Ostfront
General Hindenburg verfolgt die Russen bei ihrem Rückzug aus Ostpreußen. Der Feind erhält Verstärkung - die Kavallerie der Russischen Garde, also der Elite des Zaren (schwarze Einheiten). Das ist gut - besser, die steht den Deutschen gegenüber als den Österreichern

Lässt Uns ruhiger schlafen. Da bei Kowno starke Verbände des Feindes festgestellt werden, entscheiden Wir Uns, schnell zuzuschlagen. Das kostet deutlich höhere Verluste, vereitelt aber jeden Rettungsversuch. Rote Pfeile zeigen die Stoßrichtungen, um die Überlebenden der Invasionsarmee im roten Kreis festzusetzen.
Das gelingt, allerdings unter hohem Blutzoll. Dennoch, das Groß der Feinde wird gekesselt und aufgerieben, namentlich 2 Kavallerie- und 1 Infanteriedivisionen plus 2 HQs. Gesamtverluste des Feindes rund 65.000 Mann. Wir sind nun gespannt, ob Wrangl weitere Verbände in den Kampf wirft oder auf Verteidigung umschaltet. Eine Fortsetzung des Kampfes wäre Uns sehr recht, dieses häppchenweise Anmarschieren ist für Uns natürlich ideal.
Wir müssen aber gestehen, dass die Russen hartnäckig Widerstand leisten. Die Ostfront sieht - gemessen an den deutlich weniger Kämpfen als in Frankreich - unangenehm hohe Verluste auch Unsererseits. NOCH im Rahmen, aber wenn der Krieg länger dauert, kann das schon gefährlich werden. Aber zum Glück haben Wir ja noch Unseren Verbündeten: Österreich-Ungarn.
Apropos, was macht der eigentlich?
Österreich-Ungarn
Galizien
In Wien hat irgendjemand entdeckt, dass man sich ja im Krieg befindet. Österreich mobilisiert nun ernsthaft. Noch wenig Gefechtstätigkeit, aber massiver Aufmarsch an Truppen in Galizien. Die Kehrseite: Das beansprucht Unseren gesamten Eisenbahntransport, wodurch die Deutschen in Belgien nun zu Fuß an die Front in Frankreich laufen müssen. Aber mit den Österreichern trauen Wir Uns nicht, anders als mit den Deutschen in Polen, dem Russen Lücken zu lassen.
Kolonien
Nach einem Monat Krieg erreichen Uns nun auch Meldungen aus den Kolonien.
Die schlechte Nachricht zuerst: In Togo mussten die Schutztruppen die Hauptstadt Lome räumen. Eine Kapitulation ist hier nur noch eine Frage der Zeit.
Besser läuft es in Deutsch Südwest-Afrika (heute Namibia). Eine britisch-südafrikanische Invasion läuft in einen Hinterhalt und wird für die Entente zum Desaster. In einem Riesenkessel verliert die Entente zahlreiche Einheiten und über 5.000 Mann bei geringen deutschen Verlusten. Nur wenige Truppen können sich vorerst behaupten. Wir hoffen aber, die Kolonie nächste Runde vom Feind zu befreien.
Und ein gewisser Lettow-Vorbeck fällt aus Deutsch-Ostafrika in Britisch-Ostafrika (Kenia) ein und überrascht eine britische Kolonialarmee. Für die sieht's düster aus.
Verluste
Deutschland hatte zu Beginn der Runde etwa 150.000 Mann Verluste, die Entente ca. 1.350.000 Mann. Dazu noch die Franzosen in den Kesseln - die Entente hält also bei ca. 1.500.000 Mann Verlust. Wir schätzen auf rund 300.000 Belgier, ca. 250.000 Russen und fast eine Million Franzosen, die das erste Monat Krieg gekostet hat. Wenn man bedenkt, dass Frankreich in der Realität ca. 1 Mio. Mann an Toten und ca. 650.000 Mann an POWs verloren hat, sind 1 Mio. Mann in einem Monat schlichtweg entsetzliche Verluste. Es wird spannend, ob die Franzosen sich rechtzeitig eingraben und die Lücken schließen können. Denn: Noch haben Wir Reserven, und in 2 Runden ist sowohl die Österreichische Mobilmachung abgeschlossen als auch die Schienenwege in Frankreich instand gesetzt. Dann wird sich entscheiden, ob es einen schnellen Sieg oder einen langen Weltkrieg gibt. Wir sind gespannt.
