt unter der hohen Steuerlast, während durch die hohen Militär und Infrastrukturausgaben der Staatshaushalt seit nunmehr dem dritten Jahr in Folge defizitär war. In manchen Provinzen wurde aus Unruhe murren. Einerseits wurden die Militärausgaben immer weiter erhöht, andererseits ziehen gerade durch Südtatalien marodierende Banden und Rebellen ohne, dass sich ihnen die römische Armee entgegenstellt. Ein Umstand, der dem Steuerzahler schwer zu vermitteln war.
Ende 245 v. Chr. marschierte eine römische Legion nach Segestica und schloss die Stadt ein. Rom wollte Stärke zeigen und das Makedonische Reich zum Frieden zwingen, denn an allen Grenzen der Republik marschierten die Feinde Roms auf. Das Frühjahr 244 v. Chr. wurde eines der blutigsten in der bisherigen Geschichte Roms. Der Segestica-Feldzug entwickelte sich zu einer über Monate andauernden Abfolge von Schlachten, in deren Folge die III. römische Legion förmlich verblutete. Im Sommer 244 v. Chr. zogen sich die Reste der Legion nach Aquileia zurück.




Rom befand sich in einer tiefen Krise. Das Ausmaß der militärischen Niederlage gegen die Makedonier hatte Rom geschockt, ins Mark getroffen. Fast 7.000 römische Soldaten waren von diesem Feldzug nicht zurückgekehrt und niemand wusste, ob die Makedonier jetzt den Spieß nicht umdrehen würden...

Doch es wären keine wahren Römer, wenn sie sich von derartigen Widrigkeiten behindern lassen würden. Unter dem jungen Hauptmann Luca marschierten 2.500 Legionäre im Eiltempo nach Westen. Als dem Kommandeur der Garnison von Rhegium, Hauptmann Marcellus, das Herannahen der Verstärkungen gemeldet wurde, befahl er umgehend einen Ausfall, um die Griechen von zwei Seiten her anzugreifen. Da beide römischen Einheiten nur aus schwerer Infanterie, den Príncipes, bestand wurde auf jegliches Vorgeplänkel verzichtet. Die Kohorten marschierten in schnellem Schritt auf die feindlichen Linien zu. Von zwei Seiten bedroht und in blutige Nahkämpfe verstrickt, war das Schicksal des griechischen Heeres besiegelt. Ihr Feldheer, Euenus von Macedonia, blieb auf dem Schlachtfeld so wie ein Großteil der griechischen Truppen.

Im Norden hingegen war Rom zwar besser vorbereitet, jedoch die Stärke des makedonischen Heeres lies so manchen Legionär insgeheim erschauern. Dem feindlichen Heer gelang es, die Stadt Aquileia einzuschließen und das römische Grenzheer zum Rückzug zu zwingen.

Doch Späher brachten wenig später Kunde, dass das makedonische Heer zwar Masse hatte, aber es an Klasse fehlte. Schlechte Ausrüstung und schwache Rüstungen, welche einem disziplinierten und gut ausgerüsteten römischen Heer nicht gewachsen wären. So kam es zur Schlacht bei Aquileia, wo zahlenmäßig unterlegene römische Truppen die Makedonier schlugen. Doch der Blutzoll war hoch gewesen und Rom konnte diesen Erfolg nicht zum eigenen Vorteil nutzen.

Im Jahre 245 v. Chr. spitzt sich die Lage für Rom zu. Im Norden der Republik werden fast täglich gallische Spione gefasst und hingerichtet. Die gleiche Problematik im Süden, wo griechische Spione im Raum Rhegium sehr aktiv sind. An der Grenze zum Makedonischen Reich kommt es immer wieder zu Zwischenfällen und kleineren Scharmützeln. Außerdem erreichte den Senat die Kunde, dass das Illyrische Reich, der einzige Verbündete Roms, untergegangen war. Vermutlich hielten die Makedonier den Dolch zum Todesstoß, vielleicht auch die Griechen. Es war nicht wirklich relevant. Sie waren keine wirklich nützlichen Verbündeten gewesen, aber sie gaben Rom die Illusion nicht allein zu sein. Doch Rom war allein. Rom konnte sich nur auf Rom verlassen, auf niemand anderen.
Im Land herrschte ein gewisse Unruhe. Das Volk ächzt unter der hohen Steuerlast, während durch die hohen Militär und Infrastrukturausgaben der Staatshaushalt seit nunmehr dem dritten Jahr in Folge defizitär war. In manchen Provinzen wurde aus Unruhe murren. Einerseits wurden die Militärausgaben immer weiter erhöht, andererseits ziehen gerade durch Südtatalien marodierende Banden und Rebellen ohne, dass sich ihnen die römische Armee entgegenstellt. Ein Umstand, der dem Steuerzahler schwer zu vermitteln war.
Ende 245 v. Chr. marschierte eine römische Legion nach Segestica und schloss die Stadt ein. Rom wollte Stärke zeigen und das Makedonische Reich zum Frieden zwingen, denn an allen Grenzen der Republik marschierten die Feinde Roms auf. Das Frühjahr 244 v. Chr. wurde eines der blutigsten in der bisherigen Geschichte Roms. Der Segestica-Feldzug entwickelte sich zu einer über Monate andauernden Abfolge von Schlachten, in deren Folge die III. römische Legion förmlich verblutete. Im Sommer 244 v. Chr. zogen sich die Reste der Legion nach Aquileia zurück.




Rom befand sich in einer tiefen Krise. Das Ausmaß der militärischen Niederlage gegen die Makedonier hatte Rom geschockt, ins Mark getroffen. Fast 7.000 römische Soldaten waren von diesem Feldzug nicht zurückgekehrt und niemand wusste, ob die Makedonier jetzt den Spieß nicht umdrehen würden...
- Hohenlohe
- Rang 20
- Beiträge: 21199
- Registriert: Mi Jun 08, 2005 1:26 pm
- Hat sich bedankt: 26709 Mal
- Danksagung erhalten: 2126 Mal
+5
Könnt ihr die Truppen nicht in einer gut ausgebauten Stadt wieder auffrischen, das Ganze dauert nur zwei Runden...?? Wir hoffen, dass ihr das noch rechtzeitig hinbekommt... 
Wieviel Truppen habt ihr nun noch verfügbar...?? Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg...!!
herzlichste grüsse
Hohenlohe...

Wieviel Truppen habt ihr nun noch verfügbar...?? Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg...!!
herzlichste grüsse
Hohenlohe...
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
YouTube - St. Michael, the Archangel
- George Pickett
- Rang 17
- Beiträge: 6122
- Registriert: Di Jul 24, 2012 12:30 pm
- Hat sich bedankt: 1201 Mal
- Danksagung erhalten: 4692 Mal
+7
S.P.Q.R.
Konsolidierung (244 - 241 v. Chr.)
Nach der Niederlage gegen die Makedonier bereitete sich Rom auf das Schlimmste vor...jedoch waren die Makedonier wohl an anderer Stelle ebenfalls gefordert und beließen es bei einer spürbaren militärischen Präsenz in Raum Segestica. Rom mobilisierte nun alles, um die notwendige militärische Stärke wieder herzustellen. Im Norden, in den Provinzen Cisalpine Gaul, Venetia und Histria, sollten 3 starke Legionen ihr Lager aufschlagen und hier für Ruhe und Sicherheit sorgen. An einer Ausweitung des Konfliktes gegen die Makedonier hatte Rom kein Interesse und es sollte dem Feind kein Anlass gegeben werden zu glauben, die Grenzen Roms wären schlecht gesichert und ein lohnenswertes Ziel. Was Gallien anging...es herrschte immer noch ein brüchiger Frieden und immer noch standen römische Truppen auf gallischem Gebiet. Ein Bündnis mit den Germanen sollte die Position Galliens weiter schwächen und sie weiter einkreisen, denn Gallier und Germanen befanden sich miteinander im Krieg. Im Süden der Republik sollte eine weitere Legion den Schutz der römischen Grenzen garantieren. Exemplarisch für die neue römische Legion, welche knapp 8.000 Mann stark war, war die II. Legion, welche Ende 244 v. Chr. als erste im Norden aufgestellt wurde.

12 Kohorten Príncipes bildeten den Kern der Legion. Zu ihrer Unterstützung standen 5 Kohorten Velites für den Fernkampf zur Verfügung. 2 Kohorten schwerer italischer Kavallerie vervollständigten die Legion. Anfang 243 v. Chr. war auch die I. Legion mit den ersten Kohorten ausgerüstet worden und die Lage stabilisierte sich. Doch wieder einmal war es Rom nicht vergönnt in Frieden zu leben. Ein makedonisches Heer hatte Aquileia mit einem Belagerungsring umschlossen und aus dem Süden kam die Kunde, dass die Griechen mit einem Heer von Sizilien übergesetzt waren und Rhegium belagerten. Rom musste nun an zwei Fronten kämpfen.


Im Süden verlies die noch nicht vollständig aufgestellte IV. Legion ihr Feldlager und marschierte gen Rhegium. Zusammen mit der Garnison, die beim herannahen der Legion einen Ausfall wagte, wurden die Griechen geschlagen. Im Norden erreichte die III. römische Legion Aquileia in dem Augenblick, als der makedonische Befehlshaber zum Angriff auf die Stadt blies. Auch diese Schlacht endete für Rom siegreich.

Der Senat folgte der Forderung von Publius Laevinus und befürwortete einen Feldzug gegen die Griechen auf Sizilien. Vielen Senatoren war klar, dass das zwangsläufig zum Kriege mit Kathargo führen würde, das ganz Sizilien für sich beanspruchte. Doch Rom hatte an Selbstvertrauen gewonnen und mit den Sarniten, tief im Osten, einen neuen Bündnispartner gefunden. Rom horchte auf als es erfuhr, dass das Makedonische Reich bis an die Grenzen des Sarnitischen Reiches reichte. Doch Rom sah sich nun stark genug, um die Makedonier im Norden in Schach zu halten und gleichzeitig im Süden gegen die Griechen vorzugehen.

Inmitten der Planungen für den Feldzug wurde Publius Laevinus 241 v. Chr. im Alter von 70 Jahren aus dem Leben gerissen. Keine Krankheit deutete auf seinen Tod hin und Rom war in Trauer. Mit allen Ehrungen und Ehrenbekundungen, die ihm zustanden, wurde er in Rom zu Grabe getragen. Auch wenn er nicht die Popularität eines Quintus Julius erlangt hatte, der immer noch von vielen Bürgern als der wahre Gründer Roms angesehen wurde, so hat Publius Laevinus doch in den Jahren seiner Herrschaft die römische Republik mit ruhiger Hand, Geschick und Weitsicht durch die gefährlichen Strömungen geleitet und Roms Einfluss erweitert.

Einen Monat später ernannte der Senat Lucius Aemilius zum Nachfolger des Publius Laevinus. Die Wahl stieß in den Reihen des Militärs und vieler Bürger auf Unverständnis, war er doch als Statthalter von Capua in den zurückliegenden Jahren weder politisch, noch militärisch auffällig gewesen. Auch sein hohes Alter von 67 Jahren qualifizierte in nicht unbedingt für dieses aufreibende Amt, so das hinter vorgehaltener Hand von Korruption und einem gekauften Amt gesprochen wurde...

12 Kohorten Príncipes bildeten den Kern der Legion. Zu ihrer Unterstützung standen 5 Kohorten Velites für den Fernkampf zur Verfügung. 2 Kohorten schwerer italischer Kavallerie vervollständigten die Legion. Anfang 243 v. Chr. war auch die I. Legion mit den ersten Kohorten ausgerüstet worden und die Lage stabilisierte sich. Doch wieder einmal war es Rom nicht vergönnt in Frieden zu leben. Ein makedonisches Heer hatte Aquileia mit einem Belagerungsring umschlossen und aus dem Süden kam die Kunde, dass die Griechen mit einem Heer von Sizilien übergesetzt waren und Rhegium belagerten. Rom musste nun an zwei Fronten kämpfen.


Im Süden verlies die noch nicht vollständig aufgestellte IV. Legion ihr Feldlager und marschierte gen Rhegium. Zusammen mit der Garnison, die beim herannahen der Legion einen Ausfall wagte, wurden die Griechen geschlagen. Im Norden erreichte die III. römische Legion Aquileia in dem Augenblick, als der makedonische Befehlshaber zum Angriff auf die Stadt blies. Auch diese Schlacht endete für Rom siegreich.

Der Senat folgte der Forderung von Publius Laevinus und befürwortete einen Feldzug gegen die Griechen auf Sizilien. Vielen Senatoren war klar, dass das zwangsläufig zum Kriege mit Kathargo führen würde, das ganz Sizilien für sich beanspruchte. Doch Rom hatte an Selbstvertrauen gewonnen und mit den Sarniten, tief im Osten, einen neuen Bündnispartner gefunden. Rom horchte auf als es erfuhr, dass das Makedonische Reich bis an die Grenzen des Sarnitischen Reiches reichte. Doch Rom sah sich nun stark genug, um die Makedonier im Norden in Schach zu halten und gleichzeitig im Süden gegen die Griechen vorzugehen.

Inmitten der Planungen für den Feldzug wurde Publius Laevinus 241 v. Chr. im Alter von 70 Jahren aus dem Leben gerissen. Keine Krankheit deutete auf seinen Tod hin und Rom war in Trauer. Mit allen Ehrungen und Ehrenbekundungen, die ihm zustanden, wurde er in Rom zu Grabe getragen. Auch wenn er nicht die Popularität eines Quintus Julius erlangt hatte, der immer noch von vielen Bürgern als der wahre Gründer Roms angesehen wurde, so hat Publius Laevinus doch in den Jahren seiner Herrschaft die römische Republik mit ruhiger Hand, Geschick und Weitsicht durch die gefährlichen Strömungen geleitet und Roms Einfluss erweitert.

Einen Monat später ernannte der Senat Lucius Aemilius zum Nachfolger des Publius Laevinus. Die Wahl stieß in den Reihen des Militärs und vieler Bürger auf Unverständnis, war er doch als Statthalter von Capua in den zurückliegenden Jahren weder politisch, noch militärisch auffällig gewesen. Auch sein hohes Alter von 67 Jahren qualifizierte in nicht unbedingt für dieses aufreibende Amt, so das hinter vorgehaltener Hand von Korruption und einem gekauften Amt gesprochen wurde...
- Hohenlohe
- Rang 20
- Beiträge: 21199
- Registriert: Mi Jun 08, 2005 1:26 pm
- Hat sich bedankt: 26709 Mal
- Danksagung erhalten: 2126 Mal
+5
Wir wünschen den Legionen Roms weiterhin viel Erfolg... 
herzliche grüsse
Hohenlohe...

herzliche grüsse
Hohenlohe...
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
YouTube - St. Michael, the Archangel
- George Pickett
- Rang 17
- Beiträge: 6122
- Registriert: Di Jul 24, 2012 12:30 pm
- Hat sich bedankt: 1201 Mal
- Danksagung erhalten: 4692 Mal
+7
S.P.Q.R.
III. Kapitel - Die Herrschaft von Lucius Aemilius
Alte und neue Pläne (241 - 239 v. Chr.)
Lucius Aemilius verlor keine Zeit, denn vielleicht ahnte er, dass ihm selbige ausging. Im Norden hatte die III. Legion Position in der Nähe von Aquileia eingenommen und wartete auf weitere Verstärkungen. Im Süden befahl er der IV. Legion umgehend die Griechen von römischen Boden zu vertreiben und anschließen nach Sizilien überzusetzen. Die Hafenstadt Messana war das Ziel. Der Feldzug begann Ende 241 v. Chr. mit der Schlacht von Rhegium, in der die Griechen eine herbe Niederlager erlitten und die Reste ihres Heeres nach Sizilien evakuieren mussten.


Die Legion setzte den Griechen nach und überquerte in hunderten kleinen Booten die Meerenge zwischen Italien und Sizilien. Schließlich stand die IV. Legion mit über 6.000 Mann auf Sizilien. Doch der Norden kam nicht zur Ruhe. Abermals rückten die Makedonier gegen Aquileia vor und wurden dort durch die III. Legion des Cornelius Valens in einen Hinterhalt gelockt und gebührend empfangen. Der Aderlass für die Makedonier war hoch, aber an Menschenmaterial schien es bei ihnen nicht zu mangeln.


Dem Senat wurde nun klar, dass pures Abwarten gegen die Makedonier kein adäquates Mittel war. Die ständigen Auseinandersetzungen belasteten den Staatshaushalt in einem immer stärkeren Ausmaß. In den letzten 10 Jahren waren die Staatsreserven um 2/3 gesunken und es drohte in absehbarer Zeit die Handlungsunfähigkeit. Daher wurde beschlossen, die Makedonier anzugreifen und zurückzudrängen. Dieses Vorhaben war schon einmal gescheitert, doch nun sollten 2 Legionen den Erfolg des Feldzuges sicherstellen: Die II. Legion unter Amulius Coruncanius und die III. Legion unter Cornelius Valens.
Auf Sizilien derweil entwickelte sich der Feldzug vielversprechend. In einer offenen Feldschlacht konnte die IV. Legion im Jahre 240 v. Chr. das griechische Heer schlagen, die Reste nach Messana zurücktreiben und dort einschließen. Sollten weiter südlich bei Syracus keine nennenswerten griechischen Truppen mehr stehen, so könnte dieser Feldzug schneller abgeschlossen werden als anfangs gedacht. Doch das waren alles noch Vermutungen.



Die Griechen aus Syracus kamen...aber es waren zu wenige! Ihr Versuch, den römischen Belagerungsring um Messana zu sprengen scheiterte und das Schicksal der Stadt und ihrer Verteidiger war besiegelt. Sie kämpften tapfer und heldenhaft bis zum Tode und taten es damit ihrem Feldherrn, Telemacho von Nicaea, gleich. Der Erbe des griechischen Reiches blieb auf dem Schlachtfeld.



Die IV. Legion wandte sich gleich darauf nach Süden und erreichte kurze Zeit später Syracus. Die Stadt wurde eingeschlossen. Verstärkungen vom Festland sind unterwegs um die Garnison von Messana zu verstärken und der IV. Legion weitere Kohorten zukommen zu lassen.

Im Norden hatten sich die II. und III. Legion derweil bei Aquileia versammelt. Der Feldzug gegen die Makedonier konnte beginnen...


Die Legion setzte den Griechen nach und überquerte in hunderten kleinen Booten die Meerenge zwischen Italien und Sizilien. Schließlich stand die IV. Legion mit über 6.000 Mann auf Sizilien. Doch der Norden kam nicht zur Ruhe. Abermals rückten die Makedonier gegen Aquileia vor und wurden dort durch die III. Legion des Cornelius Valens in einen Hinterhalt gelockt und gebührend empfangen. Der Aderlass für die Makedonier war hoch, aber an Menschenmaterial schien es bei ihnen nicht zu mangeln.


Dem Senat wurde nun klar, dass pures Abwarten gegen die Makedonier kein adäquates Mittel war. Die ständigen Auseinandersetzungen belasteten den Staatshaushalt in einem immer stärkeren Ausmaß. In den letzten 10 Jahren waren die Staatsreserven um 2/3 gesunken und es drohte in absehbarer Zeit die Handlungsunfähigkeit. Daher wurde beschlossen, die Makedonier anzugreifen und zurückzudrängen. Dieses Vorhaben war schon einmal gescheitert, doch nun sollten 2 Legionen den Erfolg des Feldzuges sicherstellen: Die II. Legion unter Amulius Coruncanius und die III. Legion unter Cornelius Valens.
Auf Sizilien derweil entwickelte sich der Feldzug vielversprechend. In einer offenen Feldschlacht konnte die IV. Legion im Jahre 240 v. Chr. das griechische Heer schlagen, die Reste nach Messana zurücktreiben und dort einschließen. Sollten weiter südlich bei Syracus keine nennenswerten griechischen Truppen mehr stehen, so könnte dieser Feldzug schneller abgeschlossen werden als anfangs gedacht. Doch das waren alles noch Vermutungen.



Die Griechen aus Syracus kamen...aber es waren zu wenige! Ihr Versuch, den römischen Belagerungsring um Messana zu sprengen scheiterte und das Schicksal der Stadt und ihrer Verteidiger war besiegelt. Sie kämpften tapfer und heldenhaft bis zum Tode und taten es damit ihrem Feldherrn, Telemacho von Nicaea, gleich. Der Erbe des griechischen Reiches blieb auf dem Schlachtfeld.



Die IV. Legion wandte sich gleich darauf nach Süden und erreichte kurze Zeit später Syracus. Die Stadt wurde eingeschlossen. Verstärkungen vom Festland sind unterwegs um die Garnison von Messana zu verstärken und der IV. Legion weitere Kohorten zukommen zu lassen.

Im Norden hatten sich die II. und III. Legion derweil bei Aquileia versammelt. Der Feldzug gegen die Makedonier konnte beginnen...
- George Pickett
- Rang 17
- Beiträge: 6122
- Registriert: Di Jul 24, 2012 12:30 pm
- Hat sich bedankt: 1201 Mal
- Danksagung erhalten: 4692 Mal
+7
S.P.Q.R.
Blutige Ernte (239 - 237 v. Chr.)
Während sich an der Grenze zum Makedonischen Reich die Legionen sammelten, kamen aus eben diesem Reich beunruhigende Meldungen. Spione berichteten von tausenden makedonischen Soldaten, die durch die Provinzen Dalmatia, Illyria und Pannonia in Richtung römischen Grenze marschierten. Es war klar, dass die Makedonier nichts anderes als den totalen Sieg wollten. Zweifel kamen auf, ob die beiden Legionen nicht zu schwach waren, um mit dem Feind fertig zu werden. Lucius Aemilius war trotz seiner Alters ein sehr impulsiver Mensch. Als ihm der Rat angetragen wurde den Feldzug zu verschieben, trieb er mit einem lautstarken Wutausbruch seine "Ratgeber" aus dem Raum. Er wies die in Liguria liegende I. Legion an, sofort ihre Zelte abzubrechen und nach Osten zu marschieren, um die Provinz Venetia zu sichern, während die II. und III. Legion ihren Feldzug begannen.

Noch bevor seine Befehle ausgeführt werden konnten kamen die Makedonier! Und sie kamen zu Tausenden! In den folgenden Wochen kam es im Raum von Aquileia zu einer Reihe äußerst blutiger Abnutzungsschlachten. Immer wieder rannte das makedonische Heer gegen die Linien der beiden Legionen an. Rom siegte...und Rom starb! Die Stärke der Legionen schmolz dahin und für jeden getöteten Makedonier traten zwei an seine Stelle. Die III. Legion verlor ihren Befehlshaber Cornelius Valens. Schließlich ließen die Makedonier ab...vorerst...




Auch auf Sizilien griff der Feind in Gestalt der Griechen bei Syracus an, wenn auch ungleich schwächer. Ein letzter Entsatzangriff scheiterte und die Legion stürmte die Stadt. Der Osten Siziliens war von den Griechen befreit und schon bald sollte nach dem Willen von Lucius Aemilius auch das restliche Sizilien folgen, ob von Griechen besetzt oder Kathargern.




Im Norden hingegen nahm das Ausmaß der makedonischen Aggression bedrohliche Ausmaße an. Rom ergriff die Initiative und griff Teile des makedonischen Heeres östlich von Aquileia erfolgreich an. Wieder einmal hatte Rom in der Schlacht durch hervorragende Disziplin und gute Ausrüstung gesiegt.


Doch der Feind war schlau und nicht zu unterschätzen. Das makedonische Heer umging die römischen Legionen im Süden und stand nun zwischen den römischen Legionen und Aquileia. Die Lage erschien aussichtslos. In dieser dunklen Stunde entschied sich der Heerführer Roms, Amulius Coruncanius, mit beiden Legionen, immerhin noch fast 8.000 Mann, nach Segestica zu marschieren um die Stadt einzunehmen. Ein gewagter, vielleicht auch verzweifelter Plan. Mitte 238 v. Chr. erreichte er die Stadt.

Der Plan des Amulius Coruncanius ging auf...und damit waren er und viele Legionäre dem Tode geweiht. Die Makedonier reagierten auf diese neue Bedrohung und zogen sich aus dem Raum Aquileia nach Südosten zurück. Als sie schließlich das belagerte Segestica erreichten, hatten sich die Männer der II. und III. Legion so gut es ging auf die Verteidigung vorbereitet. Die Schlachten von Segestica werden noch heute in Lobliedern besungen und den gefallenen Helden Roms Respekt und Ehrerbietung gezollt. Denn als nach Monaten des Schlachtens die makedonische Armee am Ende...vernichtet war, zogen weniger als 1.000 Legionäre in die Stadt Segestica ein. Amulius Coruncanius konnte diesen bittersüßen Sieg nicht mehr genießen. Wie 7.000 seiner Männer lag er tot auf dem Schlachtfeld.






Als die überlebenden Legionäre die Stadttore von Segestica aufstießen, ließen sie alle Wut, Verzweiflung und Hass aus sich heraus. Die verwundeten makedonischen Soldaten und auch die Bevölkerung mussten das am eigenen Leibe erfahren und mit dem Leben bezahlen. Als die Nacht hereinbrach, waren der flackernde Schein hunderter Brände selbst aus großer Entfernung noch gut zu sehen. Eine der dunkelsten Stunden Roms...

Doch noch war nichts gewonnen, denn Roms Legionen waren vernichtet. Einzig die I. Legion in Venetia konnte in Marsch gesetzt werden, um den Sieg gegen die Makedonier dauerhaft auszunutzen und die Position im Raum Segestica zu festigen. Auf Sizilien bereitete man sich indes auf die Fortsetzung des Feldzuges vor, der ganz Sizilien unter die Kontrolle Roms bringen sollte...

Noch bevor seine Befehle ausgeführt werden konnten kamen die Makedonier! Und sie kamen zu Tausenden! In den folgenden Wochen kam es im Raum von Aquileia zu einer Reihe äußerst blutiger Abnutzungsschlachten. Immer wieder rannte das makedonische Heer gegen die Linien der beiden Legionen an. Rom siegte...und Rom starb! Die Stärke der Legionen schmolz dahin und für jeden getöteten Makedonier traten zwei an seine Stelle. Die III. Legion verlor ihren Befehlshaber Cornelius Valens. Schließlich ließen die Makedonier ab...vorerst...




Auch auf Sizilien griff der Feind in Gestalt der Griechen bei Syracus an, wenn auch ungleich schwächer. Ein letzter Entsatzangriff scheiterte und die Legion stürmte die Stadt. Der Osten Siziliens war von den Griechen befreit und schon bald sollte nach dem Willen von Lucius Aemilius auch das restliche Sizilien folgen, ob von Griechen besetzt oder Kathargern.




Im Norden hingegen nahm das Ausmaß der makedonischen Aggression bedrohliche Ausmaße an. Rom ergriff die Initiative und griff Teile des makedonischen Heeres östlich von Aquileia erfolgreich an. Wieder einmal hatte Rom in der Schlacht durch hervorragende Disziplin und gute Ausrüstung gesiegt.


Doch der Feind war schlau und nicht zu unterschätzen. Das makedonische Heer umging die römischen Legionen im Süden und stand nun zwischen den römischen Legionen und Aquileia. Die Lage erschien aussichtslos. In dieser dunklen Stunde entschied sich der Heerführer Roms, Amulius Coruncanius, mit beiden Legionen, immerhin noch fast 8.000 Mann, nach Segestica zu marschieren um die Stadt einzunehmen. Ein gewagter, vielleicht auch verzweifelter Plan. Mitte 238 v. Chr. erreichte er die Stadt.

Der Plan des Amulius Coruncanius ging auf...und damit waren er und viele Legionäre dem Tode geweiht. Die Makedonier reagierten auf diese neue Bedrohung und zogen sich aus dem Raum Aquileia nach Südosten zurück. Als sie schließlich das belagerte Segestica erreichten, hatten sich die Männer der II. und III. Legion so gut es ging auf die Verteidigung vorbereitet. Die Schlachten von Segestica werden noch heute in Lobliedern besungen und den gefallenen Helden Roms Respekt und Ehrerbietung gezollt. Denn als nach Monaten des Schlachtens die makedonische Armee am Ende...vernichtet war, zogen weniger als 1.000 Legionäre in die Stadt Segestica ein. Amulius Coruncanius konnte diesen bittersüßen Sieg nicht mehr genießen. Wie 7.000 seiner Männer lag er tot auf dem Schlachtfeld.






Als die überlebenden Legionäre die Stadttore von Segestica aufstießen, ließen sie alle Wut, Verzweiflung und Hass aus sich heraus. Die verwundeten makedonischen Soldaten und auch die Bevölkerung mussten das am eigenen Leibe erfahren und mit dem Leben bezahlen. Als die Nacht hereinbrach, waren der flackernde Schein hunderter Brände selbst aus großer Entfernung noch gut zu sehen. Eine der dunkelsten Stunden Roms...

Doch noch war nichts gewonnen, denn Roms Legionen waren vernichtet. Einzig die I. Legion in Venetia konnte in Marsch gesetzt werden, um den Sieg gegen die Makedonier dauerhaft auszunutzen und die Position im Raum Segestica zu festigen. Auf Sizilien bereitete man sich indes auf die Fortsetzung des Feldzuges vor, der ganz Sizilien unter die Kontrolle Roms bringen sollte...
- Hohenlohe
- Rang 20
- Beiträge: 21199
- Registriert: Mi Jun 08, 2005 1:26 pm
- Hat sich bedankt: 26709 Mal
- Danksagung erhalten: 2126 Mal
+5
Was für ein blutiger Feldzug...Mein Glückwunsch gilt den tapferen Legionären, die dies durchgestanden haben... 
Hohenlohius
Hohenlohius
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
YouTube - St. Michael, the Archangel
- George Pickett
- Rang 17
- Beiträge: 6122
- Registriert: Di Jul 24, 2012 12:30 pm
- Hat sich bedankt: 1201 Mal
- Danksagung erhalten: 4692 Mal
+7
S.P.Q.R.
Aequat omnes cinis. Impares nascimur, pares morimur! - Asche macht alle gleich! Ungleich werden wir geboren, gleich sterben wir! (Seneca)
Die Eroberung Siziliens und das Ende der Griechen (237 - 233 v. Chr.)
Am Ende des Jahres 237 v. Chr. war die römische Republik kurz vor dem Staatsbankrott. Die Militärausgaben verschlangen einen derart hohen Anteil der Staatseinnahmen, das der weitere Ausbau der Provinzen und Städte zunehmend erlahmte. Wenn gebaut wurde, dann waren es militärische Anlagen. Es wurde zunehmend schwieriger, die vielen toten Legionäre zu ersetzen. Aus der Not heraus füllte Vibius Coruncanius, der Befehlshaber der I. Legion, seine Truppen mit Illyrischen und sogar gallischen Söldnern auf, denn er brauchte jeden Mann, wenn er Segestica erfolgreich verteidigen wollte. Noch während er Söldner anwarb und bei Aquileia auf weitere Verstärkungen wartete, rückten die Makedonier gegen Segestica und begannen eine Belagerung. Vibius Coruncanius lies sofort die Zelte abbrechen und marschierte los. In der folgenden Schlacht bei Segestica musste Rom erneut einen hohen Blutzoll leisten, konnte den Feind jedoch schlagen und Segestica entsetzen.


Auf Sizilien musste die IV. Legion derweil einen Aufstand in Syracus niederschlagen. Der griechische Einfluss war noch stark ausgeprägt und große Teile der Bevölkerung lehnten Rom als neue Autorität ab. Dessen ungeachtet gingen die Vorbereitungen für die Fortsetzung des Sizilien-Feldzuges weiter. Im Frühjahr 236 v. Chr. zog die IV. Legion nach Westen. Die Belagerung von Agrigento wurde für das römische Heer zum vollen Erfolg. Das griechische Heer rieb sich am Belagerungsheer auf und konnte die Stadt nicht retten. Die Eroberung der Stadt war nur noch eine Frage der Zeit.





Vielen Senatoren dämmerte inzwischen die Gewissheit, dass das Überleben Roms wohl von der Vernichtung des Makedonischen Reiches abhing. Nur über die toten Gebeine des Feindes konnte der Fortbestand der römischen Republik gewährleistet werden, denn die Region zwischen Aquileia und Segestica kam nicht zur Ruhe. Wieder standen feindliche Heere auf römischem Boden im Rücken der I. Legion. Die Makedonier konnten letztendlich vertrieben werden, aber sie würden zurückkommen, dessen war man sich gewiss. Um so wichtiger war es, den Feldzug auf Sizilien schnellstmöglich siegreich zu beenden. 235 c. Chr. stürmte die IV. Legion Agrigento und rottete alle Griechen und deren Sympathisanten mit Stumpf und Stiel aus. Zustände, wie nach der Eroberung von Syracus wollte man nicht mehr tolerieren.
Nun zog Publius Laevinus alle verfügbaren Truppen zusammen, um gegen Lilybaeum zu ziehen, der letzten griechischen Besitzung auf Sizilien. Erstaunt vernahm er, dass Spione innerhalb der Stadtmauern Thaulos von Thasos, den Anführer der Griechen entdeckt haben wollten. Allem Anschein nach diente Lilybaeum den Griechen als Hauptstadt, was einige Fragen aufwarf. Hatten die Makedonier die Griechen aus ihrem angestammten Gebieten vertrieben? Waren sie bereits so stark und mächtig? Ein beunruhigender Gedanke. Eiligst zog er mit seinen Truppen nach Lilybaeum und schloss die Hafenstadt ein.

Anfang 233 v. Chr. stürmte die IV. Legion Lilybaeum und beendete die Existenz des griechischen Reiches. Durch jahrelange Kämpfe gegen die Makedonier geschwächt und aus ihrer Heimat vertrieben, fanden sie durch römische Waffen auf Sizilien ihr Ende. Der Erzfeind Roms war nicht mehr, doch mit den Makedoniern gab es würdige Nachfolger. Nun endlich hoffte Rom, sich auf den Feind im Norden konzentrieren zu können, während das übrige Land wachsen konnte...


Auf Sizilien musste die IV. Legion derweil einen Aufstand in Syracus niederschlagen. Der griechische Einfluss war noch stark ausgeprägt und große Teile der Bevölkerung lehnten Rom als neue Autorität ab. Dessen ungeachtet gingen die Vorbereitungen für die Fortsetzung des Sizilien-Feldzuges weiter. Im Frühjahr 236 v. Chr. zog die IV. Legion nach Westen. Die Belagerung von Agrigento wurde für das römische Heer zum vollen Erfolg. Das griechische Heer rieb sich am Belagerungsheer auf und konnte die Stadt nicht retten. Die Eroberung der Stadt war nur noch eine Frage der Zeit.





Vielen Senatoren dämmerte inzwischen die Gewissheit, dass das Überleben Roms wohl von der Vernichtung des Makedonischen Reiches abhing. Nur über die toten Gebeine des Feindes konnte der Fortbestand der römischen Republik gewährleistet werden, denn die Region zwischen Aquileia und Segestica kam nicht zur Ruhe. Wieder standen feindliche Heere auf römischem Boden im Rücken der I. Legion. Die Makedonier konnten letztendlich vertrieben werden, aber sie würden zurückkommen, dessen war man sich gewiss. Um so wichtiger war es, den Feldzug auf Sizilien schnellstmöglich siegreich zu beenden. 235 c. Chr. stürmte die IV. Legion Agrigento und rottete alle Griechen und deren Sympathisanten mit Stumpf und Stiel aus. Zustände, wie nach der Eroberung von Syracus wollte man nicht mehr tolerieren.
Nun zog Publius Laevinus alle verfügbaren Truppen zusammen, um gegen Lilybaeum zu ziehen, der letzten griechischen Besitzung auf Sizilien. Erstaunt vernahm er, dass Spione innerhalb der Stadtmauern Thaulos von Thasos, den Anführer der Griechen entdeckt haben wollten. Allem Anschein nach diente Lilybaeum den Griechen als Hauptstadt, was einige Fragen aufwarf. Hatten die Makedonier die Griechen aus ihrem angestammten Gebieten vertrieben? Waren sie bereits so stark und mächtig? Ein beunruhigender Gedanke. Eiligst zog er mit seinen Truppen nach Lilybaeum und schloss die Hafenstadt ein.

Anfang 233 v. Chr. stürmte die IV. Legion Lilybaeum und beendete die Existenz des griechischen Reiches. Durch jahrelange Kämpfe gegen die Makedonier geschwächt und aus ihrer Heimat vertrieben, fanden sie durch römische Waffen auf Sizilien ihr Ende. Der Erzfeind Roms war nicht mehr, doch mit den Makedoniern gab es würdige Nachfolger. Nun endlich hoffte Rom, sich auf den Feind im Norden konzentrieren zu können, während das übrige Land wachsen konnte...
- Hohenlohe
- Rang 20
- Beiträge: 21199
- Registriert: Mi Jun 08, 2005 1:26 pm
- Hat sich bedankt: 26709 Mal
- Danksagung erhalten: 2126 Mal
+5
Wir gratulieren zu diesen bitteren Erfolgen und geben dem römischen Staat erneut eine Vermögensspritze von 40000 Goldstücken (add_Money 40000), in der vagen Hoffnung, dass ihr weitere Truppen rekrutieren könnt, um gegen die verhassten Makedonier anzutreten. 
Wir fordern die übrigen Senatoren auf, es uns gleich zu tun...!!
AVE SPQR!!
Hohenlohius
Wir fordern die übrigen Senatoren auf, es uns gleich zu tun...!!
Hohenlohius
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
YouTube - St. Michael, the Archangel
- Ruprecht I.
- Rang 20
- Beiträge: 17109
- Registriert: Di Mär 16, 2004 11:00 am
- Hat sich bedankt: 1834 Mal
- Danksagung erhalten: 6062 Mal
Ein weiteres mal hat sich gezeigt, daß einige Senatoren in der Vergangenheit der Republik zustehende Gelder veruntreut hatten und nun versuchen, ihre Haut zu retten...
Wann endlich wird der Senat diese... diese... GRIECHISCHEN Zustände beseitigen?
Keine Karthager auf Sicilia? Prima, sollen die ruhig noch warten, bis die Makedonen zurechtgestutzt sind
Wann endlich wird der Senat diese... diese... GRIECHISCHEN Zustände beseitigen?
Keine Karthager auf Sicilia? Prima, sollen die ruhig noch warten, bis die Makedonen zurechtgestutzt sind
- the general
- Rang 18
- Beiträge: 8335
- Registriert: Mi Nov 19, 2003 11:00 am
- Hat sich bedankt: 196 Mal
- Danksagung erhalten: 268 Mal
+21
Sehr schön. Durch das Ausschalten von Sizilien solltet ihr etwas Luft bekommen, um euch komplett gegen die Makedonen wenden zu können. 
Trotzdem würden wir ein paar schlagkräftige Truppen und ein paar Schiffe als Späher gegen die Karthager in der Hinterhand behalten.
Würde sich denn ein Angriff auf Südgriechenland anbieten? Möglicherweise sind die meisten makedonischen Truppen im Norden. Wenn ihr dann eine leichtverteidigte, aber reiche und gut befestigte Stadt erobert, könnt ihr vielleicht die makedonischen Truppenmassen ausbluten?
Trotzdem würden wir ein paar schlagkräftige Truppen und ein paar Schiffe als Späher gegen die Karthager in der Hinterhand behalten.
Würde sich denn ein Angriff auf Südgriechenland anbieten? Möglicherweise sind die meisten makedonischen Truppen im Norden. Wenn ihr dann eine leichtverteidigte, aber reiche und gut befestigte Stadt erobert, könnt ihr vielleicht die makedonischen Truppenmassen ausbluten?
Ohne Worte.
- George Pickett
- Rang 17
- Beiträge: 6122
- Registriert: Di Jul 24, 2012 12:30 pm
- Hat sich bedankt: 1201 Mal
- Danksagung erhalten: 4692 Mal
+7
@ Hohenlohe
Wir wissen die noble Geste zu schätzen, doch die Senatoren wurden bereits enteign.. ähm...zu einer großzügigen Spende animiert
Im übrigen hat sich der Staatshaushalt wieder etwas erholt.
@ Ruprecht
Griechische Zustände??? Ihr habt recht...immer, wenn wir Griechen sehen bekommen wir Zustände
@ The General
Die Flotte ist bisher zu kurz gekommen. Das soll sich, gerade im Hinblick auf Kathargo, bald ändern. Wir hatten ebenfalls den Gedanken, die Makedonier etwas an ihrer Flanke zu kitzeln. Appollonia sticht uns da ins Auge...
Wir wissen die noble Geste zu schätzen, doch die Senatoren wurden bereits enteign.. ähm...zu einer großzügigen Spende animiert
@ Ruprecht
Griechische Zustände??? Ihr habt recht...immer, wenn wir Griechen sehen bekommen wir Zustände
@ The General
Die Flotte ist bisher zu kurz gekommen. Das soll sich, gerade im Hinblick auf Kathargo, bald ändern. Wir hatten ebenfalls den Gedanken, die Makedonier etwas an ihrer Flanke zu kitzeln. Appollonia sticht uns da ins Auge...




