Wir stimmen dem werten Olbricht zu, passt allerdings auf, dass Ihr nicht zu sehr in Richtung Yoda abgleitet (Britannia erobern du musst!General Olbricht hat geschrieben:Euer Schreibstil ist wirklich interessant.Ein wahrer Poet eben.
Olbricht
Die Sachsen kommen! - Ein RTW BI AAR
- Headhunter
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"Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffende Informationen in bestimmten Bereichen seiner sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden" BVerfG, Urteil v. 15. Dezember 1983, Az. 1 BvR 209, 269, 362, 420, 440, 484/83
"Those who cannot remember the past are condemned to repeat it." George Santayana (1863-1952)
"Die deutsche Sprache ist Freeware, du kannst sie benutzen, ohne dafür zu bezahlen. Sie ist aber nicht Open Source, also darfst du sie nicht verändern, wie es dir gerade passt."-
Pierogra
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Ich will der Zeit angepasst sowas, wie frühmittelalterliche Vorform der Minne abbilden. Die werten Regenten bestätigen es ja schon, stilistisch unterstützt es den AAR.
Des Regenten Headhunters Einwand nehme ich mit besonderer Aufmerksamkeit zur Kenntnis! Aber bitte scheut Euch nicht davor mir aufzuzeigen, wenn ich diese dünne rote Linie zwischen Yoda und "Eigener-Interpretation-von-frühmittelalterlicher-Prosa" überschreiten sollte.
Des Regenten Headhunters Einwand nehme ich mit besonderer Aufmerksamkeit zur Kenntnis! Aber bitte scheut Euch nicht davor mir aufzuzeigen, wenn ich diese dünne rote Linie zwischen Yoda und "Eigener-Interpretation-von-frühmittelalterlicher-Prosa" überschreiten sollte.
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Pierogra
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Freudig geht das Jahr zu ende, der junge Etelgis ehelicht Adelgund, die Schöne, die Liebreizende. Kaum hält er das Schwert, schon nimmt er die Frau, so hört man es anerkennend und freudig aus dem Reich. Und als ob es zum Geschenk gereicht, so berichten Reisende von Mord und Tod und Rebellion aus dem großen Reich der Römer.

Doch fern der Feier wartet schon andere Kunde auf den König. Ein Volk ist auf der Flucht, doch wohin, vertrieben von dem blutigen Krieg? Und wie weit noch weg? Schneller gilt anzutreiben, die eigene Reise. Schnell geschwind nach Britannien hinüber. Britannien, von dem Händler und Seemann zu berichten wissen, das auch dort der Römer Adler prangt über den Toren der Städte. Aber was kann ein zerbrochenes Reich schon noch vereiteln?

Und erfolgreich klappt die kleine List, die den jüngsten Bräutigam des Reiches trägt hin nach Britannien, an der Seite der Stärksten des Reiches. 680 Mann zur Seite, zu erobern neuer Heimat Grund. Und Eutlinidis ist ihm schon voraus. Gesellt er sich an Eburacums Tor, gleich unterm römischen Adler, an die Seite eines Anderen, der Sprach er komme von den Kelten. Ein gar stolz und edel Volk, das länger hier schon wohnt, als die römische Pest. "Und der Feind des Feindes sei mein Freund." sprach der Wortgewandte.
Zurück bleibt ein alternder Vater Gelder, tief gezeichnet von Sorge um sein Volk, sein kleines. Das Friesenland in Roms Hand, soll es so auch den Sachsen bald ergehen?
Weitere Boote lässt er bauen, schneller noch und größer. Bringen will er alles, was seines Jüngsten Herz begehrt und braucht. Nah scheint nun die Stunde, wo das Reh, das Zarte, den alten, mächtigen Adler herauszufordern hat.
Und auf den Winter nun, folgt schon der Sommer.
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Pierogra
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Gelassen nimmt der König es hin, der Adler landet vor seinem Tor. Der Hafen von Vicus Saxones ist belagert, doch hinnehmen wird der Sachs es nicht. Ein Ausbruch soll es geben, schon sehen, was der Römer davon hat, den vollstrecken wird der Sohn des Vaters Zorn!
Und Frank und Allemann sich auch bekämpfen, den wahren Feind sie nicht erkennen. Zwei Feinde hier für 1000 Jahr haben sich gefunden, verkünden die Druiden.

Verritus gegen Bacurius heißt es in der ersten Stunde. Die Großen Boote sind entsand, zu brechen römisch Holz. Wotan möge nun entscheiden.

Den Sieg verkündend kehrt die Flotte heim, die Römer fort, der Hafen wieder frei. 16 Boote des Feindes, zerschellt liegen sie nun auf dem Strand, werden nicht mehr tragen römische Söhne heim.
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Pierogra
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Der Kelte stimmt dem Handel zu. Weise zeigt er sein Volk im Handel, auch die Wahl der keltischen Freunde scheint wohl überlegt.

Nach Westen gehts, nach Westen, so schallt es überall im Sachsenland. Der Feind flieht schwer geschlagen in römische Gewässer, verfolgt Großen Booten, zu erledigen des Wotans Werk, was unlängst erst begonnen. Und heimzahlen mit gleicher Münzer, lagern nun die Flotten vor Eburacums Hafen, lassen niemanden heraus und niemanden herein, solange das sächsische Heer an Bord sich noch befindet.
Gleichzeitig der Ältere dem Jüngeren Bruder, dem Vater gleich, Verstärkung sendet. Den soll des Hafens Schicksal, im Winter schon die Stadt selbst teilen.9)
Und dem Winter folgt der Sommer schnell.
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Pierogra
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Welch garstig Spiel die Kelten treiben? Oder hat das Römische Reich so gut bezahlt? Von allen Fehden es sich trennt, und nur der Sachs bleibt ihm zur Qual. Doch Frieden soll erst nicht geben! Die neue Heimat muss erst her, ein schwaches Eburacum liegt nicht fern, zu nehmen der Hirsch ist hier, was Wotan ihm schon lange geschenkt.

Dem Feinde gönnt er keine Pause, erbarmungslos er ihn über die Meere jagt. Eingeschlossen die Biremen nun sind, zwischen Booten an Größe, Zahl und Männern überlegen.

Geschlagen ist der Feind, versunken in des Meeres Flut. Offen liegen nun des Adlers Häfen, zu nehmen, was dem Sachs gefällt, zu bringen was er wohin mag, und hindern kann ihn keiner mehr.

Nun frei die See, zu bringen was wohin die Sachsen wollen, den Spion nach Londinium, zu spähen die 850 römischen Soldaten, des Bruders 120 Krieger zum Kampfe hin und Kunde von der Belagerung des schwachen Eburacum zum Gelder. Nur weniges, das sächsisch Schiffe noch will fordern. Vom Jütland runter kommt der Räuber Adalbert, den Fischern zu nehmen ihre Früchte. Die Flotte schon, sie sammelt sich, an des Rheins Mündung zu fordern ihn.
Aus Eburacum hört man es klagen, in drei Jahren werden sie sächsisch sein, der Hunger wird es fügen. Doch wird der Junge, wird Etelgis solange warten? Der Rammbock, schon wird er geschnitzt aus Eichen, zu brechen Tor und Wall. Ungeduldig sind die Krieger, erobern wollen sie, was freien Eburacum von der Römer herrschaft.
An anderer Stelle im Reich erspähen Freawines Soldaten von hohen Türmen römische Gesandte, nah bei Campus Chattiis Mauern. Ist es Frieden den sie wollen nun erbitten, wo sächsisch Wut gezeigt hat, was sie kann? Doch wird es ihn nicht geben. Andere Pläne König Gelder hier verfolgt.
Und auf den Winter folgt der Sommer gleich.
- Stupor Mundi
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Schöner Schreibstil, werter Pierogra! Wir haben auch mal einen ähnlichen AAR geschrieben, allerdings in daktylischen Hexametern (siehe Signatur). Daher ein Tipp: Vor dem Verfassen jedes Updates lest ein paar Seiten Originallektüre, die stilistisch ähnlich sind. Dann bekommt Ihr den Rhythmus ins Ohr, und keiner kann Euch mehr Yodaismus vorwerfen. 
Führt die Sachsen zum Sieg! Wir selbst sind, wie der werte Kurfürst, auch Sachse, mit dem gleichen Recht, wie Ihr Euch als Preußen bezeichnet. Ihr kommt ja sicher auch nicht aus Ostpreußen, oder?
Führt die Sachsen zum Sieg! Wir selbst sind, wie der werte Kurfürst, auch Sachse, mit dem gleichen Recht, wie Ihr Euch als Preußen bezeichnet. Ihr kommt ja sicher auch nicht aus Ostpreußen, oder?
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Pierogra
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Vielen Dank, werter Stupor Mundi,
ich habe in Euren AAR mal hineingeschaut, wirklich sehr schön! Ich habe mal angefangen die Illias von Homer zu lesen, es reizt also sich einmal derartig der griechischen Antike zu widmen. Aber nun erstmal dieses Projekt.
Entschuldigt auch bitte, dass gestern nichts von mir zu lesen war, Freunde luden mich spontan zn einer Party "Ankh Morpork" ein und anschließend zu einer Runde "Hero Quest"! Wer kann da schon nein sagen!
ich habe in Euren AAR mal hineingeschaut, wirklich sehr schön! Ich habe mal angefangen die Illias von Homer zu lesen, es reizt also sich einmal derartig der griechischen Antike zu widmen. Aber nun erstmal dieses Projekt.
Entschuldigt auch bitte, dass gestern nichts von mir zu lesen war, Freunde luden mich spontan zn einer Party "Ankh Morpork" ein und anschließend zu einer Runde "Hero Quest"! Wer kann da schon nein sagen!
- hohe_Berge
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Pierogra
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Oh, Werter Herr zum Hohen Berge,
Ihr wisst ja gar nicht wessen Ihr da entsagt, anders nämlich kann ich eine solche Aussage gar nicht hinnehmen
Doch genug nun vom unsachlichen Geschwätz, es gibt da immerhin Kriege zu führen, Länder zu erobern und ein Volk zu retten, wovon ich hiermit Zeugnis ablegen möchte.
Ihr wisst ja gar nicht wessen Ihr da entsagt, anders nämlich kann ich eine solche Aussage gar nicht hinnehmen
Doch genug nun vom unsachlichen Geschwätz, es gibt da immerhin Kriege zu führen, Länder zu erobern und ein Volk zu retten, wovon ich hiermit Zeugnis ablegen möchte.
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Pierogra
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Die Schlacht

Da kamen sie, die römischen Schergen, schnell waren sie dabei. Das starke Heer des Placus, Schneller Reiter sie entsandten um Hauptmann Sigisvultus zu entsetzen und sprengen den eisernen Ring. Etelgis betet noch, am Vorabend der Schlacht, zu Wotan. Ungewiss soll der Ausgang sein, doch an Zahl klar überlegen. Zeigen wird sich, was schwerer wiegen soll, die römische Disziplin oder der sächsische Mut.

Da stand sie nun, die sächsische Linie. Die Jäger vor, dahinter der Kiel. Und hinter den Lücken die Speerträger, die Schleudernden. Roms Hauptmacht war vor ihnen aufgezogen, und die Verstärkung aus der Stadt schon nah. Treffen und vernichten wollt Etelgis sie, bevor die Vereinigung geschah.
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Pierogra
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Die Linke Flanke

Die Römer stürmen hoch den Hügel, hindurch durch wütenden Beschuss. Die schon sie brennen, sie fallen, nicht so leicht wollen sie es ihnen machen, die 708 Männer Etelgis, dürstend nach der Feinde Blut.

Schon stürmt er vor, der mutige königssohn, zu umgehen den vorwärts strömenden Feind. Doch zeigt sich wohlgewahr der Tatsache, wer da sich gerade um die Flanke herum bewegt. Und stoppen tun beide Haufen, drehen und schwenken hinterher. Und geglückt die List der schnellen Reiter, den wo die Römer eben noch den Pferden, nun dem ganzen Sachsenheer die Seite zeigt. Und Pfeile prasseln ohne unterlass.

Und eh der Römer sich versieht, da fliegt der Speer, da brüllt der Sachs, da klirrt das Schwert in seiner Flanke. Auf beiden Seiten, da gehen sie vor, zu packen und zu halten den aus Süden kommend garstig Feind.

Spitze Speer, stark geschleudert, fliegen sie nach Rom hinein. Reißen nieder den Feind zu Boden, sein Ende soll es sein.

Dem starken Speer folgt sächsische Wut, und 50 Feinde liegen schon erschlagen. Der Rest, er wendet sich zur Flucht. Um ihr Leben laufen die römischen Hunde. Doch wo wollen sie hin? Wo auf dieser Insel werden, wollen, können sie sich überhaupt verstecken.
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Pierogra
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Die Rechte Flanke

Seinen Fehler gerad erkennend wirft sich der Placus in die Schlacht. Durchbrechen sächsischen Wall will er, hindurch durch Pfeile, Schild Speer, zu finden den Etelgis, Gelders jüngsten. Doch grimmig stehen sächsische Krieger, zu bohren ihre Speeredurch römisch Pferd und Fleisch.

Da drängt auch schon der römische Haufen, hinein in sächsische Schar. Blind nach links und blind nach rechts, ignorierend ihren Untergang. Etelgis kühn erkennt die Chance. Ungeschützt die römischen Schützen, sie stehen noch am Fuß des Hügels. Und weit und fern noch die Truppen des Hauptmann Sigisvultus.

Des Reiterherren Angriff nicht geglückt, lässt gefallene Mannen er zurück. Etelgis ist ihm auf den Fersen, zu fangen den verhassten Feind.
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Pierogra
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Die Verfolgung

"Etelgis!" hört es man es aus allen Kehlen, "Etelgis, tapferer Königssohn! Jage und erlege römisch adeliges Wild!" Nicht Speer noch Pfeil vermag ihn aufzuhalten, auf seiner Jagd die nur ein Ziel kennt. Die letzten Limitanei suchten ihren Herrn zu schützen, doch geschwind waren sächsische Reiter schon vorbei. Und hinter ihnen sehen die Römer, sächsische Wälle heruntermarschieren, grimmig, dürstend, die rote Wut, sie strahlt aus ihren Augen.

Die Panik vernebelt des Feldherrn trübe Sinne. Fliehen will er so schnell er kann. So zieht er sächsische Verfolger durch seine Bogenschützen, die selber gleich ihrem General, die Beine nehmen in die Hand.

Das Hauptheer ist geschlagen, zurück lässt es 160 römische Kadaver. Frei ist nun der Weg zu Bogenschützen und der römischen Garnison, die viel zu spät erreicht das Feld, und nur noch zusehen kann, wie ihre Brüder, ihre Hoffnung, zerschlagen liegt im hohen Gras. Und brennend trifft der sächsische Pfeil.

Nicht glücklich endet seine Flucht, erschlagen liegt der Feldherr da. Sein Adler wird nie wieder fliegen, niedergeritten wurde seine Schar.

Auch wenn der Römer Placus liegt erschlagen auf dem Feld, das Werkzeug, dass er brachte soll folgen ihm zu seinen Göttern, fort von dieser Welt.
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Pierogra
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Die Verstärkung

Und aus dem Hohen Gras erheben sich die Jäger, zu überschütten die feindlich Comitatenses, Verstärkung sollten sie einst sein, zu empfangen sie mit eisernem Gruß.

Den Schildwall vor sich wendet sich die römische Legion nach rechts. Die Strafe ist ein Hagel Speere. So toll der Feind, dass kein Sachse auch nur vermuten kann den römisch Plan.
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Pierogra
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Die Kriegsherren

Nur wenig später wird er klar, der Plan. Die Sachsen, die niederstrecken wollen die Reiter, sie wenden sich vorbeiretenden zu und schleudern ihre Speere, folgend Pfeil um Pfeil. Da springt und wirft sich die Legion, toll und wütend auf die Sachsen, die eben noch erschlugen ihre Brüder. Doch wehe euch Lateinern, so mutig ihr auch seid. Schaut nicht zurück, der Tod gerüstet ist euch auf den Versen.

Mit Wucht schlagen die Reiter in die Reihen, fegen Weg hier und da nen Sachs. Doch schnell und schneller sollten sie sein, Etelgis hat den Plan durchschaut. Er wendet seine Reiter, und ruft und brüllt und stürmend geschwind.

Wie ein Hammer das Metall schlägt auf dem Amboss, so drängen Etelgis Reiter in die römischen Reihen. Der Hauptmann soll erschlagen werden, so soll sein Schicksal sein.

Bis zum letzten Manne, so kämpfen Sachsen mutig. Doch schon Verstärkung naht. Etelgis seine Reiter führt zu einem neuen Anlauf, sein Platz sogleich die nächsten Kämpfer nehmen ein. Und wenden tut der Königssohn, und mit Geschrei hinein!
Und es flieht der Feind, niedergemacht bis auf die letzten 5.
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Pierogra
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Die Comitates und das Ende

Und wie geheißen sind sie da und fallen dem Gegner in den Rücken. Der Schreck der List, er dauerte nur wenige Augenblicke.

Schwer wiegen die Verluste, auf beiden Seiten strömt das Blut. Doch schließlich sächsische Reihen brechen, zu fliehen vor dem Tod. Doch keine Zeit zu feiern ihren Sieg, nur von kurzer Dauer wird er sein. Die nächsten stehen schon bereit, zu beenden, was die Brüder begonnen.

Doch schließlich schlussendlich, Das unvermeidbare, es ist geschehen, der Feind, er ist gebrochen. Zum Dank und Ruhme seiner Taten, jeder Sachs will es danken ihm. Mit Speer, mit Sachs, mit Axt mit Schwert, so stürmen hinter ihm sie her. Keiner soll erreichen die schützenden Mauern. Keiner wird es schaffen hin.

Die Schlacht vorbei, der Feind besiegt und viele Leichen zieren das Feld. 5 Männer sind entkommen, zurück in das schützende Eburacum. Ihrem Ende heute sind sie entkommen, doch heute hätte sollen, wird morgen sein. Doch mehr als jeder Dritte Sachs bezahlte das erreichte mit seinem Leben. Etelgis ist ein Held der Schlacht, doch trauern wird er um die fehlenden. Die nächste Aufgabe, sie wird leicht, den betrauern die Römer noch viel mehr. Und vorbei wart die Schlacht vor den Toren Eburacums im Jahre 367.
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Pierogra
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Zurück in die Stadt ist er geflohen, der Wicht. Und sitzt und bangt und hofft auf Entsatz. Da ist er auch, doch schwach ist er, und wenig Hoffnung nur bringt er nach Eburacum.

Etelgis, tapfer sitzt er auf dem Pferde, beide will er schlagen mit nur einer Schlacht. Placus, den Feigen, der hofft auf Schutz hinter hölzerner Palisade. Und Scudio, der eine verzweifelte Schar will führen gegen die sächsische Übermacht.

Schnell gefasst ist Etelgis Plan. Mit starker Macht will er in die Stadt, erobern sie und sperren das Tor.
Eine andere Gruppe soll Scudios Truppe noch auf dem Felde stellen. Wenn auch nicht zerschlagen, so doch verhindern ihren Marsch zur Rettung von Eburacum, die es nicht mehr geben kann.
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Pierogra
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Und es teilt sich die sächsische Schar, zu erfüllen was ihnen Einzeln geheißen. Den Rammbock schwer und wuchtig in die Tore treibend, und auf der anderen Flanke freudig dem Feinde entgegen.

Erreicht ist schon das Tor, die Ramme vollführt ihr Werk.
Vom Gegner ist noch nichts zu sehen, erstarrt, verharrt, untätig sitzt er da und sieht seinem unvermeidlich schicksalshaftem Untergang entgegen.

Zerbrochen ist das morsche Tor, hinein strömt nun die siegreiche Flut. Wer, Wotan, wer will deine Sachsen jetzt noch aufhalten?
