Pbem The Great War 1914-1918: Paris! Paris! Wir fahren nach Paris! - 2. AAR on demand

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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Osten

Die Schlacht von Gumbinnen geht in die zweite Woche. Russische Kavallerie eilt zur Rettung ihrer Kameraden.

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Wir müssen Uns nun entscheiden, ob wir die gesamte Streitmacht des Feindes umfassen wollen oder einen kleineren Kessel bilden (schwarzer Strich). Wir entscheiden Uns für die etwas sicherere Variante. Dies auch, weil russische Eliteeinheiten bei Kovno gesichtet werden. Besser den Spatz in der Hand als die Russen in Danzig oder so. Also schlagen Wir einen Keil zwischen 3 russischen Divisionen und ihrer Linie und vernichten die

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42.000 Mann, 76 Geschütze und 48 schwere MG muss der Zar daraufhin abschreiben. Insgesamt hat die Schlacht von Gumbinnen Deutschland rund 15.000 Mann gekostet - die Russen über 100.000.

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Daraufhin kommt es, wie es kommen muss: Failed Prof Check. Das ist langsam nervig, aber kein großes Ding, die wichtigsten Ziele dieser Runde wurden erreicht.

Jetzt heißt es abwarten, wohin das Pendel ausschlägt...

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- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -
Frankenland hat geschrieben:Wir hoffen auf einen langen Bericht!
Da Wrangl die Briten nicht verpulvert hat, könnte das durchaus sein :)
hohe_Berge hat geschrieben:Schreibt Euer werter Gegner eigendlich auch einen AAR?

Glück Auf
Nein, zumindest soweit Wir wissen.
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RED-IKE
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Beitrag von RED-IKE »

Könnt Ihr bitte mal ein Bild von der Versorgung und von dem Schienennetz in Frankreich posten? Da euer geschätzter Gegenspieler die Linie Abbeville-St.Quentin-Reims tatsächlich gewählt hat, diese aber überwiegend durch eine Zugstrecke verbunden ist, hat Er ja einen Vorteil. Bei einem Abnutzungskrieg vielleicht entscheidend. Wie sieht die Regeneration den generell so aus? Wie lange dauert es bis eine Einheit von dunkelrot in sattgrün wechselt?

Falls Ihr die Zeit/Muße für Antwort habt natürlich nur. Danke
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Kein Problem, machen Wir gern.

Wir legen auf die Versorgung großen Wert. Schienen reparieren obliegt eigenen Countern, von denen Wir 2 haben. ABER auch HQs können das - daher setzen Wir diese massiv ein. Dadurch bleiben die HQs hinter den Kampfeinheiten zurück, was deren Kampfkraft und Versorgung mindert. Allerdings rechnen Wir nicht, realistischerweise bis Paris zu kommen und bevorzugen ein instand gesetztes Eisenbahnnetz. Das hat auch den Vorteil, dass Wir Verstärkungen per Bahn fast bis an die Front schaffen können, sodass diese Einheiten wiederum ihre Kampfkraft besser bewahren, als wenn sie zu Fuß anmarschieren müssten.

Wie man sieht, haben Wir bis Maubeuge die Gleise instand gesetzt. Die Font liegt bei St. Quentin. Es haben also beide Seiten sehr guten Supply, da in 1-2 Runden Unser Nachschub ebenfalls bis an die Front reichen wird. Und Abnutzungskrieg wollen Wir nicht führen, wenn die Front erstarrt, wollen Wir Unseren Schwerpunkt im Osten setzen.

Problem ist eher, dass Einheiten recht lang brauchen, um wieder kampfbereit zu werden. Der Supply-Durchsatz ist bemerkenswert gering - 15-30%. Eine völlig erschöpfte Einheit in Mabeuge, das rund 100% Nachschub bietet, bräuchte ca. 3-5 Runden, um wieder voll einsatzbereit zu sein. Wenn es ruht und sein HQ im angrenzenden Feld hat, 2-4 Runden. Also einen halben bis ganzen Monat.

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Nettes anderes Detail: Hindenburg ist soeben in Gumbinnen eingetroffen. Ganz wie historisch zu spät, um den deutschen Sieg noch zu vermasseln :D Die Benennung von HQs hat in TOAW zwar Flair, aber keine Auswirkung. Um den motivierenden Einfluss von Hindenburg abzubilden, verfügt das HQ aber über unhistorisch starke Artillerie. Wir sagen nicht nein dazu. :tongue:

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Frisiercreme
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Beitrag von Frisiercreme »

Wir legen auf die Versorgung großen Wert. Schienen reparieren obliegt eigenen Countern, von denen Wir 2 haben. ABER auch HQs können das - daher setzen Wir diese massiv ein. Dadurch bleiben die HQs hinter den Kampfeinheiten zurück, was deren Kampfkraft und Versorgung mindert. Allerdings rechnen Wir nicht, realistischerweise bis Paris zu kommen und bevorzugen ein instand gesetztes Eisenbahnnetz. Das hat auch den Vorteil, dass Wir Verstärkungen per Bahn fast bis an die Front schaffen können, sodass diese Einheiten wiederum ihre Kampfkraft besser bewahren, als wenn sie zu Fuß anmarschieren müssten.
War es nach dieser Logik nicht verfehlt, überhaupt nach Westen vorzustoßen? Eine Westfront, fußläufig erreichbar vom Kölner Hauptbahnhof, wäre doch versorgunstechnisch ein Segen.

Wieso hat Hindenburg ausgerechnet Nebelwerfer im Gepäck? Das ist eine ganz schlechte Entscheidung des Szenariodesigners.
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Frisiercreme hat geschrieben:War es nach dieser Logik nicht verfehlt, überhaupt nach Westen vorzustoßen? Eine Westfront, fußläufig erreichbar vom Kölner Hauptbahnhof, wäre doch versorgunstechnisch ein Segen.
Wieso hat Hindenburg ausgerechnet Nebelwerfer im Gepäck? Das ist eine ganz schlechte Entscheidung des Szenariodesigners.
War es das nicht historisch auch? :D

Anders als historisch: nein, das wäre keine Alternative hier. Würde man zu Beginn die ganzen Truppen nach Osten umleiten, würde das die Hälfte der Schockbonus-Zeit benötigen, die Russen würden einfach zurückweichen und die Franzosen stünden in voller Stärke gemeinsam mit den Briten an der deutschen Grenze. Man hat ja nur beschränkt Eisenbahnkapazität. Anders gesagt: Man würde die beste Zeit der Mittelmächte für sehr wenig Gewinn vergeuden. Denn die Russen müssen ja erst mobilisieren: Die Franzosen stehen hingegen konzentriert direkt vor den deutschen Gewehrläufen.

Nach 15 Runden hätte man einen kaum geschwächten Russen im Osten, der die Front halt 300 Kilometer weiter östlich bildet und überstarke Franzosen, die die deutschen Wiederaufstellungsgebiete gefährdet.

So zumindest Unsere Meinung. Probiert haben Wir es nicht - wär aber eh vielleicht wirklich eine interessante Variante. Warschau würde man wohl sicher bekommen und so die russische Revolution ein bisschen nach vor verschieben. Aber seid ehrlich: Welcher kaisertreue Deutsche könnte der Gelegenheit widerstehen, Franzosen einzukesseln?

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Wegen der Nebelwerfer verstehen Wir nicht, worauf Ihr hinauswollt? Als nächstes kritisiert Ihr noch Unseren Luddendorf-Counter? :tongue:

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Cfant
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Beitrag von Cfant »

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Deutsche Truppen beim Vormarsch nach Frankreich 1914
Westfront

Einige gekesselte französische Verbände versuchen den Ausbruch, scheitern aber. Lage bei Rundenbeginn. Die Aufklärungsbilder legen die Vermutung nahe, dass der Feind seine Verteidigung tatsächlich entlang der "logischen" Linie Amiens-St. Quentin anlegt. Die Frage ist nun: Können Wir schneller starke Truppen heranführen, als sich die Franzmänner eingraben können?

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Eine Reihe der gekesselten Divisionen werden angegriffen und zur Kapitulation gezwungen. Das kostet Uns zwar Verluste, macht aber a) Truppen wieder frei und b) deren Zone of Control behindert Unsere Einheiten nicht mehr. Und Wir rücken selbstverständlich auf die feindliche Front auf. Westlich von Amiens und westlich von Abbeville könnten Wir Lücken schlagen; diese werden aber nur von schwacher Kavallerie besetzt und werden sich nicht behaupten können. Allerdings führen Wir auch schon schwere Artillerie heran. Hier wird's in den nächsten Wochen richtig krachen.

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Östlich davon ist die französische Front zusammengebrochen. Hier droht dem Feind Ungemach. Wir sind gespannt, wie Wrangl reagiert und ob der die Front stopfen kann. Irgendwann müssen dem doch mal die Franzosen ausgehen! Gibt's doch nicht!

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Aus Belgien gibt's eine erfreuliche Nachricht: Antwerpen ist genommen. Der Festungsgürtel ist allerdings noch intakt; das Zentrum hingegen befindet sich bereits in deutscher Hand.

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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Ostfront

General Hindenburg verfolgt die Russen bei ihrem Rückzug aus Ostpreußen. Der Feind erhält Verstärkung - die Kavallerie der Russischen Garde, also der Elite des Zaren (schwarze Einheiten). Das ist gut - besser, die steht den Deutschen gegenüber als den Österreichern :tongue: Lässt Uns ruhiger schlafen. Da bei Kowno starke Verbände des Feindes festgestellt werden, entscheiden Wir Uns, schnell zuzuschlagen. Das kostet deutlich höhere Verluste, vereitelt aber jeden Rettungsversuch. Rote Pfeile zeigen die Stoßrichtungen, um die Überlebenden der Invasionsarmee im roten Kreis festzusetzen.

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Das gelingt, allerdings unter hohem Blutzoll. Dennoch, das Groß der Feinde wird gekesselt und aufgerieben, namentlich 2 Kavallerie- und 1 Infanteriedivisionen plus 2 HQs. Gesamtverluste des Feindes rund 65.000 Mann. Wir sind nun gespannt, ob Wrangl weitere Verbände in den Kampf wirft oder auf Verteidigung umschaltet. Eine Fortsetzung des Kampfes wäre Uns sehr recht, dieses häppchenweise Anmarschieren ist für Uns natürlich ideal.

Wir müssen aber gestehen, dass die Russen hartnäckig Widerstand leisten. Die Ostfront sieht - gemessen an den deutlich weniger Kämpfen als in Frankreich - unangenehm hohe Verluste auch Unsererseits. NOCH im Rahmen, aber wenn der Krieg länger dauert, kann das schon gefährlich werden. Aber zum Glück haben Wir ja noch Unseren Verbündeten: Österreich-Ungarn.

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Apropos, was macht der eigentlich?

Österreich-Ungarn

Galizien


In Wien hat irgendjemand entdeckt, dass man sich ja im Krieg befindet. Österreich mobilisiert nun ernsthaft. Noch wenig Gefechtstätigkeit, aber massiver Aufmarsch an Truppen in Galizien. Die Kehrseite: Das beansprucht Unseren gesamten Eisenbahntransport, wodurch die Deutschen in Belgien nun zu Fuß an die Front in Frankreich laufen müssen. Aber mit den Österreichern trauen Wir Uns nicht, anders als mit den Deutschen in Polen, dem Russen Lücken zu lassen.

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Kolonien

Nach einem Monat Krieg erreichen Uns nun auch Meldungen aus den Kolonien.

Die schlechte Nachricht zuerst: In Togo mussten die Schutztruppen die Hauptstadt Lome räumen. Eine Kapitulation ist hier nur noch eine Frage der Zeit.

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Besser läuft es in Deutsch Südwest-Afrika (heute Namibia). Eine britisch-südafrikanische Invasion läuft in einen Hinterhalt und wird für die Entente zum Desaster. In einem Riesenkessel verliert die Entente zahlreiche Einheiten und über 5.000 Mann bei geringen deutschen Verlusten. Nur wenige Truppen können sich vorerst behaupten. Wir hoffen aber, die Kolonie nächste Runde vom Feind zu befreien.

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Und ein gewisser Lettow-Vorbeck fällt aus Deutsch-Ostafrika in Britisch-Ostafrika (Kenia) ein und überrascht eine britische Kolonialarmee. Für die sieht's düster aus.

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Verluste

Deutschland hatte zu Beginn der Runde etwa 150.000 Mann Verluste, die Entente ca. 1.350.000 Mann. Dazu noch die Franzosen in den Kesseln - die Entente hält also bei ca. 1.500.000 Mann Verlust. Wir schätzen auf rund 300.000 Belgier, ca. 250.000 Russen und fast eine Million Franzosen, die das erste Monat Krieg gekostet hat. Wenn man bedenkt, dass Frankreich in der Realität ca. 1 Mio. Mann an Toten und ca. 650.000 Mann an POWs verloren hat, sind 1 Mio. Mann in einem Monat schlichtweg entsetzliche Verluste. Es wird spannend, ob die Franzosen sich rechtzeitig eingraben und die Lücken schließen können. Denn: Noch haben Wir Reserven, und in 2 Runden ist sowohl die Österreichische Mobilmachung abgeschlossen als auch die Schienenwege in Frankreich instand gesetzt. Dann wird sich entscheiden, ob es einen schnellen Sieg oder einen langen Weltkrieg gibt. Wir sind gespannt. :)
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Der Stratege
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Beitrag von Der Stratege »

Das gibt einen schneller Sieg werter Cfant. Wir erwarten gespannt die weiteren (Sieges-) Meldungen. Weiter so.
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Witold Pilecki
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Beitrag von Witold Pilecki »

Moment, werter Stratege. Ich vergesst, den H-Faktor zu berücksichtigen. Österreich mobilisiert ja jetzt erst und wenn die kaiserlichen Offensiven erst einmal rollen und Welle um Welle österreichischer Soldaten ohne Versorgung auf unwegsamen Terrain gegen eine Übermacht in gut ausgebauten Stellungen anstürmt, hängt der Ausgang des gesamten Krieges am Hötzendorf-Faktor.
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Naja, so sehr auf Sieg steht es hier gar nicht. Das ist die große Anfangsoffensive mit Schockbonus. Die große Frage ist: Kann Wrangl eine Linie vor Paris bilden und halten oder gehen ihm vorher die Truppen aus? Eigentlich ist das Szenario so konzipiert, dass es sich für die Franzosen ausgeht. Ab Runde 16 werden die Karten neu gemischt, bis dahin muss sich die Entente ein wenig durchbeißen :)
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

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Schlacht von Arras 1914
5. September 1914 - eine brutale Woche in jeder Hinsicht.

Deutsches Reich

Westfront

Frankreich meistert die Krise. Unseren Truppen steht eine geschlossene Linie gegenüber - erstaunlicherweise aus starken, ausgeruhten Truppen. Damit betrachten Wir den Schlieffen-Plan als gescheitert, zumindest zu 90%. Wie gesagt, das Szenario ist ja auch nicht für einen schnellen Sieg ausgelegt. Wir attackieren dennoch die Schwachpunkte der französischen Front, um die Verteidigung aus den Angeln zu heben. Im Kreis links eine abgeschnittene Kavallerie-Abteilung. Die erste deutsche Einheit, die Wir komplett verlieren. In Russland hatte es vor 1 oder 2 Runden ein österreichisches Kavalleriedetachement erwischt, das auf Erkundungs- und Sabotagemission war.

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Generell sind Wir etwas besorgt. Unser Schockbonus beträgt immer noch 140:100 und es gibt kaum ein Durchkommen gegen deutlich schwächere Gegner. Und wenn, dann unter brutalen Verlusten. Wir sind etwas unsicher, wie das dann läuft, wenn beide Seiten eingegraben sind und gleichen Schock haben. Ob man dann überhaupt irgendwie irgendwo noch eine Offensive machen kann? Aber gut, das werden wir ja noch sehen.

Weiter östlich versuchen Wir, den Druck aufrecht zu halten und weitere französische Divisionen abzuschneiden, scheitern aber. Verluste auf beiden Seiten, aber da sich Unsere Truppen rasch abnutzen, ist das Unentschieden dieser Schlacht ein strategischer Erfolg der Franzosen. Dafür gelingt östlich davon ein Durchbruch. Wir müssen aber bereits Reserven einsetzen, um den Erfolg zu nutzen. Die Reserve sollte eigentlich an andere Brennpunkte verlegt werden, steigt aber brav aus ihren Waggons aus und - wie man im Schach sagen würde - befragt die Franzosen, was sie nun zu tun gedenken. Wahrscheinlich nicht viel außer abriegeln, außer Wrangl gerät in Panik.

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In Nordfrankreich gelingt ebenfalls ein Durchbruch - bei Arras. Wir senden massiv Verstärkungen. Dies ist die letzte Chance, in diesem Abschnitt im Bewegungskrieg zu bleiben. Es ist zudem eine dramatische Schlacht. Die Franzosen weichen, da greift britische Kavallerie ein (war auf taktische Unterstützung gestellt, eine Art Marching to the Sound of the Guns, wurde aber blutig abgewiesen. Vielleicht geht ja doch noch was :)

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Beitrag von Cfant »

Ostfront

Hier entbrennt die Schlacht an der Memel. Und hier geht's wirklich zur Sache! Russische Garde erzwingt in harter Schlacht den Übergang über den Fluss gegen heroisch verteidigende deutsche Kavallerieverbände. Die Verluste des Übergangs: Deutschland: 15.000 Mann, Russland 50.000!

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Hindenburg geht zum Gegenangriff über, deutsche Truppen räumen den Kessel und gehen gegen die russischen Verbände bei Kovno vor.

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Die Schlacht endet mit einem deutschen Sieg.

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Schlacht von Tannenberg, 1914

Unter großen Opfern wird der Feind geschlagen. Die Verluste belaufen sich deutscherseits auf 42.000 Mann an Toten und Verwundeten, bei den Russen auf mehr als 72.000. Damit hat die Schlacht insgesamt 57.000 deutsche und über 122.000 russische Verluste gefordert. Ostpreußen ist gesichert, Hindenburg wird seine Armee ruhen lassen und dann entscheiden, ob Kovno umgangen und gekesselt wird, um die Festungen auszuschalten, oder ob die Armee an einem anderen Schauplatz eingesetzt wird, das Wir derzeit bevorzugen. Wir tragen Uns mit dem Gedanken, auf Warschau zu marschieren. Aber erstmal abwarten, was der Feind nun vorhat.

Wir bewerten die Ostpreußen-Front als großen Erfolg. Die deutschen Verluste hier belaufen sich auf etwa 70.000-80.000 Mann, die russischen auf 300.000, davon beträchtliche Teile in Kesseln, während Unsere Armee zwar Rast braucht, aber grundsätzlich einsatzfähig bleibt.

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Seekrieg und Kolonien

Beitrag von Cfant »

Seekrieg

Starke Marineverbände der Royal Navy laufen in den Kanal ein.

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Wir stellen sicher, dass es sich nicht um eine Falle handelt und befehlen der Hochseeflotte das Auslaufen. Wir zaudern hier wirklich gewaltig, ein frühes Rundenende (ETE) wäre das Ende Unserer Flotte. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Unsere modernsten Schlachtschiffe (Reichweite 3) stellen die Briten zum Kampf!

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Versenkung der Queen Mary, Schlacht von Jütland 1916

Eine empfindliche Schlappe für die Briten. Hier sieht man den letzten Teil der Hochseeflotte beim Ablaufen Richtung Kiel. Die moderneren Schiffe sind hier schon fast zuhause. Ohne eigene Verluste (lediglich Beschädigungen bei 2 oder 3 älteren Schlachtschiffen) hat man der Royal Navy eine blutige Lektion erteilt. Den Rest auch noch zu versenken wagen Wir nicht, Es sind nur noch 60% Rundenzeit übrig und Wir haben eh schon Glück gehabt, kein ETE zu erleiden.

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Kolonien

In Togo befinden Wir Uns auf dem Rückzug, das Ende ist unausweichlich. Deutsch-Südwestafrika hat der Feind die Invasion aufgegeben, Walvis Bay ist wieder in deutscher Hand (siehe Bild). Die entkommenen Truppen sichern nun Südafrika vor Unseren marodierenden Burenverbänden. In Deutsch-Ostafrika ist das britische Kolonialheer endgültig gekesselt, ein Drittel der Feindverbände hat kampflos kapituliert.

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In Tsingtao wird eine japanische Voraus-Kavallerieabteilung verjagt. Unsere Küstenbatterien feuern auf japanische Schiffe, die sich zu nahe herangewagt haben, und können tasächlich ein Schlachtschiff samt einem Begleitschiff versenken! Wär hätte das gedacht! Leider geht Unserer Artillerie bereits die Munition aus :tongue:

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Deutscher Beobachtungsposten in Tsingtao 1914
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Beitrag von Cfant »

Österreichisch-Ungarische Monarchie

Balkan


Monte-Negro (ja, das gibt's wirklich :D ) schneidet Cattaro vom Nachschub ab. Wir evakuieren die Marinesoldaten sowie die Kriegsschiffe vor Ort nach Zara. Die Festungen fügen dem Feind leichte Verluste zu. Das V. Korps soll die Lage bereinigen, wobei Cattaro vermutlich nicht zu halten sein wird.

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Galizien

Bei Krakau marschiert die russische 4. Armee auf. Die Stadt ist beinahe unverteidigt; die 7. Armee und das XV. Korps bilden die Armeegruppe Kövesaza und werden nach Krakau verlegt. Ihre Aufgabe ist aber nicht rein devensiver Natur. Im Zusammenwirken mit deutschen Einheiten soll versucht werden, die Russen vom Nachschub abzuschneiden.

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Vor Lemberg treten k.u.k. Truppen zum Ausfall an. Obwohl zahlenmäßig unterlegen, zwingt der Angriff der Österreicher die russische 69. Division unter dem Verlust von über 8.000 Mann zum Rückzug (öst. Verluste: 6.000 Mann).

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Gemälde: Erzherzog Leopold Salvator besichtigt Stellungen bei Lemberg, 1914

Weniger erfreulich die Lage im Osten der Habsburgermonarchie. Der beste russische General, Aleksei Brusilov, bedroht Czernowitz. Auch hierher verlegen Wir Truppen.

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Ansonsten noch ein kleines Detail: Der erste Luftangriff der Geschichte findet statt, k.u.k-Bomber attackieren russische Truppentransporte. Bringt zwar überhaupt nichts, aber immerhin stürzt keiner der Flieger ab :D

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Notgelandetes österreichisches Flugzeug in Galizien, 1914/15
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Beitrag von Frankenland »

Wie ist eure Strategie mit Österreich? Wo setzt ihr den Schwerpunkt?
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Beitrag von Cfant »

Der Plan war defensiv agieren und nicht zusammenbrechen, bis Deutschland den Rest der Welt besiegt hat. Defensiv sind die Österreicher ok. Offensiv fehlt ihnen der Wumms, da sie weniger Artillerie und nur light Rifle Squads haben. Allerdings haben Wir gestern Nacht den neuen Zug bekommen und soeben fertig gespielt, und jetzt ist alles ganz anders :eek:
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Beitrag von Cfant »

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Schlacht von Armiens 1918 (Beginn der 100-Tage-Offensive, die mit der deutschen Kapitulation endete)

Deutsches Reich

Westfront


Mit massiver britischer Unterstützung riegelt Frankreich den Durchbruch ab.

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Wir sind noch nicht gewillt, das Erstarren der Front hinzunehmen und befehlen den Großangriff. Die brutalen Schlachten fordern rund 30.000 Opfer auf Unser Seite, geringfügig weniger beim Feind. Aber der Durchbruch gelingt! In Eilmärschen werden frische Truppen in die Lücken geworfen. Am Ende sieht die Lage so aus:

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Unsere abgekämpften Einheiten sind allerdings verwundbar; um die schmalen Lücken abzusichern, brauchen Wir auch Unsere frischen Einheiten. Dadurch können Wir die Erfolge nicht in vollem Umfang nutzen. Dennoch wird es interessant zu sehen, wie Wrangl reagieren wird. Gegenangriff? Rückzug? Abriegeln? Man darf gespannt sein. Wenn schon sonst nichts, so sitzen zumindest zwei französische Divisionen in der Falle.

Bei Verdun sind Unsere Angriffe gescheitert. Wir setzen eigentlich nur nach, um Wrangl zu beschäftigen und die Verlegung von Einheiten an den Brennpunkt bei Armiens zu verhindern. Auch hier gelingt es, zwei Divisionen zu kesseln (rote Kreise). Allerdings wird die Kesselwand von einer schwachen Kavallerieeinheit gebildert (blauer Kreis) und daher nicht standhalten. Eine sofortige Räumung gegen die noch gut versorgten und verschanzten Einheiten wäre viel zu kostspielig.

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Hier die Gesamtlage in Frankreich am Ende Unseres Zuges. Ein Novum in diesem Krieg: Wir ziehen Uns zurück - hier könnten Wir nur in sehr ungünstigem Abtauschverhältnis kämpfen, das können und wollen Wir Uns nicht leisten.

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Beitrag von Cfant »

Ostfront

Keine besonderen Vorkommnisse. Die 8. Armee unter General Hindenburg räumt den letzten Kessel und geht zur Defensive über.

Seekrieg

Keine besonderen Vorkommnisse.

Kolonien

Die restlichen feindlichen Verbände in Deutsch-Südwestafrika und Deutsch-Ostafrika kapitulieren. General Lettow-Vorbeck rückt gegen Nairobi vor.
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Beitrag von Frisiercreme »

Wird die Kesselwand im Norden nicht ebenfalls teilweise von so einer Kavalleriebrigade gebildet? Oder ist diese nur die oberste auf einem ganzen Stapel?

Wir verstehen diesen vorzeitigen Spielrundenabbruch noch immer nicht so ganz. Das ist doch ein Check irgendwelcher Fähigkeiten. Führt das nicht dazu, dass man die weniger guten Truppen nur ungern oder überhaupt nicht anfasst, weil bei denen so ein Check leicht scheitern kann? Und bedeutet es in der Spielwirklichkeit tatsächlich, dass der Flotte nicht mehr genug Zeit für die Rückkehr nach Kiel bleiben kann, weil beim Angriff auf Belgrad etwas schief gelaufen ist?
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Alith Anar
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Cfant
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Österreichisch-Ungarische Monarchie

Galizien


Paukenschlag in Galizien: Die Russen sind weg! Wrangl bläst zum allgemeinen Rückzug! Selbst Brusilov setzt sich ab. Leichte Kavallerie stellt Fühlung her, der Rückzug scheint echt zu sein.

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Wir sind vorerst völlig ratlos. Und nu'? Wie soll man Weltkrieg machen, wenn der Feind nicht mitspielt? Eigentlich sind die Österreicher defensiv eher gut aufgehoben. Aber eine Stimme spricht dagegen. Der Mann, der Mythos, die Legende: Franz Conrad von Hötzendorf, Chef des Generalstabes für die gesamte bewaffnete Macht Österreich-Ungarns und häufig als militärisches Genie bezeichnet (Quelle: Franz Conrad von Hötzendorf).

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Er befiehlt die größte Offensive, die Österreich jemals geführt hat! Kavallerie prescht vor, die Infanterie folgt. Die Russen werden völlig überrascht. Wir vermuten, Wrangl hat ebenso miese Aufklärung wie Wir und Unsere Stärke völlig unterschätzt. Seine defensiven Sperreinheiten sind viel zu wenige.

Naja, oder Wrangl hat eine enorme Falle geplant und in drei Runden steht Österreich ohne Armee da und der Russe in Wien :tongue:

Aber die Würfel sind gefallen! Angriff!

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Durchbruchsschlacht Gorlice-Tarnow (Galizien 1915)

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Mehr als 700.000 Russen droht die Einschließung! Die größte Kesselschlacht der bisherigen Weltgeschichte wird ausgerechnet von Österreich geschlagen, und es sind nicht die Ösis, die im Kessel sitzen :tongue: Da Wir aber weder den Russen noch den Österreichern und ihrer Kampfstärke so richtig trauen, fahren Wir das deutsche XV. Korps auf, um die Offensive gegebenenfalls zu unterstützen bzw. zu retten, was zu retten ist, wenn das Ganze in einem furchtbaren Desaster endet. Außerdem schicken Wir deutsche Pioniere; Wir haben keine einzige österreichische Einheit gefunden, die Brücken reparieren kann :rolleyes:
Wir sind nun gespannt, ob Wir ins Messer laufen oder die Russen ihr persönliches Cannae erleben.

Balkan

Monte-Negro

Auch Monte-Negro zieht sich zurück, Cattaro ist vorerst gerettet. Da Uns die Stadt nun nicht so wirklich nahegeht, leiten Wir das V. Korps umgehend um und planen, nun endlich auch den Feldzug gegen Serbien ernsthaft aufzunehmen. Bisher stand diese Front ja in der To-Do-Liste noch hinter Fensterputzen. Nun, da Galizien sicher ist (oder der Krieg sowieso verloren ist, wenn Wir Unsere Armee dort verlieren) können Wir auch endlich mal den Thronfolger rächen.

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Serbien

Erste Schlacht des Krieges gegen Serbien. Feindliche Verbände bedrohen den Nachschub Unseres Vorpostens. Allerdings beweisen die Serben hier Mut zur Lücke, was Wir umgehend bestrafen. Die Division wird umstellt; nur wenige Feinde halten noch aus. Serbien verliert rund 10.000 Mann.

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