Wie Rom ins Wanken gebracht wird - ein RTW Barbarian Invasion AAR

General Olbricht

Beitrag von General Olbricht »

An dieser Stelle ist es wohl mal angebracht, euch die Mannen der Sassaniden und deren Taktik genauer vorzustellen. Hier ein Screenshot von den Einheiten, die sie rekrutieren können. ;)

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Die Armeen der Sassaniden bestehen zumeist aus einem großen Teil Zwangsspeerträger und Bauern; meist haben diese noch Bogenschützen oder kurdische Speerwerfer als Unterstützung. Ihre Kavallerie ist schwer gepanzert, und wird als "Clibinarii" bezeichnet. (Es gibt mehrere unterschiedliche Typen von Clibinarii.) Diese ist zwar äußerst tödlich, dafür aber langsam und sehr teuer. (Glück für uns. :D ) Sie wird daher eher selten eingesetzt, und ist eine absolute Elite-Einheit. (Es gibt sogar gepanzerte Kamelreiter!) Später im Spiel können die Sassaniden auch als einziges Volk Elefanten ausbilden, aber auch diese sind äußerst teuer und sind erst spät rekrutierbar.
Die Sassaniden setzen daher auf den Ansturm ihrer schweren Kavallerie. Schaffen die Reiter es allerdings nicht, den Feind in die Flucht zu schlagen, sind die Sassaniden Futter für die Aasgeier. :teufel:
Sie haben zwar einige sehr gute Einheiten, die sie allerdings erst sehr spät oder überhaupt nicht einsetzen können, und die sehr teuer sind.
Kurz, die Sassanidische Armee ist erst im späteren Spielverlauf und mit viel, viel Geld wirklich schlagkräftig. Am Anfang haben sie wenig mehr zu bieten als einige Bauern, Speerträger und Bogenschützen.
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Teutates
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Beitrag von Teutates »

Na dann glück auf werter ludendorff :D
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suo
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Beitrag von suo »

Gen. Ludendorff hat geschrieben: Am Anfang haben sie wenig mehr zu bieten als einige Bauern, Speerträger und Bogenschützen.
Äh... auf Eurem Garnisionsbild oben sind es schon min. 2 Einheiten Clibinarii. Die solltet Ihr nicht unterschätzen, solange Ihr keine Panzerreiter dagegen setzen könnt.
Unit Guide zu BI, TW-Center hat geschrieben: Clibinarii
Attack: 6 Missile attack: 7 Charge: 4 Defense: 26 Armor: 20 Cost: 1430 Upkeep: 300
Factions: Sassanids

Clibinarii are extremely heavily armored cavalry. They are tied with a few other units for the heaviest armor in the game, making them almost impervious to non AP missiles. To demonstrate just how tough this unit is, even without shields, I set one unit of these men on hold fire and had them stand there getting shot by four units of Eastern Archers. They took 0-2 causalities per volley of 400+ arrows, as they were all being fired together. There were about 45 or so men left when the archers ran out of ammo and attacked in melee, where they were crushed. The unit had about the same number left after it finished routing the archers. This cavalry just do not die vs. missiles. They have bows, but the weapon is just used while they charge, as they do not have skirmish mode available and they don’t start on fire at will. You can enable fire at will and halt them near the enemy if you want to shoot them instead, but you will have to manually keep them away from the enemy if you want to avoid melee. Just remember they are very expensive so try to take care of them, invincible as they are.

Ich bin gespannt, wie die Schlacht ausgeht und sich Euer Staat entwickelt. Für meine Erfahrung (oder besser Erinnerung, habe länger nicht mehr gespielt) habt Ihr den Hordenstatus etwas früh aufgegeben.
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General Olbricht

Beitrag von General Olbricht »

@suo: Nun, unser Plan war ja, im Reich der Sassaniden anzusiedeln. Und die Panzerreiter kann man mit berittenen Bogenschützen leicht in eine Falle locken, weil sie so langsam sind. ;) Das ist ja der Nachteil von ihnen, sie sind nur gegen Infanterie oder andere schwer gerüstete Gegner richtig gut.

Zwei ungleiche Männer...

Sommer des Jahres 374 nach Christi Geburt. Die Armee unter Palacus mit Rumo und Scyles ist weiter nach Osten gerückt. Palacus hat sich entschieden: Er will die Mauern Phraaspas nicht erstürmen, zu viele seiner Soldaten würden durch Pfeile den Tod finden. Und er braucht jetzt jeden Mann und jede Frau. Darum will er versuchen, Narses, den Sassaniden, in eine offene Feldschlacht zu locken. :D

Einige Tage später, einige Kilometer westlich von Phraaspa: Palacus (Er, nicht Rumo ist Oberbefehlshaber, weil er mehr Erfahrung hat.) lässt die berittenen Bogenschützen die kleine Armee, die vor der Stadt steht, angreifen. Daraufhin führt Narses seine Armee aus der Stadt heraus.
Der Plan geht auf, die Sassaniden sind auf dem Feld. :tongue:
Die Truppenstärken...

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Palacus weiß, dass er deutlich im Nachteil ist. Und die beiden anderen Familienmitglieder sind ihm keine große Hilfe. Aber seine Männer wissen: Wenn sie hier versagen, sind sie sicher alle tot. Und sie haben Vertrauen zu Palacus. Er gilt zwar als feige, kann aber gut mit Pferden und ist ein Stratege.

Eine Stunde später stehen sich die Männer gegenüber. Narses will noch ein letztes Mal Friedensverhandlungen führen, aber Palacus hat genug von dem Gequatsche dieses Mannes. Er lässt seine Bogenschützen an die Front reiten. 5 Sekunden später ist von Narses nichts mehr zu sehen.
Die Clibinarii haben sich links und rechts der feindlichen Infanterie postiert. Ihr Überleben oder Tod wird entscheiden, weiß Palacus. :idee:
Wenige Sekunden darauf erhält der Hauptmann der berittenen Bogenschützen den Befehl, die Flanken der feindlichen Armee unter Beschuss zu nehmen.
Auch nach 5 Minuten Dauerfeuer sind erst 2 Clibinarii erschossen. Doch sie werden nervös. Aber Narses hat angeordnet, abzuwarten.
Kurz darauf bricht ein übernervöses Pferd schließlich aus, und ein Clibinarii brecht vor. Auch die anderen dieser Einheit greifen an.
Dann geht es blitzschnell: Die Bogenschützen ziehen sich zurück, die Desertierten Sklavenspeerträger rennen den Clibinarii entgegen. Bevor die gepanzerten Reiter reagieren können, sind sie eingekreist, und werden in Stücke gehauen. :teufel: Als Narses sieht, wie 54 seiner besten Reiter getötet werden, gibt er Befehl zum Angriff.
Nichts läuft an diesem Tage nach seinem Plan. Denn die zweite Einheit seiner teuren Clibinarii reitet den berittenen Bogenschützen der Sarmaten hinterher, und alle paar Sekunden haut es einen vom Sattel. Die Infanterie greift zwar planmäßig an, doch als hier die Leibwächter der sarmatischen Familienmitglieder von hinten in den Knäul von Soldaten reinreiten, ist es auch da zu spät. Eine gefürchtete Massenpanik bricht aus. Die gesamte Armee befindet sich auf dem Rückzug. Narses entscheidet sich zu fliehen. Doch auch seine Leibwachen sind Clibinarii, und zu langsam, um vor den sarmatische, schnellen Pferden zu fliehen. Kurz darauf wird er gestellt...

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...und erschlagen. Das sassanidische Heer ist VERNICHTET. :teufel:
Tote Sarmaten: 527
Tote Sassaniden: 1673, ein Familienmitglied

Der sassanidischen Armee wurde das Herz herausgerissen.
Einige Tage später ist Phraaspa unser. Auch hier sind die meisten Einwohner Zoroastrier; die Bevölkerung wird versklavt.

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Ein Tag des Sieges für die Sarmaten, diese Schlacht wird über die Grenzen des Oströmischen Reiches berühmt werden. Doch die Sassaniden sind nicht besiegt, geschweige denn vernichtet. Aber das sarmatische Volk herrscht jetzt über drei große Gebiete.
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Teutates
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Beitrag von Teutates »

Sehr schön werter Ludendroff, eine epische Schlacht muss ich zugeben. ihr habt uns mit eurem AAR doch tatsächlich über einen kauf nachdenklich gestimmt :D .
Die Sarmaten erinnern mich etwas an Venedig aus MTW2 zu beginn eine schwache infanterie aber eine starke schnelle kavallerie (Stradioten ich liebe diese Einheit!!).
weiter so ^^
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Beitrag von KIWI »

Sehr schön, werter Ludendorff,
das liest sich sehr schön, nur die Bilder könnten größer sein, wir klicken diese nämlich NIE :D an, da wir dann aus dem Lesen gerissen werden. Ja, Ja, immer diese Alten :o pa:, die nichts an sich ändern wollen und alles so belassen wie immer und IMMER meckern müssen :amen: :D
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General Olbricht

Beitrag von General Olbricht »

Tja, das mit den Bildern geht leider net größer. :(

Die Qual der Wahl...

Boz saß schwitzen auf seinem Sessel in Kotais, der mit Wolfsfell überzogen war, und den alle nur den "Thron Sarmatiens" nannten. Sein Oberkörper war nackt, und er streckte seinen mittlerweile ziemlich korpulenten Bauch in die Höhe. Es war angenehm kühl im Zimmer, weil zwei sassanidische Sklavinnen ihm Luft zu fächelten. :) Und doch schwitzte er. Denn Boz muss nun endgültig die wichtigste Entscheidung seines Lebens zu treffen. Er musste einen Erben finden. Von seinen vier Söhnen Rumo, Palacus, Tigran und Haldita kamen nur die ersten drei in Frage. Haldita war zu jung und unerfahren.

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-Rumo, weil er der älteste ist, und die Tradition verlangt, dass der erste Sohn Erbe wird. Allerdings hatt er keine Erfahrung in Kommando und Verwaltung, und besitzt wenig Einfluss. Er ist im Moment der Erbe.

-Palacus ist der zweite Sohn. Er hat sich bei der Schlacht um Phraaspa einen Namen als perfekter Kommandant gemacht. Er genießt die Unterstützung der Hauptmänner der Armee.

-Tigran, der dritte Sohn, hat sich bei der Schlacht um Artaxarta als Kommandant bewährt. Er hat am meisten Einfluss von den dreien, und ist überall beliebt. Allerdings ist auch er noch ein bisschen zu jung, um Anführer zu werden.

Wen soll Boz, mittlerweile 54 Jahre alt, :o pa: nehmen? Wenn er einen der jüngeren nimmt, wird das Rumo noch mehr herunterziehen. Außerdem würde er dann mit der Tradition brechen...
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Teutates
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Beitrag von Teutates »

also ich bin mir da nicht so ganz sicher, entweder Palacus oder Tigran ....
außer es wäre möglich Rumo noch in irgendeiner form zu skillen :D was am schnellsten auf dem schlachtfeld gehen würde.
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Oder Rumo hat einen kleinen "Unfall"... ;)
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suo
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Beitrag von suo »

Kennt Ihr Rumo, den Wolpertinger? :D
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Sigmund
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Beitrag von Sigmund »

Der würde die Sassaniden aber ganz anders aufmischen :ja:
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
General Olbricht

Beitrag von General Olbricht »

Die Thronfolge...

Winter, 374 n. Chr.: Boz hat sich entschieden. Nachdem er die größten Rats- und Kriegsherren des Reiches zusammengerufen hatte, um sich mit ihnen zu beraten, diese Schwachköpfe ihm aber kein Ergebnis bringen konnten, brachte schließlich sein engster Berater Bassewitz einen geeigneten Vorschlag. :D
Bassewitz hat geschrieben:Oder Rumo hat einen kleinen "Unfall"... ;)
Natürlich lässt Boz seinen eigenen Sohn nicht umbringen. Aber man könnte ihn auf einen Eroberunszug weit, weit in den Norden schicken... Dann würde er automatisch als Erbe ausfallen, weil er zu weit weg vom Reich lebt. :tongue:

Einige Wochen später erreichen zwei Nachrichten die Brüder Rumo und Tigran, verfasst von dem Anführer Boz. Rumo erhält den Befehl,
"unverzüglich mit einem kleineren Heer nach Norden ziehen, um die äußerst wichtigen Alani-Stämme aufzureiben, die sich in Rebellenhand befinden."

Tigran wird zum Erben des Reiches erklärt.

Damit ist die Thronfolge geklärt. Und Rumo hält sich auch noch für etwas besonderes, weil er diesen "wichtigen" Feldzug leiten darf. :)
General Olbricht

Beitrag von General Olbricht »

Wir machen dann mal weiter. ;)

Von der Enterbung Rumos und einem Spion

Winter, im Jahre des Herrn 374: Rumo hat seinen Kriegszug in den Norden begonnen, und ist somit enterbt. Haldita wird zum Statthalter von Artaxarta erklärt, und löst Tigran, den neuen Erben ab, der nach Osten geritten ist, um die Bewohner von Phraaspa zu beruhigen, da diese einen Aufstand machen.

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Ansonsten werden in diesem Jahre wieder neue Soldaten rekrutiert, damit die Sarmaten unter Tigrans Führung weiter nach Osten vorstoßen können.
Zwar machen die Städte noch Schulden, aber das auch nur, weil wir die Bevölkerung ausradiert haben, und es daher weniger Steuereinnahmen gibt. Aber wenn die Bevölkerung wieder wächst, gibts auch wieder mehr Geld. :D

Sommer, 375 n. Chr.: Es ist ein heißer Tag, und die Sonne brennt auf die sarmatische Stadt Phraaspa. Die Wachen sind nicht besonders gut gelaunt; die Hitze ist unerträglich. Doch plötzlich sehen sie die wegen der Hitze leicht flimmernden Umrisse eines vermummten Kamelreiters, der auf die Stadt zu reitet. Der Reiter hält einen Sack in der rechten Hand, in der linken schwengt er ein sassanidisches Krummschwert. Als er nah genug an den Stadtmauern rangeritten ist, beginnt er, den Sack über dem Kopf zu schwingen, und wirft ihn in hohem Bogen über die Mauer. Als die Wachen den Sack öffnen, liegt darin ein abgetrennter, übel zugerichteter Kopf.
Tigran erkennt das abgetrennte Leichenteil: Es ist von einem seiner besten Spione, von Kudurmabug. :(

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Diese schwachköpfigen Sassaniden! Tigran weiß genau, dass in der sassanidischen Stadt, die Kudurmabug ausspionieren sollte, nicht viele Einheiten stationiert sind.
Diese Stadt wird das nächste Ziel der Sarmaten sein. :teufel:

Ein dunkler Tag...

Plötzlich ändert sich alles. Über Nacht.
Eine fremde Horde, die der Roxolanen, dieses Volk, das wir auf unserem Raubzug aus der Heimat vertrieben haben, belagert Kotais. Plötzlich stehen an die 4000 fremde Krieger vor unseren Toren. (Wir brauchen wohl nicht zu bemerken, dass Boz so gut wie tot ist. :( )

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Alle Pläne der Sarmaten und von uns sind hin.
Vom Winde verweht...
General Olbricht

Beitrag von General Olbricht »

Der Albtraum wird wahr

Ein halbes Jahr später ist Boz im Kampf für sein Volk gestorben, und Kotais gefallen. Tigran ist jetzt Anführer. Zum Erben erklärt er seinen Bruder Palacus. Die Roxolanen marschieren weiter gen Artaxarta. Den Vorschlag eines Waffenstillstands haben sie abgelehnt. Und zu allem Überfluss nähert sich auch noch eine sassanidische Armee...

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Selbsverständlich haben wir Rumo befohlen, zurück nach Phraaspa zu kommen.

Winter, 376 n. Chr.: Auch Artaxarta fällt nach kurzer Belagerung und Erstürmung, und mit der Stadt unser tapferes Familienmitglied Haldita. (Der jüngste Sohn von Boz.)

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Wir fürchten, dass wir keine Chance gegen die Horden der Roxolanen haben. Auch Phraaspa wird über kurz oder lang fallen. :(
Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder wir machen uns bereit für einen Endkampf, und stellen uns den Roxolanen mit unseren letzten Kräften in den Weg. Oder wir bilden erneut eine Horde...

Tja, in diesem Spiel läuft nichts wie es laufen sollte. :doh: Wir hätten nie erwartet, dass auch die Roxolanen nach Osten ziehen. Die fallen sonst immer so um 400 n. Chr. in Westrom ein!
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Gen. Ludendorff hat geschrieben:Plötzlich ändert sich alles. Über Nacht.
Eine fremde Horde, die der Roxolanen, dieses Volk, das wir auf unserem Raubzug aus der Heimat vertrieben haben, belagert Kotais. Plötzlich stehen an die 4000 fremde Krieger vor unseren Toren. (Wir brauchen wohl nicht zu bemerken, dass Boz so gut wie tot ist. :( )
Ironie des Schicksals. :eek:
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suo
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Beitrag von suo »

Bildet eine Horde. Zieht bis nach Ägypten. Erobert die Sassaniden vom Südwesten aus.
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Teutates
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Beitrag von Teutates »

Naja, da sag ich nur Karma :D
spaß beiseite, ich gebe dem wertenSuo recht, neue horde bilden und woanders unruhe stiften ^^
Glück auf werter Ludendroff :)
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General Olbricht

Beitrag von General Olbricht »

suo hat geschrieben:Bildet eine Horde. Zieht bis nach Ägypten. Erobert die Sassaniden vom Südwesten aus.
Euer Vorschlag gefällt uns, edler suo. ;) Allerdings wollen wir nicht ins heutige Ägypten und Israel ziehen, denn damals wurden diese Gebiete von den Oströmern besetzt, und es gab Massenaufstände und Armut. Da werden wir eh gleich wieder rausgeschmissen. :heul: Nein, wir wollen in die Türkei ziehen, denn dort ist die Bevölkerung zufrieden, und die Städte sind reich. Da gibts bestimmt was zu holen. :tongue: Und dann können wir das Sassanidenreich von Westen her aufreiben.

Heut Mittag ziehen wir los.

Ludendorff
General Olbricht

Beitrag von General Olbricht »

Erneuter Aufbruch

Es ist ein heißer Tag im Sommer des Jahres 377 n. Chr. In Phraaspa, der letzten Stadt der Sarmaten, haben sich alle Sarmaten im Stadtzentrum versammelt. Der Anführer persönlich will eine Ansprache halten.
Nach einigen Minuten tragen schließlich 4 Haupmänner der Armee 2 Tragen auf den Platz. Als die Decke weggenommen wird, die die Männer auf den Tragen bedeckt, raunen alle, die sich auf dem Platz befinden, und einige Frauen schreien erschrocken auf. :schrei: Dort liegen, nebeneinander aufgebahrt, die Leichen von Boz und Haldita. Halditas Herz wurde von einem Pfeil durchbohrt, er muss sofort tot gewesen sein. Ansonsten jedoch ist sein Leichnam unberührt, während Boz kaum zu erkennen ist: Sein Gesicht zertrümmert, sein Körper geschunden.
Kurze Zeit später tritt Tigran vor sein Volk, und hält eine Ansprache an sein Volk, die Boz würdig gewesen wäre.

Eine Woche später sind die Sarmaten wieder eine Horde. Tigran hat seinen Brüdern und Schwestern klar gemacht, dass, wenn sie hierblieben, alle sterben würden. (Die beiden Leichen veranschaulichten dies.)

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Wir haben keineswegs vor, den Leser jetzt zu langweilen, in dem wir ihm Schlachten beschreiben, bei denen das Kräfteverhältnis 1:10 für die Sarmaten ist. Wir werden die Wanderung deshalb in großen Zeitspannen zusammenfassen. ;)

Schicksal

Im Winter des Jahres 377 n. Chr. schlugen wir schließlich die Schlacht um die Sassaniden-Stadt Arsakia. Wir befehligten mit ca. 800 Männern die Armee von Scyles, die KI mit die ca. 1000 Mannen unter Tigran. Doch die schwachköpfige KI schickt gleich am Anfang Tigran und dessen Leibwachen in die Schlacht gegen an die 80 Clibinarii. Tigran, jüngster der Familie und Anführer der Sarmaten, fällt im Kampf gegen dieses Pack von Sassaniden! :( Zwar können wir, dank unserer tapferen Jungfrauen, die Schlacht für uns entscheiden,...

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...doch es kostet uns über 1000 treue Sarmaten und Sarmatinnen sowie, dank der schwachköpfigen KI, unseren Anführer. Ein rabenschwarzer Tag! Anführer ist jetzt Palacus, zum Erben wird Scyles erklärt...

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Marsch, Marsch, Marsch!

Aber es muss weitergehen. Die Sarmaten setzen ihre Wanderung nach Westen fort.

378-Winter des Jahres 382 n. Chr.: Nach der Plünderung Arsakias haben wir unter Palacus eine bergige Wüstenlandschaft durchquert. Dahinter lag die Großstadt Ctesiphon, die sassanidische Hauptstadt. Wir haben sie unter großen Verlusten eingenommen und geplündert. Dann sind wir weiter gen Westen gezogen, und zogen an der Sassanidenstadt Hatra vorbei. Nun stehen die Horden vor einem Fluss, auf dessen anderer Seite sich das Oströmische Reich erstreckt, und die Türkei beginnt.
Wir haben es geschafft! :D

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(Kleiner Tipp für die werte Leserschaft: Im unteren linken Teil der Screenshots ist eine kleine Karte, hier kann man nachschauen, wo wir uns gerade befinden. :) )


Sollte es Fragen zur Wanderung geben, so bitten wir, dass diese nicht unausgesprochen bleiben mögen. :D

Ludendorff
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Sigmund
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Beitrag von Sigmund »

Niemals nie Familienmitglieder oder wichtige Einheiten in die Hände der KI legen. ;)
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
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