@suo: Nun, unser Plan war ja, im Reich der Sassaniden anzusiedeln. Und die Panzerreiter kann man mit berittenen Bogenschützen leicht in eine Falle locken, weil sie so langsam sind.

Das ist ja der Nachteil von ihnen, sie sind nur gegen Infanterie oder andere schwer gerüstete Gegner richtig gut.
Zwei ungleiche Männer...
Sommer des Jahres 374 nach Christi Geburt. Die Armee unter Palacus mit Rumo und Scyles ist weiter nach Osten gerückt. Palacus hat sich entschieden: Er will die Mauern Phraaspas nicht erstürmen, zu viele seiner Soldaten würden durch Pfeile den Tod finden. Und er braucht jetzt jeden Mann und jede Frau. Darum will er versuchen, Narses, den Sassaniden, in eine offene Feldschlacht zu locken.
Einige Tage später, einige Kilometer westlich von Phraaspa: Palacus (Er, nicht Rumo ist Oberbefehlshaber, weil er mehr Erfahrung hat.) lässt die berittenen Bogenschützen die kleine Armee, die vor der Stadt steht, angreifen. Daraufhin führt Narses seine Armee aus der Stadt heraus.
Der Plan geht auf, die Sassaniden sind auf dem Feld.

Die Truppenstärken...
Palacus weiß, dass er deutlich im Nachteil ist. Und die beiden anderen Familienmitglieder sind ihm keine große Hilfe. Aber seine Männer wissen: Wenn sie hier versagen, sind sie sicher alle tot. Und sie haben Vertrauen zu Palacus. Er gilt zwar als feige, kann aber gut mit Pferden und ist ein Stratege.
Eine Stunde später stehen sich die Männer gegenüber. Narses will noch ein letztes Mal Friedensverhandlungen führen, aber Palacus hat genug von dem Gequatsche dieses Mannes. Er lässt seine Bogenschützen an die Front reiten. 5 Sekunden später ist von Narses nichts mehr zu sehen.
Die Clibinarii haben sich links und rechts der feindlichen Infanterie postiert. Ihr Überleben oder Tod wird entscheiden, weiß Palacus.

Wenige Sekunden darauf erhält der Hauptmann der berittenen Bogenschützen den Befehl, die Flanken der feindlichen Armee unter Beschuss zu nehmen.
Auch nach 5 Minuten Dauerfeuer sind erst 2 Clibinarii erschossen. Doch sie werden nervös. Aber Narses hat angeordnet, abzuwarten.
Kurz darauf bricht ein übernervöses Pferd schließlich aus, und ein Clibinarii brecht vor. Auch die anderen dieser Einheit greifen an.
Dann geht es blitzschnell: Die Bogenschützen ziehen sich zurück, die Desertierten Sklavenspeerträger rennen den Clibinarii entgegen. Bevor die gepanzerten Reiter reagieren können, sind sie eingekreist, und werden in Stücke gehauen.

Als Narses sieht, wie 54 seiner besten Reiter getötet werden, gibt er Befehl zum Angriff.
Nichts läuft an diesem Tage nach seinem Plan. Denn die zweite Einheit seiner teuren Clibinarii reitet den berittenen Bogenschützen der Sarmaten hinterher, und alle paar Sekunden haut es einen vom Sattel. Die Infanterie greift zwar planmäßig an, doch als hier die Leibwächter der sarmatischen Familienmitglieder von hinten in den Knäul von Soldaten reinreiten, ist es auch da zu spät. Eine gefürchtete Massenpanik bricht aus. Die gesamte Armee befindet sich auf dem Rückzug. Narses entscheidet sich zu fliehen. Doch auch seine Leibwachen sind Clibinarii, und zu langsam, um vor den sarmatische, schnellen Pferden zu fliehen. Kurz darauf wird er gestellt...
...und erschlagen. Das sassanidische Heer ist VERNICHTET.

Tote Sarmaten: 527
Tote Sassaniden: 1673, ein Familienmitglied
Der sassanidischen Armee wurde das Herz herausgerissen.
Einige Tage später ist Phraaspa unser. Auch hier sind die meisten Einwohner Zoroastrier; die Bevölkerung wird versklavt.
Ein Tag des Sieges für die Sarmaten, diese Schlacht wird über die Grenzen des Oströmischen Reiches berühmt werden. Doch die Sassaniden sind nicht besiegt, geschweige denn vernichtet. Aber das sarmatische Volk herrscht jetzt über drei große Gebiete.